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H von Danbee» Me her Mutete ivttbdxtTteb im Umher« iottm ober beginnen tot, ihre Anträge aui gewrrdric^ines für 1990 t Sieben, ßimtntt Ät.b,
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Airche und Schule.
=* Lauterbach, 8. Tez. Unsere Volksschule hat die Abhaltung ovn Elternabenden rin» geführt, deren erster in den nächsten Tagen veranstaltet toer^en soll.
P Marburg, 8 Dez. Heute mittag sand in der Elisabeth irche eine einfache aber würdige Gedächtnisfeier für den im hohen Alter von 84 Jahren dohirmeschiedenen General s upe ein tenden a. D. Wirkl. Goh Ober-Kvnsislorialrat Dr. theol Ludwig Werner statt.
Vermischtes.
w .*,^urich, 8. Dez. („ftMn. Bztg.0 In Andersckjarsen sOstfrroSland) wurden das achtzig- lahriae Fräulein Tüll- und ihr Dienstknecht geknebelt unv erschossen und da» Haus ausgeplündert. Die Täter sind entkommen.
* T ie weiße Kohle. Neuerdings ist cs gelungen, einen „Tunamo" zu schaffen, der Ströme von 100 000 biS 3 Millionen Volt und höher zum direkten Gebrauch und für alle Zwecke erzeugt. ES t|t ein doppel förmiger, ungebundener Strom, -der richtig gejagt^ ein selbständiger Nord- und Sübstrom. Ter Stronwerlaus fließt immer in der Richtung nach zwei Seiten, also nach Süd und Nord und kehrt im entgegengesetzten Sinne zurück. Ter Krafttxcharf ist im Verhältnis für 25 Ampöre und 500 Volt von heute, so daß man bei büser Erfindung mit der gleichen Kraft einen Strom von 25 Ampöve und 100 000 Volt erzielen farm. Die Elektrizität ist daher zum Massenartikel geworden, und es tarnt sich der Aermstr für roo hhgt Pfennige zu seinem Tagcsgebrauch Licht, Heizung und Kraft kaufen. Die ungeheuren Vor
teile für die Fndmlrie liegen auf der Land. Da eS sich jmt eine deutsche Eritndung handelt, ist sic dazu angetan, uns den Weltmartt wieder zu erschließen. Bei richtiger finanztechnischcr Auffassung wird diese Erfindung für den Staat eine «Steuer Fea ff ersten Rairges bilden, welche an Steuern Milliarden cnihringt, die kommende drückende Steuerlast mtLert unb eine <sroßzügrge Sanierung unserer Schuldenlast herbeifühven kann.
Briefkasten frer Redaktion.
21. h. Die Stadt Charlottenburg hat in 1917 eine städtische Wohlsahrtsschule für Fürsorgerinnen (im Auausta-Diktoria-Lwus) inS Leben gerufen, die Fürsorgerinnen auSbilden will, die in Stadt und Land, im Dienste behördlicher Wohlfahrtspflege für sämtliche Fürforqezweige tätig sind. Als Vorbildung wird Jbie Ausbildung einer geprüften Kranken- oder «SäuAingSpflcgerin verlangt, ober der abschließende Besuch einer sozialen Frauenschule. Die praktische Ausbildung erfolgt in städtischen Zkranknhäusern, Krippen, Fürsorgestellen, Arbeitsnachweis und den verschiedenen WohliahrtSstellen. Die Vorlesungen behandeln alt» gememe und spezielle Hhgtene, Säuglingspflege, Erziehungsleh«, soziales Versicherungswesen, Armen- und Wohlfal/rtspstege, Füriiorgewrirn auf allen Gebieten, Berufsberatung, Arbeitsvermittlung usw. Die Altersgrenze beträgt 40 Jahre, die Ausbildungszeit IVi Jahre.
£. M. In $. Ein Arbeitsamt besteht auch hier, doch kommen die von Ihnen errrx^nbm emfdjränteilen Bestimmungen für Gießen nicht in Frage, Sie müssen mir die ZuzugSerlaubnis erwirken
Bücherlisch.
Hes'enbuch 1919.
In diesen Tagen ist m geschmackvollem Em- bemhe daS H essenbu ch 1919 in der N. G. Elwertschrn Verlagsbuchlpndlung Marburg erschienen. Ter neue Herausgeber, Dr. Reinhold Zenz, hat eine zweckdienliche Neuerung eingeführt: alle Autoren, die Beiträge bieten, kommen zu einer kurzen, eigenen Lebensbeschreibung zu Worte. Tas bringt den hessischen Dickster dem Leser am nächsten; dazu bietet ein Vergleich der
einzelnen Bwgralchien r^ychokogische Rehe, wenn man prüft, was dieser und was jener «Schriftsteller alS Dierfsteine des Lebens herauSgreist und somit als besonders bedeutsam ansielst. Mft freudigem Staunen ersehen wir aus dem Buche, welche große Anzahl förderungswürdiger junger Hessen nach dem Tichlertorbeer gxift imb rote fast alle fdjon ihre eigene Prägung aufweisen.
Ter Herausgeber Ixü eine verstLndnisvollc Auswahl getroffen, so daß rode Erzählung ein gut «Stück von der Eigenart ihres Schöpfers mit* bringt, wie es bei echter Kunst sein muß. ®ri F. Rentings mundartlichem Schwank merkt man, daß die Schriftstellerin in iljrcr Mundart sogar zu fühlen verfielst. Der spaßige Inhalt unb die bäurische Sprache gehören zueinander, wie das Blatt zu seinem Bwime. K. Neurath, in Gießen rootfWtannt. die rot eine Eharaverhum», reSVe mit köNichen Wendtmgen. L. Beils bc- hoglichc Frische des Plaudersttls, gewürzt durch kecke Seime, läßt unS in einer Jkü)lle die M>- sck)»epsfercr Moder jungen Lic beite« n miterlebem Umschmeichelt von Robert SchäferS bildhafter, feingeschliffener Sprache lassen wir unS willig a»s der Wirklich^« des GeschehmS binauSführen in die Märchengefilde einer stark fpntbrinben Phantasie. Bei Tora BarnaS erleben wir eine inbrünstige Hingabe an eine schaurig süße, mit Schönheit gdättzgle stbomantik. Eine zarte Sym- lvlik, otnj in tzandkung zerfließend, bratet einen geheimnlLvstten Schleier über die Erzählung. Bei 55. Scheller brüten wir gerne mehr novellisti- schm Fluß gesehen. Bei W. Schwel er wäre mehr Wärme und zusammeTtsassende Gestaltungskraft nötig, damft die zarte KindheitSeriniwrungt im Derzeit des LcserS vollen Widerklang fände. W. Walther hatte durch Vertiefung dem lvericht von einer mittelalterlichen ÄZerfvlgungder Wormser Jüdischhcit das Uirerquickliche des Themas nehmen müssen; feine SchiL-erungen des weisen L«n- delsmonnes, bisweilen zwar etwas ephodenhafit uitb schlepprmd, bergen größere 5Derte. Bestrickend ist O. Damms Erzählung. Lebensgenuß auf einer Höbe, die feine Anpassung mehr duldet. Leidenschaften, die anS dem Dunkel der Dämonie hervorgnellen unb uns doch des AN so nahebrinaat.
Wir fassen zusammen: im diesräiTr^'N.Lefsen- buch wird zum Prdse von 4,50 Mr. broschiert und
7.60 ML gebunden ein 89ttt geboten, das weitestr Skrbtettimg verdient und Mwal keinem der Lüera- tur gewogenen Hessen uubckannt blähen darf. Din
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— Bon bildender Kunst und Woh- nungSkunst. den dorzügluhsten Mitteln, sich über unsere zertgenössische Malerd und Plastik zu unterrichten, zugläch aber über das ganze Kunstgewerbe unb alte die ttunstzweige, die der geschmacklichen Durchbildung unseres Laufes und unserer ZSohnnng bienen, gehören dir prächtigen Monatshefte ..Die Kuns?' (Verlag F. Bruck- mann, München, Preis vierteljährlich 10 Mk.). Mit einem Hefte von reichstem Wechsel der Darbielungen und einer wundervollen Fülle von Wb- bikdungcn, die alle von berounbem4roürbiner Qualität imb, beginnt diese ausgezeichnete Wertschrift soeben ihren 21. Jahrgang. Für den, befien tzerz offen steht für die Schätze der bildenden Kunst sind diese L>efte in der Tat icbeämal ein Fest; und wer in seinem Heim «Schönhett unb Zweckmäßigkeit fördern null, findet hier stets vorbildliche Lötungen. für große wie für kleine Börsen. So sollten diese Hefte in der Tat nicht nur bei jedem Kunstfreund, dem sie die Reiche der Schönheit ösftum, zu finden sein, sondern anch zum Hausrat jeder gebildeten Familie werben.
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Kopfschmerz
Behördliche Anzeigen.
Bekanntmachung.
In unser LxmdelSvegistrr Abt. A wurde heute bezüglich der Firma «Schunk u. Ebe in Heuchelheim eingetragen: Dem Katt Schnappauf in veuchelheim unb der Rosa Wirz in Gießen ist Gesamtprokuva erteilt. 137556
Gießen, den 1. Dezember 1919. hessische» Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Die Auslosung der Dauptschüftea zu den Sitzungen im Jahre 1920 erfolgt
Freitag den 12. Dezember 1919 vorm ittagS 9'/, Uhr an Saal 6 in öffentlidror Sitzung.
Gießen, den 5. Dezember 1919. 137546
Dessisch^ Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Hundesteuer.
Diejenigen hiesigen Einwohner, wttche im Lause dtescs Jahres Hunde abgschafft. aber noch ntcht abgemeldet bähen, wollen bi<6 spätestens bis zum 31. Dezember entweder mündlich oder schriftlich auf dem «Stadthause (3immer Nr. 8) an zeigen. Vordrucke für schttstliche Abmeldungen sind oort erhältlich. Die Verbindlichkeit zur Entrichtung der hundcabgabe dauert, bei Richtab- Meldung auch im folgenden Jahve, und jroar solange sott, alS die entsprechende Anzerge versäumt wird. 137758
Großen, ben 29. November 1919.
Der Oberbürgermeister. Keller._______
Nuböl-Ausgabe.
Von Mittwoch den 10. DezemberbiS einschließlich Dienstag ben 16. Dezember 19 19 gelangt in ben hiesigen Klein- yandelSgcschästen gegen Abgabe des Be- »uasabschnittes 10 der Lebensmittelkarte */» Liter Rüböl zum Preise von 6.60 M k. tut Ausgabe
Die KlcinhandelSgeschSste haben die ringe» Wngenen Bezugsabschnitte bis spätestens Montag den 2 2. Dezember 1919 dem Ifiibt. Lebens mittel amt, Zimmer 12, emzurcichen.
Die nicht abgeholten Oelmengen, ebenso die entliehenen Eifensäsier sind am Donnerstag den 18. Dezember 1919 an bat städtischen kchlachthof zurückzuliefern. 137816
Glrizen, den 8. Dezember 1919.
Der Oberbürgermeister (LebenSmittelamt).
Bekanntmachung.
Der Verkauf von Spiritus gegen Abgabe von BAarten wurde für den Monat Dezember 1919 oachfolaenden lZseschäften übertragen:
Adami, Geor., MäuSburg 14
1 Arnold, Heinr. II., Kailer-Aftee 19 Blum, AloiS Wittoe, Stinnftras^ 78 DebuS, Heinrich, Friedrichstraße 5 Kalbfleisch, Heinrich, Liebigstraße 71.
Die Marten Ium men von DicnStag an. zur Ausgabe. 137626
Gießen, den 8. Dezember 1919.
Der Oberbürgermeister lLebrusmittriamt).
Holzsnbmission.
Donnerstag den 11. l. M., mittags um 1 Ufer, soll ein Eichen-Stamm, Durchmesser 1,30 Meter, Länge 4,7 Bieter, Jnl>aft 6,23 Fstm., mtb ein Stück. Durchmesser 0,86 Meter, Länge 1.8 Meter, Inhalt 1,04 Fstm., in Submission bergrien werden.
Nähere Auskimst erteilt die Bürgermeisterei.
N o n n e n r o t h, den 7. Dezember 1919.
Hessische Bürgermeisterei gtorinertrotij.
Hoppe. 13771
Die Weilxrmülüe bei Braunfels iSägewerk mit einer Wasserkraft von ungefähr 8 PS, bestehend aus Wohnlrous, Scheune mit Stallung und sonstigem Zubehör, 17,02 ar Hofraum und Garten, 28,00 ar Wiesen und Lagerplatz, soll am 3. Januar 1920 mittags 12 Uhr im Solmser Hof zu Braunfels össentlich meistbietend Derfbn^Tt werden. — Plan, Beschreibung und DcrUeigerun^sbedingungen können hier ringesehen oder gegen Einscndmtg von 3Mk. vezoaen werden. 13791V
Braunfels, ben 4. Dezember 1919.
Fürstliche Reiftkauuner.
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Nächsten Donnerstag, den 11. Dezember, vormittags 10 Uhr, will der Unterzeichrrote auf seinem Lagerplatz am Bahnhof in Lich nachstehende Gegenstärrde öffentlich mäfb» bietend gegen Barzal)lung versteigern lassen:
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Versteigerung bestimmt. 13770D
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Es kommen Donnerstag den 11. d. MtS., mittag- um 12 Uhr, in
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Darmstadt, den 1. Dezember 1919.
Die General-Agentur.
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Bezntmehmend auf vorstehende Bekanntgabe halle ich mich zum Abschluß von Versicherungen geRcn Feuer . Einbruch-, Diebstahl- un-i Wasserleitunffs - Schäden bestens empfehl m und bin zur Eitcl- lung von Auskunft stets «enie bereit.
Gießen, den 1. Dezember 1019.
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