Ausgabe 
27.2.1913 Erstes Blatt
 
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Bullen-Verkauf

Bilanz am 31. Dezember 1912

Bin trlllltes

142

Stand der Mitglieder Ende 1912

1387

ist d. sehnlichste Wunsch eines ied. Brautvaarö und findet jede Braut u. Ebevaar die nröfetc Auswahl in Möbeln, Belten, Tevvichen, Gardinen bei

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Die Gemeinde Steinbach beabsichtigt einen fetten Bullen (Simmentaler Raffe) zu verkaufen. Schrift!. Angebote pro Ztr. Lebendgewicht können bis Mittwoch, den 5. März d. Js., nachm. 3 Uhr bei der unterze chneten Bürgermeisterei eingeretcht werden, woselbst die Kaufbedingungen eingesehen werden können.

Gleichzeitig beabsichtigt die Gemeinde wieder einen jungen Bullen derselben Nasse anzuschaffen. Die Besitzer solcher Tiere wollen sich melden.

Steilibach, am 26. Februar 1913.

Großh. Bürgermeisterei Steinbach. 1373 Krame r.

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Mädchen u. Frauen, auch Kin­dern, mit dünnem, schwachem Haar, zumal wenn Haar­ausfall, Juckreiz und

Kopf- schuppen sich cinstellcn, sei folgendes bewährte und billige Rezept zur Pflege des Haares emp­fohlen: Wöchentlich imaliges Waschen des Haares mit Zucker'« kombiniertem

Krauter - Shampoon «Pak. 20 Pf.>, daneben regel- mäßiges kräftiges Einreiben deö Haarbodens mit Zuk- ker'fi Qriginal-Kritnter- BJaarwaKser (Fl. 1.25) und Zucker« Spezial KrU.«- ter-Haarn iihrfett (Dose K) Ps.>. Großartige Wirkung, oonTauienden bestätigt. Eckt bei N. Noll, E. Noll, C. Seibel, Q.Schaas,E.Kar«, W.Kiibiuger, Drogerien, u. H. Ticbv, Parfümerie. lsl'rt/7

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentlichcr Wetterdienst, Gießen.

Wetteraussichten in Hessen Mr Freitag, den 2^. Februar 1913: qnecbtelno bewölkt, mild, strichweise Niederschlage, nordwestliche Winde. __________ ____

Brennholz-Versteiqerunq.

Schlicrbaw'scüen «u asutl.cn. «o Nm. Scheit

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für Schüler höherer Lehranstalten. Anfer­tigung der Schularb. unter persönl. strenger Aufsicht <7es Unter­zeichneten i. wöchentJ.

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io LWtomm t darzustellen ton? ii her am ö Schweiz als st mrmherziger deuliü len WeltanschaM irtei, und daß er i: iten ließ, bewein je Politik der prcußilfr at er dazu seine & ch nach Suddachchlai

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urlaubung angenommen.

Kreis Lauterbach.

~ Lauterbach, 26. Febr. An der I) oberen Bürgerschule fand gestern nachmittag unter dem Vorsitz des Geh. Oberschulrates Block vom Ministerium die Ab­schluß - (Einjäbrigen-)Prüfung statt. Der Prüfung unter- zogen sich fünf Knaben und ein Mädchen der Unter-Sekunda, die sämtlich bestanden, zwei Schüler waren von der münd­lichen Prüfung befreit.

~ Lauterbach, 26. Febr. Lehrer Otto Kinkel, seither in Langen, wurde zum £>auptlebrer und Leiter der hiesigen Stadlschiile ernannt und am 18. d. Mts. in sein Amt eingewiesen.

Starkenburg und Rheinhessen.

m O f f e n b a c!i, 26. Febr. Ein Schüler-Selbstmord ereignete sich gestern nachmittag gegen 3 Uhr in einem Schul­zimmer des Gymnasiums, wo heute die Abiturientenprnfung abgehalten wurde. Der 18jährige Oberprimaner Pbil. Den bl er, der die Prüfling nicht bestand, nahm sich deii Vorfall aus gekränktem Ehrgefühl so 511 Herzen, da st er sich mit einem Revolver eine Kugel in die rechte Schläfe jagte. Er wurde schwer verletzt in§ städtische Krankenhaus gebracht und dürfte wohl kaum mit dem Leben davonkommen.

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Die Mitgliederzahl betrug Ende 1911 . 148 Während 1912 gingen ab.....

*« Sutfabrirant Georg Schuchard sen. f. Gestern »ersHicd mfolge ernes Schlaganfalles Herr Georg Schuchard. Der i «erstorbene war am 25. Juni 1857 zu Lauterback) als Sohn , Hutntachermeistcrs Georg Tobias Schuchard geboren, kam ' frühzeitig hierher und gründete mit seinem Bruder ein Hut- «fchäft, bas rasch einen bedeutenden Aufschwung nahm. Der Herslorbewe war durch seine Tätigkeit auf gemeinnützigem und wohltätigem Gebiet allgemein bekannt und beliebt, namentlich die «i>ese^ und Dücherhalle und das Klubhaus auf dem Hoherodskops erfreuten sich seiner liebevollen Fürsorge. Herr Sckmchard war pregen seines liebenswürdigen Wesens allgemein geschätzt.

*" Die hessische La n d w ir t sch a sts ka m m er be­schloß, ihre diesjährige Vollversammlung am 10. März ab­zuhalten. Die Verhandlungen werden im Synodalgebäude siattsinden.

** Hessische Landwirtschaftl. Genossen­schaften. Der Ver'bandsausschuh hat in seiner Sitzung tom 21. Februar beschlossen, daß mit der provisorischen Zersehung des durch das Hinscheiden des Geh. Reg.-Rats Ka a s erledigten Postens des Verbandsdirektors Geh. Re- xierungsrat B i ch m a n n und Oekonomierat Dr. .Heiden- leich betraut werden sollen. Beide Herren sind schon länger als 30 Jahre Mitglieder des Verbandsausschusses. Khre Wahl dürfte Gewähr bieten für eine ordnungsmäßige Wetterführung der Verbandsgeschäste bis zu der auf dem nächsten Berbandstag aufzunehmenden Neuwahl eines Ver- »andsdirektors.

Bäderzüge. Der Verkehr der Bäderzüge beginnt «nieder am 1. März. Schnellzug 27 WiesbadenHom- turgBad-NauheimBerlin-Potsdam in Gießen an 1118 iinb ab 1127 Uhr vormittags. Schnellzug 28 Berlin- DotSdamWiesbaden in Gießen an 433 und ab 441 Uhr »achmittagS. Schnellzug 127 KoblenzGießen, an l l«8 Uhr »onn.; Schnellzug 128 GießenKoblenz, ab 1208Uhr nachm. Echnellzug 27 nimmt in Bad-Nauheim den Anschlußzug 27a ton Frankfutt auf und Schnellzug 28 vermittelt daselbst den Anschluß an Schnellzug 28a nach Frankfurt.

** Stadttheater. In der Sonntagvorstellung von Madame Bonivard wird Herr Karl Rotteck vom Deutschen Theater in Hamburg^tz dem der Ruf eines ge- »yandten und liebenswürdigen Darstellers vorausgeht, in ier Rolle des Henry Dav al für das Fach des ersten Donvivants auf Engagement gastieren. Die Vorstellung Vird bei gewöhnlichen Preisen gegeben, doch zahlen Llbon- »enten bet Vorweis des 6. Ermäftigungskupons nur kleine Kreise. Am Sonntag nachmittag wird bei kleinen Preisen ^Hinter Mauern" wiärerholt.

Das Museum für Völkerkunde ist in seiner Neueinrichtung Sonntags von 111 Uhr geöffnet.

Kreis Alsfeld.

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w. Alsfeld, 26. Febr. (St ad t vor stand s sitz UN g.) Anwesend: Bürgermeister Dr. Völsing als Vorsitzender, Beig. Meitz, sowie 12 Stadtvorstandsmitglieder. Zu Beginn der Sitzung Umrdc mitgeteilt, daß das Urteil des Kreisausschusses über den Einspruch mehrerer Mitglieder der israelitischen Neltgtonsgemeinde qeqen. den Voranschlag rechtskräftig geworden ist. Schaffung ein es Verbindungswegs zwischen Altenburgund Alsfeld durch die Feldbereinigung. Es war beab­sichtigt, die Wegüberführung bei Km. 61,7 an der Serfenfabrir in Wegfall kommen zu lassen und dafür einen Parallelweg von Altenburg aus entlang bem Bahnkörper bis nach Alsfeld an- Äuleaen. und zwar so, daß dadurch eine unmittelbare Verbindung zwischen Altenburg und Alsfeld hergestcllt wurde In dem Landespolizeilichen Prüfungstermin, in dem dieses Proiekt zur Beratung stand, war von der Stadt Einbruch gegen diefeu Zarallelweg erhoben worden nrtt der Begründung, daß cm Teichcnder Grund zum Fortfall der bestehenden Wcganlage bei $hn 61,7 an der Seifenfabrik nicht vorliege. In dem Priifungs- Icrmin hatte daraufhin die Eisenbahnverwaltung den Vorschlag gemacht, sie sei berett, für den Wegfall der Wegüberführung m

61,7 und für den Wegfall der sämtlichen in dem landes- rolizeilich geprüften Entwurf vorgesehenen Seitenwege rechts und links der Bahnlinie GießenFulda zwischen Grünberger^-tratze und dem Ebelingschen Anwesen den Betrag von 21 000 Mk. der Feldbereinigungsgesellschaft Alsfeld zur Verfügung zu stellen unter der Bedingung, daß die Feldbereinigungsgesellschaft sich ver- vflichtet, einen Verbindungsweg zwischen Hainweg und Grunberger Straße herzustellen und für dauernde Unterhaltung die,es Weges -u sorgem so daß die Eisenbahnverwaltung von allen Wegbau und Unterhaltungspflichten längs des genannten Bahnabschiiittes befreit ist Die Eisenbalmverwaltung stellt die fernere Bedingung, daß die Krebsbachbrücke in den im landespo izeilichen Entwurs vorgesehenen Abmessungen (5,r>0 Meter l. W.) ausgetuhrt wird.

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en, starken Miu « N?r öurck W yf ch bic Niwiill L ,arer Sinn halri Die ihm später I sein fchrÜMger,!! m Professor MA jten gerichtlichen;1 ers geführt, der q ig. Kemers roil'j Mr das allgeni-I jricb ci Abhandiuiyl >, Italien, den ] ingten L-taaten, >k.l usfieucr behaM T Aufgaben uiw 1 ^erfragen, eichseifmbahnge^ IsiaiidsbmegunO ikterisrisch fär ls Blasse ang« M aus akmcllen^ ^handelte er w j Askirsis", uadk russische WJj Nachlaßsteuer V mnlimg natw^'ß

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Letzte Ni errichten.

Hessische Zweite Kammer.

bs. Da rm st a d t, 27. Febr. Nachdenii Vizepräsident K orclt bic Sit'ung um 9,20 Uhr eröffnete, macht Abg. W l n ckl er zunächst einige persönliche Bemerkungen. 6ur Tagesordnung fprid>t dann zuerst Abg. Finger. Lutz bringt Beschwerden gegen die Ver- waltunng'vor. Ihm entgegnet Mimstnialrat Kratz, und Mi­nisterialrat Hölzinger. Abg. Bach .iprrcht über die Be­teiligung der .Lehrer an Vollsbildungskurieu.

Die Königin der Niederlanden iMTaunus.

Homburg v. d. H., 27. Febr Die Königin Wil­helmine ist mit der Prinzessin Juttanne um 8.10 Uhr mt Sonderzug hier eingetrofsen.

.F r i e d e n s v e r h a n d l u n g e n.

Paris, 27. Febr. Wie hier sicher verlautet, finden in Petersburg gegenwärtig Verhandlungen zwischen dem türkischen und dem bulgarischen Bevollmächtigten statt, um einen baldigen Friedensschluß herbeizuführen. Rußland ist an den Verhandlungen nicht beteiligt. _

Der französisch-spanische Marokko-Vertrag.

Paris, 27. Febr. Im Kammerausschuß für die auswär­tigen Angelegenheiten berichtete der Abg. N oulens als Re­ferent für den französisch-spamschen Marvkkoverttag., Frank­reich erhalte einen Gebietszuwachs bvn vier Mil­lionen Hektar in der Gegend von llerga und 4 Millwneu Sbcftar bei Ifni gegenüber dem Vertrag mit Spanien vorn Fahre 1904. Es sei dies eine Entschädigung, die Spa­nien Frankreich als Anteil an den Opfern bewillige dw Frankreich dem Deutschen Reich in M arvkko brachte. Bei dem Bau der E i s e n b a h n T a n g e r F e z erhalte Frani reich 60 Proz. des Kapitals und neun AdiNiNistimtoren, Spanieii 10 Proz. und sechs Administratoren. _ Falls Fremde an den. Unternehmen sich beteiligen nrolltcn, mür^n ihnen.8 Qroi. öc- Kapitals reserviert werden, die von tyranfretcb und Spanien zu gleichen Teilen getragen werden sollten.

Erdbeben.

Müllheim i. B., 27. Febr. In: ganzen, M a r k g r a f l e r- land wurde heute früh 4.20 Uhr.ein heftiges Erdbeben wahrgenommen, das im Gebirge besonders stark gewesen zu sein scheint.___________

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Wegen der Vetteilung des Betraas von 21000 Mk. sollten sich die beiden Feldbereinigungsgesellschaften Altenburg und Alsfeld auseinandersetzen, ebenso bezüglich der Frage der Unterhaltung des Weges. Die Vollzugsausschüsse für die Feldbereinigung Alsfeld und Altenburg haben zu dem Vorschlag der Eisenbalm"

Kd

Verwaltung Stellung genommen und das Angebot angenommen. , Nach ihrem Beschluß soll das von der Eisenbs-nverwaltung zur Verfügung gestellte Kapital von 21 000 Mk. von der Feldbereini- gungsgeseilschast Alsfeld der Feldbereinigung Altenburg über- 1 tragen werden. Altenburg verpflichtet sich dagegen, die Kosten der Herstellung des vorgesehenen Verbindungswegs zwischen Hain­weg und Grunberger Straße nebst zugehörigen Nebenanlagen (Brücke und Durchlaß) sowie die der dauernden Unterhaltung dieses Weges zu tragen. Tas Projekt über den Wegebau ist vor Ausführung des Weges beiden Ausschüssen zur GenehmigilUg vorzulegen. Im Streitfall soll über die Unterhaltung des Weges die Verwaltungsbehörde entscheiden. Der jetzt vorgeschlagene Ber- bindungsweg soll von Altenburg aus in ziemlich gerader Linie nach Alsfeld führen und über die , Brauerei Wallach auf die Romroder Straße ausmünden. Entsprechend dem Vorschlag des Banausschlisses wurde beschlossen: Ter Stadtvorstand ist der Ansicht, daß der nunmehr nachträglich vorgesehen^ Weg zwischen Altenburg und Alsfeld kein Weg im Sinne der Feldbereinigung ist, sondern die Herstellung eines Verbindungsweges zwilchen Altenburg und Alsfeld bezwecken soll. Aus diesem Grunde erhebt er Einspruch dagegen, daß der Betrag von 21000 Mk. einer Feldberemigungsgesellschast für die Erbauung und Unterhaltung überwiesen wird. Grundsätzlich ist man jedoch der Herstellung eines Verbindungsweges nicht abgeneigt und zu weiteren Ver­handlungen bereit, sobald ein spezifiziertes Projekt mit Kosten­voranschlag über die Erbauung des Weges der Stadt Alsfeld vor­gelegt wird. ----- Zufuhr st raße zu m neuen B a h n h o fs- gebände vom Lieden aus; hier: Vertrags- Ab - schluß mit der Eisenbahnverwaltung. Nachdem der Stadtvorstand am 15. Januar 1913 endgültig beschlossen hat, die neue Zufuhrstraße zu bauen und der Geländeerwerb dazu bereits vorgenommen worden ist, muß nunmehr der Vertrag zwischen Stadt und Eisenbahnverwaltung abgeschlossen werden, der die Einzelheiten regelt. Danach erhält die Stadt 24 000 Mt. überwiesen von der Eisenbahn und dem Konsortium der gelande- stellenden Gemeinden als Beitrag für die von ihr zu erbauende neue Zufuhrstraße. Der Bahnhofsvorplatz wird so angelegt, daß die neue und die alte Zusuhrstraße von beiden Seiten m einer Steigung von 1: 18 einmünben können. Mit dem Bau der neuen Zufuhrstraße soll nach dem »ertrag so frühzeitig begonnen werden, daß bei Fertigstellung des neuen Bahnhofseinpfangs- gebäudes die Straße ordnungsmäßig hergestellt ist. .uc Zahlung des Zuschusses an die Stadt erfolgt alsbald nach der ,chu den- und lastenfreien Ueberschreibung des WelänbcS lür den Ba.Nihchs- vorplatz im Grundbuch auf die Eisenbahn. Es bleiben Vor­behalten die Zustimmung des Konsortiums dec gelandestellenden Gemeinden zu diesem Vertrage und des Ministers der Dfientlimcn Arbeiten in Berlin. Der Vertragsentwurf wurde genehmigt, gegen die Stimme des Herrn -Bücking, der seine ablehnende Haltung damit begründet, daß er in zwei Paragraphen des Vertrages eine zu weit gehende Verptlichtung der Ltadt et blutt, tnmal die Eisenbahndirektion, um ihr Projekt überhaupt m einiger­maßen annehmbarem Lichte erscheinen zu lasten, die neue ;>uuln> straße in Anregung gebracht hat. In der nichtöffentlichen Sitzung wurde als Vertreter für den erkrankten Stadtrechner Buig der Kreiskassenrechner Otto (St l in g für die Tauer der Be-

Heffen-Naffau.

N M arbnra, 26. Febr. Heute fruy machte der ettvv 50 Jahre alte Reichsbankbote Ottfried W e be r fernem Leben durch Erschießen ein Ende, Der De^llchene, ein in guten Verhältnissen lebender pflichttreuer Beamter, litt in der letzten Zeit an Schwermut. .

-- Treysa, 26. Febr. Bisher hatten wir hierTrer ärzte, die in Anbetracht der vorzüglichen reni landwirtschaftlichen Gegend ziemlich stark beschästtgt waren. Nun ist vor Tagen Tierarzt Baehr gestorben. Ihm war auch die Slnfchschan übertragen, welches Amt ein jnutzer Mann ganz beguem neben feiner Praxis ausüben kann und es wäre wunsck^enswett, wenn sich hier wieder ein junger tüchtiger Tierarzt mederlassen würde. Er würde sicher eine sehr gute Praxis bekommen ujb würde wohl mich die Flei,ch>ckMi, die fahrlich etwa 1800 Mark er­bringt, übertragen werden. r. , r- .

fc. Rosenthal, 25. Febr. Der älteste biesige Einwohner, der 90jährige Korbmacher Friedr. Balzer, ist gestern gestorben

^urcktbare Erp'oflon 60 Menschen getötet.

Madrid, 25. ^ebr. Bei den Erweiternngsbaiiten in bem nun Becken von Gijo n gedörigen Ha'en von M u f e I entttanh durch bic vorzeitige Exvlosi o n enies icherlabenen Bohrloche, eine ßirchtbare üaiastrovhe; nach ben bisherigen Dlelbungcn le trägt die Zahl ber Cvfcr, außer zahlreichen Verwundeten, 60 lote, teils Arbeiter, teils Z.iichauer iU'ter den letzteren ^be­findet üch ein G encral. - Ter amthdic Bericht besagt. ~te ',ail der bei der Minenervloston üieiöteten betragt 24 darunter ioll sich auch der bic Arbeiten leitende Ingenieur und U^ernehiner befinben. Tic Anzahl ber Verwundeten ist beträchtlich. Alan nlaiibr, daß noch zahlreiche Vcrwncn unter den ^upiniern liegen Tie Rataftroube creiquete sich folgendermaßen: Eine 35''0 Kilogramm schwarzen PnlvSrs roar gelegt, "m enwn Fels zu ivrengen. Tie Sprengung mißglückte. Tie Mine J*^uieitc eiiien wahren Regen von Steinen am die Zuschauer und die Schisse im Voten. _________»

Aktiva. Mk.

Warenvorrat . 4040.65

Kassenvorrat . 2917.79

Debitoren . . . 2661.23

Passiva. Mk. Äufgenommene

Kapitalien . 1800. Mitglieder-Gut­

haben . . . 1399. Reservefonds . 1426.45 stetriebsrücklage 1382.35 Verlustkonto. . 461 tt 5 Reingewinn. . 3150.72

9619.67

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