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ß-lur VI1L 298 qm
Flur V1IL 310 qm
Klar VIII.
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Wie
Der Unterzeichnete bestellt hiermit bet der B»ch- handlung El. Wollbrück A 6e., Berlin.
<k. Marli» Romane
5 Dosvelbänve. fest gebunden, M. 48.- V Der Ertrag tst nachmnedmen - felgt noch (Empfang — wnd mit mrmokltch 5M. gezahlt
H— Ersllllungoort ist Berltn-Mitte —
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Reelle Heirat.
Sianl. Herr, 37 Jabre, vermög. und nute Znbn- vrari? ffnu sucht Heirat mit schön. vermög»Daine etro. uo'.ie Figur. Laud- wirtsioch er oder Witwe nicht ausaeschi. Sckr.Aitg. möql. mit Bild. unt. 12769 an den Gietzener An;eig.
Giehener Stadttheater.
Der fidele Bauer.
Operette von Viktor Leon imb Leo Fall.
G ie ßen, 9. Nov.
Man hat immer baß Gefühl, daß ein.' Ope- I rette umso b.ffser ist. umso länger ihre Hochsaison vi rückliegt. Oder sind die neueren Operetten immer sckrlechter geworden? Der fidele Bauer in seiner feuern fhiinmmg überrascht durch das abwechslungsreiche Leben, das verhältnismäßig Zwang'.os btt drei Aufzüge anfüllt Da gibt es Kirchweih, Tanz, Schlägerei, Festfeier, Rührung, Bauern-
Büchertisch.
— Reclams Universal-Bibliothek. Die Verlagsbuchhandlung Philipp Reclam jun., Leipzigs hat wieder eine Anzahl Heftchen der Univerialbibliothek herausgegcben. — Nr. 6041 bis 6044. Wilhelm Ostwald, Einführung in die Farbenlehre. (Bücher der Naturwissen schast. Hcr- ausgegeben von Professor Dr. Siegmund Günther. 26. Band.) Mit 2 bunten und 1 unbunten Tafel und 16 Zeichnungen im Tert. 174 S. Geh. 2.60 Tit., Biu.wihekoand 3.76 Mk. — Nr. 604o. Ella Mensch, Der Fremde. Ecke Memeler Ge- schichte. 104 S. Geh. 05 Pf., Pappband 1.25 Mk.
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Weicher Fngeuienr ob. Techniker bereitet Elektriker zur Hrpnfag vor? Schrift! Angebote unter Nr. 021558 an den Gießener Anzeiger.
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1 rouge ©etjiltn erhob« 3m Gönz« der* IWmng »an 57100 Mk Stadtverordneten an 9te -50000 Mk. Die Qrtid^ erwehr wurde nad> Um •4 gegen 9 Stimmen ob
ind Wnhfiftn.
, 1. Nov. Die BerSffmb Yen Bekanntmachung n 3äiungcn wurde bishck.. ne, welche zusammen etwe Ävergütet. Die Bn- mich! am die butt, bas sie damit nicht ach leben auf Zahlung dnH itm Anttag wurde jagt* ch die Kosten jetzt auf etoe Der Anmg der 11.6.$, im auch deren Partciblaü »erweisen, wurde abgelehnl \b ftfdxint, unb fonfl <w4 Mita bditlbt W Hh en.
HoVHt.vrWNtstN.
a M„ 9. 'Jloo Der Nü-ktrir Jol | iprMib trten 6 a t r ll >[. Die LeiiunA bei it üorau:-iii1)t.d} ck W rerMia tsiiltdäi. w m» rifidrntea ist die Mititansl» sich der 3unt> berü* eden-oerttag «ui w W« ,hK 19l3 hrabm!ndern muz, M Iii
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prutzens wegen beimißt, gebt auch daraus hervor, daß der hessische Staat, die Provinz, zahlrnchc Korporationen, Verbände, Vereine unb Einzelpersoncn Ehrenpreise und Geldpreife gestiftet hatten. Ter Be- . such war trotz der ungünstigen Vcrkehrsverhältnifse sehr gut.
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S^HW-besTuNuurferlattz ytffe, anfwMe VSHr in unserer Provinz dieser Zweig der Kleintierzucht steht. Alle Rassen vom ir bdjl-igni Bclgischcn Riefen bis zu dem Zwerg „Sxrm<dni" waren vertreten. Wahre Prachteremplare fcmnlc man in allen Abteilungen sehen, so daß manches schüne Tier infolge -der starken Kvnlurrcnz bvi der Preisretteilung per tzusa-hen mußte. Welche Bedeuttmg man ur werten BtUetien der Mmimte.izücht des Fuer^ch- und tyll* ßmtzens wegen bcimißl, gebt auch daraus hervor. Daß der hessische Staat, die Provinz, zahlreich- Kor-"
Heime SanikSgrÜte rmt> AeserveonfekS mit Monokel. Das alles ist von einer Att Handlung zusammengebalten mit derben, witzigen und sentimentalen Couplets durchsetzt und sogar von Orgeltönen in die crwrderlichc Stimmung getaucht. Diese Operette ist beinahe das, was man ein Volksstück nennt.
Sie wurde mit viel Aufwarrd heraus gebracht und enthielt Volksszenen, wie man sie in manchem anderen Stücke wünschen möchte. Zu Beginn des zweiten Auszuges hatte Rudolf Goll als Spielleiter mit außerordentlicher Sorgfalt und guten Einfällen einen Kirmesrummel rnszeniett, an dem man seine Helle Freude haben tonnte. Hm Stücke selbst spielte er den Lindoberer, eine saftige Figur, die schon ein gut Stück llebertreüxung vertragen kann, mit dröhnendem Erfolg. Sehr gut war Richard Hellborn als der fidele Bauer Matthäus Scheiche!roither, der im Grunde genommen gar nicht so fidel ist. Sttmmlich ist er ntcht gerade hervorragend, aber ausreichend begabt. Bei seinem noblicht gewordenen Sohne Stefan (Adolf Falken- ist umso mehr die stimmlickie Begabung dervorzuheben, bei der seit dem Vorjahre merkliche Vervollkommnung feskustellen ist. Der Ton ist noch auSgeglicheTter unv sitzt freier. Die belebendste Kraft unserer Operette, Margot Werner, tat sich auch an diesem Abend rül/mlich hervor, zeigte das lebendigste Spiel und war ausge^.-ichnet bei Stimme. Aus der großen Zahl der Mtttvtrfenden sei noch Luise Ramme! erwähnt im Duett mft dem köstlichen kleinen Heinerle, das von einem 9JZz0beld)en entzückend kindlich gegeben wurde. Ludwig M a r g u t h belebte am DtttgettteTtpulte geschmackvoll die bekannten Weisen der -Operette, zz.
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Letzte Nachrichten.
Line deutsche Kote über die Kriegs- gefangenen in $rantrdd).
Berlin, 10. Nm. (WTB) Tie deutsch.' Regierung Ixrt in Paris eine Note überr.-imen fcfien, in der sie mitteitt, daß die Heimb.'sör- benrng der in amcrikanisck-er, btlgisther, englischer und italiKrischer Hand befindlichen Kriegsgefangenen im allgemeinen enten normalen Verlauf genommen htt, ebens» die Rückkehr der deutschen auS der Geftingenschaft in übers!eisch.n Ländern. Tie französtsche Regrerung allein versage den de u t schen Gefangenen bie Freihett. Trotz der Ra'inzi.rung des Friedensverträges durch Fr ru'veich toarten bie
ans t»t nLchsten Ta». Dasselbe Schauspiel. So K.'htö auch Mittwoch. Donnerstag benötigt man dringend Kartoffeln. Man stellt sich trotz Kälte und Nässe auf: nach IV« l'tihtbignn Stehen, (ein- gefeilt in drangvoll fürchterlicher Enge, wobei es <rn Gettetenwcrden und Püffen nickst mangelt, denn die so glücklich waren, Lar Koffein zu erobern, müssen sich mit Gewalt einen Weg durchs Publikum bahnen) heißts mietet „Kartoffeln feine mehr da " Endlich Freitag glückt cs nach IVsstündigem Watten im Gedräirge in unbesckfreiblichem Schmutz der ZozelSgasse Kartoffeln zu erhalten. Nun winken zwei Ruhetage. Montag heißts wieder auf ,,zum Kampf." Ich wünschte daß die Herren der Lebensmitteb-Beru).altung, die in olympischer Ruhe bent Kartoffel kämpf zusehen, sich einmal eine Woc^nratioii ,^rieel,rn" müßten.
Warum geht die Verteilung nicht nach Bezirk und Tag? Wolst staird in bei Zeitung davon, aber ™ dre Promis ist bet Plan nicht umgesetzt worden. Man sollte nicht länger damit zögern und an alte und kränkliche Leute denken, denen das Stehen ohnehin schwer wird, jetzt noch die llnbüden bei? Witterung dazu ertragen müssen.
e Gute für viele.
Der WohmrngSmangel.
Der Wohnungsmangel hat zu eigenartigen Vorschlägen gkiührt. Alxr der eigenartigste war doch der Dom 5. November. SBcr leidet denn unter dem WohnungSmange! ? — hauptsäÄich Kriegsteilnehmer. Aber für die Leute, welche vier Jahre im Unterstand oder fünf Jahre in Gefangenschaft waren, ist ja jetzt ein deutsches Gefangenenlager wieder gut, sie sind ja an die primitiven Verhältnisse gewöhnt. Wenn nur gewisse Leute keinen unbenutzten Raum herzugl-bcn brauchen. Mit denselben Gefühlen, die der Vermieter äußett, wird auch der Mieter in die neue Wohnung eintreten, unb auch in den sogenannten besseren Kreisen gibt eS Mensch.-n, die an Gefühlsrohheit unb ähnlichen Eigenschaften leiden. Von sozialem Empftnden kann bei dem Einsender nicht gesprochen werden. Er scheint überhaupt kein menschliches Empinden zu besitzen. Was das akademische Prolttariat betrifft, so tonnen die Universitäten nicht nur b.n fogenannten besseren Ständen zugänglich sein. Tas Studieren in diesen dreien, hauptsächlich von Damen, ist ost mir Spielerei, während es bei dem Pwle- tariat ein Vorwärts streben bedeutet. Was das leichtsinnige Heiraten betrifft, sind es wieder 90% Kriegstellnebmer, wclck-e vier Jahre auf ein Lnrm gewartet heben. Oder wäre Manckfem die freie Liebe lieber? Man könnte auch dann vielleicht diese unehelichen Kinder in die verlas enen Ge angenenlagtr stecken, um sie gegebenenfalls zu Knechten des Kapitals zu ergeben, daß sie beim nächsten Krieg das so gemütliche Heim der Trückeberfter beschützten, um sie mit einem: „Der Dank des Vaterlandes ist Euch gewiß", und unter Hinweis auf leerstehende Gefangenenlag-er in dem gerechten Betteidigunas- glauböi zu bestärfen. Warum verbirgt der Ern- fenber so ängstlich seinen Namen, da er doch so warm für daS segenspmdende Einküchenhmis Eintritt ? Vielleicht findet man bei ihm gerade die organisatorischen Fähigkeiten, die unS heute in dieser Zeit fehlen. Frau R.
WiwO samLRomane HU unb HobeUen
llngekürile Gesamtausgabe. SSoppeldände m Kasfikerformat. fest gebd.48 79.
Jndalt: •oibtlfe i DaS ®ebnmnt8 btt ottrn TOamlfll । DaS Heiderrinzr^chen > reichearüsi ®i)dn Dir zweit» {Jrnn i Jni LchillinqShüf Im Haule des notnmrrilen« raU i Dir Frau mit den Äurfuntcltttiiiai / amtmenn« I Gdyiün i,1erS Marie
Verschiedenes!
Auftrage dos Eigeü- lämcrS sieben »um Berkaus die Grundftücke der Gemarkung Kiehen: i^lur V. Nr. traViuinOqm s>Iur V. Nr.LL«/,«»17tt<,m
tort?" Äha. es gibt stttrtoncln. Man eut und sieht eine diclstgcdränale Menschenmenge, trotz KÄte und sttässe, vor dem Laden eines Kvtt-osiel- Wntters. Man geht seufzend davon und hofft, nenn der erste An urm vorbei ist, wirds weniger Gedränge gdm. Man kommt vor 5 Uhr wieder, nm bÄ< betrübende Auskunft zu erlxilten, datz
auSbieiblich zu einer Lähmung der Kraft führen, beten das Volk nicht nur für seinen eigenen Be stand, sondern auch für seine Mitarbeit in dem gemeinsamen Wiederaufbau der durch den Jfrieg zerstörten materiellen unö geistigen Wette so notwendig bedarf. In der Zurückhaltung der ffrieg^gefan genut erblickt die deutsche Rrgierung eine schwere Gefahr und sie HL!i es für ihre Pflicht, hier aus mit tiefstem Ernst und feterlick- vor aller Welt hinzuweisen. Ti.'deutsch-' Sieaierung matz noch auf folgendes aufmerksam machen: Bei der Unterzeichnung des Fri'dens- rettiages ünd schon vor feinem Inkrafttreten ytt sich die deutsche R.'gwrung bis an die Grmze des Möglichen bemüht, den schweren Friedmsbedln- gungen zu entsprechen. Bon aut.arifterter fron zöiischer Seite war ihr ausdrücklich veriichett wor- öen, dast ein solches Entgegenkommen auf bi-e Frage der Heimbeförderung der Ättegssefangenen einen günftigeii Einfiust haben werde. Mit vollem Recht glaubt die beutfd-e Regierung erwattm zu dürfen, daß die französische Regierung die Ktt-egsg'sm- genenrrage, die nur noch vom Standpunkt.' her Menschlichkeit aus behandelt werden taut, tn ’inent entgegenkommenden Geist: löst und die Kriegsgefangenen ohne weitevm Aufschub in die Heimo? zurückbefördett.
Das ReichSnowpfer.
Berlin, 5. Nov. Nach einer vettLdnlicheu Aussprache, die zwei Tage beanspruchte, ging der 10. Ausschuß der Nationalversammlung zur sachlichen Beratung des Gesetzentwurfes bett, das N ei Äs not o pfer über. ?ldgelehnt wurde mit 17 gegen 11 Stimmen ein Antrag Dr. Rießer Dr. Becker, der die Sparkassen und Kreditanstab ten sowie die von Körperschaften des öffentlichen Rechts gegründeten und geleiteten Berstcheruttgs- anstalten der Älbgabepflicht unterwerfen will. Angenommen wurde mit 16 gegen 10 Stimmet, ein sozialdemokratischer Antrag, die Abgabefrciheit der Kirchen sowie der kirchlichm und religiösen Gemeinschaf den zu streichen. Angenommen wurde ein Anttag Tr. Rießcr-Dr. B.cker, der dir Universitäten, Hochschulen und ähnliche Anstalten und Gesellschaften nebst den ihnen zur Erfüllung ihrer Zwecke angegliederten Stiftungen den Anstalten und Stiftungen, die wogen Unzulän^ichfeit ihrer Mittel vom Reiche, einem Bundesstaate ober einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft durch Zuschüsse unterstützt werden, gleichstellt, und von der Abgabe befreit. Die Ab gabenfreiheit der öffentlichen und dem öffentlichen Verkehr d en-mdcn Sparkassen und gemeinnützigen Kreditanstalten wurde unter Ablehnung eines dic Stteichung dieses Absatzes verlangenden Anttages Tr. Rießer-Dr. Becker im Süine der Regierungsvorlage beschlossen. Dagegen wurde die Äbqabrn- fr ei beit für V.-rsicherungsanstalten, die von Körperschaften des öfferttlichen Rechts gegründet und ge leitet sind, gestrichen. Angenommen wurde ferner ein demokratischer Antrag, b.r die Abgaben frei hei! auf die wirlschofktlichen Berufsvcreininungen (ohne öffentlich-rechtlich n Charall r) ausdehnt, sofern sie rricht dem Erwerb dienen, ferner ein Antrag, der die Abgabensreil^it der der Kriegsbeschädigten- und Kriegs hinterl^i chenenftttsorge dienenden Stif- hmgen, Anstalten oder Vereine an die Voraus setzuirg knüpft, daß die Verwendung der Mitttt im Eiiwernehmen mit der amtlichen Kriegsbeschädigten- und Hinterbliebenenfürsorge erfolgt, endlich ein Eintrag Dr. Rießer-Dr. Becker, nach dem politische 'Parteien und Vereine abgabenfrei sind, ebenso Vereine zur Wahrung wittschaftlicher Interessen, deren Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, und die bisher von der zuständigen Verwaltungsbehörde als politische Vereine behandelt worden sind.
Die Stillegung chemischer Werke.
Frankfurt a. Main, 10. Nvv. (WTB.) Durch die Stillegung der chemischen Werke in der Umgebung Frankfurts sind ungefähr 10000 der in Frankfurt ansässigen Arbeiter beschäfttgungslos geworden. Tie Stilllegung der Werke ist auch deshalb bedeutsam, weil sie große Wli fferungen an die Entente zu machen haben, wodurch unsere Valuta erheblich verbessett werden tonnte. Ter Kohlenbedarf der chemischer' Industrie, ?ramentlich der Farbstoffindustrie, ist gegenüber anderen Industriezweigen Verhältnis mäßig gering.
Finanzhllft für Oesterreich.
Wien, 10. Nov. Ter Korrespondenz Herzog zufolge entschloß sich die Entente derösterreichi- scheu Republik einen Kredit von 300 bis 500 Millionen Frs. zum Einkauf von Lebensrnitteln und Rohstoffen zur Verfügung zu stellen.
Ergebnis der Preisverteilung:
A. Klubfchau der S chwarz- und Blau-Loh-Klubs. I. Al 11 ier k l as sc: Staats - Ehrenpreis: Gg. Eiff-Steinberg; Siegerpreis: Winncwisser-Blckelbach; Wan- Klnn-Liiiden (2), G. Keil-Gießen (2), L. Licher; derpreis H. Wahl-Endbach: Klubehrenpreis: L. Licher-Trohe; Ehrenpreise: Winncwisser, K. Hock- ]. Preise: K. Hock, G. Eifs-Steinberg, W, Sonne- born-Heuchelheim, H. Henke-Gießen, L. Licher, H. Wahl; 2. Preise: K. Renner-Butzbach, L. Licher, K. Stotz-Klein-Linden, G. Häuser-Steinberg, G. Keil'Gießcn, H. Henke. Ferner wurden zahlreiche 3. Prttse ausgegeben. — II. Jungtier- klasse: Siegerpreis: L. Licher-Trohe: Ehrenpreise: G. Eisf-Steinbera (2), G. Keil-Gießen; 1 Preise: W. Winnewisser, H. Diettich-Klem- Karben, K. Hock; 2. Preise: K. Hock, H. Henke unö G. Kell-Gießen; ferner 3. Preise.
B. Pro vinzial schau. I. A I terSklasse. 1. Belgische Riesen: Staats-Ehrenpreis iD- Lorentz (Lick); Elwenpreis der Stadt Gießen Wllh. Metzger (Gambach,; Provirrzial-Ehrenpreis H. Weber (Gießen); Verbands-Ehrenpreis W. Metzger (Aambach), H. Weber (Gießen); Ehreirpreife A. Schäfer iLich), H. Weber - 1. Preise H. Müller (Stcftn) (2,), H. Weber, W. Metzger; 2. Prfffe H. Weber. — 2. Deutsche Riesenschecke: ^Vereins-Ehrenpreis und Verbandspreis Hch. Müller (Gießen); 2. Preis K. Fleischer (Gießen), W. Opper (Daubrrngen) unb Hch Müller (Gießen). — 3. Wei ße Rresen: 1. Preis W. Schultheiß (Lollar), K. Sauer (Lich); 2. Preise O. Steih (Gießen), L. Klein (Gießen) L. Moos (Lollar), H. Köhler (Reichelsheim), K. Weil (Fauerbach). — 4. Französische Widder: Vereins-Ehrenpreis H. Schultheiß (Lollar). — 6. Germania- Silber: Provinzral-Ehrenpreis Hch. Kreuter (Gießen): 1. und 2 Pv.ffs W. Schniltheiß (L.lllnr) und H. Kreuter. — 6. FranzösischeSilber: Ehrenpreis B. Arnow (Heuchelheim); 2. Preis L. Moos (Lollar). — 7. Angora: Hch. Bauer (Lollar). 8. Blaue W iener: 2. Preis PfarwerWagner (Steuern). — 9. Hasenraninchen: Vereins-Ehrenpreis H. Kraushaar (Da>ll>ringen); Pro- vinzialpreis K. Philipp (Steinberg): Ehrenpreis G. Eiff-Steinberg, 2. B. Arnold-Heuch?ll)eim, G. Eiff, K. Philipp; 10. Grausilber: Provinzial- Ehr en preis W. Opper-Daubcmgrn und K. Hock- Klein-Linden, Bereinspreis H. Kreutcr-Gießen, 1 Preis G. Hosmarm-Wieseck, ft. Marr-Gießen, H Sliruter, K. Kiös-Stangenvw, H. Pstffff-Wi-ffeck, 2 Preis W. Opper, Ph. Zimmermann-Großen- Linden, G. Hofmann, H. Kreuter, Alb. Bill- Gießen; 11. Gelbsilber: Ehrenpreis K. Knauß-Stangcnrod, 2. Preis Ph. Zimmermann unö K. Phillpp; 12. Holländer: Siegerpreis K. stnauß-Stangenrod: 13. Schwarzloh: 1 Preis ft. Phiiivp-Steinberg, 2. G. Hofmann- Wieieck: 14. Havanna: 2. und 3. Preise Dr. Erb-Gießen; 15. Marburger Feh: Staats- unb Provinzial - EhrenpreisPsarrer Wag:er-Teuern; 16. Hermelin: Dntins- p e.s Ph. Zimmermann Großen L nden, Ehrenpreis L. Reuter-Wie.eck, 1. Preis K Piff ipp- Cteluberg, H. Schneider-Gü.'ßen, Haffer-Nieder- Weiset, 2. Preise W. Weller-Wi. seck unh K P.Ä'ipp.
II. Jungtier-Kla s e: St atsp ei e Hch. Loreutz-Lich für Belgische Rresen und K. Sch>ä)- Kicßen für Hasenkuninchen, Pvvvinzial-Ehren-- preiie B. Bops-stirch-Göns, L. Mv.>s-Lollar, E. Brok)pt-Lo!lar, H. Bauer-Lollar, O. Steih-Gießen, andere Ehrenprffse K . Knau ß-S ton gen nte>, PH. Zinnnermann-Großen-Linden, O. Sttth-Gießen, ri. Ad^m-Butzb^ch; 1. Preise W Schu tl-eiß- Lollar, A. Sckffiter-Lich, G. Forbach-Gießen, H. Müller-Gießeii, K. Kiianß--St>rngenriff). G. Hof- manu-Wlc eck, W. Fi rk-Lv l r. ft. K ös-Stongen- vrd; 2. Prff e: L Reuter-Wicseck, K. Phllipp. W. Fink, I. Mfftsch-Gießen, M. Lämmer-GfeFm, W. Waitl/.r XII.-Taub.rngen, E. B otopt, W Schult- feis, H M ü ler-GrebLir, H. B-epf-^rrch-Göl:s, I. Nitt'.:ei-Gteßcn, ft. Biertelhausen-Kl.-Linden. A. Schäfer-Lich, K. Weil-Friedh.-rg. C. Abteilung Eck ! achtzucht Es crh.elten Prei e: 9Tb. m Schäfer-Lich, L. Sack-Gießen uni> G. K.i -Gießen. In fämt bien Abieilungen wurden auch noch zahlreiche 3. Preise ausgegevnt.
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Die Beschlagnahme des Hanauer Anzeigers.
X Marburg, 9. Nov. In dem vor der hiesigen Strafkammer öerfyanDelton Prozess: gegen bie Führer der Hanauer Ko m m an t sten , dem prakt. Arzt Dr. Wagner, dem Patteisekrttär Fttedttch Schnellbacher, dein ®t>d} Wllhelm! Sckwrnd und dem Redakteur Gustav Hammer, ist jetzt die Begründung des llrtells b> könnt geworden. Bekmmt.ich stand unter Anklage auch ine Besitznahme des Hanauer An- zetgers, die vom 13. Nov. bis 26. Januar gewährt hat. Tas Gericht ftfljrtc hierzu auS: Nachdem sich der Arbeiter- und Soldatenrat Cer Gewalt in Hanau bemächtigt hatte, hielt er es ftir ongebracht, ernt der in Hanau erschein:nden Zeitungen in seinen Ttenst za stellen. Als solch; kam der im Berlage des enangel. Waisenhauses erscheinende Hanauer Anzeige: hi Betracht. Nach dem Zeugnis des Zeugen, Waifenh>'.u-w:rwa!ters kdvald wurde dieser am 13. Nav. 1918 im Aaf- Irage des Angeklagten Dr. Wagner als an-nri" sott scher Landrat" zu die'em gerastm. Tr. Wagner teilte ihm mit, der Arbeiter- unb Saldatenvat l'obe besckffos en, den Hanauer Anzei^'r, b^x bisher amtliches Blatt gttve;en sei, zu lernen: Pablr- kattonsargan zu madm. Ter Redakte rr Hammer sollte dm politische,: Teil redrgierm, er solle dasselbe Gehalt bezielten wie der bi5ixrtg< Redakteur Schrecker, der ben Jnferatentell wttter värigteren könne. Sonst solle alles beim alten bleiben. Ewald, per nur Verwalter des Waisenha ises und der Truckerer, d. h. kaufmännischer Leiter, nicht Vl>r- stand der Deiw.iltung war, er Härte, er werd: sich der neuen Regierung ebenso fügen tote der alten, wende aber ein, er unterstehe dem Vorstand und Auffichtsrat und dem Regierungspräfidenten tu Kassel alS deren Bvcgeletzten. Ewlld fügt*, sich daraus, ohne daß eine Toohung mit Gewalt ober gar mit etnem Verbrechen ober Vergehen gefallen näre, der Anordnung des Arbeiter- unb Soldaten- vats und fühlte ben Redakteur Hammer, ,1.8 biefer tn den ßtefdj-äftdräumen des Hattauer Anzeig'rs er» fchiten, in fern Arb.fftszimmer ein, er li'ß es ge» fch-ckhen, daß Hammer die Redaktion des volitt- fdien Teils übernahm, am Kopfe der Zeitung einige Aenderungen und demnächst die Bekannt» mackungen des Arbeiter- und So d.llenrats in der Bettung abgedruckk wurden. Tiefe Angaben wurden anckt von den Zeugen l^rmm und Schrecker b?» ftätigt. Eine sttafb.re Handlung It.'gl danach nicht vor, es würde auch, wenn eine solche vorläg:, da es sich um eine volttisch,' Handlung im Sinne des Erlasses vom 12. Nov. 1918 handelt, ihre Steaf.e.fo.gung nach die em Erlasse auSgffchliosftn sein.
Eingesandt.
(Für Form und Jntzu.l aller inner dieser Rubttk stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum flpgenührr feioerlei Verantwottalng.) Unhaltbare Zustände bei der Karwffel- ausgabe.
Wenn doch bei der Karäoffelvetteilung etn wenig von ter Organisatiion zu spüren wäre, deren sich stmst Deutschland rühmen kann?
Motrtag nvor<sen beginnt das Sterierftnet: „Wo sind Kartoffeln?" Man läuft zu drei vier Händlern, nirgends find Kartoffeln; wrrd man ubtthanv^ einer Antwort ßvuriiringl, so hetßts: ,,Brelleicht nachmittag". Es iftJ Uhr: „Was ttll das Steif, ntas wälzt sich bura? bie lange Gasse brauienÄ
। 31 amt, Stand nnb
Lieferung gegen monatliche Zahlungen von nur 5 Warf”
Student erteilt NMilskunlttM in (Svmnasialiächern. Schnsll. Anaeb. u. 021596 an den tSlehener Anzeiq Büglerin G in unb anher dem Hauke.
Harle Adolph, 021603 Wetzlarer Weg69.
deutsche Regfstrng Md boS devftche Soll no« immer auf die Rückkehr der Stefanoert-m, ja sog« aus eine nur annähernde Angabe, über dm Zell» Punkt, irann daraus gerechnet werden könne. Ter zneitc Winter seit dem Aufhören d?r Feindselig- teiten rücke mit ferner Hätte und Entbehrung heran. DaS Wett der Zermürbung und Zennar- terung an Seele und Körper ist an vtelm tau en* den Gefangenen vollendet Niordm und fordert leben Tag neue Opter. Tas deutsche Volk kann dos Verhalten der französischen Regierung, das al» cn.au jame Härte emprutdtt, nickst vetttehm. Tv Sorge, die Teutschland itichl zur Ruhe kornnrrn läßt, wächst ständig, da es sich von Monat zu Monat in der Hoffnung auf die Wiedettolw feinn Söhne getäuW sieht. Dte deutsch-: Regierung fürdritet bitte Entwicklung umsomehr, als gleich ztttig bte innere Gffundung des Volkö'örp^rs durch schwerste wirtschaftliche Krisen in
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Ervedition, Kietze N. (o?l574 Diskrelioti Ehrensache.
200 q n
Flur VI1L Nr. 19«/,«> 8Iur° 3:XXV. Nr. 253 1030 q ii.
Interessenten wollen sich wenden an l>r. «pehr, ________Rechtsanwalt.
31. iiabtliiiMi- u 8ttfanii?|*äit tiu- jari^ten urfait
Schriftl. Ängeb. unter ^2:1617 an den Gieß. Änz.
meist bedeckt Nebel u. Regen nachts Nebel


