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Frida Struck Arthur Struck»
Giessen (Marburger Str. 9), den 29. April 1913,
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines unvergesslichen Gatten, unseres lieben Vaters sagen innigen Dank
Minna Struck geb. Ruckstuhl
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aus Laaland.
Markgräfler-Land gingen strich- schläge nieder und richteten an den
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aus Kattowitz.
* Im badischen
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Fünen, passierte Bogense und flog über das Kattegat nordwestlich weiter. Der Ballon „Hannover" passierte heute früh Nakskow
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weise schwere Hagel, Obstbäumen und Feldfrüchten viel Schaden an.
* Während eines schweren Gewitters wurde auf dem Exerzierplatz Lerchenfeld der Musketier Lehrt vom Infanterie-Regiment Nr. 120 vom Blitzschlag getroffen.
* Eine Leichtgläubige. Vor einigen Tagen war einer der wohlhabendsten Bürger der Gemeinde Rißegy
da: es gwl rem Arerr, oas ihm der Idee oder dem künstlerischen Standvnnkle nach ähnlich wäre. Tie vielverzweigten Interessen und literarischen Richtungen unserer Tage bringen es allerdriigs mit sich, das; auch die gowissenhasteste Kritik die melerlei etvo- rnungeu verschieden widerspiegelt, — ost lobt sie, wo man meint, daß sie tadeln müsse. Max Geißler stellt sich mit seinen Urteilen über die nwdische Literatur in scharfen Gegensatz zu der landläufigen Einschätzung, yirtiflentum und Verfalldichtung sind im Schwung, sie beherrschen einen Teil der Bühnen und liefern die weitaus größte Zahl der Romane. In dem Vorwort zu seinem Werke bezeichnet Geißler seine Stellungnahme dieser Zeitströmung gegenüber als „grundsätzlich vom Standpunkte gesunder Kunstwertung ; darum lehnt er ab den zersetzenden Geist des Artistentums und der Dekadenz, wo und unter welchem Namen er ihnen immer begegnet. Jeder Besitzer einer Literaturgeschichte findet im Geisster'schen „Führer" ein ergänzendes Lexikon bis zu Beginn des Jahres 1913. Wer sich zurechtfinden will in der Vielheit der Erscheinungen vo„ heute, tver sich in der deutschen Literatur von dem bezeichnete,, Standpunkte ans rasch und gründlich orientieren will, der dürste von Max Geißlers „Führer" nirgends im Stich gelassen werden.
unter der Beschuldigung, seine eigene Scheune angesteckt ^u haben, in .hast genommen worden. Gestern erhielt die ftrent des Verdäckchigten den Besuch eines sein gekleideten Herrn mit dem Vorgeben, er sei vom Amtsgericht Biberach abgesandt; gggen sofortige Aushändigung von 30 000 Mk. könne er die straflose Freilassung ihres Mannes bewirken. Freudig nahm die Fwau das Anerbieten an. Sie ging mit ihrem Kontobuch Kur Bank nach Biberach, das Geld zu erheben. Hier klärte man sie über den Schwindler auf. Der Gauner wurde im Hotel verhaftet. Er gab an, ein stellimgsloser Metzger Eberhard Zweifel aus Gutenzell zu sein. Hätte er nur 5000 Mk. verlangt, die Frau hätte
Hannover, 29. April. Der Flieger Audemars, der gestern früh in Villacoublah bei Paris anfgestiegen ist, ist nach einer Zwischen!andung in Mühlheim um 6 Uhr hier auf lher lVahreüftelder Heide gelandet. Heute h at er fc-ott Weiterflug aufgegeben.
w Kopenhagen, 28. April. Heute morgen landete auf der Insel Seeland, nördlich vonHvalsee, der Ballon „Prinz Adolf" aus Bonn, der gestern abend mit sieben anderen Ballons in Dresden ausgestiegen war. Ein Passagier, der Fabrikant Andernach, fiel vor der Landung aus der Gondel und wurde erheblich verletzt. Der zweite Insasse.war ein Herr Dr. Groba.
London, 28. April. Als der Militärflieger Leutnant Harrison beute morgen nach Farnborough fliegen krönte, überschlug sich infolge eines hefügen Windes sein Zweidecker. Der Apparat sttrrzte ans einer Höhe von 350 Fuß zur Erde. Ter Flieger war sofort tot.
Amtlicher WetterbeUcht.
Wetteraussichten in Hessen für Mittwoch, den 30. April 1913: I Wechselnd bewölkt und ivArm; strichweise Gewitterregen.
0.60 0.80 0.85 1.20 1.00 1.00 1.10 0.90 1.20 1.20 1.50 1.30 1.80 1.50 1.80 1.40 1.20 2.30 1.20
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Die Gewerkschaft F r n i e sendet ihren Gewerken den Bericht für das 1. Quartal 1913, worin der Erlös für Erze, Braunstein und Schlämme mit Mk. 417 633,29 beziffert wird (Mk 392656,49 im 4. Quartal 1912), dagegen mußten gezahlt werden für Löhne und Gehälter Mk. 193 898,70, Materialien, Repa- ratureü Mk. 50 515,43, Abgaben, Steuern rc. Mk 28 644,28, zusammen Mk. 272 958,41; die Zunahme der Vorräte betrug Mk. 526,—, mithin die Gesamtausgaben Mk. 272 432,41, so das; Brutto Alk. 145 200,88 verbleiben. Hiervon mußten zurückgestellt werden für Zinsen der Anleihe I und II Mk. 27 271,25, Amortisation der Anleihe I imb II Mk. 37 495,— — Mk. 64 756,25, so daß der Ueberfchuß Mk. 80 444,83 beträgt <Mk. 71 095,99 im 4. Quartal 1512). Zur Ausschüttung gelangen rnieber Mk. 62,50 Ausbeute pro Lux wie in den vorhergehenden zwei Quartalen.
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An- und Verkauf von Wertpapieren und ansS. Geldsorten
Diskontierung; und Einzug: von Wechseln, Schecks usw.
Einlösung; von Kupons und Dividendenscheinen 4 Wochen vor Verfall
Ausstellung-v. Kreditbriefen, Devisen usw. Eröffnung laufender Rechnungen
Beleihung;. Aufbewahrung: und Verwaltung von Wertpapieren
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ihm ruhig diesen Betrag, den sie bar im Hause hätte, gegeben.
* Witze vom Tage. Verdächtiger Bursche: „Ist die Herrschaft zu Hause?" — Dienstmädchen: „Nein, sic sind alle ans." — Verdächtiger Bursche: „Haben Sie Ihre Hundesteuer schon bezahlt?" — Tienstmädcl)cn: „Wir haben gar keinen Hund." -- Verdächtiger Bursche: „Nun, ich bin gekommen, um nach dem Telephon zu sehen." (Sketch.) — — Der Major: „Ah, guten Morgen, Graf! Was ist denn mit Ihnen los? Ich habe Sie noch nie so alt aussehend gesunden wie beute morgen!" — Der Gras: „Ganz natürlich, Herr Major. Ich war noch niemals so alt luic heute morgen." — — „Angeklagter, haben Sie noch irgendetwas zu sagen, warum das Todesurteil nicht über Sie ausgesprochen werden sollte?" — „Einige wenige Worte, Euer Ehren. Ich bin dreißig Jahre alt." — „Nun?" —i „Ihr älterer Bruder ist Arzt." — „Das ist unverschämt und gehört nicht zur Sache." — „Das mag so klingen, . Euer Ehren, aber cs bedeutet Interesse an den phänomenalen Erfolgen Ihres Bruders?" — „Ganz recht, aber was in aller Welt kann das mit Ihrem Falle zu tun haben?" — „Einfach dies: Ihr Bruder, der Doktor, untersuchte mich vor einem Jahre und sagte mir, daß ich mindestens noch zwanzig Jahre zu leben hätte. Es würde sicherlich seinen wissenschaftlichen Ruf untergraben, wenn ich vor dieser Zeit sterben würde."
Kleine Tageschronik.
Anläßlich des 75jährigen Bestehens der Farbenfabrik Günther u. Wagner in Hannover stiftete der Inhaber Senator Fritz Beindorff für Arbeiterwohlsahrtszwecke 250 000 Mk.
Der Verband deutscher I o u r n a l i st e n und Schrift- stell er v er ein e hält vom 27. bis 29. Juni 'in Stuttgart seinen Telegiertentag ab. Gleichzeitig findet die Haupt- versanimlung der Münchner Pensionsanstalt deutscher Journalisten und Schriststeller statt.
Märkte.
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fc. Frankfurt c. M., 28. April. (Orig.-Tewgr. des Anzeigers'.) Karto f fel markt. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 4.26—4.75, im Kleinhandel Mk. 5.50—6.00, für j: 100 Kg. _________________________
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Vermischter.
* Berliner Musikwoche. Die anläßlich des Regie- rungsjubiläurns des Kaisers veranstaltete, unter dem Protettorat der Kronprinzessin stehende Bach-Beet Hoven - Brahms- Fe st woche fand am Montag abend mit der Aufführung der Neunten Symphonie unter Mitwirkung dos Philharmonischen Orchesters und des Chors einen glanzvollen Mschluß. Professor Nilisch dirigierte.
* Sternickel ist verschiedener Mordtaten in Liegnitz, wo er in der Maske eines Heuhändlers cruftrat, so gut wie überführt. Jetzt leitete die Staatsanwaltschaft in Aachen ein neues Er- rttttelungsverfahren ein. Es handelt sich dabei um die Ermordung der Witwe Hommert, die im Jahre 1902 im Eilendorfer Walde das Opfer eines Raubmörders wurde und einen um dieselbe Zeit verübten Raubmordversuch an dem Gastwirt Sa al au in Aachen. Es ist bereits festgestellt, daß Sternickel damals sich in der Aachener Gegend viel aufhielt. Vielleicht wird die Vollstreckung der Todesstrafe ausgesetzt, um erst diese Verbrechen aufzuklären.
* Bewustlos mit einem Schuß im Herzen wurde im Kasseler Walde ein Student aus Meiningen aufgefunden. Er starb bald nach der Uebersührung in die Klinik.
* Das Exvlosionsun glück auf dem „Imperator" hat das vierte Todesopfer gefordert. Es ist sder Schlosser T r u t h
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Bezüglich Auflösung des Vereins werden die Gläubiger aufgefordert, sich bei der Genossenschaft zu melden.
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Die Liquidatoren:
P. Jung IX. I. Germer I. P. Reuschling IV.
K. Lotz._____________________2916
vüchertisch.
— Ein aufsehenerregendes Werk über d ie Litera t n r der Gegenwart. Wo die Litcratnraefchichten im Stiche lassen, also bei den Allerneuesten, dort setzt Max Geißlers soeben erschienener .Führer durch die deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts" ein. (Alexander Tnnckers Verlag in Weimar.) Tas Buch ist fein Literaturkalender, der nur Namen, Taten und Titel anführt, sondern es entivirit ein oft recht kritisches Bild von jedem lebenden deutschen Dichter und Schriftsteller, ber dem Verfasser seiner literarischen Existenz nach bekannt geworden i|t. 2800 lebende deutschfchreibende Autoren haben in dem Bande v.on über 750 Seiten Ausnahme gefunden, oft mit biogravhischen Angaben, immer mit dein Verzeichnisse der von jedem veröffentlichten Werke. Ter Hauptzweck des Geißler'schen Buches aber ist die Kritik, die bestrebt ist, ein literarisches Charakterbild jedes Schasienden in markanten --------- ------- ,...
Fügen zu liefern. So steht der „Führer" in der Tat ganz einzig « Wechselnd beivölkt und marin; str'.chwelse Gewitterregen.
ikht.
n. 29. M l bcMnt am M !?pcrwbe die $er= i ber Anklage ftehi.
biÄerigen Ermitt- ttccklichen Tat gr- in Tanke! gehttlt Ähres kam Frau llnlerberg in dtt sich ihr Mann aur gegenuber nradf’c ihrem Manne im fort, aut das sie erwidert, sie mögt 'lmr bei sich. An tobet sei der Schuß 1 :. Tiefen Angaben X wurde begraben ' er Eltern Ruszkotm 1 ch aber nerichicdeni S ausgeschlossen sei, ihren Eltern Vereen Angaben. Der ihr Ebeleben schon oesen, und datz 'in curben, die auf ein ■ n. Es wurde weiter .ntreue seiner Fran trug, die Äheidunq nals gab 'die Fran Md ber Scmrang fljtalt lutte&bwii ! wucdm bst. Ä.
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