Feuer. Das »Feuer, welches aeqen 9 Uhr abends bemerkt wurde, griff mit solcher Geschwindigkeit um sich, daß ui wenigen Minuten das ganze Anwesen in Flammen stand, das aus mehreren Lagerhallen, einer Füklhalle, einer Schwenkhalle, einem Wohnhaus für den Leiter und ^Prokuristen des Taunusbrunnens und einem Wohnhaus tut den Aufseher besteht. Alle diese Gebäude sind bis aus das Wohn- Haus des Leiters Engelhardt abgebrannt. Ter Lrs- scher Kunz konnte nur noch mit Muhe einige Habseligkeiten in Sicherheit bringen Der Schaden, der durch Versicherung gedeckt ist, ist bedeutend.
Landwirtschaft.
• Schweineseuche im Reiche. Eine amtliche Nach- wehuna über den Stand der Maul- und Klauen,euch^ und der Cchweineseuche (einschl. Schweinepest) im deutschen Reiche ver- östenllicht der „Reichsan,eiger'. Danach waren in Dellen Schweweseuche und °oesl in iahender Seife verteilt: m Starken- bin-n 4 in Kreisen, 11 in Gemeinden, 18 m Gehosten, davon waren neu 4 Gemeinden und 6 Gehöfte; in Oberhessen 1 im.Streife, 5 in «enieinbcu 5 in Gehöften. Rheinhessen war von Schwemefeuche und -pesisrei.
Gericht^saal.
< Darmstadt, 24. Okt. Ter seht 64 Jahre alte ,öetl- kundiqe" Eaeling aus Walldori genofe bei den Leuten, die nicht abe werden, den Rn' eines besonders erfahrenen und vertrauens- ivürdiacn <?el'ers. Er hatte im Jahre 1911 eine Iran, die em "„naenleiden halte, mit dem Erlöst; behandelt, dag die <ytau, bald nachdem sie sich in die Kur Egeliugs be.leben halte, gestorben war. Trotzdem nahm er feine gemeingefährliche Tätigkeit wieder auf, die ihn nun zum zweiten Male vor das Gericht führte Die hiesige 2. Strafkammer verhandelte gegen ihn wegen fahrlässiger Körper- Verletzung mit Todesersolg, begangen an dem 13jährigen Knaben Peter Klein. Ter Junge litt an einer tubarkulösen Entzündung des Ellbogenaelenkes, die eine Operation nöiig gemacht hätte. Ta der Patient sich aber vor einer solchen fürchtete, holten die armen Eltern des Knaben den Angeklagten, der fest versprach, die Krankheit „ohne Schneiden" zu heilen. Er liefe sich für seine Mühe- waltnnq gegen 160 Mk. bezahlen. Seine Tätigkril bestand im wesentlichen darin, dafe er eine Salbe verschrieb und ab und zu die eiternde Wunde zu reinigen versuchte, allerdings mit ganz untauglichen Instrumenten, ,vie z. B. mit einer Haarnadel. Schließlich siarb der Junge unter großen Qualen. Tie Sachverständigen stellten sich auf den Standpunkt, daß der Tod des Knaben burd) die unsachgemäße Behandlung verschuldet worden sei, worauf der Gerichtshof den Angeklagten zu 10 Monaten Gefängnis verurteilte.
Mainz, 24. Okt. Vor der zweiten Strafkammer in Mainz haben sich der Käse- und ButterhändlerHch. Schirmer aus Monsheim und der dortige praktische Arzt Dr. Flied -- ner wegen Beleidigung des Direktors des städtischen Krankenhauses in Worms, Professor Tr. Heidenhain, zu verantworten. Dem Schirmer war sein einziges Kind, ein achtjähriges Mädchen, das angeblich an Blinddarmentzündung gelitten- im städtischen .Krankenhaus gestorben. Er behauptete, das Kind sei Sonntags ins .Krankenhaus verwiesen worden, der behandelnde Arzt Dr. Geres heim habe sofortige Operation angeordnet, sie sei aber unterblieben, das .Kind zwei Tage später gestorben. Schirmer stellte hieraus bei der Staatsanwaltschaft Strafantrag gegen die Aerzte des Krankenhauses wegen fahrlässiger Tötung. Das Versahren gegen die Aerzte wurde aber eingestellt, worauf Schirmer Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltsehast einlegte und als diese das Gesuch ebenfalls obwies, die Entscheidung des Ober- iPtdesgerichts anries. Aber auch diese Instanz verwarf das Gesuch. Schirmer machte nun eine umfangreiche Eingabe int Mai 1912 an die Stadtverordneten in Worms, in welcher dem Direktor des städtischen Krankenhauses, Professor Dr. Heidcn- hain, die schwersten und beleidigendsten Vorwürfe gemacht wurden. Der Mitangeklagte Dr. Fsiedner soll dem Schirmer Bei Hilfe geleistet haben. Es sind etwa 80 Zeugen zu vernehmen undl eine Anzahl Sachverständiger zu hören. Nach Schluß der Sachverständigen -Gutachtön erklärte Herr Dr. Fliedner, er sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß von den gesamten Fällen! nichts besonderes übrig bleibe und die Vorwürfe gegen Herrn Prof. Dr. H e i d e n h a i n unberechtigt gewesen wären. Der Angeklagte Schirmer erklärte ebenfalls, daß die Vorwürfe, die er in seiner Eingabe gemaclft habe, unhaltbar seien: er nehme sie mit großem Bedauern zurück. Oberstaatsanwalt Dr. S t i g e l I, der Vorsitzende des Gericlsts, Direktor Nuß, rieten nach Abgabe dieser Erklärungen zu einem Vergleich. Prof. Dr. Heiden ha in wollte einen Spruch des' EKrichtS haben, sonst heiße es int Publ> kum, es müsse doch etwas faul sein. Schließlich wurde eine rtwirf Gericht abgesasste Erklärung vorgeschlagen, wonach die Angeklagten erklären, das; sie sich nach der Beweisaufnahme von der Unwahrheit der angeführten Fälle überzeugt hätten und daß sämtlichen Äerzten des Krankenhauses keinerlei Vorwürfe zu machen seien. Im Vergleich ist weiter gesagt. daß die Angeklagten wegen der schweren Vorwürfe dem Herrn Pros. Dr. Heiden Hain und die übrigen Aerzte des Krankenhauses um Entschuldigung bitten und sämtliche Kosten, auch die der Nebenklage übernelmieu. — Die Angeklagten hinterlegen wegen der Kosten innerhalb von vier Tagen 1000 Mk. beim Okricht. Wenn der Strafantrag innerhalb
zweier Tage nicht zurückgenommen werb, nullte in der Sache weiter verhandelt werden.
Universitäts-Nachrichter».
— Professor Tr. Klebs, Vertreter der alten Geschichte an der Universität Di ar bürg, ist auch noch für das nächste Wintcr sernester beurlaubt. Mit feine crtretima ist, wie wir hören, der Privatdo-enr an der Universität Munster i. W. Tr. Ulrich Kahrstedt betraut worden.
— Wie auS Göttingen gemeldet wird, bat der Privatdozent an der dortigen Universität Professor Tr. Otto T o e p l i tz einen Ruf als aufeerordenllicher Professor für Mathematik an die Universität Kiel als Nachfolger von Prof. M. Tehn erhalten.
— In va ll e a. d. S. ist am 20. d. MtS. der emeriL Cber- bibliothekar der dortigen Universitätsbibliothek Dr. phil. Oskar ©rulirf) im 70. Lebensjahre gestorben-
— Im Alter von 63 Jahren ist der ordentliche Professor der historischen Theologie an der Universität Erlangen Geh. Hofrat Dr. tbeol. et phil. Theodor Ritter v. K o l d e g e st o r b e n.
— Ans Kiel >vird geineldet: Auf Grund Allerhöchsten Erlasse- hat der Kllltusm:nister angeordnet, daß die Tozenten der Nationalökonomie an der Kieler Universität auS der philosophischen Fakultät ausfcheiden und in die juristische Fakultät übertreten. Mit Rücksicht hierauf führt diese von nun ab die Bezetch- mnifl .rechts- und staatSwissenschastliche Fakultät'._________________
Handel und Verkehr, Volkswirtschaft.
Münzen mit hem neuen Kaiserbildnis.
Zu unserer Notiz in Nr. 24a wird uns aus Berlin milgeteilt, daß noch keine Kronen mit dem neuen Brustbild des Kaisers ge prägt sind, auch dieses Jahr nicht geprägt werden. Ueberhaupi wird Gold die letzten Monate nur aus Privatrechnung der Reichsbank geprägt und dieses der Billigkeft wegen nur in Doppel krön en. Das Reich läßt erst wieder Gold vrägen, sobald der neue Krieasschcm ausgeprägt wird. Nähere Bestimmungen, sind hierüber noch nicht getroffen 9hir dies ist sicher, daß bei dieser Ausprägung sämtliche sechs deutsche Münzstätten milhelfen, während sonst die Ausprägung der Doppelkronen fast mir der Berliner Münze übertragen worden ist, eben weil nur solche auf Privatrechnung erfolgt ist. Dagegen kommen diesen Winter noch für 20 Millionen 5 Markstücke heraus, wovon ca. 54 Proz. das neue Kaiserbildnis tragen.
*
th. Der Erzbergbau in Ober Hessen hat trotz des schlechten Ganges der Industrie immer noch lohnend zu tun, wie der befriedigende Versand der Gruben beweist, dagegen ist der Versand von Eisenerzen au5 dem Dillgebiet sehr stockend.
lUarfte.
Ic. Wiesbaden, 23. Olt. Heu- und Stroh markt. Angefahren waren 10 Wagen mit Heu und Stroh. Alan notierte: Heu 6,40- 9,00 Mk. Stroh (Nichtstroh) 4,00—5,00 Mk., Krumm- ftrofe 0,00—0,00 Mk. — F r u ch t m a r kt. Hafer 16,00-17,00 Mk. Alles je 100 Kilo.
= Frankfurt, 23. Okt. Nachdem der erste diesjährige Obstmarlt fcter Zentralstelle für Lbstverwertung in Frankfurt a. M. einen guten Verlauf genommen hat, hat das Obstmarkt-Komitee beschlossen, am 30. Oktober in der landwirtschaftlichen Hülle, Ostendstraße, einen zweiten und letzten Obstmarkt abzuhalteu. Da die Preise, lvetche auf diesen Obstmärkten erzielt werden, im allgemeinen recht gut sind, dürste die Beschickung für die Obstzüchter von größtem Interesse sein. Anmeldungen sind mindestens zwei Tage vorher an die Geschäftsstelle der Zentralstelle für Obstverwertuug in Frankfurt a. M., Fichardstraße 58, zu richten._____________________________________________________________
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Die Nathausfrage.
Gießen, 22. Okt.
In den beiden letzten Nummern des Gießener Anzeigers wird für das Rathaus als geeigneter Platz die jetzige Reitbahn borge* schlagen. Es ist dies zweifellos ein ganz vorzüglicher Vorschlag, zumal es einem alten Bolksempsinden entspricht, das Rathaus mitten in die Stadt zu stellen, dort, wo der Markt stattfindet. Außerdem sind, wie erwähnt, die Gmnderwerbskosten sicher nicht hoch, sodaß von der für Instandsetzung der alten Klinik erforderlichen Viertelmillion noch ein erkkecttiches Sümmchen für den Neubau übrig bliebe. Es wären vorerst nur für Bürgermeisterei, Polizei und einige Nebenämter ausreichende Räumlichkeiten zu beschaffen, wodurch namentlich bei Hinzunahme des städtischen Turmhauses vorläufig kein allzu großer Neubau erforderlich würde. Die Bauämter und das Armenamt, die eben ganz in der Nähe am Asterweg ein sehr zweckentsprechendes Heim besitzen, könnten sehr gut noch länger dvrt verbleiben, bis j>ie Mittel zü einem bereits in den Planen vorzusehendeu Neubau vorhanden sind. Die im Turmhaus untergebrachte Kunstausstellung und die Vorschulklasse des Gymnasiums könnten in die jetzige Bürgermeisterei über liebeln, ein Tausch, der fitzr beide Institute, besonders aber für die Schule, sehr vorteilhaft wäre.
Um aber noch einen anderen Vorschlag in -Erwägung M ziehen, sei darauf "hingenxefen, daß di Stadl zwischen Markt- lanbenstraße, Kirchenplatz und Schloßgasse ein mehrere taufend Quadratmeter großes Gelände besitzt, das für ein Ratbaus mehr als ausreichend wäre. Die am Krrcirenvlatz stehenden i'kbdnbc sind vor einigen Jahren für mehr als eine Viertelmillion Mark erworben worden, sichen aber jetzt entweder leer, oder bringen doch nur so wenig Miete an, daß sie für die Stadt einen fast ebenso großen Zinsverlnst bedeuten, als tvic die alle Klinik, nur scheinen sich für diesen Verlust unsere ctabirmtcr bis jetzt weniger interessiert zu haben. Während nun das Klünksgelinde parzelliert keincsialls allzu schwer ;u den Selbstkosten vcikäuflich sein wird, dürfte das gleiche Verfahren mit dem Gelände am Kirchenplatz große Verluste ’ür die Stadt bringen, da z. T. für den Quadratmeter bis zu 400 Mk. bezahlt worden sind. Ganz abgcicbcn davon, daß es die Aufgabe einer Stadtverwaltung ist, vor dem Ausbau' der Anßenstadt er ft im $nnem Luft und Licht zu schaffen, und Ruinen zu beseitigen, die den Svott eines jeden Fremden heraussordern, und draußen Gießen mir in den Rus einer sehr rückständigen Stadt bringen, liegt es doch sicher int eigensten Irr- tercnc der Stadt, gerade hier bei dem io außerordentlich teuere^ iveiande Wette zu schassen. Ties kann aber nur dadurch geschehen, daß hier ein größeres öffentliches Ckbäubc errichtet wird, und ein Rathaus wäre wohl mit dos Zweckemsvrechendste, ließen sich dock hier wie z. B. im Franlfutter Rathaus im Erdgeschoß Läden, sowie die längst schon erforderlichen Räume für die Stadtpost, vielleicht sogar ein Ratskeller unterbringen, sodaß mit einem nicht unbedeutenden Mäetscrträgnis gerechnet werden könnte. Da seither in den alten Okbäuöcn Geschäfte betrieben wurden, die ihren Besitzer gut ernährt haben, io dürften die Läden leicht Abnehmer finden, zumal durch das Rathaus und die damit verbundene Erweiterung der Straße und Beseitigung des lebensgefährlichen Engpasses am Einhorn der Verkehr sich zweifellos noch wesentlich Leben wird. Jedenfalls liegt aber die Frage,' wie chird das Gelände am Kirchenplatz am günstigsten verwertet, zum mäv- desieit ebenso im Interesse der gesamten Bürgerichask, wie die BerwerN'.ng der alten Klinik, und es ist wohl deshalb an der 3cu, sich auch einmal bannt zu beschäftigen.
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Gießen.
Aufgebote: Oktober 17. Ernst Gottfried Find, Bäcker, mit Elisabeth Bender, beide in Gießen 20. Friedrich Zeiher, Gärtner in Gießen, mit Berta Marie Seip in Frankfurt a. M.- Hcddeiuheim. — 21. August Wilhelm Klein, Handlungsgehilfe, mit Margarete Weber, beide in Heuchelheim. — 22. Heinrich lönier. Bahnarbeiter, mit Elisabethe Schleuning, beide in Gießen. — Feist, gen. Ferdinand Landau, Kausrnann in ft am berg, mit Toni Strauß iu Gießen — Elias Böni, Krankemvärier, mit Anna Fenster, beide in Gießen. — 23. Siegfried Georg, Former in Breitscheid, mit Margarete Johanna Lina Schreiner in Dillenburg
E beschließ u n g c n: Oktober 18. Johann Peter Ritsert, Svarkassegehilfe, mit Luise Philivpine Henriette Seidewand, beide in Gießen. Wilhelm Hermann Weis, Handlungsgehilfe, mit Josephine Joluinna Brück, beide in Gießen. - Ptter Schart, Taglöhner, mit ftatbarinc Volz, beide in Gießen. — 22. Dr. tzleorg Valentin Funk, Assistent der 3ooloqischeu Station und Lkhramtsassessor in Neapel, mit Wilhelmine Johanna Sauer in Gießen Karl Heinrich Christian Hans Sauer, kornmis sanicher Eisenbahn Unteraftistent, mit Ehristtne Katharine Emilie ftluhnullcr, beide in Gießen Hermann Wilhelm Wiehemcper, Buchhalter in Bünde, mit Elisabeth Margarete Karotinc sniff- müllet in Gießen.
Geborene: Oktober 13 Dem Schutzmann Heinrich Georg Heftmann ein sohn, Heinrich Ludwig. - 15. Dem Brauerei aibeiter Heinrich Volk ein Sohu, Heinrich Konrad Hermann — 16. Dem Druckereibefitzer Karl Peter Wilhelm Justus Ebrisi ein Sohn, Wilhelm Helmut. — 20. Dem Backofeubaucr Georg Martini) ein Sohn. Kurt Jakob Dem Schreiner August Krach eine Tochter, Emma. — 22. Dem Modell schlosser Friedrich Htrrl Gräsiughott eine Tochter, Ida Emma Hetta.
Gestorbene: Okwbei 16. Marie Stohr, geb. Prasch, 80 Jahre alt, Licker Str. 106. — 17. Luise Weimar, 47 Jabre alt, Licker Stt. 74. — 19. Margarete Eorvinus, geb. Stein, 59 JÄkne alt, Seltersweg 67 - 20. Hemrick Fischer, Fuhr mann. 69 Jahre all, West Anlage 17. — 21 Adolfine Wallenfels, geb. Gerbode, 71 Jahre all, Löberstr 17. — 22. Marie Rai geber, Dienstmädchen, 14 Jahre all, Ludwigftr. 24.
veuern.
Aufgebote: Okt. 22. Ludwig Ranft III., Glaicrmeister, mit Glijabetba Sufanna Sommerlad. beide in Beuern.
Sterbet alle: Okt 21. Wilhelm Weimar, 3 Monate alt. — 24. Philipp Damm II., Stciichauermeifter, 52 Jahre alt.
vüdinaen.
Aufgebote: Okt. 21. Johann Heinrich Roth, ftänhnann, mit Wilhelmine Ernestine Elisabeth Göckel, beide in Büdingen.
Eheschließungen: Okt. 21 Georg Otto Müller, Pfatter in Kirch-Broinback, mit Antonie Johanna Thüring in Büdingen.
Friedberg.
Aufgebote: Okt. 19. Augustin Jofeph Novotnt), Heizer, mit Emma Schäfer, beide in Wengern. — 20. Kaspar Frohn- apfel, Bureandiener, mit Angelina Kern, beide in Hanau — 21. Georg Adam Gries, Hilfsfeuermanu, mit Franziska Rosine Scheuermann, beide in Friedberg. Wilhelm Heinemann, Asphalteur, mit Elisabeth Mtämer, beide in Frankfurt a. M.
Eheschließungen: Okt. 17. Johannes Blößer, Fuhr- knecht, mit Barbara Lang, beide in Friedberg.
Geborene: Oki. 17. Dem E^erichlsschreibergehilsen Heinrich Christ eine Tochter, Elise Lina Emrnt). — 20. Dem Kaufmann Ludwig Stern ein Sohn, Kurt Rudolf.
Sterbefälle: Okt. 15 Christine Ehrhardt, geb. Svamer, Witwe, 79 Jahre all. — 19. Adam Lcipold, Kaufmann, 61 Jahre alt. — 22. Emma Eich, 9 Jahre alt.
• Grohen-Linden.
Geborene: Okt 13. Dem Weißbinder Philipp Sckimidlll. eine Tochter, Elisabeth Pauline. — 15. Dem Laborant Louis Bielmelltt II. eine Tochter, Paula Marie.
Grünberg.
A u f g e b o t e: Oktober 18. Heinrich Wilhelm Albrecht Großhaus, Schuhmacher in Grunberg, mit Maria Katharina Weitzel in Brauerschwend
Heuchelheim.
Aufgebote: Okt. 17. August Wilhelm Klein, Handlungs- gchilte, mit Margarete Wevtt, beide in Heuchelheim _____„ tt or Dcm Sckmeidergefellen Otto Hof- K - 7", -OÄ'/’0an;5- Sj(I’rcb - lü- Dem Taglöhner Heinrich ZrÄÄ. X Ä. Ä' - “ Tcm M“*
Wcbottnc: Oki. eine Tochtn, Frieda. — ein Sohn, Walitt.
Ulein-Linden.
Dem Dreher Wilhelm Deibel III. id. xkm Hilfsichaftner Wilhelm Klein
Stcrbcfälle: Okt. 18. Frieda Deibel, 6 Tage alt.
Langsdorf.
Geborene: Okt Dem Kauftnann Hermann Oppenheimer nnt Dvchrcr. — ^em ^onmermann .Heinrich Schmior I. ein Sohn.
Laubach.
Sterbefälle: Oktober 17. Katharine Jochem, geb. Diehl, 69 Jahre alt. — 23. Katharine Stengel, geb. Braun, 77 I. alt.
Lich.
Eheschließungen: Okt. 21. Wilhelm Koch, Pfatt« assistent in Neustadt i O., mit Hermine Elisabethe Johannctte Margarete Seipp in Lick.
Sterbefälle: Okt. 5. Joseph llrbamr. ftvlnhäufen bei Lich, 14 Tage all. — 18. Heinrich Uhrhan III, Maurermeister und Feuervisitator, 59 Jahre alt.
Lollar.
(W e b o r c n c: Oktober 11. Dem Dachdeckermeister Ludwig Niederhöfer ein Sohn, Karl. — 19. Dem Landwirt Heinrich Geißler VIII. ein Sohu, Ernst Heinrich.
Sterbefälle: Oktober 21. Georg Schwalm, 11 Jahre alt.
Nidda.
Aufgebote: Oktober 11 Otto Scbu'öbel, Möbelzeickner, mit Johauette Luft, beide in Nidda 13 Wilhelm >?rinrid) Muller, Kaufmann zu Enkheim sKr. Hanau, mit Marie Seum in Nidda.
Geborene: Oktober 16. Dem Bahnarbeilcr Karl Müller II. eine Tochter, Erna.
Schotten.
Aufgebote: Oktober 21. Karl Möbus, Landwirt, mil Wilhelmine ölh'altctlic Appel, beide in Schotten. — Heinrich Wilhelm Sckütz Maurermeister in Schotten, mit Anna Schütz in Götzen. -- 22. Theodor Hofmann, Weißbinder, mit Emma Herzberger, beide in Schollen. — 23. Karl Weitz, Fabrikant, mit Luise Keil, beide in Schotten.
Geborene: Oktober 16. Dem Tienstknechl Jakob ffboli eine Tochter, Emilie.
Vaßenborn-Steinberg.
Aufgebote: Okt. 22. Hermann Rullmann, Bäckermeister in Nidda, mit Maria Häuser in Steinberg
Geborene: Okt. 11. Dem Dreher .-arl Ruhl ein Sohn, Ernst Ludwig.
teilte reizende Neuheit, welche die Kinder spielend Geschick lickkeii erlangen Iaht und gleichzeitig Anregung verschafft, eroäll auf Wunsch jeder Leser btc'cr Zeilen kostentret von Wcitlc < Kinder» mehl. w. m. b. v-, Berlin W. 57 Es >u dies eine Ausichuetdevuvve in't drei verschiedenen, aücvliebhcn Geivändern, momii die Kinder febr gern und lange spielen. Ans Wunsch wird auch eine Probe» dofe deö berühmten KindermehleS bei gerügt. ßg*/e


