lrtik
bte
zu Gehör bringen. Als
frowohmmg, der Lilgimg m dw S
schützt. Die unter -a Räuber werden Vorau-
HeüftiiL die Stadt
* kommen sie iS ntr und Sonboir i'M Segen. & eitrigen Sonrj
----- Mündersbach. ,1. Juni. Auf dem hiesigen Dahnhvs beschlagnahmten die Ameriivner vier tbolfbelibi-ne Er sen bahn wa ge n, die mit Waren allerlei Art ins unbesetzte Gebiet gerollt werden sollten. -■
--- Mainz. 30. Mai. In der Nacht itnn Domrerstag brannte am Rlsrinlai ein a r o tz e S Militärlager nieder, das französische Stoffe im Werte tunt rund 8 Millionen Mark barg. Tie Waren gehörten einer Pariser ^irma. TaS Yener entstand durch die ÜnachtsamKnt des svanrösrschen AachkommwudoS.
monumental wirkenden Marmorkopf, dann Schwägele, Haller und Lörcher.
(Siegener Konzerwrrein.
Gießen, 2. 3unt
Das letzte Krnzert des Konzert Vereins findet
Sjt (Snrnb Boden obHustohnr, sondern »u r<tfwn suchen. Sie müsse daher einen weit- >mben Gebrauch von dem Enteigungsrecht ma- ir. Auch die WohnmrgSenteignung müsse ins üje gefaxt werden. Zum Schlüsse seiner Aus- jungen bedauert der Reimer das Zusammen- •cn der 'Demokraten mit den Rechtsparteien,
n Pros Dr.
«änschaft sojialW
irlhaus toiibe ) Freitag „Die Dtz :t Siggc Larseii ; außerdem dardv mrze Locke", mit d
inbt, ein flott und kraftvoll gemaltes Bild, das erlennbar einen weiten Schritt zum Expressiv- mus darstellt urrd den Beweis liefert, das alles der Kunst der Zukunft noch zu erwartende auf mden Impressionismus sich aufbmicn muß. Und Abergers Malerporträt in der Lickst behandlung ckrandisch wirkend beweist, daß auch bte alten ißer intuititive Erkenntnis bewußt unb vn-
sn.
2°hn«.
a d t, 31. Mai 1919. arbeitet schreibt uns: sstellung lag, was der ?m zu Grunde, einen der bildenden Künst- muß ohne weiteres .acht gelungen ist, dieses
unsicheren Zeitläufte, eii und wirtschaftlichen
am Mittwoch den 4. Juni statt und zwar als Chorkonzert unter Mitwirkung des Akademischen Gesangvereins. Ter Verein wird unter Leitung seines Dirigenten, Herrn Prof. Trautmann, je ein Werk von Brahms und Reger und zwei Äantiten von Ba ch zu Gehör bringen. Als Solist wurde der bekannte Frankfurter Bariton,
hausewer Kirche. Ein Frankfurter Kunsthändrer der die etw der beiden Figuren ah/rungslos für 12 000 Mk. angetauft ljatte, wurde durch die Zeitungsnotiz auf den Dttbftahl aufmerksam und meldete die Sache bei der Polizei, so daß auch ine andere Figur, die bereits »rach Berlin berfauft war, ermittelt Werben toratte. Beide Kunstwerke werden aus etwa 30 000 Mk. an Kunftwert gr- Namar arbeitendes
Die 2. Strolche, die Vetrvchtung eine-Einzel, menschen, ist dem Solisten an vertraut. Im nn» (Ixng regitatiDortig, dann der erhobene bittere Ausruf: „die W«t hat mich verlassen". Plötzlich lerwachendeh Leben, die Trösterin Nacht vertreibt die «rüblcrischeN ftetanlat, « feierlicher Ruhe
bringeribe •fcotitientotgtett eirtei auWebigsn SlcgrndD Namentlich das Getreide ist im Wachstum zurück- Oftiicben. Aber auch die Wiesen könnt!.'n ergte» pigen Regen durcharrs vertragen. Das Gras strhd vülfach dünn. Tie jtmyn Kartoffclpslmrzun-tttz haben sich infolge der Witterung im An- äuge deö Ma' recht (rfmtftig cntiriitelt, auch die Dbitbäume versprechen etnen stwsch^u Ertrag, wenn keine Znischensülle emttrien. Raps h-itt durchweg abgeblüht und ergibt nrvhl eine Vvllernte. In den (Wirhiercien frat man selten ein so gutes SvargeL- jahr gehabt.gut in yrmlibativer, wie quantitativer Hinsi^. Auch das finanzielle Ergebnis liefe nichts zu nstnschen übrig.
Aus dem besetzten RYcingebiel.
Zranzöfische Wühlereien in Rheinland und Pfalz.
----- H ö ch st a. M., 1. Juni. Heute früh erschien hier aus Wiesbaden ein Automobil, dessen Insassen im aitgchlich amtlichen Auftrage des frann zösischen Kommandmrten von Wiesbaden eine große Anzahl von Plakaten brachten, aus denen dre freute erfolgte Ausrufung der AltnassaU'- i schen Republik rn Wresbaden, der R hei- nischen Republik in Koblenz und der PsLl-, zischen Republik in Speyer verkündet nnrrte. Die Plaküte sollten öffentlich angrßtbfc: werten. Ta dir hiesige deutsche Bctzörde die Nachricht frje^mfelte und da auch das Plakat weder Unterschrift noch den DrurLort trug, lote dies vor« tyfthrteben ist, so lehnte sie die Arrbringlmg der Platritc ab.
Berlin, 31. Mai. (WTB.) Bon bestund' richteter Stelle wird aus Süddeutschland gcmel-
Sport.
** Fußball. Auf dem Sportplatz an der HaM standen sich am gestrrgen Sonntag der Verein für Rasenspiele von 1900 Gießen und der B. C. Wetzlar mit 3 Mannschaften gegenüber. Gießen zeigte sich durchweg überlegen nnd konnte die drei Spiele gewinnen. Die erste Mannschaft siegte mit 7 :2, die zweite mit 2 :1 unb die dritte mit 6 :3 Loren.
** Müller'sche Badeansralk. Wasserwärme der Lahn am 2. 6.: 17® R.
Brmbfcxrct beet hier bm#$ einen &QWb verletzt. i ! >
Kreis Lauterbach.
O Anyersbach, 31. Mai. Der Liteste Einwohner unseres Dorfes, SchneLermerster Hrinrich Möller XII., ist zur letzt«, Ruhe ge» ♦gangen, lieber 50 Jahre bekleidete er in der Gemeinde das Amt des Kirchendieners.
0 Blitzenrod, 31. Mai. Ein erst kürzlich ckus dem Felde heimgekehrter Bursche wurde in der Nähe von SchLoß Eisenboch von einem Lauterbacher Fcldschützen durch einen Schuß in den Unterleib schwer verletzt. Er mußte ins Lauterbacher Krankenhaus gebrackst werden, wo an seinem Auskommen gezweifelt wird. ES heißt, daß der Bursche einen Karabiner bei sich getragen und beim Nahen mehrerer Eisenbacher Förster unö des Feldschützen, die auf die Suche nach Wilddieben ausgegangen, eine bedrohliche Haltung angenommen habe.
G Schlitz, 1. Juni. Die landwirt- schal t l i ch e Bezugs- und Absatzgenos- sen schäft für Schlitz und Umgegend hielt freute eine Generalversammlung ab. Als wichtiger Punkt stand auf der Tagesordnung eine Besprechung über rechtzeitige: Beschaffung von Düngcrmitteln für die Herbstbestellung.
O Aus dem Schützer Land, 31. Mai. Mus dem Hridelbera bei UellerShausen fand an Himmelfahrt noch altem Brauch ein Waldgottesdienst statt, der aus dem ganzen Schlitzer Lande mtb auch von Bad-Salzschlirf aus stark besircht war. Pfarrer Rrith-Hartersbausen sprach über „Der Christ du 22anberer >wisck»m ^toei Welten". — Zum Wiegemriiter der Gemernde Bernshaufen wurde Heimsich Ktehm cenmutt und verpflichtet.
ÄrriS Friedberg.
Q. Bad-Nauheim, 1. Juni. Auf Veranlassung der Ortsgruppe desDeutschenOffi- zierbundes hielt gestern abend Herr Prof. Schlarb-Gießen einen Vortrag über „Frische (Sinbrütfe aus Petersburg und Finnland". Prof. Sch., ein geborener Russe, der erst vor wenigen Monaten über Finnland nach Deutschland geksm- mtn war. machte mit feinen Schilderungen über das Schreckensrcgiment der Bolschewisten, unter deren blutiger Gewaltherrschaft er monatelang leben nnchte, tiefen Eindruck auf die Zuhörer. Mit eindringlichen Worten ermahnte er alle deutschen Märmer und Frauen zum Schutze ihres Vaterlandes zusammenzustehm, um zu verhüten, daß der Bolschewismus die Grenzen Deutschlands überflute.
Bad--N«u heim, 2. Juni. Zn den Tau- nusnäldern, vor allem im nahen Winterstringebiet, haben die Heidelbeeren in üppigrer Blüte gestanden und überaus reichlich «mgefctzt, so bnfe sie eine vorzügliche Ernte verspreck»en. — KrauLcu Bewohnern des besetzten Gebietes ist es nicht möglich, in nuferem Bade Erholung mib Heilung zu finden. Ein deutsches Ersuchen wurde von Marschall Foch mit dem Bemerken abgttebnt, daß dem Antrag bei den gegenwärtigen Verhältnissen in Deutschland nicht statt gegeben werden könne.
StarktNburg uud Rheitchefsrn.
rot. Tarmftadt, 1. Jurri. Schnell ermittelt wurden die Diebe der ädmstrverke in der Baden-
da S-ermfttbt, 21. Mai. Die iMflia* Packer und Möbelträger Haban gestern bi: Arbeit niedergelegt, weil bk vereinigten Darmstädter Möbeltransport firmen ihre Forderungen nicht bewilligen konnten..
HessenNassau.
= Frankfurt a. Mi., 1. Juni. Tie polnischen Truppentransporte auf der Strecke Frankfurt—Bebra haben Freirag ihren Ab- chluß gefunden. Bei den letzten Zügen befanden ich zahlreiche ehemalige österreiMche Kriegsye- angene. Ter Rest des polnischen Heeres und) auf dem Seewege natfr Libau befördert. Seit dem 17. April wurde über Frankfurt das erste polnische Armeekorps mit der 1., 2., 3. und 33. Division ߀leitet. Bei den Transporten, zu denen in der Hauptsache deutsche Eisenbahn-vagen benutzt wurden, -die an btc Entente abgekiefert rrer- den mußten, befanden sich u. a. zahlreiche feindliche Tanks und schwere Geschütze. Im übrigen zeigten die Truppen straffe Tisziplin. Das Rauchen war ihnen während des Transportes untersagt.
= Frankfurt <r. M., 1. Jrmi. Im treten Handel, aber heimlich, werden seit einigen Tagen hier gewaltige Mengen von Schmalz, Kleiderstoffen, Schokolade und Seife btw Bevölkerung angeboten, die reichlich davon Gebrauch macht, zumal die Waren nicht übermäfrtg teuer sind. Schmalz kann man schon für 6 Mk., Seife für 7 Mk. das Mund erstehen. Tie Tafel guter Schokolade kostete 3 Ml. Tie Waren werden ungeniert von den Franzosen selbst in Autos vvn Mainz nach hier gebracht und an Zwischcn- IjänMer abgegeben. — Die Keinen Leute aber, die in dem Handtäschchen ein Pfund Reis ins unbesetzte (Miet milttefrinen wollen, werden bestraft imb nochmals bestraft.
nrr. Fran kfurt a. M., 31. Mai. Ta die Zeit zu ernst sei, hat die Polizei die Feier des dritten Psingstfeiertages, des fogat
vutzt leitete, haß all das Schäunvende unb Gä- töe mir ein Uebergang fein wird, und wir auS t. Expressionismus vielleicht zu einer Entwicke- kommen, die zum Klassizismus führen kann.
WS Porträt ist in der Berinnerlich^ns, im iltigen Ausdruck wirklich em Meisterwerk. Frei- b fcon den mehr oder weniger, meistens weniger idbten Mitläufern muß die Bewegung sich frei zu- l-fn streben.
Im eigentlichen Saal der Modernen hängen • Expresswnistenführer Pechstein, der alte iierfobf No hlfS und Eber-. Daneben Vergleich herausfordernd Walter tltmm. Ile unleugbar von gleichem inneren Drang be- •fr und doch so verschieden im Ausdruck ihres tierischen Wollens. (Zberr stellt Menschen hin,
Herr Carl R e h f u fe gewonnen.
Regers letzte Chorwerke (Ost. 144) sind als Gesänge für Gemischten Chor und Orchester be- reichnet. Sie nähern sich in der Form dem Typus des Regerfchen Liede-S und bilden so ein Mittel -rrischcn Lied und grobem Chorwerk. Von den beiden Werfen des Op. 144 „Einsiedler" und „5R e o n 11 m" konnte diesmal leider nur baß erstere gebracht werden, das Reguiem wurde für das kommende Jahr znrückgklegt.
Im Juni 1915 war der „Einsiedler'" vollendet, dir Uraufführung fand am 16. Juli 1916 durch den Bachocrein -u Heidelberg statt, einen Monat nach RegerS Tod. Ter Tert ist von Eichendorfs und besteht aus 3 Strophen. Der Beginn der 1. und 3. Sttophe verleih dem Gedicht eine gttvisse Symmetrie, die auch dem Ausbau der Komposition zugrunde liegt Tie 1. Strophe ist dem Chor übergeben, die 2. dem Bariton- |»to, ebenso bie 3.; hier aUrr begleitet der Chor den Solisten mit den Worten des Anfangs: ,jDfr Trost der Welt, du stille NaH".
Eine kurze, Ibtaftfflt Einleitung in „sehr ruhigem" Zeitmaß genügt, uns in die Stimmung des Wertes zu versetzen, uns mit der Waldesstille und dem Waldsrieden vertrant in machen, den der ganze Einsiedler atmet. Der Chor setzt mit einfachen, ruhigen Llöngen ein, die von einer bald säuselnden, bald brausenden Bewegung umwoben »nerden. Nirg-nds wird die ruhige, fast ch>ral- <Aer volksliedu-äßige Weitcrsühnrng jener schlichten Weife bettntrüchtigt. Tas Gefühl der Ruhe nrirb noch «steigert bei den SBorten „die Lüste alle schlafen". Wie der Hauch deS letzten Abendwindes «oerllingen die Worte des Chors. Ganz selbstoer- ständlich ertönt da aus dem Orchester eine bekannte Weise: „Run ruhen alle Wlber". Die Melodie dieses AbendliedeS ist auch die eines anderen Chorals, aus dem Reger viel geschöpft und der ihm lieb war wie inenig andere, ja, nach „Wenn ich einmal sott scheiden" der liebste, „C Welt, ich muß dich lassen". ES ist das Abendlied des wander- müden Schiffers, das sich dann mit den Chorstimmen vereinigt. Man fühlt kaum, wo eß aufhört und wo Roger anfängt Das kurze ZwischenspiA,
bet: Französisch: Kontrollo sfiziore bereisen die Pfalz, bearbeiten die Bürgermeister, bv- ■tufen Versammlungen ein und warben offen für leine neutrale und selbständige Republik Pfalz. Sie drohen den Beamten mit Kriegsgericht, falls sie dieser den Dienst verweigern sollten. Hochverräterische Plakate werden angeschlagen und Der- teilt. Ter Verkehr nach dem rechtsrheinischen Ge» biet ist twllftüning gesperrt. Regierung und Presse Werden vollständig geknebelt, so daß keine Berwad- rnng und Aufklärung möglich ist. Tie Beamten erRütcn, daß fte der neutralen Republik ieben Dienst oenoeigem würden. Die gwfte Mehcheik des ÄÄkes steht hinter ihnro,
xim>M soll dfli * rinizuagell iit P®'
leuchtet'ö bt seinem tiefsten Innern auf ,,T« tratst bu wunderbar zu mir". Diese Stelle leitet Unmittelbar in den Ansarvz der 3. Strophe hinüber. Wie nachbetend nimmt der Chor die Worte auf, mit denen er schon von Anfang an vertraut ist, und mit denen er die ganze Stwphe begleitet Auch bcc melodische Gehalt dieser „Begleittmg" ist ;um Teil der 1. Strophe entnommen. Bei der Erinnerung an den Tag bie schwere, dunkle Farbe: das wirklich Helle, Erlösende ist die Nockst. S» loidersinnig das auch klingen mag — es ist der Grund iür die Karbeng.Äung von Regers Palette. Tos Licht deö Tages ist nicht bte Befreiung fftr den Einsiedler, sondern das aus der Ewigkeit.
Vorstehendes ist z»m Teil entnommen airs bei „Einführung von Dr. Karl Salomon".
Die herrliche Bach-Kantate (Motette) „O iJesu Christ, meins Lebens ßidjt" war ursprün- sich iyur Ausführung ün Freien, bei Begräbnis- stierlichkclle'r, bestimmt imb wurde Dann nur von Bläsern begleitet. Für die Kirche ist die Begleitung dann instrumentiert worden.
Bon der Michaeliskantate „9hm ist das Heil und die Kraft" ist nnS nur der erste Toppetchor ge- blieben. Er ist «n aewaltigrs Werk in Anlage und AusfÜhnmg. Das Thema besteht ans 2 Motiven, hem sogenannten Kraftmotiv, das auch in Der Umiehrong auftritt, .mrd einem Freudenmotiv. Mit diesen beide« Motiven hat Bach den ganyen Inhalt des Textes (Offenb. IohormiS 12, 10), oer von dem Triumph Gottes und der Freude über den Fall Satans handelt, Msammengefaßt. Diese große Doppelfuae für Chor ist eines bet am elementarsten wirkenden Werke des MeisterS.
Zu den herrlichsten Werken, bic uns Bach hinterlassen, gehört ferner die <öolo!antatc ,Hch will ben Kreuzstab gerne tragen". Sie stellt die höchsten Anforderungen an die dramatische Gestaltungskraft des Säugers, der das Aus» steigen von resignierter Tvdeserwarwng zum beifeen Todessehnen miterleben und uns darstellro soll. In wrichcn, nahe beieinanderliegenden Intervallen läßt Bach das Motiv ebefften Schmerz erklingen, und im Arioso beschwört rin einzim^ Wort in dem Text „Mein SBanbd auf der Äät ist einer Schiffahrl gleich" das vom Cello aus-- geführte Dogenmoftv heraus. (Ein von dem Chor (iciungntcr Choral „Komm o Tod" schließt ö;< Kantate ab.
E>LlsI; i« J-Hr- rrfAtnfl;-:!
? • m ^'5,^unkal!schen Quellen alter Zeit Chorgesöngen, bei Denen baß «olfölieb «nb dre altkirchlichen Gesänge Hab gräten- bieter Werte ist „DaS gcistlich«- L»ed , %e$t von P Flemming, das als Dopvrl rmwn gearvrltet, ganz attfirrfjlidje Stimmung ati^. Wir dürren es, wie eine Reihe anderer, komponierter Chorgesänge, wobt auck als Vorstudie zu dem „deutschen Reguiem" k trachten. >
■“ Bin-en, 1. Juni. In Der Pfarrkirche nrntten Wandmaicrtten aus dem ausgehenden 15 Iahrdvndert freifldegt, die den Urteilen von Fachleuten zufolge zu den bedeutendsten gotische» Mate rritn am MiUrirhein gehören dürften.
,_Ä, - fOM^amm tu trfdfrüDien,
ttnßar« der Pofttffi . .
-W'WI ige, der Kampf selbst wohl auch, sind HmderungK- ®*' lrnde gewesen, die jeder m.cht Uebe!wollende ohne Mri>iii°krbiU Meres zu MiIderungsgr''nü^ st^Peln^rmrd. Un-
“fe
3S3
WÄdchestagrs, verboten.
== Fu Ida, 1. Juni. Zur Errichftrng> einer elektrischenUeberlanv zentrale brschSoß der Kreistag die Bildung rincs Zweckverbaiides. der die Kreise Fulda, Hünfeld imb Schlüchtern umfaffen soll.
-- Gelnhausen, 1. Juni. Unter 210 werbern wurde der frühere Bei geordnete Boi! nahezu emsümmig zum Bürgermeister der Stadt Gekrhausen gewühlt.
[1 Marburg, 31 Mai. Der neugewählte Kreistag l>es Kreises Marburg trat freute unter dem Vorsitze deS Lanorats v. Loewenstcin zu einer Sitzung zusammen U. a. wurde beschlossen, die Restschuld von G 418 000 Mk , die der Kreis für Unterstützung der Kriegerfamilien bei der Landes^ kreditkasse in Kassel hat, in ein langfristiges Darlehen umzuwanöeln, das mit 41/» Prozent verzinst und mit Vt Prozent abgetragen wird. Fenrer beschloß man die Einrichtung eines Kreisberussamts und die sich als notwendig herausgestellte Erweiterung der Landwirtschaftlichen Winterschule Ein Antrag, die Gehälter der Beamten des Kreisaus- schusses aufzubessern und die Kreisbahnbeamten mit den Beamten der Staatsbahnen im Einkommen gleichzustellen, wurde einer Kommission überwiesen.
[1 Marburg, 31. Mai. Bei den heutigen endgültigen Immatrikulationen hielt der Rektor Prof. Dr. Gür der, eine Änsprache, in der er die Studierenden ermahnte, in diesen schweren Tagen den Kops oben zu behalten und den Glauben an das Vaterland nicht zu verliere«. Sie möchten sich zusammenfinden ht der Hoffnung an eine Wiedergeburt Deutschlands.
mr. Aus dem Maintal, 31. Mai. Eia Gang durch die bttihonden Felder zeigt die
bljiierf^dflj tentlichc temä «terjm *? ihr bic lefte 3*
Artisten, die in der farbigen Nächigkrit eiflenr» lich nur in ihrer Gewandung baftefren, man muß schon mit sehr viel gutem Willen unb Verständnis «vor diese Bilder treten, um zu fühlen, daß auch sie etwas Wu sagen haben, das verstanden fein will. 'Pechstein in dem Bestreben Herrschers, allein durch die Farbe sich innerlich verständlich zu machen. Mit mnerfrörtcr Kühnheit und fast brutalen Mitteln erreicht er eine Leuchtkraft von außerordentlich dekorativer Wirkmrg. Walter Klemms heiliger Franziskus mit den Tieren wild und zahrn in eine üppige Natur gestellt, üst in den Einzelheiten so intim, so wunderbar gesehen, dann als Ganzes mit so unerhörter Kühnheit zusammenlomponiert, daß er Su Wirkungen gelangt, bie auch von Gegnern nicht bestritten werden können. Dann über Hanns Kohl- ßchein, bem Düsseldorfer, der mit ein Paar sehr «guten Werken vertreten ist und Mathilde S t e «e r, der futuristisch wirkenden Bildhauerin und Rene Sintenis, der ungemein begabten Plastikerin, die einige ganz entzückende expressionistische Plastiken ausstellt, zu dem jungen Darmstädter Nebel. (Ein Expressionist, der zu solchen abgeklärten Ausdrucksformen kommt, wie Nebel in seinen an* fgrmrin verinnerlichten Tier bildern, wird nie so heiß umstritten werden. Wenn wir dann noch den Mainzer H o m m e l, SchÜlein-München, Dau- drexel, Urban-München, Tuch-Magdeburg, von Houth, Röstner, Paschke, Tssig erwähnen, ist die Reihe der Mnstter dreier Gruppe, soweit sie evvas von Wert zu sagen haben, erschöpft. Der zur Verfügung stehende Raum verbietet ein näheres Einyehen auf alle Werke, die es verdienen, und eine Reihe von Künstlern darf Anspruch daraus erheben, zu den arecrlanntm und ruyanftvittenen zu zählen. Namen wie Ulrich Hübner, Fritz Erter, «Richard Mütter, der allerdings nur bedingt, von Kardorsf, Hans Unger, Bracht, Spiro, Pipho, Röß- ner, Crodcl, Baudrexel, Becker-Gundahl, Dett- mann, Bittner, Eichhorst, Schmoll von Eisenwert, Cissarz, Alfred Soh,r-Rethel, Ter Hill und andere rechtfertigen das.
! Von den hessischen Künstlern ist in erster Linie die zielbewußt schassende, immer wieder durch Frische und Farbenfrohe überraschende Impressionistin Anna Dcner zu nennen, baren Professor Adolf Beyer, der wohl in beabsichtigter Zurück- fraltimy nur mit zwei Werken, in dem plastisch gemalten, im Kolorit lebenbigeit Akt dafür sehr faxt vertreten ist, Professor Walter Jllner, dessen großes Damenporträt ganz dekorativ gesttmmt In Einzelheiten hervorragend, doch nicht unbestritten blribt, Richard Hölscher, Geor- A l t b e i m, die in ruhiger Sicherheit imb Beschaulichkeit w«- terschaffen, bann Kleukens, dessen seine Söget* Arichnungen die gewohnte Meisterschaft deS Zeichners verraten. , .
Die Plastik ist herrstyend vertreten durch Pro- feffor Jobst mit einer Anzahl ungemein geistvoll, charakterisierender Köpfe, bekannte Darmstädter Persönlichkeiten, unb Professor Hahn- München, der eine Marmorbüste des Malers Kaulbach, ein Meisterwerk, sandte, dann durch Lucksch, Behrmann, Bosselt, Georgii, Mbiker, Klimsch und andere. Unter den Jüngeren verdient noch Sn* thes besondere Erwähnung mit einem stilisierte.
B^er roeit^ I ?'ble uw| JjMri touA yäist
klaM^-'i €n W ■? tief qu^ wttenen bie iS
r Berücksichtigung dieser Gesichtspunkte ist der ifamteinbrurl immerhin gut, unb sie wird in den «fterscheimmgen br. Gegemvart nicht unbeachtet äben können. Man hat Künstler aller Richtungen «laden ttnd bie Ausstellung im übrigen Mry- n gehalten. Nicht alte sind der Einladung «e» gt, und Itedauerlicherweise fehlen gerade die cmfläbter fast ganz, um die der Streit hier ent- itnnt ist. Ihre Richtung freilich ist mit Namen n unbestrittenem Rufe ausreichend, toemt auch übt erschöpfend vertreten und die Leitung hat sich Rantafet «sehen, den Expressionisten den beste lichteten Saal deS ganzen Okbrichhauses zu geben, ibei ist man aus wohlerwogenen Gründen nicht iireit gegangen, die Künstler unter sich „tot zu tagen". Die Führer der Expreffionisten unb rin- I ttae Werke des Expressionismus hängen in bester u” Gesellschaft unb ermöglichen einen guten
1 Arech im Ehrensaal repräsentieren Co- yitwx ’Z ;inth, Slevogt und Somber ger dre Mer- - fru ' fr Impressionismus in Werten von hoh^ inalität ind) hier hängt auch der Expressionist gotdel mit seinem Porträt eines Gerstigen, un- mV , M den Modernen zweifellos das beste unb rnlfte 4 rjfK'Av Corinth hat {eine Entführung der Helena
■ LA
ch dem Festpl-Ltz. Tort wickelte sich dann das idfialtige Programm, bestehend ht Kugelslvsien, sprung», 100-Meter-Laufen, Handgvanatenwer- 4M-Meter-Stasfctte, Wcitsprmrg, Hindernis- 's, Drellampf, Vierspärenigsv liren, Patrouillen, nsreiterspiel, Schtristiirraub, PreiSspringen über isse und einer Quadrille (geritten von Ihr* Ifiiieren) in schönster Weife ab. Ter Schlri- aub und die Quadrille gefielen den Zuschauern m besten und erregten allseitige Bewunderung, gfir Getränte war reichlich gesorgt imb die Musik- lapeKc des Regiments verschönte durch ihre Vor- tw die Feier, welche den besten Verlauf nahm. , _ ten Schlich des Festes bildete am Abend etn *xL M ün -Somle des „Darmstädter HoftL".
Kreis Büdingen.
” Dstdingen, 1. 3ünt Bei einem 3». ‘ ^5om>enstvß mit Förstern wurde rin nnlbernber
■n örleÜscte, wwP T rtjntcn toättwnid Idiijrinidttlt ?
Hnianum Seigtben
picurch eine allgemein gewünschte Wahleinigung Mschen Demokraten und Mehrhcitsso-iatisten un» MgLiÄ gemacht wurde. — In der Aussprache DCibct sich zunächst Frau Professor Hüter an Die Frauen mit der Aufforderung, für die Sozial- temokratic zu stimmen. — Justizrat Werde- Mann, ein auf ban linken Flügel seiner Parker teenber Demokrat, kann sich im großen ganzen nit den Ausführungen des sozialdemokrattschen KMptredners riuverstanden erklären. In länger jm juristischen imb sinanztechnischen Aussuhrun- ianinfc. an behandelt er die schwieriae finanzielle Lage ^rotzien ter Qtenwinben und macht Äorichlä-ge zur Bc- ,l'®cn anboiif^. fdtigung der kommunalen HFinanznote Unter ^emüfeli!t,' intimem fordert er. daß das Reich samttrche, den bie MUhlc fcntrinben durch den sfrieg mittelbar ober mv nittdbar entstandenen Schulden übernehme. Ber ‘ Än?011.^ fern Reiche siele ein Plus von 7 bis 8 Milliarden ■ -Chancen fe-: f0 sehr ins Gewicht, wüboend die (Stemnnben
anA^tRn^~< tont aber ungehemmt an bie Erfüllung ihrer bie sich i» kiatat Aufgaben hermttreten könnten. — Lehrer ’^er butch flrifr-■ 6rt)mibt forderte eine weitgehende AuSgestai- L tnrnm», L— des Jvrtbildungsschulwesens. Tie neue I-ort- rgsschule müsse vor allem QualttLtHarberter tüchtige Staatsbürger heran ziehen und auch Grundlage für den Ausstieg in höhere Schulen .....i en. — Herr Bock besprecht Mängel in der -siiger xnaue. fr» 8mitteltxrrtnluns; ärmere unb krnderrelche lnF Äzeichn! ir «..nlien seien gar nicht in der Lage, z. B. die ! deinen feit v der letzten Woche verteilten Fleischmengen zu tfaMgeteS NufÄ - Geschäftsführer Diener geht auf dre )Tttmen br £ bmvürse des Vorredners em unb erklärt, baß baß eben. "7 LebenSmittelamt nur deswegen so grotze Mengen
Mrito usw. auf einmal rertetlt frabcz um ferne KSoLIMuh Qp dntt eöentudlen ^imbigintg des ü)em Mahr beich» tzaffeostillstandeS nicht ht bie Hände der Fvan-
sjen fallen z-u 1 affen. Nach bem Schlußwort des tes Doran'sL-i Iwsesior Wei fege rber wurde diese, tm Gegen- Mt Warnt'" Irt »u den letzten sehr sturmrschen Versammllmgm aätüMigen ti w f^ialistischcn Parteten ruhrg unb sachlich nee» toten für Äudi^ l-nnllmg geschloffen, UbiabenteÄi Landkreis Mktzm.
m Den 12 biß 1 Ufr >m. Dun ge n, 2. Juni. Vom schönsten Wetter n SrbeitiT ondfok ^nssigt, veranstaltete die hier garnffonrerrode vr uiefat frntm bq ’L Eskadron des Reichsw.-Kav.-Rvgts 18 (5. Dra- - - ' 'inre-Rcgt. 23) gestern nachnnttng auf dem „Gal-
inberg" ein Sp o r t fest (Fuß- und Reiterftnele). h diesem hatte sich entc zahlreiche Wngc -ixfrnu» n^r ^Mgrr, .awät von auswärts, ringesimden. Um
2 fe Ujr bewege sich ein FeMug durch dre Stadt am ÄMkivrh titl - - ~ —— K-3
müt


