Ausgabe 
25.11.1913 Erstes Blatt
 
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tttntrtat drtotxrattn, in deren Verlauf etwa 30 Personen verwundet wurden. Mehrere Polizerbsamte wurden durch Stein würfe verletz!. Bei Syndikalisten und Anarchisten fand man zahlreiche Waffen und Munition.

Arbeiterbewegung.

.Pretoria, 24. Nov. Au ernsten Unruhen kam es Hestern abend bei einer Grube. 5000 von ungefähr 20 000 ein­geborenen Arbeitern griffen die Baracken der Eingeborenen von Hangaan an und plünderten die Eaufläden. Der angerick)tete Schaden wird auf 60 000 M. geschätzt. Tie Unruhen wurden so ernst, daß die zur Verfügung stehenden 20 Polizeibeamten über die Atijpfc der Manifestanten hin­weg Schüsse ab gaben. Da diese jedoch unwirksam blieben, gaben sie zwei Salven auf die Menge ab und töteten 3 Eingeborene; 22 wurden verletzt, davon 8 schwer. Heute ist alles ruhig.

Amtlicher Wetterbericht.

Oefsentlichcr Wetterdienst, Gießen.

WetterauSsichten in Dessen tüt Mittwoch, den 26. Nov. 1913: Mein trüb, geringe Niederschlage, westliche Winde.

Letzte Nachrichten.

König Ferdinand von B»tgarien.

Paris, 25. Nov. (Privatmeldung.) Hierher gelangten Privatdcpeschcn zufolge wird König Ferdinand dem Rate des Grafen Berchthold, nach Bulgarien zurückzukeh­ren, nur dann Folge leisten, wenn der Dreibund ihm seine moralische Unterstützung zusichert. Die von verschiedenen Blättern gebrachte Nachricht, daß der Kronprinz Boris schwer erkrankt und in ein ungarisches Sanatorium ge­bracht worden sei, wird von maßgebender Seite als un­zutreffend bezeichnet.

Sachsen und seine Wertzuwachs st euer.

Dresden, 25. Nov. Dem sächsischen Landtag ist ein Gesetzentwurf zugegangcn, nach dem der etwa 41 Millionen betragende Ertrag der W e r t z u w a ch s st e u e r aus Sachsen, der dem Reiche nach dem Gesetz vom 14. Februar 1911 zu gewiesen war, künftig dem sächsischen Staate zusallcn soll.

Verlobung des 72jährigen Franz Kossuth.

Ofenpest, 25. Nov. Der 72 Jahrealtc Exminister F r a n z K o s s u t h hat sich der verwitweten Gräfin Alexan­dra Benjvwskh offiziell verlobt, die ihn während seiner kürzlichen schweren Krankheit gepflegt hatte. Die Hochzeit soll im nächsten März stattsinden.

Es ist einfach wunderbar!

Durch schwere Krankheit war meine «vran förucrlicü sehr herunter» nefommen und trank utr Stärkung Bioion. Bald setzte ein getunbet Slvvctit ein, verbunden mit Besserung des Aussehens; auck vcxictiivnnb die frühere Mattigkeit, sowie die unongcttcbincn Begleiterscheinungen non Blutarmut. Gg. N aavke, Hannover L-, Steniseldstraue8. Unter» schritt beglaubigt: 2G. 5.13, Dr. Kleine, Kgl. Notar. Btoson, großes Paket tca. */i kg) Mk. 3. in Avothcken, Drogerien. Ib®/«

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Schreinermeister

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im 78. Lebensjahre.

b.

Giessen (Neuen Baue 15), Mainz, den 25. November 1913.

7634

Die Beerdigung findet statt Mittwoch, 26. Nov., nachm. 3 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs ans.

' WW

09381

Danksagung

bewiesen, sagen wir hierdurch herzlichsten

Dank.

Der Vorstand.

D/11

j Gießen, 25. November 1913,

762fi

Zusammenkunft 2 Uhr bei Kamerad Euler.

hv*4/11

21. ©., Cöln a.Rb.

gesucht.

7637

Vermietungen

Mietgesuche

Btttin chcinal. Ugcr und Gtzen, (Sicfjen nnd Hing.

geziemend in Slcnntniö zu setzen. Gießen, den 25. November 1913.

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Die trauernden Hinterbliebenen.

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Ter Vorstand.

Die Beerdigung sindet Mittwoch, den 26 l. M., nachmittags 3 Uhr, aus dem neuen Friedhof statt.

Gießen fBahnhost'tr. 20), den 25. November 1913 Die Beerdigutig findet Mittwoch, den 26. November, nachmittags 3 Uhr, vom neuen sz-riedhofe aits statt.

Jtt'uikrkr Reisender ; litärfrci,derdieKolonial- od. .iaterialwaren-Branche leimt, mögt. Oberhessen und vcü n-Nauau schon bereist hat, für eingef.ibrte Touren ver 1. Januar 1914 gesucht. Schriftl. Angebote mit. 7642 a. d. Gießener Anzeiger erb.

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Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ab- --leben des Kameraden 4 '

Jakob Kahn, Tchneiderinkisltt

Wir erfüllen hiermit die trau­rige Psticht, unsere Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Kameraden

Jakob Kahn

geziemend in Kenntnis zu setzen.

Die Beerdigung nndet statt Mittwoch, den 26. Nov., nachm. 3 Uhr, auf dem neuen Friedhof. Wir bitten um vollzählige Beteiligung.

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Lich, den 19. November 1913.

Großherzoglicke Bürgermeisterei Lich.

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