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v. Die neue Kreis- tfiroafferfrei erbaut ba§ Gaffer betört ■ 0ematfung bin> in erliefen, wer-- Meler b«it tuv chi km Wtiyt
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Spionage ausschließlich gegen fremde Staaten gerich- war.
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weil sie allen Anforderungen entspricht. Stück Mk. 1.50. Adler - Drogerie, Seltersweg 39, Otto Schaaf. [7179
Tage iottb die Dirn Sberqer Länger^ 1. Bnndespräsideiltcn, hstjädrige Bundeschöre prächtiq" von Cilckci s. Mendelsiobll Tic>n cgetragen werden.
W. kmalisatwnL- Schwarz ein, das u geneigt — Kreis- mber in den Ruhe-
inneitn Geschichte schon imofern, Äs der Verfasser ific der Gefahr erlegen ist, sich allzusehr in Einzellxiten zu verlieren. Ev hat immer die großen Grund- und Richtlinien, in denen die Ent- Wicklung verlief, ausgefundcn und hcrvorgcbodcn, aus dem Wirrwarr der hin und derwogenden Kämpfe der Parteien lintcrrinatt- der und mit der Regierung den innersten Kern der Gegensätze und Streiwbiektc herauszulöscn verstanden. Ader indem er daS Allgemeine fest im Äuge Inhalt, beschränkt er sich nun nicht ehtki auf Allgemeinheiten und theoretische Reslerionen, in denen mir zu leicht das Bild der Wirklichkeit verblaßt und verdampft. Er gibt uns kein chronologisches Verzeichnis sänillicher Minister- Wechsel, Reichstagsauflösungcn und dergl., von den prinzipiell wichtigen Streitfragen und entscheidenden Geschehnissen aber wird man keine vermissen, jede an der richtigen Stelle in den großen Zusammenhang gerückt finden. Das Streben, auch die -Anschau- ung des Gegners wenigstens menschlich zu bcgreifcu und zu respektieren, macht die Lektüre des Buches auch dem Andersdenkenden (Herr v Massvw gehört der Reichspattch an) ivmpa- lhisch Sein Patriotismus weckt auch in der Brust des Lesers die Ueberzeuugng, daß im deutschen Volk Kraft und Tüchtigkeit genug steckt, uni über die Zänkereien, Torheiten und Irrtümer des politischen Alltagslebens himveg große gemeinsame Ziele zu erfennen und zu erreichen.
Eine Kaserne in Flammen.
Rennes, 26. Nov. In der vergangenen Nacht brannte Kaserne des siebten Artillerie-Regiments nieder. Einzel-
onnerStag, abend? nit folgender Tage?- lkommission zu der ng. 2. Boranschlag it Klopflteinen, hier ng einer Rinne in I der Kanalisations- gung verfchiedener
vüchertisch.
— T i c deutsche innere Politik unter Kaiser Wilhelm II. Bon Wilhelm v. Massow. 6. Band des von Karl Lamprecht und Hans F. HMmolt herausgegebenen großen Sammelwerkes „Tas Weltbild der tSegcnwart". (Stuttgart, T-eut sche Verlagsanstalt.) — Herr v. Massow sagt in der Vorrede zu seinem Buch: „Es ist nickst gut, wenn 'über die Angelegenheiten, die das lebendige Interesse aller Volksgenossen in Anspruch nehmen sollten, infolge der Stimmungen und Eindrücke des Augenblicks jede Orientierung verloren geht. Viele sehnen sich, wenn sie in dem von Schlagworten lwherrschten, verwirrenden Hin und Her der nächsten Erlebnisse hilflos zu versinken glauben, danach: daß sich ihnen eine Hand entgegen streckt, die ihnen hilft, gegenüber den Augenblickswirkungen der Tageskänrpfe einen we nigstens etwas erhöhten Standpunkt zu gewinnen. Tie notwendige ftlärung kann nur dadurch erreicht merhen, daß mir die Gegen wart aus der Vergangenheit, aus ihrem Werden zu begreifen suchen." Es liegt ein Programm in diesen Worten, dem wohl jeder Leser zustimmen kann; und, was die Hauptsache ist, das Werk selbst bedeutet auch die Erfüllung des Progranrms. Es gibt uns eine tresftiche Orientierung über die letzten 25 Jahre unserer
vereinrnachrichten.
-r. Reichelsheim, 21. Nov. Am nächsten Sonntaa, nach- mittaas 3 Uhr findet int Gasthof .zur Bost* eine Hauptversammlung des £ r t 3 g e ro c r b e o e r c i n § Reichelsheim statt. Pfarrer Vogel hält einen Lichtbilder-Vortrag über .Im Fluge um die Welt'.
der Prinzessin erzählt und sich einen Teil der Provision versprechen lassen, wenn er Automobile seiner Firma an die Prinzessin verkaufen könne. Manv hat sich dann zur Prinzessin begeben und dem Generalbevollmächtigten Törffler folgendes Gcsckiäft angeboten: Die Prinzessin sollte von der Firma Schröter für 200000 Mark Bücher gegen Wechsel kaufen und diese lombardieren. Many sagte, der Kaur >ei nur Formsache, der Käufer bekäme die Bücher überhaupt nicht zu sehen, sie würden ohne weiteres weiterverkauft. Die Prinzessin bekäme ca. 80 Proz. des Kaufpreises herausbezahlt. Törffler war damit einverstanden. — Angekl.: Ich habe von der Sache nichts gewußt und erst später davon erfahren, als der Kauf bereits abgeschlossen war.
Es konrmt dann ein neuer Fall zur Sprache, bei dem es sich ebenfalls um den Kauf von Büchern handelt. Ein Osftzier Hageow hat von Schröter Bücher gegen einen Wechsel über 30 000 Mark gekauft.
Darauf wurde die Sitzung auf Donnerstag vertagt.
tHftfcbiffatyrt.
Moskau, 25. Nov. Der Flieger Wassiljew, der gestern 9 Uhr morgens in Petersburg mckgcstiegen war und mittags in Wischnij-Wolotschek kurze Zeit rastete, ist heute 10 Uhr 20 Mimiteu über den hiesigen Aerodrom geflogen. Wassiljew trat ohne zu landen den Rückflug nach Petersburg an.
— Buc, 25 Nov. Ter Flieger Pereyvn stürzte heute vormittag mit einem Eindecker aus einer Höhe von etwa 15 Metern ab. Pereyon geriet unter den Motor, wurde zermalmt im war auf der Stelle t o t.
Summa: 13(4) 9(3) 1(1) 3
Anm.: Die in Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen
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Büdingen, 24. Nov. (Schöffengerichtssitzung.) Der Taglöhner I. B. und seine nunmehrige Ehefrau E., geb. R., von Büdingen hatten gegen die Strafbefehle wegen Konkubinats recbtA- giiltig Einspruch eingelegt. Unter Zubilligung mildernder Umstände, da inzwischen Eheschließung erfolgt ist, erachtete das Ge- rid;t eine Geldstrafe von je 10 Mark, oder je 3 Tage Hast für angemessen. — Der Fabrikarbeiter F. E. von Obborn- hofen wurde wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Gefängnisstrafe von 5 Tagen verurteilt. Er hatte bei gelegentlicher Anwefenheit in Büdingen das 4 Fahre alte Pflegekind feiner Schwiegermutter unberechtigter Weise und unveranlaßt mehrmals aus den >i0ps geschlagen, daß dieses erheblich verletzt wurde. — Der Photograph G. F. von Frankfurt a. M., gegen den »Haftbefehl wegen Unterschlagung ergangen lvar, hatte sich trotz seiner Erklärung beim König!. Polizei-Revier 13 in Frankfurt n. M., er werde sich freiwillig zur Hauptverhandlung stellen, heute hier nicht gestellt. Der Haftbefehl kommt deshalb zur Vollstreckung. — Das Dienstmädchen E. I. von Mittelgründau hatte gegen einen amtsrichterlichen Strafbefehl wegen widerreckstlickMi Dienstverlassens rechtsgültig Einspruch eingelegt und wurde frei gesprochen. — Ter Taglöhner P. L. von Büdingen wurde wegen Forstentwendung im wiederholten Liückfalle zu einer Haftstrafe von 3 Tagen veruteill.
Im Sk»dtkrankenhaitse mußten die Finger abgenommen werden.
^h) Longen, 25. Nov. Der hiesige Konsumverein belchloß seine Auslösung und zugleich den Anschluß an den z^ranffutter Konsumverein.
Kreis Wetzlar.
V. W e h l a r, 25. Nov. Mit Beginn der langen Winterabende hat auch wieder ein gern gesehener Gast, die W and erbrich ere i, in den flreisdörfern Einkehr gehalten. Dank der Beihilfe ist die Zahl der Bände sämtlicher Bücberstöcke schon weit riber 12 000 gestiegen. Eine Fülle von Unterhaltung und Belehrung geht von dieser Kreiseinrichtung ans.
— Dornholzhausen, 26. Nov. Wie man uns mitteilt, hält^ der Radfahrerverein Dornholzhausen am 21. Juni 1914 ein Radfahrersest, verbunden mit Bannerweihe, ab.
Hessen-Nassau.
h Schwanheim, 25. Nov. Wegen einer elterlichen Rüge stürzte sich die 19jährige Franziska Reinhard aus einem Fenster auf die Straße. Die Unglückliche erlag nach kurzer Zeit ihren schweren Verletzungen.
= Hanau, 25. Nvv. Vermißt wird seit dem 13. Oktober der am 23. September 1913 geborene uneheliche Knabe der 19 Jahre alten Margarete Gertmann aus Hailer. Die Gert- mann gibt an, sie habe sich an fraglichem Tage mit dem Kinde im Hauptbahnhof Frankfurt aufgehalten. Tort sei eine etwa 35 Jahre alte Frau in schwarzem Kostüm zu ihr gekommen und stabe ihr das Kind mit dem Versprechen abgenommen, es an Kindes- flntt anzunehmen. Damit sei sie — die Mutter — auch einverstanden gewesen. Die Gertmann steht im Verdacht, das Kind beseitigt zu haben. Etwaige Wahrnehmungen sind an die Staatsanwaltschaft Danau unter 2. J. 1012/13 zu richten.
X. Gelnhausen, 25. Nov. In dem Dorfe Neuses wurde der Landwirt Konrad Kern in einem Brunnen ertrunken aufgefunden. Man nimmt an, daß die Tat in geistiger Umnachtung ausgeführt worden ist.
rfc) Höchst a. M., 25. N-v. Bei der heute hier vorgenommenen Wahl zur Handelskammer Wiesbaden wurde das seitherige Kammermitglied Kommerzienrat Offenheimer- Höchst a. M. einstimmig wiedergewählt.
h. Bad Homburg v. d. H., 25. Nov. Die städtische Sparkasse erhöhte den Zinsftiß für Spareinlagen auf 3,75 bezw. -1 Proz. Ter Hypothekenzinsfuß uwrde auf der alten Höhe belassen.
vermischte».
* Schnee. Heute nacht ist im Schwarzwa ld und in den Vogesen bis auf 900 Meter herab erneut Schneefall eingetreten. In den höheren Lagen, wo die Temperatur unter den Gefcierpuni. gesunken ist, beträgt die Schneehöhe 10 Zentimeter.
* Aus Eifersucht. Aus Dortmund, 26. Nov., wird ge meldet: In dem benachbarten H a n g e d e wurden eine Witwe und ihr Kostgänger unter dem Verdacht verhaftet, den vor einigen Togen verstorbenen Ehemann der Witive vergiftet zu haben. Tic Schwester der Witwe hatte aus Eifersucht Anzeige erstattet.
* Ungetreuer Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt Laufenberg in Koblenz wurde wegen Verdachts von Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung von Konkursen verhaftet. Wie cs heißt, belaufen sich die Beträge auf mehrere Hunderttausende.
*■ Einen raffinierten Kinderdieb st ahl zur Verdeckung eines Kindesmordes verübte ein Dienstmädchen in Stuttgart. Im Oktober d. Js. machte der «Diebstahl eines einjährigen Kindes auf offener Straße Aussehen. Jetzt fand die Polizei das Kind in Fürth und stellte als Täterin das Dienstmädchen fest, welches das Kind entführt hatte, um den Nachforschungen nach dem Verbleib ihres eigenen unehelichen Kindes zu entgehen, das es sofort nach der Geburt ermordet hatte.
* Eine Stradivarigeige in angeblichem Werte von 50000 Mark sowie Schmucksachen und sonstige Wertgegenstände im Betrage von 10 000 Mark erbeuteten Einbrecher bei einem Fabrikanten in der Brandenburgischen Straße in Wilmersdorf. Als der Wohnungsinhaber zurückkehrte, fand er auf dem Tisch zwei Gläser, aus denen die Spitzbuben Sekt getrunken statten.
* Wegen 50 Pfennig ermordeten vier jugendliche polnische Arbeiter in Briesen einen verheirateten Arbeiter und versenkten die Leiche in einen See. Die Täter wurden verhaftet und haben ein Geständnis abgelegt.
* Mittelalterliche Funde. Aus Halle a. S. wird gemeldet: In der Nähe von Naumburg fand man bei Ausschachtungsarbeiten mehrere Kästen, welche mittelalterliche Münzen, eine Urkunde und vier Glasflaschen mit Wein enthielten. Nach der Etikette stammt der Wein aus dem Jahre 1667.
* Erwischte Diebin. In einem großen Pariser Warenhaus wurde gestern eine junge Dame bei einem Taschendiebstahl verhaftet. Man fand bei ihr mehrere wohl gefüllte Portemonnaies und Juwelen, sowie ein wertvolles Perlenhalsband. Bald darauf meldete sich eine Dame, der tätsächlich das Halsband, gestohlen worden war.
* Automobilunfall. Der Sekretär der russischen Botschaft Soldatenko in Paris steuerte gestern in der Nähe von Versailles ein Auto, in dem sich die 12 jährige Tochter eines befreundeten Getreidehändlers befand, so unglücklich, daß der Wagen an einem Baurn zerschellte. Das Mädchen erlitt nur leichte Abschürfungen. Soldatenko wurde schwer verletzt.
' Die Kleinbahn i in Jt n m p i e mit einem Schwan. An? Osnabrück wird uns geschrieben: Ein merkwürdiges Abenteuer hatte dieser Tage der Zug einer Kleinbahn zu begehen. Mit Greulichem Gefauche kroch das 'Bähnchen den Schienensti ang entlang, her neben der Hase, einem kleinen Flüßchen, sterlänft. Auf dein Flutensviegel schaukelte flch ein blütenweißer Schwan, der nut oielyn Getue um die Gunst zweier weiblicher Geschöpfe seiner Gattung mnrb Ein richtiger Schwerenöter, ließ er alle seine Ver- füstrnngslünfle spielen, spreizte manierlich die Rockichöße und drehte und wandte sich vor den Augen der entzückten Schönen nach allen Seiten. In dem Augenblick aber, da er den Trumpf ausspielte und mit edlem An stand die Flügel ausbreitete, entfuhr den Nüstern des vorüberstainpfenden Dampfrosses eine gewaltige Wolke, die sich auf die Wasserfläche legte und die Schwanendamen unverzüglich in die Flucht jagte. Als sich der geflederte Kavalier um die Wirkung seiner Freite betrogen sah, erboste ihn dies so sehr, daß er den Gegner zu vernichten beschloß. Die Wut verlieh ihm Riesen- krä'tc. In wilder Kampfbegier erhob er sich ans seinem Element, um sich im nächsten Augenblick an dem eisernen Panzer des rollenden Ungetüms den Schädel zu zertrümmern. Blutüberströmt sank der Mutige in den Sand und mußte noch im Sterben das schrille Triumphgeichrei des Gegners vernehmen, das der Wind ihm von fernher zutrug.
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K wntejeit 1912 tae einen Ge- Wte mein in 'sodabderFnüer- austraten, so
Aktiva n mit dem Gedan- en, da der Naren- des Bahnhossum- abgerissen werden, mit der Errichtung ft »oit heute, Miw J »8um zu ■ Naturwunder br- mb Mr Schwänze.
Der Roman einer gräflichen Grisette.
4- Berlin, 25. Nov.
In der sortgesetzten Verhandlung gegen die des Betruges beschuldigte Grafen Fischler von Treuberg wurde heute zunächst der Gutsbesitzer v. Stcchow (Kotzen) vcrrwmmcn und zwar zunächst zu dein ihn selbst bctrcffcnbcn Fall, dem Bilderkauf. Er sagt hierzu aus, Frau v. Treuberg habe mit dem ganzen Bilderkauf überhaupt nichts zu tun. Er habe von dritten Personen gehört, daß Floncke die Bilder zu verkaufen hätte und er sei dann zu diesem hingegangen, weil er Geld gebrauchte.
Zeuge Hosrat Kahscr (Wiesbaden) bekundete, daß er den gitferenbar v. Alten gekannt habe, ber ein unverbesserlicher Spieler gewesen sei. Nach meiner Meinung ist er überhaupt nicht zu retten gewesen
Es wird bann ein neuer Anklagefall erörtert, ber einen Herrn v. Trauwitz Hellwig betrifft. Die Angeklagte hat diesen Herrn, der Gelb brauchte, mit bem Geldvermittler Homel)er bekannt gemacht. Dieser hat sich von v. Trauwiy für 15 000 Mark Wechsel geben lassen und die Wechsel später unterschlagen. Die Angeklagte bestreitet, gewußt zu haben, baß Homepcr ein Betrüger sei, sie habe geglaubt, das; er das Geld besorgen könne und werbe.
Nach der Pause wirb der Fall der Prinzessin L u i) e von Coburg verhandelt. Vorsitzender: Die Prinzessin Luise, die Tochter de« verstorbenen Königs der Belgier und geschiedene Ehefrau des österreichischen Generals Prinzen Philipp Herzogs zu Sachsen befand sich bereits im Jahre 1909 in Geldnöten. Die Prinzessin bezog zwar als Apanage jährlich 40 000 Franks von ihrem Vater und 81 000Mark von ihrem geschiedenen Gatten. Sie hat aber so verschwenderisch gelebt, baß bereits 1903 ihre Unterstützungen aus Jahre hinaus verpfändet waren. Im Winter 1908 zu 1909 wohnte sie im Hotel Bristol in Berlin. Nachdem sie dort ihren Kredit erschöpft hatte und sich der sofortigen Zwangsvollstteckung unterworfen hatte, zog sie in den Kaiserhof, wo die Grenze des ihr zu gewährenden Kredits von vornherein auf 50000 Mark festgesetzt wurde Auch dieser war bald ersckwpft, und int Hotel verlangte man daher täglich vor dem Servieren des Tiners die Bezahlung des täglichen'Pensionspreises von 400 Mark. Auch dieses Geld mußte die Prinzessin anberweiiig beschassen. In einem Briese hat die Angeklagte ber Prinzessin angeboten, ihr Kredit zu verschaffen. Sie ist and) in Begleitung ihres damaligen Liebhabers, des Leutnants Becker, der letzt in Los Tegues in Venezuela lebt, mehrere Male zu persönlichen Verhandlungen zu der Prinzessin gefahren. — Bors • Sie haben von ber Prinzessin 10 Prozent Provision verlangt' und die Prinzessin hat Ihnen diese auch zugebilligt, wenn Sie bares Geld beschafften. — Angekl.: Jawohl. — Bors.: ote haben bann weiter bcin AutomobilVerkäufer Man» von der Notlage
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Märtte.
kc. Frankfurt a. M. Schweinemarktbericht vom 26. Nov. 'llufactrieben waren 1729 Schweine. Vollflesschige Schweine von 80 bis 100 ke Lebendgewicht 56.00—58.0'' Mk., Schlachtgewicht 72.00—74.00 Mk.. vollfleifchige Schweine unter 80 kg- Lebendgewicht ’>6.00—58.00 Alk., Schlachtgewicht 70.00—73.00 Pik.: vollfleifchige Schweine von 100—120 kp? Lebendgeivicht 56.00—59.00 Mk., Schlachtgewicht 73.00—75 Pik.: vollfleifchige Schweine von 120 bis 150 krr Lebendgewicht 56.00—59.00 Mk^ Schlachtgewicht 73—75.00 Pik. Geschäft mittelmäßig, bleibt Ucbcrftanb.
fe. Frankfurt a. M., 26. Nov. (Crig.-Tetegr. de? „Gieß. Sinn.') ?lwtliche Notierungen der heutigen Frucht marktvreife. Weizen (hiesiger) Mk. 19.5 i—00.00, Kürheinf her Pik. 19.5 >—00.00, Wetterauer P-k. 00.00—00.00. Roggen (hiesiger) Mk. 16.00 bis I6.2ö, Gxrfle (Westerauer) Vik. 16.25—17.0", Gerste, Franken, Pfälzer, Rieb Mk. 16.50-17.0 , Hafer Mk. 16.00—17.00. Mais Mk. 14.50 bis 14.75, D cizenwebl 0 Dik. 00.00—00.0^ Weizenmehl I Mk. 00^0-00.00, Weizenmehl IH Dir. 00.00—00.00. Roggenmehl 0 Mk. 00.'»0— < .00, Roggemnehl Oll Mk. 00.00—00.00, Roggenmehl I Mk. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 0.00—0.00, Weizenfchalen Dik. 0."0—O.CCt Roggenkleie Alk. 00.00—00.00, Malzkeime Mk. '>0.00—00.00, Biertreber 00.00— OO.OCV Raps Mk. < 0.ou—00.00, Futtergtrste Mk. 00,00—00,00. Alles per 100 Kg. ab hier.
fe. Frankfurt a. M., 26. Nov. (Drig.-leiegc. de? .Gieß. AnzcigeräE.) sta rt o ffe l m a rkt. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Pik. 3.50—4.00, im Kleinhandel Pik. 4.50—5.00 füc je 100 Kg._______ _________________________________________________
wochentl. Aeverstcht der Todesfälle L ö. Statt ließen.
46. Woche. Vom 9. bis 15. November 1913. Einwohnerzahl: angenommen »u 32 400 (iuf(. 1600 Mann ölilttäc), Cterblichkeitsziffer: 20,86 9fm, nach Abzug von 4 Dvt5fce:nbeit: 14,43 °/w.
Kinser
vom
2.—15. Jahr:
Wetteraussichten in Hessen füc Donnerstag, den 27. Nov. 1913: We-bjelnoe Bewölkung, meist trocken, etwas kälter, vielfach Morgennebel.
Letzte riactzrichten.
Die Fortführung des Rhein-Hannover -Kanals.
Berlin, 26. Nov. Die Aeltesten der Kaufmannschaft sind in ihrer letzten Sitzung für eine energische Fortführung des Rhein-Hannover-Kanals bis zur- Elbe eingetreten.
Zum Spionagefall in Genf.
Paris, 26. Nov. lieber die Ausweisung des ehemaligen Hauptmanns La r gu ier und der Italiener Mcitocci und Ro setti wird aus Genf gemeldet: Der Bund hat die Ausweisung verfügt, weil aus dem Bericht des Staatsanwalts hervorgeht, daß
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