Ausgabe 
4.11.1913 Erstes Blatt
 
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Der Ritualmordprozeh.

Eine Ku ndgcbung in Breslau.

DieVossiscke Zeitung" meldet aus Breslau: deute wurden her zwei Protestversammlungen gegen den Kiewer Rituglmord- Vrozes; abgehalten. U. a. sprach Neichstagsabaeordneter Gotbein. Zur Verlesung gelangle eine Erklärung des Dekans der evange- lischen theologischen Fakultät Breslau, worin der Nitualmord als unhaltbar und unbegründet bezeichnet wird. Dieselbe Erklärung

ber Professor der katholischen Fakultät Nickel ab.

Uufmcnui Guslav ine neue (Stellung genügt halte. sch gewesen zu sek sucht hatte, sich die

dlkasse nicht für hen§tmm238lM. Aas- und Wassergetd

Gerichtssa^L.

Berlin, 3.Nov. Der vor der vierten Strafkammer des Landgerichts I mehrere Tage hindurch verhandelte große Drozeß wegen Heiratsschwindel gegen den Ingenieur Walter T hv m a s und Genossen endete gestern mit der Ver­urteilung des Thomas zu vier Jahren Gefängnis. Der mitangeklagte Kommissär Paul Müde wurde zu neun Monate n Gefängnis verurteilt. Die übrigen Ange­klagten, die unter der Beschuldigung der Beihilfe standen, sind freigesprochen worden.

iki3Saarlouiser Journal" meldet, zwei Hochofenarbeiter der hie- jiqcn Hütte, die einen den Arbeitern verbotenen Raum betraten, getötet. Drei weitere Arbeiter, die hinzukamen, wurden betäubt, bunten aber wieder ins Leben zurückgerusen werden.

leffm.

tittag mürbe in bett tbafabof in Frank- unger bemu&tlofer j f afgefunben, btt s ic man sMeUen

rermifebte«.

* Brände Aus Pforzheim, 3. Nov., wird gc Nieldet: Den Abendblättern zufolge brach gestern in dem Stadtteil Brötzingen Feuer aus, das insgesamt vier Häuser, drei Scheunen und ein Kohlenlager zerstörte. Ter verursachte Schaden wird auf 50 00Ö Mark geschätzt. A ch f Familie n find obdachlos. Der verheiratete Mo- [ dellschreiner Staib wurde, als er sich nochmals dem bren­nenden Hause seines Vaters näherte, von einem herabfal- k lenden Balken getroffen und so verletzt, das; er im Kran­kenhaus aus den Tod darniederliegt. In der Wattefabrik K u f n e und Sohn in M ü n ch e n z c r st ö r t e ein Groß- feuer mehrere Lag<?rgebäude, Vorräte, das Kesselhaus und die Stallungen. Der versicherte Schaden wird auf 100 000 9)?. geschätzt. Aus S a l z g i 11 e r l.Kr. Goslar), 3. Nov., wird i gemeldet: Die herzoglich Cumberländische S a l i n e in Salz­gitter ist gestern nacht durch ein Großfeuer zerstört f,worden. Mit Ausnahme des Verwaltungsgebäudes und des ncuerbauten Kurhauses sind sämtliche Gebäude Nie­dergebra n n t. Viele tausend Zentner Salz und *bie ganzen Maschineneinrichtungen sind dem Feuer zum Dpser gefallen, das einen Schaden von mehreren hundert- Ensend^Mark anrichtete. Den Brand des 40 bis 50 Meter Mhen Salinenturmes konnte man mehrere Kilometer weit Wehen. Das Feuer soll durch die Explosion einer Lampe ent- k standen sein.

* I m Kampf ums tägliche Brot. Aus Elberfeld, 3. Nov., meldet ein Privattelegramin: In der Nacht vom Samstag auf Sonntag verübte der Agent Leisel mit seiner Familie, be- Ih'lynb aus der Fran .ürfa einem Uuaben iron 12 nab einem I Mädchen von 10 Jahren, Selbstnwrd durch Strpchninvergiftung. u Ans Neu-Kölln, 3. Nov., wird gemeldet: Astern versucht: der 3tzjahrige Schreiber Hochstedt sich, seine <yrau und sein ; sechsjähriges Kind mittels Gas zu vergiften. Die drei Per soiceu wurden besinnungslos aufgefunden, doch hofft man sie am

Cttftfdiiffabrf.

Kärnten, 3. Nov. Am Sonntag überquerte der in Inns- > c u ct autgeflienenc Freiballon .Zeppelin* in sechsstündiger ;<chrt die Zentralalpen und landete hier glatt. Tie Insassen rourben bei ihrer Landung von Gendarmen feflqeuommen, weil ne angeblich ui verbotenen Zonen photogravhierl hatten. Erst nach inrhrstlindlgen Verhandlungen gelang es den Bemühungen des Be- zirkshauptmaiins, ihre Freilassung zu erwirken.

* Aufruh r. Aus Hue l va, 3. Nov., meldet ein Privat- ktklegramm: In dem Dorfe Bellullos fand ein Aufruhr gegen die s-Gemeindeverwaltung statt. In der Bürgermeisterei wurde das ge- sa ui t e Mobiliar z e r t r ü m m e r t und die Dokumente ver- i bräunt, nur die Köuigsbilder blieben unversehrt. Die Aufrührer tzvechselteii mit den G ndarmen Schüsse, wobei zwei Personen ver- Mmudet wurden. Verstärkungen sind abgesandt worden.

* Ungetreuer Rechtsanwalt. Aus Karlsruhe, 3 Nov meldet ein Privattelegramm: Der Rechtsanwalt Tr Laren z ist seit einigen Tagen von hier ab gereist. Er soll £einc nröücre Summe ihm anvcrtrauter Gelder veruntreut bciüen Wie man hört, handelt es sich um 80 000 Mark, die au3 einem Vermächtnis von 115 000 Mark des frül>eren Akadcmie- Brofcflorö Schur t h für die Schwarzwaldgemeinde N e u st a d t Mrschnmnden sein sollen. ______

wbvfyte erwähnter Nittialmord sei wirklich nachzuweisen. Die wahre mvsagche Moral falle mit der christlichen Moral zusammen. Es Wien zwar individuelle Verbrechen möglich, dock) feine rituellen. Das Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Petersburg Ko- lowtzvw schloß sich dem Gutachten Troitzkys vollkommen an.

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i Sonntag morgen Eine angrenzende doch gelang es der hr, bas Feuer auf

Leben zu erhalten.

* I m Hochofen u m g c f o m m e n. Aus Dillingen an

M]On gemeldeten A der Saar wird gemeldet: Durch Hochofengase wurden heute, wie 1 .^b^hMdleri' ct^vtru-ifrv '"i-iin-nnf" mpfhet itrei ftnißniennrhcifer her hics

wirba6 'Blatt mit er, mit bem er schon »rietn 6tmt 1>; befinblicfte 6o6u » , !»b°«-t-.MrM jnt in W* ®. igs @eitti buti- te.Ser»tih& m geflMtet mb.W iSÄ äs&s

|i .Kiew, 3.Nov. Professor Troitzkn von der Geistlichen Aka . von Petersburg bezeichnete das Giltachteu des Pranaitis II r unrichtig. Er versickerte, weder der Talmud noch

H ®;c Kabbala noch irgend ein anderes Buch der Israeliten gestatteten

cne Annahme der Existenz von Nitualmorden. Die Zahl dreizehn i JT., tn der Mhstik des Talmud keine Rolle. Hein in der Ge-

* Brennende Oelquellen. Aus Bukarest, 3. Nov., wird gemeldet: Gestern geriet in der Gegend von Moroni ein Petroleumbohrloch durch eine Explosion in Brand. Das Feuer griff auf 15 benachbarte Bohrlöcher über. Das ganze Tal, in dem die Quellen liegen, bildet ein Flammenmeer. Die Löscharbeit ist außerordentlich schwierig.

* Der Kampf ums Stimmrecht. Aus Lon­don, 3. Nov., wird gemeldet: Letzte Nacht wurde versucht, den Bahnhof Streatham Hill in Brand zu setzen. Der Feuerwehr gelang es den Brand zu löschen. Mit Benzin getränkte Watte und Flugschriften über das Frauenstimm­recht wurden gefunden.

* Verhungerter Millionär. Aus Odessa wird gemeldet: Der Millionär Kodrian ist in seinem Hause sterbend aufgefunden worden, verschied jedoch alsbald. Die Untersuchung stellte fest, daß er verhungert ist. Es ist noch unermittelt, ob er geistesgestört war.

* Der korrekte Engländer. Jules Janin, der berühmte französische Kritiker, war ein wunderlicher Kauz: immer trug er die Maske unerschütterlicher Würde, nie sah man ihn lachen und stets erschien er nur schwarz ge­kleidet, in einem feierlichen Gehrock. Dieser Gehrock Janins wurde t>er Held zahlloser Legenden und Anekdoten: die lustigste von ihnen aber ist das Abenteuer, das Janin mit

N Gehrock in Paris erlebt haben soll. Der Mritifcr saß im East Berrey und las gemächlich eine Zeitung: ihm gegenüber am Nachbartische saß ein korrekter englischer Gentleman und trank mit uniroeDotter Gelassenheit seinen Grog. Plötzlich erhebt der Engländer seine Stimme und ruft den Kellner.E, Kellner, können Sie mich sagen, nie heißt sich der .Herr, der dort liest die Zeitung gelehnt an die Ofen?"Ich weiß es nicht, ich kenne den Herrn nicht." O". Und der Engländer steht auf und geht zum Büfett.O, Fräulein, können Sie mich sagen, nie heißt sich der Herr, der dort liest die Zeitung gelehnt an die Ofen?"Es tut mir leid, ich weiß es nicht, der Herr ist kein Stammgast." £, uollen Sie mich rufen bitte das Besitzer von «der Cafe." Ter Besitzer erscheint. ,,O, verzeihen Sie mich, können Sie mich sagen, nie heißt sich der Sperr, der dort, liest die' Zeitung gelehnt an die Ofen?"Nein, mein Herr, ich sehe ihn zum erstenmal." Ta gibt sich der Engländer ent­schlossen einen Ruck, geht geradenwegs auf den Unbekannten zu:O, verzeihen Sie mich, daß ich uemc diesen Heg, mich Ihnen zu stellen vor: mein Name heißt Smith." Janin blickt auf, ein wenig erstaunt, dann nennt er auch seinen Namen.O, M. Jules Janin, Sie verzeihen: aber ich bin gekommen. Sie aufmerksam zu machen, daß Ihre Gehrock brennt." Inzwischen war der eine Rockschoß des Gehrockes fast in Asche verwandelt.

kos. Erstaunliche Fruchtbarkeit zeigt die bekannte Wafferrübe Ctirafficai, eine Cruciferenart, wie folgender Versuch beweist: Auf einen kleinen Ackerfleck wurden 500 Gramm Samen ausgesät, die durch die Wsttcmng begünstigt, sehr gut aufgingen. DaS Ergebnis der Ernte waren 35 0*00 Kilogramm jener großen holzigen Wasserrüben, die leider mir als Vichfntter Verwendung finden. Und doch war diese Nicsenmcnge noch keine Höchstemte, sondern sie hätte sich theoretisch auf das zwanzigfache erhöhen lassen. Nach genauer Berechnung enthielten nämlich jene 500 Gramm Saatgut über Vi Millionen einzelne Samen, bereit Ertrag im günstigsten Falle die gewaltige Höhe von 700 000 Kilogramm erreichen könnte.

Kf. Eine Uhr, diedurch das Wetter aufgezogen wird. Das Problem derewigen Bewegung ohne Kraftzufuhr von außen" hat ein amerikanischer Erfinder, Bangerter mit Namen, gelöst, indem er eine Uhr gebaut hat, die durch das Wetter aufge­zogen wird. Natürlich handelt es sich nicht um ein Perpetuum mobile, sondern nur um eine zweckmäßige Ausnützung günstiger Umstände. Die Temperattir schwankt dauernd innerhalb bestimmter Grenzen, und diese Temperaturschwankungen sind groß genug, daß man die Ausdehnung und Zusammenziehung von Metallen unter ihrem Einflüsse zur Gewinnung von Arbeitskraft verwenden kann. Bei seinerUhr, die durch das Wetter aufgezogen wird" verwandte Bangerter zuerst Zinkoraht. Zink verändert sich unter dem Ein­flüsse der Temperaturschwankung nicht besonders stark, und daher war für die erste Uhr die stattliche Menge von 500 Pfund Zink­draht nölig. Die Zinkorähte sind dabei in einem Kasten ausge­spannt und wirken nacheinander ans eine Feder ein, die gespannt wird und bann wie jede andere Uhrfeder wirkt. Aus dieser recht primitiven.Uhr sind bann allmählich vollkommenere geworden, die ebenfalls durchs Wetter aufgezogen werden, und in Newyork wer­den gegenwärtig, wie derAmerican Machinist" mitteilte verschie­dene Artenvon Uhren, die durch das Wetter aufgezogen werden", verkauft. Da das eigentliche Uhrwerk vollkommen unabhängig von der Aufziehvorrichtung ist, sind diese Uhren genau so zuverlässig, wie gewöhnliche. Bei den neuesten Uhrwerken dieser Art ist das Zink durch verschiedene Metallegierungen ersetzt worden, deren Zusammensetzung natürlich geheim gehalten wirb. Früher bemül)- ten sich bie Uhrmacher, Rostpendel herzustellen, bereu verschiedene metallische Bestandteile durch ilyr Zusammenwirien unter den Tem­peratureinflüssen ein Gleichbleiben der Pendellänge verbürgten. Gerade dieser nmnde Punkt der Pendeluhr ist nun zum Ausgangs­punkte eines neuen Bewegungsmechanismusses für llljren geworden. Natürlich sind und bleiben solche Uhren, die durch das Werter auf­gezogen werden, meljr ober weniger eine Spielerei, und es ist durch ans unmöglich, nach bem gleichen Verfahren eine arbeitende Ma schine herzustellen. Das heißt unmöglich ist es «mar nicht, aber vollständig unsinnig, denn Fachleute haben berechnet, daß eine

Maschine, die mir eine Pserdckraft lieferte, für etwa 30 Millionen Dollars der Metallegierungen enthalten mützte. Bei den schwachen Kräften, die in diesen Ittyrcn nötig sind, ist bie ziemlich kompveligc Metallegierung etwa einen Dollar wert, und daher leidHer er­schwinglich.

* Die Theaterkritikerin.Wie finden Sie das Stück, gnädige Frau?"Absurd! Da lese ich im Theaterzettel, daß zwischen dem ersten und dem zweiten Akt drei Monate ver­gangen fein sollen, und die Heldin trägt noch denselben Hut!"

Kleine Tageschronik.

Im Walsertal stürzte der Magistratsbeamte Fenner aus Innsbruck ab. Er wax soforr tot. Die Leiche wurde von seinem Begleiter geborgen und nach Innsbruck gebracht.

Die deutsche S p i tz e n s ch u l e (Verein zur Förderung deutscher Spitzenkunstl eröffnete gestern in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses zu Berlin eine Ausstellung von Spitzen, die von deutschen Heimarbeiterinnen gefertigt sind.

Hauptmann Sanchez ist in Madrid, nachdem daS Gnadengesuch abgelehnt worden ist, standrechtlich erschossen worden.

In dem toskanischen Städtchen Prato stürzte bei einer Festvorstellung in der Philharmonie bie Decke ein. Von den 300 Anwesenden sind 100 verletzt worden, darunter 15 schwer.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlicher Wetterdienst, Gieß/u.

Wetteraussichten in Hessen kür Mittwoch, den 5 Nov. 1913: Zunach'l mein heiter und trocken: später erneute Trübung, strich­weise Negenfälle

Letzte naebridüen.

Neues aus dem Welfenhause.

Berlin, 4. Nov Wie in Hofkreisen erzählt wird, sollen schon längere Zeit Verhandlungen zwischen Gmunden und Strclitz schweben, die wahrscheinlich zur Verlobung der jüngsten Tochter des Herzogs von Cumberland, der 1884 geborenen Prinzessin Olga mit dem 31jähritzen Groß­herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Strelrtz führen werden. Die ältere Schwester der Prinzessin Olga ist die Gemahlin des Schweriner Großherzogs.

Hauptmann Kammler.

Breslau, 4. Nov. LautRybniker Zeitung" bleibt der Hauptmann Kammler zum Bezirkslommando in Neiße abkommandiert, ist also nicht in die Rheinprovinz versetzt worden.

Ein Ultimatum an Mexiko?

Ne w V o r f, 4. Nov. Wie verlautet, ist dem Präsidenten Huerta das Ultimatum gestellt, Huerta müsse sofort dic Präsidentschaft niederlegcn und dürfe lvedcr Kriegsminister Blanquet noch ein anderes Kammermitglied als Nachfolger hinterlassen. Das Ultimatum, das am Sonntag abgcsandt wurde, ist noch nicht beantwortet worden.

Zum Brand der ErdölquellenbeiMoreni.

Bukarest, 4. Nov. Der Brand der Petroleumquelleti bei Moreni wurde durch Aufschichten von Sandsäcken über den Bohrlöchern gelöscht. Es sind 18 Bohrlöcher ausge­brannt, doch sind keine Menschenleben zu beklagen. Das Feuer vernichtete ergiebige Bohrquellen, so den Bohrturm der Colombia-Gesellschast, der jährlich 40000 Waggons Pe­troleum lieferte.

Zusammenstoß eines Dampfers m it einem Eisb erg.

Montreal, 4. Nov. Der DampferManchester Commerce" stieß bei Island mit einem Eisberge zu­sammen. Das Schiff wurde nur leicht befchädigt, Gefahr lag nicht vor.

3m gesmdey Körper ein gesunder Geist.

Wer kennt sie nicht, d iese goldene Lebensregel der Römer, die durch Jahrhunderte ihre Geltung behalten hat? Wer geistig srisch und rege bleiben, wer etwas tüchtiges leisten will, für den ist ein kräf­tiger, fester Körper die erste Notwendigkeit, der muß Muskeln und Knochen so stark haben, daß sie etwas vertragen können. Bei allem was man tut, dies zu erreichen, wird das Einnehmen von Scotts Emulsion sehr ratsam sein. Dieses leicht verdauliche, auch von Erwachsenen gut zu nehmende Kräftigungsmittel ent­hält in seinen Bestandteilen hauptsächlich Leber­tran mit Kalk- und 9tatronsalzen für Muskel- und Knochenbildung wichtige Rohstoffe, welche in der Form von Scotts Emulsion auch voll ausgenutzt werden. Scotts Emulsion regt dic Eßlust an, be­wirkt Zunahme des Gewichtes und Hand in Hand damit eine allgemeine körperliche Ertüchtigung. [C^u

Man achte auf die bekannte Schutzmarke

Der Fischer mit dem Dorsch!

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Arbeitsvergebmig.

I FÜr die Feldbereinigungsgesellschaft Geilö- onsc» sollen die zur teilweisen Herstellung der '.eisstraßeuabfahrteu erforderlichen «teinlicsc- ungen und Chausffcrttngsarbeiten, veranschlagt i rb. 4400 Mk., sowie das Liefern von Zcmcnt- tcliren und Stirnftücken, veranschlagt zu rd. [0 Mk, vergeben werden.

Die Vcrgebungsunterlagen hegen auf Grotzh. miraermeisterci Geilshausen zur Einsicht offen

Schriftliche Angebote sind bis znm 10. Novem­ber- ds. Js., norm. H Uhr, bei Grotzh. Bürgcr- incäftcrci Geilshausen cinzureichcn, um welche jeit bie Eröffnung der Angebote m Gegenwart uckbienenerBieter statisindet. Zuschlagsfrist 3Wochen.

Gießen, den 1. November 1913. B4/h

chZroßh. Kulturiu ipcktion Gießen.

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Unsere Fabrik-Krankenkasse wird Ende dieses Jahres geschlossen. Forderungen sind binnen drei Monaten geltend zu machen. Bei späterer Anmel­dung kann Zahlung verweigert werden.

Gießen, den .4. November 1913. 7253

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