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Hessen-Nassau.

AuS dem besetzten Rheingebiet.

ibigfUn Betrieb

rttrchliche Nachrichten

Israelitische Reltgionsgemembc. Gottesdienst in

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Berechnung ist

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is. Im Verlaufe einer Ki n o v o r st c l tu.ig

Seine Mutter nxtc eine geborene Ame- . Der Vater stand als fleiner Beamter

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bet lebendig vor uns hintritt! Fähren uns tf) seine Gedichte zu den Quellen, in denen! r deutsche Geist am lebenskräftigsten und am schendsten rauscht. Ein prächtiges Bild des nschen und seines Werkes hat gerade jetzt der

Ein altchinefischer Völkerbund,

Ter größte Schriftsteller des heutigen China, Ku Hung Ming, beifeit tiassimnge, die europäischen Verhältnisse so scharf kritisierenden Schriften in der bei Eupen Tieterilte erschienenen Untersetzung -auch bei uns viel Beachtung gesunden haben, ver- tii i Den Standpunkt, da st die altchinesische Kultur

: 9,25; morg.

4,00; Festescmsgang: 9,25.

Leullleton.

Ans Detlev v. Liliencrons Ledea.

Zu seinem 75. Geburtstag, 3. Juni.

Bulgarien gut ovrwarrs imrerrm. ixt An­trag ist von Beniselvs in Gemeinschaft mit der erfrischen und rumänischen Delegation cnt.ujrfen nrorten und ist jetzt soweit fertiggestellt, um oom Rat der Vier erwogen zu werden Tie Be­stimmungen lauten wie folgt: Bulgarien tritt das gesamte ft ilftcngcbiet am Aegäischen Meer, das Bulgarien nach dem Balkan krieg annektiert hat, an Griechenland ab. Griechenland erhält an.ch Adrianopel und einen Teil der Ge­biete tn Thrazien, die nach dem zweiten Balkan­krieg im Besitz der Türkft verblieben. Tie Grenz« zwischen Griectenland und dem Gebiet von Kon­to niinopel wird durch die bekannte Linie Enos- Aiydia gebildet werden; das bedeutet, dast die gesamte. Stufte -des Marmurameeres und die xxdlx infel Gallipoli weiterhin zu Konstantinopel ge. 'Horen werden, unabhängig von dem Status, ter diese Stadt selbst erhalten wird. Tie g r i e ch i s .ch - bulgarische Grenze nnrb von Agattwpo!^ am Schwarzen Meer in westlicher Richtung oer lausen, LiS sie in die frühere Grenzlinie über­geht Tie -Bulgaren erhalten erneu Freihafen am Äegäifchen Meer, und zwar entweder Saloniki. Kawalka ober -Tedeaaatsch nach ihrer freien Wahl. Sie werden durch diesen Hafen einen freien Zu­gang zum Meer erhalten unter Bedingungen, bec in großen.Zügen dieselben sein werden, wie die­jenigen, die Serbien im Bukarester Vertrag oon 1913 erhielt. Tie neuen Gebiete, die auf diese Weise an Griechenland fallen, sind überwiegend türkisch, aber, wie der Korrespondent desTaily Herold" erfährt, sollen sich die sechs nwhamme- dänischen Abgeordneten tn der bulgarischen branse einstimmig für die Annexion durch Griechen land ausgesprochen haben..Tie übrigen Grenz- revisioncn sind o>n untergvordneter Bedeutung': Tie Serben verlangen nur einige kleine Grenz­berichtigungen und werden diese auch erhalten. Tie Rumänen werden gegen Anerkennung grö­ßerer Annexionen «n anderer Stelle den Bulgaren die südliche Hälfte der Tobrudscha, die sie ,m Jabrr 1913 annektiert haben, deren Bevölkerung jedoch überwiegend bulgarisch ist, zurückerstatten

Erfolge ungarischer Truppen.

Vermischtes.

Großes BrandunglSt in einem Kino.

Valence für Rhone, 2 Juni. (Wolff.)

'cher Lpech

d. Mls. irfaflgt [ betten die Abgale W erfolgt ist, aus Wfrn Lpeck zur £ Piund beträgt 6.60 trktoi Dr. Modde m bt Güßen M

Hier Literarlftstoriker ,Starrt) Mavne in einer hche von Aussätzen gezeichnet, die e? in der deut­en RundscliQU veröfsentlick)t. Hier werben. auch 'Mitte wenig bekannte Züge seines Lebens her- l». fflfj' Ag.-hvben, die das hellste Licht auf sein Schaffen «fei..

Letzte Nachrichten.

Aus dem Berfassungsausschuß der Nationalversammlung.

Berlin, 2. Juni. (WTB.) Der Der- fassungsausschuß der Deutschen Na­tionalversammlung nahm den Artikel über die Einführung ves Rätesystems in die Verfassung mit geringfügigen Veränderungen nach den Vorschlägen der Regierung an und schloß da­mit die erste Beratung des Verfassungsentwur­fes ab. Die zweite Lesung findet morgen statt.

Dik Umtriebe in Wiesbaden.

Berlin, 2. Juni. (WTB.) Von zuständiger Stelle erfahren wir, daß die französische Be­satzungsbehörde vom Polizeidirektor in Wies­baden ausdrücklich verlangt hat, dafür zu sorgen, daß die Plakate, die die Proklamierung der Rhei- nifeben Republik enthalten, nicht entfernt würden. Diese Forderung stel)t merkwürdigerweise im Ge­gensatz zu dem von den Besatzungsbehörden immer wieder betontenrein privaten volkstümlichen" Charakter der Separationsbewegung.

Mannheim, 3. Juni. lWTB.) In alten größeren Städten der Pfalz fanden ge­stern nachmittag große Kundgebungen statt. In Temonstratümszügen, an denen sich je nach der Größe der betreffenden Stadt zehn tau sende von Personen, 'hauptsächlich Arbeiter, beteiligten.

stets wußte er die Selbstmordgedanken wieder abzuschütteln. Auch seine zwefte Ehe hatte er gelöst. Nach einer glücklicheren Zeit in München Ließ er sich dann in Altona n'eder und verstand sich sogar dazu, als reisender Vorleser ferner Gedichte öffentlich aufzutreten. Nun wurde er sparsam, um die Tochter eines Marschbauern, die ihm ein Kind geschenkt hatte, beim führen zu können.Jeder, auch der ärmste Torfstecher unb Besenbinoer auf der Haide: ihm ist's erlaubt zu heiraten, weil er sein Kind ernähren kann----ich nicht!" so klagte

er. Schließlich griffen reiche Gönner und Freunde helfend ein, imb nun fand er in Alt-Rahlstedt bei Hamburg die letzte Heimat, genoß ein letztes reiches Ehe- und Vaterglück. Nun kam auch ganz langsam bk Volkstümlichkeit, die in einer Gesamtausgabe seiner Schriften ihren Ausdruck fand und sich tn der Feier seines 80. Geburtstages zu einer ihm selbst peinlichen Verl?errlichrmg steigerte. Nur kurze Zeit, mit dec resignierten Reise des Alters, stand pr aus der Höhe seines Lebens. Am 22. Juli 1909 hattedas treueste Holstenterz ausgeschlage»".

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iw:igcit Chamottesteine.

'M. Aus dem Hütt en berg, 1. Juni. Um Dtr Tanzseucbe, welche auch in unserer Gegend immer mehr um sich greift, einen Riegel vorzu- _31 Ul UB eb.m, wurde auf den einzelnen Ortschaften durch mei'l du £ Semeutderatsbeschluß eine Vergnügungs- !^nniant gtioffiriei.ir ue t festgesetzt, todd.it von dem Antragsteller - ^legrommj nnitiw an die Gcmeindekasse zu entrichten ist. So werden Wc Stfiirbemng i L. in einem Dorfe für ein Tanzvergnügen Wunmelz dringe^ bis 12 Uhr 50 Ml., für ein längeres Tanzen En Gebühr. tuftMif. Steuer erhoben.

Meis MSfew.

oz. AlSkeld, 3. Juni. Auf dem gestrigen ckweinemarkt toaren 116 Stück Ferkel aufge- -rien.

M. Vadenrod, 2. Juni. An den beiden

dt. Griesheim, 2. Juni. Bei dem tt Grube Geora. Schmuggler gange, bei dem die Frau des Uchtzermeisters Bausch erschossen wurde, ift auch 1 nnsnm Platte mitgetMEvie größere Anzahl Personen feftgeiwmmen wor- t Subtrus'fditx kisenwckdiii. Die Sache ist offenbar den Franzosen vorher rbtitet infolge von C*6?naten worden, weil dieselben gleich' einen

[iten Sonnlagen sanden bei Gastwin Hill Tanz- rgnugen statt. Eine Kapelle aus Lauterbach Ite jedesmal zum Tanze auf. Das gestrige arzvergnügen begann mit einem Kinderball, egen 3 Uhr marschierte unter den Klängen der Iilsik ein Festzüg durch unser Dors. Zahlreiche lijle aus den benachbarten Ortschaften hatten sich beiden Tagen eingefunden. Die Haus- stmmlung zum Besten unserer Kriegsgelau- «ien ergab in unserer Gemeinde den Betrag von K50 Ml.

bekundeten die Teilnehmer in ruhiger Haltung ihr Teutschtum ,und protestierten gegen die Er­richtung einer selbständigen pfälzischen Republik. Viele Betriebe waren geschlossen. Alles verlief in Ruhe und Ordnung. Heute wird üübcrall wieder gearbeitet.

Versailles, 2. Ium. (WTB.) Die Aus­rufung der rheinischen Republik wird von den französischen Morgenblättern tm allgemeinen nur in kurzen Meldungen wiederge- geben. Tie Blätter lehnen natürlich jede Betft- ligung Frankreichs ab. Es muß jedoch erwähnt werden, daß der eifrigste Agitator für die fepara- tiftifdjfci Strömung in Teutschland, Maurice Barröre, gestern in Mainz eingetroffen ift und schon heute imEcho de Paris" das Ereig­nis feiert.

Amerikanische Ausbeutung Ostpreußens.

B e r n, 2. Juni. (Wolff.) Aus gut unter­richteten Handelskveisen verlautet: Neu- yorker Bankkreise unter Führung des Hauses Morgan planen eine Erschließung der oft preußischen Bodenreich- tiimer.

Der Vertrag für Bulgarie«.

Amsterdam, 5. Juni (WTB.) TemAl- gemeen Handklsblod" zufolge melteft der Parlier Korrespoirdoitt desDaily Herald", er habe van nraßMbänder Seite erfahren, daß die Arbeiten an dem Konzept des F r i edens ve r t r a geS für

150 pro i , unb vxiten Mark ,

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«vvek^rveruns von vestyorfrt- aungslofen Arbeitern. Gemäß S 13 der Verordnung des ReickrSministeriums für wirtschaft- liche Temobilmachung vorn 28. Mürz 1919 er­halten Arbeitnrhiner, die in den ersten 7 Tagen nach ihrer Entlassung nach ihrem Heimatsorte fah­ren, ,für ihre Person und gicgebenenfalls für ihre Familie freie Beförderung- bei Vorlage des polizei­lichen Anmeldcfckieins und einer Befcl .ftnigvmg des Arbeitgebers über den Zeitpunkt unu den rerfji* lichcn Grund dieser Entlasfmrg. Tie Kosten dieser freien Beförderung werden vom Reich ten zustün- Ligen (sisenbahnverwaltun.gen erstattet.

Tie E r n t e s l ä ch e n der seldmäßig ange­bauten Frühkartoffeln sind bis zum 5. Juni fefr- zustellen. Das Ergebnis ist den: Kreis­amt bis spätestens 7. Juni anzuzeigen. Frühkartoffekerzeuger mit einer Ernteiläche von insgesamt nickt mehr als 200 Quadr at- metern bleiben bei der Erhebung unberücksiclstigt. Als Frühkartoffeln gelten foldje Kartoffeln aus der Ernte 1919, die bis zum 15. September ausgereift sind und g-.-emtet werden können. Tie Erl^bung wird durch Ortslisten von den Bürgermeistereien vor genommen.

Tie Sonntagsruhein der Apotheke in Al len darf a. Lda. ift an Sonn- und den gesetzlichen Feiertageir voit 110 Uhr nachmittags zug.lassen. Für dringende Fälle muß brr Apo­theker durch Ziehen der Rackstgiocke innerhalb einer S tun ix. zu erreichen sein.

AlsNachtwüchterfürdieGemeinde W i e s e ck sind Karl Seibert I. und Hermann Weller I. verpslickstet worden.

träumen wagten, war schon vor Jahrtausenden int Reich dlF Mitte zur Wirklichkeit gewordm. Es gab hier ein Gemeinwesen ohne Adel unb ohne Geistlichkeit, das von einer Gelehttenaristokvatie beherrscht wurde. So ist denn auch in diesem alten Ehirra bte Idee des Bölkerbmckes bereits in einer viel vollkommeneren Wftse vorhanden gewesen als er jetzt von den Kulturstaaten geplant wird.

Ter London und China Telegraph erinnert daran, dast sich einige Jahrhundertk vor Christus mehrere der mMtigfcn Staaten Chinas zusam­mentaten, um eine friedliche und gerechte Ordnung im Larrde ein zuführen. Es wurde ein ©taaten- bund errichtet, besten Mitglieder durch inter* nationale Verträge zur Durchffihrung der BeftLm- Imimgen dieses Bundes verpflichtet waren. In diesen Verträgen, bte nach einer bestimmten Anzahl von Jahren abgeandert werden tonnten, warm Schiedsgerichtshvse eingesetzt, die die zwischm den cinzeltten Staaten oortommenden Streitigleften zu fiitfdvibcn hätten. Es war genau angegeben, wie viele Soloaten jeder Staat halten dürfte u. a. m Sodann war die Handl-abung der inneren Ver­waltung in den einzelnen Staaten genau geregelt die Tbrontolgc der Herrscher, die Rechte der eirJ zelnen Stände waren bis in alle Einzckhftten fest- gelegt. Jeder etaat dieses Völkerbundes nxir ocr- pffichtet die Vertrüge streng zu beobachten, imb mußte bereit fern, wenn cm Staat sich an der Verletzimgdes Völkerbundes schuldig machc, gegen ihn mtt den inrocren Staaten zusammen ein Heer auszustellen Für den Fall, b,i6 sich ein Staat Algern sollte, bte festgesetzte Truppenzahl gegen munr anderen Staat zu stellen, so sollte er ebenso bestraft merden wie der Staat, gegen den dik ursprun^uhe Exekution vorgesehen toar. Zwciftl- tm ^deal verwirklicht, das für di« Voller Europas wohl nach lange ein bloßes Ideal bwnben wrrd, und der Stolz Ku Hung-Mings aus die alt« Kultur seiner Heimat, feine vornehme Veracktunq aller der Erscheinungen tvi« ffe im Weltkrieg imb tn der Folge des Weltkriege- in der abendländischm Zivilisation hervortrete», er­scheinen nicht unberechtigt

«to'.v :|Mtr war die Tochter eines Leibeigenen. Eigen "M-Ii« gemischtes Blut war übcrltaupt in ihm le-

fti( au bte Sabmf^cfaßung wurden von der Militärverwaltung zwei , »eitere öffentlich« Käufer errichtet, die

tm W qmad)tm » Mädchen als Ins affen haben. M M » »w rt haben, mit btxW hanbtln, gcht »che nach O^rx ab ;qt hatten. Die

mr. Frankfurt a. M., 2. Juni. Ter Franb- mter Derkehrsvercin plant zur Hebung des Frem- ^nvcrkehrs eine Reihe tteinerer Ausstellungen für Handioerk unb Gewerbe Hessen-Nassaus imb

Ziegenhain, 3. Juni. Tie Q u ar zit- ativtnn ung in lfteftger Gegend nimmt einen immer gröfteren Umfang an. Nachdem die Krupp- il'it Werte in Essen eifrig an der Arbeit sind, ij,i lirk Quarzitlager im südlichen Teile des Krei- c. auszubeuten, haben sie sich nun auch die Mu- ! -1Bu« h niil9 int gesamten siskalisck?en Walde, besonders ^9 taMroe.jtn, 1 Vollsbaiu, dem Walde an der Nvrdb-chn und Linsing.r Forst gesichert. Bekanntlüb bieten W« bei den mch Ci'orutfleiitc ein vorzügliches Material zur . Teilung der für die Hockst,sen der Eisenindustrie

XW wirhme fC ft A i i Ottt O

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Ein musterhafter Beamter war derDans- baron" nicht, aber ein großer Künstler wurde er hier im engen Zusammenleben mit der Natur und dem Volkstum seiner Heimat. Sein äußeres Leben litt schwer unter Schulden und einer wenig glück­lichen Ehe, die er bald löste. Nachdem er leinen Abschied als Beamter genommen, blieb er, zum zweitenmai herbei ratet, in dem kleinstädtischen Kellinghusen wohnen und kostete hier das ganze schwere eines lvrischm Dichters aus, der wohl bei den besten Gefährten so Storm, Fontane, Klaus Groth herzliche Anerkennung fand, von dem Publikum aber seiner neuartigen Töne wegen nicht beachtet wurdeBilla Hungerwchr- dich" iKunt er seine armselige Lehmhütte, sich selbst noch im Jahre 1903 denGedichtehausier­händler". Ost hat er Hunger gelitten und kein Papier zum Schreiben und ferne Briefmarken zum Ab senden seiner Manuskripte gehabt. Der einzige, der ihm zuweilen ein paar Mark borgte, war bet Gerichtsvollzieher Mehr als «'

Budapest, 2. Juni. >(WTB.) Tas unga> rische Korrespondenzbureau meldet: Am 1. Jurui haben unsere Budapester Truppen nach hervorragender artilleristischer Dorbcrmtung nörtx lich der Theis stehende Streitkräfte der Ru­mänen zuruckgeschlagen Tadurch durch- brachen wir den verbrndenden Ten zwrscheit der rumänischen und tschechischen Front. Wir oev- folgrn die Sftumänen auf der ganzen Linie.

Eme Stttikbkwegnng in Frankreich

Versailles, 2^Juni. (WTD.) Tie Ar­beiterbewegung in Frmkkrerch nimmt wer­ter zu Laut einer Meldung desMalm" ge- uKum die Streikbewegung der Bergiwerksarbeiter in Nordfrankreich über Nacht weiter an Umfang. Es feiern heute vormil ag mindestens 82000 Bergleute in N ord.frankrerch. Tre Borg- arbciterverbmrde im übrigen Frankreich haben be­schlossen, am 15. Juni den Generalstrerk zu ei­tleren, falls bis dahin nicht alle ihre Forderungen durchaesetzt sind. . . p

Tie Angestellten der Parrse r W a rcu- Hauser rühren sich ebenfalls. Im Warenhaus Printemps wurde heute der Generalstreik erklärt. 5000 Angestellte traten nicht zur Arbeit an. Auch in der Provinz streiken zahlreiche Arbeit-erorgO' nisattonen.

HochvcrratSprozeß gegen Levin^-Nifien.

München, 2. Juni. Bor dem Münche- ner Standgericht begann heute der Hoch­verratsprozeß gegen den russischen Bol­schewisten Eugen Levinö-Nissen, den geistigen Führer der Münchener Räterepublik, und seine Mitangeklagten Prof. Dr. Artur Salz, Kunstmaler Botho Schmidt und Architekt Zimmer, die ihn gemeinsam in der Wohnung Schmidts verborgen gehalten hatten, um ihn der Verfolgung durch die Truppen der Regierung Hoffmann zu ent­ziehen. Rach Schluß der Beweisaufnahme, über die wir noch ausführlich berichten wer- den, beantragte der Staatsanwalt für Levins Rissen unter Ausschaltung mildernder Um­stände die Todesstrafe und für Zimmer fünf Jahre Zuchthaus. Die beiden andern An- igeklagten sollen dem ordentlichen Gericht überwiesen werden.

fest gesetzt worden.

Schutz der Mieter. Tie Landbevölkerung' hat sich bei Mietstteitigikeireu an ben Herrn Vor­sitzenden des Mieteinismrgsamtos an dem für die Gemeinde zus-ündism Amtsgericht zu m.itbtn.

bensanschauung. Teutsch durch und durch ist all fein Fühlen, unb die Kriege von 1866 und 1870, die er als preußischer Offizier mitfotf*, waren sein größtes entschnpendes Erlebnis.

Im Frieden ater kam ter leidenschaftlich leichtlebige Mann mit den bürgerlichen Verhält nuten in Konflikt imb mußte 1875 als Premier­leutnant den Abschieb nehmen, der ihm ohne Pensionbehufs Auswanderung" bewilligt wurde Er ging nach Amerika unb war dort Sprach­lehrer, Bereiter, Stutenmaler, Klavierlehrer und Klavierspieler in elenden Kneipen. Zwei dunkle Jahre verbrachte er indiesem scheußlichsten, ekel­haften Lande", wie er Amerika genannt hat. 1877 ist er wieder daheim. Damals brach zuerst die dichterische Begabung, die er vorher nur dilettantisch geübt, in ihm hervor; ater es verging noch eine ganze Reite von Jahren, bevor der Dichter in voller Reise an die Oesfentlichkit trat. Nachdem ein Versuch, sich als Cte langte teer bur^ubrutgen, mißglückt war, war er sechs Jahre lang Hardesvogt in Pellworm und bann Kirchspielvogt in Kelling­husen.

Fal f che Zins scheine der Kriegs an­leih en mtb nach Mitteilung der ReichssckMlden- verwaltuug zahlreich im Umlauf. Ein Falschstück trägt den Aufdruck eines am 2. Januar 1919 fälligen Ziusscheins Reihe I Nr. 5 über 25 Mk. zu der 5«/o Reichsfchuldverfckreibung von 1916 (ut. 24, Buchstabe C Nr. 7 932 295 über 1000 Mk. Zur Herstellung ist gewöhnliches Papier ohne Was­serzeichen öeriucnbri worden. Die Tmckaussiih- tung des Falschstücks ist so dürftig, daß sie auch bei geringer AuffnerksaMkeit als Fälschung erkannt werden kann. Em zweites Falscksiück trägt den Ausdruck eines am 2. Januar 1919 fälligen Zins­scheins Reihe I Nr. 5 über 12,50 Mk. zu der 5°/o Reick'sscknldverschreiknlng von 1919 iuk. 24) Bucht siate D Nr 4 700 947 über 500 Mk. Zur Her­stellung ist ein stärkeres Papier ohne Wasserzeichm verwendet worden. Der Trockenstempel fehlt ganz; der grüne Unteroruck ift ettvas verblaßt, der lüa- fartene Ausdruck verblaßt und verschwommen. Wei­tere Falschstücke tragen den Aust>ruck eines am 2. Januar 1919 sättigen Ziusscheins Reihe I Nr. 3 über 12,50 und 25 Mk. zu 5% Reichsschuld Ver­schreibungen von 1917 (ut. 24) Buch täte A fiter 5000 Mk., Buck state B über 2000 Mk. und Buch­stabe G über 1000 Mk.: auch sind die Falschstücke mit Nummern versehen, bte sich bei den verschie­denen Wertabschnitten häufig ähneln Dem ver­wendeten Papier, das bei färntlichen Zinsscheinen das gleiche ist, felftt das Wasserzeickn-n. Der Truck läßt bei genauer Prüfung überall die Sck)ärfe und Bestimmtheit ter Zeichnung echer Schine Der» missen. Im allgemeinen muß die Fälschung bet Scheine als wohl gelungen bezeichnet werden, unb «ist als solche nich leich zu erkennen. Ein letztes Falschstück trägt den Ausdruck eines am 2. Jmiuar 1919 fälligen Ziusscheins Reihe I Nr. 7 über 12,50 Mart zu der 5»/o Reichsschuldverschreibung von 1915 (ut. 24t Buchstabe D über 500 Mk. Zur Her­stellung ift ein schoächeres Papier ohne Wasser­zeichen verwendet worden. Ter Aufdruck, zu dem andere Typen verwendet sind, ift weniger scharf. Tie Prägung des Trvcknstempels ift gleichfalls ' unscharf. Ter lilafarbene Unterdrück weicht in ter Farbe etwas von dem Unterdrück ter edjr.en Scheine ab; die Ziffern der Nummer sind etwas kleiner als die der echten Scheine. In dem WorteHalb- jährige" fehlt fiter demi" der Puntt, etenfo hinter dem WorteReichsschultenverwaltting"

Gemeindewahlen. Als Wahltage für ; die Wahlen zum Kreistag des Kreises Gießen und zum Provinzialtag der Provinz Oberbesfen sind Sonntag der 17. imb Sonntag ter 31. August b. I.

lauten, i>: Tie frische unö derbe Gestalt Delle» v. Liliett- " noch so vielen der Zeitgeltossen aus per- im ' n 8l'licher Kenntnis lieb und vertraut, erhält all- triptrbtn, iäl-!i& bereits etwas von ter ehrtoürdigen Blässe 4r w fi Kloffikers, nack)dem sein Briefwech.el in allzu mcher Fülle unö eine umfangreiche, bis in alle imzelheiten gehende Geschichte seines Lebens uns

-9« k Synagoge (Süd-Anlage). Mtttwoch den 4. und

®rutM:ttlauffflivunerstag ten 5. Juni: Wochenfest. 1. Tag. ben Btttub gtW", orabb.. 7 30; morg.: 8,30 Pretegt. 2. Tag. ^er«chnung ch w;, 'ocabb.: 7,30; morg.: 8,30; abds.: 8,50 u. 9,25.

rund 9M - bfraelitische kle'.igionsgesellfchaft. Mtttwoeh den n da; hochprozen ? Donnerstag den 5. Juni: Wochenfest.

jo würbe (id) ein WB L Borabd.: 8,15; morg.: 8,00 Predigt;

V-w°" fiad m« 4;o0 2. Tag. Borate.: 9,25; morg.:

liOpro Ifin« F uh. nachm.: 4,00; Festesausgang: 9,25.

ii. .rer abendländischen Zivilisation weit überlegen sei. Jedenfalls hat es in China, bevor der Aus­bruch ter Revolution auch dort eine neue Zeit her­aufführte, mehr Freiheit gegeben, als in irgend einem unteren Lande der Welt Gerechiigkeit und Ehrfurcht waren bte Machte, bie die Weltanschau­ung auch ter einfachsten Leute teftimmtan, imb bet Pazifismus hatte hier so tiefe Windln geschlagen wie sonst nirgenbs.Aus gutem Eisen macht man keine Nägel, aus guten Menschen ferne Soldaten", so drückt ein altes chinesisches Sprichwort bat Ab­scheu vor dem Kriege und die Geringschätzung de- . .. - Soldatenhandtverks aus. Viel von bem, was in

er die Pistole aus dem Kasten geholt, aterltLuropa Me»scheuftceundc nur als Utopien m

mr. Coblenz, 2. Juni. Der Verband Heini scher Volks! eh rer hat sich an ten zierungsprösidntten mit einer Eingabe gewandt in ber es ui. a. heißt: Wir fordern als sErzieher Bolksbildner, daß jeneWeiter" öffentlich go kmbmarft unb unter sittenpolizeilicher Aussicht gt> füllt werten. Jedem Bürger unb jeder Bürgerin b das Recht verli Heu werden, gegen jene Scham- .Mmm wtlkliucht, in [jfen sofort einfdireiten zu können. Das Herz kr- n laiMm-intot vettÄ;j,ixrt allen ehrlietenden Frauen unb Männern egrunbet -?aB bst Gedanken, baß auch zmn Schutze für solche

nuitternirfnmg etntotio Frauen" Millionen deutscher Männer Leben und miien Saiten in Uk Gesundheit opferten.

gdxnWt wild. - " '

am Wffltog W wt Raum ves uwüm« .Feuer T« 400 Zusck)auer stürzten sich in mtbeschrciblictet Erregung auf die Ausgäitgc. Kiitder mtd junge Mädchen wurden zu Boden geworfen unb zet- treten. Bis -jetzt zählt man mehr als 80 Tote, darunter 58 jtinter, 11 Frauen, die alle erbrüdt ftnd. Es gab über 100 Leichtverletzte.

* Ein stenographischer Rekord. Bei einem Wettschreiben, das kürzlich von dem Pitman- StenographiM Verein öeiianftaltet wurde, schrieb ein arnerikanifcher Gcrichtsberichterstartec, Her­mann Stich, unter den strengsten Bedingungen fünf Minute» hintereinander mit einer Geschwin­digkeit von 300 Worten (d. h. durchschnittlich 600 Silben) in der Minute; bei dem Uetertragen des Stenogramms machte er nur zwei unwesentliche Fehler, so daß die Genauigkeic mit 99,9 Prozent bewertet wurde. Tie Leistung wird als die beste angesehen, die bisher jemals einem Stenographen gelungen ist.

vücherllfch.

Die Bockreiter. Novelle von Joses Ponten. Getestet 3 Mk., gebunden 5 Mk. (Stutt­gart, Deutsche Verlags-Anstalt.)

Aus dem Ainlsvertündigungsblatt.

** Tas Amtsoerkündigungsblatt Nr. 38 front 2. Juni enthält: Uetertragung fron Befugnissen des Krttgsminteeriums bei der K a- p i t a l a b i i n b u n g auf bte Versorgungsämter. Sonntagsruhe in den Apolheken. Erhebun­gen sfir die Versorgirng mit Frübkartoffeln. aus der Ernte 1919. Schutz oer Mieter. Abbeförderung von beschäftigungslosen Arbeitern. Annahme fron Zinssckeinen der Kriegsanleihen in Zahlung. Gemeinoewahien. Tienstnach,- riiten des KreiSamtes.

0 mW ^iii.ncron stammt von dänischen Baronen ab,

yrr^ in l^M ,, aui reichen Feudalgütern saßen; doch strömt 1 in *" [öl fricOfjl WBauernblnt nt fernen Adern, denn feine Groß xnil v/ s-Tgto-v PiL-ki war die Tochter eines Leibeigenen. Eigen jtn P'J2 fi] di g gemischtes Blut war übcrl-oupt in ihm le o - ?-<r << von väterlicher Seite her normannisches,

W? «b p1 mti.terlirf>er das einer portugiesischen Herzogs- QtV.tt y a^r «Dj(r rx Rite. Seine Mutter war eine geborene Ame- iuH Kit Hiiwrin. Ter Vater stand als kleiner Beamter Titi ^m-v V f dänischen Zvlldienst. Als Däne ward so r Dichter geboren; aber er hat sich stets als m i(UJPd)er gefühlt unb am Anfänge berDith

ubekannt:Vaterlandsliebe ist unser 'gtiim" Tie es tiefe Li tesgefühl für Heimat : t . . \ goi V»lk, für Lcntd unb Staat ist eine ber Ur-

, 'Ti'V *e' *m der Lüicncronscheu Dichtung wie feiner Le-

zum Abfahren der abgenommenen ^.ugglerwaren mügebracht hatten. Als Ver- SrtoMstzast wurde he- Tdti werdenFranzosenli-ebchen", welche hier sehr tfinna Ludmis habe i jghlreich sind, angesehen.

xbluagen rmzuttetin. S mr. Kau b, 2. Juni. Der Steuermann Brien, ü auf der Trübe togtrtii Schluß der Schisfahrt am Abend mit einem len, u* ben Srutenbeni g.Rautenbamfrfer aut dem Rheine fuhr, wurde c-r^fiungen rentabel bl* W11 einem französischen Posten erschossen.

mr. Höchst, 2. Juni. Für die ftanzöstsche

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ieN < ?! ^lassenlM »rgclegt Worten sind. Mögen die beiden Gc- s feiitfM 5,ll$a9e, die jetzt kurz aufeinander folgen fein

hme rinrt L Geburtstag am 3. Juni unb sein 10jübriger D»rrfalte« tu[LUeätag am 22. Juli dafür sorgen, daß ter 3 dieses g-n^Ervolle stünftlcr und ber köstliche Mensch tun« d- «jj » teöo^-^lagliah"" ib bie WfaA «M-