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Allen denjenigen, die hiernach ^noch Anspruch, sachheit, Pflichttreu unb

DieSicherung" Frankreich».

-u betrachten.

während dieser Zeit nur in ganz dringenden, unaufschiebbaren Angelegenheiten vorzu­sprechen. Vom 17. Mai ab befinden sich die Geschäftszimmer des Bezirkskommandos und vom 19. Mai ab die der Versorgungsabteilung in der Neuen Kaserne I, Erdgeschoß.

Damit werden die vier Wohnungen, die das Bezirkskommando in der Landgraf-Phi­lipp-Straße inne hatte, endlich frei und kön-

uaTUngri uu unuuuicui Z4.u;n.uyt u'-> w<. Drifllasciahme non Schuhavarcn in ter Steinswaße tätig war. Tas Polizei-amt nxirnt ferner vor Weiterverbreitung falscher Gerüclste, da solche ge-

ait 9.52 imchm. . , .

Ab Montag den 12. Mm vermehren auch dre iersonetrzüge 3110 und 3111 zwischen Wetzlar und

** Der Zentral-Verband deut­scher Handlungsgehilfen, Orts­gruppe Gießen, hält Samstag abend 8 Uhr

wegen soll die Weiterführung der Kcuialisattons- arbeiten bis auf weiteres ruhen. Tie Ge­meinderatswahlen sollen am 15. Juni ftattfniden, Kreis Friedberg.

* Bad-Nauheirn, 7. Mai. In der

öerfafiungatbenbe Volkskammer de; ßreiftaate; Hessen.

21. Sitzung vom 8. Mai

Vizepräsident Reh eröffnet um V?10 Uhr d« Sitzung. Vor Eintritt in die Tagesordnung er­klärte der Vizepräsident: Wir stehen unter de« Eindruck der Friedensbedingungen, tote sie die Zeitungen veröffentlicht haben. Sie sind noch nicht der authentische Wortlaut, aber das »nässen roir aussprechen, daß die Bedingungen unsagbar schwere sind und daß sie alle Befürchtimgen übertreten.

lieber den Antrag Schreiber und Genosse»

Au» Stadt rrnd Land.

Gießen, 9. Mai 1919.

Rentenzuschläge.

<) Schaden, bet durch persön!ick>e Verletzimg Dan Zivel verso neu durch Sriegstatm entstanden »st, tuunittelbar oder mittelbar, Beschießungen aus der Lust eingeschlossen.

b) Zivilpersonen zu gefügter Schaden, der ver­brechen zur See umfaßt und aus Taten der Gran- samLeit entstunden ist, die vorn Femte bcsohlen worden sind, uno Schaden für Zivilpersonen ui den besetzten Gebieten.

c) Schaden, der durch Mißhandlung von Ge­fangenen entstanden ist. ,

d) Schaden, der den allirerten Volkern durch Pensionen und Trennungsgelder (Famtlienunter- ft Übung) entstanden ist, kapitalisiert bei der Unter­zeichnung des Vertrags. .

e) Schaden an anderem als Flotten- und

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Kriegsmaterial.

f) Schaden an Ztvtlpersonen durch Zwang inx ^^chaden in der Form von Erhebungen und Auslagen, die vom Feinde angeordnet tvor-

^Deutschland verpflichtet sich ferner, alle von den Alliierten an Belgien geborgten Summen zu ersetzen als das Ergebnis der Verletzung be5 Ver­trags von 1839 durch Deutschland bt§ zum 11. No­vember 1918; zu diesem Zweck wird es sofort fünf- prozentige Goldbonds, fällig 1926, auSgeben uno der Wiedergutmachungskommission aushandtgen.

Tie gesamte Schuld, die Deutschland zu ^hlen bat und tote sie in bet Auszählung der Schaden datgestcltt ist, ist festzusetzen und ihm mtlzutcileu nachdem es gerechter weise gehört worden »st, und nicht später als am 1. Ma» 1921, durch emc intnalliierde Wiedergutmachungskommtssion. Zu demselben Zeitpunkt soll ein DerzetÄns der Zah­lung en, um die Schuld innerhalb 30 Iuhren zu tilgen, vorgelegt werden. Diese Zahlung^ können bei gewissen Zwischenfällen hinausgefchoven wer­ben Deutschland erkennt unwiderruflich die volle Zuständigkeit dieser Kommission an, willlgtetn, sic mit aller notwendigen Auskunft zu ilmterstutzni und Gesetze zu erlassen,, um deren Ergebnisse durc^ zusetzen. Es stimmt werter zu, den Alliierten Bar­geld und gewisse Gegenstände, bie bezeichnet wer­den kömien, zu ersetzen.

Als sofortigen Schritt »ur Wiedergutmachung hat Deutschland binnen zwei Jahren eine Million Pfund Sterling entweder in Gold, Gütern, Schis­sen oder andrer besonderer Zahlungsform zu zahlen. Diese Summe ist eingefchlosten und nicht cm Zusatz zu der ersten Tausendnnllumen-Bonds- ausgabe, die unten erwähnt wird, bewirt, vatz gewisse Ausgaben, wie die der Besetzungsheere und Zahlungen für Nahrungsmittel und Rohstoffe, notf, bem Gutdünken der Alliierten abgerechnet werden

Nm Beste» ^nstaltetv am || i

'^rkende-1 lSt "dl, L; h thal, v fon ^nin

gestern abg.fljäl t 'enS tadtver ordne tenv er« sammlung> wurden die Neutvahlen beraten. Du Stadt -ältlt 5338 Stimmberechtigte, die in sechs Wahlbezirke cingeteilt werden, l'lnschließcud wurde ine Einrichtung einer EinwolMerwehr beraten. Man kam zu der Einschi, daß Putsch; bei vernünfttgcr Wirtschaft in Bad-Nauheim nicht zu befürchten seien. Tie Gründung einer Bürgerwehr könne auf gewisse Kreise direkt herausfordernd wirken Soll-« ten Befürchtungen wegen der Sicherheit Ba.-Nau- henns bestehen, so sollte man bis zum Eintreten ruhigerer Zeiten eine Anzahl gedienter Leute als Hilfspolizisten einstellen.

Hessen-Nassau.

== Frankfurt a. M., 8. Mai. Das Lager der hiesigen Beschlagnah meabtet I u ng in der Gr. Friedberger Straße 32 wurde rn der Nacht zum 30. April und dann «in der Nach ixum 6. Mai von Dieben, die gam besonders orts- und warenkundig gewesen sein müssen, Heimgesuch und jedesmal gründlich ausgeplündert. Daß müh-, sam beschlagnahmtes Gut noch zweimal gestohlen wird, kommt auch nicht oft vor.

Frankfurt a.M.,8. Mai. Der erste Koh­len zug von 400 Tonnen ist heute für das Gas­werk ein getroffen. Jnfost^edcsscn konnte die Gas­sperre etwas gemildert werden.

ntr. Frankfurt a. M., 8. Mai. Der Ar­beiterrat wandte sich in seiner gestrigen Sitzung in iktiärffter Weise gegen die beachichtigte Grün« düng einer Frankfurter Bürgerwehr. Das Proletariat werde diese Plane mit allen- teln zu durchkreuzen wissen.

......... , Landkreis Gießen.

** Ärbeitsjubiläum. Deute sind es! ** Großen-Buseck, 7. Mai. Arn Somi- 40 Jahre, daß der Werkmeister Wilhelm Werner tag, 4. Mai wurde hier in Anwesenheit von ununterbrochen bei der Firma J.Aarnoß in Gießen Geheimrat Prof. Mittermaier fotote Parteisekretär tätig ist. Derr Werner hat keine andere Stellung Keller-Gießen eine Ortsgruppe ber Teutschn d^ vorher eingenommen. mokratischen Partei Großen-Buseck gebildet. Es

L.U. Die erste feierliche I rnmatri-l traten ihr vorerst 15 Mitglieder bet.

kulativn fachet morgen vormittag 111 Kreis BÜdiNgtN.

U hc in dem Großen Hörsaale der Universität statt. Bleichen bach, 8. Mai. Hier erschoß Die zweite Immatrikulation am Mittwoch. Ibeint leichtfertigen Hantieren mit einem Revolver

** In der Sache der Beschlagnahme ein Soldat die 18jährige Tochter des Schuhmacher- von Schuhwaren in Gießen ist, wie uns b$i5I meifterd Karl Kraft.

Polizeiamt mitteilt. ein falsches Gerücht ver- Kreis Alsfeld.

breitet, welches sich auf das Geschäft des edniH ** Alsfeld, 7. Mai. In der letzten Skadt- warenhLndlers Wilhelm Benner bezieht. Es M(vorstandssitzung wurde angeregt, den Zu- hier ausdrücklich festgestellt, daß Herr Beniner als iug von auswärts zu verbieten. Der erhöhten Sachversländiger im amtlichen Auftrage bei ber I Kosten des Baumaterials und der Arbeitslöhne

Tie Kommission kann Deutschland anhalten, von Zeit zu Zeit auf dem Wege bet Bürgschaft i Bonds oder andre Sckmldverschrechungen auszu­geben, um Ansprüche zu deckem die nicht auf andre Weise befriedigt sind. In Beziehung baraufr imb in Verrechnung des Gesamtbetrages oer For­derungen. find von Deutschland Schu^ersü>ret- finnigen zu verlangen, die seine Schuld folgender­maßen anerkennen: Eintausend Millionen Pfund Sterling picht später als am 1. Mat 1921 ohne Zinsen-, zweitausend Mrllronen Pfund Sterling mit 2Vz v. H. Zinsen zlmichm 1921 und 1926 mtb dann 5v. H. mit einem einprozentigen 5av- qungsfonds, die Zahlung beginnend 1926, und rae Maßnahme, Schuldverschreibungen zu übergebe^ für einen Zusatzbetrag von zwanzig Millionen Hsimd Sterling und 5 v. &. Zinsen unter Be­dingungen, die bie Kommissvmseslsetzt,

Der Zinssatz für Deutschlands L>chulb soll 5 v H. betragen, sofern nicht spater durch bte Kvrn- misiion anders entschieden wird, und Zahlungen, bie nicht m Gold geleistet werden, können von ber Kommission in der Form von Eigentum, Waren, Gcschaftsunternehmungen, Rechten, Kon­zessionen und dergleichen entgegen genommen wer­den. Tie Kommission kann der interef;ierten Macht auf von Deutschland übergebene Schatz,cheme und Guter zinstragende Zerttstkate ausstellen, jedoch darf Tarr, Macht ihre SerhMate m mebr oB fünf StMen geteilt erhalten. In bem Maße tott Schuldverschreibungen verteilt werden und der Kontrolle der Kommission entrückt send, ist der Betrag der Schuld Deutschland- als liquidiert

(Demokrat), betreffend

Freihettsstrafen deutscher Rrtchsangelförig« im besetzten Gebiet. -

berichtet Abg. W ü n ze r (D. Bpt.): Er erklärt dst beiden Absätze des Antrags für gerechtfertigt und empsiehlt deren Annahme. Danach sotten durly eine entsprechende Bestimmung im Friedens ver­trag deutsche Reichsangehöriye, die Fretl-eitsstrafeq verbüßen, alsbald ihre Freiheit roteber er km g eit» und daß durch ein zu schassendes Neichsc^esetz den durch Maßnahmen der Alliierten in tetr*. " befindlichen deutschen Reichsangehöcigen, fproett ihre Verutteilung nach deutschem Nechtsempstnd'« zu Unrecht erfolgt ist, dieselbe Entschädtgnng ge­währt wird, wie sie das Reichsgcsctz für unlchmdtg erlittene Untersuchungshaft vorsieht.

richrlich verfolgt löcrbcn.

** Ter Deut sche Off izierbu nb hielt gestern abend imöinbenburg" eine gutbefudKe , Versammlung ab. Nach bet Begrüßung machte ; Oberst Mohr eine Anzahl geschäftltcher Mit- . teilungen. hierauf sprach Saupttnann v. Ilse- . mann vom Generalslab über Zweck und Ziele des , Offtzierbundes, der eine BerufSorMnisativn bar- . leih, bie im November vorigen Jahres durch Zusammenschluß mehrererOschicrVereinigungen sich bildete und die Berufs-, Standes- und wirtschaft­lichen Interessen wahren soll. Allen Mitgltedem t treibe« der politischen Anschauung und ^des politischen Anschlusses gelaßen. Ter Bund Hebt auf vaterländischem Boden. Ängeschlossen smd u. a. ber Bund deutscher Offizierfrauen, der Verein ui^ aktiver Offiriere. Abseits steht ber Nationalverband deutscher Offiziere. Erstrebt ist ein möglichst zahl­reicher Anschluß der Reserveoffiziere. Sodann sprach .Prof. Saqueur von der Stellung der Ofsrztere im alten und neuen Deutschland. In klaren, ge- Mchtlich tieffchürßmden Ausführungen schtlderte ber Redner besonders die Organisation des Preu- ßiickmt Offizierkorvs durch Friedrich den Großen, die Reorganisation durch Scharnhorst und die Zeit naÄ 1870, da das deutsche Nationalgesühl allmäh­lich das vasallitisch mottavchische Gefühl abloftr. Tie Liebe zum Baterlande trat an stelle des Bandes zwisck«n Offizier und König. Die Frage sei nun, ob die Träger ber Vasallentreur sich noch weiter der Tradition entgegen bem Heere zur Ver­fügung stellen können. Tas Vaterland könne dteser Strafte, ihres pflichtbewußten Geistes und der Sicherheit ihres mitilarischen Könnens ntcht ent­behren E? müsse eine Verständigung mrt dem -slozialistischen Staate gesunden weichen. Die Frage der Sozialisierung sei eine Wrrtschaftsform, Die für den Offizier gleichgültig musst. Der sozra- listische Staat habe aber d« Pftrcht, das historische Recht des Offiziers zu erfüllen ^ Vorgänge der Revolution feien als Massenpsychose nrcht allzu tragisch zu nehmen. Tas gesundete Volk werde sich in allen seinen Schichten imeber tm Ruhm ferner Armee zusammensiilden. An biest Entwicklung müsse man glauben, wenn man nicht verzweiteln wolle. Frau Oberleutnant v. Großmann sprach noch im Namen des Bundes txutsch^r Oftr- zierssrauen. An den Vortragsabend schloß srch ein acstlliges Beisammensein.

* Von der Deutschen Bolksparter wird uns geschrieben: Am Mittwoch nachmtttag sand imPostkeller" eine gutbefuchte Mitglteder- versammlung der Fraueng r nppe der Partei statt Frau Minna Nauman« sprach in an­regender und fesselnder Weise über bewußte und unbewußte Betätigung der Frau in der Politri Sie führte unter anderem folgendes aus: Längst ehe die Frau das politische Stimmrecht erhalten habe, habe sie unbewußt Politik getrieben. Sie habe dem Staate Dienste geleistet als Hausfrau, Steuerzahlerin, Wohliahrtsvflegerin und vor allem als Mutter. Infolge der Verleihung des Frauen­stimmrechts sei es Pflicht der Frau geworden, zur bewußten Betätigung, in der Politik überzu­gehen. Zu diesem Zweck müsse sie sich politisch Lillvnt ist bade die Ausaobe. ihre. Kmder zu Em-

Indem die Di cherguttnachungskommission von Zeit zu Zeit die Fähigkeit Teutschlands, M zahlen, prüft, soll sie das deutsche Steuerverfahren unter­suchen erstens zu dem Zweck, daß die Wledergut- machungssummen, die Deutschland zu zahlen hat, eine Auflage auf sein gesamtes Einkommen werden iund zweitens, um sich zu vergQvti^rn. daß L).as deutsche Sleuerversahren im Verhalttns min­destens so schwer ist wie bas irgendeiner der tn der Kommission vertretenen MäAe

Die Maßregeln welche dre allnerten und asso­ziierten Mächte zu ergreifen berechtigt sind, falls Deutschland willentlich versagt. Maßregeln, die Deutschland nicht als Kriegshandlungen zu be­trachten einwilligt, können wertschaflliche und finanzielle Verbote und Zwangsmaßregeln und int allgemeinen solche Mittel umsasfen. die die be­troffenen Regierungen bat Umstanden für angc»

SMSoSSSS een!^Ä^n^ beulWn Valuta die ausländischen L^ensntittri an das für sie zusdäitdige Bezirkskommando (Be- und bic einzmuhren^n Rohltofse unerschwtngtich rirkskeldwebel) zu wenden. (teuer feien. Die sicherlich sehr hohen stemrn

* T , (feien ohne Murren zu zahlen; gewissenhafte selbst-

verlehr-erweiteruttg. einschätzung fei oberste Pflicht redes Deutschen.

Ab 12 Mai wird nachstehender Triettvagen- Mit einem warmen Appell an die Frauen zu verkebr wiedn aufgenommen: reger staatsbürgerlicher Betätigung beendtgte die

Ab Wetzlar 6 48, an Limburg 8.33, ab Lim-1 Rednerin ihre beherzigenswerten Ausführungen.

bura 9 40 an Wetzlar 11.22, in Wetzlar um-1 Nach eingehender Aussprache über einige Fragen,

der deutschen Kultur gearünbete Militärbund ^Dct- matsckmtz" beabsichtigt tetzt in allen deiltick^n Orten Ortsgruppen zu bilden. (Siche heutiges Inserat.l Ter Bund umiaßt unter Ausschaltung aller Rang- Klassen- und Standesunterschiede Offiziere, Utner- osfiziere, Mannschaften, überhaupt wehrfähige Männer und gibt auch allen anderen vaterlän­disch gesinnten Männern und Frauen Raum in seinen Reihen, sich im Sinne des £>eunat» schutzes auf allen Gebieten zu betätigen. Ter L>er- | rnatschutz stellt in erster Linie auch örtliche Sut^r- heitswehren aus, hat aber nicht die Absicht, neben bereits bestehenden Bürger- oder Sicherheitswehr«, eine neue Schutzorgauisation zu gründen: er will im Gegenteil diese fördern und unterstützen uno I Neubildungen nur da vornehmen, wo jetzt keinerlei Schutz besteht. .Es ist geplant, in einer Dele­gierten Versammlung, die voraussichtlich tn der Zeck vom 18. bis 22. Mai in Berlin tagen wird, | nach entsprechenden Restraten gemeinsam über die Bildung der Ortsgruppen zu beraten. Wer an der {Sitzung in Berlin teünebmen will, bediene sich der Anschrift:vcimatschutz", Deutscher Offiziers-, I Unteroffiziers- und Mannschaftsbund E. B., Ber-? Ilin W9, LiuMrahe 17. .

* Der Evang. Arbeiterverein halt I morgen Samstag im Vereinslokal eine Haupt« (Versammlung ab, bei welcher Gelegenheit der | Vorsitzende des Vereins über die Ausgaben |i>er Volkshochs chulen berichten wird.

Nach einer Verordnung der Reichsregierung vom 31. 12. 1918 werben, wie bekannt, mit Wir­kung vorn 1. Januar 1919 ab allen auf Grund von Erwerbsunfahigstit versorgungsberechtigtert Militärpersonen der Unterklassen erhebliche Ren­tenzuschläge gewährt. Dst Bewilligung und Aus­zahlung dieser Zuschläge wird sich zwar aus tafr nischen Gründen in vielen Fallen noch eurige Zeit verzögern, erfolgt aber in jedem Falle von Amts wegen, also ohne daß es dazu besonderer Anträge fabarf. Auch die bisher schon (seit 1. 7. 1918) zustcindigenRentenzuschläge sollten von Amts wegen bewilligt und ausgezahlt werden. Ties hat aber, weil im Gegensatz zu den neuen Renten- zusckflLgen nur ein begrenzter Personenkreis in Froge kam und daher die Empfangsberechttmnvg von gewissen Voraussetzungen abbing, deren Vor­liegen in den militärischen Dienststellen nicht im­mer ohne weiteres bekannt war, iu einzelnen Aus-

I nahmeMen leitet nicht geschehen können.

messen halten.

Tie Kommission si>ll bestehen aus ie entern Bertveter ber Bereinigten Staaten, Gwßönban- niens, Frankreichs, Italiens und, SelgnenS; ern Vertreter Serbiens oder Japans tritt an bie stelle eines belgischen Vertreters, wenn bie Belange eines dieser Lander besonders berührt werten: lebe ter anderen alliierten Machte hat bas Recht aus Ver- tvetnng ohne Stimmrecht, falls ihre Ansprüche in Betta-clfl kommen. Sie wird Denis.Aand gestatten, in Bezug auf seine Zahlungsfähtg^tt Beweismittel beizub-ringen, und wird ihm eine angemessene Ge- legenltoit, gehört zu werden, , rugeflehen. Ihr Etandort wird Paris sein, sie wird ihr eignes Ver­fahren und eignes Personal haben für eine allge­meine Kontrolle des ganzen Problems ter Wieder­gutmachung: carch wird sie bie einzige Stelle der Alliierten sein, die WiedergutmackMngszahlungen empfangt, absetzt und verteilt. Es soll nach Mehr­heit entschieden werden, ausgenommen, wenn Ern- ftimmiqStit erforderlich ist tn Fragen, tee die Sou- trr&nität irgendeines Alliierten betreffen oder tee Aufhebung aller Berpflichtimgen Teutschlands oder eines Teils davon ober bie Zeit und Art der Ver­kaufs, ter Verteilung ober ter Begebung ter von Deutschland ausg^gcbenen Bonds oder einen Auf­schub zwischen 1921 und 1926 der jährlichen Zate lungm über 1930 hinaus, und jeden Auischub nach 1926 für einen Ztitraum von mehr als drei Jachen ober die Anwendung eines andern Ver­fahrens der Abmessung des Schadens als in einem ächflichen früheren Fall ober bie Auslegung von Bestimmungen. Wenn die Absicht zwölf Monate vorher ang'Viuidigt wird, kann die Vertretung in ter Kommission zurückgezogen werten

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Di- B-PMMUEN M Sri^Wnt. ,jntb -mpM-n.^ich I«ÄS

Wurfes enthalten außer dem dauernden «er- [ liebt aus ElsachLothringen, zehnjährigen Ver­zicht auf Kehl und Verzicht auf alle Rhein- brücken bis zum rechten Ufer, ferner Ver­richt auf das Saargebiet einsclsiießlich erheblicher Teile der bayerischen Pfalz aus 15 Jahre mit endgültigem Verlust der &e- bietshoheit, wenn die Saarbergwerke nach Ablaus der Frist nicht in Gold zurückgekauft werden oder ein Plebiszit für Frankreich entscheidet, sodann Verzicht auf Neutral- Moresnet und Preu ßisch-Mores- net, sowie die Kreise Eupen und Mal­me d y, die an Belgien fallen, Wetter i P^sonenzüge 3110 und 3111 zwischen Wetzlar und Verzicht auf Obers chle sie n, Posen mit laytiar wieder.

Lissa, Birnbaum, Schneidemuhl Psz 3110 Lollar ab 3^2 nuchm., Wetzlar an und Westpreußen mit Th orn , Grande n z 4,40 nachm. o ~

Sb einen breiten Streifen bis zur Dftjee $1». 3111 Wetzl-r ab 6,04 mchm.. L-Üor an von westlich Elbing bis westlich Putziger 5,49 nachm. e

Nehruna einschließlich der Freistadt Dan-( ~*

z i g zu Gunsten Polens. Endlich Abstimmung ♦♦ $er( egu ng de s Bezi rt i! o m * in Nord- und Westschleswig nach drei Zonen, mandos. Das Bezirk^ommando Gleßen ist das nördliche Drittel im Ganzen, die bei- vom 12. bis einschließlich 16. Mai 1919 we­tzen südlich^! nach Gemeinden mit einfacher gen Verlegung geschlossen. Es wird gebeten, Stimmenmehrheit.

Paris, 7. Mai. (WTB.) Reuter. Amt­liches Communiyuä. Neben den im Friedens vertrag angebotenen Sicherheiten haben sich dec Präsident der Vereinigten Staa­ten von Amerika und der PremiecmlNi-. ---

fter von Großbritannien verpflichtet, neu dazu beitragen, der allgemeinen Woh- dem Senat der Vereinigten Staaten bzw. den nungsnot abzuhelfen Dte Verlegung des Be- Paclamenten von Großbritannien einen Ver- zirkskommandos rn die Kaserne war von der trag vorzulegen, der vom Rat des Völkerbun- Stadtverwaltung beim Mlütarfiskus bean- tzes gebilligt werden müßte, in Dem sie sich vcr- tragt worden.

pflichten, Frankreich sofort zu Hilfe 240Krlegsgefangene sind heute v,

zu kommen, wenn es einem nicht heraus- vormittag aus amerikanticher G^angenschafr SieheAnzeige, geforderten^Angriff Deutschlands aus- zurückgekehrt und dem Durchgangslager' aeiebt ift Gießen zugeführt Worten. .

9 , 5 ** Butterverkauf. Geschäfte, die im -------

T&tnott. Jahre 1914 wöchentlich mindestens 40 Pfund im Felsenkeller eine öffentl. Versammlung

Neupork, 7. Mai. (WTB.) Reuter. Molkerei-Butter nachweislich an ihre Kund-(überZweck und Ziel des Verbandes" ab.

W i l s o n hat zum 19. Mai eine Sitzung des abgesctzt haben, sollen als Verkaufsstel- ** L i ch t s p i e l h a u s, Bahnhofstr. 34. Kongresses einberufen. I [en für Butter zugelassen werden. Siehe An-(Von morgen bis Montag gelangt der ameri»

--------- jeigenteil. konische AufklärungsfilmSchmutziges Geld' Au» München. ** Freibank. Samstag, 10.Mai,wer- als erster Auslandsfllm seit 5 Jahren zur

MünMen. 7.Mal Urber das Schicksal b-r den van 1-4 Uhr die Nummern 701 bis Aufführung. Führer ter Münchm-r Räterepublik sind noch 900 bellefert. immer bie wib-rfpvectendsten Gerüchte in Um- ** Arb« lauf Es bars jetzt als sicher angenommen werten, - tzaß Toller Weber in haft gehalten, nmh m i München standrechtlich erschossen worden ist. Er i hat sich offenbar wie Levien und Levins- Nissen in Sicherhitit bringen können. Dagegen ist ter Kommunist Sontheimer, ter verhaftet wurde, bei einem Fluchtversuch erschollen Worten. Tas Generalkommando teilt mit, te« das Er­mittlungsverfahren wogen ter aus ter FliM er­folgten Erschießung ber Spartaklstenflchrer (Sgl/ Hofer und Landauer bereits tm Gange fei. Graf Arco, ter Mörder Eisners, war, nne man jetzt erfährt, am 30. April wm einem Trupp roter Gardisten aus ter chirurgischen Klinik, m der er an den bei dem Attentat erlittenen Wmv- den damiederlag, entführt und ht em Kom- muniftenquartier verschleppt Worten, wv er 24 Stunden lang ten schlimmsten Mißhandlunge-i ausgesetzt war. Ter Leiter ber chirurgischen Klinik, Geheimrat Pros. Sauer bru ch, der gegen tee Entführung protestiert hatte, war ebenfalls mit Gewalt fcftgenomm.cn und von den Kommunisten gefangen gesetzt worden. Am anderen Tage wurde Prof Sauerbruch von dem Stadtkommandanten Eglhoser verhört, ter ihm zum Vorwurf machte, daß er seine ärztliche Kunst mit solchem Erfolg in den Dienst des Ministers Auer geitellt habe, daß dieser in absehbarer Zeit als geheilt freiten könne. Nur ten energischsten Bemühungen von dritter Seite gelang es, Prof. Sauerbruch aus seiner Hast zu befreien und den Grafen Arco wieder in die Klinik zurückzubringen.

Wie sich aus Papieren des Dollzugsrats ter Räterepublik, die im Wittelsbacher Palais ge­funden nmrten, ergibt, hatten bie Mannschaften des 1 Infanterie-Regiments den Beschluß gefaßt, daß für die acht Mann, di- aus ihren Rei­hen bei Dachau gefallen roaoen, sosort 4 0 G e i - sein erschossen werten sollten. Das Schrift­stück trägt die Unterschri t Eglhosers mit , ter Be­merkung: Meine Zustimmung gebe ich. Die Tätig­keit des Revolutionstribunals ter Räterepublik suchte dessen Leiter, der unabhängige Kronauer, in einer Zuschrift an die Presse zu rechtfertigen. Es wäre ihm ein leichtes, eine ganze Anzahl Bürger und Adliger als Beweis anzusüh«m, bte infolge von Denunziationen vor bas Tribunal ge- fdtkWt wurden, um von da nicht an die Wand gestellt, sondern auf freien Fuß gesetzt zu wer­den Gerade dadurch, bah er und einige seiner Parteigenossen in das Tribunal eintraten und bis zur letzten Stunde aus ihrem Posten verharrten, hätten sie verhindert, daß weit schlimmere Fana­tiker das Hest in die Hand bekamen und vielleicht eine viel größere und noch grausamere Bluttat unter den Bürgern angerichtet hätten, als es durch die verbrecherische Tat an den Geiseln ge- chchen sei. _________________