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4.8.1913 Erstes Blatt
 
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Erster Blatt

165. Jahrgang

General-Anzeiger für Oberhefsen

Rr. WO Erstes Blatt {63. Jahrgang Montag, 4. August {913

Sietzener Anzeiger

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Rofafionsbrud und Verlag ber Brühl'fchcn Univ.-Buch- nnb Sfetnbniderei R. Lange. Redaktion. Lrpedilion und Druckerei: Zchulstratze 7. Lan^:^Hest;1ür de« d»s üonnumos 8 Uhr. Geschäftsstelle Bübingen, Bahnhofstraße 16a. Äuzeigentett: H. Beck.

Der Bukarester Kongreff.

Run sitzt man glücklich in Bukarest zusammen. Ms Dienstag mittag 12 Uhr ist noch Zeit. Bis dahin mutz man sich nach allen Seiten geeinigt haben, wenn die Kanonen nicht von neuem zu sprechen beginnen sollen. Die <5adw wäre konrisch, tvenn man die tragische Rote dieses Balkan- spielS, all das vergossene Blut, das zum Himmel schreiende Elend, Hunger und Seuche, zu vergesseir vermochte. Da ist der Polizist Rumänien mir dem Stock gekommen und hat die böfcit Balkanbuben, die sich nicht vertragen wollten, zu- sammengetrieben, um mit ihnen ein ernstliches Wort zu re­den und sie ein wenig gegenseitiges Wohlwollen zu lehren Jetzt l>at er sic im eigenen Haus; schön hinter Schloß und Riegel, die selrsamen .Kunden: Herrn Paschitsch, Herrn Veni- zclvS und die Bulgaren, alle mit Trabanten minderer Leuchtkraft versehen. Sogar der Montenegriner Wukotitsch hat mit machen müssen, obwohl er eigentlich vollständig über­flüssig ist. Und so berät man denn unter dem sanften Druck der frischen rumänischen Armee, die heute wie die Ding.' liegen wirklich die Polizei auf dem Balkan versieht und Ordnung schassen kann, wie es ihr beliebt. Freilich,immer nur so lange, als die noch größeren Brüder Ruhe halten. Solange die alten Gegner, Oesterreich und Rutzland, sich vertragen und die politischen Erwerbskonzerne, Dreibund und Triple Entente, nichtFragen ausrolten", von denen sie verschiedene Ansichten l)aben. Man hat immerhin in Bukarest sdwn Ergebnisse ans Tageslicht gezogen. Die Bul­garen haben ihre ganze Hoffnung auf Rumänien gesetzt, das sie wenigstens mit einiger Liebe gezüchtigt hat, was von den anderen nicht gerade gesagt werden kann. Zwar wünscht Rumänien schon wieder etwas mehr als es noch vor we­nigen Tagen als unverrückbar ausgeschrien hat. Jetzt geht die Grenzlinie der Zukunft schon wieder weiter ins Bul­garische: Zehn Kilometer über Turt^kai-Dobritsch-Baltschik hinaus. Aber lvas machen ein paar Quadratkilometer, für die man früher die ewige Glückseligkeit getvagt hätte, heute noch aus. Größeres steht auf dem Spiel: die Lebensfähig­leit überhaupt. Die verbündeten Serben und Griechen, mit dem Montenegriner als Dritten, haben ihre Forderungen ge­stellt. Das ist das zweite Ergebnis der Bukarester Tagung bisher. Al'er das hätte man auch ohne diesen Apparat und die gewaltigen Spesen an Diäten und Reisegeldern gehabt.

Was soll nun werden? Die Tage rollen ab. Man wird sich irgendwie entscheiden müssen. Und da zeigt sich ein In­teressantes : Die Rumänen, die um des Balkan-Gleichge­wichts willen sich gegen die Bulgaren gewendet haben, rüden jetzi trötz aller offizieller Freundlichkeit im anderen Lager immer mehr von Serbien-Griechenland ab. Die Wagschale ist nad) der anderen Seite hin gesunken. ^as Uebergeivicht auf dem Balkan hat nur seinen Platz gewechselt. Was Ser­ben und Griechen wollen und durd) die Punkte ihrer For- bcrungeit nun auch klar und nicht mehr mißverständlich ausgesprochen haben, ist die Zertrümmerung Bulgariens. Ist . damit zugleid) die Doppelhegemonie über die Halb­insel ? Darum ist Rumänien allerdings nicht marschiert; so drängt es sein eigenstes Interesse immer mehr auf die bul­garische Seite. Man ward von seinem Polizeistab wohl sehr bald nad) einer alten Tonart ein neues Lied vernehmen. M . . Ob aber trotzdem, selbst unter schärfstem rumänischem Druck auf Serbien und Griechenland, irgend etwas Brauch­bares in Bukarest zustande kommen wird? Fast möchte man es nicht glauben. Demi einen von den bisherigen Kämp­fern bat der Polizist trotz alter seiner Vorsicht undeuro- -^päischen Ueberlegenheit" vergessen. Das ist der krankgewesene Teilnehmer ans Konstantinopel. Der hat sich auf den Marsch gemacht und sich nun, trotz Politik, trotz Europa, in Thrakien einquartiert. Von allem, was BcUgarien dort erobert hatte, ist nichts mehr übrig geblieben. Hier hätte, trotz alter Rie­derlagen und territorialen Verluste int Westen und Süd- westen, bulgarische Zukunft heranreifen können. Hier an der Maritz'a, in Adrianopel, bis hinab nach Midia und Enos hätte auf dem reichen, von (einen früheren Besitzern ver­lassenen Boden das neue $ulgarien entstehen können. Es hat nicht sollen fein. Die Türken sitzen in der alten Sul- tansgräber-Stadt und wollen lieber sterben, als zurückgehen. Wird dieser seltsame Bukarester Kongreß so enden wie die erste Konferenz von London, nämlich mit einem neuen Kampf? Und welche Kämpfer tverden nunmehr gegeneinan­der stehen?

Eine amtliche deutsche Aeußeronq.

Die Noiddcutsckc Wgemciil- Zeimng" schreibt in ihrer Sodininbfdxnx zur Fr,e b errsk°n,e renz m Bu-

* ia5:s<Wragttiten dieser diplom-ttschen

zn ZZE-N fiihrrn nnrd, Denen dre Grotznu-ch-e immunen können.

In der Frage der Zukunft Adrianopels ist eine schärfere Zuspitzung vermicbcn nrorbfn. Es kann begreiflich erscheinen, daß die Stimmung im rürfiüUn Heere und der Patriotismus des osmanischen Belkes zur Behauptung der viclumstrinencn Stadt drängen. Einsichtige türkische Staatsmänner entziehen sich aber nicht Pflicht, genau zu prüfen, ob es dem bleibenden Interesse ihres Landes entspricht, das Verhältnis der Ps.'rtc zu den Groß- nwd;tcn, wie zu Bulgarien, von dem Besitz Adrianopels abhängig zu macken, oder ob d.iS Bedürfnis der Türkei nach einer strategisch vorteilhafteren Grenze nickt durch Verhandlungen mit den Mächten, unter Rückkehr auf den Boden des Londoner Vertrages, zu be friebiflen wäre Tic dauernde Wiederbesctzung Adria­nopels würde den Anlaß zu einem neuen Was fengang zwischen der Türkei und dem an seiner Zukltnft nicht verzweifelnden Bulgarien fortbestehen lassen. Sic würde ein Hindernis für die von beiden ge­wünschte gute R a ck b a r s ch a f t sein. Sic würde die Türkei ui unablässigen militärischen Anstrengungen in Thrazien und, für solche Zwecke, zum Verbrauch von Mitteln zwingen, die das osmanische Reich, mit mehr Nutzen für seine Zukunft, anderen Aufgaben zuwenden könnte. Dies ist die Ansicht aufrichtiger Freunde der Türkei, unld es deckt sich mit dem Urteil türkischer Patrioten, die über die gegenwärtigen Umstände hinaus die i n n e r c Erstarkung ihres Vaterlandes ins Auge fassen.

Bulgarien giebt der rumänischen Forderung nach.

B u k a r e st, 3. Aug. Heute früh fand eine Konferenz der bulgarischen und rumänischen Delegierten unter dem Vorsitze Majoreseus statt. Nad) einer längeren Beratung, die bis Mittag dauerte, kam es zu einer Eini­gung unter den beiden Parteien über drei Pu nkte, die von Rumänien in der Note vom 21. Juli formuliert worden sind. Der Verlauf der neuen Grenze wurde durch die militärischen Delegierten feftgetegt. Sie beginnt 12 Kilo­meter unterhalb Naltschik auf dem ersten Hügel, der auf der Karte mit der Höhenangabe 252 bezeichnet ist, läuft dann in einer Entfernung von zehn Kilometern südlich Dobritsch vorüber unb endigt neun Ätlometer westlich von Turtukai bei dem Dorfe Tourksymil. An einigen Punkten weicht die neue Grenze gemäß der topographischen Eigenart um 15 bis 16 Kilometer von der geraden Linie nach Westen ab. Ferner verpflichtete sich Bulgarien, die Befestigungen Rustschuks unb Schumlas zu schleifen unb keine neuen Befestigungen in dem bazwischen üegenben Gebiet unb in einem Umkreis von 20 Kilometern um Baltschik herum anzulegen. Die Frage ber rumänischen Schulen unb Kirchen in bem von Bulgarien eroberten Gebiet würbe entsprechen!) den auf ber Petersburger Konferenz gemachten Vorschlägen geregelt.

So haben also bic Rumänen tatsächlich bic Grenze noch etwas weiter nach Süden verschoben, als sie ursprünglich verlangt hatten. Das Hauptgewicht ihres Erfolges liegt aber in der Schleifung ber genannten bulgarischen Festun­gen, die Rumänien tatsächlich die Vorherrschaft garantiert.

Ter tocitrre Verlauf des letzten Verhandlungstages.

B u ka r e st, 3. Aug. In ber gestrigen Beratung ber Dele­gierten der Verbündeten mit denen ber Bulgaren, versuchte man, zu einer Einigung über bie beiderseitigen Vorschläge zu gelangen. Die Beratung endete indessen ohne ein endgültiges Ergebnis. Die Griechen bestehen wei­terhin auf Kavala, ebenso bie Bulgaren. Die Serben schlagen eine neue Westgrenze vor, ausgehend von bem Punkt, wo bie Wasserscheide der Brcqnitza unb der Struma bic alte bulgarisch-türkische Grenze berührt, bann bie Wasser­scheide entlang im Süden an das Tal der Strumitza, bann westlich anfdiiicfenb an bic Grenze bes ersten Vorschlages Die Bulgaren lehnen dieses ab. Heute vormittag iviro von rumänischer Seite in der >tonfcrenz der Vorschlag ber Ver­längerung der Waffenruhe um b r e i Tage ge­macht werden.

Darnach würde den Bulgaren von dem eroberten Maze­donien nur ein sehr bescheidener Lanbfetzen verbleiben. Sehr bemerkenswert ist, daß die Griechen ihre L st grenze so weit vorschieben wollen, denn Kavalla grenzt schon bei­nahe an bic türkische Nachbarschaft. In Athen rechnet man nach einer Berliner Pressemeldung bestimmt darauf, daß Kavala Griechenland zugesprochen wird unb ber Friede in Bukarest geschlossen werden wird. Für einen baldigen Frie densschluß spreche u. a_, daß Bcnizelos telegraphisch die Wiedereröffnung der Theater erlaubt habe. Es.werde in Athen auch behauptet, baß Kaiser Wilhelm Ende August nach Korfu kommen werbe.

DerBerliner Lokalanzeiger" will aus Paris erfahren haben: {Griechenland habe bett Mächten bekannt gegeben, daß es außer auf Kavala auch auf den Besitz der Insel Thasos den größten Wert lege. Den Bulgaren soll für Kavala volle Zollfreiheit gewährt werden. Die Insel Tha- sos liegt dem Meerbusen von Kavala gegenüber.

Es ist dock wohl etwas verfrüht, wenn bas Berliner Tageblatt aus Paris nrrrteilt, Lesterreich, Italien und Rußland möchten tMnala den Bulgaren, Frankreich, Teutschlarrd und England wollten cs den Griechen zukommen lassen. Es war vor einigen Tagen schon einmal gemeldet worden, baß derdeutsche Einfluß" in Arden gewachsen sei. Tas alles ist wohl eine Mache der griechischen Politik.

Die künftigen butgarisch-türtifchen Beziehungen.

Ta5Berliner Tageblatt" meldet aus Konstantinopel: TerTanin" bemcnticit das Gerücht, daß einige Minister für den Verzicht auf Adrianopel seien. Talaat Bey habe erttärt, ?ldrianovel müsse türkisch bleiben. Für Leute mit anderer Mn- nung fci im Kabinett, das in Dieser Beziehung einer Meinung jet, fern Platz.

In polinicken Kreisen Konstantinopels verlautet, Bulgarien wolle mit J>ct Türkei zu einer Entente gelangen, da an? -.'Imi.ilK- rung an Serbien aue-geschlossen sei Falls die T inta Adrian.wel räumt, soll Bulgarien bereit fein, ihr eine Verbesserung der Linie Midia En 0 S zuzugestcden und Garantien be­züglich R ichtbescstig u n g der neuen Grenze zu geben. Außerdem 1 all in Adrianopel ein religiöser Vertretet bei Sultans zu gelassen und dessen Residenz für exterrito­rial erklärt werden.

Einstweilen aber stehen die Truppen noch auf dem Kriegsfüße:

DerBerliner Lokalanzeiger" meldet ans Konstanti­nopel: Bet einem Zusammenstoß zwischen Türken unb Bulgaren bei Mustafa Pascha mußten sich diese zurückzichen. Bier Stunden östlich ton Adrianopel erschienen bulgarische Banden. In Taukkapu wurde auf der Straße eine Bombe gefunden.

Die Einwirkung auf die Türkei.

Konstantinopel, 3. Aug. Tic italienische Botschaft er­hielt heute morgen ihre Instruktion für daS mixtrtcic Einschreiten bezüglich Adrianopels. Tie Instruktion für die cngliichc Bot­schaft steht nbd) aus. Wahrscheinlich erfolgt die Demarche morgen. Es verlautet, daß die Mächte der Pforte den Rat erteilen iverden, Adrianopel gegen Kompensationen zu räumen, die hauptsächlich in einer Grcnzbcrichtigung und einer Erhöhung der Zölle auf 4 Proz. bestehen würden.

Serbische Beschuldigungen gegen Bulgarien.

Belgra d, 3. Aug. Das Serbische Prcsseburcau tritt bett bulgarischerseits verbreiteten Nachrichten über angeb­liche Grausamkeiten der Serben entgegen, indem es meldet:

Es muß hervorgehoben werden, daß die Bulgaren in ihren verleumderischen Berichten über angebliche serbische Grausamkeiten fid) niemals auf wirkliche Tatsad)en, Unter­suchungen und Berichte von Kommissionen berufen konnten, wie cs von serbischer Seite gefd)cbcu ist. Die ebenso un­wahren Nachrichten über serbische Öfsensivaktionen verfolgen offenbar den Zweck, angesichts des abzuschließenben Friedens während der Friedensvcrhandlungen Serbien als den <2 tö­ten trieb unb als diejenige Macht hin zu stellen, die be­strebt ist, die Friedensverhandlungcn zu flöten, ivährcnb bock) bic Bulgaren als stets angreifenber Teil alles tun, um noch im letzten Augenblick irgenbwelche Erfolge zu erringen unb damit den Beweis zu erbringen, daß bic militärische Lage Bulgariens fid) gebessert und das Kriegs glück' sich gewendet habe. Darauf ist bie bulgarische Mel­dung über den Durchbruch der serbifcl)en Stellungen bei Egri Palanta zutückzufühten Daß an allen diesen Berichten kein wahres Wort ist, erhellt sich aus der allgemein bekannten Lage nm Kriegsschauplatz auf der ganzen Linie von Widbin bis Kotfd)ann unb Zatew Selo, bic von ben serbischen Truppen tapfer unb erfolgreich verteibigt wird. Es würben dabei sogar beträchtliche Vorstöße gemacht unb früher von den Bulgaren besetzte Punkte genommen.

An der erst jüngst von Sofia verbreiteten Nachricht, baß die Serben im Bezirke Egri Palanka dreizehn Moiebo-Ru- mänen ober Kutzowalachen getötet unb ihnen 6000 Schafe, 6000 Ziegen unb 300 Pferde roeggenommen hätten, fällt, abgesehen von der Unwal)theit der Nachricht, bie auf Grunb jedenfalls erpreßter Aussagen zweier nach Sofia be­förderter -Schafhirten für die weite Seffentlichteit zugestu-tt wurde, schon auf den ersten Blick auf, daß man diesmal bic Kutzowalachen als Objekt bco ferbifdjen Vandalismus aus­suchte, jedenfalls in ber Absicht, zwischen Serben unb Ru­mänen Zwietracht zu säen, weil bic KUpowalachen als Stammesbrüder in Rumänien fid) großer Shmpathien er­freuen unb in ben von den Serben besetzten Gebieten einen bedeutenden Bruchteil der dortigen Bevölkerung ausmachen. Gerade die tützowalachische Bevölkerung erfreut fid) nicht nur in den neuen Gebieten, sondern auch innerhalb der alten ss^renzot -Serbiens bei dem Volk unb ben Behörben größter Beliebtheit als ein ruhiger, seiner Arbeit unb bem Ver­dienst nad) geb en ber Volksstamm, dessen nationaler Haß sich bisher ausschließlich gegen die bulgarischen Bedrücker wandte.

Tic Kampflust ber Serben.

Sofia, 2. Aug. Die Serben sollen bei Vranja bie von einem bulgarischen Parlamentär um 7 Uhr abends ge­stellte Aufforderung zür Einstellung der Kämpfe mit dem Bemerken abgelehnt haben, daß sie keine Verständigung über die Waffenruhe erhalten hätten, und sollen die Arrgriffe fortgesetzt haben. Tie bulgarische Re­gierung habe gegen dieses Verhalten protestiert.

Belgrad, 3. Aug. Das serbische Pressebureau ist von zuständiger Seite ermächtigt, die von ber Agence Bul­gare in die ausländische Presse gebrachte Nachricht, daß serbische Offiziere trotz des Waffenstillstandes den Befehl zum Feuern gegeben hätten, zu demen­tieren.

Eine griechische Richtigstellung.

Die griechische Gesandtschaft in Berlin teilt bem Wolff-Bureau folgendes vom Hcmptguarticr in Lionowon emgetrossenes Tele­gramm mit: Zufolge des Waffenstillstandes ist zwilchen unserer und der bulgarischen Armee eine Demarkationslinie fcst- gelegt worden, die nördlich vom P c t s ch e v 0 und N i w a r ' 0 p verläuft. Daraus ergibt sich, daß die Meldung, die Bulgaren hätten Perickevo und Niwarkov erobert und hielten es besetzt, falsch ist. Ebenso ist die Meldung falsch, daß sie {crnals während des Krieges von uns Kanonen ober sonstige Geschütze erbeutet hätten.