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— Darmstädter Bank. Der Aussicht»- rat bei'chlob m seiner Sitzung vom 8. b. Ti., der Generalversammlung für do- Jahr 1918 eure Timdende y>n 6 Prozent aus dem Reingewinn von 10 43^927.88 Mk. vorzuschlagen. 4.er Bruttogewinn von 43'/. Mi.lioncn geht mit 7'/. Millionen über denjenigen des Doriabres hinaus. Tagcgen sind andererseits die Unkosten gegen 1917 um 10 Millionen, die Steuern um rund li/t Millionen g stiegen. .Tas Anschwellen der Unkosten erklärt sich zum grämen Teil aus der durch die Teuerung notwendig gewordenen Er- h hung der Bezüge der Angestellten, durch die Weiterzahlung ci ;e5 erbeblid>en Teils der Bezüge der Kriegsteilnehmer und die Ausdehnung tej Filialnetzes. Zrn ^ahre 1918 sind dem Institut 13 neue Niederlassungen, .im lausenden Jahre deren 8 an gegliedert worden.
metrn, in bester Trinnernng. Ettir wiesen bomofB schon auf das überaus sensitive Gefühl der Künstlerin für Farbenklänge tnü> ihre scharfe Beobachtung topischer Rassenmerkmale bin. xte gleichen Eigenschaften emxiien sich hier am Stiltberportrat, das mit feinem Eit-h m auf die Sti xberpioaK in eine entsprechende Landschaft hineintomp»ntert i;t Wen voll ist es, di« Künstlerin nunmehr auch in einigen Delgemälbcn (Stilleben) bei der Anwat- düng einer anderen Technik kennen zu lernen. Auch hier bewährt sich die hohe, farbige Kultur, die in dem Sti leben „Rosen in Marmor" kaum Überboten werden kann, vingmviesen sei auch auf eine ebenso fein durchgearbeüele Maleret einer Glasvase.
Was die Ausstellung sonst bietet, sei kurz berührt. ES sind gereifte Landschaft ^bilder von O. Thiele, Berlin, vorhanden, bei deren einer, „Dinterlandjchafl", ein eigenwilliges Himmelsblau organisch nicht ganz ge äst erscheint, das Bild aber vir,leicht g rade deshalb besonders reizvoll macht» Anmutige S.ädtrbilder wn O. Günther, Naumburg, und sarbfrohe Landschasten von G. Schmidt, Worms. Jagdstücke von C. Z t m m ernt a n n , Goslar, Chr. Trattmann G»ir- lottenburg, und mit vcrständntsvvllcm Emgehen auf die Tierpsyche solche von A. Weezerztck,
Gbarlottenburg, AguareUe von R. Hoffmann, Chemnitz, prachtvoll g. könn e Ztchn ungen von G. Jahn, Treeden und Märchensilhouetten von &nc Leffing, Tüsteldors. . < t m
Als Gießener verdienen I. Köddtng, W. Barthel u O. Bramrn eingebendereBeachtung. B ö d d i n g ist seiner ganzen künstlerischen Veranlagung nach, zumal auch in feinen Zeichnungen, ein echter Plastiker, bei dem der Reiz der bewerten Silhouette, das Spiel der Muskeln und das stattich« Gleichgewicht überwiegende Geltung haben. (Line Büste ist in grostzügiger Aussassung durchgesühn. Ter Gruppe der S‘anoftc(butiblcr fehlt tnc innere Bindung, da der Standpunkt des Beschauers nicht fef!gelegt ist Zwei Landschafien von W. Barthel erlauben noch kein abschltestendes Urteil. In den Silhouetten von O. Bramrn, die tctiroetie als AnsickstSkarlen in den Vandel gelangt sind, ist immerhin eine charakteristische Austeilung der Licht- und Schaltensetten sestzustellen. zz.
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(Rieften, den st. Mai 1919.
Die diesmalige Ausstellung soU'.e von einer Dendung aus München beschickt werden, die der politischen Berhältnisfe wegen nicht eintrat. Für Ersatz wurde gesorgt und die Zusammenstellung macht trotz allem guten Eindruck, toenn auch die Einheitlichkeit und Gleichioertigleit zu wünschen übrig lassen. Wie wir hören, mußten abermals ßfngebote größerer wertvoller Kollekiionen aus Platzmangel ausgcschlagen werden. Augenblicklich ist in den beschränkten Raumen noch das Ergebnis des von der Gesellsck>aft zur Förderung tvs ober- hessischen Handwerk- und Künstgewerbes ausge- fdniebenen Wettbewerbes zur Erlanaung von
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Dorn 1919 ab tv von Trol. eueren beut. >77 Univer, t heule mor. he Probevop HPchrLlun IlNungskansx, e Regunnt-. egts. Nr. 36 5nll-l2U^ !/ Lbnmusiß i'jgsXh* '0nbilder a. d :■ 3.2 Lieder: Levi: b) Joseph Narr, nn", R. Vag- tische Taprice,
Au; dem Mmtsoctfünöigungsblatt.
♦♦ Tas Amtsverkündigungsblatt Nr 26 vom 9. Mai enthält: Verordnung über Eier, vom 22 April, sowie Bekanntmackmng vom 25 April und 2. Mai 1919. — Verordnung, dte Vervachlung landwirtschaftlichen Gnmdl'esibes be- trefivnb, vom 22. April 1919. — Gemeinde- Wahlen — Die Unterbringung der städtischen Schulkinder auf dem Lande — Siattsttiche Nach- wei u.igen über das Volksschultvefen. — Maul- und Klauenseuche in Lich — Regelung des Verkehrs mit Reichsreisebrotmarken. — J^ldbererni- gung in der Gemarkung Lollar.
Tie Verpachtung landwirtschaftlichen Grundbesitze»
wird durch eine Verordnung des Hessischen Gesamt- ministeriums vom 22. April und AussührungL-
mit ©tätig, für Kleinvieh (unb Warten n. Beding.» bei 5-7 Mille Anzahla. von Eigenliimer
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jetter OTgttnfWB enttvkckev hat ttt ftaV bet «v- losen hat sich vergrößert, obwohl die seinerzeit
0^ Veranlassung der Handelskammer gegrün- , frten, mmmefn <x s Crgaitt des ass. ist len Temobil- { »ochungcauSschusies der Stadt Offenbach a. SR. < arfritenben parttülisch zusammenge etzten Demo- , klisieiuugsausschüsse der wich igiten Industrie- < zioeige des Bezirks ihr Möglichstes für die Unterbringung von Arbeitskrä'tm tun. Die Regelung | brt Aibeitslosenirage, insbesondere eine Aoschre- bung von Arle t.loien m Herusszwinge, denen es flrt Arbeitskrötten mangelt, kann nach Ansicht der Rammet nur noch durch Lnwrndimg staatlicher Zivangsmittel tu.chge übet merken Tie Vermut- trrung der Arveitsleistung wird schatzungswctte auf 25—50 Prozent der 8r.ebenöktitung ange- a-ben. Die Lohn'orderung.m der Arbeitertchatt und dagegen in fortwährendem steigen begruben.
ch Au-Rheinhessen, 8. Mat. ES ich mt, ba6 diniicklllch ber BuN er» er 6511 nif I e Ur O1Z getot bie Dmgk s>L doch inbern. Dro uiwr» mein bubrn Sud.-rprcrr, bu M) m te»to Seit , j dem Aukaui Hutten herum auf 18 unb 20 Mk.
ntefn für da- Pfund Butter stellten, werden >aS vorhandeite Angebot anderer fetthaltiger
, -,n igSmittel borst tu rach tust. In eint ,cn Bezir- , uii> die Preise bereits beruntergegangen. In Y^nbrüttcn haben an den letzten Markttagen (wvx Bauers, rauen das Pfund Butter zu 6 Mk. ^geboten unb an der oberen £)aarbt gelangte die Hutter schon zu wesentlich niedrigeren Preisen zum
Hessen-Nassau.
- Frankfurt a. M., 9. Mai. Die kisenbahndirektion gibt bekannt, daß die Lin reise nach Bayern fortan nur noch mit DiinalichkestlsattSweisen gestattet ist. Die «schaffenburger Bahnhofsverwaltung I>attc sich beschwert, daß von den Frankfurter Poli- letreuteren an Hamsterer derartige Auswetfe m Massen ausgestellt waren. Nunmehr dürfen die Reviere dann Reiseerlaubnis erteilen, wenn die Reise als dringend notwendig nach- aetviesen wird. — Wieviel bayerische Ottkel mrd Tanten mögen nun wohl plötzlich „er- IranTert" ober „fterben" und teilen dies telegraphisch den Franksurter„Verwandten" mit?
Aus d?m brfebttn Rhcingebiet.
— tzöchst a M., 9. Mai. Die franzSsische mü6rbebbrbe hat btt Lyzealdirektoren Pan L)ochst und Boppard ausgewtesen, west ftc jungen Leuten, die sich m die deutsche Armee melden rooilien, die Ausreise nach dem unbesetzten Äcbtft erleichtert haben sollen Die Behörde gibt bekannt, daß deranige Vergehen künftig sehr ftrnin, Bad) den französisch n str.egGesetzen gegebenenfalls mit dem Tode beilrait werden .
** Main», 7. Mai. Zur £>ebimg des rbeim» schmt Lebens unb LanbelS unb um die französischen Soldaten an dem rheinischen Leben Interesse nehmen zu lassen, erscheint ab 10. Mai jeden tzamstag eine iLuftvierte Zeitung in wanjölstckrer and deutscher Sprache unter dem Titel „Le Rhin gllusträ" (Ter Rhein im Bild).
besiirnnumgrn des Ministeriums des Jnwrrn geregelt. Tret Verpachtung iibettommviianitb gtbnw- benen landwirtschaitlichcn Grundbesitzes durch öf- iLmtUdie Versteigerung ist untersagt. Werden Versteigerungen vorgeiwmmtn, so stnd sie privatttcdr- lud ungültig. Verpachtungen sind nur mit Genehmigung deS Lreisarnts zulas^-i Ausgenommen sind Verpachtungen durch den Staat ober durch eine gemeinnützige Siedlunasuntemebmung. Uub* Genommen sind ferner Verpachtungen, dte an eine Äörperschait des öffentlichen Rechts, an den übt* gatten des Verpächters oder an direkte Verwandte erfolgen. Von der Ctowbmi..TnmT des Krersamt» abhängig sind sowohl nichtöffentliche Berpacku.-ns.« j i d e i k o m m i s s a r i s ch 6cbun>e.:en Utunb- ^'sitzcs wie alle Formen bet Bei Pachtung, — Versteigerungen und Abschlüsie auS fmer Vqnb-, — be iionftigem (freiem) Grundbeiitz. Bei Prüfung der ofenehrntgung solcher 8krpad>tungnt, eit da» Interesse der Kleinbauern unb der Bentzer von Zwergbetrieben vor allem zu berückstchttacn. «oroeU Pachtungen argen diese Interessen verswsten, sind sic grundsätzlich zu beanstanden. Bet größeren Ber- Verpachtungen, namentlich bei solckren, welche durch bie „tote Land" (Anstalten, Stillungen, STirdrn) oder durch Gemeinden vorgenommen werden, <u auf eine Abgabe au5 freier z)ond hintuwirken. In allen Fällen sind Personen, die bereüS über etne angemessene Iläche landwirtschastlick nutzbaren Geländes verfügen, von Beteiligung au S ges ckl offen Von löddxr Mindestgrenze an ein Bedürfnis nach Zu pachten von (Gelände überhaupt anzunehmen ist, must nach den besonderen drtlidxn .Ver- Irälttiissen beurteilt werden. Wo starke Nachtrag« Sind groster Bedarf nach Pachtland auf .weiten der landarmen Bevölkenurg besteht, wtrd dtese Grenze möglicktft niedrig zu halten sein. Pachll'ebhaoer haben vor der Verpachtung durch nne Bescheinigung der Bürgermeisterei nachtzwoeisen, ob nm» welcher Besitz an einenem und er pachtet em Gelände ihnen bereits zur Verfügung steht.
Dem Kreisamt ist lebe beablichttgte Verpachtung rechtzeitig anzuzeigen. Soll die Genehimgunn des Kreisamtes versagt werden, so stnd mögltchst beide vertragschliestenden Teste zu hören. 3ebern Test steht binnen zwei Wochen nach der CmtfrtKt- düng die Descl)werde an den ProvinztalauSichuu zu.
Landesgcstvliche Vorschristen, nach denen Verpachtungen nur im Wege öifcntlidjer Berftetgerun^ erfolgen dürfen, treten für landwtrtscha'tltche^ Grundbesitz während der Zeit der SBirhamleit dieser Verordnung allster Kraft.
Tie Maul- und Klauenseuche in Lich ist erloschen. Die Sperre ist aufgehoben.
RegelungdesVerkehrsmttRetchö- reifebrotmarfen. Mit der Ausgabe von Reick-sreisebrotmarken an die Vcrbrauclxr dürfen Bäcker nicht beaujtragt werden. Ter Wtederei i- tausch von Reiiebrotmarken in örtliche Brotuiacten
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Tie auftHierbdeit lküntzlerpersönlichretten der au^.nb ick.ichen Ausstellung si d A. La ngen - beck-Zachariae, Frankfurt, unb O'ga X>af» selmann-Kur», Wiesbaden. Zwei Gegensätze, wie sie formal kaum grösser gedacht werden können, und doch durch einen gemeinsamen Grundzug miteinander verbunden, die harmonische Abgewog-wi h.-it der Farbwerte. Hür die Kunstrichtung von A. Langenbeck-Zachoriae .gilt manches, was mt- lässtich der letzten 'Ausstellung über Erpresswms- nrus gesagt war, zumal bei Farbe und Kontur. Bemerkenswert ist, datz es Zachaiiac g-; vigt, trotz gesteigerter Farbwerte einen weichen, stimmungsvollen Gesamtloti zu erzielen, wie in „sonniger Öerbfttaa" und rbstsymrchonie^, während andere Arbeiten durch ein Turchschimmern.assen der Rohleimvand vorzüglich die frostige Stimmung eines trüben Tages wicdergeben. Frau Olga V a s s e l m a n n - K u r z ist durch eine Ausstellung von Pastellbildern nach Kriegsgesangencn, beiten wir damals eine ausführliche Besprechung wid-
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