Vie Ratifizierung des Srie-eNZvertrageS. willigen entsenden werde Die auf dem Bahnhof trauens gegen die
ciuivnixrn roctix: L-re aus oem vannyos .rauens gegm, bte qe| arbeitenden Studenten sollten mü Gewalt entfernt Sie ist der Ausfluß werden Ihre Arbeitsstätten waren von den Strci- kratisieruna und lähr
Tas hessische Gesetz geht damit in der Ent-
igembdlet
e Astoria.
2»
Anspruch zu nehmen, wenn die entscheidende
^setzlich berufenen Instanzen einer übertriebenen Demo-
Zur Liedlnngsftage in Hessen.
Man schreibt uns:
In den letzten Tagen veröffentlichten Mittei-
«rd ober nach dem hessischen Gesetzentwurf bei el!« landwirthchaftlichen Betrieben möglich fein, itboto sie nur über 100 Morgen Fläche umschsen. Tas Äiwefiünbnid. derartiges Land nur in drin-
kenden stark belagert. Militärischer Schutz hat ein- f die Streikenden ohne Widerstand
nungen in meiner Fraktion sind geteilt. — Tas Bolksbeg. lnnm lehnen wir einmütig ab. Tie Masse
kratisierung und lähmt damit die Tatkraft ber verantwortliclsen Organe.
Abg. Dr. Delbrück (D.-Natl.): Die Mei-
Deriobte ' giß ISIS-
Aus Sachsen-Koburg.
K o b u r g, 1. Juli. Die Landesversamm- lung für den Freistaat Koburg genehmigte heute einstimmig die Abfindung des Herzogs. Letzterer erhält zum Eigentum seinen bisherigen Sommersitz, das Schloß Callenberg bei Koburg mit Gut und Park, das Schlößchen Eichhof und die Meierei Rosenau, ferner einmalig l’/2 Millionen in bar und Wohnungsrecht auf Lebenszeit auf der Veste Koburg.
Die Landesvcrsammlung nahm ferner zur Resolution betreffend des Zusammenschlusses der thüringischen Staaten den Antrag an, wonach eine Volksabstimmung darüber ftattfinden soll, ob die Koburger Bevölkerung zu dem geplanten Großthüringen oder zu Bayern sich schlagen tvill.
Sfet-Km und auch Wgemevchert n-nb der Povstoict-
fteftiflen Kleinbauemwirtschaften als eAtrebens- nrrteö Borbild dienen kann und für die Beliefe- nmp Der Städte von größter Bedeutitng ist, zu l^colungszwecken ausgcteilt werden kann. Tas
irtz in MnaW. I 6. m
Mtikel mit ch das «orgrhcn her lüt echen geschallen ,6 der Krieg m AemM irbe, und tabdt den M Jing der Änechen 'N W bn« SachverUndM ij*
L « befchMg^
Annahme von Anzeigen f. btt Zaneenummer bi4 zum 91nd)mtitag vorher ohnejebeVcrbniblichkelt Dreis für \ mm Höhe für An.einen v.34mm -Breit« örtlich 15 Uf., ausmärtt 18 *31, für tHedame- anzeigen von 70 mm Breue 48 'Vf. Bei Plah- oorfchrifi20°, Aufschlag. Hauvlichrifrleiter: Aug. Goeii- Bevantwortlich liu Politik: Ang. Goetz, für den übrigen Teil: l5r. Reinhold Zenz; für den Anzeigenteil: v Beck; sämtlich in Gießen
b »lvri cnglischc Fli tihmnNuMigbnSjr genommen worden, sie n, um die 'Stabt zu beit mehrere Bomben afaö
liutflin „aus Regicrmrgskreisen" zufolge hat die Airsschnslx'ratung des neuen lressischen Sied- über das Ziel hinausschießende Entwurfes beseitigt, aber leider
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Darauf wird der Reichspräsident E b e r t die Raii mierung-5urfunbe unterfertigen, die nach Versailles telegraphiert wird, wo sie Legationsrat L e r s n e r (rlernenceau übergeben wird. Die Urkunde wird durch einen Kurier nach Versailles gebracht. Morgen Dienstag berat die Nationalversammlung die Steuervorlagen. Am Donnerstag wird Ministerpräsident Bauer seine Programmrede und der Mmister des Auswärtigen Hermann Müller seine große Rede halten.
Die Bedingungen für Deutfch-Oesterreich.
, Bern, 7. Juli. (Dolff.) Wie der Pariser Korrespondent der „Alliance Centrale" erfährt, ist die Ueberreichung des deutsch-österreich- ischen Friedens Vertrages infolge einer vollständigen Aenderuna in der Haltung ber Alliierten gegenüber Teutsch-Oesterreich verzögert worden. Um Deutsch-Oesterreich nicht in die Arme Deutschlands zu treiben, sei eine vollkommene Revision der territorialen Klauseln, sowie eine Revision der wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen bot genommen worden.
stanz, eine gefeßgeberifdje Juitiatitv auvzuüben.
Abg. Katzen st ein (Soz.): Wie leuanen nicht, daß das Referendum unter Umständen fort* schritth.mmend wirfen kann. Jedenfalls muß aber, N>mn die ^Zolksvertretung einem starken Bedürfnis das im Bvlke herrscht, nicht Rechnung trügt, die Sehnsucht bestehen, daß allein durch die Souveränität des Volkes ein Gesetz zustande kommt.
Reichsrommissar Tr. Preuß: Die Anträge dienen dazu, die Verfassung rwllkommen unüber- sickstlich zu madjen. Was dorn Volke an Otedjti-n hier mehr gegeben wird, steht in gar keinem Verlfelt- nis zu dem Schaden, der der Gesetzgebung zugo- fügt wird.
den streik abzubrechen, da sonst cneigische Matz- uahmen ergriffen werden müßten. Der Kommandierende General ließ der Streikleitung ferner lagen, daß bei dem geringsten Vorkommnis der Belagerungszuüano verhängt werden würde und daß alle Vorkehrungen getroffen seien, um sofort Truppen von allen Seiten in die Stadt zu führen, um die Mehrlieit des Volkes vor Vergewaltigung durch eine kleine Minderheit zu schützen.
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en-Konzerl
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Dina h-b-l faltet
mz klar erkennen, während das hessische Gesetz « die Interessen der künftigen Lanonehmcr ilbrt, aber der GckVhrdung der Nahrungsmittel- :*■ igimg und Ablieferung durch unbekümmerte acotungsmaßnahmen keine Beachtung schenkt, fefer Mangel erscheint durch die MöglidKeit, iß in der Durchführung des Gesetzes fei dien »sichtspnnkten Rechnung getragen wird, keines- '8» weniger bedenklich. Warum werden gegen lebe übeemrs schweren Bedrohungen der städtt-
Derfevgnng nicht im Gesetz selbst ent- ttchenoe Sicherheiten geschaffen? Alle die sach- dHttnoigen und vortrefstichen Ausführungen, die k 'Mepe^qrurtbmtq zu btejem Punkte enthält Mn im Gesetzestexr, der doch allem maß- kend, fernen Ausdruck gefunden Das sollte bei F eubgültiflcn Fassung nachgeholt werden.
। 'ifewiß ist ohne weiteres einzusehen, daß kein i>h«es Gut ein Recht auf Beftelfenbleiben hat, h« sein Boden nicht zunr Wohle der Allgemein- soweit als möglich ausgenützt wird; man
W sich auch damit emverstanden erttiroen. daß Betriebe bet 'besonders dringendem Bedarf ren ÄM ihrer Bodenfläche abzugeben haben, fo- p der vevbteibeud • Rest dadurch tu ferner Lei- fFsHlngteit nicht leidet. Man wird aber rn allen Illen den Nachweis fordern müssen, daß die Bvr- Mngmtgen für die Erhaltung mindestens an» hratb gleich hoher Puoduktion gegeben sind. An- erlaufen wir das Wohl der Siebter mit
p Wehe der Shädter.
\ Gerade in bat regionalen Siedkungsmaßnah- Lr ^Wutf^en Zonen darf nicht ^ostfeUtch die Starke des Landhungers, sonst ntüfftm auch Lage und Umfang der schlefa h ^r ntcht brndwirtschastkch genutzten Bodew- Emzelheiten der Stedlung maßsebend [? *** ist begreiflicherweise gerade
ftarfften, wo die Bevölkerung dicht ist, Lu? ?'• UI Heften auch durch die Opferung El. ^erfergung unentbehrlichen
p^mcht befriedigt werden, während dort, wo F£Mung£lajtb retchlich jur Verfügung steht Met tuü> Osten Deutschlands), über das Fehlen F. geklagt wird Eine ver-
StedekungSpoMk wird deshalb eine
F^nßwmtg der Bodenanwärter in diese Gebiete ry ahnten raüffen. So wie man Kohlen- <^L.T$neiL Orten errichtet, wo die Kohle
IMtzer Machtrgfert vorhanden ist, so soll man F dort v^ehatgat vvrnetznen, wo reichlich
r a l s an Die Presse heißt es u. a.: Die von der Streikleitung in einem Flugblatt zugesagte Aufrechterhaltung der Ordnung ist nicht übevall drrrch- gesührt worden. Auf den Sttecken stehen Züge mit Lebensmitteln, sogar mit lebendem Vieh, das nicht befördert und nicht versorgt wird. Außerdem ’todt die Kohlenversorgung in bedenklicher Weise. Die Hannoversche^ Maschinen -Aktien- geseltschaft mußte ihren Betrieb bereits einstellen. Tie Arbeiter sind damft keinesfalls einverstanden. In Setze versuchten streikende Ar- I beiter ein Stellwerk zu zerstören, woran sie jedoch durch Beamte verhindert wurden. Ter Kommandierende General lM schon am Sonntag erklären, daß er militärische Hilfe zum Schutze der Arbrfts»
Ans dem Reiche.
Die Herabsetzung der LrbcnsmrLtelprrise.
Mannheim, 7. Juli. (Wolff.) Ter Mann- hetmer Bürgerausschuß bewilligte in einer außerordentlichen Sitzung zur Deckung der ersorderlicheü Mittel für Herabsetzung der auslün- dischen Leftensmittclpreftse 3l/a 2W- rionen Mark.
Die Bewirtschaftung von Fleisch.
Berlin, <7. Jult. (Wolff.) Vom Reichs- ernährungsminksterium -lmrd mrtgeteüt: In einer Berliner Zeitung vom 5. Juli wurde gemeldet, daß die zuständige ReichSstelte den Ptcm erwäge, die Rationierung m>n Fleisch m absehbarer Zeit Mktzuheben, Wan hoffe, im Laufe der kommenden Monate vom Anstande so restlich Fleisch ernfüfoen zu können, daß die Bewirtschaftung desselben ovaau-Mllich tom 1. Oktober 1919 ab aufhören könne Tie Mitteilung entbehrt jeder tatsächlichen Begründung. An die Aufhebung der Dewirtschaftumg des Fleisches kann vorerst nicht gedacht werden.
Der Eisenbahner-Ausftan- in Hannover.
Hann-over, 7. Juli. (SBofff.) In einer Mitteilung des Kommandierenden Gene-
UwbaS Gchagte km?» -utcrmmenzufasfen: was B>Ä«^orm beglich der landlrchm schon erfüllt. Zustellung des größeren Land- £ungenügend ertrag- *X.— 4Vii I*v.*!■ 11*.- —— — < r ( m.
Aba. Dr. Koch-Kassel (Dem.): Das Volk ist das beste und sicherste Kontrollorgan, besser als ; irgend eine Kammer oder sonstige Körpersd»ast. ' Abg. Cohn (Unabl). Soz.): Der Volkscut- ' sd>eid bedeutet einen neuen Gedanken, ist aber ein 1 richtiges Mittel sür die Polüisierung der Atasfeu. ‘ Abg. Tr. Q uar ck (Soz.): Die Schwc-iz I>at die besten Erfahrungen mit dem Referendum ge- . macht. Es ist ein Bestandteil der Temokratie. Es , wäre ein 'Fehler, es nicht in die Verfassung aufzunehmen.
Abg. Tr. Delbrück (D.-natl.): Wir lehnen 1 das Volksbegehren ab, weil es sich hierbei in der Regel um Tinge handelt, die in der Oeffeitt- lichteit noch nicht hinrcid-end erörtert worden sind.
9tach weiteren Beinerkungen des Abg. Haußmann kTem.) werden die Artikel 73 und 74 unter Ablehnung aller Anträge unverändert cm- genommen.
Bei Art. 75 wird ein Abänderungsarttrag der Sozialdemokraten unb ein StreichunMantrag bet Unabhängigen abgelehnt und der Artikel in der Fassung dos EnLvurfs angenommen. Es folgt , sodann bte Annahme des Artikel 76. Dann folgt , Beratung des 6. Abschnittes „die Reichsverwab- ttmg".
Abg. Quar ck (Soz.) berichtet über Art. 78 Die Art. 78—87 werden ohne Erörterung nach den AuAschutzbeschlüssen angenommen.
Bei Art. 88 bett. Telegraphenwesen bittet der bavri'lschc Gesandte van Preger unb der Reichs' ’ tontmiffer Tr. Preuß um vorläufige Aussetzung , der Beratung. Das Haus tritt jedoch diesem Wunsche nicht bet
Abschnitt "2 des Art. 82 bestimmt: Verordnungen jeher Art erläßt die Reichsregierung mit Zustimmung des Rc^chsrates. Tie Reichsregierung tarnt biile Befugnis mit Austirnmung des Reichsrates alicb dem Postminilter übertragen.
Abg. Tr. Steinkopf(Soz) beantragt Streichung des Arttkels. Nach der Vevemh^ittichung des Postwesens bat Mitwirkung des Reichsrates qritten Sinn mehr. Außerdem tritt diese Bestimntung in Widerspruch zu Art. 77, wo bas VerordnmngSwesen allgemein geregelt ist. Nach kurzer Debatte wird Abs. 3 des Art. 88 gemäß dem Anträge Steinkopf gestrichen. Im übrigen wird der Artikel angenommen.
Töe 23e ft-immun gen über die Reichsei sen- bahn werden ojyte Erörterung angenommen./
Art. 97 gibtöem Reich das Recht auf Hebet- nähme der schiffbaren Wasserstraßen. Ein gemeinsamer Antrag des Zentrums, der Demokraten unb der T. V. P. will btc Nutzung der Wasserkräfte und die Regelung des allgemeinen Gebrauches der Wasserstraßen den Ländern überlassen.
97 wird unveränd?rt angenommen^ Ter übrige Teil des letzten Abschnittes wird unverändert angenommen. Hinzugefügt totrb aut An^ trag sämtlicher Parteren außer den Unabhängig« ein Art. 100 a, wonach das Reich alle Seezeichen übernimmt.
Tatcnn vertagt sich das Haus.
Nächste Sitzung Tienstaa 8 Uhr. Steuergesetze.
Schluß 6.40 Uhr.
A«» Hessen.
S. Darmstadt, 4. Juli. Der Lande»- ausschuß der Demokratischen Partei tagte am Mittwoch den 2. Juli in Darmstadt im Fürsvensaal, und war aus 15 Kreisen des Landes gut besucht. Zunächst berichtete FinanzministeH H e n r i d) über die Haltung der Fraktion der Deutschen denwkrattschen Partei in der National- verswumlung zur Friedens frag e. Es schloß sich eine längere Aussprache an, die ihre Zusammenfassung m einer non Justizrat Reh- Alsfeld .vorgeschlagenen Entschließung sand:
,, ,.,Der Lcmbesausschuß der Deutschen Demokratischen Partei m Hessen erkennt an, daß feine Ster tretet in der Nationalversammlung ihr ablehnendes Votum in der Friedensftage aus uuv-t» fter Uebetzeugung heraus abgegeben haben. Er bedauert aber, daß aus dem Verhalten oer Mehr-
1 der Fraktion in der Nationalversammlung btc Folgerung gezogen werden mußte, bie Ver- tteteic der Partei aus bet Regierung cmsschstben zu 1-llsert. Er betrachtet diese Maßnahme aber nut als eine vorübergehende unb spricht die Erwartung ans, ^aß die Fraktion nach wie vor bereit ist. sich in Gemeinschaft mit der bisherigen Mehrheit für die Durchführung einer demokratischen und sozialen Politik einzusetzeu." .
"Sodamt sprach Pros. U r st a d t - Gießen übet das Landgesetz. Die Stellungnahme dec Volks- kaulincrfraktion fand allgemeine Zustimmung. Schließlich wurde dann nod) das Minister- pea sionssesetz besprochert.
Hr. 156
Ter Lietzener Anzeige, «htzemt tätlich, außer Sonn- unb Feiertags.
vezugspreir:
montttL JJlf.l.60,oierte(- tatn-i'ch Mt. 4.8V durch Abtzolk- a. 3n>eigftefleu monail Mk. 1.50; durch diePost Mk.4.5Sviertel- \8tepL ansfchi. Bcstsüq. sterniprecb - StefeMfiffe: für bieSchi»^tle»«ng 112 Verlag, Svesch-ittofteUeSI ÜMfcbeihftir Drabtuach- nchkc-n: «nzat-er Lietzen.
pgßich«ciaaia:
.ftcmMrtt «. M. 11686
Deutsche Nationalversammlung.
Weimar, 7. Juli.
Ptäi ident FeHvenbach eröffnet die Sitzung um 2 Uhr 25 Minuten.
Es ist eine Gesetzesvorlage über ine Anrechnung der während des Krieges! -utLck- gelegten Dienstzeit angegangen.
Ter Abg. Thomsen (bei keiner Fraktion, 4. Wahlkreis, ScÄeÄvig-Hokstan) hat fern Mandat nieber gelegt.
Ter Beirat des ReichSnftnisteriumS deS Innen:, Abteilung Elsaß-Loihrttcaen, hat einen telegraphischen Einspruch gegen btt Mißachttmg bes Selbstbestimmun gerechtes Elsaß-Lothrin- gen s im Friedensvertvage eingereicht.
Tas Haus setzt darauf die
Beratung der Berfassungsvorliige beim 5. Abschnitt über die Reichsgesetzgebung (Artikel 69) fort. Der Artikel bestimmt: Die Gesetzes- Vorlagen werden von der Reichsregierung ober aus der Mitte des Reichstages emgebnadit.
Die Abg. Frau Agnes u. Genossen (Unalch.) beantragen einen Zusatz: Ter ReichswirtschaftSrat betefligt sich an der Gesetzgebung nach den Bestimmungen der Ltersassung. Im übrigen wird die reichsgeießliche Teilnahme der Arbeiterräte an der Gesetzgebung geregelt.
Negienrngskommissar Dr. P r e u ß wendet sich gegen den Anttag der Unabhängigen und bittet, es bei bet Bestimmung zu belassen, in der ganz klar unb korrekt ausgedrückt wird, daß die Gesetzes- Vorlagen von der Reichs re gie rutig ober aus der Mitte des Reichstages eingebradjit 1 »erben. Auf bte Anregung der Unalchämgigen tbime man bei der Beratung des Artikels 162 zurückkommen.
Aba. Braß (Unabh.) vermißt in Artikel 69 entsprechend den Antrag Agnes, daß amh der Reichswirtschaftsvat das Rocht zur (Anbringung von Vorlagen haben soll. Tie Ausführungen von Dr. Preuß erllArt der Redner nicht als ausreich eist».
Tie Abstimmung über den Antrag der Unabhä-ngigen bleibt zwerfekhaft. Die Auszählung^ ergibt 110 Stimmen dagegen unb 89 Stimmen ür den Antrag Agnes. Tas Haus ist also nicht beschlußfähig. Ter Präsibent beraumt um 3/<3 Uhr d-ie nächste Sitzung auf 3 Uhr an, in der .Hoffnung, daß bis dahin die zur Beschlllßfaffung erforderliche Anzahl von Mitgliedern erscheint.
Präsident Fehrenbach eröffnet die zweite Sitzung um 3 Uhr 5 Min.
Der Anttag A g wes (ll.S.P.) wird abgelehnt.
Bei den Arttkeln 73 und 74 be^nttagt die Deutsche Volkspartei Streichung des Ar- tttds 74, welcher bestimmt: Ein vorn Reichstag beschlosienes Gesetz ist vor der Verkündung zum Volksentscheid zu bringen, wenn es der Nerch^vAident binnen eines Monats bestimmt. Ein Gesetz, dessen Verkündung auf Anttag von mindestens einem Drittel des Reichstags ausgesetzt nririv ist dem Volksentscheid zu uuter- bwiten, wenn es ein Zwanzigstel der stimmberechtigten Wähler beantragt. Im übrigen sieht der Artikel 74 eine Volksabstimmung vor, wenn ein Zehntel der Sttmmberechtigten das Begehren nach einem Gesetz stellen.
Die Unabhängigen beantragen für den ersten Satz die Fassung: Die Reichsregierung hat ein Gesetz vor bet Verkündung binnen eines Monats nach her Schluhabstimmung int Reichstage zur Volksentscheidung zu bringen.
Die Mehrheitssozialisten beantragen für den zweiten Satz die Fasfimg: Ein Gesetz ist dem Volksentscheid zu unterbreiten, wenn ein Zehntel der Stimmberechtigten es binnen zweier Monate nach der Schlußabstimmung int Reichstag fordert.
Abg. Dr. Heinze (D. V.): Der Ausschuß i hat gegenüber oer Vorlage die Möglichkeit des 1
xbiaumt worden ist. Tas ist die Forderung, daß znses Gesetz neben feinen sozialen Wirkungen un- htemgt auch dem landwirtschaftlichen Fortschritt und daß alles zu vermeiden sei, -k:—, vuiwnur geeignet wäre, die landwirtschaftliche Pro
ei ff 2Mtssekrrlät öiHtion zu verringern. Den heute besonders wich- m Mextko gibt bekanc Mot Grundsatz, mangelhaft bewirtschaftetes Land en btn erwarteten ftoti Besiedlung zu intensiverer Ausnützung zu irom aus Deutsä ®CO1' verlaßt man in dem Augenblick, in dem tung sei *“ fldkttet daß em mustergültig geleiteter land-
WnteWwwr £ •T*Q*x^t- •S8ct™6'. .^»toiern. und emng Wiens.
i. «Wolff.) Der „Neue lq rngeblich autbenlischen tt ungarische» Gesaii ugasse stammen sollen, (ii jur Eroberung Wie, fÄä Man1 »1ÄÄ3 ” wolhto bebcutuneito-j. _________
öeö Tevoi von hlmdarau narf> allem zu erwarten ist — auf
.....
Neue Verhandlungen zu dem Abkommen über die besetzten Gebiete.
Berlin, 7. Juli. (WTB.) Wie die „Deutsche Allgemeine Zeitung" zu dem Abkommen über diebesetzten Gebiete erfährt, hat trotz der grundsätzlichen Annahme das Auswärtige Amt wegen der ungewöhnlichen Härten des Abkommens nochmals Clemenceau Verhandlungen vvr- geschlagen. Clemenceau hat sich zu Besprechungen grundsätzlich bereit erklärt. Die Verhandlungen werden vom Reichsministerium des Innern geführt, das den Unterstaatssekretär Lewald damit beauftragte, der von dem zum Reichskommissar sür die Rhein- landc ernannten Regierungspräsidenten von Cöln, v. Starck, nach Versailles begleitet sein wird.
Der Abtransport der Deutschen aus Riga.
Be r l i n, 7. Juli. (Wolff.) Das V o r g e he n der deutschfeindlichen Elemente gegen Riga macht den beschleunigten Abttcmsport der in der Stabt befindlichen 6000 Deutschen dringend nötig, und zwar muß dieser auf dem Seeweg erfolgen wegen der mangelhaften Ketstungsfehigkett der eingleisigen Bahn. Zur Ver- füanmg stauben hierfür bte (Dampfet „So em» n o ö e x" und „S chleswi g", die bei allerencff.er Velvgung 6000 Menschen HLlten fvrtschasten Faunen. Der Dampfer ..Hannover" hatte aus früherer Zeit her Fahrerlaubnis, bte der „Schleswig" mußte erst bcanteagt werden, wurde aber abgelehnt. Dtes ist wieder ein Beweis dafür, daß es unseren Gegnern nicht genügt, das Deutschtum aus dem Baltittnn herauszudrücken, sondern, daß sie ihr System, die Ausrottung der Deutschen und ihren Kamps gegen Frauen und ihnber schonungslos auchnach Unterzeichnung des Friedens fortsetzen. Für alle Folgen, die durch die Verhinderung der Rettung entstehm, trägt die Entente die Äeraittwortung^
genutzten Fläche umfaßt, die Volkswirtgünstigstr Mischung der landwirtschaft- ßen als erreicht anfteht unb besold von einerEntei ug gutbewirtschafteten dort isüch abfee^t, nimmt das Mche N'-esotz auf die gegenwärtige Bodenveriei- ......... «8 keine Rücksicht. Nun habe« nur aber bekannt- Snte trrttatSbMawt.:" J 6 hi fetten schon ein so starkes Übergewicht UcteMM m *,fln Klein- nab Mittelbefftzes (95.5 Prozent), daß T*" weitergehende SScrringerung der größeren wlitr tu eurem Sinken deS Bodenertrages führen »Ärde unb . deshalb für die Ernährung der All- etacinbrü von Nachteil wäre. Die ewzelnen Be- iaatrautoett des Reichsgesehes laßen die Hebung Ifer Produktion als eines seiner wichttaen Ziele
sb9. Zahrgiing Dienstag, 8. Juli 1919
Gietzener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
5u»lliimranMni<f u. Verlag: vrSHI'sche Univ..Vach- u. Skm6re<erei B. £«nge. S*riftlekung, Seschästrftelle u. vruckerel- Schulftr. 7.
UMYftWü.r# fvi Qfbnter ^mnsSfea?te wett über das kürzlich in zweiter stMWktt dkl Wüte ;lf(uB8 bevatem Reichssiedlungsgesetz lfinaus. WWi. ZZHreild dieses m solchen Gebieten, in welchen der
Fick. (L.-rfe mn A l,indwirtsd«ftliche Großbetrieb 1100ha und mehr) als 13 Prozent der gesamten landwirt-
haltens knebln imttlta.
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’ «olkvstnnmng Die In R^nbet&fä tesrateinige über das
nt tr r? ^SnbnK V-mste dieses Gefetzentwurses beseitigt, aber leider S'i benfflihe v" sehr wesentliches Moment noch immer außer NN'atm bte Werb™ "ht gelassen, dessen Berücksichtigung schon bei der R} mit eutobüiirfrtn Herstellung des ursprünglid)en Entwurfes ver- ’itttgten Staate*** f (timimt tnnrb<*n ifi1 tfr hi» C&nrhmn. KaCi d. man fragt Ül2 Ä
*«ö MU«, nofl) besondere mnbnii' was geeignet Ttaatssekrelär fluftwn zu vc
Berlin, 7. Juli. (Wolffl Im Staaten*
M 6 wurde heute der Ratifizierung
5-ariff-n. toor^Tbie ©iärento olmTSibeiftänb hwn ei?un« St0 nä A l-n räumten. Am Mont<m morgen ent-
beraten, morin nrnhrschemlich nur kl »i iui v niimiuiu uv. Xy ic jj\ u, |C
Zusw-rttz«, 6t rm a n N.R ü I ter sprech", wird.


