Ausgabe 
31.12.1913 Drittes Blatt
 
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Mittwoch. 5b Dezember 19(5

Dritter Blatt

(65. Jahrgang

Giehener Anzeiger

Buchen« täglich nrit luinafrne brf Sonntag«.

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General-Anzeiger für tvberhefjen

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scheint, uitb he Liebe Anden läfit . . .

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inar bet ron dem und und Edie in köblidie.

Tic hier meisten» S'fldi ein-

Tie anbrreit iind meist Zur Zunit der nicht mehr ivollen, al« eben 9?ur einige wehren

Kolonisten Tie Arheilslosen. iinb. und selten.

£keitOrntr FamillenbllNee" werden dem .Inietqft* viermal wöchentlich deiqeleqt. bei . Ireisbltn ftr Hb Krel» Oletzeu" z,oei>iial t.öchemlich. Dir ..taB«»ir,lchattllchei Leu freien^* erlchcliien monatlich zweimal.

fcühurn und der vielen wunicklo# .(usnedenen wurde

Stammpublikum. Sie gehören zur Zunst. mehr Strebeuden. die oom Leben nickt leben zu können

sich nock und kämpfen einen leBlnt flampt

Redaktion, Expedition und Druckerei: Schn'.- strohe 7. Expedition und T-eilog : em» 5L Redaktion: HL TeU- ?ldr- A nzeigerip rehen.

um einen Platz an der Sonne. Da ist ein Pastorensohn aus Norbdentichland Er ist selbst Akademiker, sprickt 3 Sprachen nnb war uilriit in kaufinäiiniicher Stellung tätig Er Nagl, ichlechter Geschäftsgang habe ihn um Posten und Verdienst gc- lrochl Mittel halte er nickt, so ist er hier Zeder Kundige weih, hinter den ivenigcn Porten steckt ein langer Hamp«, cm lange« Leid, ein sinkendes Leben.

Ein früherer Schreiber, guter Leute Äinb, war vielleicht mit Neckt unzufrieden mit dem geringen Verdienst, den er einst aut einem Büro hi der (WrofoftaM sand. Darum würbe er Ge Iegenheitsarbeii.r unb »cPt Kolonist. Er ist seinen Gefchwi stern giam, die in guter Lage sind, und hadert mit seinem beschick:Wenn man einmal auf der Landstraste ist, kommt man nickt mehr in die Höhe." . . .

Er wirb sich später abnnden wie die anbern, die ein Wander leben führen und von einer >dolonie zur andern ponbeln Viele lon ihnen find winterliche Stammgäste nut Neu Ulrichstein: manche bleiben inbrrlang da, bis sie die Wanderlust ou einen andern Platz treib. Dann arbeiten sic während der guten Jahreszeit brausten unb schlagen fick durch, und Winter) schlüpfen sie unter Der eine dort, der nut ichnewsrolem Gefickt dantzl, ist nur ein Vertreter ron vielen Wenn er einiges Geld herausbekommen kann, rieht er weiter, um zu ketteln und zu trinken, unb wenn es nicht anders gebt zu arbeiten unb zu trinken Za st alle ton i er Zunft huldigen brausten dem Alkohol In ber Kolonie freilich find i,e li> auf ganz verschwindende (Ausnahmen fleihig und ordentlich. Alkoh l gibt« da nicht So ist die Masfe ber

Rotationsdruck unb Verlag der Br üblichen Umoetftiäi» - Buch- unb Sieindrnckerei. 9t. Lange, Giesten.

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H(tm, schivnm > Echwksln uti

Nock wäre eine dritte Cperctlc zu erwähnen, die auf den Namen eines Toren spekulierte, abrr in der Hauptsache bock nur eine musikalische Leickenschänbung ist, die Alt-Diener Cprrctlc ,.D i e tolle T her eie" von Julius von Ludassv, Musik nach 3ohann straub Vater von Kapellmeister Römisch Der Tert ist ganz nett unb harmlos, trifit recht hübsch den Ton des alten Volksstückes unb erweckt auch, ba die groste Volks ickaufpiei-rin Therrir Krone« im Mittelpunkt ber Handlung steht, rin gewisses Interesse Tie "lidif aber ist eine Frivolität Dte Melodien non Vater straubinb mm entstellt, mit 'alfcher Sen- 'Mentalität modern au'aevntzt, bast sie niemanb wiebererkennen sonn Tain ist £vrr Römisch ben schönsten Seiten de« Dalzerkönigs rot- adi-cktlich au« be n Dege gegangen unb bat ein Zerrbild des iirwüch'iien Alt Diener Meister« beraestellt. da« bas grohe Publi­kum täu' ^en. den Musiker abstohen muh Das hätte man ou« dem reichen Melodien'ckatz von Vater Strauh zutage 'örbern können, wenn ein Renner die surfte in die Hand genommen hätte.

Dr Johannes Strauh.

hat and) dicGröhedcrElektronen bestimmt werden können, unb diese Messung bat übercinftimmeiib mit anderen Methoden zu dem Ergebnis grffiliri, bast die Moise eines ölrftron« etwa ein Zivölstauienbstel fo graf, irtc die Masse des Dafserstoffatoins ist. Die Neinste roäibare Masfe. die ba- Dafierstofiatom feststellt, ist aber fo gering, dast GOO Trillionen Dafserstoffaiome erst ein Milli­gramm auemacken! Aeb'ilick wie dieseM agnetifteruna des Lickt«" zu erstaunlichen Ergebnissen geführt bat, ist e« mit ber magnetischen Beeinflussung von an brr en Strahlen gegangen, unb die EHenne hat daraus den Vorteil gezogen, dost sie mit Hilfe magnetischer Spektren" gewisse Analvlen aiteführen kann. Bei diesen Vorführungen ist man von b-n s. i ulfirahlrn auSgeaangen, die mit iWcidwinbiafritt» von etnxx 1000 Kilometern in der Sekunde ben luirverbünntrn ^aum durck messen, wo sie mittels defrriidxr Entladuna an konalartig durchbohrten Entladung'polen erzeugt werden. Sie bestehen aus positiv geladenen (MaSteildrn, bie fick auf den neatn* n Pol tu dewemn Infolge ber Ladung her Teilchen werden bie Strahlen burch den Magneten aus ihrer Bahn abirirnft, unb aus ber tröste der Ablenkung lassen fidi Schlüsse au> di, Maffe ber bewegten (yaSteilchen ziehen, unb wo verschiedene Oiasteilcken in den Strahlen vorhanden finb, werden diese durch den Magneten in Bündel verschieden stark abgelegter Strahlen zer­legt. kurz, man erhält ein Magnetenspektrum, das aus Sanal- ftraMen verschiedener Stoftarten besteht, genau wie bas weihe Lick durck das Prisma in feine Warben zerlegt wird Die sogenannten radioaktiven Stoffe geben ähnliche Strahlen von fick, ohne hast die Strahlung auf elektrischem Wez. unterhalten zu werden braucht Bet jeben d'ei'er Elemente treten Mummte Gruppen von Elek- tronengeirdwinbigkriten auf: bie Elektronen spielen nämlich Le* diesen Strahlen bie gleiche Rolle, wie die Gasteilcken bei brr Äanalftrahlen. Läßt man nun die Strahlung eines solchen radio aktiven Elementes durck eiten engen Spalt gehen, und hinter dem Spalt einen Magneten darauf einwirken, so ergibt sich wieder eine Zerieanng: ia. ba die Elektronen sehr krastia auf bie photo­graphische Platte wirken, läfit sich dieses Spektrum photographisch fest Halt en.

Die ersten photographischen Aufnahmen dieser Art haben 5? fcabn, L Meitner imb 0. v Baey r gemacht. Der Linienreick tum di. 'ermagnetischen Spektren" stehl, wie neuerbing* Rutherford und Robinson durch eine vcrfeiuertc Methode nach gewiesen haben, hinter der überrasche -u TVülfe von Linien der Licktipektren butdtau? nickt zurück, und ü'»crbir3 Jiat ich ergeben, bah die Linienverterlung in ber. magn-m'dien Spektren viel fach nack überraschend genauen, riniock n i'-ruyn i regelt ist. bic Scklüfse aut ben inneren Bau bce Atoms unb die Wirkungsweise feiner Unterbestandteile zulasten.

jiuterbliebenai. rchmidt.

J0.Dtjbr.191*

^l.JmmarW aoellc ört neun an. lOlull'

venigen Stunden ist ein Iah» verflossen." schreibt Ltein, . ß die nöHtm Ereignifsc ber Welt lelchschte in sick 'asttr. Bl iridi e|i blutigen Schlachten Deutschland vom franzoi, ck<n

.ciieite; möge das folgende uns b*u Untergang des -itiran

in ngsvoll. aber ernst ist auch die Stimmung in Reih unb und unter den Offizieren Zu fernen Erinnerungen er- |h Hail von Raumer, wie die Mampfgenoifen unb Ireunbe rt aii Silvesteiabenb jufammenfinben und etn Glas Rhein- ieettn:Unsere Okfinatbe wandten sich bald aur Vergangen- i: j den nualujlhm sieben Jahren, bie wir seit ber ctblodit h( na unter Napoleon in grimmiger Trauer »ugebratht hatten, st *. den grosten Ereignissen bes lebten Jahres. »eber erzählte, v erlebt batte Dann aber richteten wir froh bie Augen 11 - Zukunft "

i Hie gleiche Stimmung, bie Hier die Äämnvr erfüllt, erfüllt auch | : vcimat die Patrioten unb ber Sllvestergrust, den der Itriirr ton Stein an seine Irau richtet, gilt den ganzen gc- b r .m ÄhUlbnui» ber Si|zesterempfindung.m von 1813 roiebei

2hii 5tn^t un^ Cniiö.

Giesten, 31. Tczember 1913.

Weivniickkssrikr bei Arbeikerkolonie Nru Ulrichstein

Weihnachten am bei Arbeilerkolonie ist eine m?ier mit eigenem Wc präge. Die X erzen der l iben Ehrt st bäume, bie am Ende des (Hange-? im fcmuptl'aal zu beiden Setten des Manul lull«*# stehtn. werfen ihren milbcn Schein auf eine buntge wünelte ^eirllickaii von Mannern, dic an langen Tischen reckt» unb links des ri-angeS fitzen soviel (Gestalten, fo viel Schick fale; alle verschieden, ater in einem gl ad, Sie rannten im Veben nicht oben bleiben unb sanken . . Rur wenige macken ein. Ausnahme, drei, vier ganz Junge von 17 bis 19 Jahren und einige andere Derzeitige Arbeitslosigkeit liest lie zum ersten Male auf bei Molonie Zuflucht suchen Wenns tüchtige Serie find, wollen fir nie mehr aut einer Kolonie Weihnacht feiern.

fsch an

Dann wurden bie iti a l» f n verteil» wuibvii, Unlerboien, Eal» . Taickentüchel unb Strümpfe Zigarren für die jVrtttage follten am erftrn ,vriertagc folgen Zeder bekam etwaZ »itbfl fühlte etwas von brr aroiiai, fchenkrnken Liebe Ta# war Weil»^ nacht bei den örinwUofen

Vielleicht, »a sicher, wird manche» von ben nüplicbrn sack.n nach dem Abgang von der Molonie verkauf! und in eriier x|n ickeniine oder auck in einer einsamen Toriidrnfe ist Schnaps angelegt Aber sie hatten doch Wahnach! Auch sie rechnen in ihrem armen kann man nicht lagen, beim iie tiiMen tu Armut ihre-.- Leteno nickt inerhvütbigeii Wandet leben mit ter Wiederkehr des Weihnackt#i»st»*s, das aud» ihnen fdwu

glück, an Unglück und Sone Hangen int Saale mit Erinnert wurde an eint Liebe, bie alle Menschen erreicht, und eine S>ei

und nun wlgie di Aniprack, SckUcki- riniadi. auf her Ev- fabiung heraus, wie es für tie IWiernben iNifur. wurde gf- Tone der Erinnerung an (tlttmbau# und >?amai

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SilMfferftimmungen 1815.

fi,,f Stimmung erstarkten stillen Berlraueus, eine . groändigle ^rrup<, btr über den Silvester,ebanken lag, iml ttrohcn Manner ber ciiernrn Zeit bie »urücktiegen.<n reCTL Un0 rTh" Ereignisse uherhticklen, am dann tu ft Betrachtung da» Auge am die .luhimt ia nckien M*r?n. y 1 errungen, aber vergeblich wirb man m ben Silvester zeug- i der eisernen Zeit nadi Wonen srohlichen liebermutf# suchen, [tne# wirb ber Rückblick aui da» scheibende 3abr ru rm.-m Ansruden am errungenen Erfolgen, überall zwi­ck Worten unb Zecken steigt ,ene4 ernste B.wuvr'nn empor, bamals bie ganze Ration beseelte

»Manches ward getan, aber mehr, oidmebi, bleibt uns zzz juxf) übrig 3n Aaub, wo Blücker» Mannen in ung< Bier (cDonnung ber Stunde harren, da am Neuiabrstaie bfinübernang beginnen kann, erfttalkn keine fröhlickien Lieder kein trendiger .türm begrübt um Mitternacht des aa-.rii u«s erste stund, feine rfreubenfeuer iHinfen. »a in keiner

Sbeinieite zu gelegenen Stube ber Stadt bari audi nur Licht brennen, totf vorzeitig dem 3-emhe verraten Idiime, la« t?eer der ^rnbmefämptei f,ch rüstet, den Zahresweckiel Bnem BorstoH emiulnlrn Stilles Silvester! 3n dem grohrn er im zweiten Stockwerk bc# Sri picken S?auiee zu Maub rngl der alle Blücher in hnneirbrr B.trachtui».i brr ersten iijcn des Siloesterabens-' JVrau MUp. bie sorgiame -errrn > auke. fdnlbert uns bicic länulofe JVrier3n einem L>e* i n Lehnstuhl, ben ich ihm hatte hinsepe» lassen, idnnaudne tAücher, feine Pfeife unb lieh sich den feinen sauber bester »m Momctcniabr 1811, den er mit luftigen Worten hoch e, fchmecken, beipradi sich mit feinen Lffrzieren, brioiux r» «4enrial von >?mirrbein unb bem Mosor vvn Slucks, ber ihm u btr Sunde niitteilte, melde seine Spione, bie bi«? gen Zim i ben bunfrüden unb bas itruufdr i^ebirge ausgekunblchafiet !». berichtet, unb sagte bann, al# bie« beendet unb zu feiner i wenden ausgefallen war:Ick Habe riungcr. unb Ihnen, c üxtren^ wirb es nickt beffer gehen Wir muffen un# aud) I dieser Seite H,n rüsten!" Unmittelbar nach bem Mahle verlässt Blücher mit den betbni OktTfUfii ba,. vauf, um

Kirche zu eilen Schwarz, dunkel war diese Silvesternacht, It» QJeivölf verhüllte bie Sterne: enggebräiigi am ben Strane», i -wartungsooUen Solboten erfüllt, unb nur mit Mühe bahru Flüche, ieinen Weg Schon finb in der Kirche, langer Er itfl voll, die vom Pfarrer berbrigeruiennt crbiiier veriam . eine kurze erhebende Anfpracke und Mahnung bt* t^eifl- i- und bann ergreift Blücher ba» Wort, nm ben Sckstfiern i ü!lan bet Rheinübergange# vorzulegen Cb sie treu, fest, l'C unb ebrlidi mitbelfen ivolllen, fragte er bie Männer Wi einem Munde Nang ba# 3a ber wettererprolsen Schiffer i4 unb fieubig leisteten iie ben Eib, ben Blücher ihnen ab

: Al« bet groiir Marschall dann wieder in fein Quartier gebt ich durck' bic Soldatenmengen in den (Waffen dindurd» igt, wird er un Dunkel erkannt und alle# fudit Raum zu edadt noch ein Endchen Wetnilb. Minbcr, bann gebt» los __i f ihre Euch über den Rhen, und in Paris fvollen wir uns Slwien lon unserer Arbeit!" Und statt de# L»urraH«, ba#

1 Sstvesternackit so streng verboten war, antwortete ihm älfii teile lauschendes Raunen, das v-n Mann zu Mann weiter !. ri« r# int Dunkel dieser stillen Rach» erstarb Drei Stuw i r. :ch Mitternacht stirsten bann bic ersten Mähne oom Ufer ab

flontat

beuubren unb tie Borfehuiig fo tbr Werk gründ-n " Und her (itibcriog Johann io« Cfitermdi notiert am letzten Tage dec» 3flbtr * in sein Taget uckRun lebe rch m:t meinem Batei lante fiei, darr Innen Uetennut dulden Teutidiianb. bo> Herr lick e Vanb. die-.- erste V,lk burth ivn und (Memut unb Wifs.nr fchast, t ui di straf» unb Willen erhebt ick unb glanzt da, tvj ihm fein klap getubrt Und wenn bald Rut» und Wlürf wieder aelehii fein wird. ..dann tage ick gern *m.t S'meon Rune btmilt? ictriim iuum, kenn ,ck iah den lag per 3rnbnt für Deutsch land ,ck fand manrn »eben iMlauben bewährt" Das ,st die gleiche ernste unb freudige Snmmnnber auch Vubcn Ausdruck leiht, al# ei in seiner Zertjckinit Remefi« fernen Rückblick au' da# ickwin'-cnde 3«br 1813 mn d.*n Wonen beglruet:linier allem 0 rohen und Schönen, welche« die («kfdndsc von Antsginn bi» am unicie Tage zu berichten bat, wird, nadi meiner lieber« zengung. nickt# »eiunt< n, ba# in icincm Uuorunge fcköner unb in feiner Erickonnua gröfecr gewefen wäre al» das. was vor un­fern Augen aridxlxn ist. Ri ist die allwaltsnbc <Gottheit io unoer kcnnbai ,m Leben der Menfcken erschienen: nie dal ber Menschen geiü fein innerstes Wei en so Nar gezeigt: nie finb bie ewigen (steketz, »«clckc da# Leden halten uni iruen »ollen, fo schnell b- stimmt und irii» hercorgflrrtni Wem e» vergönnt ist. einst die O'efchickue tiefer Zeit würdig zu tefdirritrn, ber kann feiner UnflrtMidjfett mit den rielben grwist sein, bereit laten er feiert: allen kommenden Ofcfchlechte,n wird er Zvrrubc gewahren und 7rost, (rnnunterung unb Lehre Alle wird er zu ben schönsten (»eiühlen der Menichheit erbeben und für die Zeit begeistern, in welchei wir »u leben da# (stluck Haben."

nackt gehalten Andäckuge Stille bciridHr im Saal sitzen, reden ohnehin nickt . iel ohne Ror L>>' unb über nerzig und itber die lärnirnbf Ingens lunau# _ leiicnt<n Stangen am hem X'annonuini mtboll es ..SolleRächt, b.ihgt Rächt. Dann wurde von d.m ivan.^ (*kiftlidKii - tie keiüodxn beider stoniessionen wechseln im Dienst an Jenes- tagen munnmiber ab, unb das ist ickör» do» Evangeliuni der Weilmackt verlesen Dann crklaim nocki e,u We,hnadN-«l»ed

'> "chwerem 1®**

Serien, eiud) lür bie. b,e keine Heimat haben, unb WeiHnacktsfest. ba# den Seelen etne >?e,mal schasst, an ben erinneri. mit bem un# alte geickenkt »ft-. ooii in bei Vöde' Da# zgemeiniame Lieb: C bil o du friigc, gnadciibriiigenhe Wcihnackisieit fcblöH

Heues von der Spcfiralanalnfe.

lieber rin halbes Jahrhundert ist vergangen, i'ritbrm stirckhoif unb Buni'^u bir W inb-*r ber Svektralanalvfe entdeckt haben Aber wa-d fte imb ihre Nabwlger mit Zdilfr des Spektroskops erforschen konnteTi wird durch "*e n^ icsten Wunder ber Spektralanalpfc weit übertroffen, über die E (Molbftnn ,rn 3anuarhefte bet ..Deutschen

Vt. S.'ittiart und Leipzig: r

aalt als erstaunliche Leistung, hast man mit £*iHe bes Svektro skovs die ferneti. riricnhoTten Himmelskörper erfor»d>en tonnte, Piel rntannlidkr aber ist es, bast man mit bem gleichen Werkzeug in bie Welt ber Atome einen Einblick gewinnt

Die vhankalifch-chemiichc Theorie betrachtet bas Atom ais einen Zentralkötvr. den Deine störperck»en, bie Elektronen, mit fast un- rnMicber (ckefchwinbigkeit umkreisen. Die Elektronen bestehen au« blrstrr neflatihtr Elektrizität, während der Zeittrolkötpet positive Elektrizität enthält, und durch die raienf schnellen Umläufe soll das Leuchten der MöriKr entstehen Das ficht aus, wie eine phen- tas-ricke >?hpetbefc. allein die Eriabtung bat b,e fööpothriri unb ihre sonderbaren Folgerungen bestätigt Lorentz ,n Lenden hat matbe» wat,fck d«-wie'-n. bau sich nach der TTvorie die Spektral!inien eines «**a'>» bn Annäherung eines starken Magneten verdoppeln unb verdreifachen müssen, unb diese Erscheinung bttf ber Amster­damer trcridHt Zeemann tatfäcklich nockaewiesen Auch die von her Th'one verlangte Erscheinung, hast diele geipaltenen Linien ihre Helligkeit in ganz gesepmahi'er Verse ändern unb zuweilen vanz unsichtbar werben wenn man ne durch bestimmte, für gewöhn' licke« Lickt Rar durckncktiae Prismen, betrachtet. Hat Zeemann nackgewiefen. Mit Hilfe dieses sogenannten Zeemann-Phänomcns

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1 Dezember 191* Januar 1911 W rhaufe ausfl-

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d» tti'btt ist ohne Sentimalitätcbr flott und luftig entwickelt Im fli h 8h eine lebend,ae Ervo»,t,on. im zweiten Heuriacnstimmunq nrist -mem parodlüiickcn Einschlag, im dritten ausaeiprocken IMhrfiimmimn voll Witz und Humor. Es ist fckon lange in einer X "h 2e nicht fo d rillck unb rtnb.iuernb gelackt worden, n* " \n b.iir-i brieten Akt Da;u bic undekümmertc. ab r frische, idmriniat MkrüEvsl.rs. die eine ganze Anzahl von schlagkräftigen R"mmm erril Die Darstellung war voll Lebendigkeit und Lustigkeit, allen twr Saut# T rcumaitn unb Leopold StraHmayer, bic boÜ', n^ück »pieber einmal ihnen zusagende Rollen gefunden Haden

L1 a n b n> i r l f 4 a f t»t a in in e r f ü r ba s v> roh­ster zo g t n in Hessen. Landivirtsdwftlichc B orträüe finden am Samstag und Sonntag statt Am Samstag, den 3. Januar, abends * Uhr in Echzell im (*aflbanfc von Schultheis; Vortrag über:Fruchtfolge unb Arbeitsaui« wand" Cctonainifrat Spieh Iriedbcrg Am Sonntag, den 4. Januar, nachmittag,? 3* , Ustr, tu e i l o l) a u f c n im z^afthause von Becker Vortrag stbe»Wichtige Dun- gungosragen" Celonomierat We »Hel Lich. ßum Bor« tragskursus für praktische Landwirteii^Danuftabt wird darauf ausmerkfaiu gemacht, hast in bem Stuudcuplau für deu fraglicheu Murfu» iusoscru eine Aeuderung eingetreteii ist, als Prof. Dr M r ä n» c r Hohenheim seinen Vortrag über bic Ziele in der Rindviehzucht" schon Dienstag, bmi <> Ja­nuar, von 11.10 bis 1 Uhr hält, während Prof. Dr Postlc in Irauffurt das ThemaDie neuere Entwicklung voi» t^rost- und Kleinbetrieb in ber Lanbwirlfchast" am Donnerstag, d"n H. Januar, von 11.30 bis 1 Uhr behandelt.

Das Großherzig! ich Hcsfifchc Regie­rungsblatt, Beilage Rr. ?3, l,a1 solgenben Iulzalt 1 Vermessungen unb Yorarbriri'n für eme elektrische Straßenbahn von Darinftabt über Arbeilgen, Egelsbach, Langen, Sprenblinqen, Isenburg nach Offenbach betreffeub 2 Ordensverleihungen, Adclsverleihnng unb Eharakter- ertc,langen 3. Aufgabe ber Zulassmtg zur Rechtsanwalt­schaft (Berichtigung 4. Sterbesälle.

Oberhessischer Sckäfervereiii Eine Berfamm- lung des Cbrrtcffifcbrn Sckäferverrins finde» am Sonmag, den I Januar, nackminagS 3 Uhr, in ber Wirifdwft zur Linde in L i ch stak» Sekret ir Schwarz von ber Landwirtf«Haftskammer wirb in der Berfammlung fprcdKu

* Der Januar in Sprichwort ern Dieser Monat hieh früher in Dcutfchlanb fast allgemein ber^rostmonb" ober auch bergroste Hornung". Wie über andere Monate unb Jahres zetten, bett bic bäuerliche Bevölkerung ql1^ über ben Januar bie mannigfachsten Sinnsprüdie oufgefiellt Je nudidcm, ob biefer Monat in den einzelnen Ländern unb «...Ldstricken mehr oben »oeniger Frost, Scknee, EiS unb Regen bringt, find auch diele

nut Sckae der UncriahicHcn. bn llnglütflidKti, ber Ber- WeiH-

Heue Wiener (Dperc ten.

' fcuo Wien wird un) ae'ckricbin: Rack dem Vorbild der Ber- |h* Vaudevillc-Operertc Gilberts ftbrint »ctzt auch in Wien eine Khrglofer gearbcitctei, iormlofcr Cpfretten zu entstehen, nur mit We I ntrndneb. da»; dort eine lolk ausgelaffcne Lustigkeit, hur an mt'.r vielfack lomfmgcr Lustspielton als zsrundfttmmung an- WT-Ji wird Die bilden ersten Versuche mit die,er neuen 2vieler: SÜt-1 verschieden Das erste Produkt, im Johann Strauh.Theater m tibi! der Ovcretten-Sckwgnk ..D e r R a ck I f ck n e 11, u g" eur Sactor Leon und Leo Stein mit Mu Hk von Leo Iall emL-'k unb blieb auf brr Streck liegen Die vanblung akeickt en Rilitärhumor "kc ans dem ältesten 3abr lang ber «Harten le B«' »venn auch Phonograph Tango unb eine Revue weiblicher Mt rig-,Freiwilliger inr Hilfe herangezoqen w-rben Auck rn!l rbv »mnl ganz veria.il Der unmittelbar icklagkrä'tige mvfikalifcke fce - war seine Sache nie feine Hauptstärke, bie feine mu'ikali'cke W- muhlc er hier noiifbrunaen beifeite lasten unb fg war das «» j: ein halbn-e i« tönendes R'ck: Der glatte Durck'all deefes '-s nd langweiligenSchwankes" hätte idihcnbd, wett.r mckus Uj ttmen wenn man nicht Alcranber Girardi baiu mir Bte) Mite d,e S.i"inien aus bem ^e-r-r ii h,lcn Ad^r was flBt r mit einer Rolle an'onqen. bie ihm mdx nur keine komucken RPs 1,ketten bietet sondern sogar iede» Ansflacketn eigenen

rbliebenen: lensteHer L f. ither 856 2 Uhr

Mgl* < r im Keime erstickt' .

- .ich darauf brachte das Burgtheater 'e,ne bi rige

lllffl ü!» S t e'i n nnd B.a 3 enback Musik von Edmund (- -'s l e r WM » nem onn Akr - > . h üe- rn' n. ebrhftvn und an * nend ' ifk I oi

, i < r .sc\ «t '. t mnh ihnenwitksam gestaltet i. n

* vrll. aber geschickt c i'icbaut unb bühnenwirksam gestaltet Ein ! der wege i verschiedener Iugenbstreicke von seinem Vater : merifa geschickt"rden ist. kehrt nach moniig Jahren in c uimat zurück, na^' ber er 'ich immer gesehnt bat. unb sucht i '.n unbactiebte. um das Glück verganqener Tage wieder auf- n v.i lasten. Dast diese Iugcnbaeliedtt nun die G-stalt brr r cken Alten" angenommen ha:, ist bie Pointe der Sacke unb Hrnl« feine Aomva'Nonin, eine energiiehr. aber in idn ver- Ir- Amerikaner, die 10m nack Europa nacku'ahrcn ist Dik'e