Ausgabe 
9.7.1919
 
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Datum

Wetter

Höchste Temperatur am 8. 7.

Niedrigste

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8 stimmen zersplittert. Die Wahlbeteiligung war

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inlgefomt 1320 Wahlberechtigten ab. Trotzdem in der Stille eine starte Agitation gegen den bis-

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Kirzlngcr.

Gewerbebank, e. G. m. b. H

Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen.

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Bank für Handel u. Industrie Niederlassung Gießen

vorm. Regen dann heiter nachts Regen

9.7. ---156°. 9.7.14.4».

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oslk, Gesang, Schuhplattler u.Theater ie verehrliche Einwohnerschaft von Gießen und Dgebang lade ich besonders freundlichst ein

Meteorologische Veobachtungen der Station Gießen.

ahrcs führte er die Bürgermeistergeschäfte, nun jrirbc er mit 100 Stimmen zum Beigeordneten

ron 28 000 Mk. $n ....

0 5Jlt Gehalt vmMfig nt mit monatlicher

Direction der Disconto-Geseiischaft Zweigstelle Gießen Hessischer Bankverein A.-G. Filiale Gießen

ZDettervoranssage

für Donnerstag:

Vorwiegend wolkig, Gewitterneigung abneh­mend, Temperatur wenig geändert, nvttmxstliche Winde.

VK »«mmnnalwahlrn.

Annerod, 7. Juli. Bee der gestrigen Seigevrdnete n wa hl wurde der bish. Sei» ;^timete Dahn mit 165 Stimmen wiedergewählt. Ane Stimme entfiel auf eine Frau. Die Wahl- ^jligung betrug 45 Prozent.

r Bu tzbach, 6. Juli. Bei der Bürger- ahl wurde Stadtsetrelär Köhler

neisterw .. ...

iiit großer Strmmcnmehrzahl zum Bürgermeriter

Bücherttsch.

Das Geschlecht Habsburg. Erich von Kahler. VerlagDas Neue Merkur", Mün- chen, ^imphenburgerstraßr 177. Preis geheftet

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Ti« polviiche MrmMS

Berlin. 8. Julr (WB.) Die Deutsche Wasfenstillsiant^kommission übermittelte dem Chef

inmütigleit. Tie Wahlen zum Gemeinderat brach- n nur einen Wahlvorschlag. Als Bürgermeister 5 Ludwig Wagner aufgestellt, der auch ein- ntmifl mit 112 Stimmen gewählt wurde. Zur cbl des Beigeordneten am 6. Juli war Pslasiermeister Konrad Hilberg als alleini- Kandidat aufgestellt. Seit Februar dieses

Eigentümervonungarischen Wertpapieren jeder Art

werden zum Schutz ihrer Interessen hiermit dringend aufgefordert, ihren Besitz unter Vorlegung der Stücke bei den unterzeichneten Banken bis zum 15. Juli d. J. anzumelden.

Die Anmeldung ist unbedingt notwendig, da nach neuester Verfügun der Ungarischen Räterepublik bei Versäumnis ' der Anmeldung die auf den Besitz von ungarischen oder in Ungarn befind- bereits mit dem 31. Juli d.

Jahres als ungültig erklärt werden.

pit&OO Stimmen gewählt. Der sozialdemokratische c<genkandidat erhielt 232 Stimmen. Zum Bürger- .-nster wurde vergangenen Sonntag Land.mrt lock mit 488 gegen 349 sozialdemokratische Slirn- rtn gewählt. Tie Gemcrnderatswahl ist noch i irrt bestmrgt. Es heißt, daß sie von bürgerlicher Üc angefochten fei.

A Geilshausen, 7. Juli. Die Ge- eindewahlen standen im Zeichen seltener

der französischen Militärmistion in Berten, Ge­neral Dupont, ein Schreiben, in dem es heißt: Am 6. Juli nahmen die Pole« nördlich Zdunv aus neutralem Gebiet zwei deutsch« Sol­daten des Jnf.-Regts. 51 fest und verurteilten ie durch ein ftirort eingesetztes Kriegsgericht zum 'm sich absolut keine

ige mit Schlackensteinen. h- r Preisunterschied jugotH ibutd), wem der Fadrijbcri ;et rotrb. wozu co. 10 000: )erlicb sind. Äus die bah ackmftrrne Imrd wesentlich» ie große Schlackachaldea nitverarbeiM. Die, Mmt von dem dortigen en sind, haben diese

KichmmmWlßMLUW.

e. G. m. b. H.

Mit dem 80. Juni war unser 18. Geschäfts­jahr beendet. Rabattmarken sowie Rück­vergütungsscheine für das abgelaufene Geschäftsjahr sind bis zum 15. Juli in den Ver­teilungsstellen obzuliesern.

Beizulegen ist der Anteilschein oder die Äntri' karte.

Die Generalversammlung am 6. Oktober 1918 beschloß die Erhöhung des Geschäfts- anteils von 30 Mk. auf 50Mk. Den Mit­gliedern steht es frei, die noch nachzu^hlenden 20 Mk. im ganzen ober in Raten ä oO Pt. durch Kleben von Antellmarken einzuzahlen. Wer bte Teilzahlung von 5 Mk. nicht erfüllt, dem wird der Betrag am Sparvabatt gekürzt.

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strrn wurde unser bisheriger Bürgermeister Kon­rad Falck fast einstimmig wiedergewähit. Ein Gegenkandidat war nicht aufgestellt. Auch bei der Beigeordnctenwahl wird wohl unser bisheriger Beigeordneter Heinrich Falck wicdergcwähtt werden.

** Stockhausen, 7. Juli. Bci derBürger - mristerwahl wurde unser bisheriger Bürgermeister I o ch i m das zweite Mal einstimmig zum Bürger­meister gewählt. Fast sämtliche Wahlberechtigte haben ihre Stimme abgegeben, ein Zeichen, daß er sein Amt zur Zufriedenheit geführt hat.

X Wieseck, 7. Juli. Bei der gestrigen Beigeordneten wähl unterlag der nxh tn den letzten Tagen von den Sozialdemokraten auf­gestellte Sattlermeister Wilhelm Will II. mit 300 Stimmen dem bisherigen Beigeordneten Karl Schäfer III., der 779 Stimmen erhielt. Ab­gegeben wurden 1083 Stimmen, von denen 4 un­gültig waren. Es 'wählten 60 Prozent der Wahl­berechtigten gegen 50 Prozent bet der Gemeinde­ratswahl.

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\ inst vvüw atdelMr^Mr ig tu stellen. Dir St cm M-tmb, da. neben und dir emtgcnd Material nden sollte, mer (Dem.) auch andere [um zu behalte».

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Ä^saklÄt^die?

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Aus dem Amtsverkündiguugsblatt.

Dos Amtsverkündigungsblatt Nr.54 vom 8. Juli enthält: Verordnung über bic Abän- bmmg der Verordnung vom 21. Juni 1916, betreffend anderweite Regelung der Paßpflickt (Rcicks-Gcsetzbl. S. 599). Vom 10. Jun, 1919. Bekanntmachung, betreffend Abänderung der Bckanntmechungen ovm 23. Oktober 1918 (Reg.- Bl. S. 231) und vom 4. Juni 1919 (Reg.-Bl. S. 279), den Verkehr mit Schlacht-, Rutz- und Zuchtvieh und brifen Beförderung betreffend, und der diese abändernden Bekanntmachung oom 17. Juni 1919 (Reg.-Bl. Nr. 20). Vom 1. Juli 1919. Tie Wahlen zum Kreistag. Tie Strafregister; hier: die Nachweisungen der in der Zeit vom 1. Julr 1918 bis 30. Juni 1919 ver­storbenen bestraften Perstmen. Beginn eines neuen Kurses bei der Hufbeschlagschule zu Gießen. Feldbereinigung Bergheim: lner Tramagm. Feld Vereinigung Ober-Bessingen. Einsrn- dung der Kreisabdeckereiverzeichnisse. Gefun­den und verloren.

Ein neuer Kursus bet der Duf- bescblagschule zu Gießen beginnt roieber im Juli 1919. ,Der Kurs bient der Vorbereitung für die Prüfung zur Erlangung eines Ausw.iies zur selbständigen Ausübung des Gewerbes- als Huf­schmied. Anmeldungen zur Teilnahme sind bald­möglichst an Herrn Professor Tr. Knell, Gießen, den Vorstand der Hufbeschlagschule der auch zur Wgabe von Auskünften bereit ist Zu richten.

Ge fu nden und verloren. In der Zeit vom 15. bis 30. Juni l. Js. wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Gesangbuch, 3 Por­temonnaies mit Inhalt, 1 Medaillon, 1 silbernes Herzchen, 1 Solmenschirm und Papiergeld; ver­loren: 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 goldener Zwicker, 1 schwarzer Tamcnvegenschirm, 1 grüne Tuchmappe mit Papkergetd, 1 goldener Ring mit Tiamant, 1 schwarzes Tamenhandtäschchen mit Geld, Paßkarte und Notizbuch, 1 grünledernes Geldtäschchen mit Inhalt und 1 grünlichbrauner Tamengürtel.

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Handlung zu Schulden kommen lassen, um ein solches Urteil auch nur im geringsten zu recht­fertigen. Ter polnische Abschnittskarnmandeur in Krotoschin ließ das Todesurteil bereits am 6. Juli mittags tn fveoeltzrfter und unverantwortlicher Weise vollziehen. Eine derartige Greueltat kann vor der Menschheit nicht ungesühnt bleiben und fordert unverzügliche Genugtuung.

Die Besetzung Danzigs.

Berlin, 9. Juli. DerBerl. Lokalanz." meldet aus Danzig: Heute traf ein englischer Ausschuß unter Führung eines Generals zur Be­sprechung des Friedensvertrages und der Be­setzung Danzigs hier ein. Die Weitrrreisc nach Graudenz und Memel ist geplant.

Gerichtshöfe der Entente.

Amsterdam, 8. Juli. (WTB.) In der Times" vom 5. d. M. schreibt der parlamen­tarische Mitarbeiter des Blattes: Es werden zwei Arten von Militärgerichtshüfen ein­gesetzt. Personen, die eines Verbrechens gegen An­gehörige eines der alliierten Länder angeklagt sind, werden vor die Militär gerichtshöfe biefer Macht gestellt. Personen, die Verbrechen gegen Angehörige mehrerer Länder der Alliierten beschuldigt werden, kommen vor gemischte, aus Mitgliedern dar Mili- tärgerichtshöse der betreffenfcn Mächte zusamntt»- geslellte Militärgerichtshöfe. Seber Angellagte lxch das Recht, seine Verteidiger zu wählen. Dem briti­schen Gerichtshof wird man fteistrllen, auch in Frankreich und Flandern Sitzungen abzuhalten wegen Der dort ansässigen Zeugen. Der inter­alliierte Militärgerichtshof wird seinen Sitz wcpr- scheilüich in Paris haben.

Wilsons Ankunft in Amerttü.

Washington, 8. Juli. (WTB.) Havas Sechs Kabinettsmitglieder reisten ab, um mil Wilson zusammentzutreffen, der heute tn New York eine Rede halten wird. Er wird sich sodann nach Washington begeben und am Donnerstag im Senat über den Friedens vertrag und den Völker­bund sprechen.

EinMinisterium der Verteidigung" in England.

Amsterdam, 8. Juli. (W. B.) Me die englischen Blätter melden, spricht man von einem M inrfterium ber Verteibigung, bas 'Marino, Heer und Luftstr.itkräfte umfassen wirb Winston Churchill wirb als erster Minister dieses SRinisteriums l^zeichnet.

Kundgebungen gegen ein Eingreifen in Rußland und Ungarn.

Amsterdam, 8. Juli. (WTB.) Wie das Algemeen Handelsblad" meldet, teilt das nieder­ländische nationale Arbeitersekretariat mit, daß die ihm angeschlossenen Arbeiterorganisationen be­schlossen haben, für den 21. Juli Anweisung zu einem 2 4 ft ün bi gen S h m pat hiestreir zur Unterstützung der an diesem Tage von französv- scheu, englischen, italienischen und belgischen Ar­beitern unternommenen internationalen Kundgebungen gegen das Eingreifen der Ententeheerein Rußland und Un­garn auszugeben.

Die Lage in Italien.

Rom, 9. IM. (WTB.) Stefant. In allen größeren Städten wie Turin, Genua, Palermo, Bologna, Mailand und Florenz Vertief bet ge strige Tag ziemlich ruhig, anägenom- men in Tarent und Catanina, wo die Kundgebungen gegen die Händler andauerten. Tie Arbeiter haben die Tlrbeit überall wieder aus­genommen. Ter Handel verläuft in geordneten Bahnen. Die Behörden setzen die Preise herab. Tie Blätter heben die erfreulichen Worte des Ge­neralsekretärs der Cvnfcderation generale bu Tra- vail hervor, die dieser in einer Versammlung ge­sprochen hat. Saragona führte bei seiner Rede aus, daß der Streik nicht das geeignete Mittel sei, um die Teuerung zu bekämpfen, anderseits würde die Preisveduzierung von 50 Prozent den Bankrott der Konsumgenossenschaften zur Folge haben, was für die Bevölkerung die Hungersnot bedeuten würde.

Kellnerstreik in Brüssel.

Brüssel, 9. Juli. (WTB.) Havas. Tie Kellner sind in den Aus stand getreten. Sie verlangen den Achtstundentag und eine Gehalts­erhöhung. Tie Hoteliervereinigung hat in gewissen Punkten Zugeständnisse gemacht, während sic andere Forderungen ablehnt.

Vermischte».

* Assistenzarzt und Abwasch- frau. 33er einigen Wochen haben die Assi­stenzärzte ber Wiener Kliniken einen Streik inszeniert und gefordert, daß ihre Bezüge denen der Abwaschfrauen gleichgestellt wür­den. Sie sind auch durchgedrungen. Eine an­dere Assistentin, eine Dr. med. und Röntgen- genologin mit 200 Kr. Monatsgehalt, hat kurzerhand den Posten der Aufräumerin des Instituts mit 650 Kr. Gehalt übernommen. Das Kopssteherischste an der Sache aber war, daß das sozialdemokratische Hauptorgan und ein Teil ber bürgerlichen Presse seitbem eine noch nicht unterbrochene Debatte über die Zu­lässigkeit der Forderung ber geistigen Arbeiter führen und das sozialistische Organ allen Ernstes behauptet, die Abwaschfrauen hätten wegen ihrer viel monotoneren und anstrengen­den Beschäftigung tatsächlich Anspruch auf eine höhere Entlohnung.

* Das Ende vonKrebsjauche". In her Mark Brandenburg gibt es eine Reihe seltsamer und oft grotesker Ortsbezeichnungen. Eine dieser Gemeinden hat jetzt den Geschmac an ihrem alten Namen verloren und sich um­taufen lassen, wie aus folgender Bekannt­machung des Regierungspräsidenten zu Frankfurt a. O. hervorgeht: Die preußische Staatsregierung hat genehmigt, daß der LandgemeindeKrebsjauche" der Name Wiesenau" beigelegt wird.

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ihrem reichhaltigen dezenten Famillen- Programm (alle drei Tage Wechsel).

Letzte Nachrichten.

Die Rückführung der deutschen Kriegs­gefangenen.

Paris, 9. Juli. (WTB.) Havas. Tutasta begab sich nach Versailles, wo.dr mit Herrn von Lersner über die von Deutschland zu stellenden Hilfskräfte verhandelt, welche die nach Deutschland zurückkehrenden Kriegs- gesangenen ersetzen sollen.

Rücktritt des Neichswirtschaftsministers?

Berlin, 9. Juli. Das Kabinett beschäf- tigte sich gestern in Weimar mit ber Frage ber wirtschaftlichen Neuvrbnung. Es nahm Stellung gegen alle 'wirtschafllick^n Organisations- pläne, die als ExperimeMe anzusechen seien. Ein Rlicktrittsgesuch des bisherigen Nrichs^wirtschafts- ministers W i s s e l l lag, stne verschiedene Blätter melden, bisher m>ch nicht vor. Einzelne Blätter wollen wissen, Wissell habe bereits demissioniert. Man bemühe sich innerhalb des Kabinetts, ihn im Amte zu halten. Vtelfach werde angenommen, beridjUt die Deutsche Allgemeine Zeimng, baß der bisherrge Reichsernährungsminister Schmidt den Posten übernehmen soll.

Ein neuer Eisenbahner-Ausstand.

KattoWitz, 8. Juli. sWTB.) Nach Mittei­lung der Pressestelle sind aus dem Bahnhof T a r - nowitz die Eisenbahner ausständig; sie fordern die Lohnsätze einer hölseren Teuerungszone. Es wurden sofort Verhandlungen angetnüpst. Augenblicklich ist der Verkehr auf den Strecken Tar- nowitz--Oppeln, Tarnowitz-Kreuzburg und Tarno- witz-Beutl)en gesperrt. Tie Streikleitung tagt im Bahnhofsgebäude. Sie will für die Milchbeförde­rung Sorge tragen.

Die Bewegung der Bankbramlen.

Berlin, 9. Juli. (W. B.) Wie der Bank­beamten-Verein mitteilt, wurde Nach einer Ver­sammlung der Bankbeamten Grvß-Berlins bas Mitglied des BollzugsratS und Geschäftsführer des Bankbeamtenverbandes Marx verhaftet. Tie Vertrauensmänner des Deutschen Bank- beamtenvevrins in den Berliner Großbanken ver­warfen gestern mit 204 gegen 6 Stimmen den am Sonnabend gefällten Schiedsspruch. Jrn Ver­lauf ihrer Versammlung trat plötzlich E m o n t s aus einer Kulisse Ijertror und rechtfertigte sein Ver­halten. Er erklärte, daß er bereit fei, sich einem deutschen Gericht zu stellen. Nachdem er unge­fähr 5 Minuten gesprochen hatte, verschwand er wieder.

D<r Berliner Straßenbahnerstreik.

Berlin, 9. Julr. Ter Berliner Strahennbahnerstreik geht weiter. In vier Versammlungen beschlossen gestern die Sttaßenbahner und ebenso die H-ochbahner, den Ausstand fvrtzusetzen bis zur Errrngung des Sie­bes. Ter Bürgerrat wandte sich an den Reicköwehrmrnister und empfahl, den Strrik:nben ein Ultimatum zu stellen und durch ein^ustel- lcnde Ingenieure und Techniker einen Terl ber Bahnen wieder in ^Betrieb zu setzen.

Außerordentliche Kriegsgerichte in Hamburg und Altona.

B e r l i n, 9. Juli. DasBerl. Tagebl." mel­det aus Hamburg: Durch Verordnung des Korps Lettow-Vorbeck sind für das Gebiet Groß-Hamburg bei dem Landgericht in Hamburg und Altona unb beim Amtsgericht Harburg außerordentliche Kriegsgerichte ein­gesetzt werden, die sich mit der schnellen Ab­urteilung der schweren Vergehen vom 2,4. und 2 5. Juni zu befassen haben.

berigen Bürgermeister betrieben wurde, ja sogar in ictzte' Stunde noch ein äußerst scharfes Flug­blatt erschien, siegte er mit großer Mehrheit, ein Lttoeis für das Verttauen, das er sich durch seine Lmtsführuna währeno der Kriegszeit bei der über» Liegenden Mehrzahl ber Einwohner erworben bat. :r Musikvcrern brachte ihm am Abend ein Ständ- ftiit, woraus er in längeren Ausführungen dankte vid versprach, auch in Zukunft stets für das Wohl KMberas tätig sein zu wollen.

** Grünin gen, 7. Juli. Am 6. Juli fand (er die Wahl zum Beigeordneten statt. Die kiblbetciligung war nicht so rege wie bei der tNgermeisterwahl, denn die Wohl unseres alten igrorbneten Ehr. Aua. Jsheim II. war ziem- ) gesichert. Von 227 abgegebenen Stimmen

en auf ihn 201. Die übrigen verteilten sich f die Gegenkandidaten, und inxrr auf Selma ingel, Wilhelmine Marsbeller, geb. Müller, Frau Sdjrer Buß und Anna Fay, geb. Leidig.

e. Herbstein, 3. Juli. Schweinehändler i p g a n b wurde hier einstimmig zum Bürger- :istcr aewähtt.

e. N i e d e r - S e e m en, .3. Juli. Der bis- rige Bürgermeister Naumann wurde ein­malig wiedergewählt.

V. Ober-Bessingen, 6. Juli. Bei der ttigen Wahl eines Beigeordneten wurde der ndivirt Heinrich Keil II. mit 104 Stimmen oählt. 2 Stimmen waren zersplittert. Die gcnvartei hatte einen Kandidaten nicht auf- tellt. Im benachbarten Röthges wurde

Landwirt WUHelm Metzger mtt geringer ajorität zum Bürgermeister gewählt.

** Odenhausen, 7. Juli. Bei der Bür- rrmeisterwahl wurde der bisherige ftcll-

etenbe Bürgermeister Nachtigall einstim- lig gewühlt. Tie Wahlbeteiligung war ziemlich tge, sie betrug etwa 80 Pro». Es zeugt dies von lllgemeinen beliebt beit, deren sich unser bis- igvr Bürgermeister erfreut.

** Saasen, 6. Juli. Bet ber Wahl eines Srbncten für die Gemeinde Saasen wurde

ibrtnrt Wilhelm SchmittV. mit 96 Stim- n gewählt. Ter Gegenkairdibat Gastwirr Karl pp erlstelt 24 Stttnmen. Die Wahlbeteiligung kr gering.

antragt öcchec, btt IMCbfr c

* tot MBH te ^EGeih-Nidda, 7. Juli. Bei der gestri-

t (TemJ bemthMat F» Bei geordneten wähl erhielt unser bis-

tm lagen leiser Beigeordneter, Ludwig Lrnd, 171 ©hm»

i> böüiuSt. ^*nat inen, der Gegenkandidat, Otto Lind, nut 113 Strivfllbrik. Göbelnrod,?. Juli. BerberBürger-

t*er letzten Tagrsockmi» meister wähl wurde unser bisheriger $ ärger» i^kvenviesemi PMc '' reiller Weber mit 63 Stimmen einstimmig ik mit Matenal 6nrri| ^ederge'wählt. Turch feine Wirirerwahl hat ihm die ooaaa m.. bas beste Zeugnis und den schönsten

k für die seitherige Amtsführung ausgestellt.

ol« orf - Güll, 7. Juli. Wie uns mit geteilt

J toirb, beruht die angebliche Kandidatur von Frau hveS rur Beigrordnetenwahl auf einem Irrtum. O Gambach, 7. Juli. Zum Beraevrd- i wurde gestern ber Landwirt Boller

oder-Angebot!

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_____ Q Grünberg, 6. Juli. Bei der heutigen toitoiT^ kllrgeimeisterwahl wurde der bisherige Bürger- oidlter staspar Ranft mit starker Mehrheit »!L>crgewählt. Er erhielt 770 Stimmen, während ü (ein Gegenkandidat, Zigarrenfabrikant Lindner, nur auf 241 Stimmen brachte, außerdem waren

i M): Mm ich A- « der Fabrik empfehle, io p Ms dem Grunde, weil i

hmmgsMNgrl herrscht, ti?llFfl1 seripiuien. SzW «xiMunacaiyung

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mtz die Betoickmweife bil.n ^gesamt 1320 Wahlberechtigten ab. Tro

m. Bellersheim, 7. Juli. Zum Bei- t ^ordneten unserer Gemeinde wurde der Lanb- > ijid Heinrich Göbel gewählt.