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weite mder Rvcksee am 65. SQrfflSIB, das briHef bei den ShetlandsinsÄn am 21. Juli 1917 um das vierte an der RortzkAste von Irgend sm» 28. Juni 1918. Durch Minen wurden 44 englische Kriegsschiffe zerstört. Tie verlorenen 81Ö Hilfs- sahrzenge der englischen Flotte hatten einen Ton- nengehalt von 1 125 743 ; es waren 246 Schlepper. 240 Nlchlensctziffc und 130 Fischerboote.

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Die Kartoffelernte.

dz. Dillenburg, 10. Okt. Der Kreis­verwaltung ist es gelungen, die Einfuhr von 20000 Zentnern Kartoffeln aus dem Kreise Frankenberg in den Dillkreis zu erreichen. Weitere Lieferungen stehen in Aussicht.

= Aus dem Westerwald, 10. Okt. Der Schleichhandel mit Kartoffeln hat einen solchen Um» fang angenommen, daß alle Maßnahmen der Bür­germeistereien und Landratsämter sich als wir­kungslos erwiesen. yttmmehr hat das Landratsamt Btarienburg Reichswc hrtr u ppcn hur Ueber- wüchnng der Dörfer und Eisenbahnlinien an- gesordert.

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Äriegsgesangenerr-Heimkehr.

** I n he ibe n, 8. Okt. Don unseren Krie.qs- S-'sangenen sind nunmehr die beiden ersten zurück- gekehrt: Am 2.^Oktober Karl Schmidt, Sohn des Polizcibreners Schmidt, und heute Otto Mehrer, Sahn von Karl Metzger. In Gefangenschaft be­finden sich noch Karl Böchec und Richard Reitz, ersterer in englischer, letzterer in französischer.

ed. Wingershausen, 10. Ott. Aus englischer Gefangenschaft kehrten zurück Karl und Heinrich Linker. - W. Linker, feit 1915 in russischer GesangensckMt, erfreute nach l1/» Jahren die Seme» wieder durch ein Lebenszeichen. Er befindet fich in Sibirien und wartet auf baldigen Abtransport.

toB Jiawatha Sonntag, 13. Oktober Mjhg HcüEeltzkiiii

Ludwigsburg

020916 Der Vorstand.!

** Eine Sitzuny ber StadtVeriorb- neten-Versammluncn isr aus Montag den 13. Oktober, nachmittags 5 Uhr, anbe­raumt. Aus der Dagesordnung steht: Bittgesuch des Peter Gerber fiir Schützenstraße 37, des K. und L. SBdyrum für bet i>ttrlw>^, Louis Schäfer fiir beit Auvoeg. Berkaus t»n GeWnde an der E 'ltmbergsttasie an die Firma L. Kann und Mel-

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Jngendgruppe Sortrsg Prss. Loloff Dienstag, 14. Oktb.,8Ubr Gewerbehautz.UM>c

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VeL'rnUchtes,

* EiNL Statistik der englischen Kriegsschiffverluste. Ueber die Verluste, die die englische Flotte während des Krieges an; Kriegsschiffen wie an Hilfsschiffen erlitten hat, gibt eine soeben erschienene Pariamentsdruck- schrift Auslunft. Tie Gesamtzahl der verlorenen Kriegsschiffe betrug 254, die der Hilfssck-iffe 815; zusammen hat die englische Flotte also 1069 Ein­heiten verloren. Wie zu ermatten war, haben die Torpedobootzerstörer die größten Verluste erlitten: 64. Darauf folgen mit 54 Verlusten die Unter­seeboote (einschließlich der sieben, die in Helsing- sors zerstört wurden, um der Gefangennahme zu cutgehen), dann 18 Korvetten und 17 bewaffnete Kreuzer, je 13 Schlachtschiffe, Kreuzer, bewaffnete Enterdampier und Küsteimiotorboote. Unter den 12 leichten Kreuzern, die zerstört wurden, befan­den sich die sechs alten Fahrzeuge die für die Blok- kierung von Zeebrügge mrd Ostkwde verwendet )vur- iden. Die ttxnteren Verluste verteilen sich aus Tor­pedoboote (11), Mouitore und Torpedo-Kanonen- Iboote (je 5), Sckstachtkreuzer und Flugzeugschiffe (je 3), Flußkanonenboote, Pattouillenboote und Minenleger (je 2) und ein Küsttnverreidigirngsschiff. Besonders interessant sind die Angaben über die Ursachen der Verluste. Die deutschen Unter­seeboote forderten 62 von den 254 zerstörten Kriegsschiffen zum Opfer; 31 von diesen gehörten zu den langsameren und leidster verwundbaren Typen, ferner versenkten die Unterseeboote fünf Sckstachtschiiffe, 5 Kreuzer, 3 leidste streuzer und 7 Zerstörer, schließlich auch 4 Unterseeboote, eins in den Dardanellen am 6. November 1915, das

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Evangelische Gemeinde. Gottesdienst, Sonntag, 12. Okt.. 17. n. Kollekte f. d. Gemeinde Hüttenfeld. Feier z. Er-, ösfiruug d. Kvnfirm.-Unterr. In d. Stadt­kirche. Vorm. 91/2 Uhr: Pfr. Mahr. 1! : ,\iitw derkirch« f. d. Matthäusgem. Pfr. Mahr. 6: Pfr. Becker. In i>. Jo hanneskirche. 9y.: Pfr. Becktolsheimer. 11: Kinderkirckte s. d. Lukasgem.i Pfr. Bechtolsh-eimer. 6: Pfr. Ausfeld. V28: Ver- cintgung d. konfirm. wSibl. Jugend d. Lukasg«r^ i. Lukassaal. 8: Bibel besprech, i. JvbEreS. ;inL Sonntag, 12. Okt., norm. 10: Kirchberg; Eröffn itung d. Konfirm.-Unterr. Hl. Abendmahl f, Lollar.

Feld schützen. Vergüttmg sirr den Vorsitzenden des ^stohniillg>samts. Eingabc des Beverns für Säug- ltngssürsorge um Uebevnckhme von Betrrebsvostcn. Borna Inn« vton Vohruirgen bei der Grube Hesstn- Hrückerlwmmer. Enrenmrng der Schätzer für die Pstrdeanfnalhme. Gesuch bed Friedrich Arnold um Erlaubnis zum Ausschank von Mineralwasser und Kaffee in dem Wasser!huschen am Bahnübergang lstke Friedrichstraße und Wetzlarer Weg. Gesuch oes Phil. Hofmann um Erl-aubnis $ur Vermtstal- lung von Sfirgspielen im 5)aus Wetzsteinstraße 10 (Neue Welt), sowie sechs Schmrkwittschastsgefuche.

** 50j ähriges Arbeitsjubiläum feierte gestern Bilderrahm er Johannes E u l er aus Wiesest in der Kunsthandlung Carl Ludwig Leib. In der Firma wurde eine Feier veranstaltet, bei der dem in heutiger Zeit seltenen Jubilar Ge­schenke überreicht wurden.

** Silberne Hoch-eit feiern am Sonn-- lag den 12. Oktober Wilhelm Steinmüller und deffen Ehefrau, Sonnensttaße 7.

** Ans dem Stadttheaterbureaü. Wir weisen nochmals auf die heute abend erMgertbe Eröffnung der Wintersvielzeit 19191920 hin, die mit GoethesEgmont" mit der Beethoven- ichen Musik erfolgt. Am Sonntag wird dieselbe Vorstellung wiederlwtt. Beginn sämtlicher Auf­führungen ist 7 Uhr.

** Oberhessischer Kunst verein. Die (vemäld'-ausitellung wird infolge verspäteten Ein- n essens einiger zur Ausstellung angemeldetec stunstwerke erst am nächsten Sonntag geöffnet

** T i e Anlagenmusik der Regiments- mufik des Rrichsivehr-Jnfanterie-Regiiments 9h:. 36 (Obermusikmeister Löbertz findet morgen vor­mittag um 11 Uhr in der Süd-Anlage mit nach- solgonder Spiclfolae statt: 1. Feierlick^e Musik aus Parfifal", R. Wa.gnar; 2 a)Ases Tod", b)Morgenstimmung" aus der I. Peer Gmtt Suite, Ed. Grieg; 3. Quintett aus der Oper:Tie Mei­stersinger von gtiknberg", N. Wagner: 4. Ouver­türe zur Over:Martha" (Ter Markt zu Rich­mond), Fr. v. Niödow; 5. Die Freundschaftsslaage! "(nrfdt, Fr», v. Mon.

** V 0 r schreiberr von Pvsteinliefe- ' rungsscheinen. Um eine beschteunigte Ab- ctigimg des Publikums herbeiizufühven, ist es den ' mlieferern von Wert-, Ein schreib- und '-cachnahmesendungen gestattet, das Borschreiben der Pvstemliesermry.ffcheine selbst Vvr- -unehmen. Tie vorgeschriebenen Sck)eine sind mit t«en aufzuliefernden Sendungen an bett Sckialtern Vvrzulegtn. Vordrucke zu Pvsternliefcrungssck-eüren Und an den Postsckulltern ausge'HSngt. Auch sind Vordrucke in Blöcken zu 100 Stück zum Preise vort 40 Pfennig an bett Pöstschstltern erfeältlidx

** Funkverkehr mitdem Ausl ande. 'Rachdem das Reichsposttninisterium den Fürst- verkehr mit Amerika und Spanien fv erweitert hat, dafi Telegramme nach diesen Ländenr b?t klllen Postämtern aufgeliefert werdm können, ist letzt.auch cm Versuchsv-erkehr mit Schweden imb der Sck.iwttj ausgenvmm«! werden.

** .2 0 junge Ferkel brachte eine Sa:i dem hiesigen Rtetzgermerster G. Trinkans z:rr Welt. Es ist dtes bereits das sechste Mal, datz er mit wichem Segen überschüttet wurde.

**Erfahrungen als Pflanzer in -.^^^"^^afrika" lautet das Thema eines Luhtbtldervvttrages, den Pfianznngsdtrertor E. xcuntmiha am Sainsdag den 11 Oktober, abends 8m der Neuen Aula der Universität halten imrd. Ter Bortrag.md« ftihjt sich auf eine 23 Jahre Tätigkeit als Pflanzer m Jndietk und Afrika wtb üerfilgt Ober tridye Ersahrimg und umfassendes Lotsten, so daß der Bottrag, dem auch die großen

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kolamrsahnnschcn und volirisclxn Gesichtspunkte nicht tehlen, in breitesten Kreisen bekannt zu werdet ver­dient. Sind doch die im eigenen Erleben wurzelns den tmmittelbar lebendig- paatenben Ausfiihrungen etned durch Arbeit, Geist und Wrllensrraft erfolg- retchctt Itofcntiften besser als allev andere geeignet, nnrnidjcd und einsringendes Verständnis für die Arbeit der Ausländsdeutschen zu wecken und zu bcfeiltgen. Neben dem 2!llgementgcbildeten getDin - nen auch Facksteute, Landwirte,. Ingenieure und Kaufleute aus dem Vortrag größt* 11 i'lutzen. Tenn Mundinya schildert in Wort und Bild die mit allen Mitteln der Techittk gvotzzügig arbeitende Bezwin­gung des l'ttoaldes itnb die Geschichte einer Riesen- plantage von ihren Uranfängen an bis zu ihrer Ertragfähigkeit.

** Arbeitsstunden für Schüler höherer Lehranstolten mit sorgfältiger Ueberwachung und Weiterhilse durch tüchtige Lehrkräfte sind in der Nähe des Bahnhofs eingerichtet. Gleichzeitig soll damit eine Ausenlhaltsgelegenheit für Auswärtige verbunden sein. Das Unternehmen will Hand ui Äand mit den ^Schulleitungen arbeiten und ist geeignet, den Schülern wertvolle Unterstützung zu bieten.

* Vortrag des Pflanz ungsdirek- tors Kanndinha aus Indien. Zu dem heute abend 8 Uhr in der Aula der Landes­universität stattfindcnden Vortrag wird uns noch geschtteben: Ter Vorttagende wird über die jetzige Notlage der vertriebenen Auslands- und Kolonialdcutschcn sprechen, die meist Hab und Gut verloren haben, über ihre großen Leistun­gen tut Auslande, die leider bisher in der Heimat viel zu wenig bekannt waren und deshalb weder gewürdigt noch zum Vesten des Vaterlandes aus- genutzt wurden. Anschließend daran werden Licht­bilder über den Aufbau und die Anlage einer ber größten Plantagen in Deutsch-Ostasrika ge» teigt werden, als Beispiel für die unter schweren Verhältnissen geleistete Pionierarbeit. Es ist für jeden Einzelnen wichtig, diesen Vottrag zu be­suchen, unabhängig von seiner politischen Stel­lung, um aus eigener Anschauung feststelleu zu lönnen, daß die Ausländsdeutschen das beste Binde­glied sind, um die so dringend notwendigen Be- ziehimgen zu allen Ländern wieder anzuknüpfen. Außer einigen referierten Sitzen der ersten Reihen ist der Eintritt frei für jedermann.

** Caesar Fleis chlen-Abend. Wir freuen uns, mitteilen zu können, daß. der b'drnnte Tick ter Caesar Fleischlen der Leitung d^s Bun­des zur Pflege von Musik und Lite­ratur einen öffentlick^en Bortragsabend aus eige­nen Werken zugesagt hat. Näheres wird noch' be­kannt gegeben.

, ** Die Ingendgr uppe der Deut­schen Bolkspartei veranstaltet am Dienstag den 14. Oktober im Gewerbehaus einen Vortrags- und Tiskussionsabend. Professor Dr. R 0 l 0 f f wird über das Thema:Arbeitspflicht statt Wehrpflicht" sprechen. Anschließend findet freie Aussprache statt. Eingesührte Gäste sind willkommen.

** Sieghafter Wille unb Lebens- freude. Auf seiner Vorttagsreise kvrrd der in letzter Zeit durch erfolgreich<' Veranstalrungea be­kannt gewordene BottragSkünstter Werner von Blumenthal in Gfichen im Großen Hörsaale oer Universität am Mittwoch den 15. Oküober einen Vortrag halten. Sieghafter Wille und Äbens- freude sirrd die Richttrnien für die AuÄvahl der Tichtungen, bei denen Ernst und Humor zu Wort kommen. In einer Zeit parteipdlittscher Gegruisätze will Werner von Blumentl>al, der seine Rezi­tationen selbst erläutert, frei von jetxcr parteipoli­tischen Tendenz, die starken nationalen Kräfte in der Dichtung zum Ausoruck und besonders der Jugend zum Bewußtsein bringen. Für Mitglie­der des Jugenübundes ist der Eintrittspreis auf 0,75 Mk. ermäßigt.

H y pn 0 sc, S u gge st i0n'u n b Tele­pathie. Am 15. Oktober findet im Saale des Hotel Einhorn ein äußerst interessanter Experi­mental- und Aufklärungsvorttag des bekannten Telepathen Cumberland statt, auf den wir unsere fiejer hiermit ausmertfam machen. Cumber­land, dessen Vorführungen von Wachsuggesttouen und Gedankenübertragung in allen Kulturstaaten Aufsehen und das Interesse der Aerztewelt er­regte, experimentiert nur mit Medien aus dem Publikum und löst jede ihm vom Publikum ge­stellte Aufgabe.

** Z m Lichtspielhaus findet heute die Uraufführung des FilmsDie Verführten" statt. Ter sechsakttge Film ist von Hans Hi)an versaßt.

Landkreis Giesten.

wa. Oden ha u sen (Nabenan), 10. Okt. Bei der hiesigen H a u s s a m m l u n g für tne Un - wetterbeschädigten Gemeinden im Kreise Darmstadt gingen 115 Mk. ein. Es ist das für un­sere kleine Gemeinde em ganz ansehnlicher Betrag. Das Geld wurde heute von Bürgermeister Nachtigall an die Sanunelstelle abgesandt.

Starkenburg unb Nheinhessen.

rm. Darmstadt, 10. Okt. In der gestrigen Sitzung der Stadtverord'neten unter dem Vorsitz nun Brww^wnw »nimnwm jumbtotobbz

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Alfred 280dl Ein Lebens- und Schaf- seusbild vvn Fritz Droiop. N. G. Elwett, Verlag, Marlurg a. d. Lahn. Einen Rückblick -ut das Leben und Schaffen des am 14. Oktober 60 Jahre alt werdenden heinffschen Dichters Alfred Bock zu gelten, ist die Aufgabe dieses Buches. Und es löst sie mit feinem Verständnis für die künstlerischen und menscklicknm Werte seiner Kimst. Bor ollem weist daS Buch die enge Berdrüpfuns, der Werke Alfred Bocks mit seinem eigenen Leben und dem seiner Landsleute nach und deckt persönlich^' Be­ziehungen auf, die man sich wohl erahnen mochte^ die aber in ihrer tatsächliche Feststellung b*r Künstlerpersönlichkert eine charakteristisch: Beleuch­tung geben. Wer mit Alfred Bocks Schaffen nxty nicht, näfer .vertraut ist, findet gehaltvolle Pno» den im Te^'te eürgestveut. Angey-ttedett sind zwei kurze Erzählungen des Dichters, darunter eine) aus einem ht Ävrbeveittorg befmMidjen Novellen^ baute Das Buch wird der Lesergemeinde Alfi-ch» Bocks 'willkommen fein und ihm neue Freunds werben. (Bvosth. 3 ML, gdX 5 Mk.. einschl. lvw schllrg.)

DieNeueFrauen-Umschan" SSew lagsgesellschaft L. Ban-Haff, Berlin SW 11, Hallesche Sttaße 20) ist eine neue Zeiffchrifi, bie es sich annelegen sein läßt, in sorgfältig gewählten. Artikeln das Verständnis der ernsthaften Fnu» für die Fälle unllarer imb widersprechender Pro-* biente der Jetzzeit zu wecken und zu vertiefen! In der klaren Erkenntnis, daß unserem Volte nur durch reife Persönlichkeiten aus dem Chaos «a Holsen werden kann und daß der Einzelne fich! aus den Trümmern seine eigne, neue und bessere Welt aufbauen sollte, hat die Zeitschrift sich zur Hauptaufgabe die Vertiefung der Persönlichkeil: gesetzt und aus ihrem Leserkreis zum engeren 3u* sammenschluß eine ideale Gemeinde, den Frauen-» bimb für Eigenkultur und volkswirtschaftliche Auf-« llärung geschaffen. Ein Einblick in die neue Nunv» mer ^:igt, daß Text und Bildschmuck diesen ernst-» haften Richtlinien entsprechen.

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des Oberbürgermeisters Dr. Gläffrng wurden für Herrichtung einer Wellbleckbaracke für Zwecke der Landwtrtschaftlichen Winterschulc, 14000 Mk. be­willigt. Die Voranschläge für das Ludwig-Georg- Gymnasium und das Reue Gymnasium, die einen Zuichuß pon zitsammen 113 902 Mk. erfordern, iverden nach lebhafter Aussprache gleichfallls ge­nehmigt. Weiter wurden Beittäge zu den Vor­anschlägen des Ludwig-Georg-Gymnasiums, des Reuen Ghmnasiums. des Realgymnafiums, der Lttdwig-Oberrealschule und der Liebig-Oberreal-- Ichulc für 1919, die durch die Teuerungszulagen! überschritten wunden, mit 176 000 Mk. gutge* heißen. Eine Erhöhung des Gaspreises um 26 Pf. für den Kubikmeter wurde tzutgeheißm. Der Anttag des Stadtv. Kollmann aus Beseitigung der nicht- össenllichen Stadtverordnetensitzungen wurde abge­wiesen. Die Polizeistunde soll nunmehr auf 11 llhr aoepds festgesetzt werden, wenn die Wirtschafts- besitzer ihre Btteuchttrng von 10 llhr ab selbst!stellen. Aus eine Anftage des Stadtv. Aßmuth wurde mit­geteilt, daß die Holzversorgung in der Weise ge- regelt werden soll, dah die Gewinnung von 40 000 Quadratmetern vorgesehen ist, so daß jeder Haus­haltung 20 Zentner Holz zur Verfügung gestellt werden können. Zu der Frage der Wohnungs­not teilte Bcig. Delp mit, daß er durch das Lan­des-Arbeits- und Wirtschastsamt die Zwangsratto- nierung der Wohnungen habe beantragen lassen. Frau Balser teilte mit, daß das Justizministerium eine Entscheidung getroffen habe, nach der der Zwattgsvollstrecdmg zur Räumung von Wohnun­gen fernerhin feine Hindernisse mehr in den Weg gelegt werden sollen, so daß jetzt die Urteile zur Aussetzung von 30 Familien vorliegen. Der Oberbürgermeister will bei dem Justizministcr geeignete Schritte unternehmen.

em reell«, beim normalen Ankaufspreis ertt* stehender (Änftandspreis zuzüglich 12 Prozent Ge­schäftsgewinn und der entstehenden Unkosten als zulässig zu erachten. Lllle durch Scksteichlwndel ufw. entstehendden Mehrkosten können nicht bet rücksichttgt werden.

In neuerer Zeit wird häufig Essigessenz (Eisessig) d. h. konzentrierte Essigsäure mit 60 bis 80 Prozent Säurec,chalt aitgcboten. Der Ver­kauf dieses Erzeugnisses ist nur unter Beaclt- tung der für derartig gefährliche Stoffe erlaßenen Bestimmungen erlaubt, und der Ver­käufer wird für alle hierbei entstehenden Schä­den der kaufenden Bevölkerung ver­antwortlich genracht. Auch für diesen Stofs ist nur der reelle Groß- und Kleinhandelspreis zulässig; der Kleinhandel wird gewarnt vor An- t auf en von dritten uub unbekannten Personen,; die als Schieber unb Schleichhändler in neuerer Zeit auch dieses .Gebiet unsicher machen.

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