Ausgabe 
7.10.1919
 
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Rahau.

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jtt Landral Schmid (in berufen worden. Gt Ministers Heine für die iHgememe Referat d6 nem übernehmen und i übersiedeln. Landra sbruch bet Revobttior u oerfeßt Worben. 6t t tätig.

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Das Amtsvrr kündigungs blatt 3tr. 99 vom 6. Oktober enthält: Tie Kirchen- und jSttftuugsvoranschläge für 1920 und 1920/22. l^üifaiinmg der Korisabdeckereroerzeichnisse. , Schwemerotlarrf. Ausschluß unzuverlässiger Personen vom Handel; hier: des Handelsmannes Simon Schönfeld in Ziegeldach Gefunden und Verloren. Feldbexeinigung Rabertshausen; hier ben all/genlLmen Melioratwnsplan. Feldbereini- rpmg in der Gemarkung Älein-Linden.

Schweinerotlaus (Backsteinblabtern) sind tzn dem Gehöfte des Adolf Bornmann in Ulphe ^gestellt worden. Die Sperrmaßregeln sind an- .geordnet worden.

Ausschluß unzuverlässiger Per­sonen vom Handel. Gemäß Beschluß des Kreisausschuffes vom 27. September 1919 wird der Handelsmann Simon Schönfeld in Kesselbach zum Handel mit Vieh. Fleisch und Fleischwaren wieder zu-gelassen.

Gefunden undBerloren. In der Zeit vom 15.30. September 1919 wurden in hiesiger Stadt gesunden: 5 Portemonnaies mit Inhalt, 2 Halsketten, 1 Waschkorb, 1 Kvrbdeckchen und Pa piergeld; verloren: 1 grünliches Geldmäppchen mit <87 Mk. Inhalt, 1 brauner Wintcrdamcnmantel, 1 grüne Schülermütze, 1 Portemonnaie mit 250 Mark und eine Monatskarte Inhalt, 1 graukarier- tcr Rock mit Taschen, Inhalt eine Zigarrentasche mit einer Zigarve, 1 Holzabsuhrfchein der Stadt Gießen, 1 graues Mäppchen mit 78 Mk. Inhalt, 1 rote Brieftasche mit 20 Mk. Papiergeld, ein Mi- litärpaß undKohkenbezugschttn Inhalt, 1 goldenes Gliederarmband, 1 Tamenbrosche, gefaßtes Zwei­markstück mit zwei Kaiserbildern, 100 Mark in zwei r^ünfzigmarkscbeinen, 1 schwarzer Geldbeutel, un­gefähr 47 Mk. Inhalt, 1 schwarzes Samthand-- täschchen mit 20 Mk. in Papier und Lebensmittel- auSweiskarte Inhalt und 1 Handt-äschcheu mit einer Brieftasche, 2 Portenwnuaies, Brot- und andere Marken. 1 Brille, 1 Taschentuch. 1 Handschuh und Schlüssel Inhalt.

Sport»

Fußball.

Gießen, 6. Ott. Am Sonntag sanden auf bem Sportplätze an der Hardt die ersten dies- fährigen Verbandsspiele statt. Am Vormittag spiel­ten die 3. Mannschaft des B. s. B. Marburg gegen B. f. R- 1900 E. B. Gießen. Rach wechselvollem Spiel gewann die hiesige Mannschaft mit 5 :2 Toren Nachmittags 2 Uhr traten die 2. Mann­schaften beider Vereine gegenüber. Diesmal blieb Marburg mit 4 :1 Toren Sieger. Die hiesige Mannschaft trat allzu siegesgewiß an. Dies kostete ihr das Spiel. Auch das aufopfernde Spiel in der zweiten Spielhälste konnte daran nichts mehr ändern. Schiedsrichter in beiden Spielen sehr schlecht. Anschließend traten sich die Ligamann- schasten des B. f. B. Weidenau und des V .f. R. 1900 gegenüber. Dieses Spiel war sehr schwer und brachte sehr spannende Momente. Bei der Dalb- Zeft führte Gießen mit 1 :0 Toren. Ein voll­kommenes Versagen des rechten Läufers und Ver­teidigers verhalf kbwf Weidenau in der zweiten Hälfte zu 2 Toren und konnte demnach das Spiel mit 2 :1 für sich entscheiden. Den Spielen wohnte eine Zuschauermenge von über 700 Personen bei, die mit Interesse und Spannung dem Spiel­verlauf folgte. Für Gießen bedeutete diese Zu-

schauermcngc tuten Rekord. Hoffentlich wirb sich das Interesse bei der hiesigen Einwohnerschaft für die Spiel- und Sportbewegung, die doch ein dringendes Bedürfnis, unserer Jugend bedeutet, bald so steigen, daß wir mit unseren kleineren Nachbarstädten Wetzlar und Marburg, die uns hierin weit überflügelt haben, konkurrieren können: bei ihnen sind z. B. auch Vertreter der Schulen und Behörden stets anwesend.

Hochscbulncichricbten.

kr. Frankfurt a. M., 6. Ökt. Dem ger­manischen Seminar der Frankfurter Universität wurde ein t h e a te r w i s sen s ch a s t l iches In- stitut ungegliedert. Es soll an Michern, Bil­dern, Modellen und Planen, die Ährmittel ge­schaffen werden für Vorlesungen und Hebungen über die Geschichte des Theaters, Dramaturgie, Regie und Bühnenkunst. Tic Sammlung soll zu einem Theatermuseum erweitert werden. Tie Tätigkeit der theaterwissenschaftlichen Abteilung beginnt in diesem Wintersemester unter Leitung von Professor Petersen und Tr. Pfeiffer-Belli, die vorerst Shake­speares Hamlet und feilte Aufführung auf der Büchte bchartdeln werden. Tie Seminarübungen werden teilweise auf den Frankfurter Bühnen ab-> gehalten.

Vermischtes.

* Berlin, 6. Okt. (Wolff.) DemLo­kalanzeiger" zufolge ist int Schwarzwald Schneefall eingetreten.

Atrchliche Nachrichten.

Israel. Religionsgemeinde. Gvttcs- dienst in der Synagoge (Süv-Anlage). Donners­tag den 9. und Freitag den 10. Okt. 1919 :Laub- I) ü 11 e n f c ft. L Tag. Vorabend: 5.45 Uhr. Mor­gens : 8.30. Predigt. 2. Tag. Vorabend: 5.45. Morgens: 8.30. Abends: 5.30.

Israel. Religions - Gesellschaft. Donnerstag den 9. und Freitag den 10. Okt. 1919. Hütten fest. 1. Tag: Vorabend 5.30. Bar­mittag ß.OO. Predigt. Nachmittag 4.00. 2. Tag: Vorabend 6.30. Vormittag 8.00. Sabbatfeier den 11. Okt. 1919. Vorabend 5.15. Vormittag 8.00. Nachmittag 4.00 Sabbatausgang 6.30. Wochengottesdienst: morgens 6.30, abends 5.00.

Letzte Nachrichten.

Zollverhandlinrgen mit der Entente.

Berkin, 6. Okt. (Wolff.) DieB. Z." mel­det, daß die von Erzberger angctüitingte Kon-, f er en 5 mit den Ententevertretern, die den Zweck haben sollte, dasLoch im Westen" zu ver­stopfen, in Versailles, stattfindet. Tie deutsche Ab­ordnung unter Führung des Unterstaatssekretärs Bergmann vom Reichsftnanzministerium ist gestern in Versailles cutgetroffen Für Frankreich werden die Verhandlungen vom Wiederaufbau-' Minister L 0 u ch e u r geleitet

Werter meldet das Blatt, daß über die Um­satzsteuer ein .Kompromiß zwischen den drei Reyierungsgruppen zustande gekommen ift Der Satz der Umsatzsteuer ist mtt P/s Prozent für feien Satz bis zur letzten Hand festgelegt.

Wilsons Krankheit.

Köln, 7. Okt. iPrivattel.) TieKöln. Ztg." meldet aus Bern: liefet Wilsons^Kr-ankheit

bcrinntt derCorrrcre Ma Sera", 8atz 6er be­deutendste Nervenspezialarzt Amerikas an fein Krankenlager gerufen fjurb-?. Er stellte fest, daß Wilson infolge Erschöpfung an fixen Ideen u nd Ma ge n stö r un gen leide. Es wird elektrische Massage und Strahlenbehandlung an- grirondt. lieber den Ernst der Erkrankung besteht kein Zweifel.

Die Einiguttgsbestrcbungcn in der Sozialdemokratie.

Berlin, 6. Okt. Gestern sand im Herren­haus eine von 40 Delegierten aus dem ganzen Reich beschickte Tel eg irrten Versammlung der Zenttalsttile für Einigung der Sozialdemokra­tie statt. Einleitend wurde ein Kompetenz- streit zwischen dem vom deutschen Sozialistentag eingesetzten Vierzehner-Ausschuß unb dem Vorstand der Zentralstelle behandelt. Ter Ausschuß hatte be­ansprucht, die Führung des Vereins zu überneh­men. Demgegenüber erklärte der Vorstand, daß er bereit sei. hinsichtlich der dem Ausschuß übertra­genen politischen Aufgaben mit diesem zusammen­zuarbeiten, es jedoch ablehne, eine Körperschaft, die nicht von der Organisation eingesetzt sei, als füh­rend anzuerßennen. Rach langer, teilweise erregter Debatte wurde mit großer Mehrheit bffchlossen, den Standpunkt des Vorstandes gutzuheißen. Hierauf wurden die Satzungen des Vereins durchberaten und angenommen. Die Organisation erstreckt sich über ganz Deutschland und hat Distriktsverbände als Unterabteilungen. An der Spitze steht neben dem Vorstand rin Kvntrollausschuß. In den Wah­len wurden Eduard Bernstein (S.P.D. 1 und Nerlich (U.S.P.T.) als Vorsitzende gewählt. Weiter gehören dem Vorstand an Kaliski (S.P.D.), Nestripke (ll.S. P. D.> und andere. (F. Z.)

ScheiÄeuunm für Aufklärung im Ausland.

Köln, 7. Ott. Die,Miln. Ztg." meldet aus Newhorf piom 6. 40.: TieNewport Times" wollen erfahren, daß Scheidemann versucht, ein großes internüttmrales Pressebursru zu bilden, das die auswärtige Presse mit für Deutschland günstigen Artikeln versechm soll.

Die Akkordarbeit.

Düsseldorf, 6. Okt. (WB.) Nach dem neu abgeschlossen>en Tarifvertrag erklärten die Ar­beiter der Metallindustrie Düsseldorfs und Umgebung sich mit der Wiedereinfübrung der Akkordarbeit einverstanden.

Ein nationaler Block in Frankreich.

Zürich, 6. Ott. Wie demDerl. Lokal- Anzriger" gemeldet wird, gründeten nach- Pariser Blättern zehn republikainsche Gruppeti gestern in Varis einen na ti onalen Block und zwar im Hinblick aus die Wahlen mit einem einheitlichen Programm gegen den Bolschewismus.

Die vorläufige Regierungsform in Elsaft-Lochringen.

Paris, 5. Okt. (Wolff.) Havas. Die Kammer stimmte am Samstag morgen dem Projekt zu, das auf die vorläufige Re­gierungsform in Elsaß-Lothrin­gen sich bezieht und dieses Land unter den gegenwärtigen Regierungsverhältnissen läßt und erklärt, daß die französischen Gesetze erst dann an gewendet werden sollen, wenn die Vertreter Elsaß-Lothringens ihre Plätze im französischen Parlament einnehnren wer­

den. Dor der Wsttmucung Wer das T rt versichert der Abg. Lemire, der von der ganzen Versammlung mit Beifall begrüßt wurde, Millerand der Einhelligkeit bc-:- Wil­lens der französischen stammet, Elsaß Lo­thringen triejenigen Gesetze zu geben, Ne­ben legitimen Interessen, ben Traditionen: und der unverbrüchlichen Liebe des Land» > zu Frankreich entsprächen. Er ersuchte '.Wille-« ranb, durch die Verwaltungsbehörben beu elsässischen Dialekt remitieren zu lassen^ der dem deutschen Einfluß widerstanden hätte und sagte, daß die Zuneigung zu Frankreich in keiner Weise von einer Totalen Frage abhängen dürfe. Der'Berichterstatter des Pro­jekts, Bonnevay, schloß sich den Worten des Abbes Lomire an und bemerkte: Wir erwarten hier in der neuen Kammer die l4kt- tretet von Elsaß-Lothringen, die seit 48 Iah-, ren von unserem Boden verbannt waren. (Beifall auf allen Bänken.) Ter Vizepräsident der Kammer Pe rre t, der die Sitzung präsi­dierte, erklärte daß sich die ganze Kammer, den Worten des Berichterstatters anschlreße. und richte einen brüderlichen Gruß an hir Brüder in Elsaß-Lothringen, die sich endlich im gemeinsamen Vaterlande zusammenfiw den. (Beifall auf allen Bänken.)

Die Wohnungsnot in Frankreich.

Bern, 7. Ott. (L.-A.)^ Nach einer Paristi Statistik wollen firf? mehr als 300 000 Flächt- linge aus den besetzten Gebi'ten hl Paris niedergelassen und vermögen keine freien Wohnungen zu finden.

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Goldene Medaille 1919 Silb. Staatspreis

Einfuhrmesse Frankfurt a.M.

Ausstellungsstand Nr. 8 a (Zelt)

AMBI, Abt. N, Berlin- Johannisthal.

Vehördttche Anzeigen.

Bekanntmachung.

Die nachstehende Verordnung wird hiermit zur öffentlichen Kemttnis gebracht.

Gießen, bat 29. September 1919.

Ter Oberbürgermeister. I. V.: Krenzien.

Verordnung

gegen den Wucher bei Vermittlung von Mieträumen. Vom 31. Juli 1919.

Auf Grund dcs § 1 des Gesetzes über eine ver­einfachte Form der Gesetzgebung für die Zwecke der Uebergmgswirtscbaft vom 17. April 1919 (Reichs-Gesetzblatt S. 394) wird von dem Reichs- Ministerium mit Zustimmung des Staatenaus­schusses und des von der verfassunggebenden Deut­schen Nationalversammlung gewählterc Ausschus­ses folgendes verordnet:

§ 1.

Es ist verboten, durch öffentliche Bekannt­machungen ober sonstige Mitteilungen, die für einen größeren Perfonenkveis bestimmt sind,

1. Belohnungen für den Oiachweis von Miet- raumen oder den Abschluß von Miet­verträgen über Mieträume auszusetzen.

2. Mieträume unter einer Deckadresse (Buch- sdabenadvesse und derleichen) anzubieten.

3. Mieträume mrzubieten unter Aufforderung girr Abgabe von Preisangeboten.

4. Mietwohnungen unter der Bedingung des gleichzeitigen Erwerbes von Einrichtungs- gegenständen anzubieten.

§ 2.

Wer dem Verbote des § 1 vorsMich zuwider- handelt, wird mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark bestraft.

§ 3.

Die glerche Straße (§ 2) trrsft denjenigen, welcher sich für den Nachweis oder die Bermitt- llung von Mietvöumen von dem Mieter Ver- rnögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die einen von der GemcmdebeHörde für Rechtsge­schäfte dieser Art festgesetzten Satz übersteigen. Tie Gemeindebehörden sind zur Festsetzung derartiger Sätze berechtigt.

§ 4.

Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Ver­kündigung in Kraft. Ter Reichsarbeitsminister be­stimmt den Zeitpunkt, an dem sie außer Kraft tritt; sie tritt spätestens am 31. Tezember 1920 außer Kraft. 11518 B

Weimar, den 31. Juli 1919.

Tas Reichs Ministerium.

_______Bauer._____________

Verdingung.

Die Lieferung von Herden und Oefeu (2 Lose) für den Kleümwhnungsbau in der Mühlstraße (Gruppe ) soll

Montag den 13. Oktober d. I., vormittags 10 Uhr, öffentlich verdungen werben

Angebote auf Vordruck, der bet uns erhälttrch, sind bis zum genannten Termin an uns emzu- reichen Zuschlagssrist 3 Wochen.

^Zeßen,Ln 6. Oktober 1919. U519B

7 Stadtbauamt Gießen: Braubach.

Bekanntmachung.

Versteigerung von Birken-Besenreifer.

Samstag den 11. Oktober 1919, vormittags 11 Uhr, werden int Stadthaus, Gartenstraße 2, die in ben Waldungen der Stadt Gießen sich ergebenden Birkenbesenreiser auf ben Stock in elf Losen meistbietenb versteigert.

Gießen, den 3. Otto der 1919. 11501B

Der Oberbürgermeister, I. B.: vr. R 0 s e u b e r g.

Bekanntmachung

Betr.: Pserdeaumahme.

Die Pferdebesitzer in hiesiger Stadt werden hiermit aufgeforbert, ihre Pferde am kommenden Mittwoch, den 8. Oktober 1919, auf dem Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 12, anzu­melden.

Der festgesetzte Termin ist ernztchalten.

Gießen, den 6. Oktober 1919. 11516B

Der Oberbürgermeister lLebensmittriäutt).

Bekanntmachung.

Betr.: Milch.

Infolge ungenügender Belieferung der Stadt Gießen mit Milch können

Diens ta gden 7. d. Mt5 Donners tag den 9. d. Mts., S amstag den 11. d. Mts.

die auf 1/2 Liter lautenden Milchmarstn nur mit 1/4 Liter Milch beliefert werden.

Gießen, den 6. Oktober 1919. 11517B

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Freilvillige Verßeigemg.

Am Samstag den 11. Oktober 1919, vormittags 11 Uhr, sollen auf dem Rat­hause dahier die nachstehend verzeichneten, rm Grundbuche der Gemarkung Alsfeld den -jofef ^roidl, Else Froidl und Hildegard Froidl zuge­schriebenen Grundstücke, nämlich

Flur XXX, 332/10 Hofrrite Stößt auf de Hohl­gärten 300 qm Wohnhaus, Marburger Straße 63, t_

Flur XXX, 334/io Grabgarten baiclbft 473 qm,

zur nochmaligen öffentlichen ftriwilligen Verstei­gerung gebracht werden. Die Verftergerungsbedri^ gungen sowie der Auszug aus dem Grundbuch können auf dem Geschäftszimmer des Hepischen Ortsgerichts während der Geschästsstunden ern- gesehen werden.

Alsfeld, ben 1. Oktober 1919.

, Hessisches Ortsgericht Wsfelb.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Klein-Linden für 1919 liegt von Mittwoch den 8. d. Mts. ab eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters Mr Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht w«den.

Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizuttagen haben.

Klein-Linden, den 6. Oktober 1919. Hessische Bürgermeisterei.

Jung. 11507

Bekanntmachung.

Montag den 13. Oktober 1919, vor­mittags 9 V2 Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gießen im Distrikt des Forstwarts Geisel dahier (Abt. Strauch 105a, 105b, Brand 110b, 110c) versteigert:

271 Fichtenderbstangen 1. Kl. mit 25,73 Fstm., 709 Fichtenderbstangen 2. Kl. mit 23,63 Fstm., 419 Fichtenreisstangen mit 5,02 Fstm.

Zusammenkunft soll am alten Steinbacher Weg, 1. Schneise, erfolgen.

Gießen, den 3. Oktober 1919. 11500B

Ter Oberbürgermeister. I. V.: vr. R 0 s e n b e r g.

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