vermischter.
Märkte.
Bestes
94—00
78-80 78—79
78-80
72—75
Mk. 52—57 51-56
46—50
42-45
60—51 46-49
92-100
80—87
79—90
69—78
63—68
117—122
107-115
9'—105 88-94
51—56
44—48 45—50
38-42 32—36
70—73 64—69
57—63 52—56
M.
93 -102 91-100
82—89
76-82
85—92
78-83
Lebend- Schlacht« aewicht
W. Varis, 29. Okt Ter deutsche Flieger Stösfler und seln Fahrgast Seekatz hatten ftd) nach ihrer Angabe aus der Fahrt nach Paris int Nebel in der Richtung auf Fontainebleau verirrt. Während einer Zwischenlandung bei Montigrch boltcn Landleutc Gedärmen herbei. Tie Flieger konnten nach drei- ständigem ^bufentyalt ihren Flug fortsetzen, nachdem ein Polizei- komNiissar aus Fontainebleau eingetroffen war.
W. Wien, 29. Okt. Tie deutschen Militärflieger Oberleutnant Ivlt) und Oberleutnant Gissot, die heute vormittag 10 Uhr in München auf einem Taube-Eindecker mifgestiegen waren sind um 1.55 Uhr auf dem Flugfelde Wiener-Neustadt gelandet Sie waren am Montag in Köln zu einem Fluge übor München nach Wien aufgestiegen. Tie deutschen Leutnants Rhode und Pfeiffer sind heute vormittag 11 Uhr von Köln kommend glatt auf dem Flugfelde von Aspern gelandet.
Letzte 21acbricbfctt.
Huldigung vor dem Herzog-Regenten in Braunschweig
Braunschweig, 30. Okt. Gestern nachmittag veranstalteten die Studierenden der techn. Hochschule eine Auffahrt vor dem Schloß des Herzog-Regenten, bei der der Rektor Bcckurte und der Vorsitzende des Studentenausschusses im Ballsaal des Schlosses Ansprachen hielten, worin sie dem Herzog-Regenten für die Förderung der Hochschule dankten. Abends folgte eine Huldigung der Bürgerschaft, wobei Stadtrat Frankenbach die Rede hielt. Danach empfing das Regentenpaar die Vorstände der an der Huldigung beteiligten Vereine.
Rücktritt des mecklenburgischen Kabinetts?
Neu-Strelitz, 30. Okt. Man glaubt hier an einen Rücktritt des Kabinetts nicht, wenigstens würde ein solcher nur pro forma nachgesucht werden. Die fortschrittliche Volkspartei, Landesverband Mecklenburg, wird am 8. Dezbr. in Schwerin einen Dclegiertentag abhalten. Reichstagsabgeordneter Dr. Pachnicke wird die vorher gemeinsam formulierten Forderungen des Verbandes vortragen. Die Forderungen werden in dem Verlangen gipfeln, der Groß- Herzog möge eine konstituierende Landesversammlung einberufen nach dem Dorbilde von 1849, die die neue Verfassung zu beraten haben werde.
Notlage der Binnenschiffahrt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeffentlicher Wetterdienst, Giesi/n.
Wetteraussichten in Lessen für Freitag, den 31 Okt. 1913: Wollia, leine erheblichen Niederschläge, mild, südwestliche bis west- liche Winde.
Der amtliche Bericht
über den Unfall des Marinelllstschiffer £. n.
Berlin, 29. Okt. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt:
Die amtlichen Ermittelungen über die Entstchüngsursache der Katastrophe des Marineluftschiffes „L. 2" ergaben Nachstehendes • Bildung eines luftverdünnten Raumes in der vorderen Owndel, hervorgerufen durch die bei dieser Konstruktion erstmals angewandte Art des an der Vorderseite der Gondel befindlichen Schutzschirmes Ansaugen des an der Unterseite des Luftschiffes austretenden Gases und Entzündung des in die Gondel hineinqesogenen Gasgemisches durch einen .Funken am Motor. Die Entstehungsmöglichkeit einer solchen verhängnisvollen Saugwirkung bei diesem neuartigen Schutzschirm IjoBen weder die Konstrukteure der Marine roch die der Zeppelingesellschast vorausgesehen. Bis dahin hatte
Geschäft mittel.
Ochsen.
Vollfleischige, ausgemästete, böchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Fahren . . .
Tic noch nicht gezogen hoben (ungejochle) . * Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete
Mastig genährte junge und gut ge- genährtc ältere.....
Bullen.
Vollfleischige, ausgew., höchsten Schlachtw. . .
Vollfleischige, jüngere
Wer Odol konsequent täglich än- wendet, übt nach unseren heutigen Kenntnissen die denkbar beste Zahn- und Mundpflege aus. c»/7
eis: Vi Flasche (Monate ausreichend) ML 1.50, Vi Flasche ML -Ä.
öiininm: 9(5) 7(4) — 2(1)
Dnm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Giesten gebrachte Kranke kommen.
Berlin, 29. Okt. Im Saale der Handelskammer trat heute Abend der Große Ausschuß des Zentralvereins für die deutsche Binnenschiffahrt zusammen und nahm eine Entschließung an, dahingehend, daß die N o t st a n d s t a r i f e der Eisenbahn für Futter- und Streumittel, die durch die Trockenheit des Sommers 1911 verursachte Notlage der Binnenschiffer allgemein und dauernd für einzelne Stromgebiete sogar in bedrohlicher Weise verschärft habe. Namentlich durch die Einführung und die lange Geltungsdauer der Ausnahmetarife bis 1912 sind Lebensinteressen der Binnenschiffer insofern zwecklos preisgegeben worden, als diese Tarife die davon erwartete Wirkung, eine Linderung der Fleischteuerung, nicht auszuüben vermocht haben. Da der Tarif Ende 1913 außer Geltung treten wird, sieht der Verein davon ab, auf ihn bezügliche Anträge zu stellen, er muß aber Einspruch dagegen erheben, daß die Interessen der Binnenschiffahrt und der zahlreichen in ihrer erwerbstätigen Bevölkerung abermals in gleicher Weise unberücksichtigt gelassen werden.
n, ^ Wiesbaden. D i e h h o i-M a rkt b e ri ch t vom 29 Okt Austrieb: Rinder «8 (Ochsen 10, Bullen 15, Kühe 63), Kälber 222 Schafe 51, Schweine 426. Vreiie für 100 Md'
Landwirtschaft.
--- Alt en-Buseck, 29. Okt. Bei der diesjährigen Obst - t> a u m z a h l u n g wurden in der Gemarkung Alteu-Bufeck gezählt: 2 E^og stehende Bäume: Aepfel 2498, Birnen 943 9roÄCnJlt ' nirf?cn J1’ Apikalen 6, Pfirsiche 5, Wo,wisse 32. 2. Noch nicht ,m Ertrag stehende Bäume: Aevfel 901, Birnen 244 ^'/^chen 57, Aprikosen 4, Pfirsiche 8, Walnüsse 1.
n§flnn2nt?mm?rtraö stehende Bäume 7262 und noch nicht im Ertrag stehende Baume 1642; zusammen 8904 Obstbäume.
Lnftschiffabrt.
Pegoud in Deutschland.
Johannisthal 29. Okt. Der französische Flieger Po- q on d stieg heute nachmittag zweimal, um 3.52 bis 4 16 Uhr unh bis 4.59 Uhr aufi Er überschlug sich mit seinem Appara etwa 15 Mal Er flog auch heute lange Zeit mit dem Kow nach UNZN- Zum Schluß wurde ihm em großer Lorbeerkranz über- rercht P6mmd fahrt heute nach D r e s d e n. Auch hnrte wohnte emc nach Zehn tau, enden zahlende Menge den interessanten Vorführungen des Fliegers bei.
Kreis Friedberg.
* 5k ™^aruAeim' 29 Okt. Eine Abteilung von Offi- d!?in t?- Dsenbahnregiments von Hanau,
^"unserer Gegend eine Uebung unternimmt, bezog gestern hier ~ Ms Nachfeier zum 18. Oktober wird Ls «L aXpS rtz^lag abend im Sprudelhotel
^Andreas Lwser. avfsühren- Am Sonntag nachmittag spielt dann * sfj °UU!.Crn Waldschlößchen bei Ober-Rosbach Anzen- gruvers „Merneidsbauer .
b. Großkarben, 29. Okt. Das Fischsterben in den Gewässern der Wetterau, die von den Abwässern der Friedberger Zuckerfabrik gespeist werden, hat einen solchen Um» fang angenommen, daß man in Interessentenkreisen um die Vernichtung des gesamten Bestandes besorgt ist und deshalb bereits die Behörde zum Einschreiten veranlaßt hat. Diese hat eine Besichtigung der Ufa, Wetter und Nidda angeordnet, nm die Ursachen der Wafferverseuchung feststellen zu lassen.
Starkenburg und Rheinhessen.
ch. Bingerbrück, 29. Okt. Die älteste Einwohnerin von Bingerbrück, die am 22. November 1813 geborene Fran Antoinette Wolff, geb. Koblmann, ist heute gestorben.
vüchertisch.
. T T?§,miterarif*c Halbmonatsschrift für Lite- raturfreunde (Begründet von Dr. Josef Ettlinger. Herausgegeben ?j0u Dr- Ernst .veckborn Verlag: Egon Fleischel u. Co., Ber- hnW 9). Das 1 Novemberheft i)t soeben mit folgendem Inhalt Mchlenen: Kurt Martens: Gerhard Ouckama Knoop. — Hedwig Schulkwf: Jndwidualpsychologie und Romantik. — Leon Kellner- ?sUgllsche Sufsragcttenlltcratur. — Johannes Reick^lt: Unveröffentlichte Briefe von Caroline und Gottfried v .Herder II — Karl Hans Strobl: Bunte Beute. - Emil Ermatinger: Ein Ju- gntbauM Gottfried Kellers? - Echo der Bühnen. - Echo Äs Auslands. — Kurze Anzeigen. — Notizen. — Nachrichten. — Büchermarkt.
fi(b bie bisherige Schutzschirmkonstruktion durchaus bewährt. J-n verfchiedenen Veröffentlichungen äußerten Fachmänner uub Laien r». "Mttnaßlichen ^wuchten und unkontrollierbare Gerückte ent- ttanden. «o soll d« mit dem Luftschiff umgekommenc Maschinist r.aich vor dem Aufstieg ine Offiziere daraus aufmerksam gemacht haben day ine, Wflore nicht in Ordnung seien, die Offiziere aber hatten aus der Fahrt bestanden mit der Begründung der .'tnwesenheit der Abnahmekommission. Für die Richtigkeit eines lotchen an sich wenig glaubwürdigen Vorganges fehlt nicht mir
Unterlage, sondern es ist festzustellen gewesen, daß das ker ptotore »or tan Auffticg einwandfrei gewesen ist. Weiter soll die Zeppelmgesellschaft selbst, insbesondere der Lnst- Ichlffkapitan Gluud, die schwersten Bedenken gegen die angeblich von der Marineverwaltung geforderte Konstruktion des ‘ Luft- W.'/s, '.nsbesondere gegen die Verlegung des Laufganges in das schiss leibst gehabt haben. Dies trifft nach einer ausdrücklichen Erklärung der Zeppelmgesellschaft nicht zu. Tie Verlegung des r.aufaanges in den Schisskörper wurde auch zuerst von der Zeppclm- gefellfchaft angeregt, derartige Bedenken der Gesellschaft sind schon deshalb völlig ausgeschlossen, weil andernfalls die über die ftonitaftwn vertragliche bestimmende und für sie verantnwrt licke Gesellschaft ganz selbstverständlich weder die vorhergehenden Werstprobefahrten vorgenommen, noch der Marine das Schiff' auf der ,vabrt von Friedrichshafen nach Johannistl>al unter Füll- rung des .Kapitäns Gluud zur Abnahme vorgesührt hätte und
-"..^Kavitän Gluud und seine Teckiniker als Vertreter der Geiellschaft ohne weiteres an den Abnahmefahrtcn hätte teilnehmen laflen. Mit die,er, auch im Nameii der Zeppelingesellschast abgegebenen Erllarung werden alle Gerüchte und jede Legendcnbil- dung widerlegt. Tie nunmehr erkannten Gesahrenauellen werden kunsttg ausgemerzt. Ucber den hierzu einzuschlagenden Weg besteht zwilchen der Manne und der Zeppelingesellschast völliges Einvernehmen.
nJjLlV-r?.e,|T. »KegettereinS folgte als Schl^ß- SSetfckuder ist mein Seien". Zu den Nck' bei dem prächtigen z-hkerche auswärtige Besucher, besäniwrs ^<6 2onbc' -"gesundes so daß die Straßen,
tomm/ b Trauor^g ging, mit Zuschauern angefüllt
orr Kreis Alsfeld.
fnefenh • ' S.' öS' d tv o r st a n d s s i tz'u n g.) Anordn et cm ’ ^lsing als Vorsitzender, die Beige-
föorfihenh^ «?'• OlükC 10 .Stadtvorstandsmitglieder. Der
des Mckst^«^^<?^ ^dung mit, daß das Gutachten Projekt $u bcm allgemeinen Kanalisations-
hKnip ffrX'' ^gegangen fei. Danach sei eine teil-
T^t9^US9kUttb Umarbeitung des Projekts erforderlich. — & 2ÜCSnt Uebernahme der Fuldergasse auf "den
iind ©toä ^rw?ltun^stre,tversahren zwischen Kreis
Ministp^I^Äld hat nun ferne Erledigung gefunden, indem das Innern der Berufung der Bürgermeisterei Als- fc” Kreis Alsfeld für verpflichtet erklärt hat, nrn5 Rom, Einmündung in die Kreis-
se(d -E » übernehmen, sobald die Stadt Als-
ern^n c? nnr, rf,CT Öinfl£$t tior bcv Uebernahme für notwendig Zungen an der genannten Straße ansgeführt hat. di! Stadtvorftand nimmt hiervon Kenntnis und beschließt, daß Nocken ^ Uebernachme auf den Kreis gestellten Bedingungen ^rbsi erftillt werden sollen. — Ter Geländeans- b^ t” A^^.?^rnder Wallach soll mit Rücksicht aus ^^ende Entelgnungsverfahren vorerst zurück- tine Eigentumsgrenzen sestgelegt und
die Ennfriedigung hergestellt werden. - Bevor an
toirh fnf? Jber rieum Iahnhofszufuhrstraße herangetrcten ftrafie Prvellement über die Höhenlage der Zufuhr-
ur VnnLa1 Sabt aufgestellt und der Eisenbahnvcrwaltung mit ^suchen mitgeteilt werden, um — Nweaus det, anzulegenden Bahnhofsvorplatzes.
dieStad^Ä» ^-^.^ regt noch an, vom nächsten Jahre ab für ^s^^°"^Utznngen emen Srtzungsplan für das ganze Jahr fei^n Schäften rechtzeitig nach, V^ten. ^?une Der Vorntzende sagt dies zu, feln^toCTbe bCT' ° Tn ber Praxis auf die Dauer durchführbar
Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten
-L-chlachtivertes
Vollfleischige ausgemästete Kühe ' höchsten
Cchlachrioertes bis zu 7 Jahren
Wenig gut entwickelte Färsen. . . ’
Acltere ansgeniästete Kühe und wenig gut ent- ivickelle jüngere Kütze
Mäßig genähne 9ühe und Färsen . . ' ' ' Kälber.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ‘ *
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Geringe Saugkälber.........
Schafe.
GericfHMaaL
b^I^^b.rg, 29. Okt. Der Pfarrer G. R. von hier hatte am Grabe enter Frau, die tm Wochenbette starb, in seiner daß es doppelt bedauerlich sei daß menschlich^ Verschulden die Ursache des Todes gewesen fei' Tie Leidtragenden waren der Ansicht, daß die Worte sich gcq6t d e Hebamme richteten. Sie bekam Abbestellungen. Da sie ^n Geis- ftchen nicht zu mnem öffentlichen Widerruf bewegen konnte ver- Aagte )ic den Psavrer wegen Beleidigung. Das Schöffengericht verurteilte ihn z-u 10 Mark Geldstrafe. ngeriajr
m Oisenbach, 30. Okt. Ter hieflae Vertreter der
firma Mathias Stinnes. Adolf v i l l e r ff, Offenbach de^einer Firma 8 2 4 3 8 M a r k n n t e r s ch l u g , wurde von' der Tarn , stadter Straikammer zu 1 Jahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt wovon 2 Monate der erlittenen Untersuckungshast als verbüßt angerechnet wurden. Sein Buchhalter Theodor G r a u n roiirbP wegen Beihilfe zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Beide baden die ehafc angenoinmen. 1
. .* Der Ueber-Friseur. „Was ist die beste Leistung, die du ,e vollbracht hast?" fragte der erste Barbier. „Ich rasierte ein-
Üüf11 .^^rrn . . . sagte der zweite. „Nun und?" „Dann überredete ich ihn dazu, sich die Haare schneiden und shampoo- -rTenÄ ^nn verabreichte ich ihm eine Gesichtsmassage, nuCkCleftri®/C eine Lautwaschung und manikürte ihn." „Und dann? „Dann mußte er wieder rasiert werden."
Kleine Tageschromk.
.„Die „B. Z. am ^ittag'5 meldet aus Berlin: Mittwoch mittag um 12 Uhr wurde im Reichstagsgebäude die Herbst- k U sst-Nun - eröffnet/ ^sonders stMliZ ist bk
^?amor1^uns "rr Chrysanthemen.
Aus Warschau wird gemeldet: Auf dem Bahnhofe Kovel- bahn rannte Bet Itarfem Nebel ein Personenzug auf einen 33 ^e^ch^wmden^^ ^^dlichen Zug. Fünf Personen sind tot,
Weidemastschake:
Mastläuimer und Alasttiammel .... 4550—0000 Schwein e.
^ollfleischrge Schweine von 80-100 Qcbenb- gewlcht . 61-61«/
SS'9CS$roe!"c l,nl“,eo ^2e6enbgeivic6t 6M1'Z
VoUflelichlge Schweine von 109-120 k" Lebendgewicht «... . , ßO." <
ßettf^rodne über 150 k» Lebcuo gewicht . 571- .gg
JJU; Erbsen 0,00 Mk^ Kartoffeln 3,60—4,00 Mt.
* Unschuldig im Zuchthaus. Aus Elberfeld, 29. Okt., wird gemeldet: Im Sommer 1907 wurde die Witwe 8 a ™ln aus Flandersbach in der Nähe Elberfelds wegen Beihilfe bei der Ermordung ihres Mauues, des Landwirts Hamm, zu 14 Jahren Zuchthaus verurteilt. Ter' Mörder selbst blieb unermittelt. Vor einem halben Jahre fand mau aber eine Spur in dieser Richtung und im Ber-> lause der Ermittelungen kamen sowohl Polizcirat Braun, wie auch der Chemiker Tr. Brüning von der Chemischen untersuchuugsanftalt von entzgegeugesetzten GesicktSpunkten aus zu der Entdeckung, daß der getötete Hamm das Opfer eines von ihm gestellten und sich zur Wehr setzenden Einbrechers geworden ist. Nunmehr richteten die Geschworenen, die damals das Schuldig aussprachen, eine Eingabe an den ersten Staatsanwalt in Elberfeld und ersuchten ihn, seinerseits das Wiederaufnahmeverfahren zu beantragen.
* Wieder ein Brand auf der Genter Welt- ausstellung. Aus Brüssel, 29. Oktober, wird uns geschrieben: Heute abend um 7 Uhr brach im Stadtviertel Altfl andern aus der Weltausstellung in Gent Feiler aus Sieben Hauser wurden zerstört. Fünf Häuser stellten ein Hos- Pij aus dem 16 Jahrhundert dar. In den beiden anderen waren nn Zigarrengeschäst und ein Gasthaus untergebracht. Der Schaden soll bedeutend sein. Das Feuer war nach Verlaus einer Stunde gelofcht. Das Stadtviertel Mtflandern war die Wiederherstel- lung der interessantesten Gebäude und Plätze aus den verschiedensten Städten von Flandern.
ICirdpltd^ Uadwicbtcn
Evangelische Hemrmde.
Donnerstag, den 30. Oltobcr, abends 8 Utzr, im MatthänSsanlr
Bibelstunde. (Geschichte vom Sündensall (1. Mos. 3, 1.)
Pfarrer D. Schlosser.
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage),
Samstag, den 1. November 1913: ‘
Vorab end: 4.45 Uhr.
Morg enS: 9.00 Uhr.
Nachmittags: 3.30 Uhr. LchrtfterklSrnug.
SabbatauSgang: 5.50 Uhr.
* Israelitische Religionsgesellschaft.
, Gottesdienst.
Cabbatseier am 1. November 1913:
Freitag abend 4.35 Uhr.
Samstag vormittag 8.30 Ubr.
Samstag nachmittag 3.30 Uhr.
Eabbat-9(u8grtng 5,50 Uhr,
Wochengottesdienst: Morgen« 6.45, abend» 7.30.
WSchentl. llebersicht »erToSesfälle L d. Stadt Girtzen.
43. 'Woche. Vom 19. bis 25. Oktober 1913.
Einwohnerzahl: angenommen ,u 32 400(inf(. 1600 Ptaun Militär).
SterblichkeitSzisser: 14,43
nach Abz»lg von 5 Ortsfrembea: 6,42 °/M.
Ri «rdsc
ES starben an: Zusammem
Erwachsene:
int
von,
AlterSschiväche
1. Lebensjahr:
2.—15. Jahr»
KO
1(1)
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Gehirn» und Rücken-
mark-Entzündung
2
1
—
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Vauchsellentzündung Gallenblasen-Ent-
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—
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zündung
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Blasenkatarrh
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1(1)
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Krebs
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1
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Verunglückung______
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