Ausgabe 
10.2.1919
 
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m rfiouniintt

Telephon ««r.

Herren

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^luchrwch J tunh?^inbi9tr Pro. SSL ' Seforbert: Crb5huna Ä ? ®«S:tig,n icwie eine Arbrtt. ch ysgnbcn mit einet 1 /i atunoen Mittag;.

'Mttn ®utbt |qi. Mt ttf öem Stank. " ^ttmermetitet als mi m ganjen JJ Dtgani|ciionen tw. " d>e cd)f(tinbigt &. « wird, wie fflr btt for für neuneinhalb, -e^hlt wurden, |o sind

Stunden tägliche » Stunde 1,18 MK. zg ne Beschwerde aus der kin ^serdebnecht war lohn eingestellt. Nach vorn Arbeitgeber bat richiuh gekündigt, wetl unden arbeiten und ii m Füttern nicht miste, Gesindeordnung gelten wonach in diesem Fall id)en zum Vierteljahre \ und dem verheirateten ng weitere drei Wochen . Tine Einigung kam nutz konnte nicht gefällt ch der Canbarbeiterorb« itreitigheiten wegen au. diese nicht in der aus» erben, war nicht streitig. un£ des Arbeit-Verhalt- tjnung am Monatsschlutz Klage an bas ordentltchi

ÄAedack irob vier

nf Men und n, sowie (Wütet« oerden heute und du -er Vorrat reicht. m> BrvlmarlenbejM 4 erlauft

usaabe. ZigaE e ihre Steten mH »erhalten diechne" i der.^chästen von ' S T-dt, $!*

littet

i-AuSgade. (3u5- aa, 11. ks Samstag, ben Geschäften, bei

Verein. Uhr,

Friedberg um -Uierian-, mmmm, tt fl. ÄÄ: "5S*»

gen ^lNchert, r den n Wj sicher ffßcrttte

Sg/fg rS.A- iS «SS -L-M»

J&PS# e^ V sie m;td m ZL (l

und GesioLttmg.

Fortsetzung

der freiwilligen Versteigerung.

beo 1 l nnd Mittwoch bett 12. d.M. tton lO Ubr vormittaaS ab uerfteiftcre ich in der Krone dahier iiu Auftrage deS Herrn Hch.Wanner, Weitaurattou *ur öennama", wegen Geschäfts­aufgabe gegen Barzahlung:

1 grones. eichenes Vlilet'.l WirtSbsifetL 1 graften Slettanratlon lierd, 1 kleinen, weihen, email. Herd, 1 3flamm. Gasherd mit (äeftefl, 1 groen Spiegel, Garienmöbel, 1 gtnrbaberoanne (I(55xtl5 Ltm i, mehrere kleine SviegeL 3 eiserne Bettstellen mit Mair oen ;

feiner Mittwoch bestimmt:

3 Kletderschränke, 1 Waschkommode mit Marmor- vlaite, viele Restaurattons» und Kiichentische, Garderobenständer, Spiegel, 1 Notos- u. Treppen­läufer, g-enüerdraverien, Blumentische, 1 Wäschc- mange, 3 Messervutzmaschineu, 1 Bügelöfchen, 1 Nasse: mu schine, 1 irleischrnaschine:

ferner.in beiden Tagen:

Porzellan, Tassen ufro., sioch- u. Kllchengeschirre, Bier- nnd Weingläser, Silberbestecke, Tisch-und DessertMesser, Glaoschalen, silberne Kaffee- und Teekannen, Eierbecher, Brotkörbe, Kaffee- und B.ertabletien Se tkiihler, Tisch- und Bettwäsche, Schärfen, Handtücher, EiStücher, bunte Wirt- skliaftsdecken u. v. n.

^ersieigerang bestimmt.

Bab-Kanbeim, den 8. Februar 1919. 1738

Schuch- Pfandmetster und Auktionator.

Flechten., Wtinfien,

aderielaen

' heilt sogar in veraweitelu Fullen mit oft Üb<-rr&.ciu

Erfolg d hixtbfli«»4», schmerz- a. juckreixstiliende 'Veter Vbii Ipp-Helbe. Preis L80 u. B 'ÄM-: er- h&ltl. In Apotheken. Man hüte sich vor Nichanm. n. bestelle, wo nicht erh&ltlioh, direkt bei Telegsa- liberaler laut, Siittfcehmaa-Banilntaa 83.(831sa

tgrtb brauche nun i«>cn Arm und ,eve Musst.. iQh^bc bei den ©rfOrben fei man auf Widerstand «tr t* Interessen der frrieffäbefdröbgten gestoben, to müsse daraus g^dnmgvn toerben, inesen Wider- Bxmb zu bcfeitiqeii und man müsse Einstyrechte

der A-rieysbes chädielenfürsorge und unbedingt Shmtenrrlföhuitom erzielen. Auch in den Versor- gtrrg4abhilin:gen müßten K-riegsbeschädigtc sitzcu uni» bei är^tltchen Urtteriudjunoen gehört werden. Ter Bornmrf der politischen ch'arteiang»?börigkeü falle voll ständig weg, da Leute aller Parteien «n der Organisation bertTcten seien. Es müsse rrreicist werden, dab Arbeitgeber und Behörden M Perfvnal^nstrlluny die Arbeitsnochtveise der Kriegsbescl«d'gten weitgehendst in Anspruch näd« men und aus den Snfteltimgdfdxin der ihnr ge­bührende Wert gelegt würde. Ter Vortrag nnrrbc mit gvohem Beifall ausgenommen. In der Aus- spräche, an Uet sich die Herren l«nchinger°Frxrnk- tun. Love, Baer, T-öhn, Weist u. a. beteiligen, hnrroe eine Demonstration gegen den Oberbürgermeister beantragt, bi dieser die Bemüteng-m der Ortsgruppe auf Geioälnrmq gri'- sterer Wed«? in der K'rregsbesdiädigteufürsvrge nid/ g. bülaend beachtet habe. Man sah sdZlieMch da­von ab und nahm eine Ent^chli.-stimg an, die dem Odeibürgermeislrr durch eine Abordnung über« b acht werden solle, damit sie den notwendigen Nachdruck erhalte. Tie Hllse des Arbeitcr» undSvldatenrats tmn nach Ausführungen bei armwfrnben Mrgllieds Beckmann, nicht »u einem Erfolg führni, da ihm die Erekulivgewolt bereits enlW^gen ist. In den SchlustlrusfLhrungen n-i 5 .'lltm»-ür-Fra"f?urt darauf hin, daß nur eine em gütliche OrganisatilM gerechten Forderungen «rtlprachenden Nachdruck verleihen könne.

Kostenfreie Sprechstunden für geschlechtskranke Heeresan« gehörige Zur ambulanten Behandlung heeresentlassener gcschlechltskranker Mann­schaften werden in der Universitätsklinik für Haut- und Gcschleclstskrankheiten Dienstaas und Freitags, 8 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachmittags, Sprechstunden adgehalten. Zur Inanspfuchf.ahmc kostenfreier ambulan- 6ct oder wenn nötig LaKarettbehanolung sind alle seit öem 1. 11. 18 aus dem Heeres­dienst entlassenen Mannschaften berechtigt. Zum Nachweis der Bereä^irgung dienen die Entlassungspapiere. ^Medikamente, auch dis yim Hausgebrauch miHugebenden, werden von der LaKarettapotheic (Lazarett Brmt- aaffe) zwischen 9 und 12 Uhr, sowie 36 Uhr k o st e n I o s geliefert. Der Anspruch auf kostenfreie Behandlung gilt vorläufig bis zum 31. 3. 19. Der Verbleib in der Beliandlung über diesen Zeitpunkt hinaus kann nur bei ^ararettaufnahme erfolgen. Auster in Giesmt ftnoen noch Beratungen usw. statt in Hanau, bei Sanitätsvat Dr. Sch inder, Frankfurter Str. 2, Werktags von IO1/» Uhr vorm bis 2 Uhr nachm. und 67l/s Uhr nady-- mittags; Darmstadt, Garnison la za rett, Alexa,tderstr. 27, täglich, außer Sonntags «9Vi11 Uhr; Frankfurt«. M., Reserveteil- la-arett Reue Mainzer Str., (Station 1, W erk-

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Kreuz- + Drogerie August Noll

gegründet 1888 Bahnhofstr. 5I Ferngpr. Nr. 405.

Holzversteisterungen

der GrSst. vbersörfterei Laubach.

1. Montag, bett 17. Februar 1919, nach Auftim > enkunfl 10 Uhr, am allen Pflanzaarten der Horbwiese, Eingang zur ftorftmiefe aus dem am Etchbanm von der LaubachSrbottener Ctrake ab-'veigenden Waldweg. A-orllwiese La Buche Nm.: Ä30 §chetrer 1. ÄU 200 Prügel, 74 Stöcke, 88 Reiser- prügel.

2. Dienstag bett 18. Februar 1919, nach ßufamnieiifunii 10 Uhr, am Sieinbiuch Ziegenberg bet AorstbauS Glashütte. 1. Ziegenberg lh Buche Km : 422 Scheiter 1. und 2. SIL, 18L8 Prügel 1. SH., 40,7 Stöcke 1. SIL, 50 Nelservrllgel und 2,2 (Sieben- und SlnhcnviüneL 2. Wetterauerberg 3, 4, 5 Buche Nm.: 32i>,6 Scheiier 1. KL, 14!),8 Prügel 1. und 2. QL, UZ Stücke 1. KL, N2 Neiserprügel und 7,1 Eichen- und RadelprügeL 3. Wetteraucr- strauch 'Bud>e Nm.: IN Scheit 2. KL, 2,1 Stöcke 1. KL, HL Erlen- u. Birfenvrüg^ 1,6Erlenreiserprüg. IN ErlenreifervrügeL 4. Eichelgarten 3a: 33 Rm. EichenvrügeL Vcfebok und .Uoblreifer aus Wetier- «uerberg. 'Wetteranerftrauch, Struih, Ziegenberg, Nabenweife. Das Holz Nr. 3 und 4 wird unvor- gezeigt suSgebo en.17198

Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens zeigen an

Lehrer Döhn und Frau

Lollar bei Girhen. im

der

Statt Karten

Statt Karten.

Februar 1919.

Dr. med. Ludwig Alefeld.

Ihre Vermählung zeigen an

Oleßen, den 9. Februar 1919.

1752

n

versteigert.

17»

Bahehofetr. 14.

ereilen liefert

1542

Btaabar. aiuea, 5UI Uta

Griedel,d.8.Febr.l9lv.

I. A.: Der Vorstand.

Duisburg

Molsttraste 10

Die Verlobung ihrer Tochter Felicitas mit Herrn Dr.med. Ludwig Alefeld zeigt an

Frau Frieda Poly geb. v. Meibom.

Gießen, Dtezstr. 6

z. It. Duisburg, Ruhrott

Meine Verlobung mit Fri. i

Felicitas Poly, Tochter des r

auf dem Felde der Ehre ge- |

fallenen Hauptmanns Karl |

Poly und seiner Frau Oe- |

mahlin Frieda Poly geborene I

von Meibom beehre ich mich |

hiermit anzuzeigen.

Erna Schultes Adolf Schultheis empfehlen sich ob Verlobte.

Birkenbesen

100 St. K> M. jeb. QuanL

in all. Gröhcn Kabttk-

Waagen aller Art werd.eichfäbtg bergeftellb foro. geeichte Deetmal- wangen und Ketten* waagen empflebli Wk» Karl Schmidt, Neuenweg 42.

Mathen aller irt KXÄÄ wart «la Brlhlacka Uelv.-Dreaxerai, Ä. Luit, BieJaa

Karl Leisler und Frau Marie

geb. Hofmann

, Schaf- Versteigerung. Mittwoch b.lL.g-ebr 1919 vorm. 11 Nhr werden in Griedel von feiten der Schäferei ciwa 90 Schafe, Mutterlämmer und

Hammellämmer,

veutfch national öolfspartei Ortsgruppe Wieben.

Jeden Sff* Hittwoeh. abends 6 U6v Zwanglose

Zaaammenknnft mit Damen 1765# in Kaffe« «ftoria.

Eietzener Lonzettoerein.

Giehen. den 10. Februar 1919

Das fünfte Konzett des Konzettoereins war 9003- Vokalmusik gewidmet und brachte Werke von

alle Formen

alle Weiten

Ohae lexnflsab»iB

Mm tt

Marmor-

Kreuze, Rollen, Bücher, Sandfieinfockei, Vulie etc. fürOirabiteinaefchäfte. in* r.Hetaeleter FraaUL&BL Eckeutzeimer Laudstr. Ito.

in der Ifürttlichen Obersörfterei Hobcnsolms.

Freitag den 14. Februar Von 1 Ubr mittags ab werden im Saale des Gastwirts Kübrer m HobeuiolmS verneinen:

Aus dem Distrikt Lappenberg Brennholz: ReiSbolz'Wellcn lanS der ersten Durchforstung» 2200 Buchen, 310 Aidnen.

AnS dem Distrikt Echenernwalb Rutzbolz (Ltammbolz): Eicken 12 Abschnitte mit 13-S) ^estitr. ^Schnitt- und Sckmellendolz»» 46 St. mit 31,06 >>estm. iWagnerbolz», 2a St. mit 0,25 tz-eftm. ^Grubenholz», Bergniiter: 1 Abfchnikt 4 Mtr. iann,45 S'm. Dnrcknr. mit 0,64 frftm. lTcktiittholz). Breunbolz: Scheiter Rm.: 11 Bucken, 6 Eichen, Knüppel Rm.: 2 Buche 1, 18 (Sieben, Stöcke Rtn.: 24 Eicken, NeiSbol»-WcU.-u (Stamm- und AstweUen»: 1800 Bud»en. 1600 Eicken, 380 Nudelhölzer, aicherdein 22 EickertbauNötzer.

Aus dem Distrikt Etckelsbcrg Sinvbotz Derb- stangeu: 6Eicken (Wagendetchfel), Nuvrollen LMtr. lang Rm.: 7 Eicken.

Brennholz: Scheiter Rm.: 87 Buchen, Knllvvel Rm.: 140 Buchen, 6 Eichen, Net^bolz: 3WO Wellen (Stamm- nnd Aftwellen».

Das Nichholz wird zuerst versteigert. Die mit grüner »3nrbe umkreisten Brennholznutnrnern find vom Verkaufe ausgeschlossen. 1606B

in- ui telffll v Antianititten, Möbeln, ganzen Einricklunlr. Alt­eisen. sow. alten von mir geführten Artikeln. 38D Louis Rothenberger.

vesstN.Rafstm.

Massel, 9. Febr. gur Abtragung und Der- zinsung der städtischen Kriegsschulden sind notwendig Erhöhung der Gemeindeeinkommen- und Realsteuern um je 25 Prozent, Verdoppelung der Umsahsteuer für Grundstücke und Verdoppelung der Lustbarkeitssteuer. Dies« Steuerhöhung reicht gerade aus, um 24 Millionen Mark mit fünf Prozent zu verzinsen und mit ein Prozent adzutragen.

Unstimmigkeiten imIügerbataillou 11, Marburg.

)( Marburg, 7. Febr. Wie aus einem deute in den hiesigen Zeitungen mitgeteilten Schreiben der Leitung des Iägerbataillons Rr. 11 an das Generalkommando in Casiel hervorgeht, find infolge Unstimmigkeiten mit den Mannschaften der Komman- deur und sämtliche Offiziere von ihren Dienststellen zurückgetreten.

Gießen, den 8. Februar 1919. M*°

Siebener Stadttheater.

Durchs Odr

Lustspiel 00« Wilhelm Jordan. Abu Seid

Lustspiel von Oskar BlumenthaL

Dem Gedächtnis des 100. Geburtstages des Nibelungenliedumdichters war dieser Abend gewidmet, dem naturwisienschaftlichen Optimisten Wilhelm Jordan, der Darwins Ideen über Vererbung, JuchtwahL Kampf ums Dasein und Recht des Stärkeren mit der deutschen Heldensage in einer uns unerquicklichen Weise verquickt haL Uns Gießenern steht er nahe, als Abgeordneter des 1848er Parlamentes m Frank- futt, wo er mtt unverwüstlichem Optimismus den deutschen Neichsgedanken und die Forderung nach einer deutschen Flotte verfocht, und seinen späteren Aufenthalt in der Nachbarstadt, wo er 1904 seinen Lebensabend beschloß.

Durchs Ohr- ist eines von den leichten Vers- lustspielen, die uns heute trotz ihrer genügen Tiefe noch annehmbarer erscheinen als seine grafte drei­bändige WestanschauungsdichtungDemiurgos" und seine ZeitromaneDie Sebalds- undZwei Wiegen-. 3n den Lustspielen sind seine Verse unbeschwert von mühsam hereingetragenen Weltanschauungen und ver­bleiben in einer harmlos biedermeiettschen Tändelei. Das schrullige Testament eines Erbonkels. Fasching am Rhein, wo das Gesicht von der Maske verdeckt ist und die Liebe nurdurchs Ohr" anstatt durchs Auge ihren Weg findtt, und der Glücksfall, haft gerade die beiden durch dos Testament für einander Desümmten sich in Liebe gefunden haben.

Den Abend zu füllen, war sehr pasiendAbu Seid" von Vlumenthal hinzugewählt worden, eben, falls ein Lustspieh das ein anmutiges Dersgewand hat, unter dem sich wenig mehr verbirgt, als die ziemlich banale Lebensweisheit, haft irdische Schätze in der Welt keine Ewigkeit Haden.

Die Darstellung verlangte aufter lebendigem Spiel keine besonderen Aufgaben. Aeufterst reizvoll war das Schwesternpaar Friedel Doerr und Helene Kullmar in Durchs Ohr. 2lls verschieden geartete Freunde ergänzten sich Walter Hanser, der nie recht zur Geltung kommt, wo er Verse zu sprechen hat, und Oskar FeigeL Karl Dolck schuf einen lebendigen Abu Seid und Adolf Teleky gestaltete die schwierige Umwandlung des alten Geizhalses. Ferner fanden noch gute Verwendung Alice Poetzsch als Fatme und Hans Heinz Her es als junger dichter Iusiuf. Die Spielleitung fflr Blumenthal hatte Adolf Teleky, für Fordan Hoftat Hermann Stcingoetter in Händen.

Der Abend war unterhaltsam, wenn man die leichte Derskunst ohne Erwartung tieferer Eindrücke unvoreingenommen auf sich wirken lieft. zz.

zunächst geteilt tst Immerhin bcwte)«n öle yorer um Schlüsse für das Werk wie auch für die lobenswert Ausführung ihre Dankbarkeit.

Herr Kurt Walther, der am Klavier die Deglei- tung oft mehr andeutete als ausfühtte, war weder technisch noch geistig seinen Aufgaben gewachsen und gebärdete sich ganz wie ein angehender Konservatorist. Das tat namentlich den Zigeunerliedern manchen Abbruch, und auch bei Zilcher fehlte durchaus die sichere Hand. Statt sich einseitig einer subtilen Aus­arbeitung des Nachtigallcnflötcns zu befleiftigen, hätte vor allen Dingen das Hauptaugenmerk auf Klar stellung der recht komplizietten harmonischen Verhält­nisse gerichtet fein müssen. Bei solcher Degleitunu verdient die oft gefährdete Sicherheit der Solisten doppeltes Lob. Dr. G. 9t

Hentschel, Brahms und Zilcher durch das Mann­heimer Dokalquartett zum Dortrag. Die Kammer­sängerin Frau Dr. Charlotte Kuhn-Brunner ver­fügt über eine gut ausgeglichene, beste Schulung auf­weisende Sopranstimme, die in allen Tonstärken gleich sympathisch berühtt und deren Wirkung'.höchstens durch die Mundstellung beeinträchtigt wird. Mit ihr zu­sammen ist Herr Kammersänger Wilhelm Fenten mit seinem kräftigen, wohllautenden Daft die Stütze und Säule des Ganzen. Die zu nasaler und gaumiger Klangfarbe neigende Altstimme Fräulein Jane Freunds und der in der Höhr etwas gepreßt klingende Tenor Max Lipmannss kamen zwar den Erstgenannten nicht gleich, fügten sich aber den übrigen Stimmen gut ein, so daft im ganzen die an» gestrebte Einheitlichkeit oft auch erreicht wurde.

lieber die erste 'Hummer des Programms ist wenig zu sagen. Die fünf Gesangsquattette Hentschels brachten es kaum zu einem Achtungserfolg, der noch dazu mehr der von den Ausübenden aufgewandten Mühe, als den Kompositionen an sich gelten mochte, von denen dasScherzlied" undBeim Scheiden­wohl auch noch den günstigsten Eindruck hinterließen. - Wärmere Aufnahme fanden dann die beliebten rassigen Jigeunerlieder von Johannes Brahms, deren temperamentvoller Vottrag anerkannt werden muft und besonders auch der Schluftnummer zu schöner Steigerung verhalf. - Hermann Zilchers Volks- liederspiel, das rasch bekannt gewordene, bildete den Beschluft. Bei aller Originalität, die dem Werke eigen ist und die in Melodik und Harmonik ebenso wie in der Rhythmik sich klar erweist (hier allerdings oft im Anklang an Hugo Wolfs Chorwerke), kann doch nicht geleugnet werden, daft die Hauptwirkung des Ganzen in dem echt volkstümlichen Einschlag zu suchen ist, der das Werk durchzieht und in einzelnen Nummern jeweils stärker zum Durchbruch kommt. Davon legten Zeugnis ab besonders dasMai und Erntelied", die beiden humoristischen NummernKleins Männele" undEin Musikus wollt ftöhlich fein, das DuettWie kommts, daft du so traurig bist" und die drei Solonummern für Sopran, Alt und Daft; vor allem aber zeigte der glanzvolle Schlufthymnus die starke melodische Begabung Zilchers in schönstem Lichte. Es ist klar, daß bei einem Werke, das ver­schiedenen Sitlprinzipien huldigt und neben dem Melodisch-Volkstümlichen auch die aparte Linie und extravagante Setzweise nicht verschmäht, das Interesse

Bnchenscheitholz kurz gefdmitten, auö dem vorjährigen Etnschlaa, j astreine Ware, empfietli zu Di. 5. v. 3tr. ab Lager, j M-VL0 v Ztr. frei Haus bei Abnahme von 10Z»r. ab. 1 Bei Waaaonbezüaen und für Be ugsqenossen- I schatten erbitte, besonderes Angebot einzuholen.

Ferner treffen tn den nächsten Tagen «roste Mengen Buchen-, Eichen- «.Tattuenbrennbolz ein. Carl

Offenbach a M., Mvschin^nMtEhr-Ko- ferne, Biederer Stt. 235, bügltch, außer Sonn­tags, von 912 Uhr.

** Landwirt und .Arbeitsnach­weis. Die landwirtschaftlichen Arbeiter be­klagen sich noch immer darüber, daß die Land­wirte, die offene Stellen angemcloet haben, sowohl auf die schriftlichen Rückfragen der Arbeitsnachweise, ob diese Stellen bereits be­setzt oder noch frei, und welches die Lohn- unb Arbeitsbedingungen find, nicht antwor­ten. Es ist daher zu einem nicht geringen T eil die Schulo der Landwirte selbst, wenn ihnen nicht genügend Arbeitskräfte beschafft werden können. Es ist dringend zu empfehlen, daß die Landwirte in dieser Richtung eine ständige Fühlung mit den Arbeitsnack-il-eisen unterhal­ten. Ebenfalls müssen die Landwirte endlick) der Tatsache Rechnung tragen, daß mit einem Zuzug ausländischer Arbeiter im Frühjahr nicht zu rechnen ist, und daß sic daher die Abneigung gegen die Einstellung der aus der Stadt kommenden Arbeiter über­winden müssen.

** Lichtspielhaus, Bahnhofstraße. Albert Bassermann gastiert nur heute und morgen in dem hervorragenocn J-ilm-Schau- spiel Vater unb Sohn.

Landkreis Gieße«.

O Cid), 8. Febr. Einen beachtenswerten Be­schluft hat der (Bemeinberat gefaßt. Um jeden Otts- einwohner in gleicher Weise ieilnehmen zu lassen an dem Nutzen des städtischen Waldes, sollen an jede Haushaltung größere Holz mengen zu angemes. fenen Preisen abgegeben werden, und zwar je fünf­zig Wellen zu 5 MK. und 2 Meter Scheitholz für zusammen 40 MK. oder 2 Meter Duchenknüppel zu 25 MK. Ueber die Zuteilung einer der beiden letzt­genannten Holzarten entscheidet das Los. - Die oer* gangene Woche konnte von den hiesigen Brauereien ordentlich zum Eisgewinnen ausgenüht werden Zahl­reiche Leute finden dabei Arbeit und guten Verdienst. Born frühen Morgen bis zum späten Abend sieht man Wagen hinter Wagen mit (Eis beladen durch die Stadt fahren. Die ergiebigste Eisfläche ist der an der Strafte nach Gießen gelegene Albacher See. Die Brauereien werden das Frostwetter auch weiter aus« nützen, zumal die Herstellung künstlichen Eises des Kohlenmangels wegen sehr erschwett ist.

KreiS Friedberg.

< Bad Nauheim, 8.Febr. Die deutsche Liga für Völkerbund veranstaltete heute abend einen öffentlichen Vortrag. Dr. Michel-Frankfurt a M. sprach überVölkerbund und Rechtsfriede". Der Redner, der lebhaften Beifall fand, führte aus, daft der Völkerbund nur unter der Voraussetzung eines wirklichen Rechtsfriedens und einer wahren Dölker- bundsgesinnung bei allen Völkern zustande kommen könne. Von einem Rechtsftieden muft Deutschland erwarten, daft es nicht vorn kolonialen Besitz aus- geschaltet und daft in keiner Weife die Abtretung altdeutschen Landes verlangt wird. (Eine Entschlieftung wurde von der Versammlung einstimmig ange­nommen, worin als Voraussetzung für den Völker­bund die Sofortige Freigabe der deutschen (Befangenen und bte Aufhebung der Hungerblockade verlangt wird.

wm*. Welch edeldenkenderHerr t ober Dame leiht strebst

.......:

[verschiedenes |

Juristische Repetitorien werden gründlich erteilt. Anmeld. unt. O2W4 an den QHeftener Anzeiger erbet.

Wer tauscht weißen Cheviot oder Aehnl. (auch sehr tL Stck.>aeg.woll.Strllmpse? 8u erfr. in d. Geschästsst. dev Äiev. Anz. 102553

Wer leiht einem (Se- schäftsmann zur Erwei­terung feines Geschäftes 800-1000 Mark gegen gute Sicherheit u. gute Atnfen. Rück^. nach Uebereink. SchriftL Ang. unt. 02425 an d. Giey. An». Vermißt! Vkein Sohn, der Flieger- Gefrttte

Waller MscimM geb. am 8.3. 94 zu Ham« dura, bat sich am 28. Roo. WlSobnetorunb ».Ursache vom elterlich. Hause entf. Bitte um Audk. über den Berbl. Unkosten werden Aurürferftattet. 1725el

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Vereine