19
D«
36,
und Kranke: Jakob £>duier, Suimrigitra
5,
»m
i'Vmä
k „ÖO
tll
1
»teil
Uilt
bat
Pfli
w
jtatht zu daden.Dte Norweubigteü, iid> von bteiex I Borfchloge machen, wie wir es i;n iöaltihrtn ntariien ptratc her 21'ux^rcuitrvrfcn im ArmocSereich frei* tollen. ES ist eine geiuiffallofe Opr»ffrion, zu,
dirbnid *) Sfnii «y
u ID tx tu
w Uey'
16 (01 mittag
tu machen, bat eine Anzahl verurteilter von der I lagen, wir brauchen un- iE den Kopfdet Rv- tfüdrebr abgebalten. Sicherem Vornehmen nach bet • girnnia zu ScrtnedieiL ^dfermann uni> Vot aLem
'xng tu
Uhr Fortsewrng der Etatsberatung.
Schluß nach 6 Uhr.
Im besetzten Gebiet wohnende Leutsche sind fnt Kni Waisemt instand verurteilt loorbcu: 1. Durch milüänidx Poli- , ergerichte «r sran-üsi'äwn Armee zu ^äna- riSstrasen nrogrn L^erfäumniS in* odne in der gesellten Frist vom Einspruchsrecht C>k-benud) qe-
Dringende Anfragen bei den -uständchen Reichs stellen haben, wemgSenS bis tetzt, amtliche 2ür hal'.sountte für W<ntergewährung der Reichszu schüjse nicht g winnen lassen. Es must deshalb
jied-n w«
'ittiist ^achi -oiirfii .uHetw kn du; »i'iufti
Ä bat üki $c ■4t ai boSi
gekehrt haben. Die geschulten
Arbeiter werden der Puttcktaktik des toerrn Henke
Ans Stadt rrnd Land.
Gießen, den 11. Ott. 1919.
Tie Kartoffclversorgung der Stadt Giesten.
in iven letzten Tagen eine unliebsame
Bifii
-•^ingr " »VT wo), l
Gestellung von neuem vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Diese Getetzeovorfchriften können nicht aup gehoben iverden. Wenn ledoch der Betreffende neuerdings vor ein Kriegsgericht Kommt, so wird der OderbesehlShaber der Armee xoen einzelnen Fall in cnrgegenlommender Weise prüfen und wird in kürzester Zeit dem Staatsoberhaupt Begnadi- gungsvorschlage unterbreiten. Auch wird er gegebenenfalls von seiner Befugnis Gebrauch machen, die Vollstreckung der Strafe aufzuschieben. LSegen Versäumnis verurteilte, deren Einspruchsrecht ver> jährt ist (und die infolgedessen die verhängte Strafe verbüßen mutzten, da das Bersäuminisvrteil nach Ablauf der gesetzlichen Einspruchsfrist vollstreckbar wird), werden den Gegenstand von Gnab en» Vorschlägen unter den gleichen Umständen bilden, wie die im vorhergehnwen Absatz bezeichneten Verurteilten.
yr.lUhM QU v. . — -V.— .
ld>cr Abgeordnete, sollte da Mitarbeiten, zic .Ke» aieruna ist gerne bereit, sämlliche unabhängigen Abgeordneten ins Balttdmi zu entsenden, bannt sie dort ihren Einslutz geltend machen. iGroße »euer* feit.) Tas ungeheure Maß von Befcknmpiungen. das der Abg. Öenle gegen den Minister Noske auswandte, übersteigt alles, was bisher in diesem ^mie üblich war. Ich babe nicht nötig, Herrn 'Rvske in Schutz zu nehmen. Tas Attentat gegen den Abg. Haase bedauere auch ich, denn es ilt der tiefste Tiefstand, wenn Meinuugskämpfe mit Gewalt ausgefochten werden. Der Attentäter hat mit feiner Partei etwas zu tun, allenialls mit der
«ckk 5 Mi
« bem
»* ।
Mbtti .-den G
t*
Sirltti iiöünu 4.- mit dxn 5 Mttfl ■ntjmw
IlW, Ä
bisd wt ass. rrfafi * öca a"l» iS W s w y’
N6
tt
MI 1 raust M j •mb 2. mr d Crntm
Wie I?»e L
Stockung erfahren. Weder die Besitzer von Kartoffelbezug «scheinen wissen ihren Vorrat vom Bauern zu bekommen, noch hat die Stadt augenblicklich genügende Anfuhr, um die Wochenmarken zu beliefern. Um der Schwierigkeiten Herr zu werden, hat gestern in Darntstadt bei der Landeskactofselstelle eine Besprechung aller matzgebenden Kreise statt- gesunden, in der notwendige Matznahmen zur Sicherstellung des Kartosfelbedarfs der Stähle beraten werden sollen. Wir tverden von dem Ergebnis dieser wichtigen Beratung sofort Mitteilung machen.
Solange die Zufuhr stockt, werden wir jeweils in unserem Blatte täglich mitteilen, bei welchen Händlern in Gießen Kartoffeln eingetragen sind. Heute ist leider kein Waggon eingetroffen.
Mehl- »ud Drotpreiberhöhuug.
Die Erzeugerpreise aus der Ernte 1919 haben gegenüber den greifen der üonälyrigtn Ernte etne eine scln erhebliche Erhöhung erfahren. Sie beträgt letzt bei Roggen 10 Mk. und bei Weizen 13 Mk. für die 100 .Milogramm. Außerdem haben die Erzeuger Äs 2tefernngszuschlägt bet Ablieferung bis zum 15. Oktober 1919 13 Mk. und -- hiefietdit bts zum 1. November — bei Ablieferung vom 16. Oktober 1919 ab 7,50 Mk. für je 100 .Milogramm zu erlxxlten. Bon einer Erhöhung der biSoerigen Meill inti) Brotpreise ist bisher Abstand (Klommen worden, da die Em.eugerpvcis- <?rtöhuno für den Bedarf bis einjchlteNich 15. CiLfber dL Zs auf das Reich übernommen mrr und bis zu diesem Tage tu den Liesernngszi»- schlügen ein Zuschuß von 2,60 Mk. für je 100 Siio- gamm geleistet nnttbe. Bom 16. Dftobcr ab fallen die Reichszuschüsse weg
Äug. Noll, Bahnhofstraße, Z. M. Schul hoi, straße 1, L. Kalkhon Nachf., West-Änl A. Blum Dw., Steinftrahe 78.
Krankcnzucker: L. Kalkhof NE..West»
Äibeitsbezirk betreffs 9üiftnlung des v. Qkmmw Ichcn T^bcitommiped statt Die ^üxjtn^rber, 2b2 an bet Zahl, hatten sich fast alle im Qtotgauie ^,Zur Lin Le" versammelt und gingen nach der Bürgermeisterei, wo mzwichen -öaW’ lungeir zwischen dem Landamtmann, 2 Bertracm i>er Landiv i rts chatt ska m mer und Vertretern der ,>feld-Znteressenten Dattjancen. Auch war der junge Baran von Gemmingen erfdrönen. ES wurden hier nur unverbindliche Borbesprechungen ypTfo* g:n; man schritt bann zur 2BaI)t, bie Dom ~ani>* amt mann, x>errn öenridj, penönltch geleitet muroe. Die Wahl erfolgte durch Zuruf. Derr Denrich jun. fegte dann den Anwesenden klar aiiseinandcr, wie roeit die Lache gediehen sei, und wie es weiter gehandhabt axtix. Er bat die Interessenten, ihre Ungeduld, .oelche auch er verstehen 5örme. etwas au meistem. Was er rn der sacke tun könne, tue er ^ne. Dazu schreibt der Berichterstatter des „DÄksfreunv": Ties glauben .vir ,a uno erkennen es auch an. Aber wir wollen tootzdem mchts versäumen, und nicht nachlassen, in diel er Lebensfrage so zu arbeiten, bisunsereWünscher e st l o s erfüllt sind. 9Loch ist die LLndwittjchastskam- mer von ihrem Pachtverträge nickst zurüttgetreten. Aber die Verhandlungen am Sonntag werdQi den beiden Sxrren doch gezeigt haben, daß es verlogne Mühe ist, hier eine Viehweide ;u errichten. -Ltc lemnückst stattfmdenden J^erbonolimg-n mit bei Landloserem werden unS schon cm klares Bild ^eben — Demnächst beginnen die Verhandlungen wegen Aufteilung des Gutes Nieder-Florstadt in Ober Hessen.
Organ zur (sucnie!) Ich und nu-uie öreunbe sind international. (Pmrruse rechts und Lirm int ganzen Laufe ■ sHcraöe das nnrtz dem Ausland gesagt n»erden. Erneuter Lärm und Pfuirufe.j Das soziale Prognunm M Rercksklmrlers fann man am erkennen, wenn man ferne Beurteilung in der Nechtspresse lieft. Wenn Noske die balttschen Truppen nick: heinchottm fonn, so ist diese Ohnmacht der Regierung genügend, ihr die Eristenzber-chti- ginui zu nehmen. General von der Okilti ist ein LandVerräter, der monarchrfrische Umtriebe trfani.
Reichskanzler Bauer: verr venke sollte doch
üus dem besetzten Gebiet.
Zur Abberufung Mangin».
Bersailles, 10. Ott. (Wolfs.) Heber den jBfboang des Genevals Mangin ^erbrütet 1 „L'Oeuvre" eine Note, die ihm mitgeteüt wird. In dieser 5Lote heitzt es, man versichere, d.rß i die Makimhme getroffen wurde, weil Xx1 Enticher- buupen abmirriftratiuer Art des Generals Mmgm 1 ben-icini hätten, datz er ein besserer So Iba t als Diplomat sei. Sie hatten tatsöckstrch ui , ben Rbcinlanden einen Widerlwll g'funden, den die Regierung für wenig günstig für die Politik ■ halte, die sie in diesen Gegmden zu verfolg-n gedenke.
Die „Lmmanitä" sagt zu bet Abberufung des Genicals Mangin: Darf mm glauben, datz die R> gierung, indem sie Gen-nal Mangin sein Kom- miMtfo entvg, seine lächerlichen Initiativen für eine Proklamation tz la Bussarde der Rheinischm Republik hat mitzbrlligen wollen? Wir können d.rs nicht glauben. Die Gollrernementalen frhvm mit ihren vecbvecheriscktzen,wahnwitzigen Kwnpagiren zur Auseinanderrcitzung Deutschlands fort. Es genügt ihnen nicht, Oesderreich^Hngarn bolkani- siert zu.haben.
Zum Streik im Soarqebiet.
Saarbrücken, 9. Okt. (Wolff.) Heber die im Auftrage des Generals Andlauer unter dem Vorsitz des Landrats 5) a l s e r n abgehaltenen Desprecknl'lgen, an denen Vertreter der sranzö- sischen imb deutschen Behörden sowie Arbeitgeber, Arbeittiehnier, Angestellte und Beamte teilnah- men, icnrb eine Bekannttnachaing veröffentlicht, die die Grmidzüge mitteilt, auf die sich die Teilnehmer an den Desprechirngen geeinigt haben.
E-z wird darin angekündigt, datz Schieber mit Zuchthaus nicht unter einem Hahre be- ftraft werden sollen. Die Zwangswirtschaft wird durch Schaffung örtlicher Wirtschastsämter (mit der Zentrale in Saarbrücken) tmrchgesührt. Ferner wird angezeigt: Die Festsetz-mg von Höchstvrei^n imb Erzeugerhöchstpreisen, ausreichende Belieferung mit Kohle für Industrie und Handel und die Einsetzung eines Beirates zur Verteilung der dem Saarland zustehenden Kohlen. Für die sofortige Ausschreibung der Komniunalwablen toiro sich die französische SBcrroaltmtg bei der Kom- smission in Paris ein,dien. Die übrigen Forde- nm gen der Gewerkschaftm werden grundsätzlich angenommen.
Heber die Sondersorderungen der Eisenbahner ' itnirbe telegraphisch die Entscheidung Fachs eingeiorbert. Mit der Ratisizierimg des Frick-ens, die spätestens in 14 Tagen erfolgen soll, wird die Lage der Eisenbahner wesentlich verbessert. Darum empfiehlt sich die sofortige Ab- breebung des Streiks. Der Belagerungszustand wirb aufgehoben, sobald die Plünderungen auf- büren und die Arbeit ausgenommen tvird.
Tie Slrafebuvger „Neue Zeittmg" meldet dazu, es tMnbelt sich bei ben Saitbervrber utg.m bet Eiienbalmer erstens um die Abfck-affang l\’t n>ntzrn Armbinde, und die Verpflichtung bet Eisenbahner, dir frarizösischen Offiziere zu grützen, zweitens um wriommhnig4freibeit, drittens um die Rück-- suhrung der Molauialtruppen. Wie die .Neue Zeitung" inxitcr meldet, l>aben sich die Arbeiter mit den Eisenbahnern solidarisch ernart und be- sck-lassen, den Streik fortzusehen, solange sie nicht lelresss bieder drei Punkte (Genugtuung erlangten. Die Echriftletzer in Saar brächen haben sich der Bewegung imm schlossen.
Saarbrücken, 10. Ott. (Wolff.) Hovis V-'rdäckti^' Elemente versucht«'! am 30. 9 abimd-s unter Ausnützung des Ddetallarbeiterstreike' Unruhen hervorzurnsen. Eine Grupp.' feldgrau gekleideter Leute, die mit N.-volvern benKifinet waren, griff das Zentral-Telegraphenamt an. Eine andere Bande organisierte t>r Plünderung von Magazinen, intb.-fcmivre derjenigen mit Lebensmitteln. Französische Truppen stt-ll- tot die Ordnung nneber her, mofxi ein franiö- Bkk'r Soldat getötet rourbt'. Ein neuer Versuch, nruben zu fhften, scheiterte am 8. 10. Ter größte Teil der Streikenlvn nahm die Art»eit iöieber auf, um nicht den D»schein zu erwecken, als ob sie mit den Aufständischen gemeinsame Sache macksten. Tas Kriegsgericht verurteilt.» einen ber*eiben zum Tode und acht zu 20 Jahren Zwangsarbeit.
Französisch obligatorifcher Lehr-stzeustand.
” Mainz, 10. Oft. Kur-, vor iri*er Abberufung bat General Wang in die Einführung des fran .ö iscken Spreckuittt'mriNe aL> vbhgj dorischen Lehr gegen stand in d^m Mittelschule« des bcfiptcn Rheingebietes Mi geordnet.
der 0-berbenchlshaber der iranzösischm 10. Armee als Gnadenmaßnabme bestimmt, allen Deutschen, gegen btt von einem nrililäriick'en Poii- iergeumt der Armee ein Bcrsäumni-uneil erlassen wurde, die Gesansnisstraie in tüte Geldstrafe fol- genbarmatien um uwandeln: Bet einer Gesangnü-- sttase von 1—8 Tagen Mk., 8—14 Tagen 100 Mark, 14—30 Tagen 500 9Xt, 30—60 ^.agen 1000 Mk., 2—4 Monaten 2000 Mk., 4—6 Mona ten 5000 Mk. Ist der Betreffende vom Gericht gleickMittg zu GeS>- und Gefängnisstrafe oerur- teilt, so mutz er diese Geldstrafe unabhängig von der Zahlung des Betrags, oer aus Umnxmblung von Gefängnis- in Gelchttafc 6errül)rt, riUridnat. 2 DurM cm Kriegsgericht: Taö französische Sttasgesetz fordert, datz die roegen Mchterscheinens vor Gericht Verurteilten bei ihrer Verhaftung ober
nicht Folg.' leisten. Ich will kernen Arbeitszwang Anfuhren. .Es ist eine Frucht Ihrer Politik mach rechts', wenn im vorigen Winter Unruhen und Uebergcine vorgelvmmcn sind. Die Revolutvon ist ernt Folge der unglaublichen Ber.vüstun-ren des .Sieges. (Widenpruch reckts.) Tie Regierung itxürbe ihre Pflicht vemadiLäm<Yn, ivenn sie nicht mit aller Macht gegen die Drückeberger vorginge. (Beifall.' Die kommunistischen vetzcr nnitz man unschädlich machen (Beifall , wenn sie Sabotage unb Streife predigen. Auch die Rechte hat hierbei Schuld, indem fit die Autorität der Regierung untergräbt. (Sehr richtig und Beifall.)
Abg. Dr. i>einze (D. Vp: : Air können uns mit der Lethargie des Zentrum..- nicht bei mm- bnx, das sich einfach mit der besheht-nden Republik absindct. Das Volk mnü zum monarchischen Gedanken znrückgesülM nxrisen. Die Majorität das Bolles ist für die monarchische Staafeform. Monarcknstifckie Putsche lehnen wir ah. Wir sind bereit, nnrjuarbeitm an ben Ausgaben des deutschen Volles. Der wirtschaftliche WückerMrslrnu ist uiifcr Ziel. Wenn wir zusanrmenhalven unb bu nötige Energie auftoatben, Tönmn wir ben Bolschewismus vermeiden. Die denlokrati^che Partei hat die Hoffnungen weiter Ätrifc bes Bürgertums auf eine beurokatifche Haltung ün Gegenfatz zu ben Sozialdemokraten nicht erfüllt.
Rcichsjuftizminister Schiffer: Der Vorredner hat behauptet, die Teinottaten hätten Mi- msterien geschaffen, um ihre Leute unterzubringen. Diese Hnterstellung weise ich entschieden zurück. Tie neuen Ministerien ivareil in dieser Zeit unbe dingt notwendig. Besonders der Minister ohne Ressort mar nötig wegen plötzlich auftaud)cüber neuer Ausgaben und wegen der Vertretung im Reichsrat Der Wiede rau sbau rninister hat ein ungeheures Arbeitsfeld vor ftd> von Ausgaben, die in die verschiedensten Ressorts hineinragen imb wieder in sich zusammenhängen. Hebrigens geht die Duldung der Regienmg so weit, datz noch eine ganze Reihe von Parteiführern der Deutschen Bolkspartei ht führenden Reichs- und Landes- änttern sind. Sie mutz uns das Zusammenarbeiten mit ihnen nicht unmöglich machen durch Anwendung vergifteter Waffen. Es ist ein Verbrechen, in dieser Zett Parteien das nationale Gefühl abzu- Ifrechen. (Starker Beifall bei den Mehrheitsparteien.)
Reicksminister Dr. David: Die Monarchie bat das deutsche Volk in bas grösste Elend gebracht. (Zurufe und Lärm rechts.) Die Monarchie hat Männer an die Spitze gebracht, deren Hn- sahigkeit an das Pathologische hcranreicht. Der Beweis dafür wird noch dokumentarisch erbracht werden.
Es folgen persönlich' Bemerkungen.
Der Haushalt des allgemeinen Pensionsfonds wirb erledigt.
Hierauf vertagt sich bas Haus auf morgen
P reisvcköung-stelle alle in büer 'Jttfb'irig Ktun- ixruii (5Mctxx- übtTtrugim gen unnack ickünch lut Anzeige gebracht werden mül'tm.
Die Preise für Bodnenkanee und den hieraus bergfüeilten Kasfeeaufgutz hegen zum Teil iummii «WM» v __ , wett über den normalen Sau'vreuen und geben
auch fÜJ den JVrnö Gietze» alÄwld eux Erhöh- häufig zu ganz autzeroickenllüh grotz-n Preisung der Mchl- uwd Brvtprerse ÜLll-, überschrcüupgen Veranlajiung. Auch hier ist nur
Deutsche Nationalversammlung.
Berlin, 10. Ott.
Am Mrmstertisch: Reichskanzler Bauer, Erzberger.
'Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung um 1 Ulyr 20 Minuten.
Aus der Tagesordmmg stehen zunächst Anfragen. , .
2hif eine Anftagc des Abg. Dr. Heintz« (D. Vvt.) wegen des bargelblofen Berkel-Vs auch bei den amtlichen und mrlitärischm 5tnifen_ tvird regierungsseitig geantwortet, das; ick Möglichkeit in ben Kassen so wenig wie möglich Barbestände auf bewahrt werden.
'2£uf eine Anfrage des Abg. Dr. Oberfohr (T.-Ntl.> wegen der Nichtbeschäftigung zablreick>er schleswigebolsteinischn: Wassermühlen wird bemerkt, daß diese Mühlen nach Möglichkeit beschäftigt würden, daß sie aber leilnxise, ba sie keinen Bahnanschluß hätten, nicht geeignet feint, ba ihre Belieferung eine Zersplitterung der Vorräte bewirken würde.
Eine Anfrage des s2£bg. Dr. Traub (D.-Ntl) wegen der Ermordung der deutschen Frau Biarch aus Mainz durch eine nfarbigen französischen Soldaten wird damit beantwortet, daß Ermittelungen darüber im Gange leien.
Abg. Dr. Mittelmann (D. Vpt.) fragt an wegen Erhöhung der Vergütung der Postagcnten.
Auf eine 9utfrage des Abg. Sckm idt hals (Dem.) wegen Beliefenmo der Leute auf dem Lande! mit Holz in genügenden Mengen und zu erträgt liehen Preisen wird mit geteilt, datz bas Reich unb die Landesregierungen cckle Bestrebungen unterstützen, um genügende- Brcnnkwlz zu beschaffen und dem Wucher bannt enUiogenrinriicken.
Abg 'Beu er mann (D. Volksp.) fragt an, waS gefchehen soll, um den aus den besetzten Ge- beiten vertriebenen Deuffck»n zu Wohnmrgen zu verhelfen, welche Iteernträchtigt würden durch, den Zustrom von landfremden Russen unb anderen Ausländern, deren Zahl allein in Berlin 75 000 betrage.
Ein Regierungsvertreter aiitnwrtrt, den vertriebenen Teilt)eben shände eine BorzugK- lx'handltmg zu. Tie Okmeinben könnten ermächtigt werden, ben Abschluß von Mietsverträ^en vom Mieteinigungsamt abhängig zu machen, wodurch der fremden Eimvan-erung der Zustrom unmöglich gemacht nürbe. Pafzvvrschriften für die Ostgrenzen seien erlassen.
Hieiauf tvird die zweite Beratung des Hmrs- haltsciats fortgesetzt, politisch^ Besprechung.
Adg. Bolz (Ztr.): Mit dem Regierungs- Programm imb ben AussühQingen bes Reichskanzlers sind roh im wesentlichen einverstanden. Die Rcvoluffon war eine Folge bes militärischen Zusammenbruches. Wir haben uns auf den Boden der Verfassung gestellt und wollen mitarbeiten cm neuen Reiche Wie treten dafür ein, den politischen Ministern sachlich diirchfckildete Mitarbeiter •,ur Seite zu stellen. In der Haltung der deutsch- uütiaiuilen Presse liegt Shstem. Sie will die Autorität der Regierimg untergraben. Die Regierung hat nach dem Maße ihrer Leistungen Anerkennung imd llnlcrflühung ihrer Autorität verdient. Die Aiwidarbeit muh wieder etugeführt werden. Die Erbitterung der Landleute über die Schikanen der Zwangswirtschaft ist nicht unberechtigt. Bei der Kontrolle muß die Laudw'rffcka't selbst her an- gezogen tverden. Der Staatsbanirott darf nicht kommen. Ta nun müssen wir an der Reichs- finanzreform eifrig mitarbeiten. Im vorliegenden Etat könnte noch viel mehr gestrichen werden. (Beifall.)
9Öxi. H enke (Unabh. So^.): Tie Einwohnerwehren verfolgen gänzlich kapitalistifche und monarckistifche Ziele. Das Verbot der „Freiheit" ehrt dieses Blatt. Sie soll durch Lügen Unruhen betbersurufen gefurfjt haben. Tann hätte Herr Noske schon Uingit feine Entlassung nehmen müssen, denn auch diese Begründung ist erlügen. Unruhe.) Wenn Herr Noske l^ehcuptet, es gäbe ferne Mörber.zentrale in Deutschbuib, jo ist bas schamlos. (£)rbramg4rufJ Eine Einigung mit , NoSke imb seinesgkeicken ist unmöglich. Aber eine C iniguttg mit ben Arbeitern, die noch hinter ihnen stehen, wird enotgen. Weim man die bewaffneten Mneger vereine unb Einn»ohnerroehren zusammen- 'ählt, Haden ivir viel m,hr Sotbaleu in Teut|rf>- laitb, al» Unweit bebauy« hat. <.3nn)chennif des Abg. tbahl D. Vp.): Gehen Sie doch als Aussichts-
Anlage 5.
Nährmittel il Zucker s. Urlauber; S. Siegdücm, Landgras-Philipp^Matz 8.
Krankenmehl: Konrad Beud« IL, Ball-« wrstraße 14.
Nährmittel für Ära«!es Sebr. hui, Bahnhofstraße 27.
Seife: Marke für Oktober 1919: Anteil 125 Gramm Ä.-A.-Seisenpuloer zu 15 Pf.
Der -luSbau de» staat»wiffe»fchaftlicheu Unterricht» an der Siebener Untvrrsttät.
Enffprechend der zunehmenden Bebeuttmg, bte die Wirffchasts- und Sozicllwissenschaiten innerhalb des Hochschulstudiums gewonnen Haden, iS der Lehrplan aus diesen Gebieten bedeutend erweitert worden. In dem BorlesungSverzeichnrS des kommenden WinrersemestrrS sind — die staots- und verwaltungsrechllichen Vorlesungen nicht em* gerechnet — 14 staatS- unb volkswirychaftlübr' Vorlesungen und Hebungen angefünbigt worden. Als zweiter etatsmäßiger Prosessor der Bolfe- imrtschaitSlehre, der rertan neben Prviessor Dr. 5 f a l tu e i t wirken wird, ist Professor Dr. Friede «•ich Lenz aus Braunfckweig berufen worden. Er wird vor allem das Gebiet des Geld-, Bank- uilb ^jörKHrvcienö vilegen. Da d« Sozialpolitik Rsondcrs eindringliche Pflege erfordert, ist dem Privatdozenten Dr. Günther ein Lehrauftrag für soziale Fürsorge unb Versicherungswesen erteilt worden. Um an der Gletzener Unuerfität auch Vcr sicher ungsbeamte vor bilden zu können, werden sckion seit dem vorigen Syheiter Vorlesungen unb Hebungen über VersicherungsrechnMig, matlxma« iische Statistil unb Versicheruugsrecht abgebalten. .Monnten bisher die Dottoranden der StaatSwissen- schaften der Gießener Universität lebig'.ich den (hab eines Dottors der Plfflofophie erwerben, so haben sie von nun an and) die Möglichkeit, zum Doktor der Staafennnenicfxrtni zu proinoin-rrn wie überbaudie Promotionsordnu»« lür fi< reformiert worden ist. Es ist somit zu hoffen, daß die Gießener Universität auch aut dem Gebiete der Wirtscka tswis enfckxr ten den Wettl ewerb mit) den größeren Universitäten aufnehmeu taim.
Oberhesfische» Mnseum *»b Sail'fche Sammlungen.
Trotz der schweren Zeiten fdnnm fr* Mufoert traf einen nambeuten Zunnct-S ziiribkblicke«, der eine teilweise Umräumung nötig mad'te.
Das Wufeum am Brandplatz wurde durch kirÄiche Altertün«r von hshan Wert te- reichert, u. a. eine stehen!»» Mad?-ino, ein typisch mittelrheinisches Werk aus der Blüte- tt des ersten Drittels dos 15. Jahrhunderts. h*vie eine .Eiligen ngur, bte »u den Herr!ickErzeugnissen der fübbcutfchen Kunst des 15 '•'abrbiniisTtv zahlt. Tie Porzellan-, Fupaw.-e- und Zick-ni^mml-ung ist feilt gewachsen, H5ck'c, Hanau mrt> FranffuN i:nb reich vertreten. Viele neue Stiche von I G. Wille, der 1715 auf der OberinÄze bei Rod« beim tni der Bieber geboten ttnirb' imb 1808 in Paris starb, konnten erworben werden: edms-o lraben hessische 'Diün^m unb alte Wasfen eine erhebliche Bermevinulg erfahren.
TaS Völkermuseum erstand eine hoch- interessmite, teirfK Sammlintg aus ben Gebieten ren Kamerun, Wosd- und SuGafrirc, Sübameräi, den Togo- unb Mjngjlänbem, sxuic c*n»e hervorragende afrikanisck-e Pteilsammlung.
T« Bestände des zlriegsmaseumS erfreuen fick einer ständigen Perm ckrung. Leider fehlen in den SxlK-ntaivln manch: ^Uier der ge- sallenen Gies>mer üricg.'r.
Umfangreiche Ausgrabungen im Steife Gietzon löröerten wertvolle, wichtige Funde und Grabanlagen -u Tage.
Tie Bevölkerung m Stadt imb Land geirrt für die Museen, w wir mit (fkmugtrmng seM.'llen rönnen, ein reges Interesse durch sehr yülrs-iriKn Beiuck unb wertvolle Zuweichungen. Tie vor- imb ffülgeschichtllcke Abteilung ist ein Auziehungs- punlt für auswärttge Getechrte. die sie -u Stubtm- z wecken bcuüuen.
Schaumspeiseu und Vohnentaffee.
Die Herstellung und der öffentliche Verkauf von Schanmspeisen aller An, wre Schaum- rotten, Schaumcremes und Schaum Puddings in Mvntntoreifii, Kaffees^ Sveisewittschaitschaflen ist getoorbsmätzig nur mit Zustimmung der in Frage fommmoen E r s a tz m i t t e l st e l l e für tne $ro-« vinz . Oberhessen, Lonystr. 7 erlaubt, da dir! e Stoffe ganz allgemein als Ersatzmittel tm Sinne der Verordnung vom 7. März 1918 anirufan'en sind. Die Preisbemesfung dan nur auf Gruntz der roirtlich entstehenden Unkosten geschehen uw) :ede Preisivrderung, die einen Mehrgewinn als 12 Prozent aller Auslagen unb Hnkosten — Ei- zeugungskosten — in sich schließt, .xnrb als Wucher im Sbnte ocr Pervrdnuna über übermäßige Preise • st ei gern ng ausgemßt unb verfolgt.
Hierbei rönnen Preio für Schleich' i Handelswaren ^Mehl, Zucker, Bier, Butter) nicht berücksichtigt werden, und es ergebt daher ar. alle Geschäftsinhaber die brinaenbe Warnung, die Herstellung unb ben Perbauf solcher Waren, sofern diese zu normalen Preisen mdM her gestellt werden können, zu unter lauen, Da bei den Revisionen Durch Polizei und Reviioren der
finden. Sollte daS Reich chch wuftkrLo^ch noch -M1: WertergnErung wa 3ufdxüiitn entsckl etzen, io wirb selbstverttai^lick ein Weg yfunben mer- ben mrttsen, um rückwirkend emen «rgem-ttencu Ausgtcich zu schaffen.
Gültige LeKensmittelMarke«
für die Zeit vom 13u bis 19. Ottober 1919.
Brot: 2300 Gramm Brot oder 1680 Gramm Mehl. Brot Kilogramm 52 Pf., Wei-enbeoemck), MMogrannn 58 Pf., Weißbrot Arlogramm 80 vt fSeiBbrvtbui.'rr: Hölters, Frankfurter Stt atze, Scknlling, Brsmarcksttaße, Lange, Neustadt.
Butter: Marke 42, 40 Gramm
butter zu 66 Pf. 40 Gramm Feintalg $k 29 Pf.
Fleisch: Dockenabtzteritt 42. Meyger fü.' Fremde unb Urlauber: Konrad Bepler, Vtaifkibt
Nährmittel: für Cfsofccr eingciwfiou Nähere Bekanmmackmng Mgt
Zucker: für .Oktober ringetrofien.
Bekanntmachuug Xst
Partei der Unabhängigen. Er ist übrigens geistig minderwertig. Es gibt keine niedrigere Art bet Agitation, als eine solche Tat in der politischen 1-ropaganda auszunützen. (Beif. b. d. Mehrheusv^ Die Reichswehr beträgt gegenwärtig nicht mehr als 400 IKX'y Mairn. Tie Emwohnetwehreu )utb nicht beroa» /et. Tie Waffen werden an sie nur im Falle der -«Mahr ouSgeleilt. Sie bienen Polizei- z.oecken unb haben für Ruhe und Ordnung -u sorgen. .Wenn die Ernn»l)ner.vehren nicht waren, denn würde Herr Heute mit fernen Horden ßn Bremen sckion wieder alles von mrterst zu oberü
3.
R A


