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Abg. Heinze (D. V.-P.) erklärt, daß mich ferne Pariel dem genannten Anträge beitritt.

Die Abgg. Katzen stein (Sv-.) und Wurm (Unabh.) setzen sich für eine dreijährig«! Wahl- perwde ein.

Die namentliche Abstimmung für Art. 22 wird auf morgen verschoben.

Fortsetzung Freitag 1 Uhr. Schluß 8l/4 Uhr.

Das Arbcitöprogramm der National­versammlung.

werden. Abg. Sol, berichterstatter: Der Ausschuß

Deutsche Nationalversammlung.

Weimar. 3. Juli.

Präsident Fehrenbach eröffnet die Sitzung

J hierauf tritt d-K Laus sofort in die Abitim- > muM übe.

OeffeuH' > A« L Mtn/n auf: * 128, J°S A 12 ^Nkerbmte 68 -jt SWM Balichsst imb taj Sa 1,' Sw* £} EU« 23, W

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feem Standpunkt, daß trotz der in diesem Artikel Mietest en Dnoeiterung der Zuständigkeit des Reiches noch eine arnüaeud weitgehende Berück- Hhtigun^ des ei nzri staatlichen Lebens übrig bleibt. Auch nxr hatten eine Vereinfachung und Ber­einigung der ganzen Verwaltung für dringend not­wendig.

Aus Statt rrnd Land.

Gießen, den 5. Juli 1919. Arbeitsplan im Obst- und Gartenba», Monat Juli.

Täglich gießen, bei trockenem Wetter abends spritzen. Alles pünktlich durchbacken, um die Beckt unkrautrein und offen zu halten. Sparaelbeet nach Beendigung der Ernt« mit Dünger flach umgrvb« und flüssig düngen. Tie letzteir Buschbohnen, Herbstnäbm, Endivien fLcn. Letzte Aussaat von Kohlrabi. Blütterivhl pflanzen. Perlzwiebeln ern­ten und trocken ausbewahren. Ans den abgettagrueis Erdbeerbeeten die alten Blätter abschneiden, Aus- läufer unterdrücken. Lur Neupslanzung fräftigt Manzen ziehe,». Tomaten beschneiden. Spargcl- Käfer und anderes Ungeziefer sammeln. Für frucht­tragende Bäume mit Spaten und ßtxbeifen Löcher mache», und mit flüffigem Dünger füllen. Wurzel­schößlinge und Stamnrausschläge an Dbltbäumctt weanehmm. Verblühte Rosen und andere Blumen abschneiden, um die fernere Blüte zu begünstigen Rosen fiugeln. Schlingpflanzen nachsehen und in Ordnung bringen. Edlen Wein heften, Spalier- bäume heften. Stiefmütterchen und Vergißmeiu, nicht für das nächste Jahr säen. Goldlack pflanzen

Lebensmittel.

**Aenderung derBrotration. Laut Verfügung des Reichsernähruugsministeriums müssen bic Bäcker aus der der Bevölkerung zu­stehenden Woche»,mehlmenge von 1680 Gramm nicht wie bisher 2250 Gramm, sondern 2300 Gramm Backware Herstellen. Es entfallen also aut die bish rige Brotmarke zu 50 Gramm ab 7. Jul 1919 100 Gramm Backwave, während die Mehl menge von 35 Gramm bestehn, ffleilft. Tie Brot­marken für die 28. und 29. Woche zu 50 Gramm sind mit einem roten / Strich versehen, toobimt solche als 100-Gramm-Markcn gekermzeichnet sind, Dte nachfolgenden Marken werden in entsprechen­dem Druck erscheinen.

** Städtischer Ererverkauf. Am Mtttwvch, 9. und Donnerstag, 10. d. M., erhalten die Bezirke 7, 9 und 13 gegen Abgabe der Eier- marve Nr. 7 und Vorlage der Ausweiskarte ein E, zum Preise von 33 Pf.

Postfcheckverkehr.

T,e AjrtiLl 8 und 10 werden unter Ablehmmg des Antrages Gvaf Dohm, mit den Anträgen der ,Anträge Ablaß und Hermann mit großer Mehrheit angenommen. Ebenso Artikel 11. Zu Artikel 12 ^gründet Abg. Haase einen Antrag der Utv= ablKnglgon auf Zufügung pes Satzeslieber den Anspruch entscheidet nari) näherer Borsckwift eines ^Reick-sgesetzes ein oberster Gerich'shof des Rrick^s " w»e Einzelichraten müssen ein Ernspriicl^reel-t gegen b« Mtschervung der RrickBregierung laben, damit g» Muh bnsprelAoeise die Sozialilierung in den firnzelslaaten nicht hindern kann.

Itllt i» Grmerb imd brt two gngtn ihn tW tzlMÜichkti Fürs itl^ibigtenrbS W die Stadt: Mg M flberyk: unrAft twn Dükfi

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I«r, WclldnsKaf ,1^0 Meter t

tzr Meter, sowie T hn 12 M mb Sri M per 6tM a |fonte$, Dienstag- E Mittags von 10- !K6lU}r.

-Der Tun BWtn früh 81/» Uh I Mimen ab. Nach» i«it ftonjert und dx ! itobalhmg.

* Temokro habend 8^ Uh 'Me Kitgltetm wta.

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in Mnöxn W j'tvon mL tzü» 1 tuN'ihiq, 6tte! ihren. 6inM a tarn, ergreifen! -Wint Ingen ! ta aut jusaim '-ittD'tblcnätoert |V7 5n br 'fielen, SeÜnÄ ^MchlieW A jn'che Drama ,<&

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Drüsident: Tas Haus nimmt von der Er­klärung tas Mmrstcrpräsidenten, was ich seststellen kann, zu stimmend Kcmttnis. Ich darf wähl als d,e Mernung des Hauses, vor wie nach, ausspre- fr ^4% & ^ü?Zung ist, daß »nährend dieser furchtbarlten Schrcksalsstunde Deutschlands Ms deutsche Volk einmütig zusammenstehm muß Es muß gelmgen, Deutschland aus ttefster Er- tuebrtffung und furchtbarstem Zusammenbruch wie­der aufzurichten. Boa den Arbeiten dieses Hauses muß der Geist ausgehen, der unser armes und freches, aus tausend Wunden blutendes Volk auch zur inneren Gesundung zurückführt. Im freien -L-taatswefen hat auch der Eiirzelne erhöhte Pflich­ten. Tas zu betonen habe ich, glaube ich, besonders b'ute eine Pflicht, ins Lmrd hinauSzusagen. Es muß unter allen Umständen der rrinzelne seine Interessen zurückstellen gegenüber den Interessen der Allgrmeinh.it. Wir glauben an die Zukunft Deutschlands. Dieser Glaube soll uns einen zur Eigen Arbeit im Interesse unseres Volkes. (Bravo!)

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-- ------ stündiger Weise.

atzenstein lSozO »vendet sich gegen dre AbmidarungsantrSge. Die Elnzelstaaten werden durch d,e Verfassung nicht so erheblich beeinttäch- rigt. Den besonderen Ktilturaufgaben der Einzel­staaten wollen mich wir Rechnung tragen. Redner lgeht auf Einzelheitm ein.

Reichskoumnisar Dr. Preuß empfiehlt die Ablehnung des Antrages der llnal>l)üngiqen. Nach ffveitcrer unerh-.-blicher Debatte wird Artikel 12 ynto: Ablehnung des Eintrages der Unabhängigen vr der Ausschußfassung angenommen.

, Aimal-me gelangen ferner nach kurzer

Aussprache die Artikel 13 bi§ 16. Bei Artikel 17 ^spriutt suh dnt längere Diskussion darüber, ob Wahlen zur Volksvertretung iySfL.PL k f^<äti)enxdXen gelten sollen. Der Ariikel wird Muißlrch unter Ablehnung aller Ab- träge rn der Fassung des AussckMsses

V. des Reichs in LLn-

D au ßmann daran, S clTt tigert Redezeit be­willigt ist, sm> aber s.hon neun Redner zum Wort gemeldet haben. T« Beratung des Artikels 18 wird daher ausgesetzt. Artrkel 19 Triro mvÄÄ Benommen.

. Es lolgt Alstchnitt II (RrichStag); Artikel 1 wird angenommen.

Zu Art. 2 beantragt Abg. Arnstadt (D Ktl.) die Nstsetzung des Walstrechtsaliers auf das 20. Äbensiahr zu streichen uitb sie bem MaAs- setz zu überlassen. oem

Abg. Heinze (D. Bp.) beantvagt für ben jFall der Ablrhuung dieses AutraseK das Waül- fxütt auf 24 Saite fefijufesw, |

Tie Haushaltsrechnung für 1916/17 wird dem Wrsschoß überwiesen. Es folgt die Fortsetzung «der Bersiissungsberatung.

ch, Tie Artikel 4, 5 unb 6 werden nach unrrheb- «chvr Beratung angenommen.

L_^ ®riitri 7 liegt ein Abänderungsantrag Ar..A blaß (Dem.) vor, der die Streichung dieses Mrttkels, der dem Reiche die aussckstießluhe Gesetz- 'Sebung über Abgaben zuweist, will. ^Lie Abag. Gras D o h n a (D. Vp.) und Koch .»Dem.) empfehlen den Antrag Ablaß mit Rücksicht *»f bte Lebensfähigkrit der Länder.

?bs. Tr. Heim (Zerttr ): Der Artikel 7 «wt dem Zentralstaat zuviel Gewalt. Er ermög- Tuht ihm. jeden Widerstand der Eiuzelländer rain- §al »u brech-m. Wir fürchten nickst die Einheit, sondern die Emhrit unter Berliner Herrschaft

Reick^kommissar Tr. Preuß: Der Entwurf «ruht auf mvnatelangen Verhaichlungen, wobei fe1!. m Wünsche der Einzelländer in weitestgehei: dem Matze Rücksicht genommen wurde und eine L holllommene Uebereinftimmung den Einzel- Sangen aoenoHDung, st aalen a^iclt wurde. Die Erfahrung wird zeigen, | *5 T I 1 Ju ngs Vorlage^ bflji nur, toein, wir uns als Einheit betrachten, wi,

i Reichskommissar Dr. Prevß bittet, den An­trag Dohna abi ul ebnen, weil die Formulierung der , w

Karagraphen 8^-10 nach tagelangen 83erljanhhu> in Frage kommenden Bedingungen in ihver Aus­sen mit den Einzelstaaten zustande gefomneen ist. führung zu zustimm en. Dieser Ansicht treten wir Abg. Beyerle (Ztr.): Geaenüber den Aus- bri. Wir, die wir schon seit Monaten von Rheü> fühnmgen des Herrn Dr. Preuß möchte ich dar- Hessen und den besetzten Gebieten Starkenburgs «Ul Hinwersen, daß in bat)erischrn Neincrlmgskreisen nahezu vollständig getrennt sind, geben uns dabei -nach, wie vor die ernstesten Besorgnisse obtvalten, der Hoffnung bin, daß es bald.stich sein wird ob dre Zuständigkeitserweitermig des Reiches nickst verwaltungstechnisch politisch und kommerziell mit in vielen Punkten zu weit geht. den Bvlksgrnossien dieser Gebiete wieder grrrerin-

Abo. Dr. Koch-Kassel (Dem.)':Der Weg zum sam wirken zu können. Was nötig war, um die- Ernheitsstaat soll und kann nicht an einem Tagel'E Zweck zu dienen, glaubt die Slegierung getan ,aemackst werden. Aber die Artikel 9 unb 10 führen *¥ ^ben Mein Besuch bei dem kommandierenden doch auf den Weg znm Einheitsstaat hin und er- ®enertil der 1. Armee der Sanierten in Mainz am wettern bte Zuständigkeit des Reiches in zweckent- Freitag und Samstag galt diesrin Zweck. Ich fprechcrrder und verständiger Weise. I Ä<ntt>e hoffen zu dürfen, daß dieser Besuch nicha

£$ne tfute Folgen in dieser Richtung Wer­ben totro. Insbesondere wird es möglich fern durch Vermittelung des uns zugestandenen Verbindungsoffiziers unsere Beschwerden und Kla­gen unmittelbar und direkt »ur Geltung zu bringen unb idpielle Abhilfe zu ermeßen, und zwar speziell in allen lokalen und Lanbesangelegenhriten. Dabei werden wir nicht aus den Augen lassen, daß die Gesamttnteressen des Reichs durch den für die besetzten Gebiete bestellten Reichskommissar wahr- zunchmen sind. In engster Verbindung mit diesem, bem mir, nne vorgesehen ist, wenn nötig einen 9 e 111 j cp e n Staatskommissar zur Seite geben, werdest wir vereint handeln. So gebe ich mich der Hoffnung hin, daß wir auch diese Überaus schtvere Zeit, dre uns bevorsteht, überwinden werden und unser Volk einer neuen, besseren Zukunst zuführen können. Das wird um so sicherer geschehen, als Volk und Ri-gierung in Uebereinftimmung mit öer Volkskammer gemeinsam in dieser Richtung wirken, insbesondere bann, wenn die immer bren­nender werdende Frage der territorialen Umaru> pierung der Gliedstaaten der Lösung zugeführt werden muß.

B b« toä raSöi bdnt &$fcn als Skastt Äuch I E- Muer 19^.) beantragt einen BuFafe. fr Zustimmung geben. Ac Wahltag müsse rin Sonntag oder öffentlicher Monarch« idotc bas lemals möglich ge- Ruhetag sein. "

^^utionsregierung, die uns um Abg. Frau Behm (D-Nll.) befürwortet die ^mpf an. Wir Heraufjetztiug des Wahtalteis.

d/-a^te^^^^ErWrederherstellung Abg. H a r t m a n n-Berlin (Dem): Man hto Hohen- darf die jungen Leute vom 2024. Iah« nickst

KfrnÄ.rT ?yfr' Wohlergehen, Frei Kit vom politischen Leben seriihalten.

Mto Mlttur zu verschallen vermochte gegenüber Abg. B a uermann (D Dps befürwortet die der Aämmerlichkett dner Gegenwart der Armut, Heraufsetzung. M öerUrtTOrtet M

»es Elends und der Verachtung, wie sie die Demo- Aba Frau finiiFe fSntV *.«» fttttic und bu- Massenhcrrsck-ast gebracht haben. I müßte man den jungen Kitegern das Wahlrecht geben. Wer für gut befunden wird, fern Blut für das Vaterland herzugeben, dürfe auch seine Stimme in die Wagschale w.rfen.

Abg. Frau Zieh (Unabh): Die Proletarier- Mgend hat eine so furchtbare Schule durchg^macht, daß sie mit 20 Jahren für das Wahlrecht reif ist , Die namentliche Abstimmung über Art. 21 wird bis morgen ausgesetzt.

Su Art. 22 beantiagcn die Deutsch-Nationalen ahldauer von 5 Jahren. Abg. Oberfoh­ren <D.-Natl.) begründet den Antrag.

Abg. Grünewald (Dem.) erklärt die Zm Kmmung seiner Partei für den deutsch-nationalen

x Fall mx "Fall entschied^ WCc. abends Herr (Ztr.) als Ausschuß Herr

. . usschuß hat wegen der Kv!i.

iequenzen, die eine Bevorzugung einiger toeni.f«,® * - -

Beamten dar stellen würde, die Borlage abgelehn!

Abg. K l i n g s p o r (D. V.) ist kein prinzipielle Gegner solcher Ankäufe, nur dürften sie nicht nad) dem Muster eines kürzlich in Gießen erfolgten un­rentablen Hauskauses erfolgen. Nachdem mehrere Redner noch dazu gesprochen haben, zickt nach einer Aussprache Über Die Geschäftsordnung^ mäßige Seite des Falles die Besprechung ist gi'g en standslos, da das Haus ja ver kauft ist die Regierung ihre Borlage zurück. Die grundsätzlich Seite der Frage wird bei einer vorliegend« ähn­lichen Vorlage zur Sprache kommen.

Schluß der Sitzung um 1 llhi. Nächste Sitzung Freitag vormittaa 10 Uhr.

Mistigen Anfragen rvchl^ritig beantwortet werden, « sie sonst keinen Ztvcck mehr haben. Prüf. Ade­lung: Es ist auch bvrgeto.umen, daß die Regie- rang zur Beantwortung bereit war intb die An­fragesteller nicht zugegen waren. Abg. Osann: Wir waren in einem Falle nicht anwesend, weil wir 6um Partridag abrrisen wußten. Jin Übrigen ist es üblich, die Besprechung von Regierungsant- loorten immer auf eine spatere Sitzung zu vertagen^ Poäf. A del un g sagt zu, aus eine beschleunigte. Beantwortung der Anfuagerr durch die Regierung zu dringen.

Die Notlage des Handwerks.

ES wird hierauf in die Besprechung her Re- giermrgsantwort auf die Anfrage Tr. Osann, betr. bie Notlage des Handwerks, ein getreten.

Abg Dr. Osann schildert die Notlage des Handwerks. Er fragt an, welchen Erfolg bte t»a ber Regierung in ihrer Ankioori zugesagten Be­mühungen in der Versorgung mit Rohstoffri, batten. Was ist inzwischen zur Hebung des Bau generbos gefchchen. Ohne Unterstützung geht der (Kitt.rb.idte Mi telstand zugrunde. Miuisteria> direkior Raab: Es war leibet nicht möglich, »anbtwrf uich Industrie ausrrichend mit Rv>- stvften zu versehen. Ter Mangel an Kohlen wat sehr nachteilrg für die Herstellung von Bau­steinen. Hcetesgeräte zur Abgabe an unsere Hand- ntetkcr haben wir uns gesichert. Abg. Bauer (Sog.) fragt an, ob bei der Abgabe von billigem Holz an bie HandnZerket die Regierung sich ver­sichert bat, daß auch die Verbraucher die Erzeug- nisfe zu billigen Preisen erhalten. Ministerial- bireftor Raab stellt fest, taß eine solche Kontrolle 'tickst ausgeübt wird. Abg. Delp (Soz.): Rich: nur die Arbeitgeber-, sondern auch die Arbett' nehmervrganisattonen müssen bei der Vergebung von Holz gehört werden. Abg. Klingspor (D. Vst: Tas Hantaterk hat schwere Not Ritten. Eine Verlnstigung der HaiidwetkSerzeugMsse kann nicht won heute auf morgen erfolgen. Abg. Bauer (Soz.): Wir erheben keine Vorwürfe gegen bas Handwerk, ftellen nur fest, daß die hvlz^ verarbeitenden Handwerker im Krieg gute Ge­schäfte gemacht haben. Abg. Loos (Dem.) ltestätiat die Notlage des Handwerks. Die Quali- tätsatbrit muß gefördert werden. Abg. Knoll (Ztr.): Das ^leinhaiidwerk hat besonders durch den Hilf5dlenst gelitten. Für einen guten Nach­wuchs muß gesorgt werden. Abg. Tr. L fan n (D. V.): Tie Nottage des Handwerks kann nicht bestritten werden. Abg. Dorsch (H B) tritt für die Erhaltung des Handwerks ein. Äbg- (<5O8.> toenbet sich gegen Palliativ- miltelchen für das Handwerk. Er polemisiert gegen vie Rechte. Abg. T in ge l de y spricht sich gegen diese Art Unnützer Polemik aus. Abg Bauer schiebt bie Schuld an der Polemik der Rechten zu. Aba. Knoll wendet sich gegen die un finnigen Streiks.

. Zur Regierungsvorlage, betreffend Ankauf eines Wohnhauses in Offenbach, führt ^toatficat Hölzinger aus. daß die Dffen- bMhec SWmttÄ «äerhaL Offenbachs wohnen 1

Nach Mitteilung des Postscheckamt- Fva.rkfuck beträgt bie Zahl der Postscheckkunden in Gie^» zur Zeit 529. Das bedeutet gegen ben Stand ter einem Jahre, als kaum 400 an geschlossen nxum i eine wesentlickte Besserung. Nun gilt es, na^zulassen. Der nicht angeschlossenen Firmen uft Privaten gibt es immer noch mehr als genug. Möchten endlich alle ihren Widerstand auf geben damit die Vorzüge des idealen ZahlimgsmütelS voll zur Geltung tommen können. Gerade jetzt, wo wieder Rechnungen ausgestellt werden, ronib bei wichtig fein.

** Von der Landesuniversitüt. außerordentliche Prvsessor der beutfrfjen Plstlologü, »arl Helo. hat einen Rus als Ordinarius an bit llurversilüt Würzburg erhallen und angeiiüinmen

** Eine Sitzung der Stadtver« ordnelenversammlung ist auf Mon- tag, 7. Juli, nachmittags 5 Uhr, anderaamt Auf der Tagesordnung steht: 1. Ersatzwahl zu den Deputationen unb Ausschüssen für ben verstorbenen Stadtverordneten Heicheb heim. 2. bis 9. Bauaesuche. 10. Gesuch der Baugenossenschaft 1894 um Befreiung vov verschiedenen Bauvorschriften. 11. Erhöhung ber Gebühren für die Ausgrabung von Lei, chen. 12. Antrag des Sportvereins Merk« und des Vereins für Bewegungsspiele um lleberlassuna von Spielplätzen aus. dem neutu Viehmarktplatz. 13. Verbot über das gleich zeitige Mreten von mehreren Wvhnunge» 14. Bereitstellung von Mitteln für eine standsaufnahme der Wohnungen in Gieße«. 15. Städtische Steinfabrik. 16. Lebensmittel, Versorgung.

** Stadttheater. Berschiebung des Tanzgastspiels Hannelore o.iegier wegen Neisebehinderunr. Die Tanzkünstlerin Hannelore Ziegler teto graphierte heute nacht an die Dircktioil.' ReisemSglichkeit gänzlich ausgeschlossen, b> dauere unendlich, vielleicht Versch'ebung" Das Gastspiel kann demnach heute nicht ftart, inben. Gelöste Eintrittskatten behalten ihc« Gültigkeit, da der Abend hoffentlich nächst Woche nachgeholt werden kann. Wer seine Kar­ten zurückgeben will, hat heute abend von V»7 Uhr ab und Montag von 111 Uhr dazu Gelegenheit an der Theaterkasse.

** Oberhessischer Kunstvereiir Die derzeitige Ausstellung, zu der noch einige Bilder von Prof. H. K o b e r st e i n unb an­dere hinzugekommcn sind, verbleibt nur noch acht Tage. Die Ausstellung ist morgen von 11 bis 3 und die Woche hindurch von 11 bis Uhr geöffnet. Im Übrigen verweisen wir auf die Besprechung iw heutiger Zeitung. In der Gicstener Kunstsammlung tni neuen Schloff, welches an Sonntagen unentgeltlich geöffnet ist, gelangten Aquarelle von Ritgen, rtalienifche Motive, ferner Originolradierun- gen von C. W. Allers, W. Feldman», Hofti mann v. Fallersleben, H. Kohncrt, F. ©tucm, F. Skarbina und A. Menzel zur Ausstellung. Ferner noch Zeichnungen und LwltlchMüvoi

die MegierungSvorlage, bett. Forderung des Wohnungswesens.

Tie beiden Gesetze über die Gewähamg von Baukostenzuschüssen und Über die Heber» nähme von Bürgschaften werden ohne Aus- spräche mit den vom Ausschuß vorgeschlage«« Ab­änderungen emstunmig angenommen.

3m Anschluß daran werden ein Antrag Hof­mann u Ge n., die Wohnungsnot auf bem Lande betret send, und eine Vorstellung des und S.-Rates Schotten ohne Debatte angs- nommen, um sie der Regierung als Material zu unterbreiten

Dem Antrag Schulte u. Gen. (Soz.) betvekfend Sternpelfreiheit bei Erwerb von Gfrunb und Boden zu Zwecken des Kleinwoh- nnngsbaues, wird an den Ausschuß zurück- verwiesen, nachdem der Antragsteller den Antrag gestellt bat, die Grenze des Einkommens für Minderbemittelte von 4000 Mark, wie es der Aus­schuß vorgesehen hat, dem gesunkenen Geldwert ent- sprechend aus 7000 Mark zu erhöhen.

Tie Regierungsvorlage, betreifenb laufende Teuerungszulagen für die Beamten, wird, nachdem ein Antrag Loos und Reiber ein gelaufen ist, der eine Erhöhung der von der Regierung vorgesehenen Sätze vorschlägt, an den Finanzausschuß zurückverwiesen.

Die Reg erungsvorlage, betreffend die Tagegelder und Nnsekosten der Abgeord- treten der Volkskammer, wird ohne Aussprache angenommen. Die Regierung erhält zugleich die Ermächtigung, die Tagegelder der Beamten durch Bervrduung zu erhöhm.

Tie Regierungsvorlage, betreffend R u He­gehaltsverhältnis s e und Hiuterbliel«nen- versorgung der Mitglieder des Gesarntmini- l't e r i u m s, wird zurückgestellt, da der Ausschuß noch keinen Beschluß gefaßt hat.

Tie Regierungsvorlage, betreffend Entwurf eines Gesetzes über die Aufnahme von lang* friftigen Darlehen, wird ohne Aussprache nach dem Vorschlag des Ausschnsies angenommen.

Tie Reg.erungsvorlage, betreffend düs L a n d- gesetz, wird auf die nächste Woche zurückgestellt, da der Ausschußbericht noch nicht im Druck fertig* gestellt ist.

Tie Regierungsvorlage betreffend Zuschüsse zu öffentlichen Notstandsarbeiten wird zurückgestellt, da der ÖcriAterflattcr Ei ßnert (Soz.) wegen des Eisenbahnerstirils nicht rintveffen Sonnte.

Tie Beschlußfaffung bett, die Regierungsvor­lage Llnlauf eines ,Wohnl«uses in Offenbach wird ausgesetzt, bis der Minister des Innern im Hause anwesend sein fcutn.

Tie Regierungsvorlage betreffend Berwal- tungsüber-sicht der SlwUsstAildenvenvallung im Rechnungsjahr 1913 wird ohne Aussprache ge­nehmigt.

Tte Bespreck»ung der Anfrage Dr. Osann unb Genossen bett, die Bildung eine» Frei­staates Grvßhessen wird unter allgemeiner Zustimmung abgesetzt.

Tie Anfrage Dr. Osann und Genosfon bett, das Ausschreiben Wr den Wahlen des Zentral­rates der sozialistischen Republik wird zurückgestellt, da die Regierung nicht anwesend fein kann, desgleichen die dringliche Anfrage Dorsch und Genossen, Pie Beschafftrng von Saatkarivsfeln betreffend.

Auf eine Bewrechung der Anfrage Roß und Genossen, bett. Kettenhandel mit Pfer­de n, wird vom Anttagsteller verzichtet, da sie jetzt feinen Zweck mehr habe. Aus demselben Grund wttd die dringliche Anfrage Tr. Pagenstecher unb Genossen, bett. Kalidüngsalze, zurürfe gezogen.

W e i m a r, 5. Juli. (WTB.) Der Aeltesten- rat der Nationalversammlung beschloß in fei* ner gestrigen Abendsitzung, die Beratung der ----------------- v.iuVl«,ls V am Montag zu txi6 mrr, tonnt wir uns als Eiuh.-it betrachten, wir unterbrechen und von Dienstag ab die au9 dem Elend dieser Zeit herauskommen. Heute IS t e u e r v o r l a g e in erster Lesung zu er- rst eS möglich, das Reich mm feiner Einschließung I ledigen. Es ist in Aussicht genommen, nur frim. eine Rednergarnitur zu Wprte kommen zu

Was Haus stimmt dem Antvag Ablaß zu. I lassen.

Daraus wird die geftem ausgesetzte I r

Abstiurmung über dir Rrichsfarben I

Tnti VtvT tS versaffungrgebende Dolfsfammer der

<Aeichsfarbe rot) wird gegen bie Stimmen der An- «aKa_

ttagsteller abgridynt Der deutsch-nationale Auttag gtklsludtv festen.

<Reichsfarben sckfloarz-wciff-rvö wird mit 190 25. Sitzung.

sgegat 110 ©timmen 5 Stimmenthrltungen q cy,.n

«bgelehut. Gegen den Anttag stimmen bie beiben mrÄfiv,. .

ft>tialdemokratischen Parteien, ein Teil des Zen- x.- Präs deut «delu n g eröffnet um 11 Uhr die ttums und die Minder^'it der Temokraten. Der » f.T anderaiimte -Sitzung. Die Berrögerung Sompromißmittag der Mehihritssoziolisten und 5s-. r Ze/l«ridlungeri bet Regierung

des Zentrums (Rrick)ssarben schwarz-rvt-goldHan- ma ^reitenden Ei>enbaln«rn.

delSslagge schwarzweißrot mit schwarzrotgoldenem . . Ministerpräsident Ulrich gibt vor Eintritt in Abzeichen in der oberen Ecke wird mit 211 gegen die Tagesordnung folgende Erklärung über 89 Stimmen bri einer Stimmenthaltung angenvm-|?cn Äriedensschluß und die Lage im lw- maL (Lebhafter Beifall links.) setzten Gebiet ab:

Dri Beratung ber Artikel 810 wird ein An- Meine Damen und Herren! Sie wissen schon trag Abla Ü (Denr) enigedracht, das Bestattimgs- durch die ZritunL -daß der Friedensverttaa, der w^en aus dem Art. 9 herauszunebmen und bem Mund von den vereinigten und verbündeten Regie- 10 emzureihen Die M»g. Herman n (Dem.) ninaen diktiert wurde, am Samstag, 28. Jmii, in E® beanttagen, in Art. 10 Versailles von Vertretern ber Rrichsregierung un-

bem Hvchschrckwesen das toistenschaftlrche Biblu- terzeichnet worden ifL Nachdem bie Versuche cheksweseu Mziig!ledern. Em Antrag des Abg. Gras I einige besonders schwere Bcstimmungen des Ver- D o h u a (®t Bp.) will den Art. 9 als solck^n ttagcS in beseitigen, vergeblich geblieben wavett Wachen und bte bann ausaeführtcn Gesetzgrbmvgs- blieb nichts anderes zu tun übng. Unsere wiri- Watmen tarn Art. 8 anschließen. schriftliche, politische und mllrtärische Lage, die

. « o^el (Svj): Im Gegensatz zu Drri gründlich geprüft wurde, zwana uns bam; sie Heim stehen wrr bayerischen Sozialdemokraten aus -nachte einen Widerstand unmöglich. Die Rrichs- X1*"**n K-C" * ** 1 e FeStt^yn9 sah sich aut Grund dieser Erkmnttris und

Beschlüsse der Mehrheit der tierfafTunggtben#* den Natwnalversammtung in Weimar ee$tmmget, den Friedensvertrag zu unterzrickmen. Ste ist ent- uMoffcn, lerne Bestimmungen loyal zu erfüllen, gibt sich daher aber feiner Täuschung hin, wenn sie fürchtet, daß es in vielen Fällör unmöglich sein wird, das |u können. Sie hofft, daß bann auch die AI Inerten bereit sein werden, eine Revision ber

müßten, wenn nicht für Unterkunft für lie geft-

wirb. Das in Aussicht genommene Haus ist nid# gdtt- fillf nicht zu haben, doch wünscht der Regierungsse- ** i tretet eine generelle Beschlußsassung für solche An. Bjjrtiw6 f

fäufe. Abg. Dr. Schmitt (Ztr.) erfühl KLM -

eine derartige prinzipielle Regelung für ein vM tw Novum. Es muß von Fall