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Freitag, 2. Mal 1919
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen)
Zweiter Blatt
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Ludwigshoffnun- Prcnstroie fabrrtyrt wer Den. Tas Kapitel wirb mit dem Aus^ftlsz-antrage
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in diesen 'Kreisen ;a rechnen fn.
Ter Vorsitzende ermbcrtc tavauf, daß die Gründe, die es bis heuteinicht rugetassm .wtten. in der Versorgung der Lveife AÜfeld und
)ti ihr« hchch erleichtern, ld möglich!
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letzt der Ausbau in Angriff genmninen teerte, so würden sich die Kosten alktr für die erste Etappe voraussichtlich auf 6 325 000 Mark steilen, ober auf rund 4,1 Million mehr.
Unter Zugrundelegung der heutigen Bau- und Betriebskosten müßten bic Strompreis e mr Licht und Kraft Grosvabuehmer nicht bcrücksich tigtl ungefähr 3—3 Vr fach so doch angescyt werden, dI3 im letzt versorgten Gebiet. Der Stvom- preis würde sich dann aus 2,50 Mk pro dkwst stylen In dem bis jetzt versorgten Ctabict hätten iicb vom 1. April an die Stronrprerse brs zu 70 Pf für die tfroft. crMbt Nähme man für alle Anschlnkmhmer das Mittel von 2,50 Mark zu 0,70 Mark Mark, so käme man out
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1,60 Mark Durchfchuittsvrris für die Kilo Wattstunde im gesamten Gebiet, das irxrre baß Zwei- bis Dreifache der bisherigen Preise Mit einem Sturmlauf der brSberrgen Anschluftuchmkr gegen solche Sttompretfe mflfeb? aber dann sicher gerechnet teerten
Tie Mittet zu diesen hoben Baukosten nm fe-fc zu bef taffen, halte der PrvvinzrnlanSschuB für bedenklich. . ,
Tas Gebiet, taS zur Zert aus den bestehend et» Anlagen versorgt t.wrde, unnasse außer der Stadt F rieb berg, .die außertalb dieser BeraleichSrecknung bleiben solle, runb l 10 00 0 Einwohner in 142 angeschi offenen Gkmtdnbert. Tic Anlagekosten hatten für die,es Gebiet iund 6 Millionen Mark betragen. Noch den Geschästserqebitissen von 1917 kämen auf einen Zähler rund 25 Mk. jährliche Stnomcinnabmeiu Die Anlagekosten auf den Kops der Bevölkerung betrüge" also in dem bisher versorgten Gelnct 6 000 000 - runb 55 Mk.
spräche genehmigt. , , .
Kvmnvrr''enrat vovs - XytTemart) fronte tm Interesse der Bewohner der Kverfe Lauterbach und Alsfeld an, bis wann mit dem
Ausbau der elektrischen Ucberlandanlage
„Hupfeld's Diele“
Tiglkh abends; । rslklass. muslkal. Darbietungen.
Nachmittagstee Konzert.
Der Vorsitzende erwiderte. So, wie tn Büdingen, lägen die Verhältnisse auch in ernten Gemeinten des Kreises Füevberg fBodenrod, Mm buch usw ) unb bei 6 Glmetuden im Str nie Gießen Bezüglich der Ausbauloslen sei noch zu erwähnen taß auch der Ankauf der TranSlorrna. toten jetzt eine ganz außroorteiituche Mehr- belasttrng verurfache. Ter Provinzialausschutz habe volles Verständnis für die Lage der nicht, versorg- um Gemeinten^ wisse aber nW, nne ihnen äugenbl ickl ich zu Wien fei.
Damit schloff die Erörterung.
Punkt 6 der Tagesordnung: „^ctriebSboran Wag bev A-<mschc>' UMmbcmlo» ffc 1919" wird in Einnahme unb Ausgabe mit 1361000 Mark einstimmig genehmigt.
Nachdem die Tagesordnung roschSpst war, schloß der Vorsitzende die Sitzung. Er führte dabei aus, daß kürzlich eine Novelle zur ZkrnS- unb Prvvinzialordnung Gesetz genwrdcn iet, du raü). »rundlegende Aenderungen des aktiven und ta’ siven Wahlrecht- zum Prvvln^.alta,') und ProvinzialanSschutz aufwetsc. Mir der Vornahme von Neuwahlen sei m abirt*' SÄf—
SÄ» SÄÄ solle aber doch tarauf bingrnrrfen werten. bar, mm den derzeitigen Mit gl,e der nbtd^r^ vinzialtages der Körperschaft umarderbrvchen
drei 8, fünf 5, zwei 3 und drei Mitg.icter 2 Jacher Das Ann alS ProvinzialauSsckuß Mitglieder terföben augenblicklich ununter • brachen: ein Mitglied 31 Jahre, eines 26, einet 18, zwei 5. vier 3, zwei Mitglieder seit 2 unö ein Mitglied seit l Iabr.
Tic vielen Za bien langjähriger Tätigkeit de- li/iefen das große Vertrauen, daS die ivohl strncktiglen Körperschaften tn die von ihnen in dir Prvvinzorgane dcklegietten Vertreter gttetz' Ml tat. Bedürfte es eines Beweises, daß die OtavälHten diese- Vertrauen in vollem Maste gerechtfertigt Hütten, dann wäre ei durch den einfachen Hinweis auf den Zu stand. in dem sich die Angelegenheiten des Provinzialvertantes heute befänden, erbracht! Tic Mitglieder M PvovinzialausschusseS und des Pro vinzialtages hätten in unentwegter Ar Veits sreudiakeit unb oft unter den [rfmricrieften ver bältirinen mit iIrren Borsitzenten -usammenyc arbeitet. Dafür ihnen gerade heute noch einmal aufrichtigen Tank abzustatten, wolle er nicht^vei säumen. Dieses Zusammenwirken sei der 3ad> zugute gekommen. ES entspräche aber auch bet Tradition, deren Hockhaltung sich die Mitglßetei deS Provinzialaussckmsses allzeit Hütten anirrtegrn sein lassen tmb die neben anderem stets da Inn gr gangen märe, dar obcrbclTtfdm Prrwiirzwlaus schütz seit seinem im Jalne 1875 erfolgten Ins leben treten bezüglich seiner oft die schrnengsten v.-rwaltungsrettillichen Probleme bcriUirrntti« ilTredning als sich strengster Objektivität bt steif,'>mde hessische Wrperfchaft zu erhalten.
Möchten die demnächst neuzuwäh'.enten Köi tersckaften in den Personen derjenigen, die zu ihnen abgeordnet würden, stctS von dem gleichen VcrattttvorlungSgesülü aeg-nüber der 9lllgemcnr heil, tem gleitan Geist und der gleichen Schaf scnsfreude beseelt sein, .wie ihre Borgän^er.^
(Schluß statt Fottsetzung.)
Punkt 3 der Tagesordnung: Rechnun und Berwaltungsbericht des Pro vinzialwasserwerks Inheiden für 1917 wurde o_bne Aussprache genehmigt.
Punkt 4: Boranschlag deS Prvvtn- zialwasserwerks Inheiden für 1919 Ter Voranschlag wurde unverändert mtt 859940 Mark , für den Betrieb" und mit 412 917 Mark „für das Vermögen" einstimmig angenommen.
Punkt 5: Rechnung und Be r wo l - tnngsbericht der (Sief tr i f d»en Uebe lanbanTaffc für 1917 wurde ohne Aus-
Israelitische Kkl'gionrgemeinde. Gotte^du m ir (Süb-l!tidc\ eomitag bot 3 Mm
At.k . 7 b.() • nwrfl ! 8.30, abbS . 8.IX) il ö 40 _ tzstaelitische Rehgionsg«lenjdja£t. Sabbatferer nm Z Mai. Freitag abb.: 7.25; >samstag vorrn &00: nadim.: I 00 . S«bbott>u«q : tj 49. -Bodrn. gotteSdienst: morg. b.<ro, avos. /.00
Hessischer Landctzverein für Lirzcgcrhetmftältcu E. v.
Ter L>cssischc Landes verein tür Mticgyr Ih^in • Hätten hielt am 2o. April iu Tarmtzubt |euu zweite ordentlichc , M it g l ie oe r versa m m l u n g ob. Ter erste Borlttzende, diu an t- minister a. D. Tr. Bccdr, hob als ivichligcs Sx cignis den Zusammenichlust mit Dem Ernü Lub- Wig-Bercin, hessischen Zentral verein für Errichtung billiger Wohnungen, zu gtmehifamtr Prak tischer Arbeit im Lessischen Süb^utg^usichust bet- Iwr Ter Gesckstiftsführcr des Vereins, Regi.- ntng^asstisor Tr. R i ndfu ß, erstattete hierauf den Jahresbericht: Ter Verein tat int tri - aangencn Jahre ca. 10 000 Mitglieder «l reicht T* Vermögen tat sich durch S.iitungen grötzeren und kleineven Uinf-.uig's um nahezu 250 000 Mk. ver- kvrötictt Tie Werbetätigkeit wurde durch Neu oilc-ung zahlreicher Ortsgruppen belebt. Die Pnr> tische Arbeit des Vereins hat sich seit feinem Zusammenichlust mit dem Emsb-Ltldwig-B^reiu tauplsachlich im Rahmen des S i e d l u n g S « u s - schujses abgespielt. In dessen ZweiglleLten ist den Mitglieder-n .Gelegenheit z»i prakitztar Mtt^ arbeit im WolmtmsS- und ^eimstättcnwchen <x - qcben. Beratungen von SiedlungSlusttge.l bibt ■m avostem Um sänge sta ttgeftrnden. Um Urnen, bc- sonderS den Kriegsbeschädigten, brn Erwerb einen ,\ximflältr zu erleichtern, hat sich der StrMunfl*- ausschutz eine GütervermilNungsstelle lanm'schlosfen. Um die Zusaurrnrnartait ber ©e- 'chäftsstelle in Darmstadt mit den örtlichen ^td' leit zu .fördern, gibt der Verein «dämmen mit bciu Ernsd-Llibwig-B^niii monatlich^ Mi.ttilungen, .Die .tzei m st ä 11e", heraus. Anö dem SL i r t- lcha ftSplan für daS lausende Okfduif S.ahr ur l^-rDOT.wbcben, da» der Verein allS seinen lau?m den Ernnaltznen einen gröberen Betrag zur s^ör berung der Ersatzbauiveise bercitgesdellt tat und tast er beabsichtigt, sich an einem bemnäd>U mtt Öiife eines in Aussicht gestellten Staat^ufMb'- zu gründenden zentralen LandeSorgan zur slöi-« berung deS $>eimÜäthenbaucS, insbesondere zur ufe* Währung von Baukredit, mit einem namhaften Kapital zu beteiligen. — Im Anschlnst an ta Versammlung sanden zwei ösfentlrä-e Dnträ^' statt Rechtsanwalt Staedel sprach über Dir Rechtssormen nebuntamjn Grundbesitzes, ranbr* wotam-^mspeklor Darrrat Kl n m p verbreitete sm> über die gesetzgeberischen Mastnahmen zur Beh« bung der dringendsten Wolmunssnot.
Aunft und wtsfcnschoft.
mr. Frankfurt a. M., 29 Apnl Da» Kunstgewerbemuseum war tn beit Mtug* jähren in der Lage, eine Reihe wertvollstz.'r Neu erwerbungen zu madynt Unter an^-tym rot Stütf Lacbseidc aus tarn Grabe der hl. Elisabeth, smier ein austcrordentlich schönes Bvonzereltes rowS uu- bekannten NLeislcrs aus dem 16- ^«brl^bei^, At'.i'a vor Rvin darstellend, taim zen tas Schnx-tan Elmautst, ote an Schonhei ber Patina nicht mehr zu übertreffen smd Porzellansammlung tat ftck
Sier ragen die kleinen Kunstwerke W Bet>-r- bffaunten Ludtvigsburger MetstrrS bitv^x.
den, sie auszuuutzen. ..
Der Vorsitzende rffw Vor, die Art- gelegen hcit bezüglich des Ausbaues zrrnächst in einer gemeinsamen Sitzung deS ProvinzialauS- chusscs und der Kreisdireltorcn der in Bctramt kommenden Kreise zu besprechen.
KrriSdirckttn. Boeckmann. Büdingen, äitstette: Ter AnSbruch des Krieges sei für bie Pläne der Provinz ein besonders grosfes UnjIQü gewesen. Viele Gemeinden seines Kretas, die bet Anebruch des Krieges Verträge abgeschlosien batten, seien noch im Rückstand Die Provmz verlange nun. dah die (Sfemeuibcn die Mehrkosten ) gegenüber Friedenspreisen iibcrnäljmen loicrburu) würden aber die (ifemcinbcn zu ftarf !Mafttt; c entstanden Mehrkosten bis zu 70 000 M l. für die Gemeinde. Es komme vor allem ein sehr wichtiger Strang von der Saline Büdingen aus ttach Mittel-- und Laingründau für 1 Gemeinden in Frage. Sie seien für Tragung der Mehrkosten $1 haben gewesen, bis ste gehört hatten, wie hoch diese Mehrloitcn feien, und baö and) nlindcrwertiges Material vertvendet werden müsse Die Mehrkostett würden aus den Kopf der Bevölkerung 85 bis 95 Mk. betragen. Er frage, ob es nicht Mittel tmb Wege gebe, den Gemeinden zu belien mtb ob nvch em Ausglerch durch ®r- Höhung der Strompreise versucht werden könne, vor allem auch, ob die Provinz nicht bereit sei, einen Teil der Teuerung mit zu über, ne Innen Tie Bevölkerung fühle svtz tm Vergleich zu den übrigen versoogten üfentröttan zurückgesetz' s2iuxf) möchte er wissen, ob, meint nrmderwertt^) Mevrial verwandel würde, bie Stromverluste bte "Luovinz ober die AnstlLnstitehmer toäfen.
Drrektvr v Stadler, Friedbevs, erHuttc: Eine etwaige Mindenoertigkeit dcS Materials trete für die Gemeinden finanziell nicht in Erscheinung, Eisenleitung könne nur für ganz kleine Gemeinden zur Verwendung kommen. Aluminium sei kein minderwertiges Material. Die entstellenden Stromverluste trage die Provinz, und Die einzelnen Abnehmer würden damit nicht belastet. Tie Provinz sei vertraglich verpsirchtet, die Lei tun gen unter den notwendigen Spannungen zu hatten und -auch das Leitungsnetz usw. In erneut dauernd brauchbaren Zustande zu unrerhalten.
Lautertach einen Schritt weiter zu kommen, folgende wären: Die kreise Alsfeld, Lauterbach und der unversorgte Teil de- Kreises Schotten feien für den Ausbau in zwei E la VV en eingeteilt gewesen. Der erste AuStan sei mit Friedens' preifen auf 2 227 420 M5. berechnet yroefen. Wenn
Der Anttag Delp wurde oie Kimmen oct Sozialdemokrat.'n abgclehtlt. tar Antrag Hartmann wird der Regierung/ur Erwmn",g überwiesen. — Kap. 2 wrrd üorbetaltltm cei üt ß<- ätng der Zivilliste «ttehmigt.
Bei Aap 3 .Weingütern) wacht Au-g Borne mann (Soz.) längere gefdn (btheta und 't.ratsrechtliche Ausführungen zum Betreue, datz die Tomännt nicht Eigentum W öroWnoghdien s-aus s sondern Landcsttgentunt und. Nachdc'i., i-fi Präsident den Redner gjetaten hat, ftch \a fernen Disführungen über dre DommlenkurzMlaiicn, bricht der Redner biefe ab wrd erörteN dann eben- so MiSführlich die Fr.rge der Ansprütta der Stadt Alsfeld auf den .Vomberg-Wald. Auch feer bittet bet Präsident den Redner, ftch kurz zu fessew Der fllebiier tabtruert den ablehnenden Bescl>, rd der Pogierung aus die Eingabe der Stadt Alcheld.
STboJBetterS (6o».j wünlcht bte Emnchtung Don Wohnungen in leerstelretrden Rau.nltchketten ton Schlössern, z. B. bt Bingenhcrm.
VTta Käufer wünscht die Austalung der Staatsdomäne Schiffen berg. Das Kapuel
Bei Mat*. 8 blinkt Ata To r i AJfi. V-^ ©ünfdx der Landtvirrsrtaft vor, tas Wiesen beim Volks platz in Bad-Nau betm de J?Uftr- land *u verpachten. Das Zbapttel 8 wird, \nu
9$t<$M)niS,L Staatseiscnbabnen. bringt Abg. Wünzer (D. « -P.>. Beschwerden über die Be r kehr S verbükt nUsermO den» wald vor Nicht nur verkelnSPvlittsch- und kulturelle, fenbern auch stmttliHe hh den An scheust an bat stfeotzverkrhr ^rait sollte oen Leuten mit st^rnderreicht nm Enverbsnwgitchlert irfxiffnt. Ein tasvndcres Schmerzcns.rnd je; dre Verbindung mit Lindenfels 9£ta Hartmann Koz.' wendet fixt) ««n dem -Lchmutz M den Waggons und Wartesäsen 3. und 1 >Aaftc. Trotz der ilcberVTobuhton an Beamten fei reute Bcsfe> rung zu spüren. Die Verbindung R^-elshetm— nürtb müsie in Angriff genvrnmen nxrcvn. Aög. Reh (Dem.) bring!
BrrkrhrSschinrr^n in Obkrhesfen^ vvr und regt eine Verbindung nachG rost- ?yc (b i an die 5?olzveilodcstelle in EbrinyZH xuicn an. Adg. Widmann (Svz.) sprüht über die Verkcors- dertalmiss Darm adt—tz-rvst-Limmerti und entp- fielet daö Pwielt Eta'^-Zimmrrn nach G < tz Um* finbt. Tie Utrorbiunug tn den Pahntasen lind Wagen müstlen beseitigt werden. 2ll>g. Lur -Soz.) spricht über das Bahuprvjekt Langstadt. Abg Delp Svz.) bxmgt Düt'fie her Arbeiter aus tarn Ro-tatust^irk vor. Tat Arbeitern müsse die MögLichleit gegelnn werden, abtmta nach Lmuse zu fommeit.
Finanzminister Henrich betont, ban der Re- ilierunq die Wünsche nicht unbekannt seien. Erne stanze Reihe von Balntstteckm feien der Eisentabn- vermaltung zur Aussührung als Notstandsarnetten •nitgetcilt worden. Tie Auloverbindung Trösel— Weinheim stocke wahrscheinlich durch Fehlen von
möglich iet, nach «rt 47 der Verfassung, daßI PersonenohneordnungsmätztgePrü- f m ng z u diesen Stellen berufen rott»! Oe it können. Dor Direktor der Staarskanzlet nabe die aefevberte Vorbildung nrcht, ohne d.e per- fenlicke Quali'ikation an-rrzwetfeln. Der Redner verliest eine Charakteristik der Scolleacn des Ministerpräsidenten auS der Feder des Finanzministers, in der tnc sozialdenwkratiscken KvIlogen als sehr tüchtige, aber sonst das Mitlelmast nicht überschreitende Leutebe- zrrchncl werden. Eine Frage fei es noch, ob der .ftanzleü'irektor die geeignete Tfersönttchkeit für tue- ses Amt sei
Abg. Pagenstccher (Dem.): Dtr werden aus die Ausführungen des .Volleren Dr. Cfann, h,m teü'x Hieben zum Fenster hinaus zu halten, nicht- erwidern. , ,, ,
Ata Delp (Soz.1 erfiärt, dah feine Fraktton tai anderer lftelegenheit auf die Ausführungen zu^ rückkomme. , _ . L m .
2Ibg. Tr. Schmitt (Zentr): Bet bc^fKebc dcS Abg. Dr. Osann falle tarn Obrer der Spruch ein: Man merkt die MsickK und man wird ver- limnit. Man tarnt nur betauem, tast enie solche Rede daS Vertrauen in die Regierung er
schüttert. ., _ _
Ministerpräsident Ul r i ch hat nicht Lust, zunt Fenster hinaus zu reden. Wolle man die Oualili-* tat ton der gegnerischen ÄbgMrdneten prüfen, bann Tante man zu anderen Scblustsolgernnyen. Das grummle Minfsteriutn ist entschlossen, btc Sache des Volkes zu lühren. Nicht Eramina, sondern das Wollen unb Können ift entidreibenb. Im vattdeln oll unsere Sftait besteben. Weisen Sie mir eine Gelogenbeit nach, wo ich in bat fünf Monaten euv mal bic Jnleresien kee Volkes nickt wahrgcnommen Vota! Ste schux-igen, §toll. Dr. Osawt. Die Frage, ob meine Mitarbeiter rnittelmümac Deute wio, geniert mich nickst. Dem Kollegen Tr. Osann precke ich die Qualifikation ab und darum data tldi ihn nick: berufen. lZurus: Braiw!) Das Wohl ivr Gesamltait deS Volkes gilt mir über alles, Einzclsragcn müffen zurücktrcten. Eö gehört etwas ba.*t, ein solckteS Mnisferium, wie tch es gemldct Ixibc, zu bilden. Wäre bic Sozialdemokratie in der Mehrtait geivefen, bann hätten mir ein e.nteitlidtvd Miniswrmm mit einem Minister an der Spitze. Aber unter tan ge.febaten Verhältnissen mutzte an Ministerium gcbilbcl werden, hinter dem dte Masse deS Volkes steht. Wir bcivcifeit, dast wir ehrlich und gesckstossen unseren Mann stellen. Für ent talitiid'ta Ministerium ist ein Direktor rote Not- tvendiqkeit. Die Presse hat unter allen Umständen bad Recku, über die Vorgänge im Ministerium |unterrid>let zu sein. Dazu ist ein DivÄlor nor- wendig. Dabei fragen wir, ob der Betrcffcnbe tas ^mg für biefe Stelle tat. Wie ist denn eme tm Art. 42 geforderte Prüftno aufznfasfen'? Bis!er tat der Tireltor feine Ausgaben im Ministerium mit Ernst intb Verstäitdnis erfüllt. Ich stelle noch einmal fest, tast das Ministerium, ivie es b-'steht, zu gemeinsamer Arbeit und zu noüixntbiger Sparsamkeit bereit ist. M „
Abg Dorsch (H. B.-P ). Der Parlamentarismus beDeutet arte Verteuerung des SvldemS. Die neulichen Ausführungen deS Ata- Bornemann dürsten nickt zur Debung der Qualifikation beitragen. Wir werden gegen das Kapitel stimmen.
Ata- Dr. O s a n n (D. D.-P.). Setzen S« den Art. 47 außer Kraft, bann stehl n Sie auf ^setz- lieffem Boden. Die Att der Prüfungen ist genau
Dttfaflunggebcn»« Dollslammct »cs greiftaates ficficH.
16. Sitzung vom Dienstag bat 29. Ar ni Präsident Ade lung eröffnet um : ?11 UJt hfe Litzung Am Regicrungstisch aniocicnb 'Md bu Minister Ulrich. Dr. Fulda, veurick und■ v'. «««' ano, die Dirclwren Raab. Neumann intb liebel
Präsident tzl d e l u n a verliest vor Tuitrtttin die Tagrdorbnung eine AnNvott deS ,-isentahnmmister: auf den von der Dolkskammer üngenommenen N tu rag Dr. >rxhmiU auf fernab ning von
Freikarten an die hessischen Adgeoldneten avf den preußischen «aJtoen Ta aeorbnclen wird danach 'jreuabrt gcm&hrt au den rreußischcn verbinckmgösttecken, die , Frenährt auf den übrigen pieusttschcn ettccken wird abgclebnt. uich die Jreisahrl der vreusttschen Ataeordnetcn ou' hessischen Strecken soll aus das No.wendtgc
^MittsferpräsidcTtt Ulrich erklärt, dast auch .-ie in Darmstadt wohnenden Abgeordneten Fret- art<ata11 Tr. Schmitt erklärt sich durch dicsc .titiroort bet preußischen Gifenbadnmmtsters süt nickt befriebigt und fordert die Erörterung tm $ elT<iä £xni8 tritt hieraus in die Tagesordnung rbt und beginnt die Ein »e l b e r a l u n g des -lanptvoranschlags Dte Einleitung und ifaö 1 werden ohne Aussprache aenehmtgt -- Sei Kap. 2 (Kameral- und Forstgüter' liegt ein -Antrag Darlmann (So,.) vor auf Erweitenmg her staatlickten Pslanzgärten. Tn ^usickmst schlagt vor, diesen Anttag der Regierung zur Erledigung 10 überweisen Ein weiterer Antrag Delp verlangt Aushebung des bolzprtvüegs der Beam-
Reh (Tem.) verlangt etne Revision heg' veralteten Regulativs für die Zuweisung von ZoSholz Abg- D e l p (Soz. - dearüntat seinen An» trag. Abg Herbert (Jentry wrtcht dage«fen
Finanzminister D e n r i ck^ er klärt; daß die Zu- hrifung von Tarisholz. krot Privilegium tat Be- anden fei, fendem etn alter Brauch. Erst die «ohlennot führte dazu, daß auch die Beamten in bet Stadt Gebrauch davon machen. Die Regie- lvng stellt die Beibehaltung In das Belieben der
Bctriebssloff.
Ata- RooS weist auf dte Strecke Benshetm- Lindenfels hin .
DaS Kapitel wird genehmigt ebaifn wie die Äaxntcl 11 und 12, mit dem Antrag Dcl v und tzenoisen, Einkommen unter 900 Mk. steuerfrei zu lassen. Kapitel 13 wird dem Ausschuß zurückver- Äesen. __
Zu Kap. 14: Ministerium, ktent Ataeordnete. □ Sann (D. B.-P.^. daß cs zur Zcit in Seifen ein Ministerium mit 8 Munstern
igebe. Eine derartige Besetzung sei entschieden zu Froß. Derselbe Gedanke habe auch in sozialdemokratischen Kreisen (vergl. Mainzer Volkszeitung Raum gewonnen. Zur Zeit sei Rtaintanen voll' iständig von Dessen abgcschni-ttcn. Vor ter Revolution habe man auch an eine Vermehrung der Ministerien gedacht, aber unter ganz anderen Um*- fänden Es sollten lediglich 2 Mintster ftötig sein. Die Fraktion könne einer derartigen i Anforderung ihre Zustimmung nicht geben. ®n I M
Ministerium in dieser Ausdehnung fei nicht not- l d»c Grünte, veidftg. ES erhebe sich auch die Frage, ob e» «tätlen, in der Versorgung
vovgeschrieben . v
Ministerpräsident Ulrich: JÄ» unterbinde «Nicht das Recht der Kritik. Ich hielt gegenüber den Ausführungen tes Abg. Osann es für notwendig, in dieser Schärfe zu sprerlxm. Durch bte ißefetjung dcs linksrheinisckfen Gebietes ist die Arbeit im Ministerium nicht welliger gQvorten, durch den Geschäftsgang ist bic Arbeit stark in ter Entwicklung bc«niifen.
Damacy wttd der Antrag des AnsschinieS angenommen gegen btc Stimmen der Deutschen und der Lcssistlfen Dolkspartei.
Da r m st a d t, 30. April. (Wolff.) Die h e s. fische Volkskammer nahm heute die Ver- etnbaranng zwischen dem ehemaligen Großherzog und dem hessischen Staat an Danach gehen sämtliche in Benutzung und Nutznietznng des großherzoglichen Hauses befindlichen Grundstücke und Gebäude in den Besitz und in die Nutznießung des hessischen Staates über; ausgenommen davon sind das Jagdschloß Wolfsgatten und das Schloß Romrod und das Dominialgrundstück von Schloß stranichstein. Das Neue Palais in Darmstadt ist Privateigentum des Großherzogs. Der hessische Staat übernimmt die dem fttiheren Großherzog seinen Be- amten und Bediensteten gegenüber obliegenden Der- pfiichtungen. Das Hoftheater geht an den hessischen Staat über. Der Staat übernimmt alle dem Groß- Herzog au» dem Betrieb des Hoftheaters zu. kommende Rechte und Pflichten. Die Staats- kaffe zahlt dem ehemaligen Großherzog den Betrag von 440000 Mk., außerdem gern htt der hessische Staat eine Abfindungssumme, bestellend in einer in das heffische Staatsschuldbuch einzuttagenden 4prozenttgen S'ootsschuldbuchfordcrung in Höhe von 10 Millionen Mk. und in einer Barzahlung von 900000 Mk. An dem Tage der Verzinsung dieser Abfindungssumme fallen die jährlichen 440000 Mk. fort. Die vorstehenden Vereinbarungen tteten, soweit nicht in Einzelheiten anderes vereinbart ist, am 1. April d. I. in Kraft.
Gidentliche Sitzung öes provinzialtager der Provinz Tberhcffen
vom 16. April 1919.
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ES fei nun auch hier btt Begleich mit tarn neuen Anschlutzgebiet Aür'clb Lauttrtack gezogen Tic Anlaaelostm von 6 325 000 Mt. nur für den elften Ausbau ter teilten sich auf runb 33 500 Einwohner; mithin treffe aut •men Einwohner eilt Vütlaeeroert von 6^235 000
33 500
190 Mk. Stelle man dieser Zahl die Zabl von 55 Mk. -^eitübcr, fe yige such, daß tic Anlage» kosten nriib tas 3,5 fache betrüyn. Swvnach ergebe fick, daß auf den Kops bet nur ten merten Teil brtiagenbnt Bevölkerung bic vierfachen Kosten im Vcrgtttch iu dem bisher versorgten Acln.st kommeii würden. __
Obcri.gierung6tai Dr S ta m m le r, Al - felb, erklärte, im Kreise Alsfeld feien Waner kräfte rorbanben, unb es müffe versucht wei>


