Ausgabe 
4.11.1913 Zweites Blatt
 
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Lanöwirtfcbaft.

und nach Mnstlerischen Werten strebenden

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mctcorologüdic vcobachtungen der Station (Sieben.

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3. November S.

Der Übergang zum ständigen (benutz von Kaffee Hag, dem eoffeinfreien Bohnen­kaffee, bedeutet doppelten Gewinn. Kaffee Hag verbindet mit erwiesener Unschädlich­keit eine beim Kaffee bisher noch nicht ge­kannte Feinheit des Aromas und des Ge­schmacks.

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Fußball. Vergangenen Sonntag svielte im SetbnntX- svirl auf dein Trieb die 1. Mannschaft beS (Siebener Ballspiel- kli, bs gegen die 2. Mannschaft des GJie&encr Sportvereins von 1900. Der Sportverein war, trotzdem die Mannschaft nicht vollständig war. ständig in der Uebermadü, konnte jedoch nur ein unentschiedenes Ergebnis von 1:1 Toren erzielen. Tie 3. Mann- schäft des (Äienener SvortvereinS spielte gegen die 2. Mann­schaft des Wetzlarer Ballspielklubs und gewann nach technisch besserem Spiel mit 5:1 Toren.

ibn ver-..nlassen, seine Frau und seine Schwieg ertvckster tu ver­güten und sich dann selbst töten. Man sand Turll bewußtlos neb.m der Leiche seiner Frau. Ms er wiedererwachte, plaudert«- er die Geschichte aus.

- Nieder-Jngelheim, 31. Oft. Heute kostete der Zentner Birnen 822 Mark, Trauben 25 Mark, Tomaten 12 Mark und Aepsel 1025 Mark.

waren und sich allmählich zu einem Sammelpunkt der lwssischen Landwirte während der Winterzeit ausqestaltet haben, so ist auch in diesem Winter wieder eine starke Be­teiligung zu erwarten.

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(Tas schlimmste von allen Uebeln unserer Zeit, das verbreitetste der Leidens ist noch immer die chrvnisclie ^tuhlträgheit oder Verstopfung. Sie beftebt in widernatürlicher Anhäufung und Zurückhaltung der Svisereste n?l ^armkanal und ruft im Organismus die unangenehmstrn Emvnndungen h.navr. Langandauernde Stuhlträgheu stört den ganzen Derdauungsprozeß, somit auch die Ernährung des Kör- vers und mindert in weiterer Folge die LeistungssShigkeit deS Individuums. Jlk wirksamstes Mittel gegen die CbfhiNtion ist nun von den ärztlichen Kapazitäten aller süns Weltteile 3ar- leb'iero Hunpadi Jänos Bitterwasser erkannt worden. Es fehle daher in keinem Hause. c */..

Höchste Temperatur am 2. bi«

Niedrigste , e 2.

Sticderschlaq: 4,1 mm.

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still duldenden Blinden uns mitfühlen lehrt. Stellen, wie Leonardos Offenbarung find von gewaltiger Erhabenheit und monumentaler Größe.

" Lberhessischer Kun st verein. Der Besuch der Ausstellung war am letzten Sonntag ein ungemein reger. Tie diesmalige Ausstellung verdient dieses Interesse auch in besonderem Maße. Erwähnt sei, daß nachträglich noch em weiteres Bild von Otto Jung (Stuttgart) hinzugekommen ist: das Portrait einer hiesigen Dame.

"Ein Gründungsprof pekt". Bon dem juristi­schen Berater derO b e r h e s s i s ch e n Werkstätten

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Handwerk eine gute Stätte zu bereiten, verdient Unter tützung.

gehörigkeitsgesübl zum Bunde doch endlich erreicht worden Ter 1. Bors, des Verbandes Hessen Nassau, Kamerad S r e u b t r jber» mittel ic die Grütze des Verband es und des Verein: Frankfurt und wünschte, dar, der Seretn Gießen ein kräftiges Bollwerk des Bundes bleibe. Kt amerad Sleib ?arm nabt übermittelte die Grütze der Tarmsläd.er Kameradei und brachte in der Hoffnung, daß der Berem Gießen auch das _ > ihrige Stiftungsfest feiern möge, ein Hoch aus auf den Berent Gieß.n. 'Es erfolgte dann die Verleihung der Abzeichen für 10jährige Mitgliedschaft. Es wurden dekoriert die Kameraden: Bnker, Breuning, Büttner, Dietrich, Hermann, Hertb, Jäger, Lotz, Mötmer, Nagel, Rau, Reitz, Schä­del, Schmid:, Semmckmaver. Steitz. Waas, W.'ber. 'iamerab Waas sprach den Tank der Dekorierten aus .'tam.rab Fuchs- Offenbach, Mitbegründer des Berems, spricht ebenfalls seinen

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Pas Nevoloerattentat öesSorftrefcrenöars v. Knoblod).

,, _ Frankfurt a. O., 3. Nov.

Unter autzerordentlich starkem Andrangc des Publikums sand heute vor bem hiesigen Schwurgericht erneut Verhandlung gegen Den Forstreserendar und Hauptmann der Landwehr v. Knobloch statt, der amj. Jäwiar diilses Jahres den Buchhalter .Hedrich der mengen Speditionsfirma Pinnow auf dem Mobeispeicher er- süwNtti hatie, weil er dem Angeklagten nicht flink genug war Die ^ache hatte bereits im Juni dieses Jahres das hiesige Schwur- genchl beschäftigt, wurde aber auf Gerichtsbeschlust zur nochmaligen 45erbanölnng an die fetzige Schwurgerichtsperiode verwiesen, um inzwischen den Angeklagten als auf seinen Geisteszustand unter­suchen zu (allen.

®ei der Bildung der Geschworenenbank lehnt die Staats- anwallichaft alle Gutsbesitzer und Gemcindevorsteh'r als Ge­schworene ab, wälwend die Verteidigung von ihrem Ablchintnas- recht nur m sehr beschränktem Maste Gebrauch macht

Zu der Verhandlung sind 15 Zeugen und 7 Sachverständige F" Der Eröffnungsbeschluß gegen den Fvrsli serendar v^ Knobloch, der im^Jalwc 1865 geboren ist, lautet auf Totschlag *c niedizmischen sachverständigen halten dafür, das; der ditgenagte an Bersolgungs- und Beeinträchiigungswahnsinn leide ? »n geisteskrank im Sinne des 8 51StGB. und filr feine Handlungen nicht verantwortlich zu machen.

Tamil war die Beweisausnahme erledigt. Den Geschworenen wurde nur eine ^cfr.ilbfragc vorgelegt, und zwar die nach Tot Maa. Tre unterfrage lautete auf mildernde Umstände

.hach einer Beratung von nur fünf Minuten verkündete der Obmann der Geschworenen deren W a h r | p r u ch, der dem Antrag des ^tiiatvamvaltc: und Verteidigers folgend, auf nichtschuldig lautete. Der AngeNagte wurde daher freigefpr och7n, aber foTout m -Lichcrimgshast genommen.

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werde, ehe nicht die beigefügten Geheimberichte ausgehändigt wür­den, weil nur deren Ausl-änbigung einen Anlast zur Strafein- fdireiiung bieten würde. Der 3eugc hat daraus geschloffen, daß als Urheber des an ihn gerichteten Briefes nicht etwa ein An­gestellter der Firma Krupp ober sonst jemand, der durch die Geheimberichte selbst bloßgestellt werden könnte, in Betracht komme. Dem Kriegsminister feien auch mehrere Originale vonKorn- Walzern" überreicht worden. Derunsinnige Gedanke", daß die Zusendung etwa von b#m Angeklagten Brandt ausgegangen fei, fei ihm niemals gekommen: Herr v. Metzen habe allerdings eine ältliche Vermutung geäußert. Der Zeuge hat den Herrn von Metzen erst 'vor Gericht kennen gelernt. Vorher fei er weder persönlich noch schriftlich mit Herrn v. Metz n verkehrt: den Namen habe er erstmals vom Untersuchungsrichter gehört, gesehen habe er v Metzen zum erstenmal beim' Zeugenaufruf; ebensowenig kennt er dessen Vater.

Auf eine Frage des Angeklagten Eecius, warum er den an ihn gerichteten Bries vernichtet habe, erklärt der Zeuge wiederholt, er habe das aus der Erwägung heraus getan, die jeben Politiker leiten werde, wenn er schriftliche Mitteilungen von außerhalb erhalle.

Der nächste Zeuge, Direktor Rausenbergcr von der Firma Krupp, wird zunächst über dieK'ornwalzer" und .deren Jnl>alt befragt. Er ist der Anschauung, daß der Inhalt zum größten Tnl aus einzelnen Preisnotizen bestand, die für die Q&ubmiffion-v vreise als Grundlage benutzt wurden. Auf Befragen gesteht der Zeuge zu, manchmal den Eindruck gehabt zu haben, daß die mit 'Brandt verkehrenden Herren nicht in allen Fällen in wünschens­werter Weise Diskretion zu wahren wüßten.

Es sollen nunmeljT dieKornwalzer" bitrrf)gegangen wer jben Der Oberstaatsanwalt beantragt, für diesen ganzen Teil der Verhandlung den A u s s ch l u ß d e r O c f f e n t l i ch k e i t Da« Gericht beschloß demgemäß, worauf auch die Zeugen den Saal verlassen mußten, «edoch angewiesen wurden, sich zur Verfügung des Gerichts zu hallen.

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UEter dem Kriegsminister mitgeteilt habe. Es yeitzl in eem <^chreiben, die Firma Krupp unterhalte in '-öerlm einen Anqmmen, Brandt, um höhere und niedere Beamte des Kriegs mmiilerrums durch Beilechung zum Verrat mUitärisch.-r lveheun- niiie zu veranlafien. Brandt erl-alle für diesen Zweck erhebliche Mrtlel uno die Bewene für die Behauptungpn befänden sich in dem Gchcimichrank eines Herrn v. Dewitz in Essen: eine rüchichts- loie Untersuchung jci dringend notwendig. Ten ihm zugegang nen Arier l/abe er, der Zeuge, aus einer alten Erfahrung als Politiker heraus v e mietet. Der Industrielle August T h y s f e n fei in öie Brieiaffare ntcht verwiäell, da er, der Zeuge, mit Thyssen reincrlei Beziehungen unterhalte. Den Ausdruk .Kornwalzer" habe er entmals vom Untersuchungsrichter gehört. Weiter lägt öd: Zeuge aus, daß er von einem J-oumalisten ausgesucht woroen \ti,_ der ihm Mitteilungen gemacht habe, die darauf schließen ließen, datz Herr v. Metzen noch mehr Beweismalerlal für 2"^" Bkrlehr Brandts mit dem Reichsmarineamt und für die Bestechung ausländischer (Leitungen durch die Firma Krupp in Händen l>aben müsse, desgleichen Beweise dafür, daß die Geschäfte nn Ausland unter besonderer Mitwirkung des Angeklagten Eecius abgeschlossen würden.

Der Vorsitzende wies den Zeugen darauf hin, daß die Geschäfts' gepflogenheiten der Firma Krupp in den oorliegend.u Prozeß nicht hercingezogen werden sollen In gleicher Weise äußert sich der Vertreter der Anklage gegenüber der Behauptung des Zeugen, daß aus feinen Angaben nicht unwesentlich. Eharakterislik des Angeklagten Eceius zu entnehmen sei.

Der Zeuge wies weiter auf die eigenartige Stellung hin, die er in dem Prozeß einnehme, sowie auf die Angriffe, die gegen ihn genchtet worden seien, und ljob hervor, daß einer der Kruppschen Direktoren fein Material als ,,W i f ch e" bezeichnet habe. Tr. Liebknecht betonte nachdrücklich, daß er hinsichtlich des Absenders des an ihn gelangten Briefes nicht einmal Vermutungen äußern könne Der Brief sei in Berlin aufgegeben gewesen und Hobe kanzleimäßige Schriftzüge gezeigt. Tas Schreiben habe keinerlei Andeutung dahingehend enthalten, daß Dr. Lieb­knecht in der Verwendung des bezeichneten Materials irgendwelche Rücksicht walten lassen solle. Zugleich hatte der Brief den Hinweis darauf enthalten, daß wohl kaum ein amtliches Einschreiten erfolgen

Ans Statt nnd Land.

Dießen, 4, November 1913.

" Aerztlicher Fortbildungskurs an ber Uni- üerfität Gießen im Wintersemester 1913/14. Nm Mittwoch, den 5. November, abends von 67 Uhr, findet in der medizinischen Klinik der zweite Vortragsabend statt und zwar spricht Herr Piosessor Dr. Voit über Allgemeine Be­handlung akuter Infektionen und die Behandlung des Diabetes mellitus und Herr Piivatdozent Tr. Hohlweg über Nieren- beckenerkrankimgen und Pncnmothora^behandlunq

** .^lad tthcater. Wir werden gcb.tcn, mstzuteilcn- Zur Wiederholung von KleistsHermannsschlacht" als S ch u l er vor stell u n g am nächsten Samstag nachmittag werden Reflektanten gut tun, sich bei Zeiten Platze zu sichern da tmeberuni starker Besuch zu erwarten ist. Bei der ersten SchiUervorsteNung war das Theater bekanntlich vollstandia au»vcrfauft. Ueber Gabriele d Anuunzios Schauspi^ »Die tote Stadt-, das am Dienstag, den 11. November dltrch ein Gastspiel des hier bestens eingeführten Maria Re ho ff-Ensembles zum ersten Mal in Güßen aufgeführt wird, schreibt ein Stuttgarter Blatt:Iu die durstige Ebene von Argos in die Nähe der Tiummer des gol'd reichen Mykene führt uns der Dichter des gehaltvollen Stückes, dessen Sprache die Schönheit und Höhe der Antike erreicht. Als großer Dichter offenbart sich auch hierin d'Annnnzio, der den feinsten Schwingungen der menschlichen Seeke nachspürt und sie erfaßt, der und den drohenden Wahnsinn ebenso sehr mit Schrecken wahrnehmen läßt, wie er in großen, einfachen Zügen den gewaltigen Schmerz der

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G. m b. H." erhalten wir folgende Zuschmst: , _ , -- . _ .-------- --------

In Ihrer Nummer 257 Ihres geschähen Blattes Deröffent^ ,-anf aus und gab Ieiner Freude Ausdruck, dan der Verein seit lichten Sie unter dem Kennwortein Gründungsprospekt" eine I 'einem Weggang von Giefzen zu einer losch 'tattlichen Anzahl Ihnen gewordene Zuschrift, die nicht unwidersprochen bleiben ^gewachsen ist. Kamerad G i e g e r i ch - Onenback ermahnte die kann, da sie den Tatsachen nicht enn'pricht. Aus dem Satzung--1 iungeren Kameraden, bei Bewerbung um Stellen bei den in entrourf der G. m. b. H., deren Gründung unmittelbar bevorsteht, I Betracht kommenden Behörden möglichst persönlich vorzuspreckrn. sei Folgendes milgeteilt: 1. Es werden 60 Geschäftsanteile zu Ter 1. Borsitzend-? des Vereins Kameradschaft Mainz. Kamerad 250 Mark bei einer Haftsiimme von weiteren 250 Mark 1 stier, übermittelte die Glücktvünsche der Mainz r Mnmernbcn geben, was einem 0)ründungskapital von 15 000 Mark und einer und dankte dem Landtagsabgcordne'en Dr. Urftabt. daß die Aus­gleich hohen Haftsumme entspricht. 2. Bis jetzt baden sich nirfu I füfcrungen seiner Vorredner bei ihm ein fo warmes Herz gefunden nur 12, sondern 27 Genossen zum Beitritt gemeldet, von benen haben. Nachdem der 1 Vorsitzende des Vereins (ließen, Kamerad eine ganze Anzahl 2 und selbst 3 Geschäftsanteile zu übernehmen Ritter, noch ein Glückwunfchi'chreiben des Bund-svorstandes sich verpflichtet haben. 3. Zweck und (»stgenstand des Unternehmens sowie ein eingegangenes Telegramm des Vereins Mainz alÜ ist die Förderung des Erwerbs der Mitglieder durch 3 gemeinsamen verlesen und feinen Dank allen Mitwirkendcn ausgesprochen fntte Ankauf der Rohmaterialien, by Anfertigung und Verkauf voll- beschloß ein flotter Ball die schöne Feier, der auch die Jugend Itänbiger Inneneinrichtungen, c Veranstaltung einer stäirdigen zu ihrem Rechte kommen ließ.

Ausstellung der fertigen Erzeugnisse der Genossenschaft und d Be schickung von allgemeinen (szewerbe Ai'sstellunoen mit solchen Er- zeugnifien 4. Ihr Berichterstatter scheint den Zweck der Gründung i * o?rtr*rn«aF,. ,

nicht enal't zu haben, sonst müßte er rouien, oaß zur Erreichung .® r V °T! praktische Land-

desselben besonders große Mittel nicht erforderlich sind. Die vor-1 a) t r t e. Dre Lanowtrtfchaftskammer für das Groß- handenen Mittel reichen aus, um mit der vorhandenen Kon- Herzogtum Heffeu wird auch in diesem Winter, vom «'>. Ln*5 furrenj in Wettbewerb treten zu können. 9. Januar, einen Borlragskursus in Darmstadt abhalten

Die von uns veröffentlichte Zuschrift hatte Bedenken Es sind Vorträge aus den verschiedensten (Hcbietrn vor­wiedergegeben, die in interessierten Streifen sich geltend gesehen: die Landwirtschastskammer ist znr^it bemüht, als machten. Es kann uns natürlich nur freuen, wenn sich in- Referenten erste Autorftaten zu gewinnen Da die Kurse in wischen die Grundlagen des Unternehmens und die Art den letzten Jahren von den Landwirten sehr stark besucht einer Leitung günstiger gestaltet haben, denn das Ziel, c " "

>em gesunden und nach künstlerischen Werten strebenden

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Landkreis Gietzen.

-m. Langd, 2. Nov. Gestern abend fand im Saale von Otto Sann der erste Familienabend des evange­lischen Bundes statt. Nach einer kurzen Ansprache durch Ortspfarrcr Dr. Koch hielt Dr. Schneider-Gießen einen Lichtbildervortrag aus der Zeit von 18051815. Sodann brachten die Schulkinder unter Leitung des Lehrers B e st ein Dl)eaterstück zur Aufführung. In den Zwischen­pausen trugen der GesangvereinEintracht" und der Kirchengesangvereiu unter der Leitung des Lehrers Paul einige Lieder vor, die zur Versck)önerung des wohlgelun-- genen Abends wesentlich beitrugen.

-m. H u n g e n, 3. Nov. Im nahen L a n g s d o r f wurde

gestern abend ein 33jähriger Handwerksburfche bewußtlos I Berlin, 3. Nov. Der nrope Eröfinungspreis der Pariser auf der Straße aufgesunden. In einer 5^and hielt er ein I ^interbabn endete gestern mit dem Siege des deutschen Welt- Fläschchen, das ein Quantum Salzsäure enthielt, und man meif,cr§

merkte sofort, daß der Mann einen Teil des Inhalts ~ f .-----------

getrunken hatte. Ein hiesiger Arzt wurde telephonisch ge- CUTrfChtffnprt«

rufen, der ihn im Automobil ins Krankenhaus brachte und ~ nnover, 2. Nov. Der zweite Tag der Schau- und dort eine Magenausspülung vornahm. Der Lebensmüdö ^tlirzNuge P s g o u d s, die von dem Hannoverschen Renaverein ronute gerettet werden. Was ihn zu der Tat veranlaßte p'c,nmcn J" dem .Hannoverschen StamSanzeiger^ und dem könnte bis jetzt nicht mis ihm tzecausgebrächt .nerbc,,. ' "NrtÄ" ÄÄS

_ , . , r MTC15 -JUOingen. gestern hielt auch heute PSgoud in dem Lichtspielhaus einen Bor-

xBleichenbach, 2. Nov. Der Vorschuß- und trag über feine Erfahrungen in der Lnftschiffahrt.

Kreditverein hatte für heute eine außerordentlich Wien, 3. Leutnant ßarcantc und sein Begleite« Hauptversammlung einberufen. Tie Veranlassung dazu floh ^nebberg ftnb, von Breslau kommend, auf dem ,31uiwlau .niprrrt der Zusammenbruch der Genossenschaftsbank, ^landet. Sie legten in den letzten 10 Tagen in ihrem T-vppel- welcher unter den Mitgliedern große Unruhe und Beäugsli-1 ^n Straßburg über Braunschweig Berlin, Königsberg, guug hervorgerufen hatte, fo daß viele Mitglieder ^a^di.iiz, Br^Fau um »Inxm in-.-gemml 3,00 Kilometer zurück. >igten. Der Rechner Naumann trug folgendes vor: Zur "

Beruhigung der aufgeregten Mitglieder wird die Kaffe , wywisiaau

in ihrem jetzigen Stand von einem vereidigten Verbands- arblll91' 3 Jto- ?fr beutiqcn erften Gthung des

revifor, von zwei auswärtigen Personen unterstützt einer S ,1U ,u v *?lircuC<."?*< Verhandlung ber wegen

3 -Vision mit-rzogen di- sich auf Solidität der veranlagten leiflK'in\r'« "e | r ote" ""6Jin,"bor1

Setbet erstrc« Mc Mltglieber erhalten alsdann Mil- Arcansas. 3. Nov. Ti- Okfdiroorencn v-rnrt-ill-n den tedung vom Befund der Revlfron. Es steht dann zu er- 70jährigen Hvvnotiscur Farrel zum Tode. Dieser halte warten, daß die Kündigung der Mitgliedschaft von den den !7eistt»sch>vack)en Fanncr Tur l l hp pn oti s i er t und wollte Interessenten zurückgezogen werde: der Reckfner werde dann ' )ereit sein, unter weiteren grundlegenden Wmachungen ein Amt weiter zu führen. Der Geschäftsanteil soll nun­mehr 500 Mk. betragen; 250 Mk. find pslichtmäßig einzu­zahlen, der Rest ist in monatlichen Raten auf die ganze Höhe zu bringen. Eine zukünftige Kündigung der Mitglied­schaft muß 9 Monate vor Jahresschluß erfolgen. Der Staub der Kasse läßt nach Begutachtung des Vorstandes durchaus keine Befürchtungen zu, wie folgende Zahlen be­weisen: Kasseubestand 2786 Mk., laufende Rechnung 694 Mk., Darlehn gegen Schuldscheine 274 662 Mk., Kausschillinge und Hypotheken 550 174 Mk., Wertpapiere 15 322 Mk, Wechsel 6490 Mk., Spareinlagen 852 000 Mk., Geschäfts­anteile 31 400 Mk., Reserven 43 552 Mk. Bei der Dresdener Bank sind 16 674 Mk., Vorschußkasse Büdingen 9000 Mk., Vez. Sparkasse Büdingen 12 971 Mk., und Genossenschafts­bank Darmstadt 40978 Mk. deponiert. Der Verein besteht seit 1878 und hat unter bewähr.er vorsichtiger Leittmä allen seinen Zwecken ganz vortrefflich gedient. Mau hofft, daß er sich bald in gewohnter Weise den ländlichen Be­dürfnissen dienstbar machen werde.

Deretnsna1)rid'ftn.

"Bund deutscher M ilitä ran Wärter. Am Sonn- abend leierte der Verein Gießen des Bundes deutscher Militär- Anwärter in Steins Sanfbau sein 1 Oj ähriges S t i f - tungsscst. Die Feier' mürbe ein geleitet durch die Kapelle des Vereins nut dem MarschTreu Kaiser und Reich" Der 1 Vor- Nvende des Vereins Gießen, Kamerad Ritter begrüßte die Mitglieder, bereit Rainen und die Gaste, darunter den Landtage, abgeordneten und Stadtverordneten Prof. Dr. Urstadt, die Vor- Itandsmilglieder des Landesverbandes Großh. Hessen den 1 Vor- ''wenden des Prov.-Verbandes Hessen-Nassau, die Vertreter der benachbarten Vereine Tarnchabt, Kameradschaft Mainz Offen-! bach, Marburg und Wetzlar, sowie die aktiven Kameraden und lalotz mit einem begeistert ausgenommenen Hoch aus den Kaiser r*01 cin Ülr Trompete,, vorgetragen von Kamerad Mahnkopp, reihte sich ein Prolog, gedichtet von

U>$ *5 gesprochen von Fräulein Haupt

Tn h e! DerbondsVorsitzende, Kamerad R o e s k er-

L er bi-Grüße der Mar- I

Dort, dankte zunächst nir die Dearü^na bierauf _ba£* I

bunt) den Vortrag des 1. 2an^-, er!anbsvr»r?itzenben"Äe UeVr- Kugung gewonum hal die erstrebten <ulc iv .-5

Militär-Anwärter in «f i

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