Ausgabe 
5.4.1919
 
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Samstag, 5. Dprn 1919

169. Jahrgang <

Erstes Blatt

EineamerikanischeSntsührnng-geschichte.

Die Verhandlungen in BrüflcI.

| tigteit und nach sittlicher Bildung. Wie das im einzelnen durchgeführt wird, bleibt den Ein­zelstaaten Überla en.

VochenrüSdliS.

4. April. (Privaltel.) DasBerl. ldet: Dem Bureau Europa Erpreß

Die Beratungen in Parts.

Deutsche Ausfuhr.

mit den

vorragenden Vertretern des linssiheiuischen Wirtschaftslebens und der Arbeiterschaft zu- sammensctzen. Die Wünsche der einzelnen In­dustriezweige, der Landwirtschaft, des Han­dels und der Arbeiterschaft werden in heson- dcren Fachausschüssen bearbeitet.

Ucber all diesen Arbeiten am Neuausbau des Reiches liegen die unheilschwangeren Wol­ken der inneren und äuß-rcn Entwicklung. Ausgedehnte Streiks, kommunisti che An­schläge zerrütten den inneren Zusammenhalt. Die Nordbayern und Franken drohen dem ra­dikalen München mit Abfall und der Grün­dung eines neuen Gliedstaates. Dabei stehen wir, wenn die Entente uns einen Gewalt­srieden zudiktieren will, vor der nahen Mög­lichleit eines Zusammenwirkens mit den rus­sischen Bolschewisten. Die Gegner sinnen uns das Schwerste an, so daß selbst Männer der Rechten, wie Professor Eltzbachcr, empfehlen, gegen den Militarismus des Westens die öst­lichen Schleusen zu öffnen. Eltzbacher erinnert PN das Beispiel der Russen im Jahre 1812, als sie, um die feindlichen Pläne zu durch­kreuzen, ihr heiliges Moskau selber in Flam­men setzten. Die ernste Gefahr eines Konfliktes wegen der Landung gegnerischer Truppen in Danzig scheint sich infolge Nachgebens des Marschalls Foch wieder zu verflüchtigen. Es wird nicht in Danzig gelandet! Die Lage wird dadurch nur teilweise entspannt,^ denn nun kommt die Hauptsache, die Enthüllung der Pariser Konfeienzgeheimni.se!

, Bremen, 4. April. (WTB.) Die Verhäng hingen zwischen den Mehrl^eüssozial.sten und den

1 Unabhängigen über die Bild» ng er ner rern s o z i a l i st i s che n Regierung smd gesckei- te rt Tie Mehrheitssonalisben werden nunmehr, wie dasDolksblatt" ankündigt, versuchen, sich md den Demokraten zu verständigen.

Berlin, 4. April. (WTB.) Die Ver- - Handlungen in Köln über den Berkau, von

Annahme von Anzeige» f. tie iaqeemumnei bid ziiinRoctunuiag vorder ohnejedcB^rbi»diichkett

Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 M.,türauSwärtlg« 30 -UL, für Reklamen 9)lt.l.-nebfi20° »leue- rungszus i.laailUatjoof fcbnii 20 H Au'jchlag. Hauvtichri't.eiter: Aug. tz>oeq. Berantwortlich für Polit.k: Aug. Owetz. für den übrigen Tetl: Dr. Ren,Hols Zenz; für den AnzelgenteU: v. Beck; sämtlich in Dieben

TasBett. Tageblatt" schreibt: Der Sei^Uvr von Tenejsee, Luke Lea, der ccks O.eru-Kvn»« mandeur eineö JÄdart.-R.g.s.an der nxniioi f»*gt A'ivnt ftanb und jetzt nach Amen a zurmtgerehrt ist, erzäislt in der92x1 v f)oif Tinres", datz Te^mt^r 1918 mit einigen ainentaaidjen um- zleren versucht habe, den früheren deutschen Kaiser zu entführen. Sie f icn dem Slailcr t>n [o raix. ffÄ

Bremen, 4. April. (WTB ) Heute nach­mittag fand unter zahlnick^er Beteiligung auch deS^ Publikums die Eröffnung der bremnchcns Nationalversammlung Itatt Nach der, von der Mehrheit mit lebhattem Beifall aufge­nommenen Begrüßungsansprache des Mitgliedes der einstweiligen Regierung, Nhem, übernahm Junge von der mehrheitssozialistiick-en Partei das Alterspräsidium. Ein von kommunistiicher seit« gestellter Antrag auf sofortige Entfernung der mili­tärischen Besetzung des Bönengebaubes, in dein die Nationalversammlung lagt, wu.de avg-.lch t; i iein TringliÄeitsantrag der Kommun.tttm aui sofor­tige Aushebung des Belagerungszustandes wurde die Dringlichkeit abgesprochm. Zum Präsidenten der Nationalversammlung wurde der Vorsitzende der demokratischen Fraktion, Dunkel, gewählt, zum 1 Vizepräsidenten Kienle von der nichrte.tssozia- listisckxn Partei und zum 2. Vizepräsidenten Lüde- fing von der unabhängigen Partei

Dcr sozialdemokratische Parteitag.

Berlin, 4. Avril. (Prio.-Tel.) Jmj Vorwärts" wird heute offiziell der nächste P a r l e i t a g der S. P. D. auf Dienstlm den 10. Juni 1919, nachmittags 4 Uhr, in Wei­mar einberufen. Berichterstatter sind n. a.: Otto Wels, Fr. Bartels, Paul Löwe, Fr. Brühne und PH. Scheidemann.

DK Lage in Sayern.

Nürnberg, 4. April. Die Deutsch- DemokratischePartei (Deut d). Vo ks- por.fi Bayern) und der Deutsche Bauernbund fordern in einem Aufruf biej

Paris, 4. April. (WTB.) Diplomatischer Situatwnsbericht: Der Rat der Bier beschäf­tigte sich gestern bcrmrttag mit der A d r i a- frage Am Nachmittag wurden die südslawi­schen Delegierten von Wilson, Clemeneean unb Lloyd George empfangen. Orlando legte den Kvl- legcn die Grunde dar, weshalb er an der Be-

Eine Kundgebung der sranzösifchen Kammer.

Laris, 4. April. .(WTB.) Haras. In der Kammer fällig Rainold yT.ern vor, am Freitaa ^em BerickU üf->er den Vorichla«. der die Regierung au'fordert, die Entwrrfstrmkg^uN'l)- lands zu erzielen, zu bereiten. Ter Vorschlag lmpet:Die Kimmer, die .mt'ch'osscn i t, die voll f-änbige En.wach m. g Teuts<r4'iw>s zng."iiancen zu erhalten, lädt die Regienr S formell ein, nt txr J-riebcns5m,ferenz den Gedanken zu unter stützen und zur Annahme zu bringen, daß Deutsckiland we­der eine Armee, nock) erte mtfitäriidr Orgaw.- la ion, nod) wgendeinr Art der Bcuxichimng. bei- belmlten darf unb- daß in jedem der beutMm Staaten ran die zur Aufrechterl-alttrng der mneren Ordnung nötige Polizei- und Ge ckarmenekraste bei ei en bleiben. Deschanel madrte darauf auf merksam, das; die Verfassung dem Parlanumt k, tu Recht vetteilfe, der Regiermig oorl>rr die Grunin, lagen der Verla.tdlu.arn vorzu.chch.wn. P'chon aiitirortete, daß die Re-gierw g den «rw sungs- widrigen Charakter des Vorschlages nachfprüfen müse, daß sie aber den yitgnnrtK liegenden Ge­danken billige und entsch»lossen sei, eine bwctiy greifende Entwaffnung Teu s«lckrnds zu erzulen. Rainold erklärte such für se'.xr befriedigt von den 9(uv;ülrrir:gcn, stell e die EriMÄtigVU der Kam­mer fest und schloß mit der Vemerkurtg, bau .eine Abstimmung unnötig sei. (Beifall.)

Der Verfassungsausschuß der National­versammlung hat in mutigem Neformeifer nunmehr auch die hochwichtigen Gebiet? Kirche und Schule neu gestaltet. Viele werden dieser schnellen Arbeit nur zögernd folgen können. Bedenklichkeiten tauchen puf, wie sie von Montaigne in seinem schönen Ka­pitel über dieMöglichkeit, gewohnte Gesetze zu ändern" ungemein eindrucksvoll vorge­führt wurden. Wir leben ja in einem Zeit­alter, das noch raschere und gewaltigere Schritte zu machen scheint als die Reforma­tion im 16. Jahrhundert. Bei Friedrich Nau­mannsVersuch volksverständlicher Grund­rechte", den er dem Ausschuß vorlegte, be­gegnet uns eine kühne, aber doch wohl laien­hafte Gestaltungskraft. Warum soll untere Verfassungsurkunde mit dem Schwulst volks­tümlicher Phrasen ausgestopft werden? Ge­wiß, jedermann im Volke sollte die Verfas­sung kennen; aber ein wenig Verständnis für den Geist, aus dem sie geschaffen ist, sollte man schon unterwegs sich arteignen. Dar­um wollte der Verfassungsausschuß von die­sen lehrhaften Satzgebilden nichts wissen, die da z. B. lauteten:Jeder Deutsche ist ein Wertgegenstand seiner Nation, so lange er seines Volkes würdig bleibt";Volkserhal­tung ist Staatszweck, Kinderzuwachs ist Na- tivnalkrast";Einigkeit und Recht und Frei­heit sind des Deutschen Vaterland";Ord­nung und Freiheit sind Geschwister". Das deutsche Verfassungswerk soll doch wohl Recht.bestimmungen, aber keine Gemeinplätze

enthalten. ...

Man einigte sich aber auf die Trennung von Staat und Kirche und, wie wir in dem

deutschen Schulpeiens. Im Art. 30a steht nach Aererrat wird die Besprechung über die Fragen dem Beschluß des Ausschusses der Fimdamen- Wiedergutmachungen, der wirt,cha.tl.chen Aus­talsatz:Es besteht keine Staatskirche." Der feutung des Saarbeckens durch Frankreich neue deutsche Revolutionsslaat, von rechten und der militärischen Neutralisation der Rhein-'

Bürde abgelegt 8U 'baben inbem ct den brs- der »°n^°sm »^gten Tr.

Ijerigen Bund mit bce Kirche lost. Es ltegt ^i[(on telegraphierte demDaily Telegraph , das; nichts Kirchen feind l iches 1 p förl bie Friedenskonferenz aus Grtmden der Zweck- Schritt, allein das bisherige Verhältnis foil&igfeit verfügt habe, daß Fiume und Spa- kübler werden. Der Zwang der (Staatsbürger lato Italien überlassen werden sol en.

tll kirchlicher Hinfichl soll gelöst werden. Da- Paris, 4. April. (WTB.) Haras. Dem gegen dürfen dieReligionsgesell'chaften" un-Temps" zufolge hat der V-ereEt cme Kommis- gcstört ihre Angelegenheiten selbständig ord- \wn aus drei M^lg.i^ern be^tt, die beitteot ist^ nett unb gestalten. Sie bflrtai bie SMte «« «fc 'an

öfientlicher Körperschaften behalten, sind Ulti) mckitürischen Neutralis.erung

untereinander völlig gletaiberechtigt und dur- ^h/inlande fc^uftellen. Tie drei Mit feit unter ihren Mitgliedern Steuern erheben. Tard-en Ar Frankrei'h> Headlam-Morl:y

Den erforderlichen Uebergang in die neue Engla ch luuch Hasll-us ü d e Ve.ci ig e-i S a - Rechtslage sollen die Einzelstaaten durch ihre ien, vrtiamnuLe.i stch am Tv.ulerstag utng Gesetzgebung vollziehen.Atich deucht es", so Pont-St. -Maxence, 4.

faat der alte Montaigne,Verwegenheit, Davas. sLrne neue Konferenz h«t ^onners^ag L man''öffentlich riSaefaßte und° -ing-.

tont e'te Gewohnheiten und Verballungen der interalliierten Jlates und den deutschen Tele­schwankenden Phantaiw eines einzelnen Men- gtä fflÄerl Mich unterwerfen will". Er hatte auch sagen!

können:eines noch suchenden Zeitgeistes" Ei» NnterauSschntz

Denn die er Zeitgeist ist seiner Sache und M FriedensausschuffcS tn Köln, seiner Wege durchaus noch nicht ganz sicher. Köln, 3. April. (WTB.) Die Reichs- Nur mit dem Grundsatz derFreiheit' nimmt Leitung hat beschlossen, eine Unterkom- er es sehr ernst. Die Religion wtw nicht etwa, Mission dcr F r i e d e n s k o m m i s s i o n wie 1789, abgeschafft. Jeder fühlt, daß wir mit bem Sitz in Köln einzusetzen. Aufgabe sie brauchen, daß sie uns nicht etwa als über- Unterkommission ist es, die aus den be­wunden erscheint. Der V^rfanungsau'.'schutz Gebieten sich ergebenden Fragen zu be- hat nicht so weit in die Rechte ber Äird)e ein» antivorten und zu vertreten. Zum Vorsltzen- gegriffen wie etwa das franwn che Treu- der Unterkommission wurde der Ober- nuiig gesetz von 1905, das den kirchlichen !hkirgermeister von Köln, Adenauer, be- stan' viele Vorschriften, man kann auch s^ttt. Die Unterkommission wird sich aus het- sageu Plackereien, machte. Gar seltiam be-> -

rührt uns die ausdrückliche VorschtisttDie Sonntage und die anerkannten Feiertage blei­ben erhalten." Hoffentlich bleiben sie auch tn gewisser Weise geheiligt!

Der Schule wird der Religionsunter­richt erhalten. Nur wird auch hier bei Lchrern und Schülern jeglicher Zwang ausgeschaltet. Der Religionsunterricht ist nicht mehr obli-

gBSBEEsass K die ZigNen Anlagen und Bedürfnisse ter.

in un er em Volke unter den neuen Gesetzen, I gegenwärtige 3 n

frimmt oertü m mern raerben! Das »ölen SmSttri.nl Möglichteil zum Mira-

*t8k^^robie7oerSeniC W 9C5Cnroar9 ffi06^bT^gegernoätHg?

nicht gerade ^^^^^echend. . . ^lus- stand die Bezahlung von Lebensmitteln an

Aufbau aus bet ° lgemcmcn Volks chule bs l b f Deut chlanb. Auf Vorschlag becalt die humanisti.chen und reaiiiniujuiiNor-itzenden sollen heute Bc- Lehranstalten bei. Ver- sprechungen über bie® einicinen Arilel mit den

bVÄ S^Änber Gegense.te rn Unterton-

^nach persönlicher und staatsbürgerltcher ^uck-l sumen staltsinden.

Nr. 81

Der Lietzener Lnzelgn erscheint täglich, anver Sonn- und Feiertags.

Vejugrpreir: nronatl. Pik. 1.35, viertel­jährlich Mt. 4.05 , durch Abhole- u. Zweigstellen manatl. Alk. 1.25. durch die Post Mt. 4.05 viertel« jährl. ausscht. Beitellg. Ferniprech - Anschlüsse: für die Lchr'ftleitungl l2 Perlag,^escha'tssletle51 Anschrift für Drahtnach­richten: Snzeiger Sietze».

postscheckkento: ^rawffurt a. Gl. 11686

Berlin, 3. April. (WTB.) Bei den Ver­handlungen in Brüssel war tzniischersctts ge­fordert worden, daß Teutschland 350 000 Tonnen Schisisraum zurück'behal ten Euui, die zur olAttea- schtfsahrt benötigt werden. Tie Alliierten hatten eine Prüfung zugesagt. In der Heu igen Sitzung teilten sie mit, die Seettansportkotriminvon des Obersten Wirtsck>af sratcs habe bi-* Forderung ge- |vwvit prüft, könne aber mangels genugenber Unterlagen a(g die . -

nicht entscheiden. Es werde um nähere An- Ausführung MancS verhaldert l-a.'wn. Ter gaben über die Verwendung der 350 000 Tonnen Entsiilvnmgsversuch sei kurz vor Weilma^liien mi- Sänstsraum gebeten. . ___. icmommcn norden, weil die ame irlnrckien Um*

General v. Kammerstein überreichte wer- ^ie Absicht gelebt hätten, Wil^lm ll. den tere Protestkundgebungen aus ben Pro- a((j;Cl-lcn A.nreeu als WeüMtuchtKge d> 11t zu lwer- vinzeii Wesipreußen, Ostpreußen und Posen gf-Ttn b i, gen. TatsLckil ch haben ftrrnzos l « und ens- polnische Ansprüche. Tie mi.itär*n Miiglr^r v«r einigen Mmraten uoer ernrii End-

der ü a u k a s u s d e 1 e ga t r o n , die aus 1 i Ossi- 'ülirungsversuch büfer Art berichtet.

zieren unb 57 Manu bepeht, l^ben Wfhrnfürfit in Amerika,

am 8 Marz an Borb des TampstrsMinna Die allgemeine Weyipfliwt in nmerria. tzorn" verlassen; dagegen ist General Frrilntrr Berlin, 4. April. (Privaltel) DasBerl. v Kreß dort znrückgehalten worden und über " meldet: Dem Bureau Europa Erpretz Gras Schulenburg liegen keine Nachrichleti ^ird Neunork gemeldet, daß das am-riain^ie vor, obivohl beide als Mitglieder einer bipluma» I ^cien^miniftcrium eine Vorlage zur Ernmorung tisck>en Vertretung Aiisprnch auf Rücksicht bei der allgemeinen Wehrpflicht ansgear- Reiie leiten. Anß^d.m hat Marschall Foch ilmen schon in den nächsten Tagen dem

am 6. Dezember freies Geleit zugesichert. Der Ingreß vorgelegt werden soll.

Vertreter der deutschen Regiernng eriuchte die Al- Mnnhnnrt* Aotskbaster"

liierten, dem Reick>sausschutz für Krregsbeschadig- Eduard Vernstein londoner ivviimasier. lensürsorge die Einfuhr von 15 00 0 Anzügen B e r l i u, 4. April. Wie derBerl., Loka'anz nach Düsseldorf zu genchmigen,, die der ^ll die Reichsregierung nach Urieden^ch.utz Laltdeshauptmarm der Nhcinprovü z Kriegsbescha- Eniennung Eduard Bernsteins zum Bot- bigien überweisen soll. Ferner bat der deulsthe schasteS in Lotidon beabsichtigen.

Regiernnasvertre.er nm Freigabe der Ladutig des------

ausgebrach.en norwe.stschn TampersNamiwei'

bie aus 0005 für Deutichiand bcittmm.en ^aid'rn 2111$ OCltt «CICl/v»

Öcringun bestellt. ....... .. . I Die öalich eit einer Militiirrevolte.

gab Geiieral von Lwmmerstein dm Vorsitzenden G ~ ,

unb Sla'>schess der 6.. e ;teimjf o;:e.t eine euu Berlin, 4. April. (WTB.) 3" mehreren gehende Dari.eilung der Lage in Deutschland. Städten wurde in der letzten $cit ber 15 rurtj ge

. macht militärische Furmanonen Tür eine im April

Die Lebensm.ttelliefcrung. vorznnehmende MiUläerevolte zum Zweck des

Berlin 4 Avril Das B T." meldet, Sturzes der Regierung, Sprengung der National- . es seien etwa'3000 §ntner amerikanischen Versammlung unb Ausrustrng ber R^erepiE Weizenmehls m Berlin cirgeti^en. Es ist //Mnnen. So h^den ^^debu^rg^und

ÄM Ä ÄS L eX LL"

Weise beliefert. Mchl wirb tn einer Menge von uno lb. Armeekorps an dE 250 "Gramm wöckMitlich au5geget'cn. Wie wir teilet fern. beiden

T^een, soll das Pfund Mehl es fofT angeblich früher ihren S anlwrt m ^031 gm _ i)ie »irft stinstes WeizemnN fein - ynndes^ns 2,50 Mk. meuter. ^nwlnlistetten ni den ««

hosten. Speck und Sckmml;.ften ben Preis von Bezirk des 4. A'nneekor^ llegen^ ^^^e 'Vis ß srnm-f das Pstnid mvlen Nickt immer gut untergebrach'.. Die linterom,tere

burlfÄ-Ä'sÜmjÄ teI

AMMMMMMM ässäwes» » W4-L-- ä diebstahls verhaltet. , gemacht, sie zur Teilnahme an dem Handstreich

zu gewinnen. Der Plan ist der Regierung in den

Foch und Crzbergcr. iöauptzügen bekannt. Für alle Fa le traf der

____ Reicl>nrelwmlni er als Olw-kdiiimandi-re-nder Dor-

Paris, 4. AvrL. (WTB.) . M«r- (ebrurgen, ouich die g.iräbiLii;ct wird, daß jeder sckmll Fo ch ließ fo.ort nach ferner A-kunst tn -sra Erbobungsversuch aus das uachdrücklichite unter- dem Reicksmiur.-er (5 r s be rgc r mit teilen, ca^ Jben laim er um 9,30 Ulrr mit ihm eine er>L Zuiammenkiuist Dtua

in feinem WagSi Ijabcn jontbe . Tie B'.sprerhung \ AttS Bremen,

fand in Gegenwart des Generals Weyganb und des sranzösistlten Dolnustschers statt. c;- bauerste 40 Minuten. fNarschill Foch setzte bie Anschauungen ber Enie ite auseinander, woraus E r z b e r g e r mit bcscksteunig en Sckwitten und augensch.i lick) in g oster Erregung zu s i em Wo­gen zu.ückkebrte. Nach rver ei:i;.ünbigea Besprech- inig mit seinen taljnijd^en Beratern begab sich E r z b e r g e r in das Ho cl, wo die d utichc War­fen stillstandsoonrrnisson ntolmt. Marsckxill Fock stattete bem Gencvol Nudant etr.eii Besuch ab.

Er würbe von der Beoolierung chegirüßt-

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

SwilNngrrunddnlck u. Verlag: vrühl'fche Unio.'vuch- u. Steindruckerei R. Lange. 5chrift!eitung, Gefchäftrsteile u. Druckerei: Zchulftr. 7.