Ausgabe 
29.3.1913 Zweites Blatt
 
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Konfekt

Auftrieb: Rinder *7 (Cdjjea 25* Bullen Kühe 32^ Kälber 201,

51

sind

84-86

4449

44-47

49-53

3792

4443

6069

81-82

79-00

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len. Die Freun

Meteorologische Beobachtungen der Station Sichen.

Niederschlag: 0,0 mm.

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die Wirkung rasch und sicher ist.

8182

80-31

8741

3235

8085

74-79

113120 108-117 100107

93-IOC

580

386

9498

86-9*2

6872

6570

6064

5559

Trcte für 100 Dld. Lebend» Schlacht« ceivi.cht

45 50-47 00

. 4143.50

.... weiteres rnitzuteilen. Femei Oaxytbnrtcnmabkn Mitte nächsten x)i;

Ter von einigen Landtagsabgeordneten in der 2. Lftrnde- kamuv'r an die Regierung gestellte Antrag über die tonitiftaho» itterurq der Gendarmen, um auch kner eine Verminderung der Beow iinb somit weitere Ersparnisse im Staatshaushalt mi

genehmigte man die Ausnahme einer Anleihe von 300 0 0 Ö Mar t bet dem Llllgem. deutschen Bersicherungs Verein in Stutt­gart

nudelte jüngere Kühe Mäßig genährte Kiche uns Färsen . .

Ü ä L bcz. feinste Mastkälbee . w, allere Mast- und l?e'"te Saugkälber . Geringere Ltast- und gute Saugkälber Geringere Saugkälber

S> ch a

Werdemaüichafe:

Mastlämmer und Malthammel . . Geringere l'lniiijamincl und Schaie .

S ch w e i n r.

gestattet.

" Provinzialdi-rektor Geheim erat Dr. Usinger ist au? dem Urlaub zurückgekehrt und hat seine Tienstgeschäfte wieder übernommen.

Verfügung gestellt

Der Niederrheinische geologische Verein, der seine dreijährige Hauptversammlung in Gießen abhält, beginnt heute mit seinen Erkursionen. Dtc wrfsenschaftlichc Sitzung, zu der zahlreiche Vorträge angemeldet sind, findet Sonntag vormittag 81/2 Uhr im großen Hörsaal der Univer­sität statt. Der Zutritt ist allen Freunden der Geologe

welcl-. e i nm als über,!

Aus Hessen.

Zur Einzelstationierung der Gendarmen.

Aurlanv.

Mexikanische Greuel.

Aus Mexico City wird gemeldet: Der Neffe des Präsidenten Huerta, der Distrikts-Gouverneur Ze- peda, begab sich mit einer Reiterschar vor das Gefäng­nis und ' kündigte der Wache an, daß er vier Gefangene, da runter den früheren Gouver­neur, töten wolle. Die Wache weigerte sich, die Ge- ,fangeneu aus-uliefern. Cepeda erklärte daraus, daß seine Len':e das Gefängnis beschießen würden, wenn ihm die Waclie. nicht Hern and ez, den früliereu Kommandeur der Rurales, ausliefere. So eingeschüchtert, gab die Wache nach, worauf die Reiter Hernandez erschossen f Befehl Zef^edaH die Leiche verb-rann-. _.e Freunde Zepedas erklären, er sei betrunken ge-- ) liefen. Hernandez habe ihn früher entlassen und seine

Märkte.

F.C. Wiesbaden. V le h h ok -M a r k tb e e: cht vom Marz.

Kreis Büdingen.

-j- Nidda, 28. März. Das größte industrielle Unter­nehmen in unserer Stadt, die C. Rings hausensche Möbelfabrik, ist durch Erweiterung der Werkstätten und durch die Ausstellung einer neuen großen Dampfmaschine von dem jetzigen Inhaber Fritz Reuning kürzlich bedeutend ver­größert worden. Die Hoffnung, daß auch da? HimmelS- bachsche Sägewerk von Eichelsdorf hierher verlegt werden würde, hat sich dagegen nicht erfüllt. Rach vierjähriger Wirksamkeit an der hiesigen höheren Bürgerschu le ist Lehr- amtSassesior Ehrhard zum Leiter der höheren Bürgerschule in Beerfelden ernannt worden. Durch sein freundliches und stets taktvolles Auftreten, durch die Gewissenhaftigkeit und Ge­rechtigkeit in seinem Beruf hat er sich die Liebe seiner Schüler und die Wertschätzung aller erworben, die nut ihm in Verkehr traten. Stolz, Dünkel und Titelsucht waren ihm zuwider. Die Kasinogesellschaft und der Zweigverein des V. H. C. ver- Heren ein rühriges Mitglied, das bei Vereinsabenden und Wanderungen nie fehlte und durch seinen Humor sehr viel zur Unterhaltung und Erheiterung beilrug. Deshalb ver­anstaltete unser Zweigverein des V. H. C. gestern im Vereins­lokal zu Ehren des Scheidenden einen Familienabend, der recht gut besucht war. Aktuar Geiger würdigte die Charaktereigenschaften und Verdienste deZ Assessors Ehrhard und brachte die besten Wünsche für sein ferneres Wohlergehen in der neuen Heimat in herzlichen Worten zum Ausdruck.

Kreis Schotten.

= Ulfa, 28. März. Bei' der gestern hier vor­genommenen Bürgerm eist erwähl waren drei Kandidaten aufgestellt. Von 269 Stimmberechtigten waren 239 Stimmen abgegeben. Gg. Ludwig Hofmann erhielt 111 Stimmen, Gg. Phil. Stoll 69, Konrad Schmitt V. 59 Stimmen: es findet am 7. April zwischen Hofmann und Stoll Stich­wahl statt.

1UL

96

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fe. Frankfurt a. M., 28. März. Hen- und St ro 5 markt. Angefaßren waren - Wagen Heu, 1 Wagen Stroh. Bezahlt würbe für ven ,50 Mk., Stroh lKornlangstroh) O.ou-O.OO TIL, Wirrstroh ,000,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft ruhig. Ti« Zufuhren waren aus den streuen Frieddnrg, Tiebnrg und Hanau.

als auzuderaumen. Auch

Arbeitsvergebung. Die Betonarbeiten für den Amtsgerichts-Neubau, ein Objekt von 10000 Mk., der Lolat-Eisenbeton-Geiellschaft übertragen worden.

Spidplan der vereinigten Srantfurter SLMHeater.

Opernhaus.

Sonntag, beu 30. Mär-, naminutag-3 '/.4 Uhr: .Ter Zigeuner- baron." Abends 7 Uhr: »Tiefland.' "tontag, den 31. Atärz, abends XAR Uhr: .drohens und Eurvdike.' Tiendtag, ben 1. April*): Violetta" (La Traviata). Thttrood), ben 2 .lpril: .Ter Rosen- fauoher." Donnerstag, den 3. Avril: »Dlanon." Freitag, ben 4. Zivril, abends 1 ,s Uhr: .Ter liebe Augustw.' Samstag, den 5. April: .Astgnon." Sonntag, den 6. Avril, nachmittags .3'; Uhr: .Der liebe Augustin.* Abends 7 Uhr: .Figaros Hochzeit." Montag, ben 7. f?lpril: .Ter Fraucnfrener." TicnSkag, ben 8. März: .Figaros Hochzeit." Mittwoch, den 9. April, abend- '/,8 Uhr: .Fidelio ' Tonnerstag, den 10. Avril: .Tas Spielwerk und die Prinzessin.* Freitag, 11. Avril, geschlossen (12. MusenniS-stonzerck.

Schauspielhaus.

Sonntag, den 30. Marz, nachmittags 1 4 Uhr: .Alt-Heidelberg ' Abends 7 Uhr;Ronin Heinrich der Vierte.' ErsterTeil. Montag, den 31. März'): .Herobes und Atariainne.' Dienstag, ben 1. Jiprti: .Tie Fahnenweihe." Atittwoch, den 2. April: .König Heinrich der Vierte.' Zweiter Teil. Donnerstag, den 3.April, abends »Uhr: .Püppchen.' Freitag, beit 4. April, abends 8 Uhr: .Ter gute Muf.' Samstag, ben 5 April: .König öcinrtcb der Vierte.' Zweuer Teil. Sonntag, ben 6. '.'lpril, nachmittags 7,4 Uhr: .Kirai T2epi.* 'jlbenbS 7 Ubr: .König -Heinrich der 'liierte.* Zweiter Teil. Mon­tag, den 7 Avril: »Püppchen.* TienStag. den «. April: /cnin Heinrich der Vierte." Zweiter Teil ' Mittwoch, ben 9. April: £)eiobe5 und Mariamne" Donner-tag, ben '0 April, abend* 8 Ubr: Ensemble-Gastspiel der Münchener stainmerspiele (Direktion Dr. Eugen Robert> mit Herrn Frank Webekind und Frau Tilly 2'3ebetinb: Zum ersten Male: .Franziska.' Arin modernes Myste rinnt in 5 'Akten von Frank Wedekind. Freitag, ben II. April, abcitbS 8 Uhr: Zweites und letzter 6nfemble-Gastspiel derSifin;!)en« Rammerfpiele: .Franziska.'

*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

Vollflelfchige Schweine von 80100 k? Lebend­gewicht .........17 3-64

VoUfleischige Schweine unter 80kg Lebendgewicht 62V,-63

Vollslcijchige Schweine von 100120 kg Lebend­gewicht 64'/,-65'/,

Vollflestchige Schweine von 120150 kg Lebend­gewicht <>3-00

Seit vielen Jahren bitt icb jtittt e stentnal w eder meine Schmerzen los.

Ein unvergleichliches Mittel.

Ein Herr ans Donaueschingen berichtet: Als id? so plötzlich .Heilung von meinem Leiden erhielt, sagte icb meiner Frau, daP ich dieses den Zeitungen nritteilen würde, wenn ich bis vim Ende der Doäre feine Schmerzen mehr haben würde, damit auch andere kranke lnervon mähren würden. Es besteht fetzt fein 3n*eiftf mehr darüber, das. ich geheilt bin. Gebellt, nadjbem ich viele Jahre hirwureb Ian und Nacht die entsetzlichsten Hcfmwwn gehabt habe. Was hatte es für mich bedeute:, wenn ich von dem Mittel, das mir half, eher gewußt Kitte. Ich bin davon überyugl, daß es leben Schmer; heilt, menn er auf Hermschuß. Ischias, fdimmen und dertzl. zurück)'.ifiihren ist. Kein Fall hätte schlimmer fern können als der meiniiN?

3di gebe daher jedem Leidenden den Rat, sich aus der nächsten Apotheke das überaus billige und unfehlbar wirkende stwbaldol zu besorgen. Tiefe Ausgabe wird Ihnen nie leid tun. Zwei Tabletten auf einmal genommen, führen augenblicklich Grleidp tenmq herbei. Das Präparat ist vollkommen harmlos, rjnw6(

Starkenburg und Nheinhessen.

* Darmstadt, 27. März. Der Katholische Leh­rer Verein in Hessen hielt hier seine Vertrete r- versammlung ab. Die sämtlichen Bezirke ivaren bis auf einen vertreten. Für den Hauptvorsdaüd begrüßte Lehrer Schorn-Mainz imb im Auftrage des Bezirksver- eins Darmstadt Lehrer Blnmöhr-Darmstädt die zirfa 100 Vertreter. Nach dem von Lehrer L. Schmitt- Darmstadt erstatteten .Jahresbericht zählst der Verein in 18 Be­zirken rund 1340 Mitglieder.Die .Hessischen Schulblätter" erscheinen in einer Auflage von 1550 Exemplaren. Die mit dem Verein verbundene Fürsorgekasse weist ein Barvcr- mögen von 83 000 Mk. auf. Ihr gehören 533 Versicherte an. Künftig können auch Lehrersfrauen in die Sterbekassc des Vereins ausgenommen werden. Die Wahl eines neuen Schriftleiters wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

m. O f f e n b a ch , 27. Mürz. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde für die Gründung eines Deutschen A r b e i t e r h e i m s in P a r i s ein Beitrag von 100 Mark bewilligt. Der Erlaß einer Drtssatzung über die Befreiung von Gemeindesteuern, nach dem die Einkommen bis zu 750 Mart steuerfrei sind, wurde in der von dem Ministerium des Innern genehmigten Fas­sung angenommen; die beabsichttgte Steuerbefreiung der Vermögen bis zum Werte von 3000 Mark ist nach der Ansicht des Ministeriums nicht zulässig. In der Streit­frage um die AmtsbezeichnungVersicherungs-Amtmann" für den zweiten ständigen Stellvertreter des Vorsitzenden des Versicherungsamtes beschloß die Versammlung, gegen die Entscheidung des ProvinzialauSschusses vom 1. März Berufung an den DerwaltungSgerichtshof 'einzulegen. Das Vermächtnis des Lehrers Phil. Bender, bestehend in der Bibliothek des Verstorbenen für die .Höhere Mädchenschule sowie Betrags von 6000 Mark zur Errichtung be; Stiftung des Lehrers Philipp Hr. Bender" wurde mit dem Ausdruck des Dantes angenommen. Für die .stosten der Prüfung der .Nassen- und Buchführung des Stadtrechners durch die Sberrechnungskammcr nmrden 1486,60 Mark bewilligt. Für die Weiterbeschäfttgung der Arbeitslosen wurden 5000 Mark zur Verfügung ge­stellt. Weiter beschäftigten sich die Stadwerordneten der Errichtung einer La n d kr an ke n ka s s e. Es wurde beschlossen, davon abzuseben und die Ortskrankenkasse zu einer allgemeinen Ortskrankenkasse für den gesamten Be» zirk des Versicherungsamtes Offenbach auszugestalten. Zum Schluß wurde die Vorlage über die Neuregelung der Lehrer- und Beamtengehälter endgültig erledigt. Die Verlage sielst fast durchweg eine Erhöhung der Gehälter um 20 Proz. vor, die Mindestgehaltsqrenze für städtische Beamte und Angestellte wurde auf 1700 Mk. festgesetzt. Die Gehaltserhöhung erfordert 250 000 Mk., die in dem Vor­anschlag für 1913 bereits vorgesehen sind. Die Abstim mung ergab einstimmige Annahme der Vorlage bei 4 Stimmenthaltungen.

Hessen-Nassau.

§§ Marburg, 28 März Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung der Stadtverordneten stand eine von 15 Stadt­verordneten ein gegangene Anfrage, was der Magistrat zu tun gedenke, um im nächsten Winter die Stadt genügend mit Elektrizität verfolgen zu , können? Der Oberbürger, meister gab die Erklärung ab, daß sich vorläufig noch nichts I sagen lasse, well die Verhaiwlungen mit dem Staat wegen des I bei (bi omni en Anschlüsse' an die Edertalfperre-Ueberlandientra'.e i noch nicht so weit gediehen seien, daß ein Vortrag erfolgen

2d>afe 25, Schweine 182.

Geschäft mittel.

O kbl en.

Vollftestchfge, mi-aemästet?, bSchsten Schlacht- wertes im Alter von 47 Jahren ....

Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht» . .

^imae, fleischige, nicht mtfgemd tete imö älter* cuSgemäfieie . . .........

Su(l en.

Vollfleischige, auSgero^ höchsten Schlachtw. . .

Vollfleischige, Jüngere..........

t' ä ri en. stu ft».

Dollsleischige auSgemäftete Färsen sechsten Schlachtwertes .

Vollfleischige auSgemä stete stütze höchsten

Schlachtwertes bt$ zu l Jahren ...

Wenig gut entwickelte Färsen

9l eitere außgemäfteie stütze unö wenig gut ent-

.7' das (Profil). Ministerium des Innern veranlaßt, '.r. isämtcr Erhebungen anstellen zu lassen, ob und auf irmerieftationcn ihres Kreises der Dienst am. von --men versehen werden kann und der zwecke Beamte u betrachten ist. Hierzu wird uns von Unteren en ten ntitgeteift, . eie geplante Einzelftationierung, wie sie in Preußen eingesührt ist, nur eine willkommene Maßnahme für die betreffen­den Beamten sein wird. Bei der jetzigen Einteilung der Stationen mit zwei Gendarmen hat man in dem Stationsnihrer für jeben zweiten Gendarmen eckten besonderen Vorgesetzten, außer dem Krets- Oberwa htmeister geschaffen, welches schon oft zu unlieb,amen Bor- firmmriifen und Destramngen geführt hat, weil der zwecke Beamw 'denselben militärischen f)tang bekleidet und auch häufig mehr Tgenft- und Lebensjahre hinter fid) hat,,als sein Vorgesetzter. Deshalb wäre den Oknbaonen eine Ecktzelstalionierung sehr angenehm und auch in polizeilichem Interesse vorteilhafter, da er sich feinen Dienst in dem ihm zugewiesenen Patrouillenbezirk nach den ihm gut» dünkei'^en Aufsichtsnotwendigkeiten selbst eckckellen kann, ohne von seinem Vorgesetzten abhängig zu sein. Ob aber eine große Ersparnis an B.-ancken durch die Ein^lstatiomemng herbeigefuhrt werden kann, ist doch.uveiselkwst. Da es unmöglich ist, daß der­selbe Bezirk, nt dem seither zwei Gendarmen tätig waren, zu­künftig nur von erneut Gendarmen patrouilliert wird, ohne dielen übermenschlich anzustrengen, müßte eine andere Einteilung der Patronillenbezirke erfolgen, welches eine Anzahl neu zu errichtender Gendarmeriestätioiien zur Folge haben würde. Eine Ersparnis an Beamten würde aber schwerlich dabei herauskommen.

Antom ^ il nach dem königlichen Schlöffe, wo sie Wvhmmg

j ntburg v d. S?., 28 Mär-. Der .Kaiser und die yrucrin machten Ijcute vormittag bald nach ihrer Ankunft einer Gang nach der Erlöserkirche. Am Nachmittag be- suchten die Majestäten und Prinzessin Viktoria Luise in mehreren Automobilen die Saalburg und besichtigten dort durch Ausgrabungen auf der Saatburg und auf dem ch'ömerkastell Zugmantel gemachten neuen Funde. Die .Herrschaften felyrten dann, die gröbste Strecke des Weges ft-u Fus-, nach Homburg v. d. H. zurück. Der Ehef des Marinet'äbinetts, Admiral v. Müller, ist heute nach­mittag Hier eingettoffen.

Verhaftung veranlaßt.

Ein ^Kriegsgericht verurteilte den Gouverneur Zepeda ^um Tode.__

Ans StaOt «nd Can^e

Gießen, 29. März 1913.

Schulanfang.

Vorsicht ist zu allen Dingen aut", ein Wort, das manchen Eltern zur Mahnung gesagt sein soll, die ihr Kind gern so früh uric nur möglich in die Schule schicken: einmal, um der Beaufsichtigung des Heinen Wildfangs überhoben zu sein und wenigstens während der Schul­stunden seinem ewigen Fragen aus dem Wege zu gehen: dann aber auch von dem eitlen Wunsche herrührend, mit dem Wissen und Können ihres Heinen Sprößlings zu para­dieren. Er soll und muß lernen und nur immer lernen, damit die Ellern mit seinen Errungenschaften int Bekannten­kreise prahlen können. Möchten sie aber nur einmal darüber nachdenken, wie sehr dem Kinde durch das stete Antteiben gesästttuck wird. Wenn sie auch noch so gut für seine körper- iiche 0>esundheit sorgen, so wird die angewandte Sorgfalt zunichte gemacht durch eine zu große Anstrengung des immerhin noch sehr schwachen kindlichen 0>ehirns. Die geistige G. sundheit geht imfelfibar über kurz oder lang zugrunde, wenn nicht Vtaß beim Lernen gehalten wird. Die Ge­fahr der zu frühen Belastung des Gehirns liegt sehr nahe, wenn man ein aufgewecktes, lebhaftes Interesse zeigendes Kind vor sich Ijai. Dann aber gerade sollen Eltern und Erzielter eher darauf bedacht sein, der Wißbegierde enge Schranken zu setzen, als daß sie stolz darauf sind, ein ungewöhnlich begabtes stcknd in unglaublich kurzer Zeit zu fördern. Es darf nicht zu früh mit dem Lernen begonnen werden. Der normale Schulanfang ist die richtige Zeit. Alle Lehrer ziehen beim Anfang ein Kind, das nichts vom Lesen und Schreiben versteht, dem vorgeschrittenen vor.

Die Vorbereitungen für die völkerkund­liche Ausstellung, die im April hier stattfinden soll, schreiten rüstig voran. Es fanden bereits verschiedene, von Gießener Herren und Damen stark besuchte AuSschußsitzungen statt. An einer davon nahmen auch der MissionSbaumeister Epting und Missionar Gsell teil, die über die Ausgestaltung der Ausstellung Bericht erstatteten. Zur Erledigung der Arbeit wurde eine Reihe von Sonderausschüssen gebildet. An der Spitze des Schulausschusses, der die zweckmäßige Ber- tellung der Schulen auf die einzelnen Ausstellungstage vor- ninnnt, steht Prof. Dr. Alles, an der Spitze des Presie- anSschusieS Ehefredatteur Goetz, die Leititng deS Ausschusses für Fittrrung hat Frau Geheimerat Usinger übernommen, ^ie Arbeit dieses letzteren Ausschusses ist von besonderer Wichtigkeit. ES bezweckt nämlich die Unterstützung der Leiter der Ausstellung bei der FühnmgS- und Erklärungsarbeit. Zu

diesem Zwecke bat sich eine Reihe von jungen Damen zurl vnne. Rack längerer Aussprache gab man sich mit dieser AuS- O ? kuntt zmriedcn und enuchte den Magckcka:, ob alb cS angängig

| sei, weiteres mitzuteilen. Ferner L man, die Stadt-

März

191

Bäröineter auf 0° reduziert

Tempeiatur der Luft

Absolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Wind­richtung

Windstärke örab d»r lBtwÖI6un< in Jehnirl 6«x sichld tzimmel»s

Wetter

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döchste Temperatur am 27

.28. März 4

- 15,7*0.

Jliebngfte ,

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beliebtestes Mittel zur Regelung des Stuhlganges und Verhütung von Verstopfung für Erwachsene und Kinder. Höchster Wohlgeschmack, milde, sichere Wirkung, ärztlich glänzend begutachtet und empfohlen Do#ie (20 Fracht Konfitüren) 1 Hark hr,,

Man hüte sieh tot minder vertieren Nachahmungen und verlange ausdrücklich LAXIM-KOSFBKT