Ausgabe 
9.4.1919
 
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Mittwoch, 9. April 1919

Erstes Blatt

169. Jahrgang

Rußland eingesehen, daß sie der Industrie nicht Stert werden tonnten, daher hätten sie zum Terrvy

Paris, 8. April. (WTB.) Reuter. Mmt erwartet, daß die Frage der Entschädi­

gungen in weiteren vier bis fünf Ratssit­zungen erledigt werde. Französische diploma­tische Kreise sind der Ansicht, daß die Frie-> denspräliminarien vielleicht nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf die andere» feindlichen Länder sich erstrecken.

burger Punkte gänzlich habe unter den Tisch > in der Frage der So­zialisierung völlig versagt habe. Das Ver­trauen zur Regierung üt nicht nur bei den

gegriffen, und das Resultat wäre der Ruin ge­wesen. Die bayerische Räteregierung sei eine Groteske, die man eben nur nach München verlegen könne. Der Redner schloß unter tosendem

Straßenbahn wurde neuerdings Mjlvun- ,~en, den Verkehr ernzu stellen.

versaffungoebende Volkskammer des heslischrn Sniftaatcs.

»nnatzme von Anzrtgru f. oie Lagesnumnler biä zum Racdmillaa vorher ohnejedeVerbmdlichteit

Setlenoreise:

für örtliche Anzeigen

25 Ps..fürauswart»g«

30 Bf., für Reklamen Mk.1.-"edst 20°Teue- runa-zuf. vlaq; Playv or- fdiriii 20 % 'Abschlag. Hauolfchn-tteUer: Ang. Goeq. Perantworltl'.g für Politik: '21 ug. >^octz. für den übrigen Teil: Dr. Reiichols Zenz; für den 9lnjeigeiued: v. Beck; sämtlich in Gießen

Die neuen Wirren.

Die Lage und besonders der Ausblick in die nächste Zukunft ist noch ungeklärt. Die Räterepublik in Bayern hat noch keine starken Wurzeln geschlagen, und selbst in München füllten sich die neuen Gewalthaber noch nicht trectyt als Hei"en der Lage, denn sie erlaßen einen Aufruf, der allerhand Aengstlichkerten verrät. Immerhin wurden alle Unterneh- nnlngen unrer gesellschaMche Kontrolle ge­stellt. Die Betriebe sollen wie bisher weiter- itrrbeifen, überwacht von Betriebs- und An­gestelltenausschüssen. Auch die Presse ist unter ^gesellschaftliche Kontrolle" gestellt worden; btiv freie Wort ist also unterdrückt. Besondere Vorsck)-risten, um Kapitalsabwanderungen zu verhindern, sind getroffen worden. Es ist zu befürcksten, daß hier Gelegenheit wieder Diebe macht und allerlei Willkür und Unredlichkeit sich breit machen wird. Plünderungen und Gewalttätigkeiten soUen allerdings, so erklärt dieNegierung", hart bestraft werden.

Die Gegenregierung, das bisherige Ka­binett Hoffmann, läßt den Mut nicht sinken. Sie appelliert in einem wirkungsvollen Auf­ruf an die Vernunft der bayerischen Bevölke­rung und veriveist auf die unverantwortlichen Wühlereien der Landesfremden. Die Neichsce- gierung und die süddeutschen Landesregierun­gen erkennen die Räterepublik nicht an, wte sie ausdrücklich erklären. Nun kommt es dar­auf an, wie der soeben in Berlin eröttnete Näiekongreß zu den großen Fragen Stellung

Der Rätekongretz.

Berlin, 8. April.

Ange stell len geftemmten. Bei der Fortführung der allgemeinen Diskussion sprach der Mehrte i'.s- w , sozialist Kaliski. Er führte aus: Ein Schimpf

Die Unruhen tn Viagdcburg. I fei es das teil'stte Volk, beutfdxm Boden ohne Magdeburg, 8. April. (WTB.) Heute Not preiszugelen. (LcVhiflec Veifnl bei b r M'hr-

Schwe nsurt.

Schweinfurt, 8. April. (WTB.) Die Stadt hat sich der Räterepublik angeschlossen.

Ar. 8$

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Oktober 1920 werden überblicken können, wird unS über den Voranschlag 1919 die Augen öffnen ttnfr uns zeigen, was da mit der Revolution zusam­menhängende Tinge uns in ihrer Wirkung für einen Segen bereitet haben und noch bereiten Aber jetzt schon ersieht man an der Entwicklung der Eisenbahnen, wie sich unsere Finanzlage für 1919 gestaltet. Zunächst hier ein Wort zu den Ausführungen der Regierung vom 21. Febr. Ter Derr Finanzminister hat auch in seiner neuen Eigenschaft dem Hess.-Preuß. Gemeinschaftsvertrag seine Abneigung bewahrt; die Vorgänger des Sterrn Finanzministers: Weber, Küchlet, Gnauth^ Braun und Becker, sind doch über den Vertrag! ganz anderer Ansicht gewesen. Zwar hat der Stere Finanzminister auf die erheblickien Ueberschüssel bingewiesen, allein erFlärt, daß diese im Laus^ der Jahre unsicher und schwankend gewesen seien. Ter Herr Finanz Minister hat auf das Jahr 1908 mit einem Fallen gegen 1906 von 14,4 Millio­nen auf 10,4 aufmerksam gemacht und dann als weiteres Jahr des Nachgcbens die (Sinnabmey 1914 angeführt. Gegen eine solche Tarstellunt, muß an band der in dem Bericht des Finanz-, ausschusses zu Kap. 10 gegebenen Tabelle tn In schieden W i der spruch erhoben werdens Wohl habe 1908 gegen 1906 eine Wenigerem^

nimmt. ä _

Der erste Tag dieses Kongresses ist so ver­laufen, daß der Ausgang noch nicht abzusehen ist. Ein Antrag, den Münchener Volksbeauf- tragtcn zu gratulieren, ist einstweilen zurück­gestellt worden. Dagegen wurde ein Antrag, den Abg. Ledebvur aus der Haft zu entlassen, mit 109 gegen 82 Stimmen angenommen. Em wenig günstiges Vorzeichen. Nach den übluhen Begrüßungsreden es sprachen Lernert, der Präsident der preußischen Nattonawer- sammlung, und Kultusminister Dänisch hielt der Unabhängige RichardMullcr eine heftige Anklagerede gegen die Regierung Ebert-Scheibemann. Der Zentralrat sowogl als die Nationalversammlung hätten vertagt, statt Verständigung wäre durch Noske Gewalt gebraucht worden. Dem entgegneteuntre tosendem Beifall" der Mehrheitssozialist Kaliski. Er nahm die Schaufel der Kritik nicht weniger voll und sagte der unabhängigen Opposition sehr trif­tige Wahrheiten. Man habe die Sol­daten verkommen und verludern lassen, Posen prcisgoaeben und Geschrei, aber wenig Wolle gemacht. Die bayerische Räterepublik fei so grotesk, daß sie nur in München gemacht wer> den konnte. , w ,

Wir werden sehen, wie bte Ausernander- sestung weiter geht. Vorläufig scheint es, als seteii die Mauern der Mchrheitssozialisten noch fest und widerstandsfähig. Es wäre zu wünschen, daß auch das Bürgertum sich nicht wieder ängstlich versteckt, sondern der Nemen Minderheit der Umstürzler 'rechtzeitig mit allen Vorsichtsmaßregeln begegnet!

Frieden mit der Entente vor der Ture stebe uno die Verteilung der Lebensmi tel.in den nächsten Wvck>eii beginnen könnte. Tie Bauernschaft werde den Bolschewismus nicht mitmadien und bte Bevölkermrg der Städte müßte verhungern, wenn sie sich zu Versuchen mitzbrauckieii^teste, die den Untergang Bayerns bedeuteten. SÄicstlich fordert der Aufruf die VolksMnossen und Arbeiter aus, hinter ihre selbslgewählie Regierung zu treten.

Wie <mS her Fra?t i o n s bi l d u n g des Ratekongresses, der am heutigen Dienstag feinen Anfang nimmt, bekannt wird, verfugen die Mehrheitssozialisten über eine gesicherte starke Mehrheit Auf die Unabhängigen entfallen 55 Mitglieder, unter denen sich die neu n österreichischen Vertreter be­finden, die den Unabhängigen na Wieben, die demokratische Fraktion 13 Mitglieder;! 11. Sitzung vom 8. April.

lKomm »nisten sind bisher drei sestgcstellt. Die Vizepräsident Reh eröffnet um IO1/« Ufir bie Fraktion der Bauern- und Landarbeiter- Sitzung. Am Regierungstisch sind anwesend rate bildet eine kleine Sondergruppe Die übrig eil Staatsminister Ulrich, die Minister Tr. Fulda, Mitglieder gehören sämttich der Fraktton der Aurich, die Ministerialpräsidenten Raab und Mehrheitssozialisten an. Uebel. Tie Tribünen sind mäßig besucht.

Der Kongreß wurde am Montag abend vom Zunächst wird an Stelle des ausgetretenen Vorsitzenden des Zentralrates, C o h e n - Reuß, be- Abg. W i n d i s ch der Abg. Damm (Demokr.) grüßt. Er führte aus, daß die Räte im Reiche nicht jn fo^n Verfassungsausschuß gewählt, beliebt seien. Man mache sie verantwortlich wr Das Haus setzt darauf fort die alle Schwierigkeiten, m denen wir stecken Skr allgemeine Ausstrich- über den HlMpt- Votwuti aber fei falsch, und ebenso sattch sei es, voranftülaa

daß die Räte die Nachfolger derer seien, ine das Voranschlag.

d^tsche Kriegshöer von hinten erdolcht hatten. Abg. Dr. Osann (Deutsche VolkSp.): Die Idee der Räte sitze so tief in der Arbeiterschaft trostloseres Bild hat der Haiiplvoranschlag noch eingewurzelt, daß man Formen suchen müsse, um nie geboten, als in diesem Jahre. Täuscte man sie arbeitsfähig zu machen. Diese zu finden, werde sich doch nicht in den Zahlen, die noch verhältms- aber nicht leicht sein Es wird lange dauern, bis mäßig günstig in dem Voranschlag erscheinen, m wir in der Lage sein werden, unsere Erzeugung den Erträgnissen aus Steuern und aus Holz. Tic so intensiv zu gestalten, daß wirklich der Sozialis- Annahme, die direkten Stenern könnten gegen mus herauskommt. Das neue Deutschland werde 1917 fast 12Milllonen Mark mehr einbringen, das Land der Arbeit sein. (Lebhafter Beifall.) __ c u"e - ***

Auf der Tagesordnung des Kongresses stehen I folgende Punkte: 1. Bericht des Zentral rotes (Re-

beruht auf einer im Derbste vorigen Jahres, also vor der Revolution vorgenommenen Schät­zung, bei der die überaus günftigen Ergebnisse Der Steuereingänge der ersten Hülste 1918 berück­sichtigt worden find. Wer kann dafür bürgen, daß nach der Revolution, bei dem jetzt immer mehr her vor tretenden wirtschaftlichen Niedergang, gleiche, ja noch um fast 12 Millionen bessere Er­gebnisse bei den Steuern erzielt werden tarnten? Tas Rechnungsergebnis von 1919, das wir ira

Die Dornänge ln München.

München, 8. April. Tie Erregung in der Münckx'ner Bevölkerung wächst. Auf den Straßen und Plätzen haben sich heute wieder lebhatt debat­tierende Grupven gebildet. Olfener noch als zuvor trat dabei eine j u den seindl i che Strö­mung zutage, die durch zahllose, gegen die zum Teil jüdischen Führer des Radikalismus gerichtete Flugblätter in den letzten Tagen stark genährt worden war. Tie Räteregierung erlaßt soeben eine Kundgebung, daß durch das Veralten von Offizieren, Studenten und anderen Bürgersohnen seit der Ausrufung der Räterepublik die öffent­liche Sicherheit gefährdet werde. Tre Verbreitung von antisemitischen Flugblättern werde ohne Zweifel in kürzester Frist die Re^rung dazu zwingen, alle die Personen, die bie Me ber ©tabt gefährden, festzunehmen und sofort vom Revolutionstribunal aburtulen zu lassen In den Hauptgeschäftsstraßen haben im Saufe des Vor­mittags fast sämtlnte Laden geschlossen, teils wohl aus Furcht vor Plünderung, teils aber auch in­folge lautlos betriebener Agitation für ei neu Bur-> oerftreif. Auf falsche Gerückte von bereit» erfolgten Plünderungen hin rückte zetttmute em starkes Trup'xnausgebot aus, das spater m bie Kasernen cAn^or^nfhntfmkttn, An- fommlungrn Heiner Sporer ftattsefunben, bie vergebens auf bie Oeffnung der Ban­ken Horteten. Ter Zenttalrat hat übrigens dem revolutionären Bankrat füW Bayern i^ München die Vollmacht für dre sosorttge Elnsetzung vcm Dankräten an den einzelnen Bankplatzen mit fol­genden Rechten erteilt: ^genzeickmung alln cch- gehcndcn Schriftstücke, Sckiccks usw., Mitbestim mungsrecht in der Verwaltung, Reckst der Per- fonalvcrändei-ung. Tiefe Bankrate haben ,ür so­fortige Aufstellung von Betriebsräten tn den ein­zelnen Instituten zu sorgen, die bereits morgen die Äonttollarbeit zur Verhinderung der Mpitm^- abwanderurig aus Bayern übernehmen, ^rie Be­triebsräte müssen aus sozialistischen Bamaugo-

> durchweg eine feste gcstchliche Verankerung Rätesystems, u. a. auch die Bildung eines Reick>s- Soldatenrates, fordern. Tie deutsch-österrcicknfche Delegatton läßt erklären, daß sie sich keiner reick>s- deutsckum Fraktion angeichlosien habe, doch komme die Anschauung der U. S. P. der ihrigen am näch­sten. (Beifall bei den U. S. P.)

In der allgemeinen Erörterung kommt als erster der Unabhängige Richard Müller zum Wort, der dem Zentralrat und seiner Tätigten;

Gin Aufruf der Regierung Hoftmann.

Bamberg, 8. A pril. (WTB.) Tie Re­gier un g des Fre i st a a tes Bayern wendet sich in einem Aufruf an das bayerische Volk, in beut zunäckstt der Leiden und Entbehrungen wah­rend der Kriegszeit gedacht wird, ^a-3 UJrogrmm der durch die bayerische Volksvertretung gewählten Regierung Ä o s s m a n n sti Arbeit. ""d Brot Sodann erwähnt der Aufruf die fett dem Be­stehen des Ministeriums zum Wohe des Staates und feiner Burger getroffenen Maßnahmen, die Deseiti-rung der Arbeitslosigkeit, bie Wohmmgs- reformsdie Behebung des WohnungsÄends, die Bekä>mpfung des Schleichhandels, Neubildung eines Landwirtschaftsministeriums, Errichtung nnes Zentialwirtschastsamtes zur Turchfül^ung ber So­zialisierung, die im Gange befindliche Neugestal­tung der Verfassung, der Gemeinde- Bezirks- uno «Ä&tf I < D-uss»l-nds imb dos

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GietzenerAMger

General-Anzeiger für Gderhessen

SwIMnyrrunddruS u. Verlag: vrühl'iche Uaiv.-Vuch. u. SttlBbruderei H. Eange.Sdirtftleiteng, SelchätUftelle u.Oraderet: Schulstr. ?

die Folgen eines Geivaltfriedens sein. Rachmittagss'ltzung.

Es hat sich noch eine Landarbeiter­rätefraktion gebildet, der Bauernbündler, Mitglieder der äußersten Rechten und einige Par­teilose, zusammen 13 Delegierte, angehören. Em- gelausen sind zahlreiche BegrüßmiAstclegrarnme von Arbeiter- und Soldatenratrn, welche saft

stellten gebildet fein. Rach einer «erorbnungI um nn ©etrit W öoitaRimu^^unb ber gegen die Kapitalsabwauderung sind alle Der bratu an dem Wiederaufbau der Arbeit gegen gütungen, Sendungen und Zahlungen tm Be Lerrorismus und Statur, für die Befr m g trage von mehr als 5000 Mark, die nach außer- des baoenidKn Volkes und für dx foKialttMche bayerischen Stellen bewirkt werden, den zustän-1 Vvlksregierung zu wirken.

digen Kontrollstellen des Zcntralwirtschastsamtes I Stellungnahme der füddeutfchen anzumelden. Ter gleichen Bestimmung unterliegen I Regierungen.

ohne Rücksicht aus den Bestimmungsort Dersügun-1 . Q ..... /sraT(n >

gen in bar ober Wertpapieren, bie über einen Stutt gart, 8. April. (WTB.) Die Ro- .

Bettag von 100 000 Mark innerhalb eines Viertel- gierungen von Wur t tem b e r g , B a b e n ' s7-7"^"20 Dezember ein Mihttauensvotum in jahrs hinaus aus den Guthaben wid ^e'pots des ^nd Hessen sehen das MrinsteriUM Hoss- 3.0rm CTbci[t, weck er die sieben Hu rn-

gleichen Skrgutungyberechtigten getätigt werden. I mann nach wie vor als dte allein recht- Punkte gär*1^ Ka1w> Vif*

Gin Aufruf des revolutionären mäßige Regierung des Volksstaates faUen lassen und

Zentralrates Bayern an. ,

München, 8. April. (WTB.) Ter revo- Stuttgart, 8. April 1919 ------

lutioTiäre Zentralrat der Rale-Republik Blos, württembergischer Staatspräsident. Arbeitern, sondern auch bei .den Beamten uno Bayern erläßt Mr Beruhigung an die Münchener Geiß, badischer Ministerprafident.

Bevölkerung einen 91 u f r u f, in dem es u.a. Ulrich, hessischer Ministerpräsident,

heißt: Niemand denkt daran, eure Spar-' kassenguthaben anzutasten. Für den Schutz

M?* I etab ew alf n*e t «öS« fFbü I oir'ein Sjräte« auf ,dim

durch das Revolutionstribunal wird jeder belegt Getreidespeicher im.staeng.land -lun- Boden der allgemeinen Timstpflicht mit nw.n der gegenrevolutionäre Umtriebe anzettelt unb öerte sie teilnxnse aus. Es fmideu stu.uoenlLiige! Mberla:) geil Oiftzi.rkorps. sei basJxu frf»e Druckschriften vei breitet, woraus die für Ab-1 Schießereien statt. Ein Angrifs aut ^eu Justiz- Volk verloren. Käme cs jum Zu ammenbruch. so faffung und Truck Veranttoortlichen sich nicht Kalajt wurde durch Maschinengcwelirftuer absc- trugen die, Unaohang>:gen den groUten d bcc

nennen der Gerüchte verbreitet, welche die sststa^n. Tie Zahl der Opfer ist^unbekannt. Die Schuld Tie Uimbhaug und die .itvmimEen öffenttiche Sickxrl>eit gefährden, der zu Geheimabstirnnumg der Arbciierichast in den größe- hatten vorn wahrhast revolu-wnar^n Gei't

einer Form des Bürgerstteiks ausfordett oder ren Beiricbeu ergab 75 vom Hundert gegen den ^auch verspürt, stveim sie sich euislich auf KE

Knrnn betrittof Wir haben einen siche- Streik und Anklage zuruckzogen. Weim man ixe Witt-

ren Nachweis datz mafftichaft verbreiteten Der stellvertretende Pvlizeipräfideut Vater, sckwft pürnmäßig durch smilose Str^fs ruiniere, Flugblätter, worin eine sckw.'üose JudeHetze einer der Führer der Unabl)ängigr:rt, wurde unter bann tagt man ger^^äu ^1, b^ JBalf bent getrieben roirb, und ixt. 1 Ergebnis sein könnte dein dringenden Verdacht, an gegenrevolutionären Hungertode zu uberantwotteii. (Beif. b. d. Mchrh.) und sein soll, daß es zu sckpvewi Aussckneitungcn Vorgänge» beteiligt zu fein, feiner FunNwn ent- Die erste Vorbedingung sei die Wiederbelebung a' fxn die iDische Bevölkerung kommt, aus Nord- lwben. Ter Wert der aus dem (Winten Lebens- und Hebung der alndwittfchaftlick)en Erzeummg- deutfchland IjciQ sckmkt nnirten. Wir haben Frie-üttelamt geraubten Waren beläuft süh a>if weit sonst sei Deuttch and verlore.i. ^aM .ei erforderlich, den in der Avolterung und loerben ihn behalten, über 700 000 üNork. Tie Bevöttermig nnrb hier- andertl-alb Millionen Arbeiter aus den Stadteü wenn wir in unserer Arbeit für den Ausbau ter durch empfindlich tetroif.n, da die Lebensmittel- aufs Land zu scharfen. Dagegen mache ine U S neuen Gesellschaft nickst durch peraiittvortungsloß. mengen zu einer erteblnten Verbesserung ter Le- P D. Front unter gan zunsozialisttlcher Berufung ElenuE geschtt werden. tensmittelversorgung der Stadt, te rnunt waren, auf dw Freizügigkeit. Die Bolschewisten hatten, u,

e_iemenie g 1 Nürnberg. Auch der Schuppen tes americanistten Roteii Krcu- ' *** *--

KrtegszusLand uver ^rurnoerg. in Lebensmittel für die Gefangenen

Nürnberg, 8. April. Das Kommando ^gerten, ist ausgwlündert Worten. Infolge dieser des III. Armeekorps hat heute die Verhängung öerfjängie ter Exekutivausschuß den Be- des Kriegszustandes über Nürnberg lager ungs zu stand Der Maglvburg, ehe von __

verfügt mit der Begründung, daß grundlos der Reichs reg ierung ent sprechmteWeisungkam.! verlern kon^. Der Re^^s>teoß ^ttr tosOidem versuch)t werde, die bestehende sozialistische Ne- Ter überwiegende Teck der Garnison hat sich bei I lBeuall ter OTeljrteit ^Jann tritt Vertagung aufl gierung zu stürzen und Ruhe und Ordnung ,u den 3mf<>enlälten alä rr9^i^g.u53c)m^c^len nu,t8en W 9 ----

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Straßen von 11 Uhr abends bis 5 Uhr mor­gens ist nur jnit behördlicher Genehmigung zulässig. Aufrufe, Zusammenrottungen, öf­fentliche Anschläge uub Maffentragen ist ver­boten. Die Ordnung wurde bisher nicht ge­stört. In Versammlungen der Mehrhcitssvz,a- listen wurde Stellung gegen die Räterepublik genommen. Der von den Unabhängigen klamierte S y m p a t h i e st r e i k für die Räte­republik ist gescheitert. Ihre Massenm-r- sammlung auf der Insel Schuett wurde ver­regnet und verlief zerfahren und ergebnislos.