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Auch heute
Eine russisch-sranzösische Kundgebung.
, 25. Febr. (Agencc Bulgare.) General Sa
Sofia
der auf seiner letzten Reise die Flotte in beit Dardanellen
I inspizierte, übermittelte den Offizieren und Mannschaften > mtiirftMiiwfrfio h p ß T f <r n § für die in allen
Er hielt dabei eine
daß die Türkei eine gut aus
Die Regierung werde
diesem Wunsche entsprechen.
ent
härt und aus
Ge- chv
Die gegenwärtige Aussteüung der o'd rhessischen Kunftvereinr.
sie an Vor- und Fachbildung absolut gleichstehen, ist ja | nur eine Blüte des in Deutschland noch üppig wuchernden I Bureaukratismus, der so viel Geld verschlingt, und die bösen Verschleppungen zeitigt, unter denen die Bevölkerung zu leiden hat.
Was könnte gespart und verbessert werden, wollte man sich mit einem Male aufrafsen, auf technischem Gebiete die wertlose Regiererei nicht sachverständiger Beamten ganz auszuschalten!
Soweit geht ja zwar die geplante Neuorganisation zum Schaden der Allgemeinheit längst nicht, weil man nun einmal mit dem Trägheitsgesetz alter Vorurteile rechnen muß, aber man sollte sich wenigstens hüten, noch weite'r rückwärts zu gehen, zumal -tu einem Staate, der sich sonst doch so gerne zu den aufgeklärtesten zählt.
Die Oeffentlichkeit sei also darauf hingewiesen, daß hier Kräfte am Werk sind, einen auf das allgemeine Staatswohl gerichteten Plan zu durchkreuzen!
Die Antwort des Präside «ten.
Präsident Po ine ar 6 erwiderte mit folgendem Tele» gramm:
Teurer, erhabener Freund, soeben habe ich aus den Händen Eurer Majestät Botschafter die Insignien ihres Sankt Andreas- Ordens erhalten und es liegt mir am Herzen, Eurer Maiestat ohne Verzug den Ausdruck meines lebhaftesten Dankes zu übermitteln. Ich bin tief gerührt durch die Worte des Schreibens, durch das Eure Majestät mir dieses glänzende Ze t ch en der Freundschaft und den neuerlichen Beweis Ihrer Geftlyle Frankreich gegenüber gaben. Eure Majestät können verfichert sein, daß ich, wie in der Vergangenheit, treu an dem Bundms feit* halten werde, das Rußland und Frankreich einigt. Indem ich meine aufrichtigsten Wünsche für das Glück Eurer Majestät und Ihrer Majestät der Kaiserin und Ihrer ganzen Familie darbringe, bitte ich Sie, die Verficherungeii meiner Hochachtung, und meiner beständigen Freundsckmft entgegen zu neunen. Poincare.
das gegenwärtige Unglück der Türkei darauf zurückzuführen Es sei der Wuns ch
Der Krieg.
wird vom Kriegsschauplatz nichts Neues Türken bestätigen, daß Schneestürme
Konstantinopel, 25. Febr. Der Großwesir,
Konstantinopel, 26. Febr. Ein amtliches Kriegsbulletin besagt: Infolge des herrschenden Schneesturmes ereignete sich vor Tschataldscha, Adrianopel und
Deutsches Ikicb.
Der Kaiser und sein Besuch.
Ter Kais er besuchte am Dienstag vormittag mit dem König von Dänemark mehrere Garde-Kavalleriekaser- nen, um die Offiziersreitstuuden zu besieht-gen. Tas Frühstück wurde bei dem Garde-.Mrassier-Regiment eingenommen. Die Kaiserin und die Königin von Dänemark sowie die Kronprinzessin besichtigten das Säuglingsheim in Charlottenburg und dann die Königin mit der Kronprinzessin das Kaiser-Friedrich-Museum. Die Königin speiste bei der Kronprinzessin. Ter König, von Dänemark empfing nachmittags im Königlichen Schloß den Reichs- ka nzl e r und Staatssekretär v. I a go w. Bei der Ga l ata f e l im Weißen Saale des Schlosses brachte der Kaiser einen Trinkspruch aus, in dein er die Gäste willkommen hieß. Der König von Dänemark antwortete mit herzlichen Worten des Dankes. Er sprach u. a. von der „nie ermüden-
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Einige Talent verratende Plastiken von Louise Schmidt aus Frankfurt a. M. versöhnen. Das alte Großmütterckeu mit der Last des Enkelchens auf dem Rücken und gehemmt durch den sich air das Kleid klammernden Trotzkopf eilt jedoch in langen allzuwuchtigen Schritten über den ansteigenden unebenen Boden und wirkt dadurch unnatürlich. ,
Ten kunstverständigen Mitgliedern des Vereins glaube ich aus der Seele zu reden, wenn ich beklage, daß in letzter Zeit, abgeselen von der Ubbelohdeausstellnng mit il-ren hervorragenden Radierungen, im Kunsksaal am Brand die Namen bedeutender 9)? ei ft er gegen früher seltener geworden sind. EhcHem erfreuten uns mit ihren' Werten Größen wie Otto Heichert, L. Dett- mann, H. Liesegang, H. b. Vollmann, Fran z Grässel, Oskar Frenzel, F. v. Stuck, v. Uhde, v Wille, Hang, T h a u l o w, L i l j e f o r s, H. Thoma, Bracht, Kaiser, L. Knaus, Hans am Ende, Modersohn, Mackensen u a. ...
Es wäre mit Freuden zu begrüßen, wenn der Oberhesuickie Kunstverein selbständig unter den bei seiner Organisation in Aufsicht gestellten Vorteilen weiterbestehen könnte: keinesfalls dürfte aber ein Rückgang int Werte der Ausstellung, wie er sich bei der heutigen Auswahl von Gemälden zeigt, in Kauf genommen werden.
Wir haben diese Zuschrift wiodergegeben, um auch einmal einen Herrn zu Wort kommen zu lassen, der der Trennung des lstesigen Kimstvereins von Darmstadt offensichtlich unsympathisch gegenüber steht müßen aber gegen seine Ausführungen gewichtige Einwande erheben. Bor allem Dingen halten wir es für verfrüht, über die Leistungen des Oberhessischen Ktn-stvernns zu urtetlcni, nachdem er erst zwei Ausstellungen veranstaltet hat, von denen die erste waar das volle Cob »es Herrn Prof. Dir. Olt erhalt. Was die ietziaö Ansst.llimg betrifft, so kann man sich nur darüber^ freuen taR1 nur der Bauwelt, sondern auch hipr'ein fr stucker Ueberblick über die Leistungen hier cm sr geboten wird, wie er ihnen in der mod ' Aon vorgekommen ist. lieber die Bilder ©tepen wvhlkaums^ arn»§ fnnn
man, wie über jedes
ff5?1 Meinung sein, wenn es sich nicht um Kunstwerk, steteiltei nbcft
man aber einen solchen offcnbaren Kitsch ^men M^s^er vorführt, daun muß es, offensichtlich stiebs ift schon in einer ganzen Reihe totc J)icr, . Daß Werke bedeutender Künstler hier von Werken fern.
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wetsungen.
Bo« der türkischen Flotte.
seltener geworden sind, ist eine bedauerliche Tatsache, aber man darf nicht vergessen, daß das gerade der Grund war, warum sich der Oberhessische Kunstverein gebildet hat. Die Bilder, die von Darmstadt herüber kamen, waren oft nichts weniger als künstlerisch und es waren häufig auch Bilder bedeutender Maler dabei, die nichts von der inzwischen fortgeschrittenen Kunst ihrer Schöpfer offenbarten. Zudem können einzelne bedeutende Künstler nichts bieten, wenn sie nicht mit einer ganzen Reihe von Werken vertreten sind. Tas ist aber in Gießen wohl nahezu unmöglich. Daß sich der Ober-Hessische Kunstverein von minderwertigen und Dilettantenarbciten freihält, wie wir das unter der Darmstadter Regie leider nicht erleben durften, das hoffen wir mit Herrn Prof. Dr. Olt, und daß das auch die Msicht der Leitung ist, das beweisen unfereil Ansicht nach die beiden Artsstellungen des neuen Vereines ganz entschieden. *
— Der heilige See des Lebens. Denk Distriktskommissar des südlichen Nigeria Amaury T a l b o t ist es gelungen, als erster Europäer die geheime Kultstätte der Jbios in der Landschaft Oban zu betreten, er hat dem sagenumwobenen „heiligen See des Lebens" gesehen, in deut nach dem Volksglauben die höchste Göttin des Stammes ihren Sitz hat und von dem aus die Geschicke der Neger bestimmt werden. 9iur wenigen alten Angehörigen der Priesterkaste ist die Stätte dieses Heiligtums bekannt: und nur der älteste Oberpriester hat das Recht, sich der Wasserfläche dieses Sees zu nahen. In früheren Zeiten wurden hier Hunderte von Gefangenen geopfert, ob erbeute werden Meiisck>enopser nicht mehr dargebracht. In dem See selbst ge- wahrte Talbot einen ungewöhnlichen Fischreichtum und vor allem fiel ihm die außerordentliche Größe einiger Fische auf. Tie Tiere gelten den Jbibios als heilig und von dem Wohlbefinden dieser Fische hängt auch das Glück des Stanrmes ab. Keinem Menschen außer den Oberpriestern ist es erlaubt, auch nur den Rand der Wasserfläche zu berühren, weil das nach dem Glauben des Stammes Pestilenz, Not und Unglück herausbesckstvören wurde. Neben dem See liegt ein zweiter kleinerer Teich, in dessen Mitte ein Palmenbaum hervorragt. Hier weilen stets ein Mann, ein Mädckum und ein Knabe, die den Namen der Gottheit tragen und süc das Wohlergehen ihrer Stammesgenoflen Gebete verrichten. Eine genauere Schilderung von der Auffindung bicier [dtfanrer afrikanischen Kultstätte soll in den nächsten Wochen veröffentlicht werden,
berichtet. Die herrschen:
Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten.
Sur Neuorganisation der vauvrrwaltung in Hessen.
Aus Kreisen deroberenLokalbaubearnten wird uns geschrieben:
In letzter Zeit hat sich eine Reihe von Kreisausschüssen und Kreistagen mit obiger Organisationsfrage befaßt, wobei sie nach vorheriger Verständigung untereinander zu oem Entschluß gekommen sind, jede Aenderung zu bekämpfen, durch die derjenige Teil der Bauverwaltung, der jetzt der Selbstverloaltung eingegliedert ist, wieder »on ihr ab getrennt wird.
Daß in einer solchen Frage jede beteiligte Körperschaft zunächst einmal an ihre eigenen Interessen denkt, ist ja natürlich. Aber hier handelt es sich um eine Angelegen heit, die von größerem Gesichtspunkte aus betrachtet werden muß. Die Frage lautet:
„Wie kann den verschiedenen auf baulichem Gebiete liegenden Interessen des Staates, der Kreise und Gemeinden durch eine sachgemäße und billige Organisation Rechnung getragen werden?" Solange also jeder dieser Interessenten einfach erklärt: ich lasse mir kein Jota von meinen seitherigen Rechten nehmen, kommt man keinen Schritt vorwärts.
Daß aber in diesem Verwaltungszweige endlich Ordnung geschaffen luirb und weitere unnötige Kosten vermieden werden, ist längst eine Forderung im allgemeinen öffentlichen Interesse geworden, dem Staat und Selbstverwaltungskörperschaften in gleichem Maße zu dienen haben.
Nach eingehenden Beratungen zwischen der Regierung und den oberen Baubeamten ist zu hoffen, daß nun die Grundlage zu einer Organisation gefunden ist, die allen billigerweise zu stellenden'Ansprüchen genügt: daß sie ein Kompromiß darstellen muß, liegt in der Natur der Sache, und ein solches fordert Nachgeben auf allen Seiten zugunsten der Allgemeinheit.
Die geplante Regelung will der Selbstverwaltung nichts von ihren sachlichen' Rechten nehmen, aber es sollte auch selbstverständlich sein, daß die Bauämter, die zugleich das ganze staatliche Bauwesen erledigen, nicht unter die .Kreisämter gestellt werden.
Man sollte eigentlich annehmen, daß die Kreisrätc -ht ihrer Doppeleigensckstlft als direkte Staatsbeamte und Vertreter der Selbstverwaltung in solchen Dingen beiden ihnen anvertrauten Interessen Rechnung tragen, anstatt ihre persönliche Machtfrage zur Richtschnur ihres Handelns zu machen!
Besonders die in dem Beschluß der Kreise enthaltene Behauptung, daß die Interessen der Landgemeinden durch hie geplante Neuregelung leiden würden, erweckt den Anschein, daß man entweder letztere noch gar nicht tennt, oder daß den Gemeinden Angst gemacht wird, um sie als Vorspann vor die Bestrebungen der Kreisräte zu be- irutzen. Gerade an den Rechten der Gemeinden soll absolut nichts geändert, dagegen hier, wie auch in den anderen Zweigen der Bauverwaltung, mancherlei verbessert werden.
Die Kreise und Landgemeinden mögen also den Entwurf, wenn er ihnen demnächst vorliegen wird,.unbefangen und selbständig prüfen imb sich nicht vorzeitig ins Boxhorn jagen lassen. ...... „
Die Bevomnnndung "der bei den Kreisen tätigen Baubeamten durch die juristischen Verwaltnngsbeainten, denen
Nr. 48 Erstes Blatt 163. Jahrgang Mittwoch, 26. Februar 1913
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«irtschasllicheZeltfragen W’ V y W ^7 W W Ltzefredakleur:A Goetz
Fernfprech - Anschlüsse: Ä Sy AM Verantwortlich für den
jür die Redaktion 112, politischen Teil: August
BLW General-Anzeiger für GberheMn LM-
^Ä^Taqesnmniner Rotationsdruck und Verlag -er vrühl'schen Univ.-Vllch- und Ztein-ruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition UN- Druckerei: Zchulstrahe 7. Land":^E.Heß;^iür den vts vorniittaqs v llhr. vüdingen: Zernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhosstrahe 16a. Anzeigenteil: H. Bech
J Wir erhalten von Prof. Dr. Olt, dem Dlrettor dev '' beterinär-pathologischen Institutes, folgende Zuschrift mit j der Bitte um Veröffentlichung : . .. r
Die diesige Ortsgruppe des Kunftverems hat >iÄ bekanntlich ;n iünafter Seit vom Hessischen Kunstverein abgefpalten, um unabhängig von diesem als , O b e r h essis che r Kunstv e r ei n" die gleichen Ziele bet erbauten Vorteilen zu verfolgen. Zustun- menden Widerhall mußte bei den Mitgliedern der Plan finden, “ Folge dem Kimstgewerbe die Ausstellungsräume am Stanb mehr als bis»« zugänglich zu machen, wobei auch an die Rerücksickitigung der Baukunst gedacht wurde- ?sn der jewigen Ausstellung finden wir zum erstenmale eine Zusammen,tellung photographischer Aufnahmen, die fast dm ganzen Raum de.' Kunstsaales beanspruchm. Ihre Auswahl darf wohl auch vom ! Standvunkte deö Architektm als eine recht glückliche bezeichnet werden Wir sehen da Gebäude z. B. verschiedener technnckier Betriebe, denen mit einfachen Mitteln wahrhaft mEentale : Wirkung gegeben worden ist. Ferner sind unter ben.^Audnahmen k Biessel's herrlicher Bauten die kunstvoll ausgestatte.en Ge^ schöftsrnumc des Kallshauses Wcrtbeim vertreleu, weIch-. "br-,ms ' seit 20 Jahren immer wieder in belletristischen Schriften e*l"cnf- 1 Den Architekten sind wohl alle diese Werke moderner Baukuiift ' aus ihren Fachsck;riften genauer bekannt.
Es fragt sich, ob es nötig war, fraglichen Photographien fast den ganzen Saal einzuräumen und nur ben bcichrankten Platz am Eingang für Gemälde übrig zu lasten, da doch die Mehrzahl der Bestecher für architektonische dhotographien geringes oder kein Interesse hat, und dieies ohne ^^hrende sie z. B. in Lichtbildervorträgen gegeben sind, doch wohl kaum 9Ct'°Scrlöiiebgt nun das Verhältnis /ch daß diesmal die mälbeabteihmg mit Bildern ausgestattet ist, von denen tem Üges den kunstverständigm Besucher befriedigen 'Mit.
Die 22 Bilder des Malers Barnas sind «ngemem gemalt, die Bäume in eine Landschaft gestellt, der Luft Licht fehlt, und bereit schreiendes Grün wirkt, als fei es einem einzigen Topf geholt.
. Her Kunstverein darf sich gewiß nicht der ™"'0abe Mctjen, durch Annahme von Bilden, aufifrebenber Künstler diesen Lerkaufsgelegenheit und Mut zu neuem Schaffen zu geben: feben falls ist cd aber unangebracht, eine Ausstellung ausschließlich viit Bildern eines einzigen unfertigen Künstlers zu beschicken.
In sehr ungewöhnlicher Weise hat der Zar den neuen Präsidenten Frankreichs begrüßt. Nicht die hohe russische Ordensauszeichnung, die Poinearv erhielt, ist so auffallend, sondern das nachstehende Handschreiben, das in so herzlichen . , ~
Ausdrücken gehalten ist, wie sie kaum je zwischen den Herr- Bulair nichts Neues. f
schern zweier Länder gebrailchk worden sind. Und die Ver- .Sofia, 2o. Febr. (Agenee Bulgare■■ ® h öffentlichung der beiderseitigen Kundgebungen hat wo ff kam der^Bitte de^ t|tieji|t^n Sigjf» I -
eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Es liegt darin talchcha und ^schorln nach, ben aus den -
zugleich eine Anttvort auf das starke Bekenntnis 3um Tschataldscha geflohenen 700 chung erleid
Dreibunde, das der italienische Minister des Aeuße'rn vor E hnsten Nah run g smittel z . A
einigen Tagen in der italienischen Kammer unumwunden den bulgarischen Militärbehörden sofort entsprechend ausgesprochen hat. Man kann wohl sagen, daß in dem .........
Handschreiben auch ein merkbarer Hieb gegen Deutschland geführt wird, insofern die Berufung Deleasses, des ausgemachten Deutschenfeiudes, mit so deutlichen Winken begleitet wird. Hand in Hand damit gehen wohl auch neue
* IS* .ben«, guter Freund! Glückwünsche d-- Sultan- für die allen
Anlaß Ihrer Wahl zum Präsidenten und der Uebernahme Ihres ^eekampfen bewiesene Tapferkeit. Er hielt oavei eine hohen Amtes richte ich meine herzlichen Gratulationen und meine Ansprache, in der er sagte, der Sultan habe erkannt, daß wärmsten Wünsck^e an Sie. Es liegt mir am Herzen, Ihnen , - —-
von neuem zu versichern, wie sehr ich von den, Gedanken ' -
durchdrungen bin, daß das französisch-russisch^ sei, daß es an einer Flotte fehle. Bündnis ebenso den Gefühlen, wie ben Jnter-s Sultans, essen der beiden Völker entspricht und nie ausgehört; ‘ . f~ f „ , , ö h „ lmben, ein wirksamer Faktor .für den Frieden Europas zu sein.1 gebildete flotte ^besitze.
Dieses Bündnis, das den Herzen der beiden großen Nationen entspringt und durch ein 20jähriges fruchtbares Bestehen geheiligt ist, bildet die Grundlage der auswärtigen Politik, die ich meinei^Regierung vorgezeichnet habe. Damit dieses Bündnis alle Früchte trage, welches es zu bringen vermag, erscheint mir ein beständiges Zusammenarbeiten und eine stete Fühlungnahme zwischen den Kabinetten in Paris und Petersburg unerläßlich. In diesem Sinne haben Sie, bevor Sie die höchste Würde der Republik bekleidet haben, das Amt des Ehefs der sranzösischen Regierung ausgeübt. Glauben Sie, bitte Herr Präsident, ich weiß Ihnen in ganz besonderer Weise Dank dafür. Da ich wünsche, ein neues Zeugnis meiner aufrichtigen Anhänglichkeit an Frankreich zu geben, und Ihnen so meine Hochachtung und meine persönliche Freundschast für Sie auszudrücken, so gestatte ich mir das Vergnügen, ihnen heute meinen Sankt A n b r e a s o r d e n zu beleihen, dessen Insignien ich Ihnen hierbei mit meinen besten Wünschen für das Gedeihen Frankreick)s und das Gelingen her Aufgabe, die Sie aus sich genommen haben, überreichen lasse. Genehmigen Sie, Herr Präsident, mein erhabener guter Freund, die Versicherungen meiner vollkommenen Hochachtung und meiner hohen Wertschätzung Ihr guter Freund Nikolaus.


