Ausgabe 
1.8.1919
 
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Frankfurt a. M. U686

<59. Jahrgang Freitag, August $19

Gießener Anzeiger

Genera!-Anzeiger für Gberhefsen

SmIIingrmnddruck u. Verlag: vrühi'iche Umv.-Vuch- u. Steindrucke«-«! «. Lange. Schriftleitung, Seschästsitelle u. Druckerei: Schul,tr. 7.

Alle

Seht, daß au>

verbundenen

einterufenen Besprechung mit den deutschen Aus- > Stellungnahme andsvntretern (Rosen, Gras Brockdorss-Rantzau, I 1 ' ° "

Vie Annahme des Verfassungswerkes. 71. Sitzung. Donnerstag, 31. Juli.

Die deutsche Erwiderung auf Wil­sons Antwort ergeht noch in vollem Ein-

der Krieg allein von uns noch: fortgeführt werden? lautet Ludendorffs Antwort stark bedingt: Wenn eine Kampfpause im Wester: eintritt, ja.

ren. Private Regale und Mutungen sind auf den Staat zu übertragen. Das Nähere bestimmt die Gesetzgebung."

Abg. Go t he in (Dem.) wendet sich gegen den Antrag Auer. Man solle sich hüten, durch Werbearbeit sitt solche Gedanken die Unterliefe mungslust zu schwächen. I

- rv ^9. Dr. Philipp (D.-natl.) bekämpft cten» falls den Antrag Aner und tritt für die Annahme des Antrages Arnstadt (d.-n.) u. (ten. a<f Streb chung des Satzes des Entwurfes über die privaten Regale und Mutungsrechte ein.

Abg. Dr. Co h n (U. S.): Wir stimmen für den Antrag der Mehrheitssozialistrn.

Das Wort Mutung des Antrages Auer wird auf Antrag Katzenstcin (Soz.) in Bergwerksvec-, leihun^en geändert.

Tie Abstimmung über den Antrag Auer ist zweifellwft und ergibt im Hammelsprung Ableh­nung des Eintrages mit 170 gegen 152 Stimmen Tas Ergebnis wird mit Mrmischen Pfuirufen der Sozialdemokraten ausgenommen.

Präsident Fehr en buch bittet dringend um Ruhe.

Lin Weißbuch der Regierung. . B--NN 31. Juli (WTB.» Das auägcgc- bene Weißbuch über die Vorgeschichte des Waffen- stillstantes schildert die Lage vom 14. August bis es u^a ^*r Vorbemerkung heißt

. I Arbeitsfähigkeit, zum Schutz der Mutterschaft und, . Kom- zur Vorbeuge gegen die wirtschaftlichen Folgen uns iu emev anderen | und Alter, .Schwäche und Wochjelfälle des Leben,

.,Ter Streichungsantrag Arnstadt wird eben­falls abgelehnt, der Antrag Spahn dagegen mit großer Mehrheit angenommen.

..Zu dem Artikel liegt ferner folgende Ent- fällt eßung Spahn (Ztt.) und Genossen vor: Tie Regierung zur baldigen Vorlage eines Gesetzenl- wurfes zu ersuchen, tvonach die auf Muttmg be- ruhenden noch Nicht zur Ausnutzung gelangten Bergwerkeberechtigungen einstweilen auf ihren Entstehungsgrund unb ihre wirtschaftliche Veden» wng Mit dem Ziel zu prüfen sind, sie in die Hand Xs. Reiches zu bringen. Tie Annahme der Ent- chliebung erfolgt ohne Aussprache mit großer Mehrheit.

Artikel 158 erhalt auf Antrag Spahn (Ztt.) Die Fassung: Zur Erhaltung der Gesundung uno

P1.11 ?o^,^^rsten Heeresleitung. Sic leistet, aber doch wenigstens angebahnt.

..... ----k__ - Abg., Kunert (Unabh.): Das neue

Wil- Ideal. Hier hoffen wir weiteres.

sons vom 15 Oktober wird wesentlich schärfer Die Abg. Schiffer (TcmJ: Wir gauten, daß Bestürzur^ über diese Rote rn ganz Deutschland, I die Gegensätze in der Schulstage durch das Kom- namentlich ihre Wirkung auf das Heer ist offen- promiß im Vergleich mit dem Ergebnis der zweiten L?' ^^/^^uch regt sich überall,!Lesung soweit abgemildert sind, test unsdas^ der Stolz bäumt sich auf. Dre Oberste Heeres- sammengehen ermögliclst worden ist. Nicht nur "ML zuruck. Diese fragt, an, ob die aus sachlichen Grünen, |o: bcrii in erster Linie aus teutsckfett Rassen noch einmal irt einem Kampf Pottttschen Gründen haben wir uns zu dem Kom­bis zum Aeußersten mitgehen wurden, oder ob pwmist bereit gefunden

Wr5erstandsrraft dafür zu sehr er- Abg. Mumm (teutsch-natl.): Eine wesen- schöpft sei. Soff sreht in diesen Zeilen nicht nur liefe .Verbesserung gegenüber der zweiten Leug einen Appell an das deutsche Volk, sondern zu- erblicken wir in ^ Wendung des Kompwm" s)rtC^ ^^antwottlichkeit. I antra-ges, daß die Erziehung im Sinne des teut-

<^nt Oktober sinden drei Sitzungen statt, lieber scheu Volkes erfolgen soll. Unerwünscht ist es daß die mittlere Sitzung mit Subenhorfr, in der die der Antrag bann noch den Zusatz enthalt und der gesamte Loge nach allen Richtungen durchgc- BSlkerversöhnung". Redner begrüntet dami den sprachen wird, liegt ente ausführliche Niederschrift Anttag Bcuermmtn

vor Ludendorff äußert sich hoffnungs- Abg. Runkel (Dt. Dolksv.) bedauert test alv vor zwei Wochen über die Mög- seine Partei zu den Beratungen nicht zuzezogeu lichkeit, über die nächsten Wochen, hindurch> stand- worden ist. Wir begrüßen es, daß die Schule zuhalten, aber seine Aeußerungen fmb unbestimmt, fortan Arbeitsschule sein soll, ferner daß. ei.ttr' wechse.nd und ftiminungsgeinatz gefärbt. Am Ende wichtige Lehre- sche er.t^gcnfrmnVt gefui ten ber Sitzung tuetft ter Reichskanzler barauf hin, haben. Wir beteuern aber, daß die Einleit scku'e daß auch, nach den weitgehendsten Hoffnungen zu Fall gebracht worden ist und daß d er b n- Lutendorffs ter Krieg nur auf eine beschränkte aus noch die Gefahr besteht, test die Staatsschule 3_eit fortgefubrt werden kann, daß inzwischen in die Brüche geht.

mit dem Abfall der beiden noch übrig bleibenden Unterstaatssekretär Schultz: Wir verurteilen Verbündeten bestimm^ zu rechnen t|i, und daß stets, wie wir es auch früher getan haben wenn M) nimmete die Frage erhebt : Sicht man am in ter Schule die Gefühle Andersdenkender verletzt ^fr s^echter als feute? Luden- werten. Die bedauerliche Schärfe des Satzes, ter dorfs ist der Ausfassung daß es kerne schlech- heutige Tag sei der Sterbetag der Einheitsschule, teren Bedingungen grot. Nach diesen Beratungen beruht auf einem falschen Schluß. Wir wollen ^^n ter schwankenden sich teils wider- lediglich die Einheitsschule des sozialen Gedankens '^r/chenten Aeusterungen Lutendorsfs über die im Gegensatz zur nationalen Einheitsschule, d h. militärische Lage wieder das Bedürfnis hervor, wir wollen einen nach sozialen Rücksichten auf- ^re. gerate zu Horen. Aber Ludendorffs gebauten, organisch-technischen Weg zur Einheits- Witeripruch ist noch Nicht beseitigt. schule schaffen, die allerdings den Unterschied ter

E-^ folgt die deutsche Antwort, vom 20. Konfessionen unberührt läßt. Diese Schule wird

Nach eingehender Besprechung unter den Staatssekretären geht die Note unter diesem Druck ersten Heeresleitung in ter Nacht zum 4. Oktober hinaus. In ter Zeit bis zum Ein­treffen der Antwort erklärt ber Reichskanz - efr^ant 0 Oktober nach dem vorliegenden Pro- tokoll nochmals: Ich habe gegen die Note ge- kampft, erftens weil ich den Moment für verfrüht hielt, zweitens weil ich an den Feind im allge­meinen mich wenden wollte. Jetzt müssen wir die Konsequenzen in Ruhe überlegen. Jetzt muß die <age an ter Front festgestellt werden, und zwar durch gewiegte Offiziere: die Armeeführer müssen gehört werden. Die Staatssekretäre äußern sich im gleichen Sinne. Ludendorff sieht in ter l

Nachmittagssitzung.

. . . der um 3^4 Uhr wieder eröffneten Sitzung wird die Beratung mit Abschnitt 4, Bildung und Schule (Art. 139-147) fortgesetzt

Unterstaalssekretär Schulz: lieber Sinn und Tragweite ber Verständigung ter drei Parteien habe ich im Auftrage ber Negierung und ter An­tragsteller folgendes zu erklären: lieber den Gruiid- gebanfeit des Arttkels 143, wonach sich auf einer für alle gemeinsamen Grundschule das mittlere und höhere Schulwesen organisch aufbauen soll, ww sich die drei Parteien einig. Ein nunmehr yen drei Parteien beantragter neuer Absatz!

Tie Veröffentlichung wurde erfortewlich, um 5^7 entgegenzutteten.

»ie(e Ärarte sind an der Arbeit, die Wahrheit zu cnt|teilen. Zum Teil kann mäh ihnen guten Glau­be" mcht mehr zusprecken, aber zum Teil ist Un= ter Entstellungen, lieber die Verhandlungen dieser Zeit must daher vollständige Klarfelt verbreitet werten. Die veröffentlichten Cokumente entstammen ten A r ch i o e ii des Aus­wärtigen Amts und ter Reichskanzlei, fenc sind Beittage zur Entstehungsgeschichite des Vrrctensangebvts oom 3. Oktober und des Wafsen- -tillstandsabkommens'vom 11. Now?mber Sic sind gleichzeitig Beiträge zum Verständnis ter beut» W-t1 ^f^^olution und ber elementaren Leich- tigpcrt ihres Sieges In großen Zügeii ergibt bic 'Sammlung folgendes Eiitwicklungsbild'

^.Ausgangspunkt ter ganzeii Frietens- 'st ^ Kaisersitzung in Spa am 1017^^- ^aI)r,L<-b Lutendorff noch Mitte Juli l?17 j,.|hJnmt crfiartc' batz die jetzige Offensive ven tyemb. ewogülttg und entschntend besiegen "^rte, witd letzt angenommen, daß es nicht mehr -nöglick) sei, den Krieg militärisch zu gewinnen und daher an eine Verständigung mit dem Feinte, rmd zwar durch neutrale Vermittlung tzu denken märe. Es wird aber nicht etwa ter Auftrag gegeben, eine Anknüpfung sofort vor- tzunehmen. Ter Entschluß tes Kaisers lautet viel- meyr: Es müffe auf einen geeigneten Zeitpunkt pachtet werten, wo wir uns mit tem Feinte zu verständigen hätten. Nach ihm faßt ter Re i chs- k a n z I e r bie Beratung dahin iufammen: Diplo­matisch muffen die Fäden betreffend Verständigung mit tem Feinte in einem geeigneten Moment an- g-spoimen werten. Ein solcher Moment böte sich vach teu nächsten Erfolgen im Westen. Hinten- buTg suhtte anfchließend aus, daß es gelingen

Boden stehen zu bleiben und dadurch schlwßlich dem Feinte unseren Willen «wfzuzimngeii. Erst am 10. Septem ber tritt erne teilweise Aenterung ein. Hindenburg spricht W) imar nvckMals gegen einen Appell an alle Ingfübrenten Länder aus, erklärt sich aber nun- Ehr mit ter Vermittlung einer neuttalen Macht )^r Herbeiführung einer Aussprache ohne Auf- schub CTitorrftanten. Tie Versuche sichren rriäft zum Ziel. Inzwischen verschärft Bulgariens d u > u w ine n br u ch die Situation wesentlich Bom 21. September an taucht in den Akten­stücken ter (tedanke auf, zur Einleitung von Frie- teiisverhandlungen direktanAmerika heran- Borbereitungen werden gettoffen.

Am 29. und 30. September ist Staats- sekvetar v Hintze wieder im Großen Haupt­quartier. Tas Ergebnis der Beratungen zeigt sich m entern Telegramm Hintzes an sein Berliner Amt vmn 29. meisternder. 9,40 Uhr nackMittaas Bitte büi uud Zustimmung

beß Rrnchskmizlers m Wien und Konstantinopel ^tranttch mitteilM, daß ich vorsMage, Prä^ ident Wilson ten Frieden anzubieteu auf Grund einer 14 Punkte und ihn einzuladen, die Fri-dens- inistrenz nach Wachington zu berufen nach ber .iuiforterung zu sofortigem W affen still-

Befragung anderer Offiziere Mißttauen und läfct demgegenüber die von dieser Norm ab-i . . . , ,.

ur diesen Fall mit seinem Abschied rechnen, ^^nte Lchulform. Als solife sind anzusehen, Darauf wird die Debatte geschlossen.

von dem bie Reichsleitung eine BeschlennigMig tesn bestimmter religiöser Bekenntnisse I.. Der Abschnitt IV. (Bi^ung und Schulen) wird

Zusammenbruchs befürchtet. nno bte rem fpeuhrfjicn Schulen, in den Reli- oer Fafsung des Kompromisses angenommen.

Es folgt die BorgeschichtedesWasfen- 5s^ilt wird. Liese ebenso bte Resolution Beuermann (Ztt.), betr. Ent-

stillstanbes Ter von NMumau in ter ^Mlen sollen innerhalb der Gemeinte errichtet schadigung für Privat chulen.

fischen Zeitung'ÄÄX eta le ^eIÄWonnen, unter.ten Voraussetzungen: l._Ein' en mässe,wird erörtert, aber sallengelassen, weil die mtsitärischen Stellen, insbesondere. Lutenter ff selbst, sisti von ihr nichts versprachen. Am 5. Ok­tober antw'0-rtet Wilson. Am 9. Oktober fintest eine mündliche Verhandlinm mit Lutendorff start, in ter dieser einen kurzen Rückblick über bie ganze Kriegsgeschichte gibt. In dieser Verhandlung er­klärt Oberst Hohe wiederum: Es wäre ein st spiel der Obersten Heeresleitung, toenn Friedensschritt nicht besichleunigte. Es kann fein, I Drivatsckisi^ bor f t 'vertritt 1'* 1 "

cuiucimmcn -oefprecyung mit Den tenheben Aus- > Stellungnahme zu veranlassen Es rou

(Srn?1vC-af" -^ockdorss-Rantzau, I tung'slos Die künftige Einheits-oder Arbeitsschule I Ln^entacaSfa-nm^ ?ic,c liefe nun einmal in unversöhnlichem Gegen-

mmgLrM-LLk'm-hr ÄÄ 3J"1 ,a9Cn: 3ic ®i)ute ift ii»?Äeltung Am 10. November funkt sie mit der Abg. Gröber (Ztr) Der Abgeordnete öof-

Hsndc.iburgs gleickfzeitig' nach Berlin mann hat nicht im Saic unb

^n blo mit Frai^eich verhantelnte Waffen- ohne Kenntnis uiiserer^Fraktion^gesprE Öört sttllstandskoiimiiision, .in Ivelchen Pmikten versucht hört!) Wir erblicken in dem Komvromin ein WDZWZLWW-M Ä« ^9 ?!", n- » -u rinerTcn IdMuM^er

in Vr jff fAr s ® Urständ schen Sugenb zum SBcften beä SaterlanbeS in Kraft. D°m,t schlr-bcn d,- Urkunden. Sbg. Sabenftcim (605.): SSknn ebne uw<

günstige Lage für die Privatschulen befürchtet wird, so ist allerdings die öffentliche Schul? das Ziel ! unseres Strebens. Was Herr Runkel al; nationale Schule bezeichnet, ift viel mehr ParteiGwle als das, was nach unserem Willen in Zullunft kommen soll. Diese christlich-nationale Einh.i sschule ist in Wahr­heit die alte nationalliberale Parteischule. Das Er- Ergebnis des Kompromisses wird es bei einigem guten Willen ermöglichen, auf dem Boten ter ge, mein t arnen Arbeit und tes allgemeinen Voi t's- wohles die Schule weiter zu entfalten

, , Wg. Dr. Luppe (Dem).: Die Einheitsschule de- Herrn Runkel ist nur ein Zerrbild ter Simul­tan schule. lieber die Privatschulen sind wir nicht zur Verständigung gelangt. Die Hoheit tes Staa­tes über die Privatschulen Muß Unbedingt, geivahrl bleiben. Der Stvat muß selbst entslheiten, ob er bte Genehmigung erteilen will ober jlicfe Wir jaben demgemäß bie unklare Fassung zu ändern beantragt.

werten tonnen, unter ten Voraussetzungen: 1. Ein Artikel 45 Abs. 1, wonach in allen Schulen ^ttu^m|a{jigcr Antrag einer auSreid/mten Zahl sittliche Bildung, staatsbürgerliche Gesimnma ^ver- ^b^^^igten ber Minterd und sönliche unb b^uflicfe TüWettÄ^mM^ ^^^Z^bHrctung ernes geordneten Lchul- dmtschen Volkstums unb ter Völkerversöhnung zu, bettiebes. einb teeje Voraussetzungen erfüllt, so erstreben ift, wird auf'Anttag des Waeorteet^ muß tem Anttag stattgegeben werten. Wpr als Mumiw (D.-N.) über das Wort- VSlkerver^te r-iE Schulen nung" gesondert abgestimmt. Für StrÄg ung er-1 S organischen Form, des Wortes erheben sich nur bie Deutscy-Natio^

Hasarte öante^gcfeteiebu.rtg nach Richtlinien nalcn unb einige Mitglieder der Deutschen Lolks^

sie LI N/ln, d« durch nn Rnchsgefetz aufzushellen ssiid. Partei. (Gelächter und lärmende Zwiscfennffe tei I Beuermann auf Entichadigung ter den Sozialdemokraten. Kriegshetzer' ^Kriegsae-

d^^u^s^ckbn, ^ie.^aufgelost werten ober schwere! winnler!) ®

uit ^üiiiuung rornmen. u o e n^ | alrritrin V. Abschnitt ber Grundrechte, Ai>

... nunmehr ten Standpunkt, daß ohllwllend O^l'uber. Im Artikel 446 tel 148162 über dasWirtschaftsleben" In d nt

Teutschland nicht gezwungen sei, alle Forderungen Religchiisunterricktt d^i^G Teiln-ahnie am Artikel 150 (Eigentum) wird auf Antrag von Dr. anzunehmen, daß insbesondere etwaige ^orterun^ r-CXÄ (S) dem Absatz über Enteignung der

gen auf Preisgabe deutsck-er Festungen abgelehnt feg.-,mm 1" Satz hmzugesugt:Wegen der Höhe ter Ent schädi­gten tonne. Aber die Anttvorten auf die Frage, bie w!9 lft als gung ist im Streitfälle ter Rechtsweg vor dem

wie lange noch widerstanden werten kann, lauten antrafebellmten^^rt^n UKk ordmtlichen Gericht offen zu hallen, soweit Reichs-

wechselnd unb unsicher. Ludendorfs antwortetI SSm iIn?- in geietze nichts anderes bestimmen.

Staatssettetär Dr. Sols auf die Frage, ob bie|S Lbin ^Mrbildu,igI Es olgt ter fünfte Abschnitt ber Grundrechte

^ront noch drei Monate gehalten werten kann, an 14<§T»1(J2Lnbcr- Wirtschaftsleben.

verneinend. Auf die /Frage tes Prinzeii Max: und hohevm In Artikel 150 wird auf Antrag Tr. Heintze

Kann beim Scheiderii ter gegenwärttgen Frietens- von .gewwb- (^-Vpt.) tem Absatz über Enteignung der Satz

aftion unb ttotz tes Abfalls eines ber bei J& U Metze mtt hlnzugesugt:Wegen der Ho.e der Entschädigung

ben^ins noch verbliebenen Bundesgenossen ^nstrE ^Iw^en ium^^^A^rungen ist im Streitgaü ber Rechtsweg tei den orten® k~* -----ry- y r 1 r"' ' unierem Lrcyuiwe en zum Segen gereichen mögen, sichen Gerichten offenzulfalten, wlveit Reichsaesetu»

Sie werten gewitz . nicht allen Wünschen gerecht, nicht anders testtmmen " ^eicy^gesetze

l{mt -Tu|en }n suchen Frageii gegensntige Bei Art. 152 spricht Aba Hue (Soz.) aeaeni

Ä fm l-ochhalttn. ten Antrag Spahn (Ztr.), im letzten Satz Pcte

^r ,Grm d age unser. Volk zusammen-1 vate Regale und Mutungsrechte sind ausgehoben"

W«»in unsere Verbündeten zustimmen, würde m Bildung begriffene neue Reichsregierung icn Vorschlag aus geeignetem Wege an Wilson klangen lassen, so daß her Vorschlag erst von ihr ousgefcn tourbe. Noch am selben Abend gehen aus «erlin ^clegramme nach Wien und Pera ab Die Uebcrciuflimmung mit Wien wird nach Rückfragen Mbeigesuhrt unb bie Technik der geheimen Ueter- mittelung durch bie Schweiz mit Bern verabredet on diesen ^.agen tritt die Aktion in ein neues btabium. Wahrend ursprünglich bie Oberste Hee- teSleitung von ter Einleitung von Frietensschrit- M vor ter Konsolidierung ber militärischen Lage Jfeben wollte unb später Vorsicht empsahl, bittet |L >^tzt aus das dringendste, das Frictensangebot «rode wegen der akuten Gefährdung ter militäri- IDen Sage sofort hinausgehen zu lassen.

Am 1. Oktober kommt eine ganze Reihe 'M Telegrammen und Telephongesprächen aus E* «ro<^n Jauptguartier mit gleicfem Inhalt Heute halte bie Truppe, was morgen -aeten E8nne, lei nicht vorauszusehen. Man !; e das Friedensangebot sofort hinausgehen Men und bannt nicht erst bis zur Bilbung ter & Porung warten, bie sich verzögern könne. 1 ute hielte bie Truppe noch, wir seien in einer urdigen Lage, es könne ater jeden Augen- 2 der Durchbruch erfolgen: bann Mc unfcr Angebot in dem allerungünstigsten Mo- Wrt Unb spat abends: General Ludendorfs mir, daß unser Angebot von Bern aus Koct. lach Washington weitergefen müsse 48 Wl^de? könne die Armee nicht noch warten. Ter r toEtte' da^ alles darauf ankäme, daß das Mgebot spätestens Mittwoch nacht oder N-Mierstag früh in den Händen ber Entente K M bitte Se. Exzellenz, alle Hebel bafür in Be- I «Mlg zu setzen.

f,cIbP Nachmittag läßt Hindenburg Ke Mitteilen, wenn bis

W Slcherheit vorhanden sei,

K. dnnz Max bie Regierung bilde, könne bis WM' nächsten Morgen gewartet werten. Sollte ba- ESrh/ft Regiermig irgendwie .

M'kechaft sein, so halte er bie Ausgabe der Er- 1 IdkLL-AWWsx ^ife tritt hauptsächlich wegen ber Einstellung des U- ' Abg Kunert rüna

| drängende Lage scharf zum Ausdruck. 1 Bootkrieges zutage. In der vor Absenbung der Note! promiß^ist' nicht geeignet.

Prinz Max von Baben sträubt sich aufs, heftigste gegen bie gewünschte Friedensaktion, weil Iie ui dieser Form unb in biesem Augenblick ter militärischen Zwangslage bie deutsche Situation für bie Friebensverhandlungen offenbar sehr un- günftig gestalten würde. Am 2. Oktober bittet

dend 0 rff um den Entwurf der Note unb laßt sich am Nachmittag selbst bie Fassung tele­phonieren, bie im wesentlichen mit bem späteren Wortlaut ütereinstimmt. Prinz Max hält seine Be­denken aufrecht. Noch am 3. Oktober stellt er schrift­lich cme Reihe Vorfragen, darunter bie Frage: Jft die Oberste Heeresleitung sich betvußt, daß kne Einleitung enter F-rietensaktion unter dem Druck ber militärischen Zwangslage zum Ver­tu st beutscherKolonien,beutschenGe- ' biets, namentlich , Els- Lot bringens unb rein polnischer Kreise in ben östlichen 1 ^1:0 b m j en führen kann? Am gleichen Tage i uberfanÄte Hindenburg, ber in Berlin an» loeienb ift, tem Reichskanzler nochmals schriftlich die Erllarung, daß die Oberste Heeresleitung auf ter Forderung ter sofortigen Absendung tes Frie­densangebots bestehen bleibt.