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behördliche Anzeigen.

Reis-Verteilung

mittelamtes

91078

melden.

Bekanntmachung

Gießen, den 5. August 1919.

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamtt.

jivecks Erlangung von Öelschlagscheinen Freitag den 8. August 1919

auf Zimmer Nr. 6 des Stadt. Lebens

\ Letr.: Erlangung von Oelschlagscheinen.

Die Anbauer von Oelsaatfrüchtcn wollen sich

^tnt, Zimmer 4, zwecks Eintragung in dre Selbstversorgerliste zu melden. Spätere Meldungen können nicht mehr berücksich- - tigt werden. 91088

Gießen, den 5. August 1919.

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt),

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Vikdrnlopf BtSktejL ^Hung üboX 'ksorm Kelches 1 Kommissars für j, Sten, jtottgefimben fe nördlichen Teils i batzseld) iumfe ! ru mer aus hiva uii dessen zur ^gleich wurde tu» «i Kreis Wetzlar ti wlömubemÄrti n» «nb ihn mit te (Avvinz Nassau. nl des Kreises Bich» eis vereinigt Jnerin n Vertretn des Kr

Nachdem die h rüher dm Plan» oeises Biedenkopf £ lemlber ablehnend x >bervräfideut, um d ^gesessenen zu ter t jung des Kreises» ezirke Kassel und Sv sau) kennen zu [nr mgsrat Krause ta- tteiligten an On iefm 3tottf finde »rm ittags 9 Ubt, statt, M bet d»e mbcmtRxt'i achten der Mhv es Auskmft | pa et sollen.

*r. Biedenko^, 5. ii I xe mormchr ihr Li Minde Battenberg?

fet Trauer^ tt

Reich UM " .-II Da die Zwangsbewirtschastung von Brotgetreide M geM^W and Gerste gemäß den Bestimmungen der Reichs- ^italicderu«etreideordnung für: die Ernte 1919 auch für das n JL in bö1 'Jr nnte Wirtschaftsjahr aufrecht erhalten bleibt, sind Ä-ndesgesE-'U neue Selbstversorgerlisten für 1919 SSÄV«192? nach dem vorjährigen Muster

Ful/5^<E «ufru stellen. Es toitb hierbei bemerkt, daß m M Dir solche Personen als Selbstversorger mrerkannt tt/xLt und in die Liste ausgenommen werden, die mit

ihrem selbstgeernteten Brotgetreide und Gerste bis nu ber mindestens.Movember 1919 für sich und ihre m ^Xvbeü £ M rtainilienangehörigen auskommen.

her Die zur Ernährung der Srlbstversorger und

n - ® PI Fütterung des im Betriebe gehaltenen Viehs

iflibw; m dir M bestimmten Mengen Brotgetreide und Gerste wer- i tzeE $lr tat noch bekanntgegeben.

<d«n. ' Interessenten werden ersucht, sich b i s s p ä t e-

srens 9. d. M. auf dem Lebensmittel-

Gevichtrscraz.

Pwzeh Wagner und Genossen.

[1 Marburg, 5. Aug. Bor dem hiesigen Landgericht begann heute der Prozeß gegen die -ilmauer Kommunistenführer, dem praktischen Arzt T)r. Wagner, Gewer kschastsselkretä r Schnell- bacher, Redakteur Gustav Hammer und Ex- l<dient Wilhelm Schwind. Den Vorsitz führt Landgerichtsrat Tilemann, die öffentlick-e An­klage vertritt Staatsanwaltschaftsrat Spatz aus Dassel. Der Verhandlung wohnt auch Oberstaats- cnroait Gansland aus Kassel bei Bon den An- .eklagten befindet sich Schwind seit 6 Monaten in haft, die anderen wurden damals bald w eder auf freien Lftiß gesetzt. In dec Anklageschrift werden den Angeklagten im ganzen neun strafbare Hand- Iimgen, Nötigungen, zur Last gelegt Es handelt fid) um die bekannten Vorgänge in Hanau im letzten Herbst und Winter, die Straßenkrawalle, die Besetzung des Hanauer Anzeigers durch die Kommunisten, Einwirkung auf die Hanauer Zeitung, die Volksstimme und die Nachrichten regen Nichtveröffentlichung amtlicher Bekannt­machungen, die Uebernahme des Landratsamts­postens durch Dr. Wagner usw. Die Angeklagten stellen sämtlich jede strafbare Handlung in Ab- rche, dec Soldatenrat habe ihnen die Führung übertragen, damit in Hanau nichts Schlimmes passiere. Die Uebernahme des Hanauer Anzeigers fei in vollem Einverständnis mit den Besitzern erfolgt und Tr. Wagner habe rechtmäßig solange tas Landratsomt geführt, bis bte Ver­hältnisse sich geklärt hätten. Redakteur Hammer brachte übrigens folgende Erklä- rung zur Verlesung: Die Vorgänge in Hanau int Dezember 1918 und Januar 1919 find nur im Rahmen der proletarischen Revolution zu be­greifen. Wir verwahren uns deshalb dagegen, tot ein bürgerliches Gericht gestellt zu werden. Venn wir trotzdem uns hier verantworten, sv gesäneht das nur darum, weil Jrnr nichts zu scheuen haben und andererseits gerich'tsnotarisch die unwahren BehouMngm imo Ausstreuungen ge­wisser Hanauer Beamten Unter legen wollen, die zirm Einmarsch ter Regierungstruppen ins fried­liche Hanau Anlaß gab und unsere Verhaftung veranlaßte. Erst in den Nachmittags stunden trutire mit ter Vernehmung ter ersten Zeugen begonnen. Im ganzen sind etwa 80 Personen gekten. Die Verhandlungen dürften vier bis fünf Tage in Anspruch nehmen. Nach Schluß ter heu- tigm Sitzung, bte mit 20 Minuten Pause bis bt die Abendstunden dauerte, wurde Schwind auf Antrag auf freien Fuß gesetzt.

«»richt-«-

'S

= Frankfurt a. M., 5. Äug Der Ordi- mrius für römisches Recht uno deutsches bürger­liches Recht an ter Universität Frankfurt, Pro- ^sior L e w a l d, hat den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Hamburg abgelehnt. Prof lr. E. Wedekind, bisher an ter Universität Straßburg, zurzeit mit der Abhaltung von Vor­lesungen an der hiesigen Universität beauftragt, ^lhiüt einen Ruf als Direktor des Chemischen In- st.tuts an ter Forstakatemie zu Hann-Münten. In ter naturwissenschaftlichen Fakultät ter Uni­versität habilitierte sich Dr. Walter Georgii «ras Meiningen als Privatdozent für Meteorologie. Oberlandesgerichtsrat Dr. Wilhelm Herz nnrrte zum Universitätsrichter im Nebenamt er­nannt.

Bon Donnerstag den 7. d. Mts. bis Dienstag den 12. d. Mts. gelangt in den Kleinhandelsgeschäftkn auf den Bezugsabschmtt Nr 13 Reis zur Verteilung. Auf leten Bezugs- abschnitt entfällt V, Pfund zum Preise von 1 Mk.

Die Klein Handelsgeschäfte Ixtben die eingegan- i eenen Bezugslchschnitte bis spätestens den lv d. M.

eröffnet Md stM.» Städt. Lebensmittelamt, Zimmer Nr. 12, ab» mittags ab M II ^liefern.

Gießen, den 2 August 1919. 9O93B

Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

gzwahlen.________

-rteiBfür Ml Bekauntmachung.

mTcU- 2. $9 i Dir am 1. und 2. b. Mts. zur Ausgabe ge- , 3 KreisstrMm langten Lebensmittelkarten find bis Mvervämcter Vu>» f v s 1 e st e n s 9 A u g u ft 19 1 9 einer Verkaufs- »rieSbauer, Edle zur Eintragung ihrer Firma und Alftrennung (UifSat, 7. kr Kontrollabschnitte vorzulegen.

re» 8 Defalt Tie Verkaufsstellen haben die auf Bogen auf- Lmneister LW geklebten Kontrollabschnitte nebst einer Aufstellung ..fr GiFn, U W über die Anzahl ter Abschnitte nach vorgesthne- )Ll. MeN, l-^l| fentm Muster bis längstens 11. August baga, |[ 1919 dem Städtischen Lebensmittelamt (Zrm-

tncT 11) einzureichen. ___

Gieße n, den 4. August 1919. 9097B

Der Oberbürgermeister (Lebeusmittclamt).

Bekanntmachung.

Vermischte».

Erzlager im Hunsrück.

Berlin, 5 Aug. (Wolff.) DieB. Z." mel­det aus Köln: Aus dem Hunsrück wurden reiche Erzlager entdeckt. Es stellte sich heraus, dag der ganze I d a r w a l d ein reichhaltiges Erz­lager birgt. Die Erze liegen in einer Tiefe von zwei bis drei Metern und treten stellenweise an die Oberfläche. Sie enthalten 55 bis 60 Proz. Metall und bis zu 30 Proz. Mangan.

Verantwortlich für Politik: Z. V.: Ör. Reinteld Zenz.

Letzte Nschrichten.

Eine Erklärung LuLcndorffs.

Berlin, 6. Aug. General Ludendvrff teilt intBerl. Lolalanz." mit, daß die Akten der Obersten Heeresleitung und deren Zuschriftrm an die Reichsleitung im Weißbuch teilweise nicht ausgenommen roorten sind. Die Heeres­leitung habe z. B. die Aufgabe geringer französisch sprechender Teile Elsaß- Lothringens in Betracht gezogen, die Ab­tretung deutschen Gebiets im Osten aber ftir sie n i ch t i n F r a g e kommend bezeichnet.

Die Rückkehr der Kriegsgefangenen.

Versailles, 6. Aug.Humanitä" be­hauptet, vor etwa vier Wochen habe die französi­sche Regierung den deutschen Kriegsge­fangenen mitgeteilt, sie würden nach Unter­zeichnung des Friedensvertrages in ihre HeimM zurückgeschickt. Einige Tage später lxrbe man sie wissen lassen, der Rücktransport könne erst nach der Ratifizierung des Friedensvertrages beginnen. Tie Ratifizierung durch Deutschland sei nunmehr erfolgt und die Rückbeförderung doch noch nicht in Angriff genommen roorten. Das Blatt fragt, warum man warte und das gegebene Versprechen nicht halte. Es hantele sich hier um eine humani­täre Angelegenheit, die erledigt werden müsse.

Die deutschen Gefangenen in Sibirien.

B « r l i n, 5. Aug. (Wolff.) Wie wir erfahren, gaben die Alliierten noch nicht die Erlaub­nis zur Rückführung der deutschen Kriegsgefangenen in Sibirien. Ebenso konnte noch keine deutsche Hilfskom­mission nach Sibirien gesandt werden. Für die Gefangenen wird monatlich eine Million Mark aufgewendet. Zur Beschaffung von Wintersachen sind 12 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, doch hat sich die Regierung deshalb noch nicht damit abgefunten, daß die GefairgLnen auch diesen Winter noch in Sibirien bleiben sollen.

Amerika drängt auf Beendigung des Kriegs­zustandes.

Amsterdam, 5. Aug. (WTB.i Dem Prcß- büvo Radi» zufolge schreibt Döewyork World: Es wäre ein großer Schritt zur Wieterherstellung nor­maler Verhältnisse, wenn durch die Ratifizierimg des Pariser Friedensvertrages der technisch noch teftehente Kriegszustand beendet würde. Die Be­völkerung werde keinen Aufschub teilten. Die Be­endigung des Kriegszustandes stche im Geiste eines jeden Amerikaners an erster Stelle, und eine Opposition dagegen würde sich die llnzu- friebenbeit des Publikmns zuziehen und Gefahr laufen, die Sympathie des ganzen Volkes zu ver­lieren.

Memel.

Memel, 5. Äug. (WTB.) Das Memeler Dampsbovt meldet: Tas aus Memeler Stadtver­ordneten und Kreistagsabgeordneteu teö abzu­tretenden Gebietes nördlich der Memel bestehende Vocparlauient wählte in einer Sitzung, an ter die Nationallitaucr nicht teilnahmen, eine Abordnung von fünf Herren, die sich nach Paris oder Ver­sailles begeben soll, um mit den alliierten Regie­rungen durch Vermittlung des auswärtigen Amtes in Verbindung zu treten, um die Wünsche des Memelgebietes zum Ausdruck zu bringen. Tie Abordnung setzt sich aus folgenden Herren zu- famen: Geheimrat v. Schlentl^er, Lantesökonomie- rat Scheu, Gewerkschaitssekretör und Abgeordneter ter preußischen Landes Versammlung Matzies, Be­sitzer Pagalies unb Pebschulat.

Dänemark.

Kopenhagen, 5. Aug. (Wolff.) Nachdem die dänische Regierung ebenso wie die Re­gierung von Schweden und Norwegen vor kurzem die Regierung Ebert in Deutsch­land anerkennt haben, ift der bisherige deutsche Gesandte, Freiherr v. Neurath, gestern vom König zur Ueberreichung seines Beglaubigungs- schveibens empfangen roorten.

Die Kohlenkrisis.

Berlin, 6. Aug. DerBert. Lolalanz." trreftet: An ter frnrt-c vormittag im Reichswirt­schaftsministerium stattfindenten Besprechung über Maßnahmen zur Vermeidung emer Kohlen- k r i f e nehmen außer allen beteiligten Reichs- und Staatsbehörden auch die bekannten Führer ter Unternehmer- und Arbeiterorganisationen teil. Eine Zcntrumsverfammlung gegen Erzbecger.

Köln 5. Aug. Der Verlauf einer gestern stattgefundenen Versammlung ter Mittelstands- Vereinigung innerhalb ter Z en t r u ms Par t ei brachte scharfe Angriffe gegen Erzterger. Besonders rechnete Pfarrer Dr .Gescher mit Erzberger ab. indem, cc erklärte, dieser habe nicht dem Vater- laude, .sondern seinen schlrmmsten Feinden gedient. Andere Redner erklärten, Erzberger sei von einer krankhaften Renommiersucht erfüllt. Es sei zu bedauern, daß sich die Zentrumsfvakttvn hinter Errberger stelle und nicht deutlich den Trennungs-- strich gegen die (Sogialtemofratie ziehe.

Oesterreichs Antwort.

Versailles, 5. Aug. (Wolff.) Staats­kanzler Renner überreicht morgen, Mittwoch, der Friedenskonferenz die österreichische 9(ntrovrt auf den Friedensvertragsentwurf und verläßt dann auch acht Tage St. Germain mit dem größten Teil ter Delegatton.

Französisthc Truppen m Budapest.

Wien, 5. Aug. (Wolff.) Die Blätter melden, daß 2500 Manu französischer Truppen von der Szegediner Front in Budapest einmarschieren werden. Die tschecho-ftowakischr Armee rückte gestern über die Demarkationslinie vor unb ift mit schwachen Kräften im Anmarsch auf Budapest. Nach derNeuen Freien Presse" seien bereits englische Truppen von Fiume aus unterwegs nach Budapest, um an ter Besetzung ter Hauptstadt teilzunehmen.

Ein deutsches Riesenflugzeug in Polen abgeschossen.

Berlin, 5. Aug. (Wolff.) Zu dem Ab­sturz des deutschen Riesenflugzeuges

meldet daSBerÜner^ageklatt" u. a. folgendes: Das Flugzeug, das Eigentum ter deutschen Luft- reeterei ift, wurde von polnischen Grenz- chutztruppen abaeschossen. Es befand sich auf der ersten Reise, und zwar im Aufttage der ukrainischen Regierung, die das Flugzeug ge­chartert hatte. Aus technischen Grünten wurde der Flug, ter nach Podo lien führen sollte, von Breslau aus unternommen. Der Riesenapparat war vor dem Aufstieg sachgemäß geprüft worden und hatte sich als durchaus betriebsfähig und zu verlässig erwiesen. Aus diesem Grunde erschien es fast ausgeschlossen, daß das Flugzeug das Opfer eines Betriebsunfalles geworden sein sollte. Diese Annahme bestätigte sich leider, denn ter Flug apparat wurde von polnischen Grenzschutztruppen abgeschossen Sämtliche Insassen des Flugzeuges, die aus sechs Personen Besatzung und zwei Flug­gästen bestand, wurden getötet.

Jutenprogrome in der Ukraine

Amsterdam, 5. Aug. (WTB.) Laut leie» graat meldet ter Korrespondent der Times in War­schau furchtbare Einzelheiten über große I u denprogrome in der ükraine gegen die kom muniftischen Kommissare. Die erbitterte Menge nahm den Umstand, daß eine Sluzahl Kommissare Juden sind, zum Anlaß, irm unter ter jüdischen Bevölkerung zu morden und zu plündern. Zahl' reiche Personen tragen Armbinden mit ter Auf­schriftTod den Juten! Rettet Rußland!" In Schitomir sollen 1200 Juten, in Kasan 600, in Folatzin 900, in Fastow und Borditschew 2000 Ju­ten ermordet roorten sein.

Abbruch des Schweizer Generalstreiks.

Zürich, 4. Aug. (Wolff.) Tepeschen-Aaen- tur. Eine wettere Delegierten Versammlung ter A r° beiterunion Zürich hat mit 193 gegen 58 Stimmen beschlossen, den Generalstreik ad- zu b r e ch e n. Tie Arbett soll Dienstag vormittag wieder aufgenommen werden.

Forderungen der amerikanischen Arbeiter.

Washington, 5. Ang. (W.B.) Reuter. Die amerikanische Arbetterschaft erklärt in einer Adresse an das amerikanische Volk, die Ar­beiter müßten in ter Leitung der Eisen bahnen vertreten sein und das private Ka­pital müsse aus den Eisenbahnen herausgezogen werten. Seter berechtigten Forderung gegenüber dem Kapital müsse icdoch nachgekommen werten Der stellvertretende Präsident der Abteilung Eisenbahner" des amerikanischen Arbetterbundes Jewell erklärte, die Ablehnung dieser Forderung bedeute den Generalstreik.

Der zeitgemäße

Massiv-Bau:

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AMBI, Abti Berlin-Johannisthal

Versteigerung.

Am Mittwoch, den 13. Auaust, mit­tags 1 Uhr beginnend, kommen auf der Unteroffizier schule (Offizier-Kasino) Hierselbst zur öffentlichen freiwilligen Versteigerung gegen sofortige Barzahlung: Eßzimmer-Einrichtung: Büfett, Tische, Leterftühle, Vorhänge, Beleuchtungskörper.

Lesezimmer-Einrichtung: Schreibttsch, Eckschrank, Leterftühle, Ledersofa, Tische, Tep­pich, Vorhänge. Beleuchtungskörper.

Rauchzimmer-Einrichtung: Plüschsofas, Plüschsessel. Tische. Teppich, Vorhänge, Be­leuchtungskörper.

Jagdzimmer-Einrichtung: Tische, Le­derstühle, Kredenz, Panele, Standuhr, Vor­hänge, Beleuchtungskörper.

Verschiedenes: Bilder. Gemälde, Gläser, Be­stecke, Bücher, Bücherschrank, Garderoteftän- der, Eisschränke. Gartenmöbel usw.

Die Gegenstände sind gut erhallen und ist deren Besichttgung am Versteigerungstage von 8 Uhr vormittags ab gestattet.

Wetzlar, den 5. August 1919. Carl Rompf.

Steighausplatz 23. Jernspr. 43.

9112D

Bekanntmachung.

Der vom Gemeinterat durchberatene Voran­schlag der Gemeinte Staufenberg für 1919 Ri. liegt von Donnerstag den 7. August 1919 tes Freitag den 15. August 1919 auf dem Geschäfts­zimmer ter Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Innerhalb dieser Frist können Einwendungen bet uns schriftlich oder mündlich zu Protokoll voc- gebracht werten. Es ift die Erhebung einer Um­lage beschlossen, zu ter auch die Ausmärker teran» gezogen werten. ___ 9120

(Staufenberg, den 5. August 1919.

Bürgermeisterei Staufenberg.

I. B.: Meyer.

Bekanntmachung.

In unser Genossenschaftsregister wurde heute bei dem Vorschuß- und Kreditverein, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht zu Langsdorf eingetragen: 91191)

Heinrich Konrad Hardt. Chriftum Kramer II. und der Stellvertreter Phttivp Weller smd aus dem Vorstand ausgeschieden. An deren Stelle sind die Landwirte Heinrich Weller III. und Wilhelm Schiel II., beite in Langsdorf, in den Vorstand gewählt.

L i ch , den 2. August 1919.

Hessisches Amtsgericht.

leicht gemacht, in verhältnismässig

kurzer Zeil die Be­fähigung für eine gute kaufmEnn.Stel­lung zu erwerben.

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Stadt. Arbeitsnachweis Gietzen

West-Anlage 81, Teleph. 2054.

Es können eingestellt werden:

o. bei diesigen Arbeitgebern: 1 Schmied, 1 Schuh­macher, 100 Grubenarbeiter, 4 Schreiner, 3 Schnei­der, 1 Taoezterer, 1 Wagenlackierer, 1 Bilder- rabmer, 1 Kupferschmied u. JnftaUaieur, 1 pers. Stenographift und Maschtnenschreiber.

Lebrlinge: 1 Schreiber, 1 Friseur, 1 Maler und Weißbinder, 2 Graveure, 1 Tapezierer u. Polsterer, 1 Stukkateur, 2 Schriftsetzer, 2 Schneider, ein Drogen u. Lebensmittel.

b. bei auSwärtiaeu Arbeitgebern: 6 landw. Knechte u. Arbeiter, 260Grubenarbeiter. 3Frisenre, 4 Schreiner, 1 Schwerbeschädigter für eine Be­hörde, 1 Kiichenchef, 3 Schneider, 1 Eisendreher, 3 Schmiede, 25 Maurer, 1 Schuhmacher, 1 Stell- machet, 1 älterer Schweizerdegen, 1 Küchenjunge, 1 Hausdiener, 1 Wagenschmied, 1 Spengler für Telegraphenamt, 1 unverheirateter Hausmeister, 1 Glaser tRahmenmachert.

Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Schweizer, 2 Schlosser für Elektr.-Installaiion, 1 Schreiner.

ES suchen Arbeit: 6 Bäcker, 5 Schriftsetzer und Buchdrucker, Kausleute, Schreiber und Reisende, 4 Kellner, Packer, Hausburschen und Ausläufer, Maschinenschloster, Bauschlofser, 5 Mechaniker, Arbeiter, 1 Kriegsbeschädigter sucht Ausbildung im Korbmachen, 4 Spengler und Installateure, 2 Lackierer, Zigarcenarbeiter und -arbeiterinnen, 6 Weißbinder, 10 Maurer, 4 Heizer, 1 Stellmacher, 5 Sattler, 3 Elektromonteure, 3 Gärtner, sechs Chauffeure, 2 Steinhauer, 1 Wächter ob. Diener, 2 Krankenpfleger, 1 Hotel-GeschäftSführer, ein Dreher, 1 Metalldreher, 1 Schmied, 7 Buchbinder, 1 Fliesenleger, 3Lköche, 4 Schreiner, 1 Anstreicher, 1 Glaser, 2 Tiesbautechniker, 1 Melker, 1 Müller, 1 Friseur, 1 Schuhmacher, 1 Kapellmeister.

Lehrlinge: 3 Kaufleute, 1 Schmied, 1 Elektriker, 2 Schuhmacher, 1 Sattler, 1 Mechaniker.

Weiblicbe Abteilung:

Bei diesigen Arbeitgebern können eingestellt werden: 1 besseres Hausmädchen, mehrere Köchinnen, 2 Kächenmädchen, 1 Weißzeugflickerin in Hotel, 1 Büfettsräulein, Mädchen tagsüber, 1 Stütze für Hotel, 1 Waschfrau, 2 einfache Stützen, 1 Kindergärtnerin U.Kl., Dienstmädchen, Laufirauen u. -mädchen, 1 Lehrmädchen in Schuh­geschäft. Haushälterin, 1 junges Mädchen zum An- lernen für Buchbinderei, Waschfrauen, Putzfrauen, 1 Flickerin, 1 Weißzeugnäherin, 1 Bereisertn, per­fekte Hautzmädchen.

Bei auswärtige» Arbeitgebern könne» einge­stellt werden: 5 landw. Dienstmädchen, Dienst­mädchen. 8 landw. Arbeiterinnen, 1 Friseuse, sechs Küchenmädchen, Hausmädchen, 5 Zimmermädchen, 3 Köchinnen, 2 Beiköchinnen, 1 Saaltochter, eine Haushälterin, die Landwirtschaft versteht, evtl- Kriegcrswitwe mit Kind, 1 Scholarin, 1 Haus­hälterin, 1 einfache Stütze, Mädchen für Haus» und Gartenarbeit.

Es suchen Arbeit: Bureaugehtlftnnen, 1 Büglerin, 1 ältere Haushälterin, liunges Mädchen für nach­mittags zu Kindern, 1 Verkäuferin, die in Buch­handlung tätig war, 1 Befchltehertn, jg. Mädchen vom Land tagsüber, 1 Schulmädchen für einige Stunden, 1 Telephonistin, 1 Pianistin. 9109B

Fils* Heuchelheim Kinzenbach, Atzbach habe ich Herrn August Rinn die Niederlage in natilrl. Mineralwasser, Limonaden u. Kohlensäure übertragen. Lager daselbst vorhand. Ed. Weisel, Gieße«, Echottstr. 10, Tel.2197 g

Gießen, den 30. Juli 1918.

In der Privatklagesache des Philipp Mooöll. in StaufenberackLrivatklättr vertreten durch Rechtsanwalt Hornberger zu Gtehrn gegen

Elisabetbe Wettläufer, Gießen, Beschuldigte vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Spohr zu Gießen wegen Beleidigung

schließen die Streitleute folgenden

Vergleich:

Die Beschuldigte nimmt ihre in den beiden an die Firma Scheidbauer L Giesing in Duisburg gesandten Schreiben enthaltenen, gegen den Privatkläger ge­richteten Bezichtigungen derUnehrlichkeit und Psticht- Widrigkeit, als auf falscher Information beruhend, jeder Begründung entbehrend und somit unwahr, zurück,- sie übernimmt die Kosten des Verfahrens.

Borgelesen und genehmigt, gez. Löffler, gez. Kettzer.

AuSgefertigt:

L. S. gez. Rahn, GertchtSfchretber.

Für die Abschrift: __________Hornberger, Rechtsanwalt. (015296

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Alle Benutzer, mit Ausnahme der Studierenden, haben die von ihnen vor dem 10. Juli d. I. ent­liehenen Bücher 618

spätestens 10. August

zurückzuliefern.

Vom 11. August bis 4. Oktober ist die Bibliothek täglich von 91 Ubr geöffnet.

Gießen, den 29. Juli 1919.

Der Direktor:

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