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5*ändiq frh WA/th-und Bad» wa/rcr angewnndel madtf die Haut zarz und rcv(<x <7ngenefan und wohltuend beim 'itopf-und Haarwa/ehen. */par/am uz Gebrauch.
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rrStadtverord« it au Dienstag, itt7g-4Üdr,E unaeinberuMwor» nudx des K. ,u., & 1 Strase; BefmW ivr.rcbnung -ur Al nigf'ud) des Ser-1''1« ■ feäungwm §.£ ins limt
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Datum
Wetter
23.1°, 5. 9. = 14.4°.
10.5°,
BAD-NAUHEIM
Ludwlgetraße 13
Telephon 65
Hupfeld's Weinstuben“
Frühstückskarte.
486ID
vorwiegend bedeckt später aufklärend nachts Tau
Ernst Hupfeld’sche Weingroßhandlung
Hervorragende Weine. - Versand nach auswärts.
2 3
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Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
Tas Amlsvcrkündigungsblatt Nr.83 vcm 4. September enthält folgende Bclanntmachun- 6,en: Höchstvreise für Erchen- und Fickstengerb- rrnde. — Beschlagnahme und Bestandserhebung von Xwifrrvmen. — Volkszählung. — Tie Bürger- m-cister- und Beigeordnetenwahlen in den Landgemeinden des Kreises. — Erwerbslosen fürsorge.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Wettervoraussage
für Samstag:
Wolkig bis heiter, trocken, Temperatur wenig geändert, südliche Würde.
„Hupfeld's Diese“
Täglich abends: Lrslklass. mnsikal. Darbietungen.
Nachmittagstee !^°LLs''N Konzert.
23.0
14.9
9.5
4. 9.
4. 9.
5. 9.
die Weine auch heimlich an Kellner von Weinstuben, die die Getränke dann wieder unter der H<rnd an ihre Gäste inerter verschoben. Es wurde festgestellt, daß der jugendliche Dippel schon ein ständiger Gast in den gewöhnlichen Bars war, mit der 16jährigen Tochter einer Barinhaberin bereits ein Liebesverhältnis unterhielt und in Schieberkrcisen übelster Färbung eine aroste Rolle spielte. In dieser Schmuhafsäre wurden bereits zahlreiche Verhaftungen vorgenommen.
= Frankfurt <t M., 4. Sept. Ein düsteres Bild aus dem Großftadtsu mpf - leben deckte die Recherchenabk-rlung des Polizeipräsidiums auf. Der 18jährige Hausbursche Arrgust Maleika aus Höchft-Sindlinaen hat seit Monaten aus den Weiniellereim der „Fledermaus- Bar" in der Großen Eschenheimerstraße, bei der er beschäftigt war, Hunderte und aber Hunderte Flaschen mit Wein und Sekt gestohlen, und diese durch den 12jährisen Schüler Willi H 0 chstadt und den 15jährigen Sck-ülcr Marion v. Dippel an zahlreiche Hehler und Bars und Animierkneipen verlaufen lassen. Die beiden Schüler „verdienten" an jeder Flasche 3—4 Mk. und mussten Maleika
Letzte L7«chrrehten.
Verhandlungen mit der Entente über deutsche Eigentumsverhältnisse.
Berlin, 4. Sept. (WTB.) Wie seinerzeit in der Presse bekanntgegeben, ließ, die deutsche Regierung den alliierten und assoziierten Regierungen am 24. Juli 1919 eine Note wegen des z wa ngs- weisen Berkau fs dec in ihrem Machtbereich befindlichen, im Eigentum von Teutschen stehenden Hauseinrrchtungcn, Familienandenken, Kleidungs- u nd W äsche- stücken sowie ähnlichen ScrckM überreichen. Es wurde darin zur Beruhigung der beteiligten Deutschen um die Zusicherung ersucht, daß. Gegenstände der bezeichneten Art von den im Friedensvertrag vorgesehenen Liquidatiansinahnähmen verschont bleiben sollten. Tie gegnerischen Regierungen ha-1 Len die deutsche Note nunmehr beantwortet und!
5. 9. ---- 7.4°.
Geröcht-saal.
= Frankfurt a. M., 4. Sept. Die im Oktober beginnende Schwurgerichtsperiode wird von außer geiböhnlichlangerDau er fern. Es wird zunächst in fast achttägiger Sitzung öegen die Mörder des Matrosen Rödel und im Anschluß daran gegen 25—30 Rädelsführer aus den Plünderungstagen verhandelt werden. Letztere haben sich wegen schweren Landfrieoens- bruch zu verantworten.
Jochim ffic Kaifer-Mee 115; Befreiung von § 5 und tz 18 deS Ortsbaustatuts. Bauf.uchtlinvenplan für das Gelände dec Baugenossenschaft 1894 an der Sicher Straße. Vertrag mit Bauunternehmer H. W. Rinn Petr. Bebauung seines Grundstücks in der Süd-Anlage. Bereitstellung eines Kredits zum Ankauf von Baumaterialien. Anderweite Regelung der Zuständigkeit für die Vergebung der ftäbt. Arbeiten und Lieferungen. Ausführung des § <J d r Belanntinachung über Maßnahmen gegen den Wohuungsmangel vom 23. September 1918. W.rgebung von Bauarbeiten für den Häuserblock II in ler Mühlstraffe. Beschaffung von Amtsräumen. Annahnre einer Stiftung. Becteilung der Zinsen der Wilsonstiftung. Gesuch des Allg. Vereins für Armen- und Krankenpflege um Ben il igung eines Beitrages zur Schwester Ju'.ie-Süftung. Beivil- ligung eines Kredits für die Beschaffung einer Schreibmasch ne für das Potizeiamt. Genehmigung einer Rechnung der Brüht scheu Druckerei. '.Meter böhung für die Räume pes ftäbt. Arbeitsnachweises. Erhöhung dec Gebül/ren für die Beisitzer des Gewerbe- und Kaufmannsgerichts. Gesuch der Brühlfchen Druckerei um Beivilligung eines Zuschusses für die Herausgabe des Adreßbuches. Gesuch der ftäbt. Arbeiter um Bewilligung einer Tei.erungs-,u ag n Für arge für Kriegsbeschädigte, Kri-egsbiulerb.ie.ene uitb ehemalige Kriegs!cilneh- mer. Erhölnrng der Vergütung b^r Leick-cnwärte- rinnen. Gesuch der Sick>erheitsn>ache um Erhöhung ihrer Vergütung. Bewi ligimg eines Beitrags für die KriegSgefancrenenheimkebrstelle Gießen. Gesuch der Bo!lSl'ochsckm!geelljchaft Gießen um Bewi ligung eines Beitrages. Erhöhung des Tarifs für Iferdedvoschlken. Beitritt der Stadt ,um .Hessischen Waldbeitzer-Verband. Aendening d r Amtsbezeichnung der Polizeiwachtrneist^r und , Schutz eutt. Bel rieb des Stad theaiers im Winter .1919/20. Zuwahl zum Kuratorium der Itölieren imd erweiterten Mäbckeenschule. Schaffung dcr 'Stelle eines ziveiten Schularztes. Erlaß nner Satzung für den ftäbt. Bearnten-Ausschuß. Anschluß der Gemeinde Winnen an die ftäbt. Uebw- 'landonlage. 5 Geiuche um Erlaubnis zum Sckt.ink- wirtsckastsbetrieb. Gesuck) des Bäckermeisters W r- ner Barth um Erlaubnis zum Betriebe einer Kaffeewirtschaft im Haus Ludwigstraße 44.
♦* Armenpflege. Tie von der Stadt- verordneten-Bersamrnlung zu Armen Pfleger und -Pflegerinnen gewählten Personen wurden gestern im Sitzungssaal der Stadtverodneten-Versamm- lung durch Oberbürgermeister ÄeIIer in ihr Amt ein geführt n n d verpflichtet. Ter Oberbürgermeister verbreitete sich in seiner Ansprache des Näheren über die bedeutsamen und sozialen Aufgaben des Armenpflegeamts und teilte gleichzeitig mit, daß im kommenden Winter Borträge über die Armenpflege abgehalten werden sollen.
** Aus dem Stadttheaterbureau. Am kommenden Dienstag findet die letzte Vorstellung vor Beginn der Winterspielzeit statt. Zur Ausführung gelangt „Der I uxbarvn", mit dem sich Herr Eugens, der an das Schauspielhaus in Leipzig verpflichtet ist, sowie Herr Schau m vom Gießener Publikum verabschieden.
** Die Zinsscheine aller Reichkanleihcn, also auch der Kriegsanleihen, werden vom 21. des dem Fälligkeitstage vovli-ergehenden Monats ab nicht nur bei aHen Postau st alt en — einschließlich Postagenturen —, sondern auch von den hessischen Staatskassen in Zahlung genommen werden.
** WirtschaftsbeiHilfe der Eisenbahner. Don dem Vorsitzeirden der Ortsgruppe Gießen des Allg. Eisenbahnerverbandes, Stadtv. Erhard, wird uns geschrieben: In einer, am Sonntag mittag in Wieseck abgehaltenen zahlreich teilten Eisenbahner-Versammlung beä Allgemeinen Eisenbahner-Verbandes wurde nachsteh. nde Entschließung einstimmig angenommen und der Cisenbahir-Behörde in Berlin übersandt: „9tad;i)em die Maßnahmen der Regierung auf Herabminderung der Lebensmittelprerse bis jetzt nur geringen Erfolg (jebabt l)aben, ja sogar einzelne Gebrauchsartikel wieder bedeutend im Preise gestiegen und allen Anzeichen nach, andere wichtige Lebensrnittel und unentbehrliche Gebrauchsartikel eine weitere Teuerung erfahren werden, bitten wir» das Eisenbahnministerium, allen Eisenbahn Handwerkern und Arbeiteni einen Vorschuß von 400 Mark auf die in Aussicht gestellte Wirtschaftsbei- hilfe schnellstens auszahlen zu lassen. Ferner ersuchen wir die Reich.sregierung, schleunigst alle Maßnahmen zu ergreifen, um einer weiteren Verteuerung der unentbehrlichsten Lebensmittel und Gebrauchsartikel vorzubeugen."
** Tie hiesigen Hotel- und Gast- Hausangestellte n sirrd mit Forderungen um Lohnerhöhungen an die Arbeitgeberorganisation herangetreten.
** Der Höchstpreis für Frühzwiebeln wurde von dec Hessischen Landes- Gemüsestelle auf 12 Pfennig pro Pfund festgesetzt.
** Ausgabe von Kunsthonig. Vorn! ... _ _____
6. bis 20. d. Mts, einschließlich gelangen in den 1 für die Flasche 8—10 Mk. bezahlen. Sie lieferten
erflärt, daß fte nicht die Absicht haben, persönliche Effekten ober Andenken von geringerem Wert (des effets personnels ou des souvernirs dc peu de Valeur) zu liguidieren. AuS den verschiedenen Pressemeldungen über die demnächst in Berlin zu erwartende Ententekommission geht hervor, daß über deren Zwecke und Befugnisse vielfach in der Oeffentlichkeit Unklarheit besteht. Zur Darstellung wird folgendes bemerkt: Tie angekünbigtz? Cntent.'kommission ist auf Ersuchen der deutsAn Regierung entsandt worden zu dem Zweck, um- lereits vor dem Inkrafttreten des Friedens vertragt ent'2 Reihe von Zweifeln über die Ausführung der Bestimmungen des Friedensvertrags über Herr, Marine und Luftschiffahrt zu beseitigen wid für die von der deutsckwn Regierung in diesem Zusammenhang zu treffenden Maßnahmen die erforderlichen Grundlagen auf dem Wege der Vereinbarung zu schassen. Wenn einzelne Mitglieder bet jetzt erwarteten Ententekommission der für die Zeit nach Inkrafttreten des Friedensvertrags vorgesehenen Kontrollkommisticn entnommen worden sind, so kann dies aus sachlichen Gründen nur zweckmäßig fein, bedeutet aber keineswegs, daß es sich jetzt bereits um den Beginn der Arbeiten der Kontrollkommission handelt. Vielmehr befiehl darüber auf keiner Seite ein Zweifel, daß von der Ausübung einer Kontvolltätigkeit seitens brr demnächst eintressenden Kommission nicht die Rede sein kann.
Ein belgisch-holländischer Streitfall.
D r üssel, 6. Sept. (W. B.) Havas-Reuter. Die Zeitung „Le Soir" berichtet, die belgische Armee habe aus dem Rhein ein Schiff entdeckt, daß nach Abschluß des Waffenstillstandes aus Belgien abgefahren fei, und daß die Holländer es durch ihre Gewässer passieren ließen. Die Belgier hätten es iwdj zurückbringen wollen, feien aber daran von holländischen Soldaten verhindert worden, die das Schiff nach Hansweert gebracht und dort dem deutschen Besitzer zurückgegcben hätten. Die belgische Regierung habe daraufhin die holländische Regierung wissen lassen, daß sie, wenn da? Schiff nicht binnen 48 Stuirden zurückgegeben sei, als Vergeltungsmaßregel alle holländischen. Schiffe im besetzten Deutsckstand und in den belgischen Gewässern mit Beschlag belegen würde.
Von der englischen Diplomatie.
Amsterdam, 5. Sept. (W. B.) Den englischen Blättern vom 4. zufolge, wurde Sir Georg« Buckanan zum britischen Botschafter in Italien, C. A. Dung zum britischen Gesandten in Jugoslawien, Humb 0 ld zum britischen Gesandten in Polen, Lord Acton zum britischen Gesandten in Finland, Sir G. R. Clark zum britischen Gesandten in der Tschecho-Slowakei ernannt.
Hebung versenkter Schiffe.
Berlin, 6. Sept. Dem „Berliner Lokalanzeiger" zufolge sind nach einer Meldung des „Daily Chronicle" bis zum 1. September 440 gesunkene oder versenkte englisch« Schiffe im Gesamtwerte von 800 Millionen Fricdensmark wieder gehoben worden. Außerdem konnten aus dem versenkten Ozeandampfer „Law rentic" Goldbarren im Werte von 40 Millionen Mark geborgen werden.
Das Attentat auf den Premierminister von Aegypten.
Amsterdam, 5. Sept. (W. B0 Das Reuterbureau meldet aus Kairo vom 2. September, daß der Mann, der das Attentat auf den Premierminister verübte, verhaftet wurde.
Straßenbahn-Ausstand in Saarbrücken.
Berlin, 5. Sept. Wie der „Berliner Lokalanzeiger" aus Saarbrücken meldet, sind sämtliche Straßenbahnangestellten unter Aufstellung neuer wirtschaftlicher Forderungen in den Ausstand getreten.
Preisausschreiben für einen Flug um die Welt.
Berlin. 5. Sept. Wie der „Berliner Lokal- anzeigcr" meldet, bat ein amerikanischer RechtS- amvalt in Seattle einen Preis von 1000 Morgen Land für einen Flug um die Welt den Aequator entlang ausgesttzt.
KleinhandelSgeschäffen, bei denen die Vorbestellung erfolgt ist, gegen Vorlage der Lebensmittelkarte und Abgabe des Bezugsabschnitts Nr. 4 500 Gr. Kunsthonig zum Prcife vcm 80 Pf. für Pakctware und 78 Pf. für losen Kunsthonig zur Ausgabe.
** Ein Fernheizwerk in Berlin- Neukölln. Zu der am Sarnstaa unter dieser Ueberschrist in unserem Blatte veröffentlichten Notiz dürfte es von Interesse fein, daß die hiesige Firma H. Schaf fstaedt G. m. b. H. mit der Sieferimg von acht großen Geaenstromapparaten ihres Spezialshstems für diese Anlage beauftragt ist. Die Apparate dienen daLu, das Heizwasser zu erwärmen. Ihre Gesamtleistung beträgt 15 Millionen Wärmeeinheiten. Von dem Umfang dieser großen Anlage bekommt man einen Begriff, wenn man sich vorstellt, daß die genannte Wärmemenge ausreichen würde, um 250 bis 300 mittlere Wohngebäude zu beheizen. — Der Grundgedanke eines Fernheizwerks ist die Ersparung hochwertiger Brennstoffe durch Zentralisierung der Wärmeerzeugung ober durch rationelle Ausnutzung sonst verloren gehender Wärme aus Abdampf von Maschinen, Abgasen und dergleichen. Es würde sich lohnen, auch in unserer Stadt mit Rücksicht auf die Brennstoffknapphcit ähnliche Projekte ins Auge Su fassen.
** Eine Geschäfts-Stenographenprüfung war mit dem letzten Wett schreiben des Bezirks Gießen Gabelsbergersck^er Stenographen verbunden. In der Abteilung 150 Silben, bei einem Diktat von 10 Minuten Dauer, erhielten Preise: Frl. Elfriede Winzer, Giestm (D.-V.), Herr August Hirsch, Gießen (Gesellschaft), Herr Ernst Pfeiffer, Gießen (Gesellscl-aft), Frl. Linny F 0 hrcr, Wetzlar, Frl. Johanna Fahrer, Wetzlar; in 180 Silben erhielt Herr Gvovg Scholl, Giehen (Gesellschaft) einen Preis. Den Preisträgern ist hiermit die Befähigung zum Ge- sckMstssttnographen zuerkannt.
** In den Schwar z-W e i ß-L ichts vielen kommt ab morgen das Sensations-Filmlverk „Das Grubengeheimnis" nach einem in Ungarn spielenden Roman von Max Pemperton zur Auffüllung. Er entljäit aufsehenerregende, spannende uno interessante Massenszenen in tiefem Bergiverks sch acht, in stillem Kloster ufro.
Kreis Lauterbach.
O Lauterbach, 4. Sept. Die Villa ^Teutonia" am Altenberg, die der Witwe des Meoi- zinalrats K 0 the gehörte, ging zum Preise von 55 000 Mk. an Admiral Langemark über. — Die Fruchthamsterei bat auch im Vogelsberg stark um sich g griffen. Der Hessische Bauernbund wendet sich daher an die Erzeuger mit der beachtenswerten Mahnung, diese Art der Hamsterei auf feinen Fall zu unterstützen; es sei ehrlos, eines persönlichen Vorteils wegen die Volksernährung zu gefährden. Hoffentlich schreiten auch die Behörden gegen dieses Treiben der Hamsterer ein.
Kreis Friedberg.
O Friedberg, 4. Sept. Von der Verfügung des Landesamts für das Bildungswesen, das; die bisherigen patriotischen Schulfeiern in Wegfall kommen sollen, dafür aber an den betreffenden Tagen Schulspaziergänge unternommen werden könnten, machtet: am Sedanstage die hiesigen Schulen sowie die meisten Landschulen des Kreises recht zahlreichen Gebrauch. Allenthalben wurde das schöne Wetter des 2. September benutzt, um Sckmlausflüge in die nähere und weitere Umgebung auszuführen. Der 5. November wird im ganzen Lande schulfrei sein und durch ernste Schulfeiern dem Gedächtnis der im Kriege gefallenen Volksgenossen geweiht fein.
Starkeilburg und Rheinhessen.
sw. Fürfeld, 4. Sept. Hier mußte die vom Kommunalverband bestellte Kommission zur Ausnahme des Ritchviehbestandes ihre Tätigkeit ernstellen, da die Biehhalter den Zutritt zu ihren Ställen verweigerten. Sie hatten srch durch Unterschrift solidarisch erklärt.
Hessen-Nassau.
Bad Homburg v. d. H., 4. Sept Einer hiesigen adligen Dame schwindelte ein Mensch unter dem Der sprechen, srezuheiraten, 18 000 Mark Bargeld und für 1600 Mk. Schmucksachen ab. Der Schwindler wurde in Heidelberg entlarvt und verhaftet.
Turnen.
O Lauterbach, 4. Sept. Ter hiesige Tu rnverein, der kürzlich beim Rhönturnen >ckon einen schönen Erfolg erzeilte, errang auch renn Feldbergturnen in der Oberstufe zw?i ^^1«. — Born Turnverein Grebenhain er» Spelt? Karl Ruhl mit 64 Punkten den 16. Preis, -ein; für einen ländlichen Turnverein besonders anerkennenswerte Leistung bei der starken Konkurrenz von 1200 Turnern und Zöglingen, die sich am Feldbergturnen beteiligten. — In Nieder- Moos ist von heimgekehrten KriegsteUn.hmem ein Turnverein gegründet worden, dem bereits zahlreiche junge Leute bei getreten sind.
O Ortenberg, 4. Sept. Beim Feldbergturnen erhielten vom hiesigen Turnverein der Turner Schenk den 10., Engel den 18. und Nnger den 21. Preis in der Unterstufe.
Airchliehe Nachrichten.
Israel. Religionsgemeinde. Gottesdienst tu dec Synagoge (Süd-Anlaie). Samstag, 6. Sept. 1919. Vorabend: 6.30 Uhr. Morgens: 8.30. Abnws: 7.05 u. 7.-15.
I s r a elit. R-ell g i 0 n s - Ge sel l schäft. Sabbatfeier den 6. Sevt. 1919. Freitag abend: 6 30. Samstag vormittag: 8.00. Nachmittog: 4.00. Sabl^tausgang: 7.45. Wochengottesdimst: morgens 6.30 und abends 6.00.
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