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ebberfl in der hiesigen Stadtkirche wieder eine nerAbendmusiken", wie sie aus der'Kricgszeit noch in bester Erinnerung sind. Zwei Kantaten,

haben; hosscntlich kommt die Neugründung cht zu spät! Die Einberufer betonen, daß nicht gedacht wird, sich den vaterlchidischen Pslich-

c genauen Anschrift er Unteradresse:T Zpostamt in Berlin C i

Nl. Friedberg, 2. Juli. Zur Wahrung der evessen der selbständigen Kaufmannschaft wcr- alle hiesigen Fabrikanten, Groß- und Kauf-

------le, Hängematten, ylarn, Eec'aen, Reise-, Bahy-, Beeren- tJlarklkörbe, Besen- u.

and der Kriegsäeschädigten:

K. Mötl.

Gießener Strafkammer.

Gießen, den 1. Juli 1919.

Die Straftammer verhandelte heute gegen dm vorbestraften Arbeiter Wilh. ß. aus Berlin wegen D i e b st a h l. Der Angeklagte fand am hiesigen Ar­beitsnachweis ein abgestelltes Fahrrad, mit dem

! (§ 13,1 bei Hoßvckuq bei Privatpaketen vicder o

xmta«, die Eheleute,

enfür den Verkehr laft ine Eis «ekanntmachMg bei

gefangenen, denen der Reinertrag des Abends yv- gute kommt, werden cntgcgengcrommat.

Rl. Friedberg, 2. Juli. Am nächstm ag veranstaltet Prof. Dr. Karl Schmtdt-

'odebaus 'ydomon, öSüjn V bthuiiUuü»

riegsbeschädigte! Kriegshinterbliebene! roDtöMersannlgug am Scnntag, 6. Juli, nachm.2!4Uhr$ m Saalbau Cafe Leib, Walltorstr. Redner:

Mngröber-Leipzig, Funk-Bieben u. and.

Freie Aussprachei

riegsbeschädigte u. Kriegshinterbliebene edes Standes sind herzlich eingeladen.

irr taisita Landesverband tegstacHigler il Kriegsbinierbliebenen -- Orlsgrnppen GieSen

... bi. Ärmelbretter | «UBuuuuiiuiuiiiuiujuniiiiiniiffl

Endete eÜÜi»! Hängematten, D nt IhühlUm

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Äba Wnu flhW&oW yrit in lreien und lal» die Elnwohnerschust Gul

. bess. LandeSverba ater tntb Keßen, am

.hing am Sonntag, d. Saalb-w Eck &w, ob SlemgÄer-LchW enw tuten. E- W

k-indWieia ^"-□ak , la I erdhänser «[, Aroma'.ique-yiagm- * »r,Bojnekamp-EIagen- 611 ter, Zitrouen-Slrnp.

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die Theorien der Sozialisierung und Planwirt- ft der Reichsregieruna. Man muß sich wundern, die Kaufleute nicht schon längst den Wert und ie Notwendigkeit einer strassen Organisation er-

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Gen. - Bertr. S. Hotte- bäum, Friedberg, Engels-

--Frankfurt a. M., 2. Juli. Der Arbeiter­rat hat sämtliche in Frankfurt vorhandenen Eier beschlagnahmen lassen, angeblich, um Höchst» preise festzusetzen. Mit der Einfuhr billiger dani- sclpcr Landeiec noch Frankfurt ist in den nächsten Tagen zu rechnen.

Aus dem besetzten Nheingebiet.

mr. Mainz, 3. Juli. Mehrere f r a n z ö - zösische Großbanken werden in Main; Fi­lialen errichten. So haben die bekanntenCredit. Lyonnais" das Hotel Pfälzer Host" angekaust.

Die «ommiina'wahlen.

f. Einartshausen, 30. Juni. Zu der nächsten Sonntag hier statrfindenden Bürger­meisterwahl sind zwei Kandidaten ausgestellt, unser bisheriger Bürgermeister Karpf und bei Landwirt Heinrich Jochim, ein Sohn unseres früheren Bürgermeisters Jochim.

**Großen-Lindcn. 1 Juli. Am Sonn­tag knib unter sehr starker Bewiitgung die Bür­germeisterwahl statt. 92 Prozent der Stimm­berechtigten machten von ihrem Wahlrecht Ge­brauch. Gewählt wurde der bisherige Beigeordnete Ludwig Lang II. mit 792 Stimmen. Auf den sozialdemokratischen Gcgenka, didaten en sielen 425 Stimmen. Trotzdem sich die Wäherzahl um 12 Prozent vermchrte, gegenüber ber letzten Gc- m.'indrratSwalil, verlor tret sozialdemokratische Wahlverein 60 Stimmen.

** Grüningen, 3. Juli. Bei der hie­sigen Bürgermeisterwahl wurde der bisherige Bürgermeister Adam Lorenz Bingel wie­dergewählt. Von 470 stimmberechtigten Wäh­lern machten 421 von ihrem Wahlrecht Ge­brauch. Von diesen entfielen auf den Ge­wählten 265 Stimmen, während der Gegen­kandidat Bäcker Wilh. Euler 155 Stimmen erhielt. Eine Stimme war weiß abgegeben. Die Wahlagitation war sehr lebhaft.

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O Gedern, 29. Juni. Infolge der lange loschen anhaltenden Trockenl)eit ist der Ertrag ibtr Wiesen in diesem Jahre im allgemeinen l.rKifeiS- Sagten ist eine lebhafte Nachfrage nach i-ixu, namentlich von Seiten der Arbeiter und Keinen Leute, die im Krieg vielfach Ziegen oder Vv* Küh sich angeschafft haben, zu beobachten. Um nie mit Recht verurteilten Wucherpreisen, wie sie leider bei den GraSversteigerungen an der Tages­ordnung sirrd, nicht auskommen zu lassen, hat die fürstlich Stolberg-Wernigeröoische Verwaltung in »»cdern das Heu- und Grummetgras von Wiesen, Itt in eigner Bewirtschaftung stehen, ru Durch­schnittspreisen teils an Gemeinden zur Der- It-ihmg übergeben, teils wurde das Gras unter Zu- feambdegunn der Durchschnittspreise versteigert. :Gcii>cit die Gebote bei der Bersteigerung über die Ä^rchschnittspreise kamen, wurden die Gebote all» pTirtn reduziert, so daß der Gesamtertrag an Oteio t c Summe den Durckstchrrittspreis nicht übertrifft, cv stellte sich beis ffelsw.nse der Turchfch-ri'tserlös hr Lindbeimcr Wiesen für Heu und Grummet aus ®) Mk, in Gedern auf 26 Mk. für den Morgen 7.as Entgegenkommen und wahrhaft soziale Ver­güten der Fürstlick)en Verwaltung verdient daher lkeachtung und Nachahmung.

KreiS Friedberg.

nt. F r i e d b e r g, 2. Juli. In der Nacht vom ibamstag auf Sonntag wurden zahlreiche spar- vaki st lsche Flugblätter an den Hausern tengrflebt, die mit den Worten schlossen: Arif zur desreiuna! Nieder mit Ebert-Scheidernann! Nieder mit der Nationalversammlung! Alle Macht den A.» rii) S.-Räten! W lebe die deutsche Räterepublik! lebe die Weltrevolution!

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Tnnflerverkauf.

Freitag, vormittags 10 Uhr. soll an den Ställen der Vanertom- mandantur hinter dem Diirchgangblager am Trieb eine Grube Dün­ger öffentlich meistbietend gegen Barzahlung ver- fteigert werden. Bedin­gungen werden beim Ber» ransbekanntgegeben.'^l)

Garniionverwaltung. ßart'uarbtitZmme' Näh. Steinftr.6011. <«wi«

o». Alsfeld. 1. ZÄi. Bei der Bekgeord- netenwahl wurden 1698 gültige Stimmen ab­gegeben. Gewählt wurde mit 1162 Stimmen der seitherige Beigeordnete Justizrat Reh. Der noch in le^ter Stunde von sozialdemokratischer Seite ausgeitellte Kandidat, Sattlermeiüac Jalob Eder, erhielt 535 Stimmen. Zersplittert und ungültig waren 16 Stimmen.

j. Grebenhain, 2. Juli. Bei der Bür- germer st erwähl wurde der bisherige Bürger­meister Heinrich Lino VII. mit 187 Stimmen wiedergcwählt. Die Wahlbeteiligung war eine sehr rege, trotzdem kein Gegenkandidat ausgestellt war.

Q Gedern, 2. Juli. Bei der Bürger­meisterwahl wurde der Rentamtsselretär Otto Müller einstimmig gewählt. Die Wahlbeteili­gung war viel stärker als bei der Wahl zum Ge­meinderat: von 1082 Wahlberechtigten machten 675 von ihrem Stimmrecht Gebrauch, sehr zahl­reich auch oie Frauen. Altbürgermei,.^ Ris­pel, der 30 Jahre lang mit größter Treue und Hingabe und mit schönem Erfolg den Bürger- mcislerposten versehen und wegen seines hohen Alters eine Wiederwahl abgelchnt hatte, tritt nun in den Ruhestand: der arbeftssreudige Mann läßt es sich aber nicht nehmen, das Standesamt und das Ortsgericht auch fernerhin zu leiten. Nispel gehörte auch dem Kreisausschuß sowie dem Pro­vinzialtag an.

u. Heuchelheim, 2. Juli. Das Ergebnis der am verflossenen Sonntag hier abgehaltenen B ü r g e r m e i st e r w a h l, zu der überhaupt fein Gegenkandidat ausgestellt war, war sowohl für die gesamte Gemeint« wie auch für den bisherigen Bürgermeister gleich ehrend, entfielen doch von den abgegebenen 949 Stimmen aus den derzeitigen Bürgermeister Kreiling 932.

e. Gonterskirchen, 30. Juni. Ter bis­herige Bürgermeister Lind wurde mit 196 Stim­men wiedergewöhlt. Ter Gegenkandidat erhielt 66 Stimmen.

O Klein-Linden, 2. Juli. Unser bis­heriger Bürgermeister Philipp Jung XVIII. wurde mit 644 Stimmen ohne Gegenkandidat wiedergewahlt.

e. Schotten, 30. Juni. Bei der hiesigen Bürgermeisterwahl wurde Rechtsanwalt Erwin Mengel zum Büraermeister gewählt.

tt. Treis o. L., 30. Juni. Bei der gestern hier vorgerwmmenen Bürgermei st erwähl wurde der bisherige Bürgermeister Wilh. Ben­ner mit 289 Stimmen wiedergewählt. Ter Ge­genkandidat Phil. Schick V. erhielt 269 Stimmen.

X Wieseck, 1. Juli. Am 6. Juli findet hier die Wahl eines Beigeordneten statt. Neue Kandidaten für diesen Posten werden nicht genannt. Der jetzige Beigeordnete Karl Schä­fer III. versieht seit 18 Jahren sein Amt zu all­seitiger Zufriedenheit und dies dürfte wohl auch am Wahltage zum Ausdruck kommen. Einen Bür- genneister haben wir hier nicht zu wählen, da wir «mit Berussbürgermeister besitzen. Im anderen Falle wäre auch hier keine Stimme für einen! anderen laut geworden.

taM der KriegshiiMIklm:

L. Schwöbei. TOT1

Ein Plvltfr in Mangin.

dz. Darmstadt, 2. Juli. An bat Ober­befehlshaber bet französischen 10. Armee, General Mangin, erging der folgende Protest:Am 23. ds. Mts. sind die den Zug Griesheim ab 2.04 nachmittags der Tampfstrahenbahn Darm­stadtGriesh.im benutzenden Frauen einer ein- gehmden körperlichenDurchsuchung beim Passieren der Grenzlinie unterworsai worden. Zwei französische Soldaten betraten die Wagen des Zuges und nahmen die Kontrolle vor, wobei der eine von ihnen die weiblichen Zuginsassen am ganzen Köw-r betastete, während die ftanzö- sischen Offiziere durch die Wagensmster zuschauten. Tie Frauen fühlen sich hierdurch in ihrer Ehre auf das gröblichste Meibigt. Die hessische Ne­gierung beehrt sich, das ergd)eni"t zur Kenntnis zu bringen und legt entschiedeite Bernmbruitg ge­gen eine solche Behandlung weiblickrer Reisenden ein. Sie wäre zu Tank verbunden, wenn unverzüg­lich Maßnahmen getrofsm würden, daß sich diese Fälle nicht toiederholen und daß, falls eine Durch suchung weiblicher Personen in h-ffonderen Fällen unvermeidlich sein sollte, sie künftig durch wew- liches Personal erfolgt. Hessisches Staatsmini­sterium: »ei. Ulrich."

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Die von Mize Tielmann aufgestellte Behauptung, eine angeblich ausgespro­chene Beleidigung gegen Frl Elise Mahr, nehme ich hiermit zurück. 0I1M>

Willy Fechter.

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Alontag abend starker, schwarzer Hund «Dober- mann), auf den Namen Mar hörend, entlaufen. Wiederbr. erhält Beloh­nung. Bor Ankauf wird gewarnt. Eduard Volk, Allendorf a. o. Lahn.

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Begenumhang laus Zeitplan» von Krof­dorf bis Gießen, Bleich- straße, verloren. Gegen Belohnung abzugeben bei Bieker, Neustadt.

tt das Weite suchen wollte, aber von dem noch rechtzeitig herbeigeeilten Besitzer daran gehindert wurde. Der Dieb wurde festgcnommen und in Un­tersuchungshaft gebracht. Bei seiner Bernchmung wollte er das Rad nur in ber Absicht genommen haben, um etwas spazieren zu fahren. Dieser Aus­rede konnte jedoch kein Glauben geschenkt werden. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnis­strafe von 3 Monaten, welche durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt betrachtet wurde.

Wegen versuchten Diebstahls hatten sich der Arbeiter Johann N., Karl A. und Wil­helm H., sämtlich aus Nidda, zu verantworten. Mit Waffen und Munition ausgerüstet drangen sie an einem Sonntag nachmittag in die Scheune, des HofgutsDauernheim" ein, auf dem N. arbei­tete und daher mit den Berhälmissen vertraut war. Während der eine mit geladenen Karabiner am Eingang der Scheune Wache hielt, stellten die beiden andern zwei Säcke Weizen in die Näl-e des Ausgangs und bedeckten sie mit Stroh, um diese am Abend mit evtl, noch weiteren Beutestücken lvegzu- fichleppen. Dem dort beschäftigten Schweizer fielen die Säcke noch rechtzeitig auf, um den Vorfall seinem Besitzer melden zu können. Der inzwischen benachrichtigten Gendarmerie gelang es daher, die Diebe bei der Arbeit zu fassen. Die Angellagten A. und H., wurden wegen versuchten Diebstahls und unerlaubten Waffenbesitzes zu je fünf Mo­naten Gefängnis verurteilt. N. konnte nicht ver­urteilt werden, da er inzwischen aus dem Hast- lokal in Nidda entwich

Landwirt Heinrich N. von Herchenhain wurde wegen Vergehens gegen die Kriegsge- setze zu einer Geldstrafe von 50 Mk. verurteilt, weil er die ihm vorgeschriebene M i l ch m e n g o nicht ablieferte. Er gab an, die Milch für die beiden damals bei ihm einquartierten Soldaten verbraucht zu haben. Der Staatsanwalt bcantvagte 150 Mk. Geldstrafe. Obwohl sich N. bei seinen Aussagen in Widersprüche verwickelt hatte, nahm das Gericht doch mildernde Umstände an und verurteilte ihn zu der obigen geringen Geldstrafe.

Handel«

Berlin, 1. Juli. Auf Veranlassung des Aufsichtsrates des Rekord-Film-Konzerns haben die Vorstandsmitglieder Henry Fischer uno Rittmeister a. D. Meier ihre Aemtec nie oergelegt und sind aus der Gesellschaft aus­geschieden.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Vor einigen Jahren wurde das alte Haus in der vorderen Tamm ft raße von der Stadt er­worben, um nicbergelegt zu werden. Tie Wohnun­gen tonten menscheitunwürdig und wurden geräumt. Jahtelana steht nun diese Spelunke als Zierde der ganzen Stadt, jetzt ziehen Handwerker em, um zu renovieren, damit der Wohnun^not gesteuert wer­den faim. Begreiflich ist diese Maßnahme ja schon, aber vom gesundheillickpen und nnrtschastlichen Standpunkt aus fordert sie die schärffte Kritck her­aus. Solche Ruinen müßten unbedingt niedergelegt werden, um modernen 9teubauten Platz zu machen, denn die Wiederherstellungskoften dürfen nicht ge- rmge fein. Fr. S.

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