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4.7.1913 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten.

antnrortung auf sich, die kein seiner Pflichten gegenüber

Gegenteil von den dem Lande bewußter Rumäne teilen kann.

Rücktritt des bulgarischen Kabinetts.

findung.

prinz ist als Generalissimus bestimmt.

ru

Tie Wahrscheinlichkeit, daß

Bukarest, Mobilisation

Bukarest, 450 000 Mann

. her si/ folacndes können nur die Interessen des Staates gefährden. Die ' Makedonien sind nicht fertigen, die sich darüber nicht klar ftnb, laben bic Ver- .'.'ca^eoonicu juiu muji ..... - .. f hj «. fompr Vrlickten aeaenubci

Amtslokal eing eschen werden. . . '

Tiefe Erklärung rief groste Heiterkeit in Paris hervor. 2,a- mit aber das Gelächter nach alter Germanensitte auf beiden Ufern des Rheines erschalle, erzählte ich, so schlicht Voll seine lustige Erzählung, die Geschichte lsier mit dem Bemerken, dah sie mir als völlig authentisch milgeteilt wurde.

Rumänien mobilisiert!

3. Juli. Der K ö 'n i g hat die allgemeine der Armee angeordnet.

4 Juli. Binnen einer Woche werden unter de n Fahnen stehen. Der Kron-

zwei Sterne zusammenpvallen, ist überhaupt austerordentlich ge­ring Nach Poineare gibt es im Weltall vielleicht hundert Millionen Sonnen, und die Wahrscheinlichkeit, daß eine solche Sonne einen Zusammenstoß erlebt, ist sehr gering: sie könnte 16 000ma( die Milchstraße durchlaufen, ehe sie Mit einem anderen I Sterne nisammenstieste. Nach den Berechnungen von Arrhenius besteht für unsere Sonne die Wahrscheinlichkeit, in einer Billion Jahren einmal mit einer anderen zusammenzustoßen. Nun ist es wahrscheinlich, daß es im Weltall hundertmal soviele dunkele - 1 Sterne gibt wie uns sichtbare, und dann könnte unsere Sonne sich | immer noch 10 000 Millionen Jahre durch den Raum betrugen, l ehe ein Zusammenstoß erfolgte! Nach T. See verliefe so ein ' Zusammenstost übrigens ganz friedlich, und die .beiden Sterne würden nicht explodieren, sondern beginnen, umeinander zu kreisen.

garieus zu.

Bukarest, 3. Juli. Die liberale Partei veröffent­lichte folgende Erklärung: Die liberale Partei hat seit langem die Politik, die Rumänien hinsichtlich der Balkan­ereignisse befolgen mußte, vertreten. Infolge der Ereignisse der letzten Tage drängt sich die sofortige militä­rische Intervention auf. Die entscheidende Stunde

Heber die bisherigen Schlachten kann man sich noch kein rechtes Bild machen, so lange der bulgarische Aufmarsch noch nicht bekannt ist. Vielleicht wird Bulgarien seine volle Kraft erst einsetzen, wenn es seine Truppen vollzäh­lig versammelt hat. Wahrscheinlich ist von Serbien die Kriegserklärung zu erwarten, da der König nach Uesküb ins Hauptquartier übergesiedelt ist.

Wir erhalten folgende Meldungen:

Die Haltung Bulgariens.

Sofia, 3. Juli. (Wiener Korr.-Bureau.) Von zustän­diger Stelle verlautet, INinisterpräsident Danew habe die russische Regierung gebeten, in Belgrad und Athen zwecks Ernstellun gder Operationen bin­nen 24 Stunden zu intervenieren. Wenn die Serben und Griechen nicht zustimmen, soll nach Ablauf der Frist die Kriegserklärung erfolgen.

eines Schwanzes leicht eintauchen konnte. Dann I Maler das Tier auf eine zwar nicht auälerische, aber sehr ärger­liche Weise zu reizen. Der Elsel, d-aflsen Quaste bald in diesen, bald in jenen Farbentopf wüstste, beschrieb mit dem schweife weite Kreise in der Luft, die oft genug die Leinwand traten: auch schlug er mit dem Schweife in kurzen Hieben um »ich. Aus diese Weise entstand jenes Bild, das zurzeit in einem Pariser Kunstsalon unter dem TitelTie Wut" als ent Werl des Malers Asinowitsch ausgestellt ist., Tie Photographie, die unmittelbar nach seiner Entstehung angesertigt wurde, kann jederzeit in meinem

Sofia, 3. Juli. DieAgence Bulgare" ist ermächtigt, alle Belgrader Meldungen von Siegen über die bulgarische Armee a u s das entschiedenste zu dementieren. Nach den ersten erbischen Herausforderungen griffen die bulgarischen Truppen, nachdem sie die serbischen Angriffe zurückgewiesen hatten, offensiv an und besetzten bei der Verfolgung der Serben einige Ortschaften auf dem rechten User der Slatarwivska. Die Bulgaren stellten hierauf gemäß der vorgestern vormittag erteilten Befehle bas Feuer ein und zogen sich in ihre früheren Stellungen aus dem linken User der Slatanowska zurück. Zu den Serben wurden Parlamentäre gesandt, um die. Einstellung des Feuers zu foroern. Die Serben hielten die Parlamentäre zurüst und ergriffen die allgemeine Offensive mit allen Truppen. Das ist jene Offensive, die in den Meldungen von der Verfolgung der Bulgaren bezeichnet wird. Gestern nachmittag griff das g a n z e s e r bis ch e H e e r wieder an, wurde jedoch unter groß en Verlusten zurückgeschlagen. Auch die Meldung, den bulgarischen Trup­pen sei eine Kriegsproklamation verlesen worden, ist reine Er-

Bulgarien in Bedrängnis.

Zu tief schon hat der .Haß gefressen, und zu schwere Taten sind geschehen." . . . Bulgarien hat sich nochmals an bic russische Regierung gewandt, um den Krieg zu ver­meiden ; vergeblich! Serben und Griechen, die sich anfäng­lich in unablässigen Beschuldigungen des Gegners berauscht haben, begeistern sich setzt an den unzweifelhaften Erfolgen, die sie über die Bulgaren davon getragen haben. Es ist wirklich zu viel Blut geflossen, als baß eine friedliche Ordnung der Balkanverlftilinifse noch möglich sei. Werben die Sieger von Kirk-Killisse und Lüle-Burgas setzt beut gemeinsamen Anbrängen der früheren Waffenbrüder er­liegen? Das Kabinett T an ew ist zurüchgetreten. Ru mänien ha t mobilisiert. Das sind die wich­tigsten Vorgänge, die seit gestern nebeneinanberzuhalteu sinb. -2)anew ist wahrscheinlich wegen bes rumänischen Schrittes gegangen. Er hat bic Gefahr nicht rechtzeitig erkannt unb Rumänien picht bas kluge Entgegenkommen bewiesen, bas bic Lage erforderte. Nach seinem Rücktritt wird man in Sofia wahrscheinlich barangehen, bic Fäden mit Bukarest wieder zu knüpfen. Was will Rumänien, wo die Volksbewegung so elementar losgebrochen ist. Den Serben helfen? Serben unb Rumänen haben sich seit Jahr- hunberten aufs bitterste gehaßt. Tie rumänischen Bojaren machten in früheren Zeiten oft genug blutige Rachezüge über bie Donau lsinweg tief nach Serbien hinein, um die Schandtaten serbischer Haidukensichrer Auge um Auge, Zahn um Zahn zu vergelten, die immer unb immer wieder in bie Walachei eindrangen, sim diu durchtzhre Schönheit berühmten Rumänenmädchen zu rauben. Der Serbe ist in den Augen des Rumänen beinahe etwas Verächtliches. Der Nationalreich­tum Serbiens, die Schweine, haben bewirkt, imß in Ru­mänien diese Tiere Serben genannt werden, genau wie es noch in den östl. Gegenden Rußlands seit dem Jahre 1812 durchaus volkstümlich ist, die SchweineFranzosen zu nennen. Der ganze stolze rumänische Volkscharakter ist zu sehr allem Serbischen abgeneigt, als daß ein Bündnis mit der Belgrader Regierung für die leitenden Staatsmänner in Bukarest möglich wäre. Offenbar wünscht Rumänien Kompen­sationen von Bulgarien, und dazu ist ja zweifellos h-euto auch der rechte Augenblick gekommen. Der Krieg ist nicht aufzuhalten, und Bulgarien befindet sich in der schwierigsten Lage, die es für einen Staat überhaupt gibt. Dr.ohen nicht an den Toren im Osten auch bie Türken?

Das Sensationsbild des Malers Asinowitsch.

In dem in den nächsten Tagen erscheinenden Jnlihesie der Süddeutschen Monatshefte" erzählt der Münchener Kunsthisto­riker Karl Boll von einem Pariser Künstlerstreiche, von dem man' lamch schon früher gehört, hat der aber einen so luftigen, und schätzbaren Beitrag zur Psychologie der alleriungstenMo­derne" in der Malerei bildet, daß seine Erinnerung wohl aut- gefrischt zu werden verdient. Umsomehr als ein ^nsttennerund Kunstforscher von der Bedeutung Bolls sich der lmbschen Anekdote annimmt. Vor einigen Monaten, so berichtet er, war in einem hochmodernen Pariser Kunstsalon ein Bild von einem bis dahin unbekannten Maler Asinowitsch ausgestellt Es trmg toi Titel Die Wut" und war eine mit rein neirzeitlichen Ausdrucksmitteln d'argeftellte Allegorie. Flache und meitge^gene Kurven, die ziem­lich konzentrisch die Bildfläche von oben bis unten bedeckten, stellten den rasenden Schwung der fortstürmenden Xbut par, uno kurze, dicke, über das Bild kreuz und guer gehende tzinselhieoc versinnbildlichten die Pausen der keuchenden erschöpften Ermattung, die mit den Wutanfälleii abwechseln. Ohne gerade sein koloristisch zu sein, hatte die Tafel etwas Auffallendes durch bic kecke Ver­bindung von scharfen Farben: ein sehr grelles Rot und ein beiden- des Grün gaben ihm einen besonderen Charakter. Vor allem aber erregte die .Handschrift große Aufmerksamkeit bei den Besuchern des Salons. Sie war grob, aber sie war voll Energie. Mit raschem, breitem Pinsel waren die Striche in höchster Sorglosig­keit auf die Leinwand geworfen; aber wenn der Vortrag auch nicht elegant war, so zeugte er doch von rücksichtsloser Kraft, ^an hätte schwören mögen, daß das Bild von einem Wutenden fefbft gemalt wäre. Asinowitsch hatte vollen Erfolg mit feiner merkwürdigen Tafel.

Nicht nur die unentwegt modernen Kritiker, die auy Prinzip iebe neu auftau chendc Richtung zu fördern pflegen, sondern auch manche weniger Entschiedenen empfahlen das Bild, von dem aus .in neuer Weg in die Zukunft führe. Asinowitsch war der meist genannte Maler von Jungparis geworden.

Wahrend noch der Jubel der Kritiker sich in überstiegenen Artikeln erging, las man in einem der großen Boulevardblätter . folgende amtliche Erklärung eines bekannten Pariser Notars: Ich erMire hiermit, daß ich vor sechs Wochen von zwei Malern in ihr Atelier bestellt wurde. Ich fand dort einen Esel iwr, der

nachdem mich die Herren begrüßt batten schwänzlings gegen nämlick gerade dort, wo sie nach der Erplosionstyeori. vorgonoe i eine gut befestigte, mäßig große, noch unberührte Leinwand gestellt sein müßten, nämlich im dichtsten Sterngewimmel, fast gar wcht, wurde Man band ihm die Hinterbeine, Hamit er nicht aus-1 obwohl dort die Zusammenstöße am häufigsten sein mußten. ~o.t

Sofia, 4. Juli. Das Kabinett Danew hat demissioniert.

Neue serbische Triumphe.

Belgrad, 3. Juli. Das serbische Prehbureau veröffentlicht folgende Einzelheiten über den.zweiten Kampftag. Am 1. Juli ist die 7. bulgarisch e Di - Vision, 24 Bataillone und etwa. 70 Geschütze stark in milder Unordnung geflohen und über oa§ Linie Ufer des Zaletovo zurückgeworfen worden. Die serbischen Truppen haben die Fliehenden verfolgt und sie gezwungen, eine große Anzahl von Toten und Verwundeten zurückgU- lassen. Als die Bulgaren begannen, sich wieder festzusetzen, ging die serbische Infanterie und später die Kavallerie mit einer solchen Schneidigleit vor, daß der Ruckzug der Bulgaren zu einer regellosen Fluch t wurde. Die Bulgaren ließen ihre gesamten Batte­rien und Maschinengewehre zu ru ck und warfen ihre Gewehre, ihre Munition und ihr Gepäck fort. ver­einten Kräften haben die serbische Kavallerie und Infan­terie eine vollständige Schnellfeuergeschütz-Batterie von vier Kanonen, 11 Protzen mit Bespannungen, die Bedienungs­mannschaften und Offiziere weggenommen, und außer dieser Beute lmben sich die Serben neun schnellfeuergafchutze, 13 Protzen, 7 Gebirgsschnellfeuergeschütze, sowie einer ganzen Maschinengewehrabteilung von vier Stuck mit Be­spannung, ihrer Ausrüstung und einer großen Anzahl von Gewehren und Munition bemächtigt. Gefangen ge­nommen worden find: Ter Kommandeur des 13. bulgari­schen Infanterieregiments, das vollständig zersprengt wor­den ist, 10 Offiziere und an 1000 Unteroffi* ziere und Soldaten. Tie Verluste der Bul­garen sind sehr bedeutend. Nach ihren auf dem Schlachtfelde zurückgelassenen Toten und Verwundeten durf­ten sic etwa 800 Tote und 1800 V e r wu n d e t e betragen. Die serbischen Verluste sind, obgleich hoch, doch weniger beträchtlich als die bulgarischem Der blutigste Kampf hat sich auf dem rechten serbischen Flügel abgespielt, auf dem nackt einer fürchterlichen Niederlage der- Bulgarcn die Serben 19 bulgarische Offiziere, 191 Unter­offiziere und über 500 Soldaten gefangen genommen haben.

Tas serbische RegierungsorganSainouprawa drückt seinen tiefsten Schmerz darüber aus, daß die Bulgaren m unersättlicher Gier nach fremdem Gute in verbrecherischer Weise bie Eintracht auf dem Balkan vernichten und wegen einiger 10 000 Quabratkilomeier Landes einen Bruderkrieg nicht gescheut hätten Tie neuesten Ereignisse bedeuteten ein großes.Unglück für den Balkan und vielleicht sogar em gro ß e s s l a Wisches Unglück. Erschreckend sei das bar bar i> che Vorgehen der Bulgaren-, die ein unter dem schütze des Roten Kreuzes stehendes serbisches Feldspital überfallen und verwundete serbische Offiziere und Soldaten auf das furchtbar st e mafsakr irrt hätten. Vor solchen Erscheinungen muß das Blut der serbischen Krieger erstarren unb der Drang nach furchtbarer Rache, erweckt werden.

Belgrad, 3. Juli. (Serbisches Prcßburcau.) Die Ver­luste der Serben bei dem letzten Kampfe bei Ratkr Bukwi betrugen etwa 3 00 0 T ot e u n d V e r wun d e te. Tie Verluste der Bulgaren find bedeutend größer.

Wien, 3. Juli. DieNeue Freie Presse" meldet aus Belgrad: Ter König und der Ministerpräsident reisten heute früh nach Uesküb ab. DieNeue Freie Presse meldet aus Sofia: Bulgaren nahmen gestern nachmittag bei Jstip 1580 serbische Soldaten und 27 Offiziere gefangen.

Bukarest, 3. Juli. Arn heutigen Kronrat nahmen der Ehe des Generalstabes und der Prinz von Rumänien teil. Vor dem Palais war eine große Menschenmenge versammelt, die den Prinzen und die Minister beim Verlassen desselben nut Beifall begrüßte, freute abend findet ein Ministerrat statt, der bie Einzel­heiten b c r bevorstehenden Aktion bestimmt. 2,1c A u s- nähme der Mobilisation ist bei der Bevölkerung der frauptstadt sehr günstig, die Kriegsbegeisterung 1 st g roß, vornehmlich, da die lange zuwartenoe Haltung Rumäniens in der Balkankrise bic Gemüter immer stärker erregte. Insbesondere wirkte hierbei die konsequent ablehnende Haltung Bulgariens Rumänien gegenüber mit, die auch während der Verhandlungen in Siliftria keine Abschwächung erfuhr. Die maßgebenden Streife lehnen die Verantwortung für den unvermeidlich gewordenen Entschluß ab und schieben ihn der unnachgiebigen Haltung Bul­

ts. Wenn zwei Sterne zusamme n stoße n. Weiui zwei Sterne zusammenftoßen . . . eine furchtbare Katastrophe im Weltenraum ist bann bie Folg-', ober was geschieht? darüber sind bic Gelehrten noch nicht einig. Ein Geologe und ein Astro­nom, Ehamberlain und Monlton, haben hierfür eine Explosions­theorie ausgestellt, bie der englische Astronom William Bavard frale in einem astronomischen Aufsätze der Heincmannschen Wochen­schrift"The World's Work" bespricht. Wahrend die beiden Sterne sich einander nähern, würden sich aus beiden infolge der Gravitation gewaltige Ausläufer herausrecken, große Mafien würben herausgerissen, bas heiße Innere, das plötzlich mit der Kälte des Welten raumes in Bcrühtimg kommt, gibt gewaltige Gasmassen von sich, und schließlich folgt eine fürchterliche Ex­plosion, durch die Bruchstücke auf Nimmerwiedersehen vom Sterne losgerissen würden, die vielleicht nach Millionen von Jahren in den Bereich eines anderen Sternes gelangen, unb die Trümmer der beiden explodierenden Sterne werden zu einem lockeren^ frei senden Spiralgebilde, das sich vielleicht später zu einer ^onn? mir Planeten verdichtet. Die Theorie rtingt sehr gut: aber der Astronom T. I. I. See hat sie widerlegt, wenigstens soweit es sich um das Zusammenprallen fester Sternförper handelt. Er ist dabei statistisch vorgegangen und hat auch die Wahrscheinlich­keitsrechnung zur Hilfe herangezogen. Spiralnebel finden sich nämlick gerade dort, wo sie nach der Exploponstheone vorhanden ' im dichtesten Sterngewimmel, fast gar nicht,

Eine Straße vom Atlantischen ?unt Gro ßen Ozean lieber ein gewaltiges Unternehmen auf dem Gebiete des Kiinststraßenbaues wird in derBauwelt" berichtet. Infolge der frühen Entivicklung des Eisenbahnnetzes in den Vereinigten Staaten sind die Landstraßen bisher arg vernachlässigt worden, unb sind in einem Zustände, der mehr an deutsch Feldwege er­innert. Nachdem nun aber der Kraftwageuverkehr immer größere Bedeutung gewonnen bat, ist das Bedürfnis, gepflegte Kimch Maßen zu haben, stärker geworden, und so haben die amcritanischn Zementfabrikanten auf ihrer Jahresversammlung in Chicago letzt beschlossen, eine Straße zu bauen, die quer durch bre Vereinigten Staaten in einer Länge von ß-400 Kilometern von Meer ;u ..ieer läuft Die Kosten Kür das Riesenuntemehmen belausen sich aus etwa 10 Millionen Dollar; die Zementfabrikanten Zmrben vier Millionen dazu aitfbiingen, indem sie von .ihrem Jahresumsatz ein 'Prozent für die nächsten 3 Jahre beifteucm, und die übrigen Kosten sollen Staaten, Gemeinden und Bürger durch freiwillige Beiträge beschaffen.

Kurze Nachrichten aus Kunst unb Wissen - schäft. Seinen 80. Geburtstag beging am 3. Juli HotL Thudichnin in Genf, der in philologischen Kreisen als Päda­goge und Sprachforscher i-ühmlichst bekannt ist. @r iltjw ^u» dingen geboren und lebt seit langen wahren ab ~eitcr und Besitzer des Internationalen .Knabeiiiuititiits La Chalelaine in Gem. Der Rektor der deutschen Universität in Prag, Zoo­loge Ritter Lendlmavr von Lendenfeld, ist im Alter von 56 Jahren gestorben.

nr 154 Erster Blatt 163. Zahrgavg Zreitag. 4. Zuli 1915

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zweimal mouail. Land- w KB MM HB V tz tzesredakteur: A. Goetz,

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MMM General-Anzeiger für Gherhessen DFiMs. Annahme von Anzeigen Hofatieitsörud und Verlag der Vröhl'schen Univ.-Vvch- und Sleinöruderct n. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstraße 7. Ltind": E.freß: für den ß «ÄS Geschäftsstelle Büdingen vahnsiofstrahe !6a ________ Anzeigenteil: p. , ec...

schäft eine Note überreicht feststellt: Die letzten Zwischenfälle in Muz von den bulaarischen Truppen veranlaßt, die keineswegs einen Angriff bezweckten, sondern im C /

serbischen Truppen angegriffen worden sind, offenbar im Einverständnis mit den Griecheii, (bic gleichzeitig uner­wartet angegriffen haben. Die bulgarische Regierung hat jedoch, von dem Wunsche geleitet, allen Verwicklungen vorzu­beugen, beim Eintreffen der ersten Nachrichten den Befehl gegeben, alle Operationen auf feiten Bulgariens einzu- te'llen imd hat zu gleicher Zeit die serbische Regierung, aufgefordert, den Befehl zu geben, die Angrisssbewegung der serbischen Truppen anzuhalten. Anstatt daß dieser Befehl erteilt wird, erfährt die Regierung, daß große serbische Truppenmasfen auf JschtiP vor­rücke n. Bei diesem Stande der Dinge lehnt die bulgarische Reoieruna nicht allein j e d e V e r a n t w o r t u n g a b son- bern sie besteht zum letzten Male darauf, daß die serbische Regierung den Befehl gibt, von morgen ab mit der An- grifssbewegung der Truppen aufzuhören. Im gegenteiligen Falle schreibt die bulgarische Regierung der serbischen die ganze Verantwortung für die Folgen zu.

Sofia 3. Juli. (Agence Bulgare.) Die Regie- rische Intervention au. Die entscheioenoe ^tuno. ng hat gestern abend der serbischen Gesandt- hat geschlagen. Jedes Zuruckhalten und rede Verzögerung

junb fteßte einige ®atientö*e d-zu.^in die^di-^Q>,-st^sind aber.^rabe, amjetenften!