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Zeit 59 262,92 Mk.
Hessen-Nassau.
Eine neue Grivveep denne.
rankfurt a. M., 7. Dez. Hier hat omitcc gebildet, das darauf hinarbeitet.
neuen Spieltisches bedarf. Die Etmuchmen des Vereins betrugen 11097,57 Mk., die Ausgaben 5970,52 Mk. Das Vereinsvermögen beträgt
fr. Frankfurt a. M., 6. Dez. Eine ernsetzende Grippe hat die ersten Todesopfer gefordert.
°^Bad Sodenla. T., 7. D«z. Hterstürzte dieScheunedcr Latünvirte Gebr. S ch a e r zu- annnen. wobei mehrere Kühe getötet wurden. Ter Einsturz ist darauf zurücl^u^hren, da» die Ballen des alten Gebäudes die aus dem Scheunenboden verborgen aufgestapelten 30 Zentner Kartoffeln nicht zu tragen vermochten.
Spitze. Beide Redner endeten Wjaftzn Beifall, I der auch in der Aussprache nicht afaeschmrchl werden klonnte, an der sich von mehrheitssc^ia-1 ltstischer Seite Bikdhauer Röster und von der unabhängigen Parte: Stadtv. Schäfer beteiligten. Tie Aussprache bewegte sich erfreulicherweise auf euer Höfa'uud in Formen, die für die kommenden Wahl- kämpfe als mustergültig hingestcllt werden dürften.
Starkenburg unb Rheinhessen.
rm. D a r m st a d t, 5. Dez. Unter der Heber» schrist ein Totschlagsversuch gegen den Schriftleiter der Ldcnwälter Neuesten Nachricht«: Derrn Keck, bringt das Blatt einen län££^ ren Artikel, in dem ausgeführt wird, daß der Svzialistenführcr Gg. Schau; in Oberramstadt am Dienstag mit einem schweren Prügel die Redaktion betrat und mit dem Ausrufe: Ich bringe Sie um, auf Derrn Keck eindrang, und als sich Keck zurückzog, mehrere starke Diebe nach ihm führte. Zum Glück zerbrach die Mordltofte, doch trug Keck mehrere nicht unbedeutende Verletzungen davon, wovon große Blutlachen Zeug- nis ablegen. Es ist ein Strafverfahren eingelcitct.
Darmstadt, 6. Dez. Vor einioen Tagen wurde in der Nähe von Sangen ein Lastauto von der Gendarmerie angehalten. Es stellte sich heraus daß es Lebensmittel geladen hatte, die aus dem besetzten Gebiet unberechtigterweise eingeführt werden sollten. Die Waren, darunter erhebliche Mengen Fett, wurden beschlagnahmt und dem allgemeinen Verbrauch zugesührt. Außerdem ist Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erhärtet worden.
Kreis Wetzlar.
*♦ Dutenhofen, 7. Dez. Der Theater» und Geselligkeitsklub „Thalia" Stefan führt' heute im „Jacchschlößchm" Dutenhofen mit großem Erfolg das Lustspiel „Der verwunschene Prinz" von I. v. Plötz in fünf Aufzügen auf. Der Besuch war so starke daß das Daus ausverkauft war. Ober- Spielleiter Nieternr.Pec fortie verschieden- andere Personen des Vereins, konnten sich allgemeinen Beifalls erfreuen. Die Künstlerkapelle des Dererns füllte die Pausen durchansprcchende Mu ikvorträge aus. Der alfyrmeine Wunsch tti Publikums war, daß der Verein recht bald wieder in Dutenhosen spiele.
ra. Wetzlar, 5.Dez. Dem Dombauver- e i n gehören z. Ht. außer drei Patronen. 185 einheimische und 30 auswärtige Mitglieder an. Der Ausbau des Domes hat durch den langen Krieg eine unliebsame Unterbredjaing erfahren. Seine endgültige Vollendung wird noch erhebliche Mittel in Anspruch nehmen. Dazu gehört auch die Wte- d er Herstellung des Geläutes und Arbeiten an der Orgel im Schiff des Domes, die vor allem eines
»darHvsssscher Mvndnrt zur Mfführmtg kommen. Nächste Woche beginnen die drei letzten Kurse: Aufsatz (Lehrer Müller) am 8. Dez., Fragen der Ethik urrd Sittenlehre (Pfr. Sattler) am 10. Dez., Sozialgesetzgebung (Gewerkschaftsschaftsbeamter Becker) am 12. Dez. Das schwarze Brett der BolkshochsckMle befindet sich im Rathaus. Die Dürer erhalten gegen eine Einschreibgebühr oonl Mk. eine Ausweiskarte, die immer mktzu- bringen ist und deren Ersatz bei Verlust 1 Mk. kostet; dazu kommt für jeden Kursus eine Gebühr von 30 Pf. für den Abend. Die Gebühren (bet 8 bis 10 Abenden für einen Kurses 2,40 Mk vis 3 Mk.) können in Raten bezahlt werden.
Kreis Lauterbach.
O Schlitz, 5. Dez. Für Bedürftige ferner Vaterstadt hat der in Ameriw tätige, von hier gebürtige Pfarrer Listnum" die Summe von 400 Mk. übersandt.
Kreis Schotten.
B. Bürkha rdt, 6. Dez. An die Stelle des an einem Hirnschlag verstorbenen Wagners Karl Schäfer III. trat Landwirt Heinrich Rau in den Gemeinderat ein. — Das zur Versteigerung gekommene Anwesen der Erben des Louis Mehring ging für den Kaufpreis von 10 280 M. in den Besitz von Wilfalm Groth von hier über.
Kreis Friedberg.
4. Bad-N auheim, 5. Dez. Zu Mitgliedern der Handelskammer für die Kreise Friedl^rg, Bü-ineen unb Schotten wurden für bei: Wahlbezirk Ba->Nanheim Kaufmann Phil. Müller irnb Bankvorsta H Haitmann Stoll gewählt. D e Gewählten gehörten auch seither der Handelskammer an.
Bad-Nauheim, 4. Dez. Die politische Dintertätigkeit mit ihrer Vorbereitung auf die Dahlen im nächsten Früh'ahr wurde heute oon bet Ortsgruppe der Deutschen Volks Partei durch ctue öffentliche Versammlung in der Turnhalle eröffnet, deren großer Saal bis zum letzten Platz gefült war. ©tafcfüeröit<ncter Tr. Lan-Sters leitete die Deisammlung. In dem Abg-vrdn''en Dr. Osann- Darmstadt und Generalsekretär Wittig bitte Ke Partei zwei Redner gewonnen, die der Veranstaltung einen starken Erfolg verschafften. Dr. Osann sprach eingehend über die politische Lage im Reiche und Hessen, während General,ekretär Wittig wirtschaftliche und soziale Fragen überaus sachkundig erörterte. Beide Redner legten and) den Standpunkt der Partei Sr Frage der Staatsform Har. Unter vielseitigem ifall führten sie aus, daß ihr allerdings nicht am fr-ute auf morgen zu vrrvnrllick-ender Traum der deutsche Einheitsstaat auf demokratischer Grundlage sei, mit dem Volks kais er an der
Büchertisch.
— Hessisches Geschlechterbuch. Der erste Band dieses Werkes, enthaltend über 20 Ino« graplnsch ausführliche Stammtafeln althessischer Geschlechter (bäumtet: Baur, Christ, Dies fei 1 dach, Tietz, Henschel, Hessemer, Keim, Jtnetfd), Knodt, Lauckhard, Losch, LuciuS, Manger, Martenslein, Müller, Rosignol, Sandmann, Thilenius, Wolf) mit zahlreichen Porträts und farbigen Warnen- taseln, wird an Weihnachten erscheinen. Weitere Anmeldungen liegen so zahlreich vor, bau im Lauf der nächsten Jahre etwa noch 4—5 Bänbe, jährlich ein Band herouskommcn werden, 'velche die Stammtafeln aller h.kanntevm Oleschlcch'rr des alkhessischen Stammgehietes Hessen, Kurk^-s en und Nassau enthalten. Da sämtliche Bände je och imr aus Grund von erfolgter Vorausbestelllmg iiebrucft werden, was bei den zahlreichen ivertvollenW appen- und Bildbeilagen begreiflich ist, so merben alle, die das ganze Werk zu besitzen wünsä-cn, criucht, dies hn Voraus alsbald dem Bearbeiter des hessischen Geschlechterbuchs Oberpfarrer Knodt in Schlitz oder dem Verlag C. A. Starke in Görlitz mitzuteilen. Sie erhalten bei Borausbestellung aller hessischen Barche den Band (500 Seiten) zum Vorzugspreis von 20 Mk. Der bereits in Vorbe- rethmg befindliche 2. Band bringt u. a. die Stammtafeln Bang, Berndeck, Draudt, Grebe, Flor. Heß, Eberhardt, Fettsch, Saun, Limvert, Lotheisen, PauluS, Reulmg, Schröder, Schilling, Sell, Strack I. und II., Wahl.
— Handausgabe der Reichsver- sassuna von Geh. Legationsrat Dr. Poetzsch (Verlag Otto Liebmann, Berlin W 57, 5.50 Mk., 9&. 6.50 Mk.).
— Tie Weltliteratur. (Verlag Die Meltliteoatur, München.) Im neuesten Heft ist Heinrich Mann mit der „armen Tvnietta", „Gretchen"" und dem „Drei-Minuten-Ävman"' vertreten.
daß möglichst viele der hungernden Wiener Kinder in Frankfurter Familien, die noch über genügend Nahrungsmittel verfügen, aufgenommen werden. Man hofft, aus diese Weise einige tausend Kinder in Frankfurt und der Umgebung unterzubringen.
----- Frankfurt a. M., 7. De». Im Anschluß an den bereits bestehenden Verband der im A u s- land geschädigten Inlandsdeutschen wurde in der Handelskammer eine Zweigstelle Frankfurt a. M. gegründet, der sich Prüfungs- wmmissionen bei den Handelskammern in Osfetz- bad), Hanau, Tarmstat4, Gießen, Friedberg, Mainz, Limburg und Kassel angliebcrtciL Diesen Kommissionen, der nut Jntcresrenten angehören, vblü gt die Prüfung der angemeldeten Schäden und Skitergabe an die Spruchwmmission. Eine solche Spruchkommissvon wird auch in Frankfurt errichtet.
= Frankfurt a. M., 7. Dez. Aus einer Halle im Westha'en wurden kürzlich am Hellen Tage fünf Fässer Kognak im Werte von 80000 Mark gestohlen und aus einem Wagen fortgesahren Als Täter ermittelte man später den 22iöl)r:gtn Weißbinder Peter. Die Ware konnte teilweise wieder herbeigeschafft werden.
fr. Frankfurt a. M.. 7. Dez. Der Razzia im Lauptbahnhof uiti) in der Allerfailigenstraße durch die Polizei und die damit verbundene Aushebung von Schiebernestern {inbet nunmehr ihre Fortsetzung durch unvermutete Korttrollen in Nachtlokalen und Hotels, die als Absteigequartiere bekannt sind. So wurden in einem Hotel in einer der letzten Nächte allein 14 Paare sistiert, die nicht zusammengehörten.
X Gersfeld, 6. Dez. Um den gänzlichen Zusammenbruch bet Brotversorgung im
Kreise GerSftL gn VerhWa^ hat ter KreiSanß. schuh beschlossen, vom 15. b. MtS ab die Selbst- Der] org errat um von 12 auf 9 Kilo pro Kopf und Monat berabguleben, ebenso die Veporgungs- berechtigtentation von 4y« auf 4 Pfund pro Kops und ZÄiche. Der Kreisausfchuß ist der Ansicht, daß diese Herabsetzung aus die früheren Mengen rn den Wintermonaten im Allgemeüft:.Leres|e ge.n getragen und jedenfalls einer Herabsetzung der Brotration im nächsten Frühjastr. die sonst bestimmt kommen müsse, vorgezogen wird.
ch. St. Goarshausen, 4. De». Der 36 Jahre alte Fischbach aom Mvlsbergerhof wurde wegen drillenden Verdachtes, den Förster Frvl» wein aus Bogel ermordet zu Hoden, verhaftet.
t kommt still das Leib", das leider
er Sehniucht gichrrebn n Ge ange, aus wunderbare Mannigfaltigkeit des Aus-
Beschluß des instrumentalen Teils machten d:e Zigeunerweisen" von Pchilo de Sara- säte, die von den Solosachen dieses mit eminentem Virtuosentum ausgestatteten Spaniers am be-
ehten Tenor von hervorragender Güte tarnen. Dieser Sänger hat seine bedeutenden Stimmittel zu einem gleichmäßig ausgiebigen und farb-.nreichen Klangkörper hetausgebildet. DaZ ,ftnano" und bad forte"", das Heroisch-Dramatische und das Lyriich- Trauliche, alles gelingt ihm in gleich vollkommener Weise. Es fällt nicht schwer, dem Künstler eine günstige Progrwse zu stellen. Aus dem Programm war angekündigt roorben, daß man auf seinen Wunsch von einem Abdruck der Liederterte abgesehen habe. Es sei an dieser Stelle ausdrücklich betont, daß es im Prinzip nicht wünschenswert ist, auf derartige perjönliche Wünsche von Sängern einzugeheir. In diesem speziellen Falle jcdocb war eine Ausnahme durchaus am Platze: die Sprechkultur Fritz Windgassens ist in der Tat nicht essen. Es war eine Freude, jeden Laut, .chstaben „am Mund"" dieses aottbegna- nstlers „abzulesen"". Er fang Beetho-
Siebener Konjcrtoerein.
Jani S)änt6 aHoline), Fritz Windgassen (Tenor).
Sm Klavier: Prof. Gustav Trautmann.
TaS künstlerisch Wertvollste der bisherigen Abende des ..Gießener Konzert Vereins" in diesem Winterhalbjahr ist im gestrigen Soliherv- konzert geboten worden Musikwerke aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert bildeten den Swsf, der den Ausübenden Gelegenlieü gab, die Kraft unb daS Vermögen ihres Schasset und Gestaltens zu offenbaren Der Riese Dändel, in dessen In- strumentalmuftk man sich neben seinen eigcntllchen flla okt Ibmpufii tonen am besten durch die famosen
;wöls Violinsonaten eitmrbcücn kanm ,var mit der gefälligen und leickftfaßlichen in G-Moll «.ichriebenen vertreten. Es folgte Mozart, der Meister des musilalischen Llnsdrucks und der musikalischen Formen Sein v-l)ur-K 0 n z e r t für $ i -31 i n c stellt mit vier anderen, auS dem Jahre 1775 stammeichen, sorgfältig auSgeführle Arbeiten von erheblichem Umfang dar, bv teweils aus drei Sätzen: Magno, Aichaute (oder Adagio) unb Rondo befalvn. Rian bat es hier schon mit -gerwlltrr Abwechslung zwi)ck)en Tutti- und SolosLtzen zu tun. Im Mittclsatz spricht sich eine gefallene, aber doch heitere Stimmung aus und erinnert stark an das Nomanzenartige. Tie Sätze des Rondo wechseln in verschiedenem Takt inrh Tempo miteinander, m unserem D-Dur-fitonjert: fiLäkm irro grazioso •/< und Allegro ma roon lroppo — Eine Fülle wn tonilcfan und farmonischcn Eigentümlichkeiten und Feinheiten bieten die N.o c t u r n e s des verschwenderisch tiiefeitigen Cho pin. Die in D-Dur geschriebene (Original: Des-Dur) ist ton unbeschrechlicher Sehnsucht getragen, wenn sie auch sonst gerate nicht zu den schönsten und künstlerisch bedeutendsten seiner 19 Nocturnes gehört. — Max
farniteften geworden lind. .
Jam SzLn16 , der jugendlich: Ungar, spielte die erwähnten Werke mit restloser Vollendung. Seine Amatigeige — ein wahrhaftes Kleinod — fängt unter seinem Strich an zu fingen, wehmütig und träumerisch «u fingen, wie es eben nur in der Kunst dieses Ungarn möglich wird. Frei von jeder unkünstlerischen Pose, gibt er wieder, was er empfindet, was er erlebt. Bei der Wiedergabe des Mozartschen Konzertes war er auf dem Höhe- punkt seiner Leistungen angelangt — Professor Gustav Traut manns großes Äünfllertum kam ihm dabei sehr zu statten. —
In Fritz Windga ssen, dessen äußere Erscheinung ftappante Aehnlichk.it mit Furtwängler, dem Mannheimer Dirigenten, hat, Lutte man
für Hugo Wolf selbst zur fürchtertichen Wahrhcft werden sollte, von diesem den „T r a u m durch die Dämmerung"" unb „Heimliche Auffordern na". Richard Strauß offenbart sich hier noch als Komponist der klaf^izistifchen Richtung, von der er heute leitet ganz abgeschwcift ist und zu einem Vertreter ter dekadenten, sensationslüsternen Modernen geworben ist. —
Ein wahrer Beifallssturm, den man eigentlich schon noch dem Vortrag „An eine ferne Geliebte" hätte emxtrterf dütsn, erzwang noch die Zugabe 'ernrS Straußschen LieteS. Herr Professor Traut mann, den man hoffentlich bald am Dirigentenpult wird begrüßen dürfen, hat auch hier durch die vortreffliche Begleitung ter Lieder sich ein großes Verdienst um den Genuß, den dieser Künstlerabend terti.ete, en »orten. Lx.tr Szänl 6 bedankte sich für ten starten Beifall btmß dv Wie- dergabeder Kreis ler'jchar .Liedes freu de"".
L. M.
Frankfurt a. M., 6. Dez.
Frankfurter Uraufführung.
Hölle, Weg, Erde von Georg Kaiser.
Georg Kaisers neues Bühnemverk .Hölle, Weg Erde"" ging am Freitag im neuen Theater in Szene. Direktor Hellmer, ter die hervorragend gelungene Uraufführung geleitet hatte, dankte am Schluß für ten durchaus nicht einmütigen Beifall und versprach, an Kaiser zu melden, daß sein neues Stück „Erfolg"" gehabt habe.
Das eigenartige und überaus schwer verstätü)- liche Werk, ein Menschheitsspiel von noch gesteckten Maßen, laßt durch die stzmbolifche Figur des „Späterer"", des Weltenwanderers ober Welt- gewisfens eine kapitalistisck)« Gesellschaft reinigen und zu neuem Dasein bekehren. Als Ausgangspunkt seines Läuterungsprozesses nimmt dieser den traurigen, aber allzu menschlichen Einzelfall, daß einem armen Kerl durch 1000 Mark das
Tat entschieden knappere und feftgefrannte Formen I drucks zu uns herübertönt. Hugo W 0 l f und R:- auf und erleichtert dadurch — fteilich nicht in ge- chard Strauß bcftrUien die „Moderiten . Von wünschtern Maße — das Verständnis. — Den I jenem fang Herr Wrndgasien das Lied „lieber m r < « r V ft......(___ Cf' —I< 3 ——« kio (I) a X: I P n m m * 1 f f K z» A Q 1» 1 Vz A/>\ Tf*l rW'T“
Reger, ter mitunter tewirßt die letzten harmo^, zu ttbertrei niscfan Wagni fe und nwöulatorifdyen Willkürlich^ jeden Bucl leiten in einer Weise häuft, welche tem Hörer! teten «ttnl ... . „
das Miterleben beinahe zur Unmögkdtfcit macht, 0 end Lieder kreis „An die ferne Gelte bte , versucht diese Teichenz in b?r „Cha rönne"", op. jene in tiefer Sehnsucht glchrietenn Geäng-, aus 117 Nr 4 etwas abzusä-wächön, sie weist in der denen eine Yrj-T^z*:“s
Leben aerettet werden könnte, die eine vornehme Dame für ihren Juwelenschmuck ausgibt, statt ein Bild dafür zu kaufen. Der Weg von ter „Hölle"" zur „Erde"", d. h. zu den fernen Zukunftsutopien, wird dann nach verschichenen, streng parallel entwickelten Haichlungen angebahnt: Das Hafthaus durchzieht neuer Geist; Juwelier, Anwalt, Freudenmädchen, Sträfling folgen, alle zuerst witer- ftrcbenb, dem Weltverbesserer, und am Ente wird das Sichersüllen des neuen Jtealzustandes vor- gekündet. — Trotz den.etbifrfjen und sozialen Fragen, die das Werk entrollt, wie auch Kaisers „Gas"" bereits, wird man von der „Katharsis"" nicht im Innersten bewegt und erschüttert. Die Banblung zerfällt in locker gefügte, oft bizarre inzclbilder, das rein Menschliche erstickt in einem wahren Wust von Symbolik und Unerklärlichkeiten, unb die Sprache leidet an nüchterner Alltäglichkeit des Ausdrucks. tt.
Etnakterabend hn Frankfurter Schauspielhaus.
Zwischen Klassisches und Expressionistisches stellte das Schauspielhaus ein Einawmrbend- ter sich kaum irgenbwte definieren und nach einer Richtung hin festlegen lätzt. Ein keines Tra-- gödchen von Schönherr „Die Bildschnitzer"", das betarte Schmidtbmmsche Spiel von ter „Vers uchung des Diogenes"" und em neuer Ei a.ter von Eulenberg „Panfana - bum" bildeten ten Dreiklang, ter für jeden Geschmack und für jedes Ofa etwas bringen sollte. Die AbsitU gelang aber nicht restlos, da das letzte Stückchen, eine in Versen gehaltene Verspottung auf das von einem Apotheker erfundene Allheil- mfttel Pansana'rnm, ohne große Aufternng, aber bestimmt abgelehnt wurde. Danken nxir die Tragödie der kleiuen Bildschnitz, rteute als ein fiter diese Schicht inS Allgemeinmenfcheifa hinans- gerücktes Menetekel von starker Wirkung, nach der man teS groziöfe Spiel des Dio-ienes mit einer in seinen Klauen gefangenen Maid trotz l etlicher Pikmiterie gern hiimahm. B.ite Stticke sanden untadilige Wiedergabe und lebhaften Bei- I fall. r. m.
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Abstimmung darüber, ob wir unS dem SchtedS- svruw unterroetfen. bzw. Beschlußfaffung über daS beschleunigie weitere Boraeben, falls von einem oder dem anderen Arbeitgeberverband Ablehnung des Schiedsspruchs erfolgen tollte.
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