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beschädigten und Hinterbilickenen statt. Kamerad Lutzc-Gieften sprach über Zweck und Ziele des
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Up. Mücke, 4. Juli. Die Lehrer aus den Ortschaften unserer Umgegend, die gestern mittag nach AlSfeld reisen roo.ltcn, um dem zweiten Bortrog Professors Dr. Kinkel aus Gießen zuzuhören, mußten unverrichteter Dinar wieder heimkehren. Der um 1.26 hier fällige Zug kam erst um 2.45 hm Gießen an. Da das Bahnpersonal in Fulda turückblieb, war keine Gelegenheit mehr zum Zurücksah ren. Der erste Vortrag des Redners, der em Mittwoch im großen Saal des „Deutschen iteisers" slattsand, war sehr stark von Damen und bcrrcn, unter denen die Lehrenchaft des Kreisei Wohl vollzählig vorhanden, besucht. Schulrat öuf leitete die zahlreiche Versammlung. Professor Kinkel hielt den ersten Teil seines Vortrags „über Fichtes Reden au die deutsche Ration". Dem
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Nnterzel ebnerer emvüebtt sich aut ttebernahme von Musik in jeder Besetzung. «»■'*’» H. Hank, Wiese««. Gieß. Str. 114.
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gäbe gleich reizvoll. Et herrscht in ihnen er- rische «de Farbeusreude. Farbig ebenfalls lebendig linb die Arbeiten von Th R 0 cholt, Düsseldorf, an die — Plein air — Malerei Zügel- gemahnend, ohne allerdings an ihn beranjureichen. Eigener sind die Arbeiten von £). Liesegang, Düsseldorf. Ein anderer Düsseldorfer, A. B er trän d, ist mit einer größeren Zahl von Arbeiten vertreten, bei denen vom „Klostersrieden" 1900 zu -Dämmerung" 1910 eine Entwicklung zur gesättigteren Farve und von da an em Aushellen der gedämpften Töne zu verfolgen ist. Geraoe aber „Dämmerung" ist in der dekorativen Ruhe und dem reinen Stimmungsgehalte die .wertvollste unter seinen Arbeiten. Farbig sehr beachtenswert ist außerdem „Lüneburger Heide" von Isa Mittelbach. E. Rau, München, zeigt zwei Tiroler Bilder, die an sich ganz virtuos gemalt sind, im Sujet aber dem moderner gerichteten Kunstgeschmack nicht mehr entsprechen.
In Aquarellen weiß Gusti Bauriedel, Nürnberg, einen außerordentlich klaren und sauberen Ton zu finden, daß sie sich ausnehmen wie die bekannten Steindrucke, kräftiger und von größerer künstlerischer Selbstzucht sind die Arbeiten von Helene Alt mann, die sehr geschickt verschiet^nc Techniken miteinander vereinigt. Auch die Arbeiten von Küthi Bauer sind sehr ansprechend.
In Strich und Abtönung ganz außerordentlich feine Radierungen sind von Maria M ende ' s s 0 h n. Darmstadt, ausgestellt. Sie vermag Landscha tsstimmimgen hervorzu-aubem, tie man m Radierungen selten so rein lestgel-alten sieht.
Mit flott hingeworfenen Zeichnungen wartet N. Pietsch, Bad Tölz, aus. Äon starkem Können sprechen auch die Kvhlezeichmngen aus dem Westerwald, die I. Mans köpf, Daubhausen. ausgestellt hat.
Besonder- reichhaltig sind diesmal bte Gießener Künstler vertreten. £). Geilfuß mit einer Reihe von Arbeiten aus ioabamar, C. Fries mit Landsckmsten, Helene Oncken mit Pastellporträts und Toni Veit b-Fritzel mit zwei Biumenstilleben.
«vbrrhessischer tlunftverein.
Gießen, 5. Juli 1919.
Die neue Ausstellung macht nicht den Eindruck innerer Geschlossenheit, her bei den vorhergehenden angenehm wirkte. Sie erhebt sich aber mit vielen Bildern über eine gute Mittelmäßigkeit hinaus und wird damit manchem etwas bringen.
Entzückend sind zwei bereits verkaufe Bildchen von H. K 0 b e r st e i n, Berlin, „Die Roien-
Die Einnahmen für bbgvgede«n
den mit 462 000 Mk. Derart!anogt gegen 312 950 Mark im Vorjahr. Die Summe des aus rund 10 000 Tonnen Kohlen gewonnenen Kok- wird auf 7I0/0 — 7100 Tonnen geschützt. Aus den Sclbst- verbrauch des Werkes entfallen 1900 Tonnen zu tz5 Mk., auf den Berkaus 5200 Tonnen zu 65 Mk.
Für abgegelvnen Teer sollen 45000 Mk. gegen 22 500 Mk. vereinnahmt werden. Der Ertrag an Teer wird geschätzt von 10 000 Tonnen Kohlen auf 4,5®/o = rund 450 Tonnen zu 100 Mk.
Abgegebenes Ammoniakwasser wird nut 5600 Ml gegen 11000M1. im Vorjahr erbringen. Aus 10000 Tonnen Kohlen werden voraussicistlich 7"/o RolrgaSwosfer von 4*B6 gewonnen - rund 700 Tonnen zu 8 Mk.
Der Erlös aus abgegebenem Retortens g r a p h i t ist mit 500 Mk. (im Boriahr 100 Mk.) an0eTie’ Gasmessermieten werden 22 5OC Mark erbringen, 500 Mk. mehr als mi^Boriahrr
Gasein richtungen. Für auf Kvfteii von Privaten berzustelsimde Hausanschlüse.Anserttgung unserer Gaseinrichtungsarveiten, Prüenvon Arbeiten der Installateure, Lieferung von Erwtztcuen zur Straßenbeleuchtung werden 35 000 Ml. vereinnahmt werden statt 17 500 Mk. un Donahr.
Äon Gebäuden und Grundstucker sind 2130*» zu erwarten gegen 1830 Mk. ttn Vorjahre. .
Verschiedene Einn a hmen sind mi 8412 Mk. veranschlagt gegen 6437 Mk. im Doriohr
Aus dem Erneuerungsstock sind an Zinsen in Einnahme zu stellen 2382 Mk. gegen 1011 Mk. im Vorjahre.
Neuanschaffungen werden durch Entnahme von 24 000 Mk. (14 000 Mk.) aus dem
3000 Mk. .__. oorxn_
Die Ga-einrichtnngen werden 28 000 Mark erfordern gegen 14 000 Mk. im Vorjahre
Die Ausgaben für Gehälter erhöhen sich von 48 000 Mk. auf 66 000 Mk., wovon em Drittel zu Lasten des Wasserwerks entfällt In die Summe von 66 000 Mk. sind vorsorglich für Teuerungszulagen sowie für Besoldungen der Aushilfskräfte 29 520 Mk. eingestellt.
Ruhegehälter, Wit wen -«nd Marsen gelber sind mit 5500 Mk. eingestellt, Steuern, Abgaben, Bcrfichcrungs- und Vcr- einsbeiträge mit 17 000 Mk. (10 000 Mk. rm Vorjahre), Bureaukosten, Anzeigen, Reise- Vergütungen mit 10 500 Mk. (6000 Mk. im Vorjahre), V e r s ch i e de n e U n ko sten mit 8200 Mark (5500 Mk. im Vorjahre).
Die Kapital zins en für die Kaprtalschuld von 478 356 Mk. erroromt 17 430 Mk. Weiter sind vorzusehen 4<»a> Zinsen für das rwn der Stüdtkasse vorgelegte Kapital für bxe Lagerbeftande 3240 Mk., sowie Zinsen für die auS der Stadtkasse zu zahlenden Vorlagen 1500 Mk., insgesamt 22170 Mk. gegen 23 244 Mk. int Bonahre
Die Schudentigung erfordert 25072 Mark (im Vorjahre 24 906 Mk.) der Erneuerungsstock 16554 Mk. (un Bonahre 14 750 Mark), Anschaffung für das Lager mit 30000 Mark (im Vorjahre 25 000 Mk.).
Als BetriebSüberschuß, der an dre Stadtkasse abzuliefern ist, werden veranschlagt 105 300 Mk. gegen 108000 Mk. im Vorfahre.
An Neuanschaffungen sind vorzuiehen: für Aus ührung von neuen Straßen lertungen und Gaszuleitungen 2500 Mk für Derbes erung.der Straßenbeleuchtung 500 Mk., ^ür Gasn^ss Mark = 24 000 Mk. gegen 14 000 Mk.
ff.L tfi*K ÄenH Ärthttt enb U Svachl- jneier
— Der Zusammenbruch der Kö- ftiareiche beioeift im Lichte der Bibel die Kdttrichtung des Reiches Gottes auf Erden, lieber dieses Thema spricht am Montag den p. 3uti, abends 71/, Uhr, im Saale des Hotels Jfcini)ont" Herr Ä. Wellershans, Barmen.
•* Dieb stahl. Gestern wurde in dem M ne uw eg eine gelbe Handtasche, in der sich
Aus dem Amtsverkündigungsblatt^
** Tas Amtsverkündigungsblatt Nr. 52 vorn 4. Juli enthält: Bekanntmachung über die Bewirtschaftung und den Höckrstpreis von Leichtöl, Rohbenzol, Benzol unb Toluol Vom 12. Mai 1919. — Bekanntmachung betreffend Beschlagnahme, Bestandc<rlfebung und Höchstpreise von Leichtöl, Ro^nzol, Benzol, Toluol, Benzin und sonstigen benzvl- oder beztnartigeu Körpern. Vom l. August 1918. — Bek-antmachung betr. den Verkehr mit Frühobst au5'rD2t Ernte 1919. Vom 28. Juni 1919, — Tie Wahlen der Bürgermeister und Beigeordneten in den Landgemeinden des Kreises. — Einsendung der Kreisabdeckerei- verzeichnisse für den Monat Juni 1919.
Verkehr mit Frühobst aus der Ernte 1919. Tie Ausfuhr von Frühobst aus dem unbesetzten Gebiet des Freistaates Hessen ist verboten. Ausnahmen können in den Städten von dem Oberbürgermeister, In den Landgemeinden von den Bürgermeistereien zugelassen werden. Tie Zulassung erfolgt im Falle der Beförderung: mit der Eisenbahn durch Abstempelung des Frachtbriefs ; mit der Post durch Abstempelung der Begleitadresse ; in allen über gen Fällen durch Ausstellung eines auf einen bestimmten Tag lautenden BesördernngSscheineS. lieber Be,<hverden t»?gen Nichtzulassung von Ausnahmen cntschrxtt das Kreisamt /ndeü'tig. Ter Versuch der Ausftchr ist strafbar. Frühobstmengen, beim Ausfuhr entgegen den Vorschriften dieser Befan.-tmachung versucht wird, unterliegen der ent Weisung. Io en Beschlagnahme und der Verwertung zugimstcu des 5kommunalr>'rbandes. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieser Bekanntmachung werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft, fonxit nicht noch anderer gesetzlickier Bestimmung eine hölterc Strafe erwirkt ist. Diese Bcstimmungcn trelen mit dem Tage der Verkündigung in Krott.
T je Vorlage der Akten über die sta ttge ha bt e n B ü r ger mei ste rwahl en emart«'t das Kreisamt spätsten- bis zum 12. Juli unb, falls eine Stiänvahl notwendig geworren ist, spätestens biS zum 26. Jult d. I. Gleichzettig macht es wiederlwlt darauf aufmerksam, daß bte Wahlen bet Beigev r bn e t e n nach Aivordnnng des Ministeriums des Innern spätestens am 3. August unb etwa notwendig werdende sttch- wahlen spätestens am 17. August b. I. statt- finden müssen. Ta nach Anordnung des Krets- wahlkommisiars die Wahlen zum Kreistag des Kreises G»esten auf Sonntag den 17. August b. I. anberaumt sind, so köntten an diesem Tage Stichwahlen der Beigeordneten mrfjt abgehal en werden. Wo solche erforderlich werden, müßten sie spätestens am 10. August b. I. stattsinden. Es emvsiehlt sich deshalb dringend, die ^Wahlen der Beigeordneten nicht später als am Sonntag den 26. Juli b. I. abzuhalten.
ttriftet, 128, Jagendschrlften 150, Literatur- akschvch.e 12, Gcdiäxe unb Dramen 68, Läirder- unb Völkerkunde 68, Lutrur«schick>tk 82. Geickiichte unb Btagraphien 72, Knnstgef<chichte 16, Natur- lesieuichast und Techrwtagie 108, Herr- und Swjen 1, Haas- und Landwirtschaft 13, Gesund- hrtfÄrfarx- 23, Rctigion unb Philosophie 53, Alick-Wissenschaft 21, Spvochwisfrnschast 24, NLrHzdspoachtich'es 55 Bände. Nach ausivüris komen
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KrriS Wetzlar.
b. Dornholzhausen. 4 Juli. Um den BeleuchtunsssÄvierigkeiten nicht länger, insbesondere nicht mehr im kommenden Winter ausgesetzt ,u sein, ist hier nunniehr auch bte Einführuntg *i elektrischen Lichtes durch die Gemerndever- tretrmg beschlossen worden. Dem Anschluß an das Stromnetz der Buderusschen Eisenwerk zu Wetzlar dürften sich ferne besonderen Cchevierigkeikens in den Weg legen, da bte öodrfvannnngsleituwr bereits unmittelbar an unserem Orte vorbeifülntt. Wenn trotzdem die Buderusschcn Eisenwerke für die Zuleitung des Stromes bis zur Transtarn«- torenstation auf her Zahlung einer besonderen Entschädigung von einigen tausend Ddarf, die durch den Gemeinderat bewilligt worden sind, bestehen, so ist dies lediglich auf die heutigen veränderten. Zeitverhältnisse, insbesondere die erhebliche Verteuerung der Materialien und die hohen Arbeitslöhne zurüchtuMren. Tie Vergebung des Ortsnctz- baues ist bereits in die Wege geleitet, und mft den Hausinstallationen ist ebenfalls schon begonnen worden, so dasi. wenn nicht jetzt noch nicht vorauszusehende Umstände emtreten, mit einer Einsetzung Der elektrischen Beleuchtung noch vor Eintritt des Winters gerechnet werden kann.
Hessen-Nassau.
b. Aus dem Hüttenberg, 4. Juli. Die in den letzten Tagen mebergegangenen Regengüsse kamen dem Landmann für das Genrüse- pftanzen febr zugute. Wenn auch die Kohlrüben- pslanzen noch nickft sämtlich gesetzt werden Sonnten, so hat man doch die Tickwurzsetzlinge sämtlich in den Acker bringen können. Die Heuernte ist im allgemeinen noch vor Eintritt des Regenwetters gut eingebracht worden, lieber den Ausfall der Grummeternte läßt sich heute ein Urteil noch rraff bilden. Roggen unb Weizen stehen än allgemeinen gut. Auch die Kartoffeln zeigen ^utes Wack^stum. Dagegen smd Gerste und Hafer mfolge der lang» M,gehaltenen Trockenheit und der kalten SBitterunfl sehr iuriklgeMicbat und versprechen eine weniger ertragreiche Ernte. Ter Behang der Apfel- und Birnbäume ist gut fmo läßt auf eine gute Mittclernte schliefen, während es Zwischen fast gar nicht gibt. Tie Kirschbäume liefern einen außerordentlich reichen Ertrag: mit der Ernte der frühreiferen Sorten ist bereite begonnen. Ter Preis bewegte sich bisher zwischeit 2 bis 3 Mk. für das Psuud, dürfte ledoch bei Einsetzung der Haupternte eine nicht umvesentliche Senkung, vielleicht bis auf 1 Mk. pro Pfund, erfahren.
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Voranschlag der städtischen werte.
lsiaSwerk.
Der Voranschlag des städttschen Goswerks hat sich in Einnahme ans 1360 000 Mk. gegen 936 000 Mark im Vorjahr, in Ausgabe von 652 000 Mk. im Vorjahr auf 1 020 100 Mk. erhöht, so daß ein Ueberschuß von 339 900 Mk. verbleibt.
Für abgegebenes Gas sollen 670 650 Mark vereinnahmt werben gegen 456 530 Mk. im Vorjahr. Es sollen abgegeben werden 1930000 Kubikmeter an Private zur Beleuchtung unb zu Koch- und Heizzwecken, 100 000 Kubikmeter für Münzgasmesscr, 70 000 Kubikmeter für Gaskrait- maschinen und Jndustriezwecke, 200 000 Kubikmeter zur Beleuchtung der Eisenbahnwagen, 60 000 Kubikmeter für die Straßenbeleuchtung, 60 000 Kubikmeter für Selbstverbrauch des Gaswerks, 180 000 Kubikmeter Verdichtung unb Verlust, insgesamt 2 600 000 Kubikmeter.
iß auf *• Heuchel heim, 4. Juli. Gestern abend imtns k nhr flnbtrauH fand im Lokale Georg Volkmann in Heuchelheim littags 0 ÜYst , . eint gutbesuchte V e r sa m m l u n g d e r Kriegs- ---------—- -
A m 8efrtiu«e
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Aeichsbundes. Es wurde eine Ort-Mirppe gegründet. die bereit- annähernd 60 Mitglieder umfaßt und sich dem Rcichsbund der Kriegsbe^ädigten, Kriogshinterblieberren und ehemaligen Kriegsteilnehmern anschloß. Als 1. Vorsrtzender wurde Kamerad Ludimg Schäfer, Sandweg 36, gewählt.
♦♦ Langsorf, 4. Juli. Der Spenglermeister Philipp Keck von hier stürzte heute beim Befestigen einer Dachrinne an einem Stallgebaude so unglücklich von der Leiter ab, daß der Tod sofort eintrat Langsdorf und Umgegend verliert an ihm einen tüchtigen, fleißigen und allseits beliebten
** tie »rte« Sbeschä di-te» für so r gesell e im Gemerbehaus tKirchstr. 16) hat auf flkuüb bet ergangenen rcich^gesetzlüben Bcstim- «uagkn ihre Tärrgkeit ringeftvllt und die Akten teeamtlidx-n FürsorgestellenfürKriegs- heschäbitztemrbKrtesShinterbliebene (ftr die Stabt: Bürgenmilierri, für Gießen-Land: Lrrisamt) übergeben. Tie Beratungen werten zumMehr von diesen amtlichen Stellen ausgeübt.
*• Die Nähstube für Kriegsfür- sarae, Malltorstraße 24 I, kann noch Joppen- stosf^ l/K) Meter breit, zum Preise von 22 Mk. pr» Meter, sowie Männerunterhosen zum Preise v»n 12 Mk. und Eistlingsjackchcn zum Preise von ZMk. per Stück abgeben. Der Verkauf erfolgt: Montags, Dienstcms, Donnerstags und Freitags vormittags von 10—12 und nachmittags von 3 bis 6 Uhr.
♦* Der Turnverein von 1846 hält morgen früh 81/, Uhr in seiner Halle ein Vereins- irorttumen ab. Nachmittags 4 Uhr ist Schauturnen imit Konzert und «bendS pünkllich 8V»Uhr Abend- ^^T^morrntische Parke«. Auf die heute abend 8'/, Uhr im Habel Grvtzherzog statt- tinbenbi Mitgliederverfammlrms fei Nochmals hin-
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Ernst Balser
Gießen, Mlaabnrg
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I der Brotration. Ln eichzeriiädrungsininisierlliL -s der der Bevölleruu? 1* I menge von 16üü Gran )0 Gramm, sondcni M itdlcn. Es entfallen also c, ft zu 50 Gramm ad 7.U ackmrc, wätamd die Md it bestehen bleibt. Tie A» ib 29. Woche;u 50 Srar . / Strich benehm, wo?t^ l-Markm geknnzeichnct iii arten ivadcn in entiprafr
iet Lierverkauf. t? merstaz, 10. d. M., erhalte 13 gegen Abgabe der Sc rrlay der AuSoelsküt c
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— I« Lichrspiel^wn» bi der Vohntzvf- stnch gelaugt hatte und morgen außer idem bereite ange rftitbtijLen Programm noch „Jrr- im a h n", ein soziale- Drama, zur Aufführung, das üt packenden Bildern btt BebtLttung einer Revo- ution mit ihren Begleiterschernun^en, wk Regte- mingsstürz, CtrafeeudniVTe, Plünderungen, und ihren Einfluß auf das Leben einer Arbeiterfamilie, ergreifend vor Augen fühtt. Ein Besuch erfdieint wegen deS außerordentlich reichhaltigen und gut zusammengestellten Programms sehr
.lich jg tz^lrn sik ffuni) Butter, ein
> eHnuZ*5®1 taoiitrh^ Herren-Porternon naie, ein
ampfehlenSwett.
** I n den Schwarz-Weih-Licht- ,spielen, Seltersweg 81, kommt ab Samstag, 5. bis einschließlich Montag, 7. Juli das kriminalistische Drama JEkte Recht auf Glück" mit dem öTipcöuni“;-a . jungem Kinostern „Ria SBitt*' in der Hauptrolle effor der bcutldm W ■ und das dreioktige Lustspiel „Erste Licke — wahre Licke-" zur Aufführung.
g erhaben Landkreis Gießen.
äget, ein Päckchen Salizyl, sechs Mause- !kkz>« fallen, eine Feile nnb ein SÄndebohrer be- landen, entwendet. — Von April bis Mitte Mai d. I. würben ferner ein grauer Mantel
tl/iftftnMgen Vortrag folgte die Bersamwdms '
mit gespanntester Aufmerksamkeit.
KretS Büdingen.
**®flbingen, 1. ^nli. Die Schülerzahlder Gewerbeschule, die durch den Krieg zurück- gegangen war, ist im vergangenen Winter wieder aus bte alte Höhe angewachfen. Die Gewerbeschule begann am 7. November 1918 das Winterhalbjahr mit 18 Schülern, bereit Zahl sich durch den verspäteten Eintritt einiger aus dem Heeresdienst Entlassenen auf 21 steigerte. Die Handwerker- Fottbildungsschule war im Sommerhalbjahr von 13 uno im Winterhalbjahr von 23 Schülern besucht. Arn 14. April 1919 fano die Schlußfcier in Anwesenheit deS Vorsitzenden der Zentralstelle sür die Gewerbe sowie der Eltern der Schüler und Freunden und Gönnern der Anstalt statt. Aus den der Gewerbeschule zur Verfümmg stehenden Stiftungen konnten 240 Mk. für Schulgelderlasse der Schüler verwendet werden.
Lauterbach
Lauterbach, 1. Juli. Die Webschule z u Lauterbach hatte, wie die Tertil-Industrie überhaupt, eben alU unter den Einwirkungen des Krieges zu leiden. Wenn es auch an Arbeit iür den praktischen Betrieb nicht fehlte, so konnten aus Mangel an Rohswffen die lehrplanmäßigen Dck- stoffe nicht wie früher hergestellt werden. Am Anfang des Schuljahres waren vom vorhergehenden Jahre feine Schüler mehr vorhanden, weshalb im Berichtsjahr eine Prüiung nicht abgchalten werden konnte. Im Frühjahr 1918 wurden 7 Lehrlinge neu ausgenommen und nach Beendigung des Kttegcs traten noch 3 Kriegsteilnehmer in den halbtährigen Kursus ein; außerdem beteiligten sich 3 ehemaltge Krieger an dem praktischen Kurse Sodann wurden, wie im vorljergehenden Jahre, wieder Schuhktirse hier unb in Höraenau abgehalten. Im praktischen Betrieb der Webschule sind etwa 300 Stück Waren meist für die Handweber- ^^-nossenschaft ein gvvher Teil Handzettel für die Mitglieder der Genossenschaft hcrgestcllt worven, was einen Weh- und Zettellohn von 7661 Mark erndruchte
SrrlS Friedberg.
V. Butzbach, 3. Juli. Gestern nachmittag wurde der Gastwirt Zum gold. Löwen, Willy Müller, von einem Pferd derart geschlagen, daß die Leber sehr stark verletzt wurde. Herr Müller ist heute morgen seinen Verletzungen im Johanniterspital zu Niederweisel erlegen.
Starkenlmrg und Rheinhessen.
Kampf mit Wilderern.
Darmstadt, 4. Juli. Bei einem Zusammenstoß mit Wilddieben im Walde ztmschen Lampett- Mm und Hüttenseld würbe der 17 Jahre alte Wilhelm Schnee aus Hüttenfeld von dem Förster Tienermann durch einen Schuß getötet. Ter Förster erhielt einen Schuß in den Oberschenkel. Ein weiterer 16jLhriger Bursche würbe fcstgenommen.
Erneuerungsstock bestritten.
In Ausgabe sind vorgesehen:
Anschaffung von Gas kohlen. Zur Bereitung des Gas bevor fs von 2 600 000 Kubikmeter sind bei einer Ausbeute von 260 Kubikmeter aus einer Tonne rund 10 000 Tonnen fioblen notig Hierfür werden vorgesehen 635 000 Mk. gegen 395 000 Mk. im Bonahre.
Koks zur UnterfeuerungderRe- tortenösen 120250 Mk. (im Vonahr 81 40C Mark). Voraussichtlich sind 1850 Tonnen Koks (rund 18 0/0 der vergalten Kohlen) erfordert uv (1 Tonne ■= 65 Mk.)
Die Arbeitslöhne für Erzeugung von 2 600 000 Kubikmeter Gas werden eutschlteßsich Ausgaben für Ka fee und Seife mit 104 000 Ml. (im Vorjahre 65 000 Ml.) veranschlagt.
Die Kosten für H il f S m ate r ia lien für den Betrieb erhöhen sich von 7000 Mk. auf 10 250 Mk., die Arbeite- und Fuhrlöhne auf Nebenerzeugnisse von 18 000 Mk. auf 24 000 Mk.
Die llnlerha'.ttmg der Gebäude und Grundstücke erfordert 5800 Mk. gegen 3300 Mark im Borjalwe, die Unterhaltung der Rctotten- Öfen 19 500 Mk. gegen 14 000 Mk., der Gas- wer tdr obrlcit un gen, Apparate, Ga» beHalter und des Dampskssels 5o00 Mk. gegen 2200 Mk. im Vorjahre, des Straßenrohr- netzeS 7800 Mk. gegen 3000 Mk. im Donahre, der Betriebswerkzeuge und Geräte 13000 Mk. gegen 6500 Mk. , n
Herstellungen und Unkosten aus öct* mietete Gasme^j er sind mit 12000 Mk. (un- Vorjahre 5500 Mk.) an gesetzt.
Die Löhne der Laternenschlosser unb Putzer erhöhen sich von 2100 Mk. auf
— Klinikdieb stahl. In der Nacht xmn 2. Juli wurden aus der Zentralwasch- (inftalt der hiesige» Shinifen 26 weiße Bettbezüge, 17 treibe Bettücher, 5 Darnast-Bett- , M1911 bezüge, gez. N§. S.", 1 Herrenrock, 1 blauer Ä 918 DanuTirrock, 1 Damenschin» und 1 Darnerv- ’wtenhi Hemd, gez. „®. W." entwendet. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die hiesige Kriminal-
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m uln3CQiö kommen ans: Erfühlende Lüevalur 1067, Zeit-


