damit
Richttmien iu erörtern. Er L daß man die herantreten-
für
augSalteilung
bie SSiebtroufbauar beiten ergaben.
eben sind bernrtige Marlen zu 5,
bcn.
tun. Der Ät eg hat Berwüskin en genug an gerichtet; die französischen, engli dm intD anteri» fanifd>m Bananen Haden auch nicht mrr Löcher tu die Luft geschossen: ihre Cte choise le;t n
Händen sind." Aus legalem Dege ist also Glockengut nicht mehr zu Haden, dagegen sind die Glocken- Setzereien in der Lage, nne aus uns vorliegende« ngcbot her sorge ht, neue <kon>.iigloden »um on- erschwinglich.m Preis von 2J—25 Mk das Ki.o- gramm zu liefern. Lat sich der Schleichhandel auch mit diesem Gegenstand befaßt ?
Der Wieöerautbauminifter Dr. Gehler in Darmstadt.
25 November 1919 eine Antwort erteilt, deren Kenntnis für alle Gemeinden, welche Glocken ab- geliefert haben, nützlich ist: „Anträge von Lirchm- gemeinden und Glock. n,reß-.reien aus Zuweisung von Glockenbronze aus den Beständen des Reiches bzw. der Kriogsmetall-AltienAenllichaft »ur lüiFertigung neuer Lirchenglockcn unD von mir mit Rücksicht aus den ercheblich.n Bedarf der wichtign« Zweige des deutschen Dir lschaftc lodens. wie
Die Gröber unserer Gefallenen.
In ^*r Sonntagsnummer des ,,Gietz Anz." äußert sich ein Herr M. W. über dieses Thema Er < mvf ehlt angesichts der Forderung der französischen Regierung, alle an 1870/71 und 1914/18 erinnernden beuhrtxm Tenkmöler tn Elsaß-Lothrin- gen und dem Ä'amptiebiet deS letzten Krieges zu entfernen, gleiches mit gleichem zu berge ten, b. h. b« auf deutschem Boden siebenden Denkmäler für die französischen Gefangenen edensalls zu entiem.m Dem möchte ich nicht juftimmen. Die Denkmäler m Elsaß-Lotbrinyen. Frankreich usw erinnern an deutsche (Siege, bte tn Deutschland stehe nten ab*r auch Wenn d e Franzosen Geschmack an brr Zer- fiörung von Denkmälern fmbcn, so ist ixtS eben eine französische Liebhaberei; sie sind die geborenm B»:rnnlster (siehe die Pfalz, bas £*ibeltvrger Schloß, bie Bendome-Säule u v. a, ganz abgesehen von dem Kaiser-Friedrich-Denkmal aur dem Schlachtfeld von Sörth, dem Denkmal deS Prinzen Fri.- drich Marl in Metz, c>em Kaiser-Denkmal tn Str.iß- Burg usw). Das braudy.it mir tönen aber nicht nachzumachit und tveroen es hoffentl ch auch nicht
volle Anregungen im Sinne einer umfangreich'N Heran zehung der lxnmischen Wi.tschastSriafte
. . ________ _____Gott j nicht, wenn es früher abgelehnt worden ist. Den Pfarramt des Greifes Gießen auf srinen
sex Dank, nicht deutsche Heimstätten, 'otckern ihre > Tienststellen. die die Anträge nachzuvrü en haben, I ‘Jlntrao wegen Lieferung non Glockengm untrem
Berlin, 1. Dez (Priv.-Del) Ter^bemalige ReichsernährungSmincster und frühere Oberpraii- von Ostpreutzm, o 8a t o cf i, tft laut „Täglicher Rundschau" zum ordentlichen Profesior an der VH lo ophischen Fakultät der Unwer,uat Königsberg ernannt worden.
Eisenbahnwerkstätten (im Original unterstrichen-, Bergwerlsbctriebe, Elektrizikäts-, GoS- und Wasserwerke, Lebensmitt, liabriken nstv. ausnahmslos abfchläglich bcidjieDai worden. Auch Ihrem Anträge kann ich leider nicht stattgeben, lieber die noch aus bcn Lagern der K'negsinetall- Aktiengesellschast befindlichen Glockindronz« ist übrigens für die obengenannten Zwecke der its verfügt, so daß freie Bestände (nenn nicht mehr vor- " Auf legalem Wege ist also Glocken-
eine laufende Krieqßbei Hilfe schon beantragt bat. braucht sein Gesuch nicht zu wiederholen, auch
lichen Genüssen bedachte.
•• Tos Ende der ReichSbeklei- d n n s S st e l l e. Tie ReichSbelleidungs stelle wird mit dem .30. November als striche aufgelöst. Auch die Reichs-TeNiL-Ak.iengesellichaft ist in Liaui- dation getreten. Bon den umfatrgreichen Aus- gaben der Bekleidungsstelle ist nur die Textil» Notstands verforsnng der wirtschaftlich schwachen Bevölkerung übrig geblieben. Sie wird vom Kommissar deS Reichswirtschaf-Ministerium- für Ttriif'^olstandsVersorgung beaufsichtigt und von der Tertsl'NotftanSdvcriorg'ing. Geel! chast m beschränkter £«ftiing, auöge führt. Die Gestllscha soll mit den verfügbaren Deiünden an Kleidung und Wäsche die wirtichaf'.llch Sckpvachen verlor- an, so lange diese noch nicht in der Lage sind, ihren dringlichsten Bedarf im freien Verkehr zu decken. Zu ihrer Aufgabe gehört auch die Be- schaffung und Verteilung von Schlafdecken, Bett- wä'che, Handtüchern und Taschentüchern. Fertige Kl idutigs- und Wäschestücke können nur insoweit g liefert werden, als sie aus Retaa- unb HeereS- befäänben übernommen werden. Eie werden zu den Gestebmg?kosten und Geschäft-''feien, aber ohne Gewinn abgegeben. Tie Bevöterting nrirb mit £)ilft der ÄommimalDerl'dnbe derwrgt, An- ftaltm und Betriebe unmittelbar.
•* Glockenbronze. Der Reich-ko mm issar für Metallwirtschaft bat einem evangelischen
Kimmungen. , cn
** Ter Akademische Ausschuß für Leibesübungen an der Universität veranftal» tct am Sonntag, 7. Dezember, Dormit» tagS für Studxrcnve und Asstste. dm einen Ge- länberoettmarid) Gießen—Steinlach—Annerod—Gießen. S it ei ig.n Jahren sind ©et- läufe ü-l ch, die leier in unterer Stadt noch so gut we un eJan t sind, oder auch Gepäckmärsche. Um einen sÄi fang zu machen, soll zuerst cm einfacher Wettmarsch in Wander kl cn- dung stattfinden. Abmarsch um 9*£ Uhr vorm. pünltl ch an der Ga elu g der sicher Straße und Kaikr-Allee. To t ist auch das Zi l Bon llVt Uhr ab dürien d e Wettganser crwa.tet werden.
•* Sxiuptmann Walter von Ruckte- schcll, der Ad utant des Genera.- vo.i Let- tow-Borbcck spr chl Dierrstag, 9. Tezember, hier. Er gi >t in seinem Boctrage: ,^Lettow - Dorbeck und der Krieg in Ostafrika" nicht (Strategie, auch keine Schtachteiftchillerungen Was zw.schm den Schlach en liegt und i ren Er folg erst mö l ch macht, das Et.iisch-Menschiche. bildet den Grundton seiner Schilderungen. Er spr cht von Mä sch n durch Wüsten und Steppen, von Bcrvilegun s öten und Urankenpflcge. vom Klima und der wilden Natur DitahiEnö und von bet Treue der Schwarzen, für twren aufopfernd? Anhängl ch- it er ergreife be Ben» ii-t gi t U ber all d.'m leuchet d e genta ti e SVraft des Aus- Harr ns, d e in her Periou Lettow-Bor ecks verkörpert m.rb. Nie noch trat uns die del ich Grötze dieses ehernen Führers so lebendig entg'grn. wie in tvn warmherzigen AuS übrungen seines getreuen PalladinS. (Siehe Anzeige.)
** Die Reichsvereinigung ehem. Kriegsgefangener (Ortsgruppe Gießen) veranstaltete Samstag, 29. November, im Restaurant Sauer, Oswaldsgarten, eine Mitgliederversammlung. Es wurde u. a. Aufklärung gegeben über die den Kriegsgefangenen zustel-enden Gebührnisse, sowie über die Bestimmungen, die wirtschaftliche Beihilfe betreffend. Um den Mitgliedern Gelegenheit zu geben, Erinnerungen usw. auszutauschen, nmrbe für jeden Samstag ein Unter» lxlltungsabend im Lateinifchn Hof, Marburger Straße 27, fcfigelcgL
* Deutsche Volks Partei. Reollehrer Kakck aus Darmstadt spricht Donnerstag den 4. Dezember. 8 Uhr im öotel Schütz über ,,D i e Vergesellschaftung de r bisherigen Privatbetriebe". Auch Nichtmüglieder hoben zu dem Vortrag Zutritt.
*• Ter Vvl ks ki n de rga r ten (Wvllwr- strafte 59) sieh: mit dem heutigrn Tage auf eine
Lanükreiü Gießen.
Beuern. 27. Nov. Tie für hatte vrdmrngs- gTmätz rin berufene Gemein de rat-lipung mit der Haupttagesordnung Prüfung der Ge- mrinderechnung konnte Nichi abgehallen werden, da die sozialdemokratischen und unab- hängigen sozialdemokratischen Gerne inderatSmitgl jeder nicht erschienen waren.
** Grünberg, 1. Dez. Der hieiige Bürgerverein hielt am Samsung abend im ..Wilden Marrn" eine gut besuchte Hauptversammlung ab und nahm fe ynbe En i schl ie hu n ge n an: Det Vorstand wird beauftragt, den Gemeinperak ju et- uchen, beim KreiSamle in Gießen dahin wirken u wollen^ daß in Zukunft die Obsternte an >en KreiSltraßen in hiesiger Gegend nicht vor dem 1. Oktober ledes Jahres eingebracht wird, weil im nördlichen Teile des Kreises Gießen die Ernte allgemein und auch die Obsternte etwa 14 Tage später reist alS im südlichen Teile deS KrrifeS. Durch die diesjährige an den Kreisstratzen viel zu srüh begonnene Obsternte beeinflußt wurde fast die ganze Obsternte im nördlichen Teile des Kreises unreif cingcerntet und die Qualität ungünstig beeinflußt. — Auch gegen die beabsichtigte Ratio- nierung des Brennholzes im hieistwn Ltadt- walde soll der Gemeinderat Protest an zuständiger Stelle einlegen Außerdem soll eine Eingabe an das hessische Ministerium in Darmstadt bei den Einwolmern in Grünberg zur Unterschrift zirkulieren. worin ebenfalls gegen die e S)oUrati3nie- rung Verwahrung eingelegt wird. — Bei Besprechung cincS Antrags betr Beschaffung von Lebensmitteln wurde auch scharf gerüit, daß bit Stabt Grüuberg das zur Fleischversorqun j nötige Vieh immer noch von Gießen be*ir>.i müsse, wohin cS zum Biehl;andelSverband erst eme Spazierfahrt machen müsse, um nach etwa drei Tagen Hungerkur wieder nach Grünberg zurück zur Schlachtbank zu wandern. Es wurde xrnn auch noch beantrag», der Borfdand möge zur ProduktiouSförderung auf Freigabe der Schweinezucht binroirtrn. Damit mehr Fleisch und Fett erzeugt werde. Allgemein war die Stimmung für möglichste Beseitigung Der Zwangswirtschaft. Zur Aarsfuln-uns aller Beschllhte wurde eine Kommission gewählt, welcher angehören: Realschuldirektor Angelberger, Metzgermrister Böß, AmtSgericht-rat Glanz, Rechtskon ulent Jöckei, Kontrolleur Möller, Noir* oer Vvrtirrub des Vereins Grünberg.
U Lol »hei m. 29. Nov Der Musikant und Landwirt Iohö Same- und seine Ehrirau Kw» ttxirüu geb. Reitz feierten da- 8«st der filbeti neu dochzeit.
-m L a n g - G ö n -, 2. De» Ein anfangs der 50er Jahre ftvbmter hiesiger Mann hat in rinrm Anfalle geistiger Umnachtung ktnem Leben ein Ende gemacht. Schon seit einigen Tagen ze gte er ein verstörtes Ween, we-halb ihn seine Angehörigen bewachten. Trotzdem g lana es ihm. ,ich imbemerh zu entfernen und später sand man ihn m Der Scheuer erhänpt vor Er Hinte, läßt Fra« und Kinder, denen sich die Teilnahme der Bewohner unseres Ortes zmvcndet.
U Lang-Göns. 29 Nov. Schwester Den- riette MontanuS von Siegen wurde als Krankenschwester in unserer Gemeinde angrstrllt.
4; Lich, 1. Dez. Der K r i e ge r Vereins- Bezirk Lich hielt am Samstag feinen Bezirkstag bei Gastnnrt Diebl in EttingSH-ausen ab. Der Boriitzende Rcger-Lich erstattete Bericht Über den Maffia tag in Darmstadt Die Provident aliftee und Rückvergütungen wurden den Vereinen über
dies nicht allein auf Den Frost und die Kälte zu- rückgeführt. Unter diesen Umständen dort man wohl bo fen, daß eine a erma i e do Iftänii e Sperre nicht wieder rintreten roiit», nx’itn auch (k-ftimmte Zusagen in dieser Beziehung nicht möglich sind.
Lebensmittel.
** KartosselauSgabe 4 8. Woche. Tie Wochenkartofselmarken der 48. Woche, A, B. C. T, E, F, G, D, I. K werden beliefert bei: Trechsler, Heinrich, Steinstraße, Krack, I. Riegel- pfad, Sonsumvere n, sämtliche Filia.en, Rumpf, Zozclsgasse, Löbsack, West-Anlage. Tie Mir- ken können bis einschl. Mittwoch den 3. Dezember eingelöft werden
Veranstaltungen
DienStag: Stadttheater, 5 Uhr, Schülervorstellung, Willielm Teil. — öotel Einhorn, 7 Uhr, Da!terich-Ausführung der Jugendgrupp^ der Teutschnationalen Volkspartci. — '/B Uhr. Mtt- glicbetDcrfammhmg der §ntereffengemcinfdNift der Ortsgruppe Gießen der Ziockaugestellten bei militärischen Tienststellen des 18. A -K. — Lichtsriel- !>aus „Der Ueberfall auf 3ug Nr. 3" und „Melodien deS Lcrzens". — Lichtspiele Seltersweg, „Die Züdin".
** Ein s ührun g von ReichSdienst- marken und staatlichen Dienstmarken T e Einführung von Reichs ienftmar cn und staatlich n Dienstmarken hat die Reg».rung in Aussicht genommen. Tie Länder können setzt bekanntlich ihre Postgebühren durch eint et imaliic Zahlung ablöstir. D e Sendungen brauchen dann nicht mit Fr<imarken frei gemocht zu werden urb erbitten lediglich den Vermerk: Frei durch Ablösung Nr...
Sendungen der ReichSdebörden in reirvm Reichsoienstangelegenheften w.r<»m bisher überhaupt pvrtoftei befördert. ES ist nun geplant, die Gebührenfrerhriten im Post- und Telegrapben- Dcrfebr auizuhe^en und da ür ReichSdienstmarken einsu übten. Ter Portoa -lösungsrermeik der Stoatsl«!;örden soll durch besondere Die.lstmarken ersetzt werden. D.« neuen Marken wävm nach d'm allge meinen Tarif zu verwe iden Samt iche Reichs- und Staatsbehörden werden angewielen werden, spätestens bis zum 15 Dezember ihren imgcfäfrren Beiert für einen Zeitraum von sechs Monawn an Re chSdienstmarken oder Dienstmarken jex ihrer zuständigen Be/ell-Postanka t a yinw>
der Beihilfen etwas verzögern wird.; sie werden aber so schnell wie möglich und auf einmal an- gvroieien werden Ser dagegen noch Mne lau- wnde LriegsbeilTil'e beantragt hat. tue dws febalD als möglich. (Kurzer Antrag in einiad)itrr tyorm genügt!) Geht Der Antrag nicht mehr in bieiem Monat bei Der Abwickllmgsaotrilung des Versorgungs-Departements, Berlin SÄ 48, Verlängerte dedemannmaße 10, ein, so Dari die ein» ma.ige BeschaffungSbeihilie nicht mehr bewilligt
Kaisers au5geganget, urtb zwar tmtrbe er begründet, day in dem Bande eine Anzahl von Br-eien des Kaisers zur Veröifentlichxrng gelange. Das Landgericht Hot das beantragte Verbot un Sßcge einer ernftroeiligen Verfügung zunächst erlassen. Die Angelegenhett wird mm alsbald an daS Oberlandesgericht gelangen, das ferne Entscheidung in Bälde fällen wird.
werden.
* Die Angestelltenbewegung tn Gießen Tie ArbeitSgemeinfchaft der Angestellten teilt mit: Wegen Erkrankung des Geschätts- sührers des Schiichtungsausfchusles konnte die mündliche Verhandlung zum Abschluß dc- Tarifvertrags bisher swch nicht ftaitfinDen. Nun mehr soll am nächsten Samstag die Angelegenheit ganz beftimmt yim Auslrag kommen. Zn Den letzten Tagen ist auch in Fulda ein Tarifvertrag für Die Angestellten zustande gekommen. Der so ziemlich Die gleichen Be,nmmungen enthält, wie Die von der Ardeitsgememschast der Angestellten in Gteßen beantragten.* Auch der kürzlich in Aarm- ftaöt betätigte Vertrag enthält Die gleichen Be-
lichst Direk en Nachrichtendienst über die in Frankreich geführten V> rlxmDlungen daS Auskommen von Mißverständnissen *u verhindern. Nicht auf vvrweygenommene Kritik, sondern ständige Mitarbeit werde Grtvichl gelegt. Der Zweck brr heutigen Besprechung liege gerade in der Richtung, die bc- wnderen Wünsche der Untenehmer der trteiligten Kreise keimen zu lernen, um ihnen nach Möglichkeit durch die zu treffenden Entfchridungen Rechnung zu tragen.
Iw Aus ührimgen deS ReichsmiristerS fanden allgemeine Zustimmiing. ES wurde a S befo-’öer« erfreulich begrüßt, daß beabsichtigt sei. von vornherein den Beoürsnissen Süddeutsch- landS Rechnm'g zu tragen Man könnte auf de entw ckelteii Arl»eitSpläne vertrauen und sx-h; in der Persöulichkrit deS Ministers ei-en B w'is für eine ziel'»ewußte und sich den Berhältnissen an- passende W rt chastS ührung. d« »ich onschl e- ßenden Besprechung, bei welcher kxr B» aleiter des Ministers, Assessor Tr. Klinck- yardt, noch nälKre Aus'ührungen ü'.^er eine geplante BermittlungSste le für Prirataufttäre französisch r Firmen mochte, tarnen die Wünsche Der Arle l ieber iniö Arbeitnehmer eingehend zur Sprach'. Insbesondere wurden mich de Berhöli- nisse in dem besetzten hessischen Gebiet näher beleuchtet, wobei sich mich Mlstreiche wert-
selten ernste und heitere Tekamationen und Gesänge der Herren Pfeiffer, Grilluß und Rohm in bunter Reihenfolge. Besondere ödterfeit erregte das Erscheinen St Nikolaus, begleitet von drei
geben. Der nächste Bezirkstag findet im Frühjahr statt.
•• Wieseck, 1. Tez. Ein wohlgelungenes Konzert veranstaltete der Gefangver<m „Ezn- t r a d) t" nn Tor eldschen Saale. 8ßi.r auch Dir BortragSfol^e ü erre chhaltig. io sei zur Ehre sowohl brr Mitwirle-Den als auch der Zuhörer gesagt, daß ttotzd.m btS zum Schluß aus keiner Seile Ermüdung emtrut. Doppelt erwähnenswn^ er- schmt dies, wenn man Leacnft, daß bkr teil- weise recht schwere und ungewohnte Kost vor al kB Dingen in bcn Streichauartetten von Beethoven und d a y d n grivten wurde. Außerordentl ch abwechslungsreich war b.*r Abeich. Männerchöre m t urb ohne Begleitung würben mtt lobenswertem Bemüien um reine Aussprache uno gute Tongebu g vor getragen Ango- nehrn fiel al gemein liefen Der gelun -nt Aufirs- sung dc- Trrigenten die gute El^r-Tii;ivlin aut In „E tne al le Weis e" mit Solo und N'^vier- tegle.tung bewährte sich Mttglied Karl Kreiling besten- im Tenoriolo, während Musi Mehrer Leib-Gießen verständnisvoll am L'avier txg.ci* kte. Ein gemischte- Ensemble trug ^ip.i BolkS- lieber vor unb brachte damit in die Ebordarbie- tungnt eine weitere angenehm- Auw ch.llung, bei welcher Gelegenl.e t ganz bdo tk-rt (ie Mänrr-r- nimmen sich geradezu DorLil iich rinfü ite.i. Auch bie Nummern DeS durch Gießener MuilkTreunk^ verstärkten Orchester- standen roe t ü er tvm Nrveau DeS Alltäg ichen. Ter einhelmische Pistonist Sy Monk crnetetr m t ei em Sochschen Solo reichen Beifall. Alle-, was der Abend bot. Ernste» rote heitere-, zeugte von ernstem Streben and unermüdlichem Fleiß bet „6 i n t r a d) t" und ihres
10, 15, 20, 30, 40, 50, 75 Pf., 1 Mk., 1.25, IchO, 2,50 unb 3 Mk sowe Postkarten zu lO Pt.
** Einmalige Beschaffungsbeihilfe für pensionierte Offiziere unb tzeereSbeamte. Bon zuständiger Stelle geht uns svlgende Notiz zu: Entsprechend den Grundsätzen für Die Zal/lung einer einmaligen Beschaf- sungSbeihilfe an die im Dienst befindlichen Reicksbeamten kann auch den pensionierten Offizieren unb DeereSbeam ten unb ihren Hinterbliebenen diese Beihilfe in fröbe von 50 bi- 100 vom Hundert Der für int* zuständigen Sätze bewilligt rennen. Di* Brichaffunisbrihil'e für aktive RcicbSoeamte beträgt: 6J0 Mk. für Ledige, 1000 Mk für Serbeiratete unb bane'-en 200 Mk für jede- zu berücksichtigende Kinb Der
D a r m st a b t. 1. Dez. (WTB.) Bei etner im hiesigen LandeSarbeits- und Wirtschaftsamt heute unter Vorsitz De» MmisterpräsiLenten Ulr »ch abgehaltenen Sitzung von Interessenten des Unternehmertums sowie der Arbeiterschaft hatte der neue Minister für den Wiederaufbau Dr Geßler Gelegenheit, den lesiatn tolgnb der Aufbauvorbereituna darzuleyen und die Tür die Zukunft mafmebenben Richtllnien iu erörtern. Er betonte dabei besonders, daß man die herantreten, den Ausgaben nicht, wie e- bisher vielfach durch die beteiligten Erwerbs gruppen geschehen sei, nur vom deutschen Standpunkte aus betrachten dürfe. Die gesamten Maßnahmen seien in hohem Maße von ttn ^sch üsen tot fraitzös.sch n Regierung abhäng g, die ich natur» gcmäx mir von not onalen Erwägungen letten lä^e. Man fja^e deslwlb auch feine Erwartungen nicht zu hoch cinzustellen unb roeroe einen Erfo g nur im Rahmen bet gesamten Entwicklung ter Bez elsungen zu den nE^ilichen Nachbarn erhöhen könne". Tee heran tretenden Fragen s km fachlrch AufräumungSarbeiten, den eigentiie^m WieLer- nufLau und de Materinllieserungen zu trennen Man werde hierfür eines gewaltigen Arbeikr- hceres bedürfen. Dor überspannten ForLerung>:n habe man sich iber auch hier »u hüten, da Frrnk- reich grundsätzlich von der Lebenshaltung der eigenen Arbeiter ausgehe unb -ochlonch: italienische unb polnische Arbeiter verfügbar seien, <»?egn welche ein Mißtrauen wie gegenüber •!- m brutschen Arbeiter nicht bestünde. Auch für Den rigimtlichen Wieteranfbau gelte es, im Verhandlungswege nch erh'bliche Schwierigkeiten zu beür- winden So wies es die französische Ar- chitektenschast aus naheliegenden Gründen bisher allgemein ab, die deutschen Architekten und Techniker zu beteiligen. Man werde sich hier nicht au sträng'N dürfen. Tie Notwendigkeit, auch die giftigen deutschen Kräfte für den Wiederaufbau rinzuschalten, werde sich mit dem Beginn der Arbeiten Diti selbst gebieterisch Herausstellen. Für Die Berge brmg der Arbeiten sowie der
Lieferungen soll im Wege der Tezentvali- aftion Dorgegangen werden. Unberechtigte Unternehmergewinne müßten für alle Fälle vermieden werden. Es sei Sache der beteiligten Kreise, SelbstversorgnugSstationen zu schaffen, die unter behördlicher Aufsicht eine gerechte Verteilung auf die einzelnen Erwerbsgruppen vorzusehen hätten. Dabei ergebe sich besonders die Gelegenheit, auch das organisierte foaitbroerf, die Produktionsgenossenschaften und ähnliche wirtschaftliche Er- werbsgnrppen zu den Lieferungen heranziiziehen. Notwendig werde eS hierbei fein, die Rohsiosf- bcdürfmsse der Heimat nicht aus den Augen zu lassen, wobei sich eine genn fe plan- mäßige WirtsclwftSsÜhrung von selbst ergebe. Da Ministeriums brauche zur Durchführung feiner umfangreidjen Aufgaben das weit- gel-endste Der trauen der beteiligten Kreise. Es werde l>Shelb auch bemüht fein, durch einen mög-
Att» Stadt nnd Cattb.
Gceßen, de» 2. Dez. 19.9.
Die Wirkung der VcekebrSsperre.
lieber d e Wirtangen der vollständi en Sperre des PersoneirverSehrs luegen jetzt di: Berich e der einzelnen Bezirle vor. Die Ei en^hnverwaltung batte Einschränkungen von langer franb vorl-ereitet. Schon im Winteriahrtian vom 5 DCto.er u>ar eine Reihe von Zügen bezeichnet, die nur bis aus w.iteres verkehren sollten. Der W^'all Dkl er Züge war schon zum 3. Novem'»er an eordnet uno [x/anntgegebeii, als die Reichsregi rung di: voll- stä^.d ge tir-e.'xc des Personenver eurs zum 5. No- txmjer beschloß. De ersten Einschrä.ilwcgen hat^ ton allo nur zwei Tage befta.iöen. Infolge Kx Mrzc der Ze t war es nicht mehr möglich, iic durch de Sperre freiwerdenden Lolvmoiiven c*n B zirken zuzuführen, wo sie für den Gütervertchr hätüm voll auSgenützt werten können. Schime- rtgbriten ergaben sich auch bei der Beirtilung P.rt'onals, dos z. T. fern von seinem Starck» ort hätte venver.det wer en müssen. Die Schä- bigungcn für das Geschäfts- unb Private en linD bekannt. Eltern wurden von Den Kindern getrennt, Kranke tarnen nicht nach Ltzruse, Zusammenkünfte mußten plötzlich a^efagt werden uub dergl. Wenn die Sperre unmütcLar nur einem Teil der völkerung, die Reiserrden, betraf, so wirkte sie doch störend und schädige:d auf die gesamte Bevölkerung durch bte Verzögerung und Erschwerung bei cher Scföruerung der Post. Der £*aupriroed Der Sperre, die bessere Ver orgung mit Kol li, n, ist für die Eifenbalm in der dauvtsache nicht ern-idrt worden. D e Vorräte sind tvälmmb der Starre weiter zurückgega: yen Das auch die Versorgung mit Starü>ff<ln verjagt hat, ist bekannt. Es wird
da- Erscheinen St. Nikolaus, beg(< Zwergen, Der die Mitglieder der Gei mit geistigen, die anwesenden Kinder mit leid-
ülr gcn- auch mü zwei dienen, woblvlungen^i und ansprechenden Lvmvvsitto en aus dem Fvlse- plan vertretenen Trrigenten Phil. Groß.
X Dieseck, 1. Dez Für die Vabl MH Kirchengemeindevertretung rvuipe nur ein Wablvorschlag eingereickt. Eine Wohl braucht daher nicht stattzufinden. Die ersten 50 aus Dem WahlVorschlag genannten Personen ^S«ltrti vom 1. Januar 1923 ab als neue Gemeindeoertrrtung, c e w i c ü c n aui innen , 10 weitere. Darunter 5 Frauen, rücken nach tut von Ölodeng ui unterm | Den Fall, daß Gemeindevertreter an-fchmden
einjährig Täliakeit z'.rrück. Dor Jahresfrist wurde er mit £>ilfe freinnnipm: Mittel ins Leben gerufen; damals zälXte Die Keine Schar 30 Köpfe Tie Entwicklung ging gut voran. Es .wurden im Laufe des Jalwes Küche. Spielplatz ufw. ciny- richtet, so daß es jetzt auch möglich ist, Kinder Mittag h .s)u behalten. Jetzt noch einem Jahr Tätigkeit m die Schar der \lxnDcr auf 90 a«gewachsen. Der gemeinnützigen Anstalt muß man auch weiterhin eine gedeihliche Entioickllrng wünschen.
♦* Eine Musikgruppe der „Laute"' hat sich, wie bereits in anderen Städten, nunmehr auch hier in Gießen aetibet. Sammel-Anschrift ist Diezstraße 11. Ebenda finden auch die regelmäßigen Zusammenkünfte statt und haben bereits mit schöner Beteiligung begonnen. Gepflegt wird bas Zusammenspiel im Lautenchor sowie in Verbindung mit Violine und Gambe. Einen besonderen Platz soll das Lautenlied ein» nehmen. Führer und mui'ilalifdjer Leiter sind die Herren Wenzel und Gernhardt.
*• Ter «Dang. Arbeiterverein veranstaltete am Sonntag bei au>rordentlich reger Beteiligung einen F a m i l i e n a u »s l u g nach der Karlsruhe. Neben musikalischen Darbietungen unb Gesan^vortränen des Gemischten CftorS roedy
eigenen, bzw ihrer Verbündeten in Asche. Wir I erwächst dadurch eine erhebliche Arbeit. Es> läßt Deutschen begmoen den Fehler, daß wir zu vrri' sich daher nrcht vermerden das ttch d« AuS^hluns Tcrvtoüex rirWeten, uL daraus rooLen nnr L- mCTbcn
Lehre ziehen. Nickt zeritonm unb nie^nribm wollen ro r Ten (inner, auch die für die toten 3emDe nicht, aber auch keine neuen mehr rt- ndjten. Wer bie Zeft nach t<m Kriege 1870/<l mit erlebt mit ihren patrio:i ch.m unb Kriec^r- fcflen, den Tenkmal- und Jahnenrrv chen und bü Art, nre diese oft begangen rour^n, wie Die Infeste Bewegung Dageyn bdx.« al- B tert an s- txrrat und Baterlan^swngkett gedeutet wurde, wird mit zustimmen, daß des „Guten" ru viel getan wurde Ie.es Tort hat em oder mdjrere Kriegn- Den finale, m den Städten war dies M^roeritänD^ lich, unb wieviel Geickmack.ofigteit trat dabei zu Tage, ihretwegen allein konnten 90 Prozent Der Denkmäler verschwuren Am Dem Scklachtfe.de des 18 August 1870 bei St. Privat-Gravelottc stehen (bzw. standen) an d e 100 D-nkmäler Ern Armee ko rpS-Tenkmal genügte nicht, lebe Tivi- fion, icdes Regiment muffte ein solches haben Eine solche An^l.l ftanzöii cher Tenkmä er ju Dculfchem Boden auf so engem Raume hätte auch uns „genrurmt". Trotzdem — w.r srnd fei e ftan- zös scheu BilDerstürmer — mol en nnr die den g - ^alleuen Feinden errichte en Denkmä er stst.en lallen, sie ehren nur die tapteven Be iegten, tenn siegreiche Feinte ruften noch nicht in deutscher Erde. Das Zerttörungswerk an dent chen Denk- malm in Frankreich, unter deren d^ut.che Sü-grr ruhen, de unser Baterla:t> vor Derwü rung sHrtz- ten, überlassen wr der , edristeu Natwn". Auch über fie wird noch gerichtet rocriten. H. E.


