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10.9.1919
 
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10. September 1919.

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Stadtv. Beckmann (USP.) beantragt hier­zu, weiter für jedes Kind eine Zulaae i von 50 Mk. zu bavilligen und späterhin die Teu­erungszulagen der Beamten, Bediensteten und Ar­beiter gleichzeitig zu beffanMn.

Oberbürgermeister Keller stellt fest, daß die Arbeiter keine KinLerzulage verlangt baten. Stadtv. Krausmüller (D. B.), daß es sich, nur um eme einmalige Beschaffungszulage handelt. Stadtv. Schmahl (D.-N.) beantragt, den Antrag Beck­mann abzulchnen. Stadtv. Urstadl (Dem.) stellt sich auf den Standpunkt des Finanqauslschussts.

Cs entsteht eine weitere Debatte, an der sich die Stadto. Fourier, Kraus Müller, Beckmann, Mann, Urstadt, Schmäht, Goerz, Weiß und Otter beteiligen.

Stadtv. Urstadt (Dem.) stellt zuletzt den An­trag, die Bewilligung einer Kinderzulage von 50 Mark durch den Finanzausschuß prüfen zu lassen.

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Amsterdam, 10. Sept. (WTB.) Nach einer Times"-Meldung aus Peking sind in Chardin 4000 Personen an der Cholera gestorben.

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nn Anliegm von dieser i Denjenigen her^Wn bei den mehrfachen m mSüHen lu ilimt- mnlung. «n MM» -rordnelenversammlung, (ialtag Eine glotze M Stet als WahlvorWer M in sonstizr Ach ch sich sür d§ nch a Dank der AadM

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Fritz 9?liefet auö RUdeSbcim a. Rb.» vcrwuudck und vermutlich in englische Gefangenschaft geraten am 20. Oktober 1918? Auskunft erbeten an Herrn Karl Haubach, Wietzen, Liebigslratzc 17. (017145

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^Aadtverordneten- n? Munterlnochen UiMEsoldeten m W 1917 ein, gWö< Tie ihm -tadtverordnrtcn M ervorragcndem Fleiß vermaltet und ist mnjroei'cnj ein vwtöfr.Mltung ge- «oiönetet und Bei. Ehrenämtern bat er ahrung dereitwilljqst i Vikellt, so das) die tn vrelsältiizer M iet GemeuWm fr, »tverwaltung wirb bit Verrn Beigvchneten nnenrng bewahren, hat der Ltadtvervrt- 93 bis 1901 und dann ml, wurde im Fahre eordueten aovähll und in dieseS amt wieder- 'sie und vollem Erfolg

Teuerungszulage der städtischen Arbeiter.

städtischen Arbeiter Ijdtxen um Gewährung Teuerungszulage (Beschasftingszulage für den er) von 400 Mk. in zwei Raten -ersucht. Der F-inanzausschuß Mägt vor, den verheirateten Ar­beitern 400 Mk. zu gewähren, den jugendlichen Arbeitern bis zu 17 Jahren 50 Prozent, bis zu 21 Jahreir 60 Prozent, darüber hinaus 80 Prozent der Summe, wie bei den stcüüischen Beamten und Bediensteten. Die lhälste der Teuerungszulage soll sofort ausbezahlt werden, der Rest am 1. Oktober. Die ^ulntfc verursacht einen Gesamtaufwand von

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Dem 93 a u a tu t sind 130 000 Lehntsterne Wunt Preise von 8000 Mk. für 1000 Stück ongeboten worden. Dem Antrag wird zugestimmt. Tie Baudeputation bittet um die Ermächtigung, aus -ngener Vollmacht Baumaterial bis zum Be­trag: von 10 000 Mk. ankaufen zu können. Eben­falls beantragt die Baudeputrtion die Zuständigkeit für die Vergebung der städt. Arbeiten und Lie­ferungen, die Zuständigkeit der Stadtverwaltung von 500 Mk. auf 1000 Mk. und die Zuständigkeit der Baudepulation von 1000 Mk. auf 10 000 Mk. 811 iäenn^Wohnungsamt sind von Wohnung­suchenden, die zwangÄveii'e ausgewiesen wurd:n, vielfach Anweisungen auf Wohnungm verlangt worden. Es 'nrirb daher beantragt, die Ermäch- Ligung zu erwirken, daß Zwangsentmietungen nur mit Genehmigung des Wohnungsamtes vorgenom­men werden dürfen.

jeinen Antrag zurüctzruzteyen, da er rm Antrag bef mnanzansschusses nach allgemeiner Ansicht ent­halten |et.

Bei der Abstimmung wird der Antrag 3 des rnnanzausschusies auf Kredit ton 10 000 Mk. an­genommen. Ter Antrag Beckmmm wird ab<->.'lejitt ^lrrtrag 1 und 2 des Finanzausschusses werden an­genommen. Ter Anttag, die Verwendimg bc* Kredites mi 1 durch die amtlick« Fürsorgestelle und den sozialtolrttsck?en Ausschuß vornehmen zu lasten, wird ebenfalls angenommen. Ter Antrag Weis; aus Hinzuziehung des sozialpolitischeir AussäiusseS des Rlnchsbundes der Kriegsbeschädigten wird ab­gelehnt.

Stadtv. Dr. Krausmüller (D.V) wünscht vrach Mschluß der Beratung dieses Prmktes, das; »amtliä-e Anträge zuvor den betrefsenden Ausschüs­sen zur Prüfung borgelegt tverden.

(Schluß folgt.)

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Am Häuserblock II in der M ü hl str a ße sind iwch verschiedene Maler-, Spengler-, Sch-reinw- imb Glaserarbeiten zu vergeben, die den Mind'.st- fordernden zugeteilt werden.

Stadtv. Kraus m üller (D. Vp.) wendet sich dagegen, daß am Bahnhof Leinöle beschlag- nabmt werden.

Stadtv. Grobe (Ztt.) regt an, für den Häuserblock II die Vergebung der Türen geson­dert schon jetzt anzuordnen.

Stadtv. Winn (D. BP.) regt an, die Jn- stallationsarb.'iten nicht in eigene Regie zu neh­men, sondern den Jnstallationsgeschäften zu über­geben.

Stadtv. Krausmüller (D. Vp.) schließt sich d'm an.

Stadtv. Mann (Soz.) vertritt die entgegen- geiebte Ansicht.

Es entspinnt sich im Anschluß hieran noch eine kurze Debatte.

Beschaffung von Amtsrciumen.

Tas Amtsgericht will die dem Lebensmittel- amt zur Verfügliug gestellten Räume am 1. Ok­tober wieder in Besitz nehmen. Als Ersatz war die Zeughauskaserne in Aussicht gcnjmmen. Tas Gebäude ist aber nicht dazu geeignet, auch ist dos Garniwnkomnlando nicht geneigt, das Gebäude zur Verfügung zu stellen. Es bleibt also nichts übria als nochmals wegen Belassung der Räume des Lebensmittelamtes unter dem Gesichtspunkt zu verhandeln, daß Lebensmitlelamt und Kom- munolverband mindestens 20 Räume freizumachen. Ein' Deputation soll die Notlage der Stadt dem Finanzministerium vortragen. In der Tepnta- tion sollen die Herren Klingspor, Vetters, Urstadt und Kiel vertreten sein, die Angehörige der Volks­kammer sind.

Annahme einer Stiftung.

Tis Eheleute Friedr. Bender haben eine Stif- hntg von 2000 Mk. der Stadt vermacht, deren Zinsen an Stadtarme verteilt werden sollen. Ter Sohn der Eheleute, Fabrikant Bender, hat diese Summe um weitere 2000 Mk. erhöht. Tie Ar- mendeputation beantragt, diese Stiftung unter Tank anzunehmen. Dies geschieht.

Tie Verteilung der Zinsen der Wil son­st if tun g wird, wie bisher, in der Weise be­schlossen, daß von der Summe von 800 Mk. 500 Mk. an den Knabcnhort und 300 Mk. an den Mädchenhort verteilt werden.

Der Allgemeine Verein für Armen- und Kran­kenpflege beabsichtigt mit Rücksicht auf die holten Verdienste der verstorbenen Leiterin, Schwester : 3üihc Fuchs, eine Stiftung zur Schaffung eines besonderen Krnderkrippen-Gebäudes einzurichtm. Die Mttel sollen durch Sanrmlung aufgebracht werden. Gleichzeitig toenbet sich der Vorstand des ' Vereins an die Stadt mit der Mtte, ebenfalls eütut '

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Mittag zu bewilligen. Ter Finmrzausschuß Vean- tiogt tne Bewilligung von 500 Mk.

Stadtv. Michel (Tem.) beantragt 1000 Mk. ju bewilllgen. Ties wird mit Sttmmenmehrheit genehmigt.

Die Brühlsche Druckerei beantragt Geneh- 'nngung einer Rechnung von 4055 Mk. für Iben ?rud des städtischen Voranschlags. Ter Fmanzausschuß beantragt, die Rechnung zu genehmigen.

Stadtv. Fourier (USP.) beantragt Rück- verweisunh an den Finanzausschuß um die Unter­lagen der Summe zu Prüfen.

Oberbürgermeister Keller hält dies für nicht rwtwendig, da die Forderung korrekt ist. Sie basiert ans einem Vertrag der Druckerei mit der Stadt und aus den Preisen des Teutschen Buchdruckrr- vereins.

Für die Räume des städtischen Ar­beitsnachweises in der West-Anlage wird vom Vermieter eine Erhöhung des Mietspreises von 800 ML ab 1. Juli um 115 Prozent bean­tragt. Da das Mietseinignngsämt die Forderung für berechtigt hält, wird ihr stattgegeben.

Die Gebühren für die Beisitzer des Gewerbe- und Kaufmanns-Gerichts betrugen bisher bis zu 3 Stunden 3 Mk.. darüber 4 Mk. Der Finanzausschuß beantragt die Gebühren bis zu 3 Stunden auf 4 Mk., bar über hinaus .auf 6 Mk. zu erhöhen.

Stadtv. Beckmamn sUSP.) hält die Sätze für zu niedrig und beantragt 6 Mk. bzw. 10 Mk.

Der Antrag des Finanzausschusse s wird mit Wirkung ab 1. Oktober genehmigt.

Für die Heran sgabed-esAdreßbuches ersucht die Brühlsche Druckerei um Benülligung eines Zusck)>chies von 500 W., wml die Schutz­leute für das Einbolen der HauSWen 800 Mk. statt 300 Mk. verfangt haben.

'. Der Finanzaussckmß lehnt die Gewähwmg emes Zuschusses ab. Es sei Sache der Brühlschen Druckerei ihre Kalkulation so einzurichten, daß sie auf ihre Kosten komme. Demgemäß beschließt auch die Stadtverordnetenversammlung.

. Winn (D.V.) regt an, ba3 Lldreßbuch

int Selbstverlag der Stadt herauszugeben.

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zum Mtid- udurch bn ^ntwicn lijUdjec Weise gebient.

5 Zorsihendn der von ins Sieben gerufenen :t ausgeübt bat, ist - derliche Sirffamfrit - i von größtem Nutzen le Sirfcn des derrn ;um Segen der Stadt iloerivaltuilg in bant»

' or Der Antrag Beckmann wird abgelehM, der Antrag Urstadt, svwie der Antrag des Finanz­ausschußes angenommen.

., Anschließend werden auf Antrag des Finanzaus- schusses Teuerrmgszulagen für Arbeiterpen- sronare bewilligt und zwar ein jäl)rlick>er Fami- lrenzuschutz von 400 Mk., eine Kinder zu läge von 200 Mark und ein Zuschuß für Vollwaisen von 300 Mark. 2. er Gesamtaufwand beträgt 13 000 Mk.

Fürsorge für Kriegsbeschädigte.

Obwohl es Sache des Reiches ist, zur Fürsorge für.Kriegsbeschädigte, Kriegslstnterbliebene, ehe- mallge Llriegsteilnehmer und die Frauen von Kr-regsgefangienen ausreickiende Mittel zur Ber- Mgung zu stellen, hat der Finanzausschuß einmütig Maßnahmen getroffen, um s)Lotlagen abzuwenden, solange das Reich eine ausreichende Fürsorge noch nufit: geschaffen hat. Einstimmig bedauert der Fi- nanzausichluß, daß die Anträge der Kriegsbcschä- orgten usw. bei den Reichsbchörden noch nicht durch- gedrung-eu sind.

Der Finanzausschuß beantragt demgemäß:

Znr Verbilligung des notwendigen Brenn- stones und der notwendigen Kartoffeln evtl, zu nn- chEtgeltlicher Abgabe, ferner zu MietsveiHilfen usw. «men Kredit von 2)000 Mk. zu Lasten des Reserve- sonds. Dre Verwendung des Kredits soll durch die amtlick)e Fürsorgestette und den sozialpolitiicksen -Ausschuß der Stadtverordnetenversammlung ge­regelt werden.

r -2- landwirtschaftliche Deputation soll für vald-ze Bevettstellung von Gartengelände für Kne^sbeschädigte usw. Sorge tragen.

3. Die Summe ton 10 000 Mk. soll für rück- Tarlehen zur Verfügung gestellt werden für Fälle, tn denen der Antrag auf staatliches Darlehen nacht zum Ziele führt.

SöndÄ). Maier (USP.) beantragt im Na­men des Gewerkichaftskartells, die Anträge auf alle Uniailrentenempsänger auszudehnen.

, Odesbürgermeister Keller bemerkt, daß es nicht möglich ist, im Mennm hierüber zu be- schlleßen

Stadtv. W-eiß (USP.) verttitt nochmals bsn Antrag Maier und verlangt, daß §>olz und Kartoifelu unter allen Umftäitbcn gratis geliefert

8«rner verlangt er, daß die sozialpolitischc! Abteilung des Rerchsbundes der Kriegsbeschädigten der der Verteilmig gehört wird.

Stodtv. Beckmann (USP.) beantragt, von Frau Martin (USP.) unterstützt, 10 Zentner Brennholz den bedürftigen Kriegshückerbliebenen und den Frauen der Gefangenen gratis zu ver­abfolgen.

Stadtv. Krausmüller (T>. V.) betont, daß der Finanzausschuß ohne weiteres die Summen bewilligt hat und jede notwendige Summe tuciter» Han l>ewilligen wird.' Tie Verteilung ist bisher völkg unparteiisch behandelt worden.

Stadtv. Urftadt (Tem.) stellt fest, daß die erste Rate zur Feststellung des wirllichen Bedürs- mffes biene. Tie Fürsorge für die Kriegsbcsch^ig. ten liege den bürgerlichen - Parteien eben so sel-r am Kerzen wie den sozialistischen. Man sei sich rm Anschuß davLber klar gewesen, daß die Mittel nickt reichen und werde nach Bedarf weiter be-

die Stadtvv. Biermann CJm-h Weck (U<), Mann (Soz.), Kling (D. R,), und Hausmütter (D. B ). Die Debatte ist teSnefte recht schürf und dvdht hochpolüisch zu n-erdim.

Oberbürgermeister Keller meint, es sei besser genesen, die Debatte zu beschränken, da die ein-- nrütitzc BenMig-ung der Anträge des Finanzaus­schusses einen besseren Gmdnxk gemach!t Hobe. So­dann legt er dem Stadtv. Beckmann vergeblich!-nahe

Für die uns anläßlich unserer Ver­mählung in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir

herzlichen Dank.

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(Für Form und Inhalt aller unter dieser NubrN stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

m Gießen, 8. Sept.

Tie Verwaltung der Stadt Gießen scheint fftt unsere heimiehrenden Krieger herzlich wenig übrig zu haben, denn sonst würden sie die Sttaßeil etwas mehr ausschmücken. Auf dem Bahnsteig ist über­haupt kein Schmuck. Der Bahnhof hält es für un­nötig, jeiue Flagge aufzuziehen. Am Bahnhoss- platz ainb einige Mastbäume mit Fahnen, aber das Grün fehlt vollkommen, ebenso in der Fra ni­ck rter Straße. Tas Willkommenschild in der Franknirter Straße hänat so leer in der Luft, daß wirklich ein trauriger Anblick ist. Warum kann z. B. am Bahnhofsplatz zum Eingang in die Bahnhofstraße nicht eine Ehrenpforte errichtet werden? Tie Post kann ihre Fahnen heraus- hängem Aber nichts dergleichen geschieht Unsere heunkehrenden Kameraden, die in Gefangenschaft und vordem so uneMich viel durchgemackft haben, haben es verdient, daß ihnen ein feierlich r Empfang bereitet wird. Warum können das alle ondern Städte wie Frankfurt a. M, Wetzlar, Kassel! Ja sogar Marburg, wo sich kein Durch- gangslager befindet, hat fernen Bahnhof mehr ge­schmückt als Gießen. Ter hiesige Empfangsausschuß kann ed nicht allein machen. Er tut schon alles, was m seiner Macht steht, um den Heim gekehrten die Zeit in Gießen fo angenehm wie möglich zu nrach^n. Ich hosfe^ daß diese Zeilen mäst ganz Unberückilchttgt bleiben und schnelle Abhilfe ge­schaffen wird, da jetzt fast täglich« größere Trans­porte zu erwarten sind. (£,

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