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4.7.1913 Erstes Blatt
 
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Kaiserswech nach ^ertn und Tchivalm ^"S-dlsm w g angestellt Tele- ^ltanden die Posi- Vndmgen und Spie- Jg, Lostgehilfe tzSfln ^N.ng Telegraphen- k n o in m e n als Tele- in Offenbach und «Üc- -^ralchengchilsin Blum, r, Monsheimer, Ml, nm L<mnstadt, hoh-' ' m Gietzm-, als Pch- refcun, freiwillig clvgra-hengMn Vogel ^berhildersheim. Eitt- ÄMM. Gestorben ibt.

vrrr Cornely, her i Ludwig, wird einem mb als Kaiiimeriilustler Sieielb stckae leisten, let Jean Ludwig aus

a, dir meiner größeren meilten vorgestern und 09 Personen in Gieften. ib Damen in die nähere >t und nach dem Vogels« wn jenseits des Lzeans die älteren Leute, die iren, sind crfanint tote Die Geschäftsleute am den Amerikanern auf- lngreich-r Verlause. Ein ach ^eäer-Lhmen, ber weiter. Dort W$c Me durch Uebenndifir rtdahndos wurden sie m ; jj? durch tDie_ »e* sters Flach lm

LrpW cnipsangeu andsmstMl des W jie nach frr tA.

Psairer roo?. Aaäftxm JeinW» gesMgm i Kreuzer iortgeletzt. ' rs durch den 8'pscn- 2 stesjischen M pm , und Wandervererils ünungsansprache, war« Saftes stattfand, ule veranstalteten em

Borträge de- W loiiieditudeiv*to Srnntturt«- J:A .ft «feiert loirb K® 11« !»! >» v' Bi..."

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Montag, den 7. d. Mts., vorn,. 11 Ubv, versteigere ich im Auftrage der Herren RechtsanwälieGeh.Iustizrat Dr. Gutfleisch, Engisch und Arnold dahier auf Grund hanbelsgesetzlicker Bestim­mungen im Hofe desRhei­nischen Hofes", Frankfurter Strafte 30 ein en. 7 Jahre- altes Pferd (braune Stute«.

Gieften, 4. Juli 1913. Seipel, Gerichtsvollzieher.

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nötigen Schritte getan, die Beschwerden der Winzer zu bnifat. Man wird dann aller Voraussicht nach yi einer Aendermig bezw. Bcfsening der Ausführungsbestimmungcn kommen.

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verrnisckter.

* B-aitlichc Umgestaltungen in Berlin. Ter Kaiser hat durch eine allerhöchste Kabinettsordre dem Magistrat seinen wärmsten Tank für das großzügige Projekt der Um­gestaltung des Nniv ersitätsViertels ausgesprochen, von dem ihm bei dem Regierungsjubilämn Mitteilung gemacht worden sei, und erklärte sich bereit, die Benennung des neuen Platzes mitJubiläumsvlatz," und der neuen Brücke mitJubi- läumsbrücke" zu genehmigen. , , .

* Schrecken in der Bremer Marrens ch ule. Gestern morgen herrschte in der Marienschule, in der kürzlich der Ober­lehrer Schmidt ein Blutbad anrichtete, eine Panik. Das hef­tige Zuschlägen einer Tür verursachte einen s ch u ft ä h n l i che n Knall. Die Kinder stürzten schreiend die Treppen hinunter, viele fielen und wurden leicht verletzt.

* Tie .Hochzeit des Exkönigs Manuel mit der Prinzessin Auguste Viktoria von tzohenzollern findet am 3. und 4. September zu Sigmaringen statt.

Letzte Nachrichten.

Bom Baltankrieg.

Sofia 3 Juli. Tie Blätter melden auf Grund glaub­würdiger Berichte, daft ungefähr 1500 serbische Sollten und 20 serbische Offiziere gefangen leien. lieber die Nachrichten ans Saloniki von den dortigen Kämpfen und der Entwaffnung herrscht die größte Erbitterung. Ter offi­ziöseMir" sagt, diese Bartholomäusnacht muffe alle Welt empören. Tie Griechen müßten alle Konsequenzen die,er. heimtückischen und brutalen Kriegserllärmig tragen. Tancws: OrganBnlgaria" fordert die Oefsentlichkeit angesichts dieser Nachrichten auf, kaltes Blut zu beioahren, da die Regierung ihre Pflicht erfüllen werde. Von 8 Uhr morgens bis 1 Uhr mittags berieten sich die Minister unter Zuzielmng des Generals Sa­wow, der sodann vom König in Audienz empfangen wurde.

Tic Kriegsbegeisterung, in Rumänien.

Bukarest, 3. Juli. Tie Nachrichten über die Mobili- ierung werden von den Blättern enthusiastisch aus­genommen Ter Menge, die sich aus den Straften drängte, wurde sie durch Extrablätter mitgetcilt. Um i/27 Uhr Wurde das Volk durch einen'Anschlag des Polizeipräsidenten aufgefordert, angesichts der angeordneten Mobilisiernng die ömntliche Ruhe und Ordnung nicht zu stören. Um 8 Uhr abends fand vor dem königlichen Schlosse eine grofte Kundgebung des Volkes zugunsten des Krieges statt. Tie ganze,Stadt ist beflaggt. Tie rumänischen Eisenbahncn haben den gesamten Personen- und F r a ch t v e r k c h r aus einen Zug täglich in jeder Richtung eingeschränkt.

*

Polnische Studenten in Straft bürg relegiert.

Straßburg, 4. Juli. Mehrere polnische Studen­ten, preusftsche Staatsangehörige, wurden auf zwei Jahre relegiert, weil sie gelegentlich eines Ausfluges mehrere Komi- litonen durch beleidigende Nationalitätsäußerungen kränkten.

* Die Kleinwohnungsnot in Dresden.

Dresden, 4. Juli. Zur Behebung der Klcinwohnungs- no t haben die Stadtverordneten gestern 17 Millionen M k. bewilligt.

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Landkreis Gietzen.

A Klein-Linden, 3. Juli. Die heutige Bei­ge ordnete nw ah l hatte folgendes Ergebnis: Kaufmann Wilhelm Jung VIII. erhielt 170, Landwirt Wilhelm Lenz II. 66 Stimmen. Wilhelm Jung VIII. ist also gewählt.

O Wißmar, 3. Juli. Der im Jahre 1909 ge­gründete Ziegenzuchtverein hat einen erfreulichen Ausfchwung qenonnnen. Seidem der Weidegang ermöglicht, ist die Zahl seiner Mitglieder von 17 auf über 70 gestiegen. Für den 20. Juli ist die erste Ziegenschau in Aussicht genommen.

Hessen-Nassau.

)( Vöhl, 3. Juli. Die Einwohner des bis ftnm Jahre 1866 zum Großherzogtnm Hessen gehörigen Amtes Vöhl im .Kreise Frankenberg haben dem Prenyischen Abgeordnetenhause eine Denkschrift hber die Nachteile, die die Edertal sperre dem Bezirk Bohl bringt, zugehen lassen. Es wird besonders darauf lMge- wiesen, daß die alten d arm städtisch en Einrichtungen nack) und nach beseitigt und esye Reihe von Aemtern in Vohl eingehen mußten. Bei der Anlage der Bahn Marburg Wabern habe man die Bahn am Rande des Bezirks durchs Jttertal geführt und schließlich sei jetzt durch die Talsperre die Hoffnung daß bei der kommenden Eisenbahnverbindung WildungenCorbach der Bezirk Vöhl berührt und auf­geschlossen würde, zu nichts geworden. Den schwersten Scha^ den erfahre Böhl durch die Beseitigung der verschiedenen Ortschaften, die wirtschaftlich zu Vöhl gehörten und durch den Edersee, der die Dolzabfuhrstraße bcfeilige. ^4)° lüfte wird gewünscht, daß die Tertiärbahn Wilhelnishohe Naumburg über Waldeck nach Herzhausen mt der Linie MarburgWarburg ausgebaut wird und daß der Staat eine Brücke über den See herstellt.

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Mainz, 3. Juli. Begnadigt wurde, rote gemeldet wird- auf Grund der Jnbiläumsamnestie der Verleger desMainzer Neuesten Anzeigers", B. Hirsch-Mainz, nachdem er zwei Monate der gegen itzn iveqen Beleidigung der Polizeiassistentm Schapiro und des Beigeordneten Berndt erkannten strafe verdutzt halte. Er art. -*au3äb«ea^»t(^6

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Amtlicher Wetterbericht.

Wetteraussichten in dessen stir Samstag, den 5. Juli 1913: Wolkig, leichte Niederschläge, inäftig warm, westliche Winde.

4- Büdingen, 30. Juni. (Schöffengericht.) Der Dienstknecht I. R. aus Lynken, zurzeit hier in Untermchungshast, wurde wegen Bettelns zu 14 Tagen .Haft verurteilt. 10 ^.age der erlittenen Untersuchungshaft wurden auf die erkannte Strafe auf­gerechnet Ter Taglohner St. W. aus Gallien, zurzeit hier in Untersuchungshaft, wurde der Landstreicherei als nicht fchuldig erachtet und deshalb von Strafe und Kosten freigcivrochen. Die Ehefrau des Maurers I. I. von 5)üttengefM wurde wegen <yorsp- vergehens zu 10 Mk. oder drei Tagen Haft verurteilt Der Hoteldiener B. G von Büdingen hatte gegen einen amtsrichterlichen Strafbefehl wegen Radfahrens ohne hellbrenueride Laterne nach eingetretener Dunkelheit rechtsgültig Einspruch eingelegt. Nach er­folgter Beweisaufnahme wurde er als nicht hmreichend überfuhrt von Strafe und Kosten sreigesprochen. Der Viehhändler V. und sein Sohn S. !o , beide von Düdelsheim, haben gegen die er­gangenen Strafbescheide des Finanzamts Büdingen rechtzeitig ge­richtliche Entscheidung beantragt. Ter Sohn S, £>. hat als Ge- werbegehilse seines Vaters im Mai v. I. m Wolf ohne vorgängige Bestellung Vieh zum Ankauf feilgeboten, olpie int Bentze eines Wandergewerbescheins und der Bescheinigung über die Tur das Kalenderjahr 1912 zu entrichtende Wandergewerbesteuer gewesen zu sein Nach erfolgter Beweisaufnahme wurden beide zu Geld­strafen von je 40 Mi. und zur Nacheutrichtung der Stempelabgaben unter solldarischer Haftbarkeit verurteilt. Der Fuhrmann ,s. G. von Büdingen wurde wegen öffentlicher Beamtenbeleidigung zu 10 Mk oder drei Tagen Gefängnis verurteilt. Dem Beleidigten, Wachtmeister Jäger in Büdingen, wurde die Befugnis zugesprochen, den entscheidenden Teil des Urteils binnen vier Wochen nach Rechts­kraft durch dreitägigen Aushang an der Ortstafel zu Büdingen aus Kosten des Angeklagten öffentlich bekannt zu machen. Die Privatklage des Metzgers CH. A. III. von Büdingen gegen den Landwirt' A. F, II. in Kefenrod wegen Beleidigung wurde durch Vergleich erledigt.

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Nur wenige der Reisenden, die sich auf dem Bahnhofe auf- hielten, benierkten, daß man Rosenthal und seinen Genossen < durch zwei Gendarmen hinten herum über den Oüerhesstschen - Bahnhof zum Bahnhofsplatz verbringen lieft. Rosenthal sah bleich aus; er hatte nichts als einen leichten Anzug ohne Ueberzieher an. Bärmann dagegen trug einen lleberzieher und' sah scheii nach alten Seiten. Beide hatten sich in der Schweiz lange Bärte wachsen lassen. Vom Bahnhof ging der Transport zu Fuft bis Ecke der West-Anlage, dann über diese nach dem Arresthaus. In der Bahnhofftrafte schlossen sich neugierige Passanten und johlende Kinder dem. Zuge an. In der Bevölkerung wird nun lebhaft die Frage erörtert, warum man den beiden Gefangenen und den Passanten das Beschämende der Situation nicht erspart hat und gerade diesen Transport ohne Wagen geschehen lieft. Die Justizbehörde verfügt doch über einen Gesangenenwagen und wenn der nicht zur Hand war, so hätte man leicht Ersatz durch eine Droschke schaffen können. Viele der Vorübergehen­den berührte es peinlich, Zeuge einer Situation sein zu müssen, die nur für ganz gefühllose Menschen einen Reiz hat.

** Fabrprrisermäfti gungen zum Besuche der inter­nationalen Baufachausstellung in Leipzch, Auf^ben Strecken der Reichsbahnen, der sächsischen, der preuftuch-hessuchen, der olden- buraischen und der mecklenburgischen Staatsbahnen, sowie des nfäl'ischtm Netzes der baperischeti Staatsbahnen werden für ge­meinschaftliche, belehrenden Zwecken dienenoe Reisen zum Be- such.- der internattoiialen Bausachausstellung in Leipzig befondere Fahrkarten zur Halste des sonst üblichen Preises der dritten Klasie für Eil- oder Perfonenzüge verausgabt werden, für Schnellzuge gegen vollen tarifmäßigen Zuschlag. Für diese Vergünstigung kommen erstens in Betracht die versichttungspflichtigen Vtttglieder von Giranten taffen, von eingeschriebenen Lnlfskassen utid von knapp- sckiaftlichen Krankenkassen, zweitens pflichtgemäß Versicherte von Dersicherungsanstalten und diesen gleichgestellten besonderen Kapen- einrichtnngLU, sofern das jährliche Gesamteinkommen den Betrag von 2500 Mark nicht übersteigt, drittens freiwillige Mitglieder der vorher aufqeführten Kassen bis zur gleichen Gehaltsstufe. Auf der Hinreise müssen sich mindestens zehn Teilnehmer zu einer gemeinschaftlichen Fahrt zusammensckstietzen, die Ruckreise Pann auch einzeln ausgeführt werden. Als Ausweis ist eine Be­scheinigung der oben erwähnten Krankenkassen darüber vorzulegen, daft das Mitglied zu feiner Belehrung die internationale Bau­fachausstellung in Leipzig aufjuchen will. Die Abfertigung er­folgt auf Beforderungsschein, der 4 Tage, eiwchl. des ^.ofungs- iaqea, Gültigkeit hat. Die Fahrpreisermaftigiing für die Rück­reise wird von der Fahrkartenausgabe in Leipzig gegen Vor­legung der erwähnten Besck)einigmng gewährt.

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