Ausgabe 
8.10.1919
 
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Ht -6' OfL Die saS eie K^r^^khr- KL öft. K'r ntli&3

* Ster. Ä21Ctt toirb- ÄJ5 ? Ä M««i> ta &?,c.

Sl. Seit dm W derinFranssurt mir um 31 vermehrt. ^/..Okt. Ri, T T!"iAWm Lrbeüzeber hrie An- 3» Arbeilgeberoer- ?9 anyicrtamotj Ben Versammlung dec verberg Unzufrieden- no machte. Schließlich w beschloß ben Spruch Hui's es ebenfalls an« Lj®? iu treten.

7- Oft. Wegen itc die Straßen- eingestellt. Ae mi iieden Stunden des

II, 7. Okt. Die Rei'chs- lg 28 WaggousGe- Zollverschlutz am LaM^ Ächssleischstelle gehören,

Nachdem es der Mjei , vier Wen Marga- , sind ihr heute alcht mne in bie Wde ge­

lt. (rrnc biefw Lin- t ntt ÄüwÄMÜü, die

*3», Äs VnauÄe-' rctet dis jetzt vergMch iMnrs und die schönen inan wollte.

j, 6. Okt. Mit Rücksicht r Ruhr und zur Ver­tuns ties'r gefährlichen : Crrcnbtüt- angevcknet, die eine ÄsammM mit sich bringen, w

m, Airchweihr, Td«ter- anzbelustiMgen,oM- amtc GottesdrenflS und LichtspiMatrr,m>

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nen-Heimkehr.

R Von den 9 Gemeinde t tzriegsgelangen-

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i ravstaldM I. '^se des lltUS 'n Vi ssgekaE

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-echn^-Z statt, lt^'^muild Serro^ ich Tarnens Hohe

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Statt besonderer Anzeige!

Gießen, den 8. Oktober 1919

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Cafe Einhorn

019396

Der Vorstand.

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sind wieder am CYV> C* , Lager eingetroffen

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Schürzensatins

Treis a. d. Lumda

10. Eisenaeher Geldlotterie

.......,r<~

Kopfschmerz

beiter in diesen Ländern bejüglid; dr < ikrintg stellen sonne nach den Mitteln, die Erreichung ihrer Fordermgen anwenden, leiten. Ferner hat das Bureau im Austr Amsterdamer Kongresses die nötigen Mas;

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-Teppiche -Windeln -Unterlagen -Jäckchen -Hänbchen -Lätzchen -Kleidchen -Schuhe

schwarz, gdb. braun, rotbraun AfrtoäAfdkr Werner ti Mertz. M*i

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Baptistengemeinde, Lonystr. 2

Jeden Doaner/tag abend 8*/3 Ubr: Vorträge über das MarkuSenangeUum von Prediger Fischer.

45 000 M. Geldgewinne 20000 M. Hauptgewinn Ziehung am 16. u. 17. Oktober 1919

Lose 4 M. 1.20 noch zu haben bei: R. Beehieker, Fr. Flimm, Preuß-Lotterie-Einn., L.Jowit,BahnhofstrJ3.W.Semmler, Selters w. 25. taäs

den Sport. Nach der Preisverteilung $jgtn dir Festieilnehrner unter Dorarrtritt der Kapelle in die Stadt, iifo ein Zanz die Beteiligten und Unbe- teiligten noch lange zusammen hielt.

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PorzflgL Gebäck aus eigener Konditorei.

geb. Schadeck

tm 53. Lebensjahre nach langem, schwe­rem, mit Geduld getragenem Leiden am Dienstag früh 5'/-Uhr sauft entschlafen ist.

In tiefer Trauer:

Lina Hofmann

Familie Ludwig Hofmann nebst allen Arrgeböriae».

Lollar, Wiefech Allendorf a. Lda.,

8. Oktober 1919.

Die Beerdigung findet Donnerstag den 9. Oktober, nachmittags 4 Uhr, statt. GtS43

ozialt- ic zur 'inzu-

! Heute wurde uns ein Töchterchen geboren \ Christian Rauch

| und Frau Helene geb. Biedermann \

Achtung!

ÄeMeriBDen, die in Geschäften arbeiten!

Donnerstag d. 9. Okt. abends 6/«Udr findet eine Versammlung im GkmkjchMM Schauzenttrafie statt. Tagesordnung: Aufbau eines Lohutarifs. A e

019430 Der Einberufer.

Nicht der Preis sagt, ob ein Mittel billig ist, sondern die Qualität.

Alle guten Eigen­schaften vereinigt der Schuhputz

Letzte 21adiv$d>tcn,

Zur Reichskanzlerrrde.

Berlin, 8. Olt. ZuderReichskanzl.'r- pede sagt ixiäBerl. Tagebl": Tic Grundsätze sind gut, worauf es anLmtmt, ist die Verwirk- lichung.

TieDeutsche Allgemeine Zti- t u n g" schreibt: Tie Dauptbedingung für dis Programm des Reick,stanzlers ist ein fester Wille, der unbeirrt das durck.-ufttzeu bereit ist, was uns aus dem Cha^ des verlorenen Krieges wieder in die Tauer geordneter Zustände, hinüberführen lann. Tie Dauptaufgabe der Regierung wird es bleibeir, uns die Lage im Inneren zu sichern. T-er Weg, den uns die Zukunft zeigt, geht nicht da bin, durch Einstellung der Arbeit einen 2(u5» gleich zwischen den Forderungen der Arb'iter und der Arbeitsleitung zu schaffen, sondern er zeigt hin auf das für alle Teile bessere Verfahren des fried­lichen Ucbereinkommens. Tiescm Verfahren soll die Neuregelung des Schlichtungsverfahrens die­nen. Einen gewissen Ausgleich zwischen Vermin­derung des Streiks wird and, das Betriebsräte- gesetz bringen. Versöhnend wirkt auch das in Vor­bereitung befindliche Arbeitsgesetz, das ben Döchst- arbritstag tmt acht Stunden festzulegen berufen ist.

TieGermania" wird besonders sym­pathisch berührt dadurch, das; der Kanzler bei aller grundsätzlichen Anerkennung des Strcikrechtes mit festen Strichen als Ziel unserer Entwicklung bi? obligatorische Schiedsgerichtsbarkeit im Wirtschafts- kamvf vorgezeichnet hat. Was dec Kanzler außen­politisch zu sagen hatte, erreichte seinen Höhepunkt, als er auf das jüngste Ultimatum der Entente itegen der Räumung Kurlands zu sprechen 'kam. Er hatte hier die ganze Volksvertretung und mit ihr das ganze deutsche Volk so geschlossen hinter sich. Wie es nur je ein Reichskanzler gchabt hat.

TerB-orWär ts" hebt herv^or^ daß der Kanzler Gewerkschaftler geblieb'.n ist. So wie er

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Die fidele Burschenschaft hält am 12, Oktober im Saale des Herrn Gastwirts Heinrich Will einen Theaterabend mil Bal! n. Verlos^ ab. Zur Aufführung gelangt das reizende LustspielPension Schüller Alles nähere wird noch bekanntgegeben. ot9Td 1

Todes Anzeige.

Allen Verwandten und Bekannten hierdurch die schmerzliche Nachricht, daß unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwe­ster, Schwägerin, Got und Tante

Metiervoranssage

für D'onne rst a g:

Wolkig bis heiter, dunstig, sonst trocken. Racht- frostgefnbr in hölzern Lagen. Winde aus nörd­lichen Richtungen.

Akadem. Gesangverein

(gemischter Chor)

Uebungslokal: Großer Hörsaal der Universität.

Beginn der Proben

Montag, 13. Okt, abends 8 Uhr pünktlich.

Deutsches Requiem von Brahms'*.

Musikalische Damen und Herren, die sich als Mitglieder oder Gäste beteiligen vollen, sind willkommen. Neuanmeldungen nimmt Herr Professor Trautmann in seiner Wohnung Moltkestr. 6, oder abends im Probelokal entgeg

ergriffen, um eine Untersuchung der V'rhä!:nisse in den Staaten einzuleiten, die ,3um altm Ruß­land gehörten, und die Möglichkeit der Schaf­fung einer kräftigen gewerkschastlichen B?iregnng in diesen Ländern zu studieren.

Bezüglich der vorliegenden Klagen ülrr die langsame Heimbeförderung der b : >u scheu Kriegsgefangenen beschloß das Bu­reau, sich an die französische Regierung zu wend'», um die Beschleunigung der Leimsendung her deut­schen Kriegsgefangenen zu verlungm. Tem Bu­reau lagen weiter verläßliche Nachricht n darüber, vor, daß die Mitglüder von E>twerkschasten in1 Ungarn von der neuen reuklionären Regierung' in ungesetzlicher Weise unterdrückt une verfolgt irerdm. Tas Bureau beschloß daher, sich an die alliierten Regierungen zu wenden, dem unwür-' diaen Zu stund ein Ende zu machen Bon pol nijchen Arbeitern, die während des Krieges mit Kontrakten in der deutschen Industrie arbeiteten, irxtrfrt Klagen eingLl-rufen, daß ein beträchtlicher Teil der in den Kontrakten ^gesagten Löhn - nicht ausaezahlt worden sei. Tas Bureau beschloß, sich- m dieser Angelegenheit an di' jetzige deutsche Re­gierung zu ivenden.

Der Sozialisteukongrcß in Bologna.

Bern, 8. Okt. (WB.) Gestern abend deran-» staltete die Stadtverwaltung von Bologna einen großen Empfang zu Ehrender sozialistischen mjh- grejsisten. Tausende Vv n Mensch en v rsam- melten sich vor dem Rathause, von dessen Balkon aus die sozialistischen Führer zu der Menge ipra chen. Als Nationalisten eine Gegendemonstration versuchten, griff die Polizei ein und besetzte den Vorhof des Rathauses. Es entstand ein Kampf mit den nationalistischen Demonstranten, bei dni es Verwundete gab. Tie Ruhe trat erst ein. als das Militär die Verhafteten freigab und rbzog.

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Heute abend 01M38 K-Hsrl Es ladet ein Schlüter.

Sport.

4t Orten berg, 5. Okt. Vom herrlichsten SxrbPftretter begünstigt hielt heute der Fußball- K tja b Eerman in--Ortenberg sein Svortsest ab. Das Städtchen hatte zu Ehren des Vereins und seiner Ääite reichen Fahnenschmuck angelegt. Gegen 10 Nhr rückten die zum Wettstreit eingetrvfienen Vereine nach einer Herz ichm Begrüßungsansprache von Kaufmann Lenz jim. zum Sportplatz des Vereins an der Lihberger Stratze, wo sich als­bald unter den Klängen der Kapelle des leichten Reiter-Regimentes Nr. 85 ein reges sportliches Leben entwickelte. Tas Amt eines Oberschieds­richters hatte Kaufmann Lenz übernommen, der von den Schiedsrichtern Tr. Löftler, Ingenieur Ieckel, Elektroteckoiriker Schweichs u. a unterstützt irurde. Abends 6 Uhr fand die Preisverteilung start, die von dem Borsitzenden Kaufmann Göbel vorgenommen wurde. Es erhielten folgende Ver­eine bzw. Spieler Preise in den Sechser­spielen: Klasse^.: Verein für Bewegungs­spiele Gießen 1. Preis, Ehrenpreis der Biftger- !cha>t Ortenbergs. s^uftballklub Germanio-Orten-- berg 2. Pr., F.-Kl. Teutonia-Laubach 3. Pr. Klasse B: F.-Kl. Alemmritia-Gedern 1. Pr., E.-Pr. S. E. des Grafen Kuno tu Stolberg-Roß-lr, Teutonia-La ubach 2. Pr., F-Kl. Teubonia-Alten- fladt 3. Pr., Germania-'Ortenberg 4. Pr. Klalse C: F.-Kl. Biktoria-Niddo 1. Pr., E.-Pr. des F.-Kl. Germama-Ortenberg, F.-Kl. Düdiugen 2. Pr., Germania-Ort en berg 3. Pr, Alrmaorma- Gedern 4. Pr. Fu ß b a l l we i t st 0 ß: 1. Pr. Weimar-Gießen mit 42.50 m 2. Pr. H^rd-Gießen. K u a e l st 0 ß e n (15-Pfd.-Kugel): 1. Pr. Heinr. Oesterlmg-Friedberg mit 10,90 m, E.-Pr. des Reck nungsrates Daas-Ortenberg, 2. Pr. H. Füller- Gießen, 3. Pr. tzeinr. Pfeiffer-Ortenberg. 100-m- 5 a u t für Schüler: 1. Pr. Robert Gvoner- Friedk-erg in 12 Sek., 2. Pr. Fritz Zopp-Gietzen, 3.J3r. Emil Schwieder-Friedberg. 50-m-Lauf: Töt-Vießen, 2. fßr Ludwig Kremer-Friedberg, 3. Pr. Heinrich Oesterling-Friedberg. 1 0 0 - m - Lauf: 1. Pr. Heinrich Oesterling Friedberg in V2X/S Sek., 2. Pr. Töt-Gießen, 3. Pr Ludwig Krämer-Friedberg. 200-wLauf: 1. Pr. Sieg­mund Löwenstein-Friedberg in 233/-, Sek., 2. Pr. Utvffz. Gutbrod, R.-Sck>.-Rg 33. 4 0 0-m- Lauf: 1. Pr. Vizewachtmstr. Kleinstenber, 2. Pr. Bost, F.-Kl. Altenstadt, 3. Pr. Sckkvieder-Fried­berg. 1000-m-Lauf: 1. Pr. Bizenxrchtmstr. Klernsteuber in 2 Min. 40 S^k., 2. Pr. Heinr. Zndt-Friedberg. 3. Pr. Leutn. Ebel-Gießen, 4. Pr. Wilh. Scherb-Friedberg, den 6. Pr. ein 14jährig>er Schüler. 4xl00-m-Stasette: 1. Vr. Ver­ein für Bewegungsspi-ele-Friedberg, E.-Pr. der Brauerei !oennrnger-Frank7urt. 10x100-m- <51 «fette: 1. Pr. Verein für Bewegungsfpiele- Friedbera, E.-Pr. des Frankfurter Bürger-Bräu, 2. Pr. Verein für Bewegunasspiele-Gießen, 3. Pr. Germania - Ortenberg. F r e i W e i t s p r u u g: 1. Pr. Hans Töt-Meßen. 2. Pr. Ferd. Schudt-- Gießrn, 3. Pr. W. Schach-Lnubach. 8>-oib== sprung: 1. Pr. Ottto Köhler-Gießen, 2. Pr. Gg. Pfeiffer-Ortenberg, 3. Pr. L>ans Töt-Giehen. Diskus: 1. Pr. Ferd. Schvtt-Gießen mit 30,20 m, 2. Pr. Sehrt. Oesterling-Friedberg mit 29,60 m, 3. Pr. foenrr. Fieber-Friedberg. Rech­nungsrat Ltaas-Orbenberg brachte namens des Turnvereins dem feiernden Verein die besten Wünsche dar und ^wünschte seitens der städtischen Vertretung mehr Unterstützung und Interesse für

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letzt spreche, habe er es vorh:r verstanden, au< Begeisterung für eine große Sach' getan nrt> g - Zeigt, daß er auch sachlich sein könne. Sckcid.'- mann, der jetzt wieder Wortführer der Frakstni fei, habe dem Tag die Prägimg gegeb?n Durch fenmt Zuruf: Ter Feind steln rechts!

Vom Bureau veö intcrnalionaltU Gewerkschastsbundes.

Amsterdam, 7. Okt. (WDst TemTel. graaf" zufolge hat sich das Bureau d>- ,st n ter nationalen Gewerkschafts dun des in seiner ju Beginn des Monats dbg?) rck.'U'w Sitzung mit folgendeit Gegenständen befaßt: stck wurde besck.Lossen, eine Unterfitdjimg nach dun Stand der Sozialisierung in den v?rscki?>?nm Ländern und nach den Forderungen, di? die Ar

Büchcrtisch.

Dans Thoma-Nummer der WochenschriftDie Lese". Zum 80. Ge- burtstag des Malers und Dichters bringt die be­kannte Stuttgarter Wock^enschriftTie Lese" tm ersten Oktoberlreft ihres 10. Jahrgangs vier aus- gewählte Kapitel aus den Sckirifien Hans Thomas, drei Ysedichte und vierzehn Mbildungen nach Ge- mäLbat nnd Radierungen des Mtmeisters. Fritz Brather erzählt von der .Heimat des Künstlers, der .Herausgeber Anton Dörfler spricht vondec Kunst im allgemeinen und von tzans Thoma im beson­deren". Tie Lesechronik berichtet vom Lebensgang des Gefeierten und ein Aufsatz unterrichtet über alle Bücher von und über Thoma. Der Preis der Nummer ist 25 Pf. Sie ist durch jede Buchhandlung oder gegen Einsendung von 30 Pf. in Marken vom Verlag (Stuttgart, Schloßstr. 84) zu beziehen.

zuerst heimg^kehrten GefangEN Denn arm Groh Kurtx von einer solchen Ehrung abgesehen, weil demselben einige Tage vor fnner Ankunft die Mutter burrfj den Tod entrissen worden war. In französischer Gefangenfih>aft befinden sich noch Dein- ritfi Ruhl, Briefträger Pfeil und Ludwig Karl. In engHider Gesungen schäft Wilhelm Weitz'l.

= Li ch, 6. Okt. Auch hier sind nun schon mehrere De im kehr er eingetroffen. Sv kamen in den letzten Tagen an aus englischer Gefangen­schaft Ludwig Schöne und Philipp Kilian, aus amerikanischer Gefangenschaft Deinrich Deller, Sohn des Larrdwirts Karl Deller. Deinrich Walz hat seine Ankunft auf heimatlichem Boden schon gemeldet: er wird mit jedem Tage hier erwartet.

X M a i n z l a r, 5. Okt. Jrmerhalb der letzten Woche -ehrten aus englischer Gefangen-» schäft zwei Gefangene in unsere Gemeinde zurück. 2lls erster kam Friedrich Rein, als zweuer Wilhelm Sommer. Deinrich Rein befindet sich auf der Heim­reise: seine Eltern erhielten von ihm Nachricht aus Düsseldorf. Ludwig Brück starb im August d. Js. m französischer Gefangenschaft.

Nidda, 6. Okt. Auch h:er bereitet man den nach und nach zurückkehrenden Kriegsgefangenen aus unserer Stadt nnen würdigen Empfang, indem man sie durch Abge­ordnete begrüßen und ihre Däuftr schmücken läßt. :Fn der Bahnlwfftraße ist ihnen zu Ehren eine fcköne Ehrenpforte errichtet worden. In dm letz­ten Tagnt sind aus englischer und amerikrnischer Gefangenschaft bevefts angenommen Richard L:o- vold Kaufmann: Anton Nies, Sohu des Seiler- meisters Nies: Molkereibefitzn Karl Knest und Wechbmdermeister Karl Walther II. Karl Brch- maim nstrd in den ersten Tagen erwartet, er hat feiner Familie aus Düsseldorf geschriebrn. Aus franzöiisck>er Gefangenschaft kehrte vor einig*r Zeit nur Karl Hansel gesund zurück. Er hatte sich unter Verwundete gemischt und ungestört aus SüD- franfreid. dft Deimat erreicht. Jetzt schmachten noch etwa 15 Sölne unserer Stadt in französischer und russischer Gefangenschaft und eine Anzahl gilt als vermißt.

* Ober-Widdersheim, 6. Okt. Von nnseren Kriegsgefangenen sind nunmehr die beiden! ersten zurückgekehrt: Am 30. September Richard Weber und am 5. Oktober Ludwig Artz, beide aus englischer Gefangenschaft.

O Po hl-Göns, 6. Okt. Von den aus hiesiger Geureirrde in Kriegsgefangenschaft befind­lichen kehrte am Sonntag als erster aus englischer Gefangenschaft Robert Arnold, Sohn des Wag­ners Philipp Arnold, heim. Der Turnverein, so­wie die ganze Gemeinde, bereiteten ihm den herz­lichsten Empfang.

+ Staufenberg, 7. Okt. Aus eng­lischer Kriegsgefangenschaft sind mit den letzten Transporten weiter glüMch in die Deiq mat zurückgekehrt: Karl Kraft, Sohn des Kassen- rechners Ld. Kraft III., Ernst Rühl, Sohn des nor einigen Tagen verstorbenen Weißbindermeisters Karl Rühl I., Adolf Grölz, Sohn des Schreiners Job. Grölz und Heinrich Kaiser, Sohn des Schrei­ners Ld. Kaiser II. Kaiser erklärte, daß die Er­nährungsweise in Gefangenschaft anfangs voll­ständig unzureichend gewesen wäre, spater aber besser geworden sei. In englischer Gefangen­schaft befindet sich von hier jetzt nur noch ein Mann, der stud. med. Otto Weimar, Sohn des .Dütteningenieurs Th. Weimar, der aber in den nächsten Tagen auch eintreffen dürfte.

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Bekanntmachung

Der Sisenbahu - «onsumvereiu Gietzeu, e G. m. b. H. ist mit dem Ablauf des 30. Sep­tember 1919 in Lignidatis» getreten. In Liqui­datoren find bestellt worden die Herren Eisenbahn- Obersekretär Peter Wagner und Geschäftsführer Franz Diener, beide zu Gießen. ®r ersuchen die Gläubiger der Genossenschaft, sich alsbald bei der Genossenschaft zu melden.

Gießen, den 2. Oktober 1919.

Eisenbahn-Konsumverein Gießen, e. G. b. H- in Lignidation. [11397

Die Liguidatoren: P. Wagner. Diener.