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seine Anümft auf dem heimatlichen Baden aiige* meldet, man erwartet ihn auch in den ersten Tagwn. Nun schmachten noch fünf Gemcindeglicder in französischer Gefangenschaft. Zroei von diesen fünf, Johannes Schimmel und Fritz Möglich, befinden ftch seit September 1914 in Gefangenschaft.
Die Braunkohlenfeldcr Oberheftens.
ga. Münster, 9. Okt. Trotzdem die Angestellten der Grünberg-Licher N'benbahn gestern inargen wegen Lohnfardnrtmgen in Streik trat 'n, war die vom Kreisamt -.usammenberufene Versammlung zur Besprechung über die Erich licß un gsm ö g lichkei t der in der hi.'- sigcn Gegend vorhandenen B r a n n k o h l e n f e l - der hauptsächlich von den.Vertretern der in Betracht lammenden Gemeinden und einzelnen Industriellen gut -besucht. Regierungsrat Lange r- m an tt .wies auf die Wichtigkeit der .ilohlenfrage I>in und die Notwendigkeit, der bestehenden großen Not zu steuern. Tas .Kreisamt sei daher sofort bereit gewesen, das von Oberrngenieur Fertsch und Bergingenieur Eisen traut angeregte Un- tcntchmcn zu unterstützen. Nack> den darauf folgenden ausführlichen Tarlegungen des Oberingenieurs Fertsch ist unter allen Umständen mit einem günstigen Abbauergebnis der Laaer zu rechnen. Sämtliche Kuxe des vor Jahren stillgelegten Bergwerks nnb ihre .Rechte befinden sich in den Händen der Mitteldeutschen .Kreditbank in Frankfurt. Sie sind vor einiger Zeit für 90 000 und kurz danach für 100 000 Mr. freibleibend zum Verkauf angcboten wordm. An der Aussprache beteiligten sich hauptsächlich Bürgermeister Fendt- Hungen, R an f t-Grünberg, Beigeordneter K r e n z i e n - Gietzm, der Direktor des Gaswerks Gießen und Stadto. Otter- Gretzen. Auf Vorschlag des Regr'erungsratsLanger- mann 'wurde ;in Konsortium gebildet, bestehend Ms dem Oberbürgermeister von Gießen, den Bürgermeistern von Lich, Grünberg, Hungen, Münster, einem Vertreter des Kreisamts und bcn beiden vorgenannten Ingenieuren. Das Konsortium soll mit der Mitteldeutschen Kreditbank in Verhandlungen treten und vor allem ein für ß Monate bindendes Angebot der Kuxe erwirken, während welcher Zeit die Bohr- rcrsuche stattzufinden hätten. In der Aussprache wuft>e betont, die beteiligten Gemeinden könnten nur unter dieser Bedingung der Forderung einen geldlichen Unterstützung von etwa 50 000 Mk. entsprechen. Zu den Bohrungen soll gegebenenfalls ein Beamter des geoliogischen Instituts Darmstadt zugezvgen werden.
Der Schlichtungsansschutz der Provinz Oberhessen.
Verhandlung vom 29. September 1919.
(Schluß.)
4. Auf Antrag des Deutschen Metallarbeiter Verbands, Verwaltungsstelle Gießen, sollte der Schlichtungsausschuß bei Regelung der Lohnverhältnisse der Firma Eugen Kaufs mann, G. 'm. b. H., Lampen- fabrir in Gießen, vermitteln. Die Firma hatte einen Gegenvorschlag gemacht, der bezweckte, im Interesse der Umstellung der Preiskalkulation eine gewisse Uebergangsstaffelung der Lohne zu erzielen. Der Schlichtungsausschuß trug den beiderseitigen Interessen Rechnung, glaubte jedoch die Erreichung des angestrebten und in der Höhe auch zugebilligten!
Stirndenlohnes in kürzerer Zeit ermöglichen zu sol- lcn, als cs nach dem Vorschlag der Fa. der Fall sein wmde. Es wurde deshalb Schiedsspruch dahin erlassen: Von der laufenden Lohnwoche an sind den Arbeitern folgende Löhne zu zahlen: Erwachsenen l.oO Mk. Stundenlohn, vom 1. November 1919 an 1.60 Mk , Jugmdlichen von 14 Jahren 55 Pf. 'Ltundenlohn. Soweit günstigere Vereinbarung.m bestellen, bleiben diese unberührt, lleberstunden sind mit 25 Prozent Zuschlag zu vergüten, Nacht- und Sanntagsarbeit mft 50 Prozent. Tie Firma behielt sich Erllärung über den Schiedsspruch vor, den die Arbeitnehmer anerkannten.
5. Ter Deutsche Holzarbeiterverband, Zahlstelle Gießen, bcantrngte gegen die Fa. Hck. .Reger-Lich, den Stundenlohn für das Säge- griverbe anderweit festzus:&cn. D-rSck^ichlungsaus- schuß entschied: Den Arbeitern ist mit Rückwirkung vorn 16. August 1919 ein Stundenlohu ton 1,25 Mark zu bezahlen: vom 1. Oktober 1919 an tritt der unter Mitwirkung des hessischen Landes-Arbeits-- und Wirtschaftsamts zustande gekommene neue Tarifvertrag in Wirkung, mit folgenden Lohn-, sähen: Facharbeiter über 22 Jahre lwie Säger, Schreiner, Maschinisten usw.> 1,60 Mk. Stundenlohn, Platzschwerarbefter 1,50 Mk., Hilfsarbeiter 1,43 Mk., Arbefter von 19—22 Ickhrc 1,10 Mk., Arbeiter von 16—19 Jahren und Arbeiterinnen über 19 Jahren 1,— Mk., Arbeiterirrnen von 16 bis 19 Jahren 0,90 Mk. Ter Schlichtungsausschuß ging davon aus, daß der bisher bei anderen Betrieben festgesetzte Stundenlohn von 1,25 Mk. auch für die Firma Reger maßgebend sei und zwar vom 16. August an, daß jedoch der neue Tarif mit der für den Landkreis Gießen maßgebenden Lohngrup- pierung (III) erst vom 1. Okbober un bei ber Firma Platz zu greifen habe, um ihr eine gewisse lleber- gangszeit und Einstellung auf die neuen Lölmc zu ermöglichen. Tie Arbeitnehmer behielten sich Erklärung über den Schiedsspruch vor: von der Arbeitgeberin, die nicht erschienen war, lief nach deck Verhandlung eine Erklärung ein, wonach sie sich mit ihren Arbeitern verständigt habe.
GerZchtssaaL.
Berlin, 9. Okt. (Priv.-Tel.) 9!ach einer Meldung des „Bok.-Anz." verurteilte das Volksgericht in Augsburg den kommunistischen Agitator Dr. Rothen selber, der als erster die bayerische Räterepublik ausrief, ivegen Hochverrats zu .6 Jahr en Zu chthaüs.
Märkte.
st Marburg, 9. Okt. Auf dem heutigen Schweine markt standen 730 Ferkel und Läufer zum Verkauf. Kleine Ware kostete 60 bis 100 Mk., größere 300—500 Mk. und V-jährige Ferkel 600 Mk. das Stück._____________________
Letzte Nachrichten.
Line Prämienanleihe.
Berlin, 9. Okt. (Wolff.) lieber die Prämienanleihe, die, nachdem der Z-chnermrs- schuf der Nationalversammlung ferne Zustimmung erteÜt hat, voraussichtlich Anfang N>ovem- ber zur Ausgabe gelangen sockl, erfahren 'wir von zuständiger Seite: Die Anleihe klommt mit 5 MÜliarden Mark, und zwar 5 Millionen Stücke zu je 1000 Mk.. zur Ausgabe. Ihre Laufzeit beträgt 8 0 I a h r e. Während der ersten 40 Jahr: weichen 3 Mckliarden, während der letzten 40 Jahre
die beiden anderen Milliarden zurückgezahlt werden. Für je 1000 Mk. Zeiä^nungssumme sind 500 Mk. Krieysanleibe und 500 Mk. in bar zu entrichten, wober die Kriegsanleihe zum Nennwert berechnet wird. Die Zutellung erfolgt nach der Höhe der Zeichnungen, doch wird die Reichsfinanz- verwalumg im Interesse der kleinen Zeichner vorweg jeden Zeichner mit ein bis fünf Stücken befriedigen, cl;e eine Weiterverteilung erfolgt. Zweimal jährlich finden Gewinnverlosungen statt, wobei jedesmal 2500 Gewinne im Betrage von 25 Millionen Mark zur Ausschüttung gelangen, darunter 5 Gewimre mit je einer Million, tünf zu 500 000 Mk., fünf zu 300 000 Mk., fünf zu 200000 Mk. usw. Einmal jährlich ftndct weiterhin eine Tilgungsauslosung statt, 'wobei für je 1000 Mk. Auszahlung für jedes seit Beginn der Anleihe abgetaufene Jahr 50 Mk. extra gezahlt werden, -oder aber noch ein Zuschlag, genannt Bonus, zu der Tckgungssummc hinzukommt, der in den ersten 50 Jahren 1000 Mk., in den weiteren 10 Jahren 2000 Mk. und in den letzten 40 Jahren 4000 Mk. beträgt. Jedes zweite zur Amortisatiion gelaugte Stück ist mit einem solchen Bonus ausgestattet. Jeder Besitzer von Stücken hat außerdem die Möglickikeit, nach 80 Jahren dem Staate seinen Bc'itz zu kündigen. Er erhält dann den Betrag einschließlich der aufgelaufenen Zuschläge mit einem Abzug von 10 Prozent zurück. Mit der Anleihe find besondere steuerliche Bevorzugungen verbunden, die sich besonders auf die Nachlaß- und .Erb- anfallsteuer beziehen.
Die Ratifikation des Friedensvertrages in England.
London, 9. Okt. (WB.) Reuter. Nachdem die Antworten aller britischen Dominions emge- gangen sind, steht die Ratifikation des Friedensvertrages durch den König unmittelbar bevor.
Der bevorstchende Rücktritt Clemenceaus.
Versailles, 9. Okt. (WB^) Clemen- c e a u erklärte gegenüber einer Abordnung von ehemaligen Frontsoldaten, daß er beabsichtige, nach 50jährigcr Arbeitszeit sich zurückzuziehen. Er werde weder für den Senat noch die Kammer 'eine Kandidatur annehmen.
Wilsons Erkrankung.
Haag, 9. Okt. (WB.) „Nieuwe Cauvant" meldet aus Washington, daß der Nervenarzt Dr. U c r c u m anläßlich der Gerüchte. Wilson sei geisteskrank geworden, erklärt, das Wrl s'on frisch und munter sei. Sein physisches Befinden mach: Fortschritte.
Aus der russischen Sowjetrepublik.
Rotterdam, 9. Oft. (WB.f Einem Telegramm aus Reval zufolge haben sich die Sozialrevolutionäre gegen die Bolschewisten in Moskau erhoben.
Amsterdam, 9. Okt. (WB.) Tas Pressebureau Radio meldet, daß amtlich mftgeteilt wird, daß in Sowjetrußland infolge von M- neigung gegen die bolschewistische H:rrschaft Unruhen vorgekommen sind. Bei der Sowjetsitzung in Moskau vom 25. 9_ wurden durch Bombenanschläge 13 Bolfchewistenkommisare getötet. Die Bolschewisten machen ungewöhnliche Anstrengungen, um die Bauern zu beruhigen. Sie kamen mit den Gewerkscksaften in den Arbeiterfragen hart aneinander und mußten schließlich zustimmen, daß die Gewerkschaften als wichtiger Faktor anerkannt werden.
Der Vormarsch Koltschaks in Sibirien.
Amsterdam, 9. Okt. (WTB.) Nack einer drahtlosen Meldung aus Paris dauert der Vor marsch Koltschaks in Sibirien fort. Nördlich von Tobolsk haben die Truppen .üoltsckias- Gefangene gemacht und Geschütze, Maschinen gewehre und Kriegsmaterialien erbeutet. Beson ders in der Gegend von ttuiganc ist der Erfol.' Koltschaks beträckülich. Nördlich der Eisenbatm hat Kckltschak eine Reihe von Dörfern genommen, dlußerdcm hat er den Bahnlwf von Wai'gasckne 30 Werst von Sturgane, genommen. Südlich ber Bahn wurde der Widerstand des Feindes nach er bittertem Kampfe gebrochen. Tie Truppen Koltschaks setzten den Vormarsch fort und erbeuteten Gefangene und Geschütze.
Die Gewerkschaftskonferenz in Washington.
Berlin, 10. Okt. Der „Vorwärts" schreibt: Die deutschen und österreichischen G.' w c r k s ch a f t e u werden auf der Oscwerkschaft^ konferenz in Washington, die nach dem Frie- densvertrag Ende dieses Monats stattfiuden soll, nicht teilnehmen, da sie keine offizielle (iinlabunq erhalten haben. Da der internationale Gewerk schaftskongreß in Amsterdam seine Teilnahme au der Washingtoner Konferenz nur unter der Bedingung zugesagt hat, daß auch die deutschen und die österreichisckeir Gewerkschaften zur Teilnahme mit gleick-en und vollen Rechten eingeladen werden, so ist damit zu rechrren, da die deutschen und österreichischen Gewerkschaften keine Deputationen entsenden, daß auch die neutralen Länder nicht an der Konferenz teilnehmen. Daher wird diese Konferenz nicht einen internationalen, sonder» einen ententisttschen Charakter tragen, zronrit der Zweck der Konferenz aber nicht erreicht werde.
Goldene Medaille 1919 Silb. Staatspreis
AMBI Massiv-Bau ohne gebrannte ZiegeL
Internationale Einfuhr-Messe Frankfurt a.M.
Ausstellungsstand Nr. 8 a (Zelt)
AMBI, Abt. I, Berlin» Johannisthal.
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Behördliche Anzeigen.
Konkursverfahren.
Nachstehender Gerichtsbeschluß wird hierdurch bekannt gemacht.
lieber den Nachlaß des verstorbenen Otto Wöruer von Bellersheim wird heute am 7. Oktober 1919, nachmittags 4 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Rechtsanwalt Schoenhals in Hungen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 28. Okt. 1919 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschluhfastung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Mittwoch den 5. November 1919, vorm. 9 Uhr, Dor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an Öen Gemeinschuldner zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Beftiedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 28. Oktober 1919 Anzeige zu machen.
Hungen, den 7. Oktober 1919. 11605B
Der Gerichtsschreiber ______des Hessischen Amtsgerichts in Hungen.______
Bekanntmachung.
Tft Personen inti> Familien, die sich zum Be- ÄU9 verbilligter Kartoffeln und Brennstoffe gemäß BewnntmachuTtg vom 16. September 1919 ge- nwlM Ixiben, können Kartoffelschein-e auf hiesige Wandler oder Kartvffelbezugischeine auf Landwirte auf dem Städtischen Lebensmittelamt, Zimmer 16, ,me folgt in Empfang nehmen:
_ Anfangsbuchstaben A—K: Montag den 13. ds. -Vtt3 vormittags 9—12 und nachm. 2—4 Uhr.
Anfangsbuchstaben 1^—2) Dienstag den 14. ds. Mts^ vormittags 9—12 und nachm. 2—4 Uhr. T . ,Der Brckrag, der als Beihilfe zur Kartoffel- beichaffung jedem Antragsteller be.villigt ist, wird durch besondere Zuschrift mitgeteilt, aus der auchl Drt und Zeit der Zahlung ersichtlich sind.
Gicßen, den 9. Oktober 1919. 116138
_______Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
Ausgabe von Süßstoff (Sacharin).
Für die Zeit vom 1.—15. Oktober 1919 wird iwncn die Lieferungsobschnittc 8 der Süßstoffkarte „U" (blau) und 5 der Süßstoffkarti^ „6" (gelb) von den Süßstoffabgabestellen Süßstoff abgcgebm. Es gelangt auf den Abschnitt 8 ein Briefchen und auf den Abschnitt 5 eine Schachtel zur Ausgabe.
Mit dem 15. Oktober 1919 verlieren die Abschnitte 8 bzw. 5 ihre Gültigkeit. Nach diesem Zeitpirnst mcht abgerufene Süßstofsmengen dürfen von bcn Ausgabestellen frei an die Bevölkerung verkauft 'werden. 11615 B
Gießen, den 8. Oktober 1919.
Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).
Bekanntmachung.
Betr.: Ermittelung der Oft- und Wrstprcußen, Oberfchlefier und Nordschleswiger.
Nach dem Friedensvertrag, demzufolge die Volksabstimmung über das staatliche Schicksal Ost- und Westpreutzens, Oberschlefiens imd Nordschleswigs entscheiden soll, haben an der Volksabstimmung alle diejenigen das Recht der Teilnahme, die vor dem 1. Januar 11901 in den angeführten Gebieten geboren sind, auch wenn sie zur Zeit in den Abstimmungsgebieten nicht mehr ihrm Wohnsitz haben.
Das Hessische Landes-Arbeits- und Wirtschaftsamt wünscht Namhaftmachung der in Hessen sich aufhaltenden Stimmberechtigten. Es handelt sich um Personen aus folgenden Kreisen:
1. Von der Provinz S ch l e s i e n die Kreise Namslau, Kreuzburg, Rosenberg, Oppeln-Stadt und Land, Grotz-Strelitz, Laubnitz, Gleiwitz-Stadt, Tost Gleiwitz, Tarnowih, Beuchen-Stadt und Lmid, Kvnigshütte-Stadt, Hindenburg (früher Zabrze), Kattowitz-Stadt und Land, Pleß, Rybnik, Ratlbor-Stadt und Land, Tosel, Leobschütz und Neustadt.
2. Von der Provinz Ostpreußen die Meise Oletzko, Lyck, Lätzen, Johannis- burg, Sensburg, Ortelsburg, Rössel, Al- lenstein-Stadt und Land, Neidenburg und Osterode.
3. Von der Provinz Westpreußen die Meise Marienburg, Stuhm, Rosenberg und Marienwerder.
4. Von der Provinz Schleswig-Holstein die Kreise Hadersleben, Apenradc, Toiwern, Sonderburg, Flensburg-Stadt und Land und Husum.
Mit Rücksicht mtf die große Wichtigkeit der Angelegenheit werden alle hier in Frage kommenden Personen dringend gebeten, sich ffn die auf dem Stadchause, Zimmer Nr. 8, ausliegenden Listen bis spätestens am 15. Oktober einzutragen. 114288
Gießen, 3. Oktober 1919.
Der Obetbürgermeistcr der Stadt Gießen. J.V.: Krenzien.
Bekanntmachung.
Donnerstag den 16. Oktober 1919, vormittags 9*/2 Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen im Distrikt des Försters Brück. Rödgen (Abt. SZolzenmorgen lb, 5, 6c, 9) versteigert:
689 Fichtenderbstangen 1. Kl. mit 86,89 Fstm., 77 Fichtenderbstangen 2. Kl. mit 4,18 Fstm., 97,8 Rm. Fichtenstockholz.
Die Zusammcntunft soll an der Ochseirwiese, Rödger Straße, erfolgen.
Gieß«:, den 6. Oktober 1919. 115988
Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Rosenberg.
Beigeordneterrstelle.
Bei der Stadtverwaltung! Gießen ist die Stelle eines 11614B
besoldeten Beigeordneten
alsbald zu besetze^ Tas ruhegLhaltsfähige An-- fangsgehalt beträgt 8000 Mk.; die weitere Gehaltssteigerung bleibt besonderer Vereinbanmg Vorbehalten. Neben dem Gehalt wird eine nicht ruhegehaltsfähige Teuerungszulage in Gestalt eines Famllienzuschusses von 2000 Mk. für Verheiratete und 1600 Mk. für Ledige .sowie einer Kinderzulage von 500 Mk. für jedes Kind unter 18 Jahren gewährt. Tie Wahl erfolgt auf eine Amtsdauer von 12 Jahren. Die Ruhegehalts- imb Hinterblicbenen- bezüge regeln sich nad) den Satzungen betreffend die Dienstv-erhälttrisse der Beamten der Stadt Gießen. Bewerber mit juristischer oder volkswirtschaftlicher Vorbildung und praktischer Erfahrung wollen Meldungen mit Lebenslauf bis spätestens 15. November hierher einreichen. Persönliche Vorstellung ohne Aufforderung nicht erwünscht.
Gießen, den 7. Oktober 1919, Der Oberbürgermeister.
---------------------------..
Haupt- Versammlung am SamStag, 11. Okt., abends 8'/, Ubr, im VereinSbeim, Postkeller.
Tagesordnung:
1. Bericht, 2. Rechmmgs- obläge, 3. Entlastung des Rechn., 4. Vorstandswahl,
5. Antrag auf Abänderung des § 15 der Satzungen, 6. Auslosung von Anteilscheinen, 6. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet
inne Der Vorstand.
KoüsumveremGießen u.Umg. e. G. m. b. H.
Sonntag den 12. Oktober 1919 nachm.
Uhr im Saale des Caf6 Leib, Walltorstr. 36
Generalverfammlnng.
Tagesordnung:
I. Verlesung dvs Revifionsberichts.
2. Vortrag der Jahresrechnung, Genehmigung derselben und Entlastung des Vorstandes.
3. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns.
4. Statutenänderung (tz 29).
5. Ergäuzungswahl des Vorstandes.
6. Ergänzung des Anfsichtsrates und Wahl der Stellvertreter.
7. Anträge.
Für den Auffichtdrat:
I. A.: Vetters. iiasi
Freiw. GaiTsche Feuerwehr
Der Vorstand
11509
Ab Montag <Lgr.Wien.Knnstfilm werk
„Mit dem Schicksal versöhnt".
Samstag den 11. Oktober, abends 8 Uhr beginnend
Familienabend
(64. Stiftungsfest)
im Saale des Cafe Leib
Nur durch Karten eingeladene Gäste haben Zutritt.
Am-W-MW Seltene weg 81
Har Ma elnaehl. Seaitag den 12. Okteher das große sensationelle Wild-Weet-Sch aaep lei
Rote Rache
Spannendes Drama aus dem Leben eines Farmers in 5 Akten.
U.a. spannende Kämpfe m. Indianern, Banditen und Cowboys, wilde Beiter- szenen, Verfolgungen nsw.
Im Laden nebenan. Lustspiel in 3 Akt. Ld-Hauptr.: TheaStetobreehor.
5ssllm Cafe leife
Ab Jetef
TäglichTirekrXeazert in Vtriertohl —
(auch Samstag und Sonntag wegen Vereins-Festlichkeiten im großen Saal). Ergebens! Hans Kirzin^er.
I FRITZ NOWACK |
HausmacherSchürzenzeuge |
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