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28.4.1913 Erstes Blatt
 
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163. Jahrgang

Erstes Blatt

Die heutige Nummer umfatzt 14 Seiten.

MBOTOa

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Nr. 98

Der Siebener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: viermal wöchentlich

war. So kam der Kommandant der Belagerten auf den Gedanken, der auch emsig in Gestalt von falschen Ncuch- richt-en in der Welt verbreitet wurde, daß der Abzug der Serben die Montenegriner nicht wesentlich in Verlegenheit gebracht habe. Er eröffnete daher am Dienstag morgen aufs neue die Verhandlungen und erklärte sich bereit, gegen freien Abzug der Besatzung einschließlich der Artillerie Sku- tari zu übergeben. Dieser Vorschlag wurde angenommen, und Essad Pascha marschierte mit seinem .Heere nach dem 75 Kilometer südlich von Skutari und etwa 30 Kilometer westlich von Duraz^o gelegenen Tirana ab, und die Monte­negriner konnten als Sieger in Skutari einziehen. Die beschwindelten Berichterstatter aber, die üort 3000 gefalle­nen Montenegrinern und 5000 gefallenen Türken und Al- bairiern in gutem Glauben an ihre Blätter telegraphiert hatten, durften sich wieder einmal die praktische Lehre zu Herzen nehmen, daß auf der Balkanhatbinsel und besonders auch in diesen Gegenden noch ebenso tapfer gelogen wird wie in altersgrauer Vorzeit, als der göttergleiche Achilleus die Myrmidonen, die Vorväter der heutigen Albanier, be­herrschte und der göttergleiche Odysseus auf Ithaka Hof hielt.

Was die Verteidiger von Skutari anb'elangt, so ist über den verstorbenen waekern Hassan Risa, der, wenn ich nicht irre, bei einem Infanterieregimente in Metz seine deutsche Schulung genossen hatte, in Deutschland Ge­naueres über seinen Lebenslauf bekannt. Er war als Mali und Kommandeur nach Skutari versetzt worden, nach­dem er unter Nasim Pascha in Bagdad gute Dienste ge­leistet hatte. Kurz vor Beginn der Belagerung traf dann in Skutari Essad Pascha Toptan an der Spitze einer Division albanischer Redifs ein und machte den neuen Wali stark genug, eine sehr tüchtige Verteidigung zu führen. Als darauf die Nachricht von dem Beschlüsse der Mächte einging, ein selbständiges albanisches Staatswesen zu grün­den, zog Essad Pascha die albanische Flagge auf mit der Begründung, daß die albanischen Truppen der Besatzung nur unter dem nationalen Banner den Monte­negrinern gegenüber zuverlässig sein würden. Seine Be­ziehungen zu Hassan Risa wurden alsdann im weiteren Verlaufe ,eine Weile ziemlich gespannt. Schließlich scheint jedoch eine Art Versöhnung zustande gekommen zu sein. Essad Pascha lud Hassan Risa zu Tisch und bot ihm nach seiner eigenen Erklärung auf den .Heimweg abends seinen Adjutanten zur Begleitung an. Hassan Risa lehnte diese Begleitung ab und wurde zwischen seiner Wohnung unb' der seines Wirtes und Untergebenen von unbekannten Tätern, wie es hieß albanisck-en Bergbewohnern (Mälisso- ren), erschossen. Das geschah im Februar, kurz nachdem die Nachricht vom Tode Nasim Paschas in Skutari einge- troffen war. Näheres ist weder über die Tat selbst noch über das Verhältnis zwischen Hassan Risa zu den albanischen Truppen oder zu den türkischen Offizieren der Besatzung aus der belagerten Stadt an die Oeffentlichkeit gelangt. Essad Pascha Toptan aber wurde alsbald Staffan Risas Nachfolger als Kommandant von Skutari.

Essad Pascha Toptan

ist, wie in dec Times ein landeskundiger Mann mitteilt, ein al­banischer Häuptling aus der mächtigen Familie Toptan in Tirana. Als Haupt seines Hauses wurde er eine angesehene Persönlichkeit unter den Ghegen und ein berüchtigter Mann unter weniger wilden Menschen durch die erfolgreiche Durchführung verschiedener Taten der Blutrache und erlangte einen Rnf, der vielleicht in alten Tagen unter den schottischen Hochländern beneidet worden wäre. Seine Pächter und näheren Nachbarn mochten wohl seinen Eifer im Z us a mm en sckw r ren von Geld und Grundbesitz kaum sehr bewundern, allein seine treuen Anhänger, von denen er in 24 Stun­den einige 500 Mann aufbieten konnte, brachten jedenfalls in der Nachbarschaft alle Kritik ihres Häuptlings zum Schweigen. Sein Rus drang bis M den Ohren Abdul Hamids, der seinen;

Montag, 28. April 1913

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Chefredakteur: A. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz; für ^Feuille­ton",Vermischtes" und Gerichtssaal": K. Neu-

Ein Tag der Entscheidung.

Mm heutigen Montag wird sich in London entscheiden, ob ixte Verschleppungstaktik vor: der Mehrheit der Bot­schafter noch immer aufrecht zu halten gesucht wird. In diesem FaQe wird daran ist nach Wiener Aeußerungen nicht mehr zu zweifeln Oesterreich in Montenegro mit Waffengewalt Vorgehen. Und man muß sagen, daß dieses Drängen aus eine Entscheidung die allergrößte Berechti­gung hat. Wenn es gerade wieder Pariser Blätter sind, die sich ein Vergnügen daraus machen, denWider­stand der Triple-Entente" gegen Oesterreich stärken, so beleuchtet dies die internationale Lage, wie sie durch den Bätkankrreg geschaffen worden ist, wieder sehr deutlich. DerTemps" behauptet sogar, Rußland habe nach Wien eine Verbalnote gerichtet, in der vor Oesterreichs ein- seftigenl Vorgehen in ernster Weise gewarnt werde. Am Wiener Ballplatz dagegen weiß man von einer solchen Verbalnote nichts, und es ist viel wahrschein- licfyer, daß auf eine österreichische Anfrage Herr Sasonow einfach eine beruhigende Versicherung nach Men geschickt hat, daß Rußland nach wie vor an der Räumung Skutaris durch Montenegro festhalten wolle. Aber der Worte sind genug gewechselt. Will man, nachdem König Nikita Zeit gehabt hat, gegen den Willen Europas Skutari zu erorbern, ihm auch noch Frist geben, 'durch allerlei diplomatische WinkÄFÜgx dis Sachlage zu verwickeln? Es heißt heute, Essad Pascha, der türkische Verteidiger von Skutari, l)abe die Stadt preisgegeben, weil er mit Hilfe König Nikitas Fürst von -Albanien zu werden gedenke. Wenn das nun auch vielleicht in vollem Umfange nicht zutrifft, so sieht man doch die Gefahren, welche eine weitere Verschleppung in sich birgt. So ist denn der österreichische Standpunkt durchaus zu verstehen und zu billigen, wie ihn dieKöln. Zeitung" an der Spitze ihrer Montagausgabe nach einem Wiener Telegramm im Sperrdruck wiedergiebt. Das Tele­gramm lautet:

Wien, 27. April. Montgg wird ein Tag der Ent­scheidung fein, und die Entscheidung wird die Londoner Bot- schaftervereinigung treffen. Ihr liegt Oesterreich-Ungarns Begeh­ren vor, in Cetinje durch die dortigen Gesandten die sofortige Räumung Skutaris -ungesäumt und schroff zu verlangen und für den Fall der Verweigerung dieser Räumung sogleich ein militärisches Vorgehen der Mächte gegen Montenegro beschließen. Genehmigt die Bot­schaftervereinigung dieses Begehren und faßt sie die gewünsch­ten Beschlüsse, so wird der Wille der Mächte, wonach Skutari Albanien zuzuteilen ist, auch in der Form eines gemeinsamen Vor­gehens der Mächte durchgeführt werden. Genehmigt sie das Be­gehren nicht oder werden in der Botschaftervereinigung wieder, wie in der Freitagssitzung, Verschleppungsmanöver gemacht, so wird Oesterreich-Ungarn allein oder zusammen mit den Mächten, die sich dazu bereitsinden, aber ohne um irgend ein Mandat anzusuäwn, dem Willen Europas Geltung verschaffen. Dafür, daß Oesterreich-Ungarn nicht gesonnen ist, das Ergebnis der Beratungen der Mächte, das es selbst durch das weitest­gehende Entgegenkommen ermöglicht hat, durch MoMenegros Starrsinn oder durch diplomatische Winkelzüge abändern oder auch nur dessen Durchführung weiter verschleppen zu lassen, dafür liegen die ernstesten Beweise vor. Noch gestern abend hat der Kaiser den Minister des Aeußern Berch- told und den General st abschef Konrad v. Hötzen- dorf in einer gemeinschaftlichen Audienz emp­fangen, die von 6.40 bis 8.45 Uhr währte, und heute morgen verkündet die gesamte Presse, voran das Fremden­blatt, dessen Leitartikel noch vor dem Erscheinen des Blattes während der Nacht durch das Korrespondenzbureau ver­breitet worden ist und dadurch den Stempel der allergrößten Wichtigkeit erhalten hat, den Entschluß Oesterreich-Ungarns, der in dieser Audienz gefaßt worden ist, eine rasche und klare Entscheidung

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WWW General-Anzeiger für Gberheßen BotationstniS und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Steindruüerei N. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei- Schulftratze Z. LZ"-E.Hch-lL-d-n bS Vormittags 9 Uhr. Vödingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Vahnhosstratze 16a. Anzeigenteil: H. Beck.

von der Londoner Botschaftervereinigung zu verlangen, im Falle andauernder diplomatischer Verschleppung aber Europas Willen auf eigene Faust durchzuführen. In den halbamtlichen Aus­lassungen der Blätter wird außerdem in sehr entschiedener Sprache jede weitere Verschleppung in der Skutari-Frage abgewehrt, die beantragte Verschärfung der Blockade als ein ungeeignetes Zwangs­mittel ironisiert, Montenegros Verlwlten als Verhöhnung der Mächte und namentlich Oesterreich-Ungarns gebrandmarkt, der Rücksichtnahme, die mancherorts für den Gospodar von Mcontenegro gezeigt werde, indem ihm für die Verhöhnung Europas noch territoriale und finanzielle Ältschädigung versprochen würden, die Rücksichtslosigkeit gegen Oesterreich gegenübetgeftent, die darin liege, daß Man ihm zumute, einen schon vor Wochen gefaßten europäischen Beschluß, von dessen restloser Ausführung sein mili­tärisches und politisches Ansehen abhänge, abändern oder verschlep­pen zu lassen, und schließlich betont, daß Oesterreickf-Ungarn, wenn Europa nicht mit ihm gemeinsam seinen Willen durchführen wolle, dies allein tun werde ohne Mandat auf Grund des Rechtes des Nachbarn, der nicht erst um lErlaubnis fragen müsse, ob er das Feuer hn Nebenhause löschen dürfe. Nach! dieser einmütigen Aeußerung der öffentlichen Meinung ist also nicht mehr daran zu zweifeln, daß Oesterreich-Ungarn an der Grenze seiner^Geduld angekommen und daß die Regierung, der schon lange Schwäche und unverantwortliche Nachgiebigkeit vorgeworfen wird, nunmehr entschlossen ist, nicht weiter zurückzuweichen und ihren durch ^Europa genehmigten Willen unter allen Umständen und rasch durchzusetzen.

Eine angebliche russische Note au Oesterreich.

P a r i s, 26. April. DemTemps" toitb aus Peters- burg gemeldet, die russische Regierung habe gestern in Wien der öfterrei chffch-nngarischen Regierung folgende Verbalnote überreichen lassen: Die kaiserliche Regierung ist der Ansicht, daß die Mächte gegenüber Montenegro die ihnen zur Verfügung stehenden Aktionsmittel durch DrohungoderVersprechennochnichterschöpft haben. Demzufolge -glaubt die russische Regierung die öster­reich-ungarische Regierung auf die ernsten Folgen aufmerksam machen tzu müssen, welche ein üb er­st ürztesVor gehen nach sich ziehen inüsse. Im übrigen habe die russische Regierung bestätigt, daß sie ihren Standpunkt bezüglich der Verpflichtung Montenegros, Skutari AU räumen, aufrecht erhalte.

Aus Wien wird dazu gemeldet, daß von einer solchen Note an amtlicher Stelle nichts bekannt sei.

Der Druck aus König Nikita.

Der BerlinerLokalanzeiger"' meldet aus Rom: Eine hervorragende, dem König Nikolaus persönlich imheftehende Persönlichkeit soll mit einer Sondcrmissivn naji) Cetinje unterwegs sein.

Pom $alle von Stutari und seinem Verteidiger.

Ueber den Fall von Skutari bringt derDaily Expreß" unterm Datum vom 23. April aus Cetinje von seinem Sonderberichterstatter die ersten näheren Nachrich­ten auf indirektem Wege. Danach ist die ganze gruselige Geschichte von einem unwiderstehlichen nächtlichen Sturm­angriff mit Bajonett, Handgranaten und anderen Scherzen, wobei das Blut in Strömen geflossen sein sollte, dichterische Ersindung gewesen. Man hatte seit Montag morgen wegen der Uebergabe verhandelt und belog inzwischen die Bericht­erstatter mit heldenhafter Unverfrorenheit. Die Uebergabe- bedingungen soNten in ein paar Stunden unterzeichnet werden, als unglücklicherweise für die Montenegriner Essad Pascha ganz zufällig erfuhr, daß die Serben abgezogen seien. Darauf machte der albanische General wieder den Nacken steif, und die Verhandlungen zerschlugen sich zu­nächst. General Wul'otitsch indes hatte nicht versäumt, Essad Pascha beizubringen, die Montenegriner hätten bereits die von den Serben geräumten Stellungen besetzt, und als es Nacht wurde, richtete er sein ganzes Feuer gegen das Fort Brditza, das der Hauptangrisfspunkt der Serben gewesen

Gabriel von Setöl f.

München, 27. April. Der Architekt Gabriel von Seidl, der Erbauer des Deutschen Museums, ist in Bad Tölz im 65. Lebensjahre gestorben.

Seidl ist am 9. Dez. 1848 als Sohn eines Bäckermeisters in München geboren Und trat nach dem Besuch der polyteckmisäien Schule zunächst in die Maffeische Lokomotivenfabrik, und wendete sich nach dem Feldzug von 1870, den er mit Auszeichnung rnit- machte, erst der Baukunst zu. Sein Lehrer war in der Haupt­sache G. Neureuther. Um die Mitte der 70 er Jahre begann er eine rege Bautätigkeit, der wir manches schöne, mit feinem Sinn für das anheimelnd geschaffene Haus verdanken. 1900 wurde er in den Adelsstand erhoben. Von seinen Werken sind zu nennen: Das Deutsche Haus am Karls platz in München (78), Tw Rat­häuser in Ingolstadt (82) und Worms (84), die Wohnhausn I. C. Schön 'in Worms, Lenbach, Kaulbach: Villa des ^Frei- 'herrn von Hehl in Darmstadt, Schloß Büdesheim, eine Anzahl Bierhäuser, die Annenkirche in München, Gottliebenkapelle Herrns­heim, Schloß Repten, das Neue bahr. National-Mnseum und das Künstlerhaus in München, das Stadthaus in Bremen, das deutsche Museum in München, das historische Museum der Pfalz in Speyer u. v. a.

Mit Seidl verliert die Baukunst einen ihrer markantesten Vertreter. Er hat u. a. das Stadtbild des modernen München, wenn er auch kein Moderner war, enffcheidend mit beeinflußt. Ga­briel v. Seidl ist der Bruder Emanuel von Seidls.

Aus meinem Tagebuch.

Von Gerhart Hauptmann.

Wir wißen nichts über das Wesen der Kraft und sind selbst das Wesen der Kraft. *

(5« ist ein feierlicher MoweM, wenn mttn zum ersten Male, ben großen, Monotonen Rhythmus der Jahrtausende hört.

Die Welt ignoriert uns alü wahrhaft, und das ist uns gut.

Es gibt Esel, die tote Adler mit den Zähnen rupfen, um sich in ihren Federn zu wälzen.^

Von Illusion zu Illusion gelockt, erreicht mttn schließlich ein Ziel: in der Kunst! aber im' Leben?

*

Pariagefühl und die Verhöhnung des Volksmäßigen verhalten sich zueinander wie Zweig und Frucht.

*

Einst war anschauliche Phantasie von einer ähnlichen Kraft, als heut die Mathematik.

*

Verschlafener Grieche, salbe deine Glieder Und steig geschmeidig zur Palästra nieder!

*

Tas grenzenlose Denken faitn niemals eine allgemeine Gefahr werden: die Gefahr entsteht dort, wo es sich beschränkt: dort allerdings droht immer wieder der neue malleus maleficarum.

*

Le style c'est l'homMe. Dieser Satz Buffons gilt in Malerei und Musik ebenso wie in der Dichtkunst. Er gilt in einem Umfang, der alle stylistischen Spielereien ausschließt.

Dichten heißt, hinter Worten das Unvort aufklingen zu lassen.

*

Deine tiefste Erkenntnis ist zugleich am1 meisten und ganz ausschließlich dein Eigentum.

*

Der Dummstolz ist der undnrchdringlickie Panzer: aber ich mag wider ihn nicht einmal die goldene Rüstung meines echten Stolzes anlegen! warum! nicht? weil sie ein wenig jenem anderen Panzer ähnlich sieht.

*

Jeder Mensch verbirgt ein geheimstes Mottv. Es ist oft über jeden Begriff nebensächlich und lächerlich: weil er das weiß, ftirbt er, olche es je verraten zu haben. Wer es entdeckt, besitzt oft den Schlüssel zu vielen und großartigen Handlungen eines großen Mannes.

Man vereint seine Mutter und verachtet das wahrhaft Volks-» mäßige: wie kommt das?

*

Prüderie.

Womit hat Gott dich am reichsten beschenkt?

Mit dem Ztocke, der am Nagel hängt?

Oder mit dem, was übrig ist: Wenn du nackend toie* Avant bist?

Es gibt einen blinden Eigensinn, der sich für Kraft nimmt und genommen wird und eine rchliche Klugheit, die Kraft ist und für Schwäche gilt.

*

Er will gelten! Nein! Nicht galten! Sein!

*

Wische die Lästerungen ab, wie die Mhleten den Staub.

*

* Was ich einsog von dem Licht, Nahm mir meinen Schotten nicht.

Tas Leben bedeutet eine fast lückenlose Reihe persönlichster Entdeckungen.

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Ter Orkus soll verschüttet werden: das ist die Riesenarbcit der Menschheit.

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Schildere, wie alle Götter zum Mare Jesu kommen. Wättun? Weil er ein Mensch war.

77 Prof. Brama nn s. Im 59. Lebensjahre starb in Hallc bet Universitätsprofessor Fritz v. Bramann, der vor 25 Jahren als Assistent Bergmanns den Kehlkopfschnitt an dem damaligen Kronprinzen machte. Wie Bergmann selbst bezeugte, handelte Bramann damals wie ein Held. Er offerierte den mit dem Ersttckungstode ringenden Dulder gegen den ausdrück­lichen Rat der englischen Aerzte Mackenzie und Hovell und schaffte so dem Leidenden wenigstens für kurze Zeit Erleichterung. Am 9. März d. als sich der Erinnerungstag seiner Operation zum 25. Male iährte, telegraphierte ihm der Kaiser, dankbar gedenkend des Verdienstes um das Kaiserhaus.