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Sckirrn ausgegangen." — in ein Warenhaus retten." ja gerade so außer mir."
* Beunruhigend.
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dem Bataillon wieder zugeführt.
|] Kirchhain, 24. 91oü. DaS v. Bardelebcn'sche Hof- „ö-ib bemüh le* bei Nauschenberg ging durch Kauf in Besitz cincß Landwirts namcnS Franz Stöcker über.
X. Hanau, 28. Nov. In dem Walddorfc BischosS-
humoristifcher.
* Verhängnisvoll Guter .yerr: „Ick bin gam anher mir! Nun regnet es wie mit Kannen, und meine .trau ist ohne
Kaution eines Tienstmanns kann gepfändet werden. Borans • setzung ist ein zur Zwangsvollstreckung geeigneter JitrI wie Zahlung. , bezw Bollstreckungsbefehl. Urteil u. dergl. Unter Vorlage dieses Titels ist der Antrag schriftlich oder tu Protokoll des Gc richt ssckreibers beim zuständigen 'Amtsgericht >u stellen Zu pfänden ist die M'aution beim, bte Procbcntng au» Rückgabe oder iKürfcntattuna, falls die Kaution etwa in barem Geld besteht und nach Den besonderen Bestimmungen der tzinterlegung-stelle lvie z. B beim hessischen Staat in bereit Eigentum übt-rgegangm ist. Tie Kaution haftet allerdings in erster Linie nach wie vor für Zwecke der .Hinterlegung. Sie kann erst beansprucht werd'», wenn sie frei wird Es ist uns übrigens fein Hall befannt g. worden, in dem die Kaution eines Tienstmanns au5 dem Dienstverhältnis in Anspruch genommen worden wäre, dagegen eine Anzahl von Fällen, in denen Pfändung erfolgte.
w Chantilly, 24. Nov Der Flieger Colbon, der auf dem Flugselbe von Laridamud mit einem Eindecker aufgestiegen war, stürzte ab und war auf der Stelle tot.
w San Tiego (Kalifornieu), 24. Nov. Die Leutnants Ellingto»! und Kelly von der Fliegerabteilung sind bei einem Absturz tödlich verunglückt.
Briefkasten -er Ne-aktion.
Mnouyme flnfroflcn bleiben unberücksichtigt«!
3. 3. Anfrage Kann die Kaution eines TienstumnnS
ßatifccL
Hugo StinneS über die Wirtschaftslage.
w. Bochum, 24. 9tob. In der heutigen Hauptversammlung
Deutsch Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-
Der Roman einer gräflichen ©rifette.
Berlin. 24 Nov.
3ii der fortgeuwn ^rbanh(nng gegen die Gräfin Fr schic r von £rcuberg stundete sirimmaltonumiiar 5 d) n e 1 l c a t h als Zeuge, dass er bet der s.nutsjuckuui bei der Angeklamen ..i bl reiche
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1] Marburg, 24. Nov. Der seit einigen Tagen uer- mißte Jäger wurde in der Kirchhainer Gegend ermittelt
Adressen befaiuner Kavaliere, anrüchiger Geüwerleihcr und Dech- selschieber gefunden habe. Ta runter auch der bekannte Graf Gisbert Wolfs-Metternich, dem die Angeklagte angeblich einmal 20 Mf geliehen haben will Weiter sagt der Zeuge, dost der i^eidverleiher .vemridi pariser, der das Darlehen an .vertu von Alten gab. früher 100 Prozent genommen habe, jetzt aber sich mit pO Prozent begnüge . .
Pariser erklärt, er habe dieses Darlehen ern aut Grund der guten Auskunft über Den Bürgen Ben n i g s e n gegeben, sowie infolge der Angaben, die Alten ihm über seine Berhälttime machte: davon, daß die Angeklagte hinter dem Geschäft stecke, will er nichts gewußt haben. Uebrigcns habe sich Alten nicht wegen der Gelbangclegenheft erschossen, sondern weil „gegen ibn ein Strafverfahren wegen Vergehens gegen den ß 175 stÄB. eingeleitet war.
Nach einer längeren Auseinandersetzung zwischen R -A. Bahn und dem Staatsanwalt, beschloß das Gericht auf Antrag des R -A Bahn, Pariser ,ai vereidigen
Der 3cuqc v. Bennigsen gibt Auskunft über^ bte Ausstellung des bei dem an Alten gegebenen Darlehen in Frage lammenden Wechsels unb betont, ihm sei von einem Berückt ‘.'Utend auf sein Erbteil nichts bekannt gewesen, ebensowenig von dem angeblich eingelefteten Strafverfahren.
Der als Zeuge bernommene Rechtsanwalt Werthauer erklärt, über die Wechsel- und Darlehensgeschäfte der Angeklagten mit Rücksicht auf das Amtsgeheimnis nichts aussagen könne. In dem Prozeß Döring-Bennigsen sei seiner Ansicht nach Döring lediglich ein Strohmann.
Der Zeuge Burggraf zu D o b » a - S ckl o b i t t e n bekundet, daß er gar nicht die Wsicht gehabt habe, eine Billa zu kaufen, wie dies behauptet worden sei. Er sei in groftcr Geldverlegenheit gewesen und habe lediglich deshalb ein" Billa am Tegernsee kaufen müssen, und zwar zu einem Preise von 250000 Mark: nach seiner Ansicht sei er habet übervorteilt worden. Er sollte, wenn et die Pilla kaufte, von bem Verkäufer ein Darlehen von 25 000 Mark erhalten, tatsächlich habe er aber nur 10000 Mk. erhalten.
Ein Sachverständiger bekundet, daß die Billa einen Wert von 215 000 Mk. hatte, es sei da aber der Wert der Weh- nungseinrichtung — es handelt sich um 14 Zimmer — nicht eingerechnet.
Ein weiterer Fall betrifft den Leutnant v. Steckww aus Äotzeu in der Neumark, der ein leichtsinniges Leben geführt hat und öfter Darlehen aufnabm öerr v. Steckow hat, als er wieder einmal Geld brauchte, bei einem .Herrn Flöricke 3 große £eb gernälde gegen Wechselakzeme von 30 000 Mk gekauft, um die Bilder wieder loszufcklagen und fick so Geld zu verschaffen. Da die Angeklagte mit v. Stechow zusammen zu Flörickc gegangen ist, als der Bilderkauf abgeschlossen wurde, so folgert die Aukiaae daraus, bah sie den Leichtsinn des Stechow aus genutzt habe, um ihn zu diesem wuckerisckren Geschäft zu verleiten. — Der Zeuge Flörickc bekundet indest, baß die Angeklagte zrvar dabei gewesen sei. als Herr v. Stechow die Bilder kaufte, sie habe aber diesem nicht im geringsten zugeredet: sic habe sich in die Berkaufsverlxmdlungen gar nicht eingemifckt
Zum Schluß der Sitzung teilt der Vorsitzende mft, daß die Prinzessin zu B s e n b u r a - B ü d i n g e n der Staatsanwaltschaft mitgetcilt halw, daß es ihr „aus verschiedenen Gründen nicht möglich sei, zu ihrer Vernehmung nach Berlin zu kommen". Sie bitte daher, in München vernommen zu fort den Ta die Prozcßbeteiligtcn darüber einig sind, daß das Er scheinen der Prinzessin vor dem Prozeßgericht notwendig fei, wild der Staatsanwalt ersucht, die Zeugin nochmals zu einem andern Termin zu laben.
.hierauf wurde die Sitzung auf morgen vertagt.
21ms Stadt rrnd Cattd»
Gießen, 25. November
— Ernennungen. Der Grobherzog hat Heimen Oberrechnungsrat Dr. Gustav Siebert
\ va - 1611 103 to 154 eco 10t V.W
24. 9ä>v. Der Färbermeister Heinrich bei der Firma B Doudors G. m. b. H. 25jähriges ArbeitSjubiläu in. Hessen-Nassau.
IM 421 84 451 28 $64 I1K
83 f 93
NA TS SC
(ßcridlüfaaL
W .Halle a. S., 24. Nov Das Schwurgericht vernrteilts die Hebamme Hildebrand in Döhlau, die zahlreichen Frauen unb Mädrfieu aller Stände verbotene .Hilfe geleistet hatte, zu zehn Jahren Zuchthaus.
W Zweibrücken, 24. Nov. (Priv.-Telcgr.) Das psäl- zische Selrwurgerickst verurteilte in ber Sonntagnacht 2 Uhr den Mar beiter (*org Fey aus Bissersheim, der am 31. Mai d. Js. au» Eiferftickn seinen Bruder .Heinrich durch einen Sckust in den Vals w schwer verletzte, daß dieser am B. Juni stark, unb bei ferner dessen Frau, mit ber er ein Liebesverhältnis hatte, zu ersclsteßen versuckne, wegen TodsckilageS unter i’In na hm ? mifbember Umstände 4u üJahrenGesängniS unb 5 «Jcrhrvn Ehrverlust. Die Anklage hatte auf Mord unb Mordversuch gelautet.
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(Für Form und Inhalt aller unter btcier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion bem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Rodheim a. d Bieber, 23. Nov. Das in Nr. 275 d. B. gebrachte Eingesandt entspricht ganz bem Rahmen ber Matsck lickkeit, wie es bem gerechten menschlichen Verlangen entspriclu Wenn wir für inner Dorf etwas Großes schaffen, möge es auch etwas Gründliches sein. Daß ia trotz der glücklich zu Wege gebrachten schönen 5traBcnbeleuditung nock) Mängel genug belieben, die aber, denke ick, dock) noch behoben werden, muß teber zugeben. Was das verstellen des betreffenden Weges betrirt, so wäre es ia ein großes Bedürfnis, ihn nuigerm if-.n passierbar zu machen Soviel mir bekannt ist, sind auch in dieser Sache schon Unicrbanb lungen gepflogen ivorben: sie scheiterten aber an der £>o r t ■ nädt gleit des betreffenden Straß enbesitzers, denn es handelt sich bis dato um einen Privatweg Warum verschweigt der Einsender dieses? Das erweckt den Ansckrein, als fei der Weg Eigentum tJt Gemeind,'. Als inr Vorialwe die Gcmeinbever- tretung mit dem Besitzer des Weges wegen ber liebem ahme zur Herstellung in Unterhandlung trat, weigerte sich dieser, den Weg abzutreten, sondern verlangte von der Gemeinde für den Quadratmeter noch 1,50 W. Die (Hemetnbe sah fick deshalb genötigt, die Sache fallen zu lassen und der Weg wurde nicht her gestellt Jeder recktbeukende Mensch wird sich sagen, die C'kmrinbe tat genug, wenn sie den Weg ausbaute Denn wohin soll das führen, wenn jeder Privatmann eine Baulinie erschließt und die Ole meinbe die Wege auch noch anfaunn soll? Also nicht genug mit der Herstellung! Ich bin der Ansicht, das; es Pflicht Cus Brr käufcrs der Baupleftze ist, dafür iit argen, »ß die Leute, ludcb.- feine Plätze gut bezahlen, auch passierbare Wege er halfen Wenn dieser nod) die Bezahlung des Weges von ber Gemeind, i>n langt, so zeigt das ivenig Gerecktigkeitssinu unb tonng Okfübl für Gemeinwohl Wie mir au» sickierer Quelle nrttgeteili wurde, redmetc der Besitzer oct Plätze bei der Forderung rur das Bau gelänbe jckwn damit, daß er den Weg abgrben müsse Richtiger wäre es ja, die Wemcinbc fordert den Besitzer de-? Weges auf, falls dieser die kostenlose Abtretung öenoefgert, den Weg so aus ■ zubauen, wie es dem Rahmen der Ortsstraßen en tf »riebt Freilich dürfte bann auch nicht aller mögliche Unrat auf die Straße gc ■ schüttet werden, wie wir dieses fdron öfter zu beobachten Gelegen heft hatten. — Daß hier Wandel geschaffen iDcrben muß, ist sicher unb die Gerneindevertretuug wird auch bestrebt sein, dem liebel zu steuern. Die Hausbesitzer müßten fick) sämtlich mit einem Gesuch an den Besitzer de.- Weges nn-nben, daß oicht den Weg passierbar mack-en solle, Hck glaube, di, Sacke würde sich ändern. S?ilft dieses nicht, so gibt es noch andere Wege unb der Einsender von 9tr. 275 nnrö auch diese kennen. Was die Hin Weisung aus die B i ll e nkol o n ie am Waldessäume betrifft, so liegt die Verwirklichung no dyin der Ferne, jedenfalls weiter als bte Instandsetzung des Weg,-s Ter Gedanke mar nur zum Ausbritck gebracht in bem Hinweis auf den kommenden Crtebc- bauungsplan, welcher nicht nur eine bestimmte Seite, sondern unser ganzes Torf um kaffen soll, der jedem Manne in erster Linie den fleinen Leuten Gelegenheit gibt, sich an einem passen ■ den Platze ein .HanS zu bauen. Daß man auch hierbei, um etwas Großes und Ganzes zu schaffen, weiter blicken muß, versteht sich von selbst. Wie uns nun mitgeteilt wurde, sott der neue Orts bebanungsvlan in Kürze der f^emeind.Vertretung borgdegt wer den. Welckie Baugelände damft aufgeschlossen werden, werden wir ja bann erfahren. Eins mir möchte ich nod) betonen, daß wir ohne Konsultation keinen ordentlichen Ortsbebauungsplan bekommen, der so geschaffen ist. wie es der S?err Einsender er mahnte. Zum Schluß noch möckite ich dem Einsender raten. Mit glied unseres Verkehrs- unb Verscköner'iilgSvereins zu merben, falls er es noch nickst ist, ein reiches Arbeitsfeld ist ihm al->bann
Forderungen in Anspruch genommen werden, die nickt in dem Dienstverhältnis ihren Grund haben? — Antwort: Die
in oct Montanindustrie. Wenn man die Lonjunkturen 1900/01, 1907,08 und 1912 13 vergleicht, so fällt das Eharatteristische ins Ange, daß 1900 01 Deuncklan) in Eisen und Stöhlen, also in bcibrt: Rohstoffen, dem Au?lande stark tributpftichtig imirbe, 1907 09 nur nock stark in noblen. 1912 13 verlor ne Deutschland das Ausland mft beiden Rohstoffen, ohne irgendwie in der Versorgung seiner wen ausgedehnte!' Verfeinerung behindert ;u fein. Die aurrtortentlicb i^erbefferte Zahlun >.bi an. Deut'cktands wirb bem Heben der Enn.'i. 'un.7 der landwirtschaftlichen Produkte unb uim großen Teil ?er Eroan'ion in der Montanindustrie v.rdaukt. Diese Srvapsion - : in solcher Weife erfolgt, daß wohl durchweg die deutsche (hier, und Stahlindustrie trotz höherer Selbstkosten für Moiüenfran ihrer teckni'ckien Vervollkommnung der Gmkurrenz in anderen Ländern gewachsen ober überlegen ist. Die deutsche Großeisenindunne wird daher die zum rationellen Br trieb ihrer Werke nötige Arbeit im Wettbewerb mit denn Ausland iwlen können, ohne im Durchschnitt mit Verlust arbeiten ;u müssen Damit wird die Arbeit im Lande bleiben und Gklb ins Land fommat. Mit zunehmender Arbeit wird auch die Preislage in nicht zu ferner Zeit wieder aeünder loerbcn. Nun zu unserem eigenen Werk: Der Ausbau unterer Kohlenzechen ist über Tage zum Abschluß gekommen: unter Tage nnd in her Hauptsache nur nod) Wertarbeiten zu verrichten Dann teilte ber Borttagende mit, daß man beabsichtige, den ui Anspruch zu nehmenden Bankkredft von 15 Millionen Mark bei normaler OWblagc in Obligationen umzuwandeln. Gdxm früher Ixibv er betont, daß man ’ ine >)lovitalerl>ölnmg beabsichtige. Hiervon sei er nicht abgcwichen und er wolle htnzufüaeu, das- man sich bemühen werde, den Aktronärru auch weiterhin befriedigende Dividenden zu verschaffen. Deutsch-Luremburg habe für feine bedeutende LeistungsfäHigHnt vollen Absatz und könne getioft in die Zunkunft sehen.
Zweiter Derr: „O, sic wird sich schon — Erster £>crr: „Aber deshalb bin ich
Aktien- Gesellschaft gab der Vorsitzende des AussichtSrals 5?ugv Stinnes folgende Erklärung über die allgemeine Geschäftslage, sonne itber die Lage und die Aussichten der Ge sellsckaft ab: Äc Gesckmftslage iu der Eisenindustrie ist zurzeit u n g n n ft i g. In der Mohleninbuftrie haben sich die Absatzvi-r^ hältnissc namentlich in Koks im allgemeinen erheblich verschlechtert; aus erdem nnir^en bedeutende Preisermäßigungen für Kohlen und n ots znm 1. Jamiar und 1. l'lpril 1914 beschlossen. Endlich ist der Preis für wichtige diebeuProdukte infolge starker Erzeugung nickt unerheblich gewichen. Unter diesen Umständen ist der Wunsch seitens nuferer Atttonäre verständlich, zu erfahren, wie nach uw lerer Ansicht sich im allgemeinen die 3uTun ft der beutfehen Montan-' Industrie gestalten wird, die infolge des Ausdehnungsdranges mit den steigenden Prozentsätzen ihrer Produktion auf den Weltmarkt angewiesen ist, unb wie es in Deutsch-Luxemburg msbefondere ergeben wird. Voraussetzung für die Wiedergefundung der Btorkt- läge in Eisen, Stahl unb Sohlen im allgemeinen ist die Beseitigung der Anspannung ans dem (Mbmarftc, denn bei der Auftecht erhaltung ber jetzchen (^eldleihsäue ist es für das Baugen»erbe, die Kommunen, die Staaten und schließlich die Industrie selbst auS gescklossm, die nötigen Baugelder selbst für die dringendsten Be dürfnisse zu finden. Erst loemi die Geldlätze wieder so gesunken sind, daß es für die Kapitalisten zwecks Erzielung angemessener Zinsen notiuenbig ist, feste Zinsen tragende Patnere und später Divideichenpapiere ui kaufen, kamt mit einer aufstrebenden Nick hing des Verbrauches gerechnet werden. Tie Entwickelung der Verhältnisse namentlich auf bem deutschen Geldmarkt beutet darauf hin, daß, normale politische Zustände vorausgesetzt, im nächsten Frübiahr die Kävualisten ivegeu sonst ungeuugeuder Ber zinsung ihrer verfügbaren Mittel zum Ankauf zunächst fest ver zinSlicher Papiere schreiten müssen. Ist das der Fall, so wird mit bem Frübiahr die erste Belebung der Grundstücks - und B a u m a r f t e unb indirekt auch der damit zusammenhängenden Produktionszweige, der Eisen- und Stahlindustrie emtretm. Dieser Entwickelung ist Tranig vorgearbeitet gerade durch die Expansion
beim bei Zeil a. M. Hat der 10 Jahre alte Sohn des Försters die gleichaltrige Tochter des Landwirts Leuß auS Unvorsichtigkeit, als er mit dein Gewehr seines LaterS spielte, erschossen.
Frankfurt a. M., 21. Nov. Die Beschlüsse des Industrie rct5 int £> a n sabuud haben den Deutschen B e r b a u d Kaufmännischer Vereine in Frankfurt a. M. zu folgen der Erklärung an das Direktorium des Hansabundes ver an laut: „Wir halten cs für anß rordetftlick unglücklich und auch gegen i ic sonst üblichen Gepflogen Irenen des Hanföl) unbeS, Beschlüsse eines NntcrattSschuffeS gleichsam als Beschluß des gesamten Hansa- bnndes in der Tagespreffe zu veröffcntlichcit. Wir müffnt baltcr bas Direktorium bitten, ^'eignete MaßnaInnen zu treffen, welche Borkommnisse für die Folge ansschließen. die den Hansabniid unb die ihm an geschloffenen storversch.fftcn in eine unangenehme Si tuaiiini und gewine .stvangslage versetzen. In bt*r Sache selbst er kennen wir an, daß A r b . i t s >o i 11 i g e bagegen geschützt werden ntüiicn, daß sie mft Gewalt oder Drohung an tzer Artz-ft gehindert werden W,r halten aber die derzeitigen Gesetze bei richtiger An wendnna iiiv ans reichend, um diesen Sckntz den Arbeit -willigen zu gciyiibrcii. Jede Verordnung, welche gedgitet ist, die zkoalitions frei bett zu tzesckränken, müssen wir ablchne» "
Nachsachen, unter Anerkennung seiner mehr als 50jährigen treuen und vorzüglichen Dienste, mit Wirkung vom 1. Tc- zember 1913 an in den Ruhestand versetzt und ihm auS diesem Anlaß den Charakter alS ,®cbeimerat' verliehen: den Dr. med. Walter Küchel auS Butzbach zum KrciS- assiftenzarzt.dcS KreiSgesundheitSamts WormS mit Wirkung vom 1. Dezember 1913 ernannt.
•• Steuerwefen. Der Gr oßherzog ernannte den HauptfteramtSasststenten Heinrich Lautz zu Offcn'mch zum ©teuereinnebmer deS Steueramts Gernsheim.
** Anstalt fürEpileptische Man schreibt uns: Unsere alte Weihnachtsbitte, die nun sckwn io mand>e5 Jahr hinauf gegangen ist ins Land, rechnet auch diesmal wieder auf ein freundliches Gehör bei den Freunden der Armen unb Elenden. Wir wissen fteilich, daß immer wieder neue Anforderungen an Die allgemeine Opferwilligkeit gestellt werden Mer bei unseren mehr als 200 armen Epileptischen, Blöoen uns Verkrüppelten regt sich alle Jahre wieder die alte finDürfte Vorfreude auf Weihnachten und in den Derzen Jtcfjt immer wieder unerschütterlich fest das alte rin »bliche Vertrauen, baß Der Gabenftsch wieder reich gedeckt werden wird. Darum können wir gar nicht anders, als auch unsererseits das alte Bertrauen festhalten, daß immer wieder genug warniherzige Menschen sich finden, die uns helfen, unserer Gemeinde der Elenden cm frohes Fest zu bereiten Wei hmachtSgaben aller Art werden mit herzlichstem Dank von dein Vorstand der Anstalt für Epileptische in Nieder-Ramstadt bei Darmstadt entgegen genommen.
Landkreis Gießen.
i. Beltershain, 28. Nov. Seit SamStag ist mm auch daS Dorf Beltershain an das Gießener Elektrizitätswerk angeschloffen. ES ftnb damit im oberen Lumdatal nur noch Stangenrod und Reinhardshain fertig zu stetten. Unsere Gemeindevertretung hat es sich etwas kosten lasten, das Dorf schön zu beleuchten, strahlen doch 11 Lampen ihr Licht auS und erhellen jeden Winkel deS weitanSeinander gebauten Dorfes. Sehr zu begrüßen ist eS, daß im Laufe der Woche auch noch der Weg nach der etiva 7 Minuten entfernten Haltestelle erleuchtet wird. Dieses war nur durch das Entgegenkommen der Stadt Gießen möglich, da in der Regel Lampen nicht über 100 Meter vom Ortsnetz entfernt fein sotten. Haiis- an sch lüste sind ungefähr 30 fertiggeltellt worden, eine ganze Anzahl wird noch in nächster Zeit gemacht. Jnterestant ist cs, wie eine bald Achtzigjährige daS Einschalten gemerkt hat; sie meinte nämlich: 's hätt so oatlich geroache.
Kreis Friedberg.
Friedberg, 22.Nov. Am Sonntag hat das städtische Museum iu Friedberg eine umfangreiche Ausstellung eröffnet, welrfu' die Erinnerung an die KriegSzeiten von 1793 an bis 1813 in Bild unb Schrift wachznhalten bestimmt ist. Außer den Beständen des Museums sind es vor allem Die reichen Privatsammlnngen Des Redakteurs Hirsche! unb des Rechtsanwalts Dr. Sepd, ans denen fid) die Ausstellung zusammensetzt. Ausgestellt sind eine Fülle von Bildern Napoleons, seiner Schlackten unb seines Todes: Medaillen und Münzen: Starte» und Pläne, sowie Drucksachen und Bücker der napolevnisd>cn Zeft. Darunter befinden fick' zwei Briese des sranzöfischen Kaisers und eine Reihe eigenhändiger Unter schrifteu seiner Generäle Augcrean, Mortier, Türoe u. a. Dazu kommen Zeitungen unb Berichte über Schlachten, Drucke aus Der Zeit des Rheinbundes «Erlasse und Bilder von 1813, sowie eine Fülle von Originalbriefen nnd Verordnungen, ftanzösifdien und deutschen, die sick' auf die W-etteran bestehen: unter diesen sind Friedberg, Melbach, Beienheim, Ockstadt, Gießen unb Steinfurth besonders zahlreich vrttreten.' Die Ausstellung ist vorn Sonntag, 23., bis Sonntag, 30. Nov , an alle Tage zugänglich. findet in dem Städtischen Museum (früher Pserdeställe im Saal 1 statt und ist Sonntags von 11 Ins 12' . Uhr, an Wochentagen von 7.3 bis ' .5 Uhr unentgeltlich geöffnet. Zugang vom Pfarrgäßcljen, eine Treppe hoch, links.
X Butzbach, 23. Nov. Die Butzbach-Licher- Eife» ba hn » Aktieng efellfcha ft teilt in ihrem Geschäftsbericht unter dem Kapitel „Bahnanlagen^ mit, dost der Baukostenanschlag für die Teilstrecke Griedel—Bad-Nauheim durch das Großherzogl. hessische Ministerium nunmehr auf 989 (>60 Mk. feftgcfleUt worden ist.
Starkenburg und Rheinhessen.
Nur auf ei" Wort
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Her Lsmpc -lehen. Berlin 0.11
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