ück Rindvieh keinerlei Möglichkeit, Futter
' imn W’t Geologie Unterteil yijen 4btr.
M 10 «hmi c- beschädigten dankt allen französischen Öffi- cbt ium'hQttfrtM «inen, die sich in hochherziger Weise für die Be- * p kleünmg der Kriegsbeschädigten durch Ueberweisung <n? in ft,-: M» 1600 Anzügen für deutsche Kriegsbeschädigte
-'on bcn '§SLl5*tbien± «^ullht haben, aufs herzlichste!"
Bis babin nntb ron- mr. Trier, 8. Juni. In allen Fleischerläden d'm Matrosen Reh v°r auf Pfingsten markenfreies Fleisch t Main gestürzt oi: f“r 5 Mark das Pfund in beliebiger Menge zu krjonen ircröen sjWlben.
M, be
ta WeSer N verheiratet Diesem schnitt der pgeoe Mann das Haar vom Kopfe und ritz ihm pe Kleider vom Leibe.
mr. Griesheim (bei Darmstadt), 10. Juni. 3n dem Quarant änelager, in dem sich alle lerfonat, bic in das französische besetzte Gebiet tiiriüf wollen, drei Tage aufhalten müssen, sind jrfct weitere Erleichterungen geschaffen morden. Die strenge Absperrung zwischen Männern und grauen ist gemildert,, daß Familien zusammen fctraten können. Die wucherischen Kantinenpreise parden unter Strafe gestellt. Auch die sanitären Zurichtungen sind verbessert worden.
mr. Meudt (Westerwald), 9. Juni. Anläß- lich der Kirmes kam es hier zivischen jungen, Burschen und amerikanischen Soldaten zu einer »roßen Schlägerei, in deren Verlauf fünf Tmerikaner verletzt wurden, davon zwei so schwer, bafe sie gestorben sind. Da die Täter rechtzeitig ins unbefefrte Gebiet geflohen waren und nicht auf- filtdbar waren, wurden Meudt 20000 Mk. Strafe auferlegt, die unterhalb vier Tagen bezahlt werden V assen.
mr. Montabaur, 8. Juni. Die Amerika-
urt beschlagnahmen das gesamte neue Heu für sich, so daß in manchen Ortschaften heute schon ein ungeheurer Futtermangel besteht. So wurden dem der Stadt Frankfurt gehörenden Hofgut ^ngwiesen sämtliche Wiesen abgemäht bis auf nne einzige, ohne daß ein Pfennig Entschädigung "l wurde. Das Hofgut hat nun mit seinen
assiw.
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^Ämi DAj ? nachmittag bet i lönal" an Botii ijaimrefiten
5 nviver PgSnM W hüt- Nckni der auch der durch br mr m daß Fl-M ngtridtete Ichada Wie des liebenftM .'Laxn schlver in ichenleben tarnen i' vollbesetzten hch ^-ichnheit bringen* stdeure ZuschauetW nrtte mit McherheilG mutlich ist er aui I Mm.
vor Sonnenuntergang bis 1 Stunde nach Sonnen« mtrrgang gestattet ist. Es wurden 5 Zonen ein« «ruhtet. Diese werden durch die Orte Braubach, hberwesel, Trechtingshausen, Mainz, Biebersheim und Worms begrenzt. Jeder Fischer kann nur in feinet eigenen Zone sein Gewerbe ausüben. Außerdem werden Erlaubnisscheine und Karten vorgeschrieben. In den Zonen 2 und 5 darf die Ascherei nur auf der linken Seite des Stromes wrgenommen werden. Streng untersagt ist das Lovankevgehcn auf dem rechten Rheinufer und die Stföcbcrung der Fische vom linken nach dem Wen Ufer. Bon den Fischerkähnen muß die Ulie Flagge geführt werden.
mr. Saarbrücken, 9. Juni. In den hie- fom Blättern findet sich eine eigenartige Dank- fonng: „Der Rhrinbund der Kriegs-
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jekbeizuschafsen.
ch Bvm Mittelrhein, 6. Juni. Tie fmirzösische Besatzungsbchörde hat hinsichtlich der Ascherei auf dem Rhein Bestimmungen erlassen, wonach die Fischerei im Schiff nur 1 Stunde
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An der Spitze steht
Schatzmnrkt
dauerhaft.
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Voranschlag (919.
(Fortsetzung.)
TAel 26, Oeffervtliche Anlagen, ist für 1919 mit 28550 Mk. Ausgabe eingesetzt, »gen 23 730 Mk. im Vorjahre. Die Mehrkosten
Schuhe I werden nach Maß gearbeitet. Reparaturen werden sofort gemacht.
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Titel 29, Kanäle, schKeßt in Einnahme und sgabe mit 271804 Mk. (1918: 267 302 Mk.). ch den Beschlüssen der Stadtverordnetenver- mlung sollen die durch den Betrieb der städti-- n Kanalisation sowie durch Verzinsung und ilgitng des Anlagekapitals entstehenden Kosten art aufgebracht werden, daß ’/* dieser Kosten n den Eigentümern der an das Kanalnetz an- lossenen Liegenschaften als Gebühren erhoben en sollen, während V« aus Gemeindesteuern mmen werden soll. Nach dem vom Mini- rium des Innern genehmigten Ortsstatut vom , Januar 1908 betragen die Gebühren für die
itzung der städtischen Kanäle l»/< Pf. für Quadratmeter Flächeninhalt der angeschlos- Liegenschaften und '2 oom Tausend des Brand- trsicherungswertes der darauf befindlichen Ge- Kde. Tie für das Rechnungsjahr 1919 zu er» lornden Kanalgebühren werden nach dem Er- kbnis des Vorjahres veranschlagt auf rund (2000 Mk., hierzu für die im Laufe des Jahres röteten ■weiteren Anschlüsse 200 Mk., gleich 2200 Mk. Ter aus Gemeindesteuern zu ler- nbe Zuschuß zu den Kosten des Betriebs der
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noct für dir M« mwrrchen den erhöhten Löhnen.
^reteaJisWi 1'- tiM 28, Bäche und Bai^eanstalten,
tiitomminwnail:’! in der Ausgabe mit 11050 Mk., im Vorjahre irrst 4800 Mk., ausgeführt. Als Hauptposten sind miefetzt Tagelöhne für Räumung der Wieseck MO Mk. (im Vorjahre 1500 Mr.) und Unter» kltimg bet Lahnwehoe bei der Obermühle und
Kanalisation, der Berzmjung und Tilgung des Anlagekapitals betragt hiernach 67 400 Mk.
Bri Titel 31, Elektrische ©trafeen» bahn, ist ein Betriebsüberschuß von 29,109 Mk. vorgesehen. Die elettrische Straßenbahn zahlt zur Stadtkasse zur Schuldentilgung 10559 Mk., an Kapitalzrnsen 42 665 Mk.
Der Aufwand für Feuerlöschanstalten (Titel 32) erhöbt sich um mehr als das Doppelte von 11560 Mk. auf 23 310 Mk. Der Lohnanteil der Wachmannschaften lxrt hierbei eine Erhöhung von 3250 Mk. auf 12 000 Mk. erfahren.
Titel 38, Armenpflege und Wohltätigkeit, verursacht eine Mehrausgabe voll! fast 80 000 Mk. Für 1919 sind 194 608 Mk. eingesetzt, für 1918 115 508 Mk. Der Zuschuß zur Ärmenlasse ist von 107 000 Mk. auf 186 000 Mk. erhöht worden.
Titel 39, Reichs gesetzliche Versicherung der städt. Angestellten und Arbeiter, schließt in Ewuahme jnit 23 000 Mk., iu Ausgabe mit 47 050 Mk. .gegen 37 450 Mk. im Borjähre bet Ausgabe und 21900 Mk. bei Äunahmc.
Für die Zwecke des Kreises und der Provinz Trtel 42 sind als Beitrag zur Kreiskasse 360 000 Mk. eingestellt. Im Vorjahre waren 240 000 Mk. angesetzt, während 246 944 Mk. erforderlich waren.
Tie Bedürfniffe.der P o l i ze i u nd ö f fe n t- lichen Sicherheit Titel 44 sind ebenfalls erheblich gestiegen .und zwar um 29 000 Mk. Sie betragen 133 210 denen 10361 Mk. Ein- nalrmen gegenüberstehen. Tie hauptsächlichen Erhöhungen weisen die Besoldungen auf.
Arbeits- und. Mohnungsnachwets Titel 45 steigen durch Besoldungen auf die doppelte Ausgabe gleich 12 300 Mk. Tie Einnahmen mit 8000 Mk. lsrnd durch Zuschüsse des Kreises um 5000 Mk. 'gestiegen.
Tie allgemeine.Verwaltung Titel 46 erhöht ihre Ausgaben um 60 000 Mk. auf 265 000 Mark, wobei 400000 Mk. Krregs teuerungs- z u l a g e n Titel 46a nicht eingerechnet sind. Tie Einnahmen betragen 32356 Mk.
Ruhegehälter, Witwen -und Warfen gelder Titel 47 verursachen eine Ausgabe von 49 271 Mk.
Die städt. Schuldentilgung Titel 48 erfordert 481 000 Mk. gegen 407 500 Mk. L V. Für 1919 .sind zur Uebertrngung an die Ber- niögensvechnung einzustellen 67 500 Mk. Für die Sch-uldentilgung werden aufgebracht: Vom Elektrizitätswerk 51 572 Mk., vom Gaswerk 25 072 Mark, vom Wasserwerk 39 976 Mk., von der Straßenbahn 10559 Mk., vom Schlachthof 15 397 Mark, vom Friedhof 6240 Mk., von der Kanalisation 64 500 Mk., vom Stadlerweilcrungsfonds 18 000 Mk., rnsgcsamt 231318 Mk.
Tie Kapitalzinsen Titel 51 erfordern für 1919 mit 1153113 Mk. eine Mehrausgabe von 85 349 'M?., denen 718 048 Mk. Einnahme gegenüberstehen. Tie Kapitalschulden der StM- kasfe — olynr die bet der Stadtkasse eingezahlten Sli^tungökapva^icn — 'betragen: ÄnlehensschuDm 26 686 500 Mk., Darlehen aus der Armenkasse 212 043 Mk., Darlehen der Plockschen Stiftung 92 700 Mk., insgesamt 26 991 243 Mk.
Im Gegensatz 'zu den überall erhöhten Ausgaben wird von TÜel 53, Hundesteuer, eine wesentlich erhöhte Einnahme erwartet und zwar 19000 Mk. gegen 5500 Mk. Ta die Gememde- hurrdesteuer für jeden Hund 40 Mk. beträgt, so weiden demnach in,Gießen 475 Hunde versteuert.
Die Filial- und Warenhaus steuer (Titel 56) soll gegen das Vorjahr 2000 Mk. mehr, gleich 10 000 Mk., die Billettsteuer (Tttet57) 7000 Mk. mehr, gleich 15 000 Mk. einbringen.
Bei Titel60, Sand-, Kiesgruben und Steinbruch, erhöht sich die Einnahme von 600 Mk. auf 70 000 Mk., die Ausgabe von 2300 Mk. auf 71 700 Mk.
Desinfektionsanstalt, Jsolier- baracke Rettungsanstalt (Titel 61) erfordern einen Mehraufwand von 8915 Mk., gleich 12 590 Mk. Nachdem der Kreis die Desinfektionsanstalt übernommen hat, werden die entstehenden Kosten des Betriebs der Anstalt in Höhe von 11 600 Mk. aus der Kreiskasse ersetzt.
Titel 67, Gemeindesteuern, mit 2 972 680 Mk. in Einnahme und 177 100 Mk. in Ausgabe ist bereits in einer früheren Nummer unseres Blattes behandelt worden.
Bermögcnsrcchnung.
Titel 70. Rest aus vorhergehenden Jahren. Nach dem Mschluß der Vermögensrechnung für 1918 wird in Einnahme voraussichtlich ein Rest bleiben von 100000 Mk. gegen 360000 Mk. in 1918. In Ausgabe wird der für den Umbau der alten Klinik für die Zwecke der Stadtverwaltung bis. 1918 nicht verausgabte Restkredit hier zur Uebertragung nach 1919 mit 258 000 Mk. eingestellt.Alle übngcn
nicht verwendeten Kredite früherer Jahre werden tricht weiter übertragen, da die durch Aufnahme von Anlehen beschafften, noch verfügbaren Mittel für Kriegszwecke Verwendung finden mußten.
Dte Stadtverwaltung scheint sich demnach mit dem Gedanien zu tragen, in kürzester Frist in die Alte Klinik überzusiedeln. Wir haben unsere Ansicht hierzu schon mehrfach geäußert und hoffen, daß das neue Stadtparlament seinerseits die Frage, wo die städtische Verwaltung am zweckdienlichsten untmubrmgen ist, aufrollen wird.
Bei Titel 71, Kriegskoften, sind weder Einnahmen noch Ausgaben eingesetzt. Der Voranschlag bemerkt hierzu:
Die Deckung der der Stadt durch den Krieg erwachsenen besonderen Ausgaben für Unterstützungszwecke, Lebensmittelverteilung, Ein- cmartierungskosten u. bergt, mit Ausnahme der Kriegsteuerungszulagen, erfolgt aus Vermögensmitteln in besonderer Rechnung, lieber die Art der Ausbringung der der Stadt endgültig zur Last fallenden Beträge wird nach Beendigung des Krieges der Sladtverordnetenversammlung besondere Vorlage zur Beschlußfassung unterbreitet werden. Es wird daher hier nichts vorgesehen.
. Titel 64, S t i s t u n g s ka p i t >a l ie n, schließt in Einnahme mit 4000 Mk., in Ausgabe mit 1169 Mart, int Vorjahre: Einnahme 3847 Mk., Ausgabe 1145 Mk.
Bei Titel 73, An-und Verkaufvon Gebäuden und Grundstücken, sind in Einnahme 10 000 Mk., in Ausgabe 50 000 Mk. vorgesehen gegen 700 Mk. und 21 600 Mk. im Vorjahre. Für den Erwerb von Grundstücken sind in der Ausgabe vorsorglich vorgesehen 32 000 Mk.
Titel74, Erbauung einheitlicher Gebäude, weist in Ausgabe für Erweiterung des Friedhofs am Rodberg 50000 Mk., für Umbau derAlten Klinik für Zwecke der Stadtverwaltung den Restbetrag von 150 000 Mk. auf.
Titel 74a. Errichtung von Kleinwohnungsbauten setzt in Ausgabe die Kosten für Errichtung von Kleinwohnungsbauten in der Mühlstraße mit 550000 Mk. ein, die Uebemahme von 100 Geschäftsanteilen zu 200 Mk. der Bau- genoffenschast von 1894 mit 20 000 Mk., insgesamt 570000 Mk.
Titel 75, Erbauung von Straßen, Wegen und Anlagen, sieht in Ausgabe 79 000 Mk. gegen 1500 Mk. im Vorjahre vor. Eingesetzt sind: Straßenneubauten in der Klein- wohnungsllolonie an der Licher Straße 63 500 Mk., Auffüllung des Sttaßenzuges zwischen Kepler- und Bismarckstraße 14 500 Mk., Geländeerwcrb zu neuen Straßen oder Verbreiterung von älteren Sttaf-en 1000 Mk.
Titel 76, Kanal- und Wasserbauten, weist in Ausgabe 110000 Mk. gegen 10 000 Mk. im Vorjalwe auf. Für Ausbau t>er Kanalisation in zum Ausbau vorgesehenen Straßen surd 100000 Mark (1918: 8000 Mk.), für die Ausführung von Hausanschlüffen 10 000 Mk. (1918: 2000 Mk.) eingesetzt.
Titel 77, Lagerverwaltung, sieht in Einnahme 65 000 in Ausgabe 66 200 Mk. vor «gen 1918 20 000 Mk. in Einnahme und 21 200 Mark in Ausgabe.
Titel 78. Für Uebernahme des Volksbade s durch die Stadt ist eine weitere Rate von 4600 Mk. vorgesehen. Für die Uebernahme der Leichen ka sse aeseklschaft, Tib^ 79, eine solche voii 153,53 Mk.
Zum Ausgleich der .Betriebsrechnung, Titel 80, toirb eine Rückerhebung vorgesehen in Höhe von 250000 Mk. gegen 50 000 Mk. im Vorjahre.
Kapitalmittel, Titel 87. In der Vermögen srechnmrg betragen die Gesamtausgaben 2 320 122 Mä, die Gesam teiunahmen 348 714 MO Mithin sind durch Kapitalaufnahme zu decken 1 971 408 Mk., so daß die Einnahmen der Kapitalmittel 2 140 622 Mk. betragen, hierin die Einnahmen aus frtrahfentpfangenrn Kapitalien und Erneuerungsmitteln 169 214 Mk. (int Vorjahre 104 527 Mk.).
Tie Ausgaben betragen 781000 Mk. gegen 122000 Mk. im Vorjahre. Auszuleihen sind an das städtische Elektrizitätswerk zur Bestreitung außerordeittlicher Ausgaben 208 000 Mk., als einmaliger Betrag an die Gießener Hochsckpllgefell- sckwff 10 000 Mk. Aus dem Erneuerungsstock zur Bestreitung von Neilanschaffungen sind auszuleihen an das Elektrizitätswerk 150000 Mk. (50 000 Mk. im Vorjahre), an das Gaswerk 24 000 Mk. (14 000 Mark im Vorjahre), an das Wasserwerk 22000 Mark (5000 Mk. im Vorjahre). Für Kursverlust, Stempel und Druckkosten der Anleihe von 1919 sind 360 000 Mk. eingesetzt.
Die rcommuna!wah!eir.
la. Grebenhain, 10. Juni. Dor ettva 14 Tagen fand eine Wahlversammlung in der Wirtschaft der Witwe Ganß hier statt, die
von den Stimmberechtigten schwach besucht roar. Auf Vorschlag 'nnrrben die lnsl-erigen Gemeinderatsmitglieder Heinrich Gauß 15., Landwirt, Otto Rehberger, Müller, Karl Strauch, Gastwirt, uno Heinrich Heutzenröder, Landwirt, wiedergewählt. Als neue Mitglieder wurden Wilhelm Ätthails, Kaufmann, Wilhelm Zulaus, Landwirt, Wilhelm Weitzel, Metzger. Heinrich R«chberger 2., Landwirt, Postverwalter Jost, Robert Lind, Bäckermeister, Johannes Ruhl, Bahnarbeiter, und Hch. Ganß 17., Landwirt, gewählt. Da keine Einwendung-en erhoben wurdeii, ist die Wahl als gültig erllärt worden.
lp. Stein heim, 11. Juni. Für bic am 15. Juni statt findende Gemeinderatswahl liegen zwei Wahlvorschläge auf, ein bürgerlicher, beginnend mit dem Namen Otto Kammer und ein sozialdemokratischer, Karl Hilbert anfangend.
Veemrschtes.
— Die Kometen von 1919. Bon deck bereits in mehr als einer Erscheinung beobachteten Periodischen Kometen kommen nach einer Mitteilung der von Tr. H. H. Kritziuger herausge- gebenen Zeitschrift „Sirius" (Verlag von E. H. Mayer in Leipzig) auf Grund der zur Zeit aiige- nommenen Bahnelemente nur drei im Laufe dieses Jahres in ibie Nähe der Sonne. Das ist zunächst der 1869 entdeckte Komet Tempel-Srvift mit einer Umlausszeit von 5,68 Jahren. Er konnte bisher in vier Erscheinungen, zuletzt im Jahre 1908, beobachtet werden. Seme Wiederauffinduna käme erst für den Schluß des Jahres in Betracht. Der in dem kometenreichen Jahre 1886 entdeckte Komet Finlay wurde zuletzt int Jahre 1906 beobachte:. In der Rückkehr zur Sonne 1900 und 1913 war er nicht sichtbar. Die Umlaufszeit beträgt 6,66 Jahre. Der Komet Holmes nntrbe bisher v.» drei Erscheinungen beobachtet: nach der Entdeckung im Jahre 1892 noch 1899 und 1906. Im Jahre 1913/14 ist feine Wiederaufstttdung nicht gelungen. Bei einer Umlaufszeit von 6,86 Jahren kann man auch mit seiner Wiederauffindung erst am Ausgange des Jahres rechnen. Schließlich ffndet für den im Jahre 1911 entdeckten Kometen Schaumasse, der eine Umlaufszeit von 8,07 Jahren hat, die erste Rückkehr zur Sonne statt. Ob der 1906 von Kopff entdeckte Komet (Umlaufszeit 6,67. Jahre) wiedergefunden wird, nachdem man seiner im Jahre 1913 nicht habhaft werden konnte, er-, scheint sehr fraglich.
Eingesandt
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verauttoortung.)
Straßenreinigung.
Man freut sich, wenn man an Festtagen aufs Land kommt und sieht, wie alle Sttaßen schön gekehrt sind, alles sauber und in bester Ordnung ist und Dinge, die einem Fremden mißfällig aufsallen Eömtten, bei Seite geräumt sind; da gewinnt man den besten Eindruck!---Ganz anders war
cs dieses Mal in unserer Stadt! Man erkennt an, daß die Stadt stets alles auf geboten hat, ein sauberes Straßenbild zu schaffen, doch dieses Mal hat sie darin vollständig versagt. Schrmctzig waren die ©trafeen, wo manl hingesehen hat, als sei in Wochen nicht gekehrt worden — dies muß auf jeden Fremden einen schlechten Eindruck machen.
Wenn es auch in der jetzigen Zeit mit größerer^ Schwierigkeiten verbunden ist, so sollte man bodjr bestrebt sein, das Straßenbild, wie früher, in Orb* frnmg zu halten und mich nicht zu viel am Wasser- ^ren, sonst konnte schließlich noch die Gesundheit
Einwohner darunter leiden.
Anm. d. Red.: Nach dem städtischen Voranschlag für 1919 sind für Straßenreinigung 197 000 Mk., ein Mehr gegen das Vorjahr Ooir 112 570 Mk., angesetzt. Man sollte annehmen, daß der Erfolg der Aufwendung einer solchen Summe sich im Sttaßenbild bemerkbar machte.
Müllersche Badeanstalt.
Wafserwürme der Lahn am 1L Juni 18° R.
Meteorologische Beobachtungen der Station Stttzen.
Datum
10. 6.
10. 6.
11. 6.
nm. abds.
vrn.
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23.9 9.9 44
18.4 10.0 63
15.1 9.7 75
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Wetter
wechselnd b«. wölbt, nachts klar.
üchste Temperatur am 10.6.: 24.9°; 11.6.: 18.2».
klebrigste „ „ 10.6.: 10.9°; 11.6.: 12.5'
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