Ausgabe 
28.4.1913 Zweites Blatt
 
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Nr. 98

gebieten vorhanden sind.

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Erscheint IL-NH mit Ausnahme des Sonntags.

DieSietzener KamiUrnblätter" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ^relrtzlatt ?Sr -en Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- stsges" erichemen monatlich zweimal.

Amtliche Erklärungen über den Zoll Krupp und die Wehrvorlagen.

Scheuerung der Krastsahrzeuge zur Unterhaitung der Straßen.

Airs AirvcrlLssiFcr Quelle erhalten mir folgende intern

Caruso vor den Zuchthäuslern. W Mittwoch besuchte Caruso das große Zmchtbaus von Manta, imt die Ein­richtungen dieses Musterrpefirngnisses Tonten zu lernen: aber er schied nicht, ohne den Sträflingen durch seinen Gelang etwas Licht in das Dunkel ihrer Tage getragen M bähen. Die 900 Sträflinge versammelten sich in der grohor Halle, und hier samt Caruso eine Wie aus derAfrikanerin", eine Ballade von Tvsti und die große Arie cm3' bemjBajazZo".

Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schvst. Dieerste Aus stelleng derBe rli ner Seze sfr on ist Samtztag mittag eröffnet worden. Der Arzt Dr. mvd. Lrünvig Deppe in Dresden ist zum Regierungsarzt und Leiter des Krankeichaufes in Tanga (Ostafrtka) berilfor worden.

immerhin D^prechunKm si»ttgefmri»en Jgm, tNoNen wir die Regierung urcht tadeln, daß ste maßvou und eutgegenkomniend gewesen ist. Nur^ommt rhre V^- öffentlichung reichlich spät! Das Volk hatte ern Recht

in oem. yvuiiuuu uuäu - - 3

Dorrit^ in dem Romane durchaus nicht mit denen von Dickens Jugendfreundin ibentifd). Mit Vorlirbe Pflogt- Frm L>°v-r zu erzählen, wie Dickens ste auf der Landbesttzung ihres Valero in Sunbnrv besuchte, und aus Pietät gegen ihren berühmten Freund hatte- sie aus ihrem Vaterhause das Bett mitgenommen und bis zu ihrem Tode .aufbewahrt, das Dickens bet seinen Besuchen in Sunbury zu benutzen pflegte. Auch, von ben kleinen Scherzen des Dichters erzählte sie gerne: emMÄl verkleidete sich Dickens und sprach auf dem Landgute um Arbeit an. Der Scherz endete nicht so, wie er sollte, denn der ->ater kam ntcht sc-cher Frau Cooper muß zahlreiche Urbtlder zu den 9wman- gestälten von Dickens gekannt haben, und von erntgen erzählte sie oft, jedoch scheint sie keine schriftlichen Aufzetchnungen hinter­lassen zu haben die Meldungen von ihrem Tode tn der eng­lischen Presse sagrn wenigstens nichts darüber unb Jo fft durch ihren Tod eine reiche Quelle zur Jugendgeschtchte von Dickens auf immer verschüttet.

Das wissenschaftliche Wörterbuch KU den Vaphrusurkunden ist nrmMehr finanziell gesichert, nack>- dem die Straßburger Wissenschaftliche Gesellschaft zu den von der Heidelberger Wabentie der Wissenschaften und von privater Seite yur Verfügung gestellten je 5000 Mark ihrerseits auch 5000 Mark lje 1000 Mark für 19141918) bewilligt hat. Ein gemischter Rat beider Körperschaftett wird für die Zwecke des Unternehmens gebildet, dessen Ausftihnrng dem Papyrusforfcher Dr. jur. et Phil. Friedrich P-reifigke, kaiserl. Telegraphen- divektor in Straßburg t. E. übertragen worben ist.

Montag, 28. April 1913

Rotationsdruck und «erlag der Brühl'schen Universitäts - Buch» und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Das Urbild der Klein-Dorrit gestorben. Das Urbild der berühmten. Dickensschen Romangestalt Mem- Dorrit, Frau Mary Ann Cooper, ist dieser Tage, kurz vor ihrem 100. Geburtstag in Southgate gestorben. Damit ist wohl die letzte Fugendgespielin des großen Romandichters dahingegangen. Fraii Coper erfreute sich bis in die letzten Jahre hinein einer erstaunlichen Rüstigkeit und wußte zahlreiche Einzelheiten aus der Zeit ihrer Jugend, wo sie mit Dickens verlobt war, zu er­zählen. In ihrer frühesten Kinderzeit wohnten ihre Eltern gegen­über der Familie Dickens, und diese Nachbarschaft gab Anlatz zu

V1 c beiden. Dickens konnte den Namen Ann nicht leiden und taufte sie daher auf

Ein Aufruhr in Stflabon.

Lissabon, 27. Avril. Heute nacht und am Vor­mittag fanden auf den Straßen Kundgebungen statt, angeblich um die bedrohte Republik zu vertei­digen. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. U ä wurde der Hauptmann Lima D i a z vom 5. Fnfanterie- Regiment verhaftet. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung wurden militärische Maßnahmen ergriffen.

Fn früher Morgenstunde erschienen ungefähr hundert Menschen, Revolverschüsse abgebend undHoch die ^wikale Republik'" rufend, vor der Pionierkaserne und erklärten, in den Straßen befänden sich Mitglieder einer Verschwö­rung Es sei dahier nötig, die Republik zu verteidigen.

darauf, alsbald die volle Wahrheit zu erfahren und die Tatsachen über die Klagen der Insassen vonZ 4 hatten längst bekannt gegeben werden müssen.

ÄT feine beide»

m stehst^von"einer eigentlichen dramatischen Handlung llmn keine Rcke sein. Wenn Wolzvgen es. dennoch verstanden fat funt Mte daraus zu Machen, von denen wder tMer^s^t ist so sprich, das für eine sichere Beherrschung der Bühnentechnik Wotogen hat ben beiden Hauptfiguren, dem Herzog unddem ^chvctntchen, auch einen dramatischen. Unterton gegeben, der uns die beiden Lüderjahne auch meitschlich näher bringt.

Die WTülynmg in Darmstadt hat aber ^wtbe Me©eite zu wenig hervortreten lassen, nnb fft

man nur von einer freundlichev Aufnahme des Hurtts sprechen kann. Dazu koMmt nock)>, daß das Spiel m der Spracht ener Zeit geschrieben ist, die den Darstellern mcht gelanfta genug ist, wodurch die Vorgänge auf derBühne zuMTeil mwarstandlick blieben. Tie Darmstädter Künstler gaben sich rebl chr Mühe, dem Stück zmn Erfolg zu verhelfen. Den

Fohannes Heinz, beim! es besonders gelang, ben guten Stern be- verlmnpten Fürsten glaubhaft mackwn Frmt Laura von Wol^vgen gab die Margarete. Der Dichter hat dieser Rolle einige .Lautenlieder eingeflochten, und nur diffe rechtfertigten eigentlich das Gastspiel der Frau Elsa Laura Gerade fle blteb L wenigsten Verstands, und im Spiel hat M nM dte notige Gewandtheit. .Herr BauMeister spielte den Schwetnwten^Er batte Meln das gute Herz des rauhbeinigen Ritters betonen dürfen. ^Eftre präckchge Ssestalt scknff .Herr Wester-Mann der enten berimtergelomMenen Tlieologen gab. -pie Damen Berkaum Henmann als Herzogin uiib SchelleudorfiN verdienen anerken­nend genannt zu werden.

Der Zall in Luneville Md die Nachgiebigkeit der deuischen Regierung. e> tinem Artikel derNorddeutschen Waemeinen Zei- hriht es Ml dem Fall von Luneville u. a.: so/ufribmt die französische Regierung von der Landung des ZeppAin-Luftschiffes in Luneville Kenntnis erhalten hatte, trat j He cllsbald die erforderlichen Anordnungen zur Regelung d. Angelegenheit. Der ftanzösischen Regierung hatte sehr wohl das Reckt zuaestanden, ein längeres U n t e r su ch u n g s v er- -.Aren eventuell wegen Spionageverdachts emzuletten und das Sckstff wie die Besatzung festzuhalten Ste hat da^. mdt aetan Subern ditrch die schnelle Freigabe des Schiffes den pv^isi-s^niall beizulegeit gesucht. Für diese prompte entgegenkom­mende Erledigung der Angelegenhett ist der ^vnzöstschen Regierung gedankt worden. Später wurden t^m Auswärtigen Amt K lag e n über unfreundliches Der halten der Bevolkevu ng sowie nicht ausreichenden Schutz durch dre lokale Behörden bekannt. Diese Magen wurden zumG cgenstand ?«--i,7idscknftlicker Besprechungen nut der französischen & Äffl* Eniste- des Aeutze-N legte

unserem Botschafter dar, daß der Marre ebenso wie die andtren Behörden ihr möglichstes zum Schutze d«, Deutschen getan haben Jedenfalls können Unzuttaglichkerten, bte stattgefund^n haben mögen, gegenüber dem Entgegenkommen der Regrmumi und der schmllen Erledigimg der Angelegenheit nicht ins Gewicht fallen Graf Zeppelin hat seinersetts erklärt, daß er die Angelegenhett als völlig erledigt betrachte. Bon einigen Blattern wurde ferner bie Beförbemng des Unterpräfetten von Luneville zum Prawkten eines anderen Gouvernements kommentiert. Die Kennung: von Beamten ist eine interne Angele gen heit des ^treffenden Staates, zudem hat der franzöftsche Mtniswr des Aeußern in einer fteundschaftlichett Aussprache dem kaiserlichen Botschmter qegenüKr betont, daß die Ernennung sicher vM^f^glware Ein nicht gerade dieser Beamte zur raschen Abwicklung des h-sonders beigetragm hätte. In den Berichten von das Luftschiff fti deuttcher Gm.nd und Boden Diese Auffassung enppricht nicht dem gel- Ä W Sann wurde behauptet das Betreten des Luft- dnrck bie Franzosen trotz des Protestes des Schifss- führers sei als Hausfriedensbruch aufzusassen. Auch dies trrfft

Der Raistr in Strafjburg und Aarlrruhe.

Schlettstadt, 2«. April. Dem mis der Uk°mgs- bürg weilenden Kaiser brachte heute nachmittag dwF l re aerstation Straßburg emen Gruß besonderer Art dar. Gegen 5 Uhr erschienen von Straßburg lM nacheinander ackt Militär-Flugzeuge, drei Tauben und fünf Doppeldecker über der Hohkönigsfburg, die ste ^ pracht­vollen Flügen mehrfach umkreisten und führten e ne Rech von Manövern aus, die sämtlich wohlgelungen find.

Dr? Kais« mit ötefolge traf t>on MMtan« 6 Uhr 15 Min. in Schlettstadt ein, überall auf den Straßen von der Bevölkerung lebhaft begrüßt. Er verztchtetclldoch rnit Rücksicht auf das prächti<se Wetter auf die Bahnfahrt 5 S im "Istmen Automobil auf ber L-ndstraß- nach ©traSmrq in den ^Ortschaften überall von der Bevölkerung, wo man dw Monarchen erkannte freudig begmitzt. Spater fuhr der Kaiser im Automobrl über Kehl nach Karlsruhe.

Karlsruhe, 27. April. Der Kaiser besuchte am Nachmittag mit der Großherzogin Luise von Baden das Mausoleum und machte darauf einen Besuch b^ ^ußt- schen Gesandten Exzellenz v. Eisendecher. Abends o uchte der Kaiser mit dem Großherzog und der Groß­herzogin von Baden das Großherzogliche Hoftheater. Ge- W wurdeOberst Chabertttz Musiktragodre von Her- : mann Wolfgang von Waltershausen, woran sich ^afel bei ' der Großherzogin Luise anschlop. __________

Deutsches Reich.

Die Besoldung santräge, die int Reichstage von den bürgerlichen Bartcien zn ^msten ber Rp»sti»'iDmten aestellt sind, verlangen, daß 51 laste 5 ber Zicjoi folot lauten soll: Unterbcamte SLakfn-r. ffaiie bei ber Reich^post- unb Telegraphenverwaltung 1-00 1090-1380-1470-1560-1640-1720-1800 Ml Kaff- 6b Unterbeamte beim Postmnseum. beim TelegraPhetwerfuchSamt. bet te$etegrÄä

AuslKuS.

Tie Weltausstellung in Gent

ist am Samstag nachmittag im Beisein bes Köntgspaares and des Kronprinzen eröffnet worden. Der F^erftchkett wohnten die Minister, das diplomatische Korps und fast alle hohereit B ^tenjömieber fran-ösische »anbei»« Mufseunbder Acker- bniiminiftcr Clenrentel bei. Dte Eröffnung fand m w ärgsten Festsaale des Blumenpalais statt. Der Präsident bcA?

fnmifee§ Staatssekretär Cooreman begrüßte das Körngspaar und sprach über die Ausdehnung und die Organisatton^der Aus­stellung woraus .Handelsminister Hubert ontige Worte zur Eröffnung sagte. Das Königspaar machte alsdann emeti Nuu^ aang durch die große Blumenausstellung und begab stch sodann nachO dem Pavillon der Stadt Gent, wo der^Bürgermeister und die Munizivalbehördeni das Wmasvaar ^begrüßten

«raun hielt eine flamtiche Aniprache. UM 511 ui)r, D.gan sich das Königspaar nach Brüssel zurück. Dce Ausstellungist nock) unfertig, fast keine ber ansländisckien Äbteflungen ist soweit vor­geschritten, daß sie eröffnet werden konnte.

Der Nachhall von Luneville und Nancy.

Ter Vorstand bes Verbanbes Deutscher HanblungsgehilfeN w Leipzig bat auf Anregung zahlreicher Kreisvereine beichtest en, wegen der Vorgänge in Luneville, Nancy unb der ^mäßigen s^chc gegen deutsche Erzeugnisse bie in Aussicht genommene Stu- dienre?se nach Frankreich unb Paris nicht Uathinben zu la en. Er wird dafür eine Reise nach dem dentstwen ^f'en veranstacten.

DieNordd. Allgem. Ztg." schreibt:

Die patriotische Hoffnung, daß der Reichstag , bis zum Pfingstfest mindestens die Wehrvorlage unter Dach unb . Fach LL Le, hat sich nicht er füllt. D.° °on ° l°n bürgerlichen Parteien geteilte und ausgesprockwne Urberzeugung von der Notwendigkeit einer starken Rüstung vermockste Nicht zu verhindern, daß der Versuch der Sozialdemokraten, den Boden für die Verhandlungen über bie Wehrvor age zu unterhöhl n, zeittveise einen scheinbaren Erfolg errungen ^t Die Enthul lungen über die Ange legen h e r t der Firm a KrL P V bUben ben Gegenstanb gerichtlicher Unter,uchung S t r a f b a r e Hanblungen werden ihre Richter finden Aber mag das Ergebnis der Untersuchung sein, ivelches es wolle, zum die-Wandmalen eines Panama-Skandals bietet tmcwr der Fall Krupp noch der sechs Jahre zurückliegende niajt

geglückte Versuch einer Waffen-Fabrik Lanzrerung

von Rüstungsnachrichten m französische, Blatter irgend

welchen Anhalt. Aus einzelnen Verfehlungen durften keme Schlüsse auf bie Gesamtheit gezogm werden Wir baben nichts z vertuschen, und bte Regierung wirb, nw ß/b em Unmy

militärischen Machtverhältnisse unb aus der geographgch n L Deutschlands. Sie beruht Nicht auf %tnungcit jr u :bereien sondern ist ber bittere Zwang ber Tatsachen, und rocti ]ie oas ist, werden Reichstag und Volk über bie künstliche Stimmungs­mache hinweg an ihr festhalten. _____

aU^ Beihilfen an Kriegsteilnehmer.

Nach ber Begründung des Gesetzentwurfs, betreffend die Ge­währung von Beihilfen an Kriegsteilnehmer, tft *

BeihilsenemPfanger bis zum 1 Marz 1916 auf ^.9

ffipam ^ie Gesamtzahl der anderweitig nicht verwrgten senegy Statt bie «m l Wril 1913 mutmyUick nrnh lebtm, wird mir nmb 368 000 grifcW, d<u>°n warm rnurd 67 dEMt MM SEcyugc brr Brihilsa onerfannt. Es i'l,^346 000 Krirasttil- 1914 von ben mntmatzlich nodu lebenden u4b UVU rrrlegsreti- nehmern 261000 Beihilfen zn gewahren.

essaute Nachricht:

Die starke Zunahwe des Kraftwageuverkehrs und bte damit verbundene ungewöhnliche Fnanspruchnahme der Straßen hat das Reichssüwtzamt veranlaßt, eine einheit­liche Regelung der diesbeUüg'lichen g^chgebertschen Maß­nahmen und Vorschläge ins Auge zu fassen. Zu dtesent Zwecke sollen Erhebungen veranstaltet werden: 1. Welche Erfahrungen über die Steigerung der Straßenunter­haltungskosten infolge des Kraftwagenverkehrs vorltegen, .getrennt nach Personen- und Kraftfahrzeugen, auch hin­sichtlich der Beseitigung von Staubentwickelungen. 2. Wie groß die Kosten der Stratzenunterhaltung sind, getrennt nach Dürchgangsstraßen und nach im allgemeinen nur ört­lich benutzten Straßen. 3. Welche technischen Erfahrungen über den Schutz der Straßen gegen Zerstörung und über die Verminderung der Staubentwickelung vvrlregen, ins- besondere hinsichtlich der Jnnenteerung. 4. Für welche Durchgangsstraßen eine solche Fnnenteerung zurzeit be­sonders erwünscht sein würde. 5. Ob statistische Unterlag^ über den Kraftwagenverkehr in den einzelnen Verwültungs-

Darmstädter Hoftheater,

bs. Darmstadt, 26. Wrif.

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UM-WWKZ WZWWHMß SM Ä MB das

wie er besitzt, geht er auf die Reffe. Kurz

^delfrmk/ ber Schellendorfin, fennert unb

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efYtntiw rrirf lärme Zeit, um bald darauf als Jungfer Margarete Die Liebe ber beiden, bie so in Sturm

unbUtoTerprobt ist, hält von Nun an fest. SDerAug Öcinnch fft .......

cmÄ Nmh Iahten ziirückgEirt ^-^Ä^Maiilschelle uerteibigt I der' Kinbersreunbschaft bet EXÄÄÄÄ -«l'-iner Win, M°r» An

Zmiter Blatt l65- WW *

Gießener Anzeige?

straße 7. Expedition und Verlag:

General-Mzeiger für ©berijtjjer. "

ber Reichskanzler ersucht, ^ngeriugsten Normaltagegelbsatz ftu dm Postboten auf 2,20 Mark unb ben VochstMtz auf 3,50 festzusetzen unb 10 Tienstalterszulagen von je 10 Pfg. für ben Tag zu gewähren.

Ein Antr a g SpahN.

Dem Reichstag ist von dem Abgeorbneten Spahn ein An- tran ^geoang* bet® ben Reichsck-nzler ctfMt, «i HM ÖSefeh über ben Hanbel Mit Düngemitteln, »utter | mitt ein unb Sämereien entffnecfcnb dem Grundgedanken des Nahrungsmittelgesetzes zum Schutze ber Landwirtschaft un des reellen Handels baldigst m bie Wege zu letten.

<s>,er Wahlprüfungsausschuß des Reichsta9ff "bat '^eridn erstattet über die Wahl des Abg. Dr. A achnicke Datchim-Lnbwigslnst,. In dcr Stichwahl hatte ^.t. Pa »nick- 11 987 Stimmen erhalten, fern Gegenkanvidat Prof, -tr n o 8203 Stimmen. In ben eingelegten Wahlprotesten bau schwere Verstöße gegen das Wahlgesetz und bas Wahlreglement vo?g'Lmen i^dbatz WaWeeEuNnng -usg-ubt wat^n ! . durch Vorgesetzte von Bahnh-ofsangestellten. Der MsMist be antragt, über diese Wählprotefte Beweis ^u erheben.

Zur Reichstagsersatzwahl tn Waldeck-Pyrmont.

Die Vertrauensmänner der Jo^schr it tlichen V olts^ hnrtt>i in den Fürstenttimern Waldeck,undPyrmon stellten für die nötig gewordene Reichstagsenatzwahl ^nstim- migFri-brichNanm°nnalsR°,ichst°gskanbrd-t-rr