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Ar-s Stadt rrnd Land.
Gienen, 24. Avril 1913.
_ ** Neber di-e Säuglingssterblichkeit in 113 basisch eit Gentcmden mit mindestens 2000Einwohnern im Jahr 1912 berichtet die neueste Nummer der Mitteilungen her Kress. Aentralst-'lle für die Lcmdesstattstik. Hiernach kam in diesem Jahr fast überall auf 100 Lebendgeborene eine erheblich geringere Zahl gestorbener Säugling' als im Jahresdurchschnitt 1906/10. Eine Ausnubme machen nur einige Gemeinden in Rheinhessen, im Kr-ffe Offenbach im Odenwald und b ei 6)i eß en. Den höchsten Proze-ntsa; der Gestorbenen weist Finthen bei Mainz mit 26,9 auf, dem Laubenheim mit 24/2, Wimpfen mit 24,1 und Münster bei Dieburg mit 18,9 folgen. Am günstigsten steht Schotten , mit 1/9 da, aber auch in Butzbach und Nidda mit 3,7, , Nieder-Ramstadt mit 4,1 und Arheilgen mit 4,5 Broz-'nt sind bP Verhältnisse noch erheblich besser als in Rheinhessen, wo Prozentsätze unter 8 nur vereinzstt verkommen. Das Jahr 1911 hatte durch seinen ungewöhnlich heißen Sommer an den meisten Orten eine teilweise sehr erh-bliche Verschlechterung gebracht, während sich im Fahr 1912 die Besserung von 1906 bis 1910 noch weiter fortgesetzt hat.
♦* Landesvereinigung des Deutschen Schulschiff-Vereins. Am Sonntag fand unter dem Vorsitz des Neflierungspräffdenten Dr. von Meister im Frankmrier Hoi zu Frankfurt die Gründung d^r Landesvereinigung des Deutschen Schulschiff-Vereins für Hessen und Hesscn-Rassuu statt, zu der der erste und zweite geschäftsführende Vorsitzende Geh. Kommerzienrat Max v. Guilleaume-Köln und Professor Dr. Schilling, Direktor der Seefahrtsschule Bremen, anwesend waren. Dem vom Vorsitzenden des Deutschen Schulschiff-Vereins, dem Großherzog von Oldenbura, ernannten Vorstände gehören u. a. an: Regierungspräsident Dr. v. Meister-Wiesbaden als 1. Vorsitzender, Dr. Willy MerA-Darmstadt als 2. Vorsitzender. Anschließend an die Gründung folgte ein Vortrag des Professors Dr. Schilling über ,.Ziele und Zwecke des Deutschen Schulschiff-Vereins", der mit großem Beifall ausgenommen wurde.
.** lieft er bte Entwicklung des deutschen Seeschiffbaues bis sunt1 Imperator sprach am Dienstag abend bei gutem Besuch Ingenieur Burrne fte r im Saale des Einhorn. Der von der Orcsgr. Gießen des Bundes!d. techn.-ind. Beamten veranstaltete Vortrag stellte an die Auffassungslraft der Zuhörer kein" geringe Anforderung, sprach docl. Herr Burmester weit über zwei Stunden. Es darf anerkannt werden, das er ein ungewöhnlich reichhaltiges Material msamniengetragen hatte. Herr Burmester gab. zunächst eine kurze Ueberficht über die Entwickelung des Schiffbaues überhaupt, um dann an Hand zahlreicher prächtiger Lichtbilder die Entwickelung der deutschm großen Schiffahrtsgesellschaften, der von ihnen immer größer, prächtiger und — was schließlich die Hauptsache ist — betriebssicherer gebauten O?,eandampsrr und der deutschen Reederei zu schildern. Unter Benutzung des ihm von der Hamburg—Amerilalinie überlassenen Lichlbildermaterials zeigte er dann den Bau und di? Einrichtung des „Imperator", der belanntermast'n das größte Schiff der Welt ist. Wir Jfafcen verschiedentlich Beschreibungen des „Imperator" gebracht, so daß sich ein Eingehen auf diesen Teil des Vortrags erübrigt.
** Regiments-Jubiläum. Am letzten Sonntag wurde zu Gießien im Hotel Großherzog der diesjährige allgemeine Vertreter tag des Jubiläums-Verbandes e h e m a l i g e r 116 e r abgeh alten. Zu ihm waren der Herr Regimentskommandeur mit einer großen Abordnung des Offizier-Korps und der gesamte Verbandsvorstand und außerdem 60 Vertreter der einzelnen Vereinigungen erschienen. Aus dem Bericht, den der 1. Vorsitzende des Verbandes Rechtsanwalt Kaufmann in Gießen erstattete, war zu entnehmen, daß dem J.-V. fetzt 52 Vereine mit 11 600 Mitgliedern an gehören. Bei dem Regiment selbst haben sich nahezu 700 Veteranen aus den Feldzügen 1848, 66, 70, China und Süd-West-Afrika direkt gemeldet. Tie Vorbereitung der 10 Arbeitsansfchüsfe des Gießener Vereins läßt eine würdige Durchführung des Jubiläums als gesichert erscheinen. Zum gemeinsamen Mittagessen haben sich schon 5500 Kameraden angemeldet. Für Nachmeldungen zum Eintritt in den J.-B. zur Teilnahme am Mittagessen und zur Einquartierung durch den Wohnnngsausschtlß wird als äußerster Termin ber 15. Mai bestimmt und beschlossen, daß später sich meldende Kameraden nicht naehr in die allgemeine Festteilnehmerliste aufgenommen werden und die Festdenlmünze, sowie das Fest'buch nur gegen Zahlung eines besonderen Festbeitrags von 3 Mark erhalten können. Staatsminister von Ewald hat zugesagt, daß allen hessischen Staatsbeamte Urlaub zum Fest gewährt wird, ohne daß dieser auf den Jahresurlaub Anrechnung findet. Ebenso ist den Kameraden der Beitritt zu der J.-V. von deut Kommandeur des Gendarmerie-Korps gestattet worden. An die anwesenden Vereinigungen wurden Muster der Regiments- geschichte, der Jubiläumsdenkmünze, des Festbuchs und der Festpostl'arte ausgcgeben, damit n-och rechtzeitig bis zum 15. Mai Bestellungen erfolgen können. Vom Verpflegung aussch'.lß ist eine Tischordnung ausgearbeitet worden, die es ermöglichen soll, alle Kameraden, die sich zum Essen gemeldet haben, zufriedenstellend zu verpflegen. Bis zum 1. Mai können noch Wünsche in Bezug aus Einlegung von Extrazügen bei dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Oberbahnassistenten Schmidt in Gießen, gemeldet werden. Auf dem Festplatz wird ein besonderes Postamt mit Fernsprechanschluß errichtet und es werden alte dort aufgegebenen Postsachen mit einem besonderen Festpoststeinpel „Regiments-Jubiläum Gießen, Festplatz" abgestempelt werden Für die Angehörigen der Mitglieder der J.-V. hat der Gießener Verein eine Preisermäßigung für Eintrittskarten eintreten lassen. Die letzte Sitzung des großen Ausschusses der J.-V. wird auf Sonntag, den 18. Mai, vormittags 10i 2 Uhr, angesetzt und soll aus der Liebigshöhe stattfinden. Mit dem Dank für die seither geleistete Mitarbeit schließt der Vorsitzende bie Sitzung, indem er auf den erhabenen Regimentschef ein begeistert aufgenommenes „Hurra" aus bringt. Namens des Osjizierkorps spricht Herr Major Frei Herr von Biebra denn J.-V. und seinem Vorstand wärmsten Dank aas für die tätige Mithilfe bei den Vorarbeiten für das Regimentsfest, dar- nach allem zu schließen, einen glän zenden Verlauf zu nehmen verspricht.
" Jung Viehweide Tiergarten. Der Austriel auf der Iuuaviehwcide Tiergarten erfolgt Montag, 28. April. Angemeldet sind 35 Folgen und 68 Rinder. Die zulässig Besetzungsstärkc ist hinsichtlich der Fohlen erreicht, hinsichttw der Rinder dagegen noch nicht. Es können noch clm. 30 Tiere zugelassen werden, wenn ihre Anmeldung bau Landwirlschaftskammer-Ausschuß sofort erfolgt.
Kreis Lauterbach.
~ Frischborn, 23. April. Am 22. März ds. I- I wurden, wie bereits berichtet, durch Knaben in dem Wale I an der Kreisstraße Lauterbach—Herbstem und Abzweigun i nach Frischborn Teile eines vermutlich menschlichen
ke leit es ohne Kopf gefunden. Die daraufhin vorgenommenen Feststellungen ergaben, daß es sich um Ueber- reite eines menschlichen Knochengerüstes handele. Man Hal auch sogleich in dem Fund ein Verbrechen festgestellt, das im vorigen Jahre an einer Frau verübt worden sein soll, die lieh mit zwei anscheinend dem Zigeunerstande angehörenden Männern hier herumaetrieben habe. Rach einem bei der 'Anatomie an der Landesuniversität in Gießen eingeholten Gutachten handelt es sich jedoch nicht um menschliche Knochen- übetreffe, sondern um die eines großen Hundes. Der anfangs recht lebhaft besprochene Fall hat somit eine recht harullose Aufklärung gesunden.
Starkenburg und Rheinhessen.
d. Mainz, 23. Avril. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten teilte der Oberbürgermeister ein Schreiben der Eisenbahndircktion mit, wonach mit dem 1. Mai mehrere direkte Eiscnbahnzüge von Mainz nach dem Rheingau bis Rüdesheim fahren. Ein alter Wunsch der Stadt sei damit befriedigt iiorben, und er sprach dem Eisenbahndirektionspräsident Laury für seine Bemühungen besten Dank aus. — Die abgeänderte Polizeivervrdnnng über die Ein- und Durchfuhr von frischem Fleisch, wonach es von morgens 6 Uhr bis abends 8 Uhr auf dem Schlachthof einer Beschau unterzogen werden muß, wurde angenommen. — Es wurde beschlossen, für die von der Baugenossenschaft des Stadtteils Mombacb aufgenommenen hypothekarischen Gelder bei der Hess. Landeshypothekenbank in Darmstadt in Höhe von 100 000 Mk. die Bürgschaft zu übernehmen. Daran ist die Bedingung geknüpft, daß ein Vertreter der Stadtverwaltung bei den Sitzungen der Baugenossenschaft zugezogen wird. ,— Ein Teil der Stallgasse wurde auf Wunsch der Bewohner in Gallusgasse umgetauft. — Ein Platz am Binger Dor für die Erbauung der Feuerwehrzentrale entsprach nicht den Wünschen der Mehrheit der Stadtverordneten und die Wehr wurde zur toeiteren Prüfung zurückverwiesen.
Kreis Wetzlar.
— Atzbach, 23. April. Die Gemeindevertretung hat die Jagdmitznng den Pächtern Schrapper und Thomas ans Duisburg-Meiderich zutn JvhrespreiS von 1600 Mk. zu- gesprochen. Diese Herren haben auch die Waldgirmser Jagd gepachtet. — Dorlar erzielte diesmal nur 1210 Mark für ihr Jagdrevier.
O Erda, 23. April. Pfarrer Schilp ist zum 1. Mai nach dem Städtchen Prünn in der Eifel versetzt.
tfkric&MaaL
Der Fall Borchardt und Seiner! vor dem Reichsgericht.
Leipzig, 23. April. Vor dem zweiten Sttafsenat des Reichsgerichts sand heute die R e v i s t o n s v e r h a n d l u n g in dem Prozeß gegen die sozialdemokratischen Abgeordneten des preußischen Landtages Borchardt und Lein ert statt, die am 28. September 1912 vom Landgericht Berlin verurteilt worden sind. Die beiden Angeklagten waren zu der Verhandlung selbst nicht erschienen: sie ließen sich durch die Rechtsanwälte Dr. Heinemann, Dr. Haase und Dr. Wolfgang Hein e vertreten. Die Revision stützte sich im wesentlichen darauf, daß der 8 64 der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses, aus den sich der Präsident Frhr. v. Erffa berufen hatte, als er den Abg. Borchardt von der Sitzung ausschloß und gewaltsam durch Polizeibeamte entfernen ließ, rechtsunwirkfam sei und gegen die preußische Verfassung verstoße, die den Abgeordneten die Immunität zu- sichere und einen zeitweiligen Ausschluß eines Mitgliedes von den Sitzungen nicht vorsehe.
Der Reichsanwalt Richter führte in einer mehr als zweistündigen Rede aus, daß er sämtliche Revisionsanträge für unbegründet halte: er beantragte Verwerfung der Revision. Rach 5V-stündiger Verhandlung vertagte der Gerichtshof'die Verkünd i g u n g d es U r t e i l s a u s d e n 6. M a i.
Wrtterle gegen die „Strassburger Post".
Colmar, 23. April. Vor dem. hiesigen Schöffengericht sollte heute die Privatslage des Abgeordneten W e 11 c r l e gegen die „Straßburger Post" verhandelt werden. In ihren Artikeln über die Vorträge, die Herr Wetterlv im Januar d. I. in Frankreich gehalten hotte und die auch in Deutschland großes Aufsehen erregt haben, batte das genannte Blatt Herrn Wel- terle u. a. auch ein feiges Verhalten vorgetoorfen. Wegen dieses Vorwurfs barte Abgeordneter Wetterlö Beleidigungsklage auf Grund des Paragrapl-en 185 des Reichsstra f g e sctzbuches erhoben. Kurz vor Gintritt in die auf 10 Uhr vormittags angesetzte Vcrl-andlimg reichte der Anwalt des Klägers einen Vertagungsantrag ^ein mit der Begründung, daß Herr Wett er le heute an einer Fraftionssivung der Zentnrmspartei in Straßburg teil nehmen müsse. Die beklagte Partei meinte dagegen, es sei in die Verhandlung einzutreten. Tas Gericht lehnte die Vertagung des Klägers ab, weil die angegebenen Gründe nicht stichhaltig und ausserdem das persönliche Erscheinen des Klägers wie des Beklagten weder angeordnet, noch nottoenbig seien. Nun beantragte der "klägerisch? Anwalt, die beiden Schöffen wegen Besorgnis der Besonnenheit ubzulehnen, weil sie beide Altdeutsche seien (der eine ist Badenser, der andere Rheinländer von Geburt, beide sind seil 1871 int Landes und weil in altdeutschen Kreisen eine Animosität gegen Herrn Wetterle bestehe. Das Gericht zog sich zur Beratung dieses Antrages zurück. Als Ergebnis nerfünbete ^er Vorsitzende ben Beschluß auf Ablehnung des Antrages, weil dieser nicht begründet sei. Dagegen nranbte der klägerische Anwalt das von der Prozeßordnung gebotene Mittel der sofortigen Ve- scl/tverde an. Infolgedessen wurde die Verhandlung bann auf unbestimmte Zeit vertagt.
*
w. Zweibrücken, 22. April. Tas pfälzische Schwurgericht verurteilte den italienischen Staatsangehörigen Fabrikarbeiter Johann Walceschiui in Ludwigshafen, der am 23. Februar b. I. in feiner Wohnung seine Ehefrau und deren Liebhaber, feinen Landsmann Morini, überraschte und beide mit einem Eisenprügel erschlug, zu 10 Monaten Gefängnis unter Zubilligung mildernder Umstände.
Humoristischer.
Deshalb. „Warum war denn die Kaiserin mcht mit hier," fntg gestern mein Sohn Karl. „Ei," sagt mein Fritzchen mit feinem schönen Straßen deutsch,' du dummer Kerl, iver soll dann dehaam bet de Kinn er bleiwe."
* A ch so! „Wie geht's denn unscrem alten Freund 5 ent in?" „Der ist Armeelieferant geworden!" — „Was du sagst. Wohl in Konserven?" — „Ree, acht Buben hat er."
fandet und Verkehr, Volksu-rrtßcbnkt.
Frankfurt, 23. April. Tie heute hier abgehaltene ordentliche Hauptversmnmlung der Buderus sch en Eisenwerke, Wetzlar, zu der ein Mien-Kapital von 10 094 000 Mark angemeldet war, genehmigte den vorgelegten Rechnungs-, ilschluß für 1912 und beschloß, den Reingewinn nach dem Vorschläge der Verwaltung zu verteilen. Hiernach gelangt eine Tivi- dende von 7 v. H. gegen 6 v. H. im Vorjahre sofort zur Auszahlung. Tie aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Rentner Karl I. Stiebet tu Frankfurt a. M. und Apottzekenbesitzer Albwt SeyheN zu Wiesbaden wurden wiedergewählt. Aus Anfrage aus icr Versamimltmg teilte die Verwaltting mit, daß die einzelne. Abteilungen durchweg eine befriedigende Besckeäftigung auftorifer Infolge Freigabe der Förderung bis zu 105 Prozent wird aus : 3 eche Maßen die Beteiligung erheblich überschritten wer ' "-en. In Roheisen hält der starke Begehr andauernd an. | 'n- haben Mülw, die .Dindschaic nach Wunsch zu befriedigen,» I'ibalb wir uns entschlossen haben, die Vorarbeiten zur Ei I ■ u iing eines neuen Hochofens auf der Sophienhütte in Äugt, j . nehmen. Tie Gießereien in Wetzlar und Staffel
find befriedigend beschäftigt, wenngleich auch bte .Abrufe Ntckck mehr ganz so zahlreich eingeheit, als zur selben Zeit des Vorjahres. Dagegen hat das Darniederliegen der Bautätigkeit die Abrufe in Radiatoren und Kesseln vermindert, so daß wir uns veranlaßt sahen, auf der Abteilung Lollar die Erzeugung vorübergehend etwas einzuschränken, wir dies «rück) in früheren Jahren in der stillen Saison des öfteren nötig war. In den letzten Wost-en scheint aber wieder ein? Belebung finge, rennt zu sein. Das Ergebnis de-s 1. Vierteljahres stellt sich nicht unwesentlich höher als in derselven Zeit des Vorjahres. Wenn nicht unvorher- gejebene Verhältnisse eintreten, hofft die Verwaltung auf weiter steigende Erträgnisse.
Märkte.
le. Frankfurt a. M. Schiveineinarktberkcht vom 23. April. '?h!betrieben waren 1446 Schweine. Vollflei'ck'igc Schweine von 80 bis 100 kg Lebendaewicht 57.00—60.00 Alk., Schlachtgewicht 74.00 — 76.00 Alk., vollfleischige Cchiveinc unter 8u kg Vebenbaeioicbt 5G.0u—ösOO Alk., Schlachtgewicht 73 — 71.' 0 Alk.: vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendge>»>icht 57.00—60.00 Alk^ Schlachtgewicht 74.00—76 Alk.: vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 57.00— 60.00 Mk., Schlachtgewicht 73—75.00 Alk. toetebäft mäßig rege, bleibt Uebcrflanb.
ic. Frankfurt a. M., 23. WvtiL (Criq.-Telegr. des „Gieß. 2bi3.”) 2lnckliche Notierungen der l eutinrn Frucht marktv rei ie. Weizen lbiesigerl 21.25—21.35, Kurbessischer Mk. 21.25—21 35, Wetterauer Alk. 00.00—00.00. Roggen (bienger) Äk. 17.50 bis 17.75, Gerste (Wetteraner) Alk. 17.00—1^.00, Gerste, kranken, Pfälzer. Ried Alk. 17? -0—l'.Oo, £>afev Alk. 17.50—18.60, Mais Mk. 15.50 bis 16.00, D eizenwelck 0 Alk. 32.50—32.75, Weizenmehl I Dlk. 30.50—30.75, Weizenmehl III Alk. 27.25—27.5 Roggen- mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roagenmehl 0/1 Alk. 2-1.50—26.75. Noggenmehl I Alk. 00.00—00.00, Wetzenkleie Dlk. 10.60—11.80' Weizenschalen Alk. 1100—11.15, Roggenklete Alk. 11.25 — 11.50. Malzkeime Alk. 11.00—1',.25, Biertreber 14.00—14.20^ Raps Alk, Ou.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
, fc. Frankfurt a. M., 23. April. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anzeigers”.) Ra rto Hel m nrft. Man notierte: Kartoffeln in 'Woggons Mk. 4.^5—4.75, int Kleinhandel Mk. 5.50—6.00, für j: 100 Ko.
F.C. Wiesbaden. Diehhok -M a r e t b e r i cht vom 23. Avril Au'tnev: Rinder -2 (Cdjfen 10, Lullen 0, Kühe 12), Kälber 171, Schale 23, Schweine 407.
Geschäft mittel. Preise sür lOO Md.
Lebend- Schlacht- O cM c it. »«ewicht
Pellfleischige, miSgemäftete, hächsten Schlacht- Mk. Mk. wertes im Alter von 4—7 Jahren .... 51—56 91—97
Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . 50—65 90—96
Lunge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästetr..... . ..... 46—49 82—88
Bull en.
Vollfleischige, ausgew^ höchsten Schlachtw. . . 49—53 83—88
Vollfleischige, jüngere 44-48 76—83
L ä rs e>r. R ü ij ?,
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten
Schlachtivertes . 51—56 91—95
Vollfletfchige ausgemästete Kühe höchsten
Schlachtwertes bis z»> l Jahren ... . 42—45 75—80
Wenig gut ciitiuicfelte Färjen 45—50 80—89 Sichere ausgemästete Kühe und wenig gut ent-
wictelle jiingere Kühe 37—41 68—76
Mäßig genährte Kühe uns Färsen 30—35 61—68 Rai be:.
feinste Diastkälber 64—65 107—110 ^rttllere Dtail» und beste Saugkälber .... 60—63 100-105 Eeriugere Aiast- :mi> gute Saugkälber . . . 55—59 93—100 Gernigere e-auglalbec 48—53 84—90
Scha L‘.
Weidemastschafe^
Masllämmer und Alasthammel . . . 47.00-49.00 96—98
Schwein!.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht 56-58 72—74
Vollfleijchige Schweine untec 80kg Lebendgewicht 55-57 71-73
Vollfleifchige Schweine von 100—120 kg Lebend
gewicht 57'/. .59 72—74
Dollstetjchige Schweine von 120—150 kg Lebend- gcwlcht..............55-56 71-72
Limburg a. d. Lahn, 23. April, ruchtinark t. Durch. schnittspreis vro Alalter. Rolcr Weizen lnassanischer) 17,10 Alk., weißer Weizen (angebaute Fremdsortcn) 16,60 v f,, Korn 12,70 Mk., Gerste: »utlergerste 10,50 Alk., Braugerste 0,00-0.00 Alk., Haier 7,00-8,50 Alk., Caot 0u,g0 Alk., Erbsen 0,00 Alk» Kartoffeln 4,00, bis 4,60 Mk.
Meteorologische Beobachtungen der Ltatiou Sießen.
Hochfle Temperatur am 22. bis 23. April ----- 4- 16,4’0.
Niedrigste „ , 22. w 23. u *= + 2,5' J.
Lliederschlag: 0,0 mm.
April
191;
Baronteter aus 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative | Feuchtigkeit -
Windrichtung i
Windstärke
kvrad der Bewölkung in gchntel der 1 gchld. Jöimmet&flj
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Wetter
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