sicherungsamt ausgelöst worden. In der letzten Zeit standen hier allein 60 Prozesse gegen die Kasse an. Die eingehenden Beiträge gingen bis zu 80 Prozent zur Deckung der Verwaltungskosten daraus. Interessant ist noch die Tatsache, daß der Leiter der Kasse, Direktor L ö h n e r t gegen den Aerztlichen Verein eine Beleidigungsklage anhängig ge macht hat, weil dieser in einem Briefe an Löhnert das „Hochachtungsvoll" wegließ.
h. Frankfurt a. M., 3. £ft. Tie Chorsängerin Schlicht stürzte sich heute früh aus einem Fenster der Ciseubahndirektion in den Lichthof, wo sie m i t z e r s ch m e t- terten Gliedern aufgefunden wurde.
h. Hanau, 3. Okt. Die einzelnen Vorgänge über die Schlacht bei Hanau am 30. Oktober 1813, in der der bayrische General W r e d e der zurückziehenden Armee Na- voleons den Weg versperren wollte, sind bisher recht wenig bekannt geworden. Wie Archivdircktor Pros. Jung (Frankfurt) jetzt in einer Sitzung des dortigen Geschichtsvereins mitteilte, soll dem Mangel abgeholfen werden, indem der bayrische Generalstab eine eingehende Veröffentlichung über das Treffen vorbereitet.
h. Wind ecken, 3. Okt. Unvermutet traf hier gestern abend ein Hilfszugaus Frankfurt ein, dessen Mannschaften am Bahnhof eine Reihe von Uebungen sanitärer Art ausführten. Es handelte sich um eine Probealars- ini er un A, die von der Frankfurter Station glänzend durchgeführt wurde.
UniöcrfitätdsKacbricbteiu
— Im Etat des bayerischen Kultusministeriums für 1914 und 1915 ist die Errichtung eines philosophische Seminars in Erlangen vorgesehen. Tie Universität Erlangen ist die einzige deutsche Universität, die noch kein philosophisches Seminar besitzt. — An Stelle des nach Münclxm berufenen Professors Dr. I. Zenneck ist die etatsmäßige Professur für Physik an der Technisck>en Hochschule zu Danzig dem dortigen etatsmäßigen Professor für physikalische Chemie Tr. Friedrich Krüger übertragen worden.
E i n Beleidig ungsprozeß.
'4- München, 3. Okt. Ein Prozeß, der weit Mer die Grenzen Bayerns hinaus wegen der Person der Beteiligten peinliches Aufsehen erregte, fand heute nach zweitägiger Verhandlung vor dem Schöffengericht seinen Abschluß. — Es handelt sich um die Beleidigungsklage des früheren Hofkaplans des Herzogs Karl Theodor, des jetzigen Schriftstellers Franz Hermann gegen die Franziskanerpatres Dr. Holzapfel und Dr. Huber sowie den Verlagsbuchhändler Max Hennemann. — Die drei Angeklagten haben schon im Jahre 1910 über den Kläger verschiedene Aeußerungen verbreitet, die geeignet waren, Hermann in einem mindestens recht eigenartigen Lichte erscheinen zu lassen. Im Jahre 1898 war von Hermann mit Unterstützung verschiedener füfttlicher Personen ein Verlagsunternehmen geschaffen, das ii. a. auch den neuen katholischen Einheitskatechismus herausgeben sollte. Das Kapital für die Unternehmung wollte Hermann zum Teil selbst infolge seiner Verbindungen als ehemaliger herzoglicher .Hofkaplan beschaffen und zwar in der Höhe von 250 000 Mark. Es gelang nun aber Hermann nicht, die Aktien alle unterzubxingen, so daß Differenzen zwischen den einzelnen Gründern entstanden und Hermann schließlich zum Austritt veranlaßt wurde. Er erfuhr nun bald, daß über ihn allerlei ungünstige Gerüchte im Umlauf waren, so z. B., daß er sich große Unterschlagungen habe gn lSchuldcn kommen lassen usw. Diese Aeußerungen sollen durch den Pater Holzapfel verbreitet worden sein. Der Beklagte Hennemann soll schon im Jahre 1910 erzählt haben, der gleichfalls angeklagte Pater Hüber habe Anwartschaft auf den erledigten Bischofssitz in Speyer gehabt und habe in der königlichen Billa in Berchtesgaden auch dahingehende scherzhafte Bemerkungen gemacht, die von dem Kläger Hermann im Kultusministerium entstellt hintcrbracht worden seien. — Der beklagte Pater Huber soll sich in ähnlicher Weise über Hermann ausgelassen und behauptet haben, unter der Verwaltung Hermanns seien 150 000 Mark verschwunden, über deren Verbleib Hermann nichts angeben könne: Hermann sei ein gemeingefährlicher Hochstapler und ein politisch toter Mann, ben man nur mit Rücksicht auf die früher von ihm bekleidete Priesterwürde geschont habe. — Pater Holzapfel soll sich weiter geäußert haben, es bestünden Zweifel, ob Hermann wirklich Priester sei, man wolle aber mit Rücksicht auf hie jungen Söhne des Herzogs Karl Theodor, die seiner Erziehung anvertraut waren, mit Schonung vorgehen und ihm allenfalls zur Flucht verhelfen. — Ter Angeklagte Holzapfel hat zwar schon im Jahre 1910 eine Ehrenerklärung zu Gunsten Hermanns abgegeben, Hermann stellte aber später trotzdem Klage. Der Prozeß wurde bereits wiederholt vertagt, weil von verschiedenen Seiten Ver- aleichsverbandlungen anaebalmt wurden, um die für einzelne Persönlichkeiten höchst peinliche Sache aus der Welt zu schaffen. Wie früher schon, scheiterten auch in der gegenwärtiaen Verhandlungen alle Versuche, einen Vergleich herbeizuführen. — Das Gericht kam nur Grund der Zeugenaussagen zu einer Verurteilung des Angeklagten Hennemann, der zu einer Geldstrafe von 300 Mark verurteilt wurde, sowie des Paters Huber, der eine Geldstrafe von 30 Mark zuerkannt erhielt: das Verfahren gegen Pater Holzapfel war eingestellt worden.
R. Vilbel, 3. Okt. Der Fruchtbandler F. S. zu Groß- Karben wurde wegen Betrugs zu 100 Mk. Geldstrafe ober 14 Tage Gefängnis verurteilt. Er lieferte dem Müblenbesitzer Amend in Großen -Linden auf Bestellung eine größere Menge Hafer in Säcken als guten Hafer, wobei er das obere Drittel mit gutem Haier, die übrigen zwei Drittel mit minderwertigen füllte. — Ter Dreschmaschinenbesitzer Ph. B. aus Frankfurt a. M. erhielt wegen Körververlebung ein Jahr Gefängnis. B. batte dem Kaufmann A. B. in Vilbel ohne jede Veranlassung mehrere Stiche am Kopf und an der rechten Hand versetzt. Die Amtsanwaltschaft, die eine ganz exemplarische Strafe für Messerhelden am Platze hielt, hatte zwei Jahre Gefängnis beantragt.
vermischter.
* Heber b a5 Befinden der Gemahlin des König s M a n u e l ist folgender Bericht veröffentlicht worden: Die Königin ist seit 4 Tagen fieberfrei, die Erkrankung des rechten Nierenbeckens hat sich wesentlich gebessert Tie Schmerzen hörten säst völlig auf, das Olesamtbefiilden ist vortrefflich. Wenn die Erholung in der bisherigen Weise fortschreitet, wird die Königin mit ihrem Gemahl die schon vor, der Erkrankung geplante Reise von Sigmaringen nach England antreten können.
Kleine Tageschroaik.
Wie der „Vogtländische Anzeiger" ans Reichenbach erfährt, sind Freitag morgen 3,45 Uhr aus dem Güterbahnhos des oberen Bahnhofes ein einsahrender Güterzng und eine leere R a n g i e r m a s ch i n e z n s a m m e n g e st o ß e n. Beide Ma
schinen wurden beschädigt. Ter erste Packwagen ist voll- üändig zertrümmert. Zugführer Wuuderwald aus Zwickau ist tot. Der Materialschaden ist bedeutend.
öanöcl mtd Verkehr, Volkswirtschaft.
Umwälzung in der elektrischen Starklicht- bele u ck t u ng.
Tie deutsche Beleuchtungstechnik steht vor einem neuen Erfolg. Tie fortgesetzten Bemühungen der großen Konzerne, die sich mit der Herstellung von Lichtkörpern befassen, eine möglichst leistungsfähige Lampe bei Heinern Stromverbrauch zu vrodu zieren, haben zu dem Ergebnis geführt, daß mit dem 1. Oktober eine neue Lampe auf den Markt gebracht wurde, die bei bedeutend verstärkter Leuchtkraft nur noch einen Stromverbrauch von 1 Watt für die Kerze haben wird, während bisher der geringste Verbrauch 0,8 Watt betrug. Tie Fabrikation der neuen Lampe ist von den führenden Firmen der Branche zu gleicher Zeit ausgenommen worden. Da die Ausführung nach demselben Patente geschieht, zeigen die .Lampen der einzelnen Firmen nur geringe Abweichungen voneinander. Ter Wettbewerb in der Lam pensabvikation dürfte demnach an Lebhaftigkeit nichts verlieren. Tie A. E. G. und die Auergesellschaft sind mit ihren Produkten schon herausgekommen, während Bergmann noch einige Tage damit lvarten wird, um sich erst zwecks prompter Lieferung ein größeres Lager der Lampen zuzulegen; die Siemens-Schuckert- werke iverden wahrscheinlich zunächst eine abwartende Haltung einnehmen.
Märkte.
Gießen, 4. Okt. V a rktberi cht. 9hiF heutigem Wochen- markte kostete: Butter das Pstind 1,05—1.15 Mk^ Hühnereier I Stück 9—10 Big., 2 Stück 0 Pfg^ Enteneier 1 Stück 10—0 Pfg., Gänseeier ISt. 14 Pf., Käse das Stück 6—8 Pfg., Kasematte 2Stück 5—6 Pfg., Tauben vr 9?r. 0,80—1,00 Mk., Hühner vr. Ct. 1,00—1,60 Mk., Hahnen vr. Stück 1,50—2,50 Mk., Enten pr. St. 2,00—3,00 Mk., Gänse das Psd. 75—85 Pfg^ Ochsenfleisch pr. Psd. 92—100 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 90—94 Pfg., Kuhfleisch 80 Pfg^ Schweinefleisch pr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 94—98 Pfg.. Hammelfleisch pr. Pfd. 70—96 Pfg.. Kartoffeln vr. 100 Kg. 5.00 bis 6.00 Mk., Weißkraut das Stück 10 bis 20 Pfg., Zwiebeln ver Ztr. 4,00—6,00 Mk., Milch das Liter 22 Pfg^ Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 Mü, Birnen das Pfund 10 bis 18 Pfg., Aepfel der Zentner 10 bis 18 Mk.. Zwetschen der 3tr. 3.50—5.00 Pik., Bohnen L Pfund 10 bis 20 Pfg. Marktzeit von 8 bis 2 tthr.
fe, Frankfurt a. M., 3. Okt. Heu- un b St roh markt. Angefahren waren 3 Wagen Heu, 0 Wagen Stroh. Man notierte: ven 3,00-0,00 Mk, Stroh (Kornlangstroh) 0.00-0.00 Mk., Wirr- stroh 0,00—0,00 Mk. Alles je 50 Kilo. Geschäft lebhaft. Die Zufuhren waren aus den Kreisen Dieburg und Hanau.
** Gießen, 3. Okt. Viehmarkt. Bei dem am 30. Sept, und 1. Okt. abgehaltenen Markt waren ausgetrieben 1 27 8 Stück Rindvieh, 396 Schweine, 1 9 0 P s e r d e und 2 3 F o h l e n. Der nächste Markt findet am 21. und 22. Oktober statt; am letzteren Tage auch Krämermarkt.
FC. Wiesbaden. Viehhof-Marktbericht vom 3. Okt. Auftrieb: Rinder 28 (Ochsen 15, Bnllen 1, Kühe 12), Kälber 13,
Schafe 21, Schweine 189. Preise für 100 Pfd.
Geschäft mittel. Lebend- Schlacht»
Ochs em gewicht
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- Alk. Alk.
roertes im Alter von 4—7 Jahren .... 52—56 92—100
Die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . 51—55 91—99
Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere
ausgemästete 46—50 82—89
Bullen.
Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . 48—50 81—85
Vollfleischige, jüngere 44—48 76—81
Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtwertes 50—54 91—93
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren 43—46 78—84
Wenig gut entwickelte Färsen 44—49 80—89
Aeltere ausgemäslete Kühe und wenig gut ent
wickelte jüngere Kühe 38—42 70—77
Mäßig genährte Kühe und Färsen 31—35 62—70 Kälber.
Feinste Mastkälber 70—73 117—122
Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 66—70 110—117
Geringere Diast- und gute Saugkälber . . . 60—64 100—107
Geringere Saugkälber....... . 53—58 90—98
Schafe.
Weidemastschafe:
Mastlämmer und Masthammel .... 45,50—00.00 94—00
Schweine.
Dollfleischlge Schweine von 80—100 Lebendgewicht . . . . 61-627, 78-80
Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgeivicht 60-617, 78—79
Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 62-64 78—80
Lettschweine über 150 kg Lebendgewicht . 577,-60 72—75
Die nach- A avjIä sin<l am Sonntag, 5. Okt. 1913, stehenden i&vi ulv von 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts, nur für dringende Fälle sicher anzntreffen: D */10
Br. Klein, Ost-Anlage 37.
Dr. Richter, Frankfurter Strasse 4.
Für dringende Fälle ist am Sonntag, den 5. Okt. sicher anzntreffen : D */10
Zahnarzt Blockstrasse 12.
kirchliche Nachrichten
3n der Iohanneskirche.
Vormittags 9', Uhr: Pfarrer Ansield.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer A u s f e l d.
Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheims r.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechnng im Johannessaal.
Freitag, den 10. Oktober, abends 7,6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeiude tni Lnkassaale, der Johannesgemeinde im Jobannessaale.
Tie Vereinigung der foithrmieitcii männlichen Jugend der Lukas- und Johannesgemeinde findet Sonntag, den 12. Oktober, abends 7,8 Uhr statt.
Nächstkünftigen Sonntag, den 12. Oktober, wird die alliährliche Kollekte für das HesilscheKrüppelhe i-in i n R i e d e r- R a m st a d t erhoben werden.
„Wartburg", christlicher Jünglings- und Männer-vcrein.
Dienstag, abends 87, Uhr, Bibelslunde,
Mittwoch, abends 8 Uhr, Turnstunde,
Donnerstag, abends 8 Uhr, Unterhallungsabend,
Sonntag, abends 8 Uhr, Vortragsabend.'
Tie Versanunlungen finden teils m dein Gemeindehaus, Kirch- nraße 9, teils in dein neuen .Wartburg-Heim", Tietzstraße 15. statt; Gäste, besonders auch die Reukonfiruirerten, sind jederzeit herzlich willkommen.
vibelkränzchen für Schüler höherer Lehranstalten.
Jüngere Abteilung jeden Mittwoch von 6 - 7 ilbr. Aeltere Abteilung jeden Samstag von 6—7 Uhr im Johannessaal.
Sibelkränzchen für Mädchen aus der Iohannesgemcinde.
Jeden Dienstag von 6-7 Uhr im Johannessaal.
Die Anmeldungen zum K o u f i r m a n d e u u n l e r r i ch t für die vier Gemeinden werden Montag, den 6., und Tienstag, den 7. Oktober, jedesmal vormittags von 11 bis 1 Uhr und nachmittags von 4-6 Uhr, in dem Pfarrhaus jeder Gemeinde cntgcgen- genommen. Formulare zur Anmeldung find bei beit Schuldienern und in der Geschäftsstelle des 1. P'arramtes, Kirchstraße i, zu erhalten. Die Eltern der Kinder iverden gebeten, diese Foriniilare ausiüllen und bei der Aiimeldung mitbringen zu wollen.
Der Konsirmandenunterricht selbst beginnt Montag, den 13. Oktober, und wird an jedem Montag und Donnerstag für die Knaben von 3 bis 4 Uhr, für die Mädchen von bis 5!L Uhr gehalten.
Tie feierliche Eröffn il n g des Konsirmandcnuntvrichtes findet Sonntag, beit 12. Oktober, statt, und zwar in der Stadt- kirche vormittags 97, Uhr 'ür die Matthäusgerneiude, nach mittags 5 Uhr für die Markns- unb Militärgemeinde; in der I o h a n n e s k i r ch e vornlittags 9‘ , Uhr für die Llikasgemeinbe nachmittags 5 Uhr für die Johamiesgeilleinde. Taut roeiien nebft den Kindern besonders auch die Elteru, Augehörigen und Paten herzlich eingeladen.
Tie Kinder (ins der Militärgemeinde werden bei Garnisonpsarrer Schwabe, Kirchslr. 5, miqcinelbet, auswärtige S ch ü l e r des Gymuastums bei dein Pfarramt der Lnkasgeineinbe, solche bes Realgymnasiums und der Oberrealschule bei dem Pfarramt der Markusgemeinde.
Evangelischer Gottesdienst.
Mainzlar: Sonntag, den 5. Oktober, vormittags 10 Uhr. (Heiliges Abendmahl)
katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Sainstag, den 4. Oktober:
Nachmittags um 3 Uhr und abends nm 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag, den 5. Okt., 21. Sonntag nach Pfingsten: Rosenkranzfcst.
* von 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
, um 7 Uhr: Die erste hl. Meffe.
„ nm 8 Uhr: Austeilung der hl. Koulinlluion.
w um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
u um 11 Uhr: Hl. Meffe.
Nachmittags um 5 Uhr: Jungsrauen-Kongregation.
„ , 6 „ Predigt, darauf Rofenkranz-Andacht mit
Seqeu.
Abends 87, Uhr: Versainmlung des Kath. Kauim. Vereins.
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sams« tag, abends um 67, Uhr, ist Rosenkranz-Andacht mit Segen.
Letzte Nachrichten.
Ein falsches Gerücht über Zeppelin.
Basel, 4. Okt. Tie schweizerische Depeschenaqcntur ist auf Grund eigener Informationen in der Lage, die Blättermeldunben von einem Reitunfall des Grafen Zeppelin für unrichtig zu erklären, (^raf Zcppc> lin fuhr am Mittwoch von Kleinbach nach Zürich, wobei er das Fuhrwerk selbst lenkte. Er erfreut sich des besten Wohlseins.
Ein Nachspiel zu den deutsch-feindlichen Vorgängen in Nancy.
Paris, 4. Okt. Wie aus Naue h gemeldet wird, hat der Untersuchungsrichter Pages infolge der Strafanzeigen, die von den im Frühjahr in Nancy mißhandelten Deutschen eingebracht wurden, für heute au 30 Zeugen vorgcladen, um die Persönlichkeit dorUrheberdieser Mißhandlungen festzustellen.
Der Massenmörder Wagner.
Vaihingen a. d. Enz, 4. Okt. In aller Stille lvurde heute früh V?7 Uhr der Massenmörder Wagner vom Bezirkskranken Hause mit einem Auto in das Landesge- f än gn is übergeführt.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 5. Oktober, 2 0. nach Trinitatis.
Erntedankfest.
Kollekte für bie Armen.
3n der Stadtkirche.
Vormittags 9V. Uhr: Pfarrer S ch w a b e.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Vlarknsgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.
Die Versammlungen der konfirmierten Jugend der M a tt h ä us° gemeinde nehmen nun wieder ihren Anfang; die der Vereinigung der männlichen Jugend am Sonntag, den 12. Oktober, abends 8 Uhr, die der weiblichen Jngend Montag, den 20.Cftober, abends 8 Uhr. Zu beideu werdeu auch die Neukonsirmierten herzlich etn- geladeu.
Am Dienstag, den 14. Oktober, nachmittags 4 Uhr, findet im Matthäussaal, Kirchstraße 9, die erste Versammlung des F r a u e »- m i s s i o n s v e r e i n s statt. Tie Mitglieder werden dazu herzlich eingeladen. Nene 'Mitglieder sind unllkonnnen,
Die Vereinignng konfirmierter Mädchen der Markns- gemeinde beginnt am 15. Oktober d. I., abends 8 Uhr. Auch die Neukoufirmierteu sind herzlich emgeladcu.
Tie Vereinigung der koufinuierteu männlichen Jugend der Markusgemeinde ist mit dem von Psarrer Schwabe geleiteten Wartbnrg-Verein verbunden.
Wetter
Sero. Himmel
Nebel
Meteorologische Beobachtungen der Station Sicken.
Okt.
1913
Barometer | aus 0° reduziert
- ■ Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit I
Relative Feuchtigkeit '
Wiud- richklwg
Windstärke
Grad der Bewölkung in Zehntel der 1 fichlb. Himmclssp
3.
747,7
19.3
10 2
61
W
2
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3.
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(747,4
12.7
100
91
SSW
2
5
4.
746,2
11,6
9,7
95
SW
2
10 '
Höchste Temperatur am 2. bis 3. Oktober — 4- 19.6' 6.
Niedrigste , , 2. „ 3. „ =■ + 10,0* C.
Niederschlag: 0,6 mm.
StädtPolytechnlehranstal ÄÄSÄJäÄ?
Bau-Jnäenieurwesen. . Fr«nMurt»M,'
Programm durch das Sekretariat.
Beginn der Semester April u. Oktober
„Viel hilft viel“
gilt nicht für Liebig s Fleisch-Extrakt. Schon ein wenig hilft viel und das ist es, was ihn im Gebrauch so wohlfeil macht. Häufig genügt schon eine Messerspitze voll, um einem Topf Suppe oder Gemüse, einem Gericht Hülsenfrüchte oder anderem vollen, kräftigen Geschmack zu verleihen. Durch die Schaffung der „Liebig-Kugeln“ (Preis ö Stück 25 Pfg.) ist es jeder Hausfrau möglich, gut und billig zu kochen.
DM/W


