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ftn Anbetracht der rottbiieee Tagesordnung ist da? Erscheinen lämtlicher Mitglieder erforderlich.

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Luppe mtter die Menge geholt wurde. Vorder war fd>on der SchriflftUwer des Rerchsbundes der ftntfldbcübä. igten unter Tvohimgen mit Revol­ver urtb Messer beloidiat worden. Vvm Bürger- meifter Dr Luppe fordert« man die sofortige Be­willigung einer grösterenWirtschas t s b e t - hilf e. Ms er erro<-erle, baß das teckiuisch un* möglich fei, bedrohe man ifa und wollte ihn so länge in den Heller sperren, bi» er die Aordrrungen beroillügt Ixktte. Man hielt ihn fest, ebenso den später erschienenen Sladtrat Tr. fauler. Beide Surren wurden von der erregten Menge sv lange festgehalten, bis Reichswehrtruppen erschienen.

Aus Anlaß dieser Vorgänge ermattete man für die am Abend fixxttlinbenbe Stadtverord­netenversammlung Störungen durch Ar­beitslose und Ztriegi-beschädigte, da aus der Tages­ordnung die eure,gdun<3 der Erwerdslosenfür- sorge svand. Jnfulgevesscn war im Natixrus unb dessen Umgebung ein gröberes Aufgebot Schutzleute postiert. Lxhuplent« hielten rid) auch während der Sitzung in den Vorzimmern auf. Von den Galerien butte man sämtliche Stuhle unb irgendwie zum Werfen geeignete Gegenstände entfernt. Tie Presse­tribüne war besonders abgeschlossen und swnd unter dem Sck>utze eines Rotsdieners. Es kam jedoch mr- aends w Zwischeniällen. Im Beilaufe der Sitzung fragte Stadtv. Tistn» ann <USP.) den Magistrat, was es für eine Bewandtnis mit diesen Sck)utz- leuten habe: sie seien jedenfalls zum jyliegntfangen da. Tie StadtvevorjmetenDersammlung be­willigte tie Magiswatsvorlage auf die sofortige Gewähnung von 500 000 E als Winter- und Dirtschzstsüeisils« sur die Angehörigen der L^riegs- gefangenen. Im Anschluß an den bereits mtt- geteilten B r o t ka r te n schwinde l führte titabtn. Kirchner iSoz.) eine Reilie ähnlicher Fälle an. In der Krippe g-rankfurt-Äocken- tztirn haben verschiedene ehrenamtlich beschäftigta Tarnen den Kindern überwiesene Milch, Zucker und Mehl für sich verwendet Statt der vorhandenen 28 Kinder waren beim Leben srnrttel- amt deren 90 angemeldet, für die Lebensrnittel ge­liefert »vurden. Es Barn »u erregten Auseinander^ setzungen. Es wurde ein Untersuchungsausschusz eingesetzt, der die Verfehlungen seststellm soll.

Wie die Froniosev sich duniÖeu

--- Frankfurt a. M, 9. Dez. Durch Verkauf gehen gegenwärtig fast täglich Wohn, nnd ®e« schäftshäuser in den Besitz ausländischer Einzel, perfonen oder Gesellschaften über. Die Käufer stnd meistenteils Franzosen oder Engländer, sie Ichieben aber, um der Sache einen möglichst harmlosen An»

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D0 SjMW IWOOODftri, Mm« R muh man sich Bahr )it fiamppruppe aon itia Mb bah ihr Mm auf *i Munition u|m, ntu anb es beim Fchibe.' Unb er Uebergobe, bit nut butt Jropa erfolgt,, gab der H.f je lSewthr, ab. von bei » waren non 310 Mim Deutschen l&O Mann, ft n liefern sich nur nmögll^- Hen btt schwarzen Mr chmähungen unserer 5<i-.b )eutschlanb kolonifieren kor. u hat. der Wtihnachtrzni efangenenlaget betagte tut beutfche Soldaten zu fei' Zuilunft nicht verzweifelt" sich für Deutfdjlanbs fiel auch bei flcbntt auf, vchi ch-Vftastüa jum Sgmbol io ein Wille ist, auch bei St- ner längeren politifd)« le übern folgte, unb die bN g er den Vortrag.

tUei dankte bem *** M .DtutfW'M mten.

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chrlsillch-lateinsichen Dichtung üdertragen ist, umfaßt diesen Gesang. Das große Thema vom verlorenen Paradiese hat durch Koitus zum ersten Male ein« würdige dichterische Behandlung erfahren. In ge» chlostener Einheit entsteht die wunderbare Erzählung und es ist bedeutsam hervorzuheben, datz der Dichter zum ersten Male den gefallenen Engel, - wenn auch nicht unter dem Namen Lucifer -, als handelnde Person einführt und di« Gestalt der Schlange an- nehmen läht. ®s führen erkennbar« Züge dieser Ge­stalt zu Milton und Klopstock. Aber auch abgesehen von literarischen Neminioeenzen werd der Paradieses- fang des christlichen Dergil sich durch feine schlicht«, anmutige Poesie Freunde erwerben.

Eingesandt.

iJür Form unb Inbu»t aUi't murr dieser Rubrik ftebenixn Artikel übernimmt die Rebaftion dem

Publikum nearnüber keinerlei Perantroortunq.) __Die Zahlmarken der Stratzenbahn.

^Mit dem 1. De-eindrr hat die Direktion der Straßenbahn neue Fahrmnrkrn emMführt ww l>at betaunt gegeben, baß die alten fDZarfc.it, die erst noch mit Zuzahlung von 5 Pf. benutzt werden durften, keine GtUrigkeit mehr haben sollen. Diese Bestinrmung ist an unb für sich mtm'rftEndlich, beim die Straßenbahn erleidet fchum Schaden an ihren «Annahmen, nxiut sie iüe alten fDtarten mit Aufgeld weiter gelten lasst Unbillig ist es aber geradezu, beb man bi« ölten fDLarten nur bei der Kasse des Elektrizirät-werks bis »um 15. b. M eiutauschen tonn. Für «inen Hamsterer von Faha:- märten mag das als gerechte Strafe gedacht fern, man tarn aber nicht verlangen, hab em FrlMgast. der noch zwei, drei Marlen vom Vormonat übrig bat, zu ben Kassenstunden des Elektrizitätswerks hinlLuft und mehr Zeit dabei oerfäumit, als bk drei sDiar£en wert sind. Warum mutz alles uh juHig umständlich gemacht werden? Man ermäch­tige die Schaffner, die alten Marürn zu einem bestimmten Kurse «m-ulSsen, oder lasse die alten Marken mit dem Aufgeld von fünf fßfauligen noch eine Zeitlang nebenher gelten, aber man erspare den Fahrgästen unnütze Wege.

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Aus Anlah der Bekanntmachung über Hunde- steuer wäre es sehr angebracht, wenn die Stad'ver- waltung sich vor dem 1. Januar darüber schlüssig würde, ob die Hundesteuer für das kommende Jahr ermäßigt wird. Don dem Ergebnis der schwebenden Kommlfsionsberatungen machen es viele Hundebesitzer . abhängig, ob ste ihre Hunde im nächsten Jahre noch behagen wollen.

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- Die Dibeldichtung zu Ausgang des Altertums. Mit einem Anhang des Avitus von Vienna, Sang vom Paradiese, zweites Buch, im Versmaß der Urschrift übertragen, von Prof. Dr. Gustav Krüger, Gietzen. Verlag Alfred Töpel- mann, diesen. Geh. 2.- Mk. Die kleine Schrift, die an einen Vortrag über christlich lateinische Dich­tung im fünften Jahrhundert anknüpft, hat das Ver­dienst, einen Sang vom Paradies« des Bischofs von Vienna, Alcimus Eedrcrus Avitus, der Dergesfenheit zu entreißen. Das zweite Buch seines Epos, das nach kurzer Uekerficht über die Entwicklung der

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** Ba-n-vssdiede. Am 8. De^mber eegat 6 Ubr nachm. wurde einem Herrn beim Aussteiyen des von Kassel hier ankommenden Lu«s im Gedrtnge eine graubraune ftameHsiar» Rerfedecke im Werte von 300 Mk. entwendet. Als Täter kommt ein etwa zwanzig Jahre alter, 1,63 Meter grober, schlanker Mensch in Frage, der braunen Anzug und Sportmütze trug. Jiir die derbeischa'fung der Decke ist eine gute D<!- lobraing ausgesetzt.

Jinanj.(f(am«n, Herbst 1919. Das in der Zeil vom 3 -13. November d. Is zu Darmstadt stattgefundene Finanz-Examen bestanden die Kandi­daten : Innanz.PraKliKant Marlin Jäger, Klein-Lin­den, Franz Metzger, Alsfeld, Otto StUUr, Alsfeld, Karl Zaubert, Lollar.

Landkreis Gießen.

99 Beuern, 9. Dezdr. 1919. Dar Fest ihrer aoldnen Hochzeit feierten heute die Eheleute Alt'Schmiedemeister Philipp Schomber II. u. Elisabeths geb. Debue dahier in voller Rüstigkeit.

tt. Treis a. L., 8. Dez. Gestern hielt'n die Bürgermeister der Umg.'grnd hier eine Bei- sammluttg ab, um über dre von der Regierung geplanten Rationierung des Brenn­holzes zu beiMiMn, dir dem Lantkxwobner gegenüber ben Städtern ungeheure Nachteile bringen wird, da ihm lein Gas zur Verfügung steht. Es wurde beschlos'en geeignete Schritte iu unternehmen, um Unzuträglichfaten beizeiten vorzubeugen.

Kreis Schotten.

Zugrnfgleisung.

Ruppertsl-urg, 7. Dez. Gestern nach­mittag um ö Uhr entgleiste auf unserer Sta­tion die sehr fdjroere Lokomotive des Güter»ugks LungenFn^dritipsHütte beim Rangieren aus der Weiü^. Der sofort gerufene HUsszug von Giestmi traf gegei', 7 Uhr hier ein, unb das Personal begann sofort die Lokomotive mit starken Winden ins Gelnse zu Die Ungunst der Witterung beeinttächtigte iebodt die Arhiten so, daß erst nacids um l Uyr die Arbeit beendet war und die beiden Züge gemeinsam nach Hrmgm abfahren konnten.

r>essen°Nassau.

Tumulte im Frankfurter Rathause.

- Frankfurt a. M., 10. De». Gestern tnachmittah »ogrn etwa 300 Angehörige des in« sernat tonalen Bundes der Kriegs­beschädigte 7r mit Weib und Kind nach Dem VathauS intb hielten m den Römerhallen eine Ver­sammlung ab, in deren Verlauf Bürgermeister Dr. ;____ - - t; ---------L-----j----L r. HA-

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strich zu geben, vielfach Oesterreicher. Ungarn, ollen- falls auch noch Schwerzer vor. Auch Ausländer öffnen bereits ungeniert ihre Läden in den Strotzen von Frankfutt.

Ein Glückspilz.

= Altenburg, 9. Dez. Hier verstarb der frü- h«re Bäckermeister töust. Reuschenbach, der es dadurch zum reichen Mann und Rentier brachte, dah er zwei- mal das große Los der sächsischen Staatslotterie und einmal das der Altenburger Landeslotterie zog.

Fremdtnsperre in der Rhön.

= Aus der Rhön, 9. Dez. Der Kreis Gers- feld hat für die Zeit vom 20.-28. Dezember eine vollständige Qrrembenfpene für solche Personen an- geordnet, die nur zur Erholung die Rhön aufsuchen. Der Sport- und Wanderbettieb erfährt durch die Sperre keine Störung.

*

X Hanau, 8. Dez Gröhere Mengen Paraf­fin, Wachs, Harz und Schuhkreme im Wette von etwa 20000 Mk. haben vier Taglähner von hier aus der chemischen Fabrik2Ua" in Hanau ent­wendet. Sie gerieten in Haft. Als Abnehmer der Diebesbeute sind ein Hanauer Drogist, sowie ein (frankfurter Drogist ermittelt worden, gegen die gleichfalls ein Verfahren eingdeitet worden ist. Der Rcstaurateur-Gattin zur goldenen Quelle wurde von einem auswärtigem Gaste ein Brillantring im Wette von 5000 Mk gestohlen.

= Tiiltenberg a. TL, 9. Dez. 3n Pfarr­weisach verkaufte eine Witwe ein an ihrem Hause angebrachtes Muttergottesbild aus dem 13. Hahr, hundert von auherordentlich hohem Kunstwett an einen Ausländer für den SdjlcÜberpreis von 1000 Mark. - Wer alte fiunftwerte ober Altertümer unter Hausrat hat, möge sich Ausländern gegenüber zurück- halten, da sie bei dem schlechten Stand unserer Valuta uns um unsere Kunstschähe berauben wollen.

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In Saaibiu Cafi Leib

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Da* IsichUpielhac« in der Haha- hafetrafle ist ab heute wieder

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