ben. Dos Kapitalvermögen beträgt 5 087 445,27 M., die Kapi- roUdjirthen iGuthaben der Einleger von 1912) 4 939 722.33 Mark, bleibt Ueberschutz 147 722.94 Mk, dazu bei Abschluß der Rechnung lsiehe oben) 104 093.68 Mk so daß der Reservefonds Ende 1912 beträgt: 251 816.60 Mk 3ic Gewinn- uud Verlustrcchnung ergibt an Erträgnissen 216846.96Mk. an Lasten 197475.18 Mk., ergibt Reingewinn in 1912: 19 371.78 Mk. Beim Vermögen sind die Staatspapiere nicht nach dem Nennwert, sondern nach dem Kurswert gerechnet. Die Zahl der Einleger hat sich in 1912 um 50 vermindert. Der Voranschlag für das neue Rechnungsjahr bleibt dem vorjährigen ziemlich gleich. Vom Reingewinn werden 24 Dienstboten mit 22, resp. 18 Mk. bedacht ferner erhält die Landwirtschaftliche Winterschule 200 Mk., der Landwirtschaftliche Bezirksverein Büdingen 125 Mk., der zu Schotten 25 Mk., der Verein für entlassene Gefangene 30 Mk., der Ortsgewerbeverein Echzell 200 Mk, außerdem werden landwirtschaftliche und gewerbliche Institute, Krankenpflege, Lehrertöchterstiftung und andere Anstalten bedacht, im ganzen werden 8311 Mk. verwendet Ter Zinsfuß ivirb auf 41/2 Prorent für Tarlehen, auf 4 Prozent für Einlagen fest- geseßt. Der seitherige Vorstand wird wiedergewählt. Bei dem folgenden Mahl zeigte in längerer Ausführung Kreisrat Doeckmann auf Grund eigener Anschauung auf seinen Reifen, wieviel Vorzüge unfcr deutsches Reich vor andern Ländern hat. Er dankte auch für die gemachten Zuwendungen.
KrciS Alsfeld,
k. Alsfeld, 28. Okt. Getötet wurde beim Bahnbau der 21jährige Arbeiter Karl Eiffert aus Schwarz. Eiffert war als Bremser an einem Materialzug tätig. An abschüssiger Stelle brach die Bremse, Eiffert stürzte aufs Gleis, und mehrere Wagen gingen über ihn, so daß er sofort starb.
X. Alsfeld, 28. Okt. (Museum.) Das Museum des „Geschichts-- und Altertumsvereins der Stadt Alsfeld" im hiesigen .Hochzeitshaus, das am 6. Juli d. I. neu eröffnet wurde, hat während des Sommers einen zahlreichen Besuch von Einheimischen und Fremden aufzuweisen gehabt. Eine hübsche Ausschmückung wird das Museum im Lause des Winters erhalten. Der Treppenbau wird mit den Wappen von 16 lebenden Alsfelder Familien ausgeschmückt werden. Tie Wappen werden auf Leinwand mit Oelfarben gemalt. In einem Ausstellungsräume sollen ferner die Wappen der ehemaligen Alsfelder adeligen Burgmannen Aufnahme finden. Die .Herausgabe eines Alsfelder Wappenbuches, das über 150 Wappen adeliger und bürgerlicher Alsfelder Familien mit Text enthält, ist im Winter zu erwarten.
Kreis Schotten.
K. Schotten, 28. Okt. Ein Kreis-Obst- und Gartenbauverein wurde hier ins Leben gerufen, der Vorsitz wurde dem Kreisamtmann Schäfer übertragen.
Kreis Friedberg.
)( Bad-Nauheim, 28. Okt. Ein Raubanfall wurde an der Ufa gegen den Rechner Karl Wagner vom Gas- und Wasserwerk aus Friedberg verübt. Wagner wurde in der Dunkelheit plötzlich überfallen, zu Boden geschlagen und aus- gcplündert. Dann wurde er in die Ufa geworfen. Das kalte Wasser brachte ihn wieder zu Bewußtsein, so daß er sich retten konnte. Wagner ist schwer verletzt.
= Butzbach, 28. Oft. Bei der Großherzvglichen Bürgermeisterei Butzbach ging von dem Hessen-Darmstädter Volksfest- Verein nachfolgender Brief ein:
New Bork, 17. Oktober 1913. An die Großherzogliche Bürgermeisterei Butzbach lO-erbessen). Geehrter Herr Bürgermeister Flach. Wohlbehalten wieder in New Bork zurückgckehrt, drängt cs'uns für all die Liebe und Freundschaft, die man uns, bei unserem Aufenthalt in Butzbach fettens der Stadt und seiner Bewohner entgegengebracht, von Herzen zu bauten. Da es für uns unmöglich ist, jedem einzelnen nach Recht und Gebühr Dank zu zollen, so bitten wir Sie geehrter Herr Bürgermeister uirseren Dank für die Gastfreundschaft Ihrer Stadt und deren Bewohner gütigst entgegen nehmen und an geeigneter Stelle zum Ausdruck bringen zu wollen. Weit über den Rahmen unserer Erwartungen gingen die Ehrungen und Aufmerksamkeiten, die man uns zuteil ^oerden ließ. Nehmen Sie Herr Bürgermeister damit noch die Versicherung, daß der uns zuteil gewordene Empfang und die Liebe, mit der man uns umgab, ein Lichtpunkt für unser ganzes ferneres Leben bleiben wird. In vorzüglicher Hochachtung der Hessen-Darmstädter Volksfest-Verein, gcz.: Ehr. C. Gerhardt, Präsident.
Hessen-Nassau. >
h. Marburg, 28. Okt. In Wittelsberg wurde gestern abend ein 15 Jahre alter Knecht des Landwirts Kiefer von dem mit ihn fallciwen neun Zentner schweren eisernen Hoftor, das er schließen wollte, erschlagen Das Tor war noch neu und erst vor einigen Tagen aufgestellt worden.
h. Usingen, 28. Okt. Auf der steil abfallenden Straße nach Riedelbach fuhr der Schreiner Guckes in voller Geschwindigkeit mit seinem Rade gegen ein ihm entgegenkommendes Fuhr- 4vcrk. Dabei bohrte sich die Wagcnstange in den Leib des jungen Mannes, so bau er nach kurzer Zeit verstarb.
h. Bad Homburg v, 0. H., 28. Okt. In unferm bcuffiften Bad Homburg wurde einem deutschen Kasseehausbesitzer der Ausschank von deutschem Wein und deutschem Bier verboten, dagegen aestattete ihm die Behörde bereittvilligst den Verschleiß ausländischer, besonders flxniiftffcr, Weine. Wahrsckein^ lief) bringt her Absatz fremder Weine den Behörden mehr Zoll- ober Steuereinnahmen ein als bei den deutschen Gewädisen. -- Vom kommenden Samstag ab wird der Hochtaunus durch einen täglich mcln-maligen Automobilverkelir zwischen Königstein-Ober- 'relfenberg-Niederreisenberg'Schmitten und Hohemark eine wesend liche Vcrkebrsbereicherung erhalten.
h W e i l bu r g , 28. Okt. Wie weit die me t e 0 r 0 l 0 g i f ch'e Wissenschaft gediehen ist, bavon legen Beobachtungen der obcrlieh"Heben Obstbauanstalt Oberzwehren Zeugnis ab. Von beit von Mai bis Sepleniber cingegangenen Wettervoraussagen der hiesigen Wetterdienststelle trafen im Bezirk Oberzwehren
Prozent zu, 32,6 Prozent näherten sich der Prognose sehr. 0,3 Prozent waren vorwiegend falsch und der Rest von 3,1 Prozent H>ar als verfehlt anzusehcn.
8. Sitzung Großhcrzoglicher Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.
„ , Protokoll Auszug
Anwesend und die Herren: Geheimer Kommerzienrat Heichel- henn als Vorsitzender. >bvmmcr»icnrak Schirmer als enter stell- vertretender Ersitzender, Kommerzienrat Grüucivald als .zweiter stellvertretender Vorsitzender. Friedl»erger. Zhring, Kommerrien- rat Mingspvr, Noll. Nmvack. Rehr, Zurlmch. Dr SeiNeV ©X bifiiv. Dr Buderus, wisfenschastlickier Hilssarbeitcr.
Vor Eintritt in die Tagesordnung begnißt der Borsitzenbe Herr Geheimer Kommerzienrat Heic!»eldeini, die Herren zur ersten Siluing int neuen Heim und spricht der Kammer nochmals innen Dank anS für die Aufmerksamkeiten, die ihm anläßlich oer <5in weibung des neuen Handelskammergebäudes von ihr zuteil geworden sind.
1. Einrichtung eines Ka u f m a n n s g e r i ckt s für den Kreis Gießen Die Ortsgruppe Gießen deS deutschnationalen Haudlungsgebilfen-Verbandes ^itz Hamburgs bat an das Grosch. .s^reiStmit Gießen die Bitte gerichtet:
„Auf Grund dos 8 1 ?lhß 1 des >1 au f nta 11 ntgrriebt■?aei und aus Grund des 8 142 der Gewerbeordnung ;u I> schließen, das gesamte Kreisgebiet an das Karckmanusgericht Gießen anzu schließen und die erforbfriidvn Schrine red* alb ei nm leiten "
Vcm dem Gwßh. Kreisamt zu einer gutachtlich« n Aeußcrung
aufgeforbert, nimmt die Handelskammer zu dem Anfrage wie folgt Stellung:
Die Handelskammer hält bas Verlangen, baß auch bie arrßer- 6alb ber Stadt Gießen in den einzelnen Orten des Kreise- Gießen beschäftigten Handlungsgehilfen der Wohltaten des Kaufmanns- aericknsgesetzes terlhania werden möchten, für durchaus berechtigt. Sie hat deshalb grundsätzliche Bedenken gegen bie Errichtung eines Kaufmannsgerichts für ben Kreis Gießen nicht geltend zu machen.
Aus einer Reihe von Gründen glaubt fie jedoch die Errichtung eines gemeinschaftlichen Kaufmannsgerichts für den ganzen Kreis Gießen, b. b allo den Anschluß an das bestehende Kaufmannsgericht der Stadt.Gießen nicht befürworten zu sollen.
2. Eisenbahnangelegenbeiten, a) Auf die Bitte der Handelskammer zu Limburg um Unterstützung ihres Gesuches, batte sich die Kammer an die Kgl. Eisenbahndirektton Tnranr- hrrt a M. gewendet mit dem Ersuchen, daS Zugpaar 127 128 (ab Koblenz 8 45 Uhr, an Gießeitz 11.12 Uhr vormittags, resp. ab Gießen 12.08 Uhr, an Koblenz 2.28 Uhr nachmittags «nieder einzulegen. Die Kammer erhielt jedoch ben Bescheid, daß bie Besetzung dieser Züge in den Monaten März und April sehr schwach gewesen sei. Da mtn die ursprünglich nur für den Sommer vorgesehenen Schnellzüge D 147 (Koblenz ab 1.22 Uhr nachmittags) nach Berlin und D 148 Koblenz an 5 27 Uhr nachmittags^ für den Verkehr nach Osten und Westen geeigneter wären, so fei die versuchsweise Beibehaltung dieser Züge zunächst für den Winter vorgesehen Im Sommer dagegen würden auch die Eilzüge 127 und 128 wieder gefahren.
b) Eine weitere Anfrage der Kammer, die zufolge Preß- nochrichten ergangen war, beantwortete bie SM. Eisenbakmdirektion Frankfurt a. M dahin, daß ibr von ber Einlegung eine? neuen Schnellzugpaares 1. und 2. Klaffe zwischen Frankfurt a M. und Berlin über Gießen—Kassel zum 1. Mai 1914 nichts bekannt sei. ,
c) Auf ein mündliches Ersuchen der Kammer an bie Eilen- bahndirektion Frankfurt a. M wurde ber Bescheid, baß Entwürfe für eine umfangreichere Erweiterung bee Bahnhofs Gießen nicht aufgestellt worden seien und hon der Kal. Eisenlwhnbircktion von. einer Verlegung eines Teiles des Ranaierbahnhofs von Gießen nach Wetzlar und Lollar nichts bekannt sei.
dl Einer Gießener Firma, bie fett einer Reihe von Jahren mit Sofia in regem Geschäftsverkehr steht, war auf eine ent- sprechenbe Anfrage v»n ber Kgl. Eifenbahnbirektton Frank- f"rt a. M. ber Bescheid zugegangen, baß der Güterverkehr nach Bulaarien zurzeit noch gesperrt und daß die Kgl. Eisen- bahndirektron nicht in der Lage sei, anzugeben, wann der Verkehr wieder freigegebcn würde.
Die tHandelskammer hatte sich daraufhin an die Handelskammer in Sofia mit dem Ersuchen gewendet ihrerseits bei der bulgarischen Reaieruna auf eine baldige Wiederherstellung geordneter und gesicherter Verkehrsb?ziehunaen hinzuwirken. Aus der ber Kammer bewarben en Antwort gebt Irrtmr, bas sowohl die Handelskammer Sofia wie mich der Bund ber h-ilaarischen Industriellen in dieser Richtung bereits tätig gewesen sinh, bisher iedoch ohne Erfolg, da die serbische Regiernna fortgesetzt Schwieriakeiten mache. Nach einer ben Aeltesten ber Kaufmannschaft von Berlin amt- fidierfeit'3- a-morben-n Mitteilung werben daher SenbiiN"-n na<5 sckiffabrtS-Akttengesellsckxift abgeserttgt und zwar nach Sonwvit
Gjsenblihn und von da int Donau-Umschlaa«verkebr mittelst Schiffen der Ersten k. k. priv. öfterr. Domru-Damvffchiffabtts- Gesellschaft oder jenen ber Königl. ungarischen Fluß- und See- ichifsabrts-Aktiengesellschast abgeserttat und zwar nach Som^vit hir Guter, die nach West- und Süh-Bulgarien und nach Sistov für Güter bie nach Ost- und Nord-Bulgarien bestimmt sind, von n»o sic Anschluß an die bulgarischen Staatsbahncn haben. Die aenannten Schisfahrtsgefellsckasten und die bulgarischen Staats- bnhnen haben für eine möglichst schnelle Beförderung Vorsorge getroffen.
3. Auf einen entsprechenden Antrag wurde ber Kammer von her Kaisers Ober-Postdirektton Darmstadt brr Bescheid zuteil, boü her Fernsprechverkehr zwischen Gießen einerseits und Marien bad und Karlsbad andererseits am 30. September eröffnet worben fei.
4. V ert reterkonf eren z der hessischen Handelskammern. In der am 18. September in Frankfurt a. M. stattqehabten Vertreterkonfercnz der hessischen Handelskammern wurden narbnenannte Gegenstände beraten und hierzu die folgenden Beschlüsse gefaßt:
2) Die zw-ischen der HandeVkammer Mainz als Vorort des hessischen Handclskammertages und der Landwirtschaftskammer smvic brr Handwerkskammer zwecks gemeinsamer Herausgabe des wirtschaftlich-statistischen Iah rbu chS für bas Groß- herzogttim Hessen getroffenen Vereinbarungen tverden gutcieheißen.
1') Die Erhöhung des Staatszufchusscs zu den Kosten der kaufmännischen Fortbildungsschulen soll unter genauer Angabe deS Mehrbedarfs der einzelnen Schulen von neuem beantragt werden.
c) Für das Deutschland buchfürEhinesen bewilligen die hessischen Handelskammern einen gemeinsamen Zuschuß in Höhe von 500 Mark.
d), Eine Unterstützung des Verlags des illustrierten technischen Wörterbuches in 6 Sprachen wird mit der Begründung abgelchnt. daß es zunächst Sache ber Fachver- bänbe und der einzelnen Industrie- und Handelszweige sei, angemessene Zuschüsse zu leisten.
e) Zwecks Prüfung ber Frage betr. die Heranziehung ber Genossenschaften zu den Kosten ber Handels- kämm e r wird eine Komnttssion eingesetzt. Diese Kommission hat inzwischen getagt rntb fick dahin ausgespivchen, daß landwirt- sckattllcke Konsumvereine, Winzcrgenossenschaften, Spar- und Dar- lehnskassen sowie Konsumvereine beitragspflichtig zur Handelskammer sind, sofern sie ein HcmdelSgewerbe betreiben, im Genossen- schaftsregister eingetragen und zur Gewerbesteuer veranlagt sind.
fx Die Handelskammern erklären ihre Bereitwilligkeit zur Entgegennahme von Vorschlägen aus Interessentenkreisen zwecks -Luramihnmg her Vorsckniften über die Krankenversicherung der im Wandergewerbe Beschäftigten.
kl) Zur Prüfung der Frage bett, die Errichtung von Kontrollkommissionen bzw. EinigungSämteni zur Uebcr* wachung deS unlauteren Wettbewerbs wird eine Kommission eingesetzt.
h 1 Ter A'lsschuß des dei-ttdicn Handelstages hatte ben.beut- faien HandelSkainmern emmohlen, S ubm i s s i0ns stelle n zu errichten und fich anzugliedern, loeldK die dlufgabe haben sollen, aussckrcibenbc Behörden zu beraten und zwischen ihnen und den in »rraac konimenden Ausschreibungsbewerbern zu vermitteln. Zur Prüfung dieser Frage wird gleid-falls eine Kommission eingesetzt.
i> Zwecks Prüfung des Entwurfs einer Verordnung betr. ^9 •? S 7 u n n u it Aufbewahrung feuergefährlicher »y 1 ü f 11 fl r c 1 £e n soll eine besondere Konferenz unter Hinzuziehung von sachverständigen abgehalten werden. Diese Kon- lSlcn3 -P01, l9wi,'*cn in Frankfurt n. M stattgcfunden: alS m b^nt bcm 0>roßh Ministerium des Ininwn ein cmS- erstattet worden, in welchem zunäd»st der grunb* ^r Kammern ?luSbruck geaelvn worben ist, StfifAi- W hmterqtfrnbat Pondxriftfn, als fie bie
n,d7t v?ttiegt und in tneldxmi 'odann ^ge zu den einzelnen Para- grap^.i des Entnmns gemacht worden sind.
setzes ' b c um l a g e n g e -
OVroerbdtrucr - urben^n^M kne
in wetcker N-r i:nernmL Nod^M' Ä* hie 1. 3t. von den Imitidw Hanbalskammern bet R-rmJnn X« Gesetzentwurfs gerade in Bezug auf ZXiS geinackten Vottckläge sich als eine bm Mützen
tigfcjt wrb Willigkeit wett mehr rnnmvdwnbe i'öiuna barstellcn und dop durch dieseBorfdüage vor allem bw sprunghaften 2ttigtrim-
gen. wie fie sich bis jetzt bet ber Tjrdfv1 > G'- wks in vielen Fällen gezeigt hätten, vernttcr-en w
Von unterrichtet«' Seite liegen not ■. -e’-jenbe Milteibmgca
a) (Sntragwng für Handelsmarken in Pern.
b) Einrübi^ng von Rinds>tt-men narb Rußland
c) Ausstellung „Tas deuttcke S?anbnx-rf Dres>m 1918".
d) Berrraulicke Mitteilungen über zweifelhafte I-irmem im Ansland ^Belpien, Großbritannien, Frankreich, ' uinänicn, Schweiz. Brittscch-Südafrika, Afrika.
Nähere Auskunfr über vorstehende Mitteilungen wird aut dem Sekretariat der Handelskammer crteill.
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CanOwirficbaH«
A Hof Altenberg, 27. Okt Die Kreis-Jungvieh, weide auf Hof Altenbera wurde in ber voriaen Worbe geflossen. Bolle 22 Wochen konnte sie dieSinal von 2i Iungrindern VogelS. beraer Raste auSaenutzt werden. Wie durch die ?Jaqe *estgestellt, befränt die i^en'icktSznnabn'e burdifdniittlidi 70 Kg = "9 Pfund pro Tag und Tier. DoS Weideqeld beträgt für jedes Rind vro Tag 25 Via., ber Rest wird im aleidwi, Betrage vorn streife getragen. KraukbeitS- und UnglückSiälle sind während der diesjährigen Weideperiode nicht oorqefornmen.
Dcrmifctytet«
* Der Verein der Buä liändler zu Leipzig be-, schloß in einer außerordentlichen Hauptversammlung die Beteili-i aung an der buck gewerblich en Weltausstellung Leipzig 1914 und bewilligte aut Vorschlag eines PsnaliedeS hierzu ohne Aussprache einstimmig c;nn Betrag von 30 000 Mk.,1 das Doppelte der Lumme, die her Vontand beantragt batte. Zugleich wurde die erfreuliche Mitteilung gemacht, daß der für, die Leipziger Berlagsnrmen zunächst in Aussicht aenomm.ne Raum^ bereits belegt ist und erweitert werden muß.
*Todcsfall im Hörsaal. AuS Berlin ttnrb gemeldet: Der Direktor der Militärveterinär Akademie, Generalveterinär Dr. Franz Hell, ist, w-'ihrend er den Lttidiereuden Vortrag bidt, von einem Schlaganfall getroffen und bald darauf gestorben.
* Wirbelsturm. Aus Brüssel wird uns gemeldet: Em über die Stadt hinwegzielwnder Wirbelsturm richtete an >en Häusern, Zäunen und Telegraphenleittmgen usw. grofy Verlwe- rungen an und verursachte mandterlei Störimgen. Turd) ein imv- stnrzendes Gent st wurden mehrere Personen schwer verletzt.
Brand in der Brüsseler Ausstellung. Ein gestern vormittag in der Ausstellung ausgeb rochen« vierter Brand erstreckte sick) auf etwa 600 Quadratmeter im Umkreis. Tie Hitze war so stark, daß die Televdondrähte schmolzen und die Feuerwehr nicht sofort benachrichtigt werden konnte. Laut „Vossischer Zeitung" wird der Ausbruch weit«« Brände befürchtet.
' Amerikanische Galanterie. Aus New Pork wird gemeldet: Bei der Ankunft des Llopddampfers „K r 0 n, vrinzessin" schnitten, wie d« „Lokalanzeig«" meldet,^ die Zollbeamten den an Land gehenden Damen die Federn von den Hüten. Die Frauen protestierten heftig, einige vergossen bittere Tränen.
* Nervös. Frau: „Harri), mein Liebling, bring' dock' bloß heute abend eine Mausefalle mit." Harr«: „Aber ich hübe dock erst vorige Woche eine mitgebracht." Frau: „Aber das ist es ja gerade, denk' dir, da jft 'ne Maus drin."
Kleine Tagerchronik.
Das bekannte Kurhaus Tanneitboden-Oberberg <'Kanton St. Gallen) ist mit allen Nebengeb inden n i e d e r gc b r a n n t.
In der Weltausstellung in Gent, die am 3 '^nj. geschlossen wird, fand in Anivefenheit des Koma- *
matischcn Korps und des französischen <>andcl6nnmsters Massö die Schlußfeier mit Preisverteilung statt.
Der Rat der Stadt Dresden hat einen weiteren Betrag von 30 000 Mark zur Bekämpfung d« Säuglingssterblichkeit bewilligt.
In Lausanne versagte in der Nacht zum Montag die Bremse eines Straßenbahnwagens, das Gcsährl sauste zu Tal. Fünf Menschen wurden lebensgefährlich verletzt, zwei starben. Der Wagenführer wurde vor Schreck wahnsinnig.
Am Montag richtete im ivestlickicn England und Sud Wales ein heftiges Gewitter mit Hagel und Wolkenbrüchen großes Unheil an. Umstürzende Telegraphenstangen verletzten drei Personen schwer. Die Hagelftücke hatten die Größe von Tennisbällen.
Meteorologisch« Beobachtungen der Station Sichen.
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28. Oktober — + 18,7* C.
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