Ttä folcke über Submissionen. Die Mitteilungen hat er ihm mein mündlich gemacht, und zwar, wie die übrigen Militärpersonen auch, zumeist in Restaurants; fyierbei bat Brandt ab und zu die Zeche bezahlt, aber durchaus nicht immer. Der Zeuge hat ebenfalls von Brandt Bargeld erhalten, aber nur für „Auslagen". Brand: hat ihm einmal eine Brillantnad<l schenken wollen, der Zeuge hat das Geschenk aber abgclehnt; außer Bargeld hat der Zeuge von Brandt nur einmal eine Reklamemefser der Firma Krupp erhalten.
Der nächste Zeuge ist der Feuerwerker Schmidt, ebenfalls eine der im ersten »triegsgerichtsprozek bereits verurleÄten Mill lärpersoncn. Gr hat als Nachfolger des Zeugen Jo i n ft ebenfalls mit Brandt verkehrt. Er gibt an, von Brandt Bargeld erhalten zu haben, aber nur als Entschädigung für Arbeiten, die er für Brandt angefertigt habe. Einmal habe ihm Brandt 20 Mark geliehen und ihm gesagt, er solle sich in seiner freien Zeit lieber erholen, da sein (Hefundheitszu stand nicht besonders gut wäre. Diesen Betrag batte er von Brandt ineincmverschlossenen Kuvert in die Hand gesteckt erhalten.
Weiter werden die Zeugen Dröse (sehr bei Kruvv angestelll, der in dem zweiten Militärgerichtsprozesj verurteilte Linde (jetzt Magistratsbeamter in einem Borort Berlins- und Zeug leutnant H o g e, der im ersten MilitärgerichtsProzeß ebenfalls verurteilt wurde, vernommen; sämtliche machen die gleichen Aussagen. Auf die Vernehmung des Zeugen Pfeiffer wird von allen Seiten verzichtet.
Der Oberstaatsanwalt beantragt, sämtliche Zeugen u n beeid i g t zu lassen, da sie als Mittäter in Betracht kämen und nicht glaubwürdig seien, die Verteidigung beantragt dagegen, wenigstens die Vereidigung der Zeugen Linde, Dröse und Hoge, da gegen sie der Verdacht der Bestechung nickt besteht, zum mindesten könnten sie beschränkt vereidigt werden, soweit nicht Bestechung in Fraga komme. Nach längerer Beratting beschloß das Gericht, die Zeugen Schleuder, Hinst, Linde, Tilian, Schmidt und .Hoge unvereidigt! zu lassen, da sie einer der beiden Straftaten verdächtig sind uni) eine teilweise Vereidigung dem Gerichtshof nicht angängig erscheint.
Hierauf wurde die Verhandlung auf Montag vertagt.
XI. Internationale Tubcrkulose-ttonserenz.
•4 Berlin, 25. Okt.
In der heutigen Schlußsitzung der 11. Internationalen Tuberkulose Konferenz teilte Professor Pannwitz (Berlin) mit, daß der nächste Kongreß im kommenden Jahre in Bern statlfindcn werde. Tas Frauenkomitee habe beschlossen, auf dieser Konferenz in besonderen Borträgen die Mitarbeit der Frau an der Tuberkulosebekämpfung zu schildern. Ter Wngreß erklärte sich mit diesem Vorschlag unter lebhaftem Beifall einverstanden.
.Hierauf erstatteten die Abgeordneten der einzelnen Nationalkomitees die Berichte über den Stand der Tuberkulosebekämpfung in den einzelnen Ländern. Im ganzen sprachen die Vertreter von 26 Staaten, von denen sich eine große Anzahl der deutschen Sprache bedienten.
Generalsekretär Dr. Pannwitz erstattete hierauf den Generalbericht. Darnach hat der enge Rat beschlossen, für das Jahr 1915 die Einladung der Norwegischen Liga anzunehmen und in diesem Jahre die Konferenz in Christiana abzuhalten. Ter Antrag der Belgischen Liga vom vorigen Jahr, der in Nom die Einführung eines Aelttuberkulosentages verlangte, ist angenommen worden. An diesem Tage soll in allen Ländern über die Notwendigkeit der Tuberkulosebekämpfung gesprochen und Geldmittel gesammelt werden. Angenommen wurde weiter der Antrag der österreichischen Liga, eine Umfrage über die Tuberkulose im Lehrer- stande anzustellen. Die internationalen Zeichen für Lungenbefund, welche in Rom im vorigen Jahre veröffentlicht wurden, find nunmrbr rechtskräftig geworden, da keine Aenderungen beantragt worden find.
Es gibt also fetzt ent einheitliches Schema für den Lungcn- befund in allen Ländern. Hinsichtlich der Sonnenbeobachtung und Smmenbehandlung solle ebenfalls eine Einheitlichkeit angestrebt werden, lsndlich wurde noch beschlossen, in der Statistik über die tuberkulösen Stranflirrten möglichste Einheitlichkeit lierzustellen.
yanbomh (Paris! sprach hierauf dem Generalsekretär Pannwitz den Dank der Konferenz für seine umfangreichen Arbeiten ans; der Vorsitzende wiederholte diesen Tank im Namen des Präsidiums. Nach Bekanntgabe der Namen der neugewählten zahlreichen korrespondierenden Mitglieder gelangten die Telegramme zur Verlesung, welche von den Staatsoberhäuptern ein» getroffen waren.
Der Vorsitzende Geheimrat B n m m (Berlin) hielt darauf die Scklußansprad»c. Naclrdem Professor Landouzp (Paris) dem Präsidium und vor allem dem Vorsitzenden OKHeimrat Bumm den Tank des Kongresses für die umsichtige Leitung ausgesprochen hatte, schloß dieser die Tagung. Es folgen noch verscliiedene Besichtigungen.
Derdnsnadiriditen.
*• Im Naturheilverein spricht am Donnerstag, den 80. rftober, abend- 8'/, Ubr, im großen coole von Steins Garten in einem Fra ne n-Vortrag über das Thema .Gesundheit, Schönheit und Gluck unserer Frauen" Fräulein Margarete P a e S l e r aus Berlin, die bereits in den vergangenen Jahren über Frauenkrankheiten und deren naturgemäße Behandlung mit großem Gdolqe hier gesprochen hak. Der bcoori'ichcnDe Vortrag wird sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Das Recht und die Pflicht der Fran, schon zu sem. — Was ist wahre Schönheit und mie ist sie jedem erreichbar? — Körperkultur und Innenkultur. — Verhängnisvolle Ursachen köiverlicher und geistiger Degeneration. — Hngieniscke Er-iehungSsebler. — Der schlechte Teint, Ursachen und Behandlung. — Gedimsenlosigkeilssunde und ihre Folgen - Kinderreichtum und Kinderlosigkeit. — Die Kunst, glücklich zu sein. — Ein unheimlicher Schivmdel wird heutzutage mit foien Schönheitsmitteln getrieben, da>uit wird mit am die Euelkeit der Frauen spekuliert. Wie man dagegen naturgemäße GefundbeitS» und Schönheitspstege treiben soll, das soll der bevorstehende Vortrag, zu welchem nur Damen Zutritt haben, zeigen
" Der Dauer'sche Gesangverein begeht im koinnienden Jahre das Fest seine? 5 j ä h r i g e n Bestehens. Dte Vorbereitungen hierzu sind schon statt im Wange. So wurde vor kurzem in einer außerordentlichen Generalversanunlung in flüchtigen Umrissen ein Festprogramm cnhvoifen, das zur weiteren A»i4arbeitung einem zu diesem Zweck gewählten Festaußichnß, der sich wiederum auS verschiedenen Ardeitsausfchusfen zuiainmenletzt, überwiesen wurde. Am 17. d. M1S lagt« der gesamte Festausschuß in eigener Versammlung, wobei die einzelnen Arbeitsausschüsse ihre Arbeit zugeteilt erhielten.
Die Dermittlunqstätigtcit der Mitteldeutschen Ardeittnachweizv.rbandez im September |9|5.
Von den 28 Arbeitsnachweisen deS Mitteldeutschen Arbeits- nachn»e,srerbandeS, die im September 1913 an das Maii. 3tat. Amt belichteten gegen 19 im September 1912 mürben 8320 <6978 männliche pnd 1624 3699 weiblich Personen, zusammen 12 944 (10 6771 vermittelt. Hiervon entfallen auf Alzey 9 \ — >, Äschaffen bürg 170 (78 , Bebra 73 (—), Ben-Heim 34 (— , Bingen g. Nh. 54 88), Butzbach 26 (—1, Eassel 1644 1198 . Darmstadt 359 (365), Dieburg 41 (—), Frankfurt a. M. 4947 5080 . -vrtrbfxTq i H 194 212 , 0fmt»bcim i. H. 1 (—), Gießen 134 J30>
Gr. Karben 79 (—), Hanau a. M>. 187 (56), Herborn 61 <321, Kreuznach 75 (65), fimtburg a. L 109 (— , Mainz 987 (1096', Marburg a L. 8 i2>, Offenbach a M 434 (373), Weilburg a. L. 34 55), Wetzlar 65 (63 , Wi.sbaden 2707 (1932 , Witzenhausen 14 (5- und Worms a. Rh. 498 (461). Nack Be r u fs g r u p pe n getrennt wurden vermittelt: In den männlichen Abteilungen: Landwirtschaft 1825 > gegen 1383 im September 1912), Metallgewerbe 600 (671), Holzgcwcrbe 436 (411), Industrie der Nahrungsund Genußmittel 122 .88 Bekleidung^« und Reinigungsgewerbe 422 r.387), Baugewerbe 590 <597-, Nia'ckinisten, Heizer und Fabrikarbeiter 148 157 , Gast- und Sckankwirtschaftsgewerbe 1151 (625), sonstige Lohnarbeit und häusliche Dienste 2530 '2877). In den weiblichen Abteilungen: Gelernte und angelernte Arbeiterinnen in Fabrikbetrieben 109 < 76 , Bekleidungs- und Reinigungsgewerbe 58 -36 , (saft- und Sckankwirtsckaftsgewerbe 421 (396) sonstige Lohnarbeit und häusliche Dienste 3924 (3305).
Von bett an den Mitteldeutschen Arbeftsnachweisverband berichtenden nichtöffentlichen Arbeit snaclnveifen wurden im September 1913 im ganzen 1565 Stellen vermittelt 'gegen 1087 im September 1912 . Bon diesen 1565 Stellen entfallen auf In nungsarbeitsnacbweise 119 (421), auf Arbeitnehmernachweise 452 (406), auf paritätische Arbeitsnachweise 99 (111) und auf Vereins arbeitsnachwcise 595 (149).
Von den 13 an den Mitteldeutschen Arbeitsnachwcisvcrband bericktcnden größeren Ortskrankenkassen war der Bestand am 1. Oktober 1913: 29973» (gegen 295867 am 1. Oktober 1912): darunter waren 189 096 192 056) versicherungspflicktige männliche Mitglieder, 77 210 .73 176) versickerungspflichtige weibliche Mitglieder, 10 522 9619) freiwillige männliche Mitglieder und 22 877 (21019) freiwillige weibliche Mitglieder.
Lriftschisfahrt.
Traucrfeier in Friedrichshafen.
w. Friedrichshafen, 25. i£)ft. Der Luftschiffbau Zeppelin beging heute vormittag in der katholischen Pfarrkirche die Trauerfeier für die bei der Katastrophe des Marineluftschiffes „L. 2" ums Loden Gekommenen. In der Versammlung befanden sich die Beamten und Arbeiter des Luftschiffbaus Zeppelin und des Motorenbails, die Offiziere und Mannschaften der hiesigen Lustschiffer-Kompagnie und die bürgerlichen Kollegien. Kurz vor Beginn der Trauerfeier betrat der König die Kirche und stellte sich an die Seite dos Grafen Zeppelin. Tie Kapelle des Infanterieregiments in Weingarten leitete die Trauerfeier mit einem Chor ein. Tann hielt Stadtpfarrer Butscher die Trauerrede. Später fand ein ähnlicher Traucrakt in der evangelischen Schloß- kirche vor derselben Versammlung statt. Stadtpfarrer Schmidt hielt die Trauerrede. Nach Schluß der Feier richtete Graf Zeppelin an seine Beamten unb Arbeiter eine kurze Ansprache, in der er in rühmenden Worten der Toten gedachte, die ihr Leben ließen bei der Erfüllung ihrer Berufspflicht.
Prinz-Heinrich-Flug 1914.
Hamburg, 25. Okt. Der Prinz-Heinrich-Flug 1914 wird gemeinsam von der Südwestgruppe und der Nordwestgruppe des Deutschen Luftfahrerverbandes veranstaltet werden und sich aus zwei Flngperioden von je drei Tagen zusammcnsetzcn. Der erste Teil des Fluges, der rund 700 Kilometer umfaßt, beginnt in Darmstadt und führt nach Süden über die Kontrollstationen Mannheim, Pforzheim, Straßburg i.E., Speyer, Worms nach Frankfurt a. M. Von dort ans geht die zweite Etappe tu nördlicher Richtung über Kassel (Gießen wird über flogen) und Köln nach Frankfurt zurück. Diese ganze Strecke muß in einem Tage bis spätestens drei Tagen zurückgelegt werden. Ter zweite Teil führt von Frankfurt über Kassel und Braunschweig nach Hamburg. Von da wird über die .Kontrollstationen Bremen. Osnabrück, München, Bielefeld, Minden und Hannover nach Hamburg zu rückgeflogen. Diese Flugstrecke, die 900 Kilometer beträgt, muß ebenfalls in längstens drei Tagen zurückgelcgt werden. Ein strategischer Aufkläruugsflug von Hamburg nach Köln wird den Flug beenden.
Pegouds Schleifen flüge in Johannisthal.
w. Iohanuistal, 25. Okt. Der französische Flieger Pegoud führte heute nachmittag unter Teilnahme eines vieltausendköpfigen Publi?ums auf dem hiesigen Flugplätze seine Flüge aus. Er startete das erste Mal lurz vor l/25 Uhr. Jeder Flug dauerte gegen 20 Minuten. Auf den Flügen flog er eine ganze Strecke auf dem Rücken, mit dem Kopf nach unten, überschlug sich mehrere Male und schloß die F^ügc mit mehreren sehr waghalsigen ^Vurvenflügen. Vom Publikum wurde der Flieger, der sodann an den Barrieren entlang fuhr, enthusiastisch begrüßt.
Die für den Zustrom nach Johannisthal getroffenen Vorkehrungen erwiesen sich als unzulänglich. Die Bahnver- waltung hätte so viel Sonderzuge eingestellt, als die Sicherheit des Betriebes gestattete. Ao er die Zahl der Züge stand in keinem Verhältnis zu den Hunderttausenden, die Pegoud sehen wollten. Die Straßenbahnwagen waren derart überfüllt, daß nicht nur die Trittbretter'dickvt besetzt waren, sondern daß sich junge Burschen auch an sie hängten.
Johannistal, 25. Okt. Heute nachmittag um 4 Uhr 41 Min. landete aus Brüssel kommend der belgische Flieger Lanser mit seinem Deperdussin-Eindecker.
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^.Düsseldorf, 25. Okt. Das Luftschiff „V 1", System Beek der deutschen Luftschifswerft, unternahm heute nachmittag um drei Uhr mit 13 Personen an Bord unter der Führung des Tipl.-Ing. Simon eine kürzere Werkstättenfahrt zur Erprobung der neuen Antriebsvorrichtuny, welche der veränderten Scitcnsteuerung dient. Das Luftschiff manövrierte längere Zeit teilweise in sehr engen Kurven und in verschiedenen Höhenlagen über der Golzheimer Heide. Die vorgenommenen Aenderungen erwiesen sich als zweckentsprechend. >
Uiliverfitäts-Nacbrichten.
— Die 50jährige Toktoriubelfcier begeht am 27. Oktober der Historiker ord. Professor an der Universität Greifswald, Geh RegierungSrat Tr. Heinrich Ul mann.
Landwirtschaft.
h Friedberg, 24. Okt. Trotzdem allerorten daS Weißkraut ui diesem Jahre eine überreiche Ernte lle'erl und recht niedrig im Preise fleht, wenigsten- für die Händler, io wild doch 'te Umgegend augenblicklich mit großen Zufuhren holländischen eck- und Rotkrautes förmlich überschwemmt. Ter PreiS dieser I Ware (teilt sieh auf 2,80—3,00 Mk. für den Zentner Weißkraut und lau' .> Mk. für Rotkraut. Ta der Preis verhältnismäßig hoch tfi. Hmbet das fremde Kraut wenig Absatz.
vermischtes.
• Ter Deuticke Akademische Bund, der schon feit mehreren Iabren bestrebt ist, einen Zufammeufchluß aller akademischen Stände zu erzielen, ist der Verwirklickung ferner Pläne durch die in feiner ler.ten AuSfckußntznng beschloßene Gründung von iroci Wenonenfd’a'ten beträchtlich näher gekommen. Eine Genonenschafr mit beschränkter Hastoftickt hat sich bereits unter dem Titel .AkademikerdankE gebildet. Sie wird als Spay- und TarlednSkaße dienen und Treuhand-, Revision?- und ähnliche Arbeiten für Akademiker verrichten. In den Vorstand ivurden von der O-cneraloerfammlnng gewählt: Dr. Hauff, Rechtsanwalt Dr. Talen und Tr. S. Mehler. — Die Genossenschaft .Akademische Erholungsheime', die die Errichtung von Heimen in Gottleuba i. Sa. und in Munden bei Hannover beabsichtigt, wird sich demnäch(i bilden.
Handel und Verkehr, Volkswirtschaft.
Ein Rückgang von Chamvagnerverbrauch.
Der Absatz des EhampagnerS sieht seit einiger Zeit still nnb geht neuerdings sogar zurück, ttne folgende Ueberfidn
Rechnungsjahr
Teutfche Scboumroein- Erzeug,mg
Einfuhr
Ausfuhr
Verbrauch
Flaschen
1905 06 . . 1906,07 . .
1907 08 . . 1908 09 . . 1909/10 . . 1910/11 . .
1911/12 . .
r. .
Aller B laufcrwen I Monaten Ap rund 12 Pr
13 286 277 1361917«
13 984 465
13 697 071
14 160 364
12 979 510
15158 6-6
13 499 073 orausficht na ghrc weiter ril bis Augu ozent wenige
1382 559
1 481 778
1 474 727
1 476 598
1 378 089
1 709 617
1 044 925
1 065 923
erheblich zur
r aU in de
1316 364 18 353 472
1319 254 13 791 702
1 286 206 11 172 976
1237 141 1 13 836 528
1618 480 13919 973
1’297 937 13 391 190
1 299 541 14 904 06)
1 337 644 18 227 352
Schaumweinverbrauch im iidgebat. Denn in box chte die Sckaumweinstatcr n VergleichSmonaten des
Vorjahres.
rv. Berlin, 25. Oktober. In der gestrigen Sitzung der V e r e i >i i g ii ii g der Berliner S 1 a b e i f e n l, ä n d l e r waren sämtliche Interesfenten bereit, die Vereinigung auf ein Jahr zu verlängern, mit Ausnahme der FirmaTHyssen & Go., welche erklärte, von ihrer Forderung der Citotenerböhimg nicht abgehen zu können. Nachdem die Cuotenforberunq in Anbetracht der geringen Leistungen der Firma von der Gesamtheit der Vereinigung als unberechtigt angesehen ivorden war, mußten diese Forderungen abgelchnl unb die Verhandlungen abgebrochen ,verden. Die Ver- einigung läuft noch mit bem Jahresschlüsse. Mil der 9luflö|ung der Vereinigung Ende 1913 löst sich auch automanfd) das Bau- eisen-VerkaufSkonlor auf.
# Aussichten für einen Preisabschlag f ü r Linoleum. Der Verband der deutfchen Liuoleum'abriken hat in der vorigen Woche ohne Ergebnis wegen der Kontiiigentierung des Fabrikats verhandelt. Tie Verhatiblungcn sind an der Mehr- 'orderil.ig einzelner Fabriken gescheitert. Es soll in bic'en Tagen noch einmal der Versuch gemacht werden, eine Einigkeit zu er zielen- Scheuert aud) dieser, so tritt Prctsfreihelt für bett Artikel ein.
? V o m R ö h r e n Ni a r k t. AuS Köln meldet man, daß die Preise für Gasrohren um abermals Mk. 5 pro Doppelzentner nachgegeben haben.
0 Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft. Tie Uinfatze der A. E.-G. Haden int abgelaufenen Geschäftsjahr Mark 440 Millionen betragen.
Märkte.
fc. Frankfurt a.M. 93 i c b h o 1 -‘W et r f t b e r i cf)t vom 27. Okt.
Auftrieb: Rinder 142^, Ockfen ■‘>2y, Bullen 49, Kühe und Färse» *»<, ■ Kälber fi'», Sdiafe 144, Schweine 2 >58.
Tendenz : Rinder gedrückt, bleibt llcberftanb, Kälber und Sckäfe gedructi, Schweine gedrückt, bleibt Ueberstpnd. Preis für 100 Bfb.
Lebend- Schlacht
gewicht. Ocksen. Mk. Mk.
Dollfleifchige, auSgemästete, höchsten Cchlacht-
werteS, 4—7 Jahre alt 52—56 92—95
Junge fleischige, nicht auSgemästete unb altere
auSgemästete............ 48—51 87—93
Mäßig genährte junge unb gut genährte ältere 43—47 79—87
Bullen.
Vollfleifckige, ausgewachsene, höchsten Echlachtiv. 50 -52 83— 86
Vollfleischige, jüngere 45—48 78—83
Färsen, K ü b e.
VoNfleisckige anSgem. Färsen höchst. Scklachtw 60—52 89—91 Vollfle'sctilge auSaemäsleteKühehöchitenSchlach-
werles bis zu 7 Jahren 46-50 86—89 wenig gut entwickelte Färsen 44—49 85-94 ältere giiSgemästete Kühe 41—45 76—84
Mäßig genährte Kühe und Färsen .... 33—40 66-80
Kälber.
Mittlere Mast- unb beste Saugkälber . . . 63-66 107 — 112 Geringere Mast- unb gute Saugkälber . . . 60—62 102—105 Schafe.
Stallmastfchase:
Mastlämmer und jüngere Masthrmmel . . . 45—46 94-96
Schweine.
Vollfleifchige Schweine oon80—100 kg
Lebendgewicht 62.00—64.50 79.00-81.0) Dollfleischige Schweins unter 80 kg
Lebendgewicht 61.03—63.00 77.00—80.0) Dollfleifchige Schweine von 100—120 ktf
Lebendgewicht 62.00-65.00 79.00-8100 Dollfleifchige Schweine von 120—150kg
Lebendgewicht 62.00—65.00 79.00—81.0)
ie. Frankfurt a. M., 27. Okt. (Orig.-Teleqr. bei „'«iei. Anz.E) S n’tlidie Qloticnmgen der I culipcn Frucht markt orei > Weizen chiesiger» Vtk. 19.0 <—19.25, Kurhesüf her l’<f. 19.0 '—19.25, Wetterauer i'<r. 00.00—00.00. Roggen (blenger) Mk. 16.00 bis 16.2 , erste tWetterauer) Mk. 16.00—17/0, Gerste, Fraiiken, Vfälzer, Rieb 9)lf. 16.50-17.5 , Hafer Mk. 16.00—17.00. Mail Bit. 14.25 bis 14.öf, D eizenn ebl 0 3) f. 82/0—32.76^ Weizenmehl I Mk. 80.60—30.75, WeizenmcU M Mk. 27.25-27.5Uoqqen- mehl 0 Mk. 27.75—28JJ0; Rogqenmehl 01 Mk. 2^JiO—26.75,
Roggenmehl I Alk. 00.00-00.00, Weizenklei: Mk. 9.15-9.25^ Weizeni.hale'i Mk. 9 35-9Ja Roggenkleie Mk. 11.10-11.25. Malzkeime Mk. 12.00—12^5, Biertreber 12.25—12.5CV RapS Mk. 29.0U-30.00, Futtergerile Mk. üu,00-00,00. Alles per 100 Kg. ab hier.
ko Frankfurt a. M., 27. Okt. (Crig.-'Leicqt. bei ,Gie'i. ZlnzefgerSE.) Sta rt o f fe l m a rft. Man notierte. Harloffdn in Waggons Mk. 3.50—04X\ im Kleinhanbel Mk. 5.00—0.00 für je 100 Kg.
Standesamts Nachrichten.
vutzdach.
Aufgeböte: Oktober 13. Heinrich Michel, Buchhalter in Butzbach, mit Dorothea Schade in Oscheim.
Jede echte Osram-Lampe maß die Inschrift Osram" tragen. - Ueberall erhältlich. Avergesellschaft, Berlin 0.17


