Ausgabe 
1.2.1919
 
Einzelbild herunterladen

äS ss ntner 8°yi, 'J s Ultb baba " kann, ist S SPs mx 1991b- MWtiwm b^'in eine [1?* > drnch- sf£ gs\j?a AwS ihrer «n. J b® ^hiobmc.

k> bcr uns TM«Ung ÄS Mischer W-id) lüttb. Ter DMnfM a.M !« Ahlung.

betartige «n, Äf itbeT' |ena Wkgenhtit jur WEwytK gfct ytn-miesvi, bah in t musiMs-m Tur- and Shinft« und volkMmlicher 1 w jtbcrmann @t, iu erweitern, d ist vondieikr schönen * Gebrauch gemode vielen freien M, i sollte.

j könnte auch in der »t in l» Tat m- sra LolHhvchschule r auch in den mH. e Förderung Rabat tcl

* D"ber^^y|t|^et Jtnn|tüeiQiL Du «p seit 8 lagen neu eröffnete Ausstellung wurden einige Aquarelle und Federzeichnungen von unserem seinheimischen Künstler W. D a r t h e l eingereicht. Die gegenwärtige Ausstellung verbleibt nur noch kurze Zeit, da zahlreiche Anmeldungen von bekannten Künstlern zur Beschickung der nächsten Ausstellung vor- liegen. Die Ausstellung ist ausnahmsweise mr/gen, Sonntag, nur von 11 bis t Uhr ge- Iflnet. An Wochentagen, Mittwoch und Freitag, von 11 bis 1 Uhr.

* Aus dem Stadttheaterbureau. Es sei nochmals auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die Sonntag Nachmittags - Vorstellungen um 27, Uhr beginnen, während der Anfang sämtlicher Abendvorstellungen auf 6 Uhr festgesetzt ist. Am Sonntag nachmittag gelangt die breiartige Komödie Da» Kind" von Ottomar Enking zur Aufführung, während abendsDie Nose von Stam bul" ge­geben wird. Am nächsten Dienstag wird die in dieser Woche wegen Krankheit der Hauptdarstellerin ausgefallene DoistellungRose von Stambul" nach, geholt. Die für die ausgefallene Vorstellung gelösten Billets haben für diese Vorstellung Gültigkeit.

Gießener Konzert-Verein. Tas nächste, 5. KonzertMannheimer Vokal-Quartett" findet nicht, wie vorgesehen, am 2 Februar, sondern erst am Sonntag, 9. Februar 1919, statt.

♦♦ Der Hessische Volksbund, Orts- aruppe Gießen, veranstaltet eine Mitgliederver­sammlung am Sonntag, 2. Februar, vorm. 11 Uhr. an Hotel Schütz, Vereinszimmer. Die Tagesord­nung bringt: 1. Satzungen und Wahlen. 2. Der Entwurf der Reichsverfassung (Prof. Tr. Sommer).

Landkreis Gießen.

lp Bellersheim, 1. Febr. Der bei Landwirt Hahn bedienstete Pferdeknecht Henkel ist am Mitt, woch beim Pfuhlfahren tödlich verunglückt. Anscheinend gingen die Pferde durch und er kam unter die Räder. Der Verunglückte lein Kriegsteilnehmer) hinterläßt eine Witwe mit sieven Kindern.

Ip Hungen, 1. Febr. Das Anwesen des Dach­deckermeisters Fatum wurde von Herrn. Oppenheimer, Häutehändler in Langsdorf, um den Preis von 30 000 Mark und dasjenige der Frau Ludwig Jockel 111. um den Preis von 16 000 Mark erworben.

Kreis Büdingen.

Büdingen, 1. Febr. Laut Feststellung der Kreiswahlkommission wurden bei der am 26. Januar veranstalteten Wahl zur Hessischen Volkskammer im Kreise Büdingen insgesamt 18 979 gültige Stimmen abgegeben. Hiervon entfielen auf den Wahlvorschlag der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei 308,

oti yentnnnspartet 209, der Deutschen Bolksvurt i 564, der Demokratischen Partei 4276, der Hessische Volksparlei 8579 und der Sozialdemokratischen Par­tei 10043 Stimmen. Ungültig waren 40 Stimmen.

Kreis Friedberg.

6g. Butzbach, 1. J<br. Ter Musketier Steinwaller vom Gren-schutz-Ost stahl in der Schreibstube seiner Komp. (3. 168) mehrere Kricgsivarkarten und erhob im Matliilbcnstifi t<n Betrag von 114 Mk. Zu diesem Ztoecke fertigte er sich eine Bescheinigung aitS, die er mit dem Namenszug des Spartarteniichabers unterschrieb. Auch einen Koinpaguiestemvel- wußte er auf dem y?fälschien Aus:veis ans ubriit gen. Durch einen Zufall wurde der Diebstahl in der Kompagnie ent­deckt. Den sofort einsetzenden Nachforschungen des Sicherhei'.sarlsschusses beim Arbeiter- und Sol­datenrat gelang es, den Dieb sestzitstellen und zu überführen. Er wurde samt zwei Mitbetciligren in Friedberg verhaftet und der G.richtsabteilung des Regiments J.--R. 168 übergeben.

ut. Echzell, 31. Jan. Dem durch Ortsschelle ergangenenRuf zur Generalversammlung des Turnt-» vereins waren die meisten der früheren jetzt aus dem Felde zurückg.'kchrten Mitglieder gefolgt. So mar es möglich, d. sich 61 Mitglieder als aktive Turner in die Liste cintrugm. An Stelle des zrrrückgettetcnen Voriitze^iden Rudolf Doller wurde fast einstimmig Wilhelm Müller III. ge­wählt ; 1. Turnwart wurde Heinrich Mogk I., 2. Turmoart Heinrich Stoll. Dem Vorstände hören ferner an die Herren Heinrich Mogk X., Konrad Haub, Christian Beckmann, £)r. Scheuer­mann VI., Otto Scheuermann II. und Wilhelm Nohl.

Starkenburg und Rheinhessen.

nrr. Mainz, 31. Jan. Für die französische Besatzung wurde hier ein Ladeit mit Südfrüchten, Delikatessen, Leder, Tuch ufto. eingerichtet, der natürlich der Bevölkerung nicht zugänglich ist.

--- Offenbach, 31. Jan. Eine dringliche Stadtverordnetenversammlung billigte ben Not­standsarbeitern eine Erhöhung des Stu n- denlohnes um 25Pf. zu, lehnte jedoch die Steigerung der Arbeitslosenunter­st ü tz u n g mit dem Hinweis a b, daß die geforderte Erhöhung der Reichsverordnung widerspricht. Eine Erhöhung famt nur dann ein treten, wenn die Stadt einer höheren Servisklasse eingereiht wird. Für 980 Arbeiter bot die Stadt Beschäftigung aus, doch meldeten sich nur 560, obwohl die Zahl der Arbeits­losen mehrere Tausend beträgt.

Höhung sämtlicher Materialprnsc um rund zwri Millionen teurer stellen, wie beabsichtigt. jiu Stadtteil Bockenheim wird von den katholstchen Frauen Deutschlands eine Frauen - Frte - dens-Kirche errichtet. Bis letzt fehlt nur noch rin geringer Bettag zur Bausumme, so daß mit dem Bau im Sommer dieses Jahres begonnen werden kann. Die Kirche soll 67000 Personen aufnehmen können.

ICtittfi und Wissenschaft.

Paul Üinban f.

Berlin, 31. 3an. Paul Lindau ist heute abend im Alter von 80 Jahren an Herzschwäche gestorben.

Paul Lindau war 1839 in Magdeburg geboren und von Beruf aus Jurist. Rach einem fünfjährigen Studium in Paris wendete er sich der Preffe zu und gründeteverschiedeneDlätteru.a.1872Die Gegenwart". Zuletzt war er Dramaturg der Kgl. Schauspiele in Berlin. Aus seiner Feder ist eine Reihe bühnen­wirksamer Dramen und Lustspiele hervorgegangen, Erzählungen, .Reiseschildenmgen und literarische Abhandlungen. Außerdem entfaltete er eine emsige Uebersetzertätigkeit auf dem öcbietc das französi­schen Salondrama-.

SüchertW.

Infolge des Papier- und Plichmwrgris können porlänsig die Bucbrngänge nur verzeichnet wer­den. Gitte Besprechung ist nur in den aller­sei teuften Fällen möglich

Die Weltliteratur. Nr. 48. Gnstcw Meyrink: Das Machsfigurrn-abinett. Nr. 49. Wil­helm - Schäfer - Anekdoten. Nr. 50. Carl Haupt­mann: Ern Später Derer von Toorn. Nr. 51. Lud­wig Msbacber: Die sieben Schwaben. Tie Welt­literatur bringt wöchentlich in einem sehr Handti lichen Hefte zum Preise von 25 Pf. einen der besten Romane oder Novellen der Weltliteratur. Verlag der Weltliteratur München 2, Färbergraben 24.

WiewerdeichBienenvater? Preis 1,30 Mi. Alfred Michaelis Verlagsbuchhandlung, Leipzig, Kvhlgarttn.ftra.ste Nr. 48.

Das literarische E cho. Halbmonats­schrift für Literaturfreunde. Verlag: Egon Fleisches u. Co., Berlin W 9. 1. Januarheft)

Kriegsgefangen quer durch Afrika. Erlebnisse einer deittschen Fircu im Welt­kriege von Elltz Pwempeler. Mit 14 dlbbildun. aen. Berlin, Otto Elsner, Verlagsgefcllschaft m. b. H. Preis Mk. 1.80.

Hesten-Najsav.

Franzöfifcher Unterricht in Höchst

mr. Frankfurt a. M., 31. Jan. Im be- barten besetzten Geriet von Höchst wurde aus Befehl der Ortskommandanten wöchentlich zweimal französischer Unterricht für die Sckrulkmder rin- gerichtet, der von französischen Lehrern mit Unter­stützung der deutschen Lehrkräfte erteilt wird. Auch für Erwachsene wurde französischer Abendunterricht einaesührt, j^-doch besteht hrer Fein Zwang zum Besuch der Stunden. Wir haben eine ähnliche Anordnung von Bingen her berichtet und auch t« bemäntelnde Erklärung des Gouverneurs von Mainz zu dieser Anordnung. Trotzdem müßten diese Fälle von der WaffenstillstmrdslomMission untersucht werden.

= Frankfurt a .M 31. Januar. Die Friseurgehilfen find am Freitag in eine Lohnbewegung cingctreten. Sie fordern Wochen­löhne von 5575 Mark, in jeder Woche einen freien Nachmittag, völlige Sonntagsruhe und cnt- spl^chendc Aufschläge für Aushilfen und befonbert Leistungen. Die Lohn- und Arbeits- losenbewegung nimmt hier immer größeren Umfang an. In der nächsten Wock,e wollen die Arbeitslosen sich durch Detnonsttalioncn auf der Sttaße Brot, Arbeit und ihr Recht verschafien.

= Frankfurt a. M., 31. Januar. Auf dem Bahnhof Miltenberg erregten mehrere Frankfurter ob ihrer gewaltigen Leibesfülle grofoed Aufsehen. Man unterzog sie einer näheren Untersuchung und fand zwischen Weste und Hemd verborgen Speck, Wurst und Butter in dickenAufschlägen" aus dem corpus liegen. Nebenbei führten die Herren in Schließkörben 26 Pfund Butter, 150 Pfund Fleisch, 250 Pfund Weizenmehl und Grieß, 72 Eier und andere leckere Dinge mit sich. Die Frankfurter fuhren sehrmager" in die Heimat zurück.

mr. F r a n k s u r t a. M., 31. Jan. Der Magi­strat hat ein städtisches Wa bla tut errichtet, das ans vier Magistratsmitgliedern und fünf Bürgern besteht. Das neue Amt bat die Vorbereitung sämt­licher Wahlen zu ulremehmen, also auch neben der Arbeit für die Reichs- und Landtagswahlen die Vorbereitung der Wahl für die Ortskrankenkasse, die Auslosung der Geschworenen usw.

mr. Frankfurt a. M., 31. Jan. Am 1. Fe­bruar wird mit dem Weiterbau der neuen Brücke über den Main begonnen. Sie sollte be­kanntlich schon Ende 1914 vollendet sein und den NamenKaiserbrücke" führen. Nach dem erneuten Voranschlag wird sich der Brückenbau durch die Er-

luni Nmmchr ist Mi Ahm dar Nah- rtdrtigit, btt bei ge- , »erbe ausgtsockrrt,

3. sstfniar 1919, wer- jSl-toO beliefert

»rrbrratsL. Petri

roerbnat L. prtri II pu lrtztni Avh« gt- ,

bit in btr ftapeDt bt?

nute psamr lusftlb ibelegung bes J)|alm 92, tt fflr (eine Serbien!« »achte ber 41 irrigen ttfälaftnt* als Ml. jums unb legte Mnjf ;abtnorftonb ob bm iffe am Sarge «eber. «legwg von flrftwjen rbebank Kommerzienrat WM

1 a. TI. unb bie fienb- rermeifter Sames-Dam- uversilätrsebrelär Lrle, )n «iahen Meihbmber- . Siebener Freiwill'g- »lie Faber, str btn

Irllmpert, fürJen » KÜSS ®erlin-ßonboxf M bars. Tad) t<r Ä*

S*?TÄS Dirbsambeit ß. v p.rltorbenen (eine X« nerlie'qen würbe ererben Wy'

Hene W**1

» l'«*| Ä nicht erfolg«*.

I werben. ,

schefilaflE"'^ Tjot- IV* Ö* 15 3Umh|5, ^reilol 9<9en

,f »tapS*

tr Tlr, irr"' i bÄie g isSkJil

»rjM. i^riditi"1^

r 2 Tfa" W

$aS ronnörrfame Sbratrnn des Herrn Kalahllb Jenes.

Roman von H. A. AdamS.

Nachdruck verboten. Fortsetzung 58

yn Manly bahnten sie sich

ihnen Weg nach dem Strande; und in Fairy Bower, nx> nutn kochendes Wasser kaufen konnte, tzelang es ihnen, einen Platz zu finden, den keine Kinder mit Beschlag belegt hatten, und dort aßen und tranken sie und waren überzeugt, daß sie sich köstlich unterhielten. Ms die Wirkungen der Mahlzeit überwunden waren, bummelten sie nach Manch zurück und mischten sich unter die ungeheure Menge, die den Badenden Kusah. ES war sehr heiß, und in den Sturzwellen befanden sich Tausende S""kcklichec Brrdender. Em zog sich eine ganze

Ile stiller Befriedigung aus ihr« Kritik der denden weiblichen Gestalten und schoß die Pfeile ihres Witzes einzig und allein auf die Mageren ab. Sie wunderte sich sehr, wie solche Stangen die Stirn haben könnten, vor all den Leuten zu baden. Aber sie beneidete sie ein wenig; die Sturzrvellen sahen so kühl aus.

Hör mal, Em," sagte plötzlich ihr Mann, ^vas meinst du zu einem Bad?"

Gut," antwortete Em.Ich werde hier warten, geh du nur und hole einen Bade-

Galahad ging und kehrte mit zwei Pa­keten zurück. Eins davon händigte er Em ein.

WaS ist das?"

Dein Badoanzug."

Für mich?" knurrte sie.

Ja. Gröhe passend. Der größte, der zu haben war."

Bildest du dir ein, GaNy, daß ich darin hcrumlaufen werde vor all den Leuten?"

Warum nicht?" sagte ihr abfond-erlicher Ehemann.

Aber mit Mannern zusammen st'

Es wird prachtvoll kühl fein"

Und hier ist es sehr heiß," gab Em mit einem Anflug von Nridgcfühl zu.

Niemand wird dich zwiscl-en all den Leu­ten bemerken. Außerdem würde dich niemano in einem Badeanzug wiedererkennen."

Em wurde versucht und unterlag. Es war Jahre her, seit sie im Meer gebadet hatte; auch war sie sicher, daß sie ihr Badetostüm besser aus füllen würde als die meisten dieser dürren, frechen Bogelsck)euchen da draußen

So wurde denn baü> darauf die Menge der Zuschauer entzückt durch die quabblige Gestalt eines Ex-Bankbeamten und unheil­baren Romantikers, der die massige und bei­nahe pompöse Figur seiner Gesponsin galant nach den Sturzwellen geleitete. Aber es gab nod) andre Badende, auf die man schauen konnte besonders die jungen Mädchen in ihren hellfarbigen kanadischen Badeanzügen, mit ihren bunten seidenen Kopftüchern, die sie natürlich nicht naß werden ließen.

Es war ein prachtvoller Spaß in den Sturzseen, und Galahad konnte die glückselig lachende Em nicht überzeugen, daß sie ge­nug habe.

Als Galahad Em zum soundsovielten Male aufforderte, herauszukommen denn Em war wieder wie ein glückliches und ver­antwortungsloses Kind, brach unversehens

eine größere Sturzsee über sie her, beyrub sie in Sand und Schaum und riß ihnen den Boden unter den Füßen weg. Sie hatte auch andre unachtsame Badende gefaßt, und als Em und Olalahad sich kläglich aufrichteterr und das Wasser aus ihren Augen wischten, streck­ten eben zwei Gestalten, ein junger Mann und ein junges Mädchen, die von roeit drau­ßen hereingespült worden waren, die Köpfe aus dem Wasser.

Es gab ein kurzes Anstarren des Wieder- erkenneits und bann vier fast gleichzeitige Mfe.

Ein hübsches, schlankes Mädchen ries: Vater!"

Ein quabbliger Ex-Bankbeamter grunzte: Horace!"

Eine geängstigte Mutter sprudelte her­aus:Kathie!"

Ein feingliederiger ,junger Mann stöhnte: Herr Jones st'

Dann kam eine zweite Sturzsee und riß die beiden Gruppen auseinander: als Gala­had und Em sich aus dem Schaum heraus­wanden, war oas junge Paar in die Menge hineingewirbelt worden.

So wußte denn Galahad jetzt, daß Ho­race Lothians geheimnisvollesandres Mäd­chen" das Mädchen, das er mit ihm zu­sammen gesehen hatte, als er nach dem Boot lief seine eigene hübsche Kathie war!

14. Kapitel.

Galahad, der Unverbesserliche.

Als Käthie nach Hause kam, spül, aber durchaus nicht reuevoll, war«! einige Er­läuterung«! notwendig.

Em verlangte dringend, alles zu wissen.

Wer war er, jener Mann, mit dem ihre Tochter nach Manly öffentlich baden ging?

Und Käthie gab nicht die naheliegende Erwiderung, daß ihr ja ihre Mutter das Beispiel gegeben habe. Sie hatte über größere Dinge nachtzndenken. Sie gestand errötend, daß er um sie angehalten habe, und nun sei sie eine Verlobte Braut. Der Ring tune leider noch nicht da, aber er war in Aussicht, bald in Aussicht.

Ich glaubte nie, daß es wirklich so weit kommen würde," bekannte sie;obgleich ich mir die ganze Zeit über immer sagte, daß alles recht werden müßte. Sebt, er ist ein Herr auf einem Kontor, und icy bin nur ein Ladenmädchen; aber er liebt mich liebt mich wirklich! ram ist alles in Ordmtna."

Aber ihre Mutter hatte chre Grürüre, nicht alles für ganz in der Ordnung zu hal­ten. Sie verlangte Einzelheiten über ihn, über seinen Namen, seine Abstammung, seinen Ruf, seine Stellung, seine Aussichten, sein Gehalt, seine Religum. Und die arme, ver­wirrte Käthie merkte, daß sie wirklich sehr wenig von ihm wußte, außer daß er ihr ge­sagt hatte, daß er sie liebe. Aber das war jicherlich genug, war alles.

Denn Käthie wußte vom Leben ebenso wenig wie alle jungen Mädchen. Sie war erst neurwehn, und ihr Leben war hinter einem Laoentisch verflossen, mit Ausnahme einiger Abendausflüge ins Paradies, die zu schön waren, um als wirklich gelten zu kön­nen. Und welche Gelegenheit hatte Käthie ge­habt, vom Leben etwas Wirklickies zu lernen- Ihr Geist war nur von Stoffproben, Ein­käufen und Preisen per Elle erfüllt.

(Fortsetzung folgt.)

Möhl'r Tanzschule Für Privat- und Abendkurse nehme noch Anmeldungen entgegen.

Einzel - Unterricht zu jeder Tageszeit.

Frau Louise Deuster geb.Möhi Karl Möhl Marktplatz 23, 3. Stock, oitm

Verlause Montag von 8 Utzr an eine grobe Sendung Roterüben u. Merrettich IW Frosch, Neustadt 19.

[Verschiedenes!

Wer übernimmt An fertigung von wisseu- fwasttich-techufichen Zeichnungen? Cckr.Anaeb. unt. 01777 a. d. Gieb. Anzeta erbeten.

Bin an das Teleobonnetz angeschlostkN Nr. 1222.

Uilh.iua,

Otenbanblnng, ÜHJ Pleiten Baue 10. r privat Tanzunlerricht ertrilt in jeder Taaeszett ^.Schmidt Tanzlehrer Kveuttetugaffe 31.

Detektiv

Th. Deichmann Pol.-Krtm.-Beamt, a. D Srantfurt a M.Bergrrstr.10 Sänttl Beobachtungen und Ermittlungen

Beirats-Auskünfte

getviffenbatt und diskret.

Tel. Römer

Nachhilfe tnSatein,(«riech «Fran- »ösisck, Deutklb, Matbe- nieitif ivivöeitcilt. Ang u. 01050 an den Gieh Anz.

Konservatorisch gebildet. V Unterricht iMeih.SKvclkl. Zu ertrag. Kulkkiu Buch. 101752

Für Matur um u. sämtl. Klassen der höh. Schulen bereitet im Einzel­unterricht wie in kleinen Zirkeln vor:

Dr. Chr. Roese

Qymnas.-Oberl. i. P.

Goethestr. 34. (,M

Unterricht im AlttecMeelwhei aes. Schritt!. Angeb. u. 01904 an den Giesteuer Anzeig. Str erteilt lliitcrritfit a. d. Konzert-Zither abdS. d. 67 Ubr? Anged unier 01913 an d. Gieft Anzetg.

Wer erteilt

6riflcn«llntcrriifit?

Schrittt. Angeb. unt. 01781 a. d. Giehener Anzeig, erb.

Ich wache für meine gut beanlagte Tochter, die nach Ostern in Ha der Oberreaischnte eintrcicn soll, Unter­kunft in gutem Hauie, wo vielleicht eine Mu- fchülerin vorbanden, die der Nachbilse bedarf. NabrnngHmitiel können beigesteiiert werden. An­gebote bis Mitte Februar erbeten. Psarrer Ktö-, Müntter b. Butzbach. »M Fitajeierlrt auch nach auSivärts, sow. Leichenbeförderung n. auswärts übernimmt

Friedrich Erntt «»Schlobgasse 91L

Perseklr grifrufe nimmt Kundschaft in und auher dem Hause an. 018'0 Atterwcg 46, N. Reparaturen an Schuhen werden gnl und billig anSgetiibrt.

Val. Ktihrlff Jr.« Schuhmacher, 01830 Wettergane 3.

Wollen

Sie Ihr Haus oder sonstigen Grimdbesitz mit oder obne Geschäft verkaufen, fo schreiben Sie sofort ziveckS Unterbreitung an vorgemcrkte Käufer an den Verlag 1355sl Verknnfwi71»vkf Frankfurt a.M., Habsburger Allee 28.

W Besuch tofienl. -W

OJOOOOOqjüCLOOOOuüüMO

Adler

SMtnsdiin kauft, verkauft und repariert sachgemäß alle Systeme Heinrich Noll, Papierhandlung u. Bnreaiibedarl Mflasburg 7.

CPOOOOOw* iW* ^****^

Zn rrvaricrenbe Rasenmäher bitte bald znznsenden ob. Mitteilung betreffs Ab­holung zu geben. 11243 Edgar öorrmann

Elseawirea-

Iw- and Kteh>«|Ttl». Landwirte, die meine neue Kleesamen­dreschmaschine benutzen wollen, werden gebeten, bie Bestellungen unter Angabe des Quan» tnmS mir baldigst mitzu- teilen. 1236

Otto Seipp 1L, Ober Hörgern.

Be<ei!leun<.

Suche Beteiligung an nachiveisl. rentabLUmer- nehm. m. vorerst 80100 Mille. Angeb. unter01726 an d. Giesteuer Anzeiger. 7-iÖOOOM.

auf T. Hypothek auSztf leiben. Angeb. unt. 01S36 an d. Giesteuer Anzeiger.

9000 Mk.

2. Hvvoth. auf vrim. Obi. gesucht. Schristl. Angeb. u. 01032 a. den Giest. Anz. 11500 M. 2. Hvvotbek auf sehr gut rentierendes Anwesen ges. Schriftliche Angebote unter 01900 an den Giestener Anzeiger.

35 000 bis 40 000 Mk. u. 36000 Mk. 1. Hypo­theken auf zwei gut ver­zins!. Hotreiten gesucht Schristl. Augeb. u. 01991 a. b. Giestener Anzeiger.

VertMCische

12 junge Ervel gegen

Enten. 1378 Emil Nchmull

Frankfurter Strahe 7.

Wer liefert täglich st'"- V.-12tr.3itiitn®ilii? Angeb, an BtepMetr. 13p. 12 Morgen Laub zu rächten gesucht. lOliKiti Hiinermuud, Wolkeng.17 11-

v.Anttgitttäten, Möbeln, ganzen Einrichtung. Alt- eisen, sow. alten von title geführten Artikeln. 38D Louis Rothenberger. VermiM. Welcher Infam, von der 4. Komv. Jnf.-Regt. 116 kann mir Nachricht geben über meinen Sobn

Carl l>öhl

(21 Jahre), welcher am 27. Aug.l!tt8beiAnitzyb.Laon vermiht wurde, oder wer kann änderns, über diesen

Nousborf (Rea-'Bez. Düffeldorf), Echoerstrahe 27.

2 Freunde, 20 u. 35 (fahre alt, kath.bzw.evg.wünsch, die Bekanntfch. bänßlich erzogen. Mädchen zwecks Heirat.

-kur solche, weiche auf ein wirklich glückliches Heim {eben, wollen ihre Offert, mit Bild unt 91t. 1404 an den Giest^lnzrig. erntet*.

Allel. Wllww, Beamt« 57 i).. verm.l500M.Eink., vi.- ber., tu. s. in. Fr. v.Ww. o.Sl. n. u.45J.,a.v.L. m-Eigent. z. verh. Ang.u 01707 a.G.A. FrMaletB, M F., ev m.etw. Berm« wünscht mit nett Herrn bet zn werd.zweckS fvät. Heirat. Witw. mit Kind nicht ausgeschlossen. Angeb. mit Bild u. 01043 an d. Giestener Anzeiger.

Jgges., 36 I. a« Ldw., m. M. 6. u. spät. Berm. undfch. Berk. zw. so. Wtw.u.auSg.DtSkr. ftuyst. Schristl. Ang. mit 01963 a. d. Giest. Anzetg.

Mitmr die tbrem Berns Lvttlbt, nachgeben must, sucht für ihre beiden Kin­der, Knabe 9 u. Mädchen 8 Jabre, liebevolle Auf- nähme auf dem Lande. Schr. Angeb. unter 01937 an den Giest. Anz. erbet

IM.8lakkhtilWh verloren. Abzug, geg. Be­lohn. bei W. Hodmann, Ederfttaste 18, I I. 019W Wildleder-öü^^llh verlor. @eg. Bei. abzug. onr>7 Cleiuttr. 78, L

Militärpah am Bahnhof verloren. Geg. Belohnung abzttged. 01940 lr6t«erter Str. 10.

Z8M.BklohilW

Verloren Freitag abend von aus­wärtigem Herrn Herren pelekr»«®*- Weg: Marktvlatz-Babn° hotftr. Zu er fr. ttn Giest. Anzeiger. 01998

| Empfeh8ungen|

Pfgrößinarki

Frankfurt a. M. E i.d.Landw.Kalleg Mittwoch, 5. Febr.

Hundekuchen

gute Qualität preiS-

würdig bei 1375 Anguft Wallenfels, Markivlatz 17. Tel. 262. Mreeriii hok

trockenes Buchen und Eichen empfiehlt

I Happcl la. Carbid-

Lampen neu ein«<-troffcn.

Carl Schunck. Zauchefäffer handleiterwagm in allen Gröhe« vorrätig ttüferei Sommerkorn _____Bleichsttaste 10.

Kinder nehmen bet

Husten u. Heiserkeit

Karns reinen

Fe och ei teig

mit bestem Ertolg.

Sämtliche übrigen Mittel stets vorrätig.

toetrabDregerle,<Sd)ulftt.